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Gute 3-Wege für 500 Euro?

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Schabanauskas
Neuling
#1 erstellt: 22. Apr 2013, 19:40
Moin zusammen...

Ich bin auf der Suche nach passenden 3-Wege-Standlautsprechern und hoffe auf eure Hilfe.

Ich bewege mich eher am unteren Level der Stereowelt (sowohl vom Knohow, als auch von der vorhandenen Hardware). Doch vielleicht könnt ihr mir zu etwas Brauchbarem raten.

Aktuell vorhanden:

- Magnat MA 400
- Marantz CD 5003
- Bose Acoustimass 5 Series II

Die Bose habe ich damals von einem Bekannten übernommen und fand sie recht chic. Zudem waren sie damals optimal für mein begrenztes Raumangebot.
Nun habe ich deutlich mehr Platz. Außerdem empfinde ich den Klang der Bose mittlerweile als unschön. Also habe ich mich entschieden, mich von ihnen zu verabschieden.

Hier ein paar Eckdaten zu meinen weiteren Voraussetzungen:

- Raumgröße: ca. 35 qm (nahezu Quadrat)
- Lautsprecher werden ca. 3 bis 3,5 m auseinanderstehen
- Entfernung zum Hörer: ca. 4 m
- Musik: Rock (viel), Klassik (viel), HipHop (ab und zu), House (selten)
- Lautstärke: häufig Zimmerlautstärke, selten Hintergrundlautstärke, hin und wieder Konzertlautstärke
- Budget: ca. 500 Euro (Paar)

Fallen euch hierzu ein paar passende Standlautsprecher ein? Dann immer raus damit.

Vielen Dank im Voraus!!

Gruß, Schabanauskas
Janine01_
Inventar
#2 erstellt: 22. Apr 2013, 19:46
Schau dir mal die Canton GLE 490 an.
Bei Amazon zb.
Schabanauskas
Neuling
#3 erstellt: 22. Apr 2013, 19:55
Erstmal danke für die schnelle Antwort.

Die GLE 490 hatte ich mir schonmal angehört und angesehen. Den Klang habe ich im Vergleich zu meinem bisherigen System als Fortschritt empfunden, jedoch spricht mich die Optik nicht wirklich an.

In meinem Budget gefielen mir optisch bislang die hier so oft "verteufelten" Teufel Ultima 40 MK2 am besten. Konnte sie selbst noch nicht probehören, jedoch schrecken mich die vielen Negativkommentare ausreichend ab
papamogl
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Apr 2013, 19:57
Da Du schreibst, dass Du viel klassische Musik hörst, könnten die Blue Sky eXo2 etwas für Dich sein:

http://www.thomann.de/de/blue_sky_exo2.htm

Die Boxen sind auch für den Studiogebrauch konzipiert. Ein grosser Vorteil ist auch, dass der Subwoofer bereits in das System integriert ist und deshalb optimal darauf abgestimmt ist. Für Konzertlautstärke reichen die in einem solche Raum vollkommen aus. Ich habe sie seit zwei oder drei Jahren und bin sehr zufrieden damit.
Schabanauskas
Neuling
#5 erstellt: 22. Apr 2013, 20:11
Klingt interessant. Allerdings beabsichtige ich mich von Regallautsprechern zu verabschieden, da meine Inneneinrichtung diese nicht gut zulässt (Wandanbau ist für mich ausgeschlossen).
Standlautsprecher werden daher meine erste Wahl bleiben.

Trotzdem vielen Dank!!!
Giustolisi
Inventar
#6 erstellt: 22. Apr 2013, 20:13

Für Konzertlautstärke reichen die in einem solche Raum vollkommen aus.

Hast du schon mal ein Lonzert besucht? Um die Dynamiksprünge eines Livekonzerts (großes Orchester oder Rockband) ins Wohnzimmer zu bringen braucht es weit mehr als so ein winziges PC System.
Leider geringfügig teurer, aber überzeugend finde ich die Quadral Argentum 390.
Schabanauskas
Neuling
#7 erstellt: 22. Apr 2013, 20:26
Ja, Sorry. Ich wollte nicht "volle Pulle" schreiben...

Die Quadral gefallen mir sehr gut, wenn sie auch über Budget liegen.

Noch weitere Ideen?
papamogl
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Apr 2013, 20:33
Nein, da hast Du Recht, an einem Konzert war ich tatsächlich noch nie...

Hast denn Du schon einmal die Blue Sky eXo2 gehört?

Ist ein gängiges Missverständnis, dass es sich dabei um blosse PC-Speaker handelt. Ich kann damit jedenfalls in einem leicht kleineren Raum Lautstärken über der Schmerzgrenze erreichen (nicht das ich das wollen würde). Ist ja aber eh egal, da ich den Standlautsprecherhinweis überlese habe.


[Beitrag von papamogl am 22. Apr 2013, 20:43 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#9 erstellt: 22. Apr 2013, 20:51
Bei kleinen Lautsprechern ist man auch schneller an der Schmerzgrenze, anständige LS
können Konzerte ohne Anstrengung (auch für den Hörer) in Originallautstärke wiedergeben.
Mit nen süßen 8" und 2 3" wird das nichts.

Gehört habe ich die selber nicht, aber es gibt Physikalische Grenzen.
Germanspeaker96
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Apr 2013, 20:52
Wie findest du den die Klipsch RF-62! Klipsch hat Power und ist sehr direkt, aus meiner Erfahrung! Kannst du dir auch von Testergebnissen bestätigen lassen!
V3841
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Apr 2013, 20:58
Hallo,

ein Pärchen Dynavoice Definition DF-8 für knappe 800 Euro Paarpreis inklusive Versand könnte eine gute Möglichkeit sein:

http://www.meyersena...-front-and-back.html

http://www.hifi-foru...31636&postID=142#142

http://www.hifi-foru...31636&postID=244#244

Das sind aber gute vier Wege.

VG


[Beitrag von V3841 am 22. Apr 2013, 21:06 bearbeitet]
Schabanauskas
Neuling
#12 erstellt: 22. Apr 2013, 21:22
@ Germanspeaker96: Hatte noch keine Möglichkeit die Klipsch zu hören. Sind 2-Wege, oder? Davon wollte ich eigentlich abkommen, da ich das Gefühl habe, dass 3-Wege einfach runder/voller klingen. Oder bin ich mit dieser Grundeinstellung auf dem Holzweg?

@ V3841: Die DF-8 kenne ich bislang auch nicht. Jedoch sprengen sie leider auch meinen geplanten Finanzrahmen.

Vielen Dank an euch. Bitte weiter brainstormen, falls euch noch weitere Exemplare einfallen.
DasOrti
Stammgast
#13 erstellt: 22. Apr 2013, 21:36
Wie "rund" die klingen ist eher eine Frage des zusammenspieles der Chassis.
Da kann bei 3 Wegen theoretisch mehr schiefgehen als bei 2, auf jeden fall sind sie aber keine Garantie dafür.
Wie voll die LS klingen hängt dann wohl eher von Grundtonbereich ab.
Ich kann auch einen 3Weger eher Schlank und Präzise im Bass abstimmen.
Du solltest dir die Lautsprecher unbedingt selber anhören.
Vorzugsweise daheim, wenn das nicht möglich ist aber wenigstens mit dir gut bekannter Musik.
plüsch
Inventar
#14 erstellt: 22. Apr 2013, 23:03
Hallo Schabanauskas,
Du hast zwar schon einige Details genannt
bevor man dir einen halbwegs vernünftigen Vorschlag machen kann,
solltest Du noch etwas mehr über deine Hörbedinungen schreiben.

Ist der Hörraum stark oder schwach bedämpft ?
Welche Vorstellung hast Du von "gutem" Klang ?
Gibt es Vorlieben für Bass, Hochton oder sonstwas ?

Vielleicht findet sich hier Fragenkatalog noch eine gute Frage.

Budget,Raumgröße und Hörtabstand, sowie Elektronik sind klar.

Danach sollten die Boxen besser etwas gerichtet abstrahlen, wg. Hörabstand.
Der Wirkungsgrad der Boxen sollte nicht zu gering sein, wg. 40Watt und "ab und zu Konzertlautstärke"
500Euro sind für gute Standlautsprecher ein noch etwas kritischer Bereich,
würdest Du gegebenenfalls auch etwas mehr ausgeben, wenn das Endergebniss stimmiger wird und wenn ja, wieviel ?

Gruß plüsch
Giustolisi
Inventar
#15 erstellt: 22. Apr 2013, 23:16

Hast denn Du schon einmal die Blue Sky eXo2 gehört?

Nein, aber ich kenne die Möglichkeiten von so kleinen Treibern. Membranfläche und Hub machen den Pegel. Von beidem ist nicht besonders viel vorhanden.

Ich kann damit jedenfalls in einem leicht kleineren Raum Lautstärken über der Schmerzgrenze erreichen

Es kommt nicht nur auf den maximalen Pegel an, sondern auf die Verzerrungen bei diesem Pegel. Das Nadelöhr an dem System sind die winzigen Tiefmitteltöner. Den Bass kenne ich nicht, der Hochtöner könnte ein SEAS SDT-26 N sein. Der TMT ist mit ziemlicher Sicherheit ein Peerless FR2.5. Der hat nur etwa 22cm² Membranfläche, schon bei 90dB steigt der Klirr unter 600Hz stark an. Für tiefe Töne bei hohen Pegeln ist dieses Chassis wie alle Chassis dieser Größe nicht geeignet, es gibt zu hohe Verzerrungen.

Da kann bei 3 Wegen theoretisch mehr schiefgehen als bei 2

Bei 3 Wegen kann man einen kleinen Mitteltöner einsetzen. Das ist günstig für eine gleichmäßige Bündelung und vermeidet Einbrüche außerhalb der Achse bei der Trennfrequenz. Wenn der Entwickler gute Arbeit gemacht hat, geht dabei nichts schief. Es muss aber ein weiteres Chassis gekauft werden und der Aufwand bei der Frequenzweiche ist mehr als doppelt so hoch.
Es wurde nach Dreiwegern gefragt, ich habe einen empfohlen. Bei Chassisdurchmessern ab 6,5" ist ein Dreiweger bei vernünftiger Ausführung die bessere Wahl, es sei denn, man hat einen extrem tief trennbaren Hochtöner.
Germanspeaker96
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 23. Apr 2013, 15:22
Naja 3 Wege sind kein muss! Wie sieht es denn mit den Magnat Quantum 657 aus? Die hatte ich auch schon in natura sehr Bassbetont spielen hören! Zu den Gle haben die aber gewisse optische Ähnlichkeiten!
Giustolisi
Inventar
#17 erstellt: 23. Apr 2013, 15:58

Naja 3 Wege sind kein muss!

Kein Muss, aber im Interesse einer gleichmäßigen Bündelung sinnvoll.

Wie sieht es denn mit den Magnat Quantum 657 aus?

Ich würde sagen schlecht. Der Mitteltöner ist genau so große wie die Tieftöner, was wirklich wenig Sinn macht.
Fanta4ever
Inventar
#18 erstellt: 23. Apr 2013, 16:07
Hallo,

QUADRAL ASCENT 70

Gruß Karl
Doktor_Mabuse
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 23. Apr 2013, 17:23
die Magnat Quantum 607 war ein absolut toller Standlautsprecher. Gefiel mir besser, als die neue Quantum 657.
Vermutlich sind die Dinger aber neu nicht mehr zu bekommen.

http://magnat.de/ind...fe9ac2f558e2410fd6e1
Germanspeaker96
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Apr 2013, 17:46
Meiner Meinung nach macht das schon Sinn bei schmalen Lautsprecher die gleiche Chassis-Größe zu verbauen! Aber ich möchte jetzt nicht darüber diskutieren, sonder über die Lautsprecher des Themenerstellers! Die Dynavoice sind schon tolle Lautsprecher! Besitze selbst die kleinen 3 Wege Kompakten!

Ich schlage dir die Ls vor:
JBL ES 90
Heco Metas 700
Jamo S 606
Hardwell
Inventar
#21 erstellt: 23. Apr 2013, 18:50
Hi ,
ich werfe mal die Yamaha NS-555 in den Raum , kosten 400€ das Paar , sind Ausläufer... Habe selber die NS-777 , also eine Nummer größer und bin immer wieder begeistert , was man für 600€ doch geboten bekommt.
Schabanauskas
Neuling
#22 erstellt: 23. Apr 2013, 18:54
Moinsen miteinander,

toll, wie sich diese Diskussion inklusive Tips fortsetzt. Vielen Dank.

Einige eurer Empfehlungen werde ich mir genauer anhören...

@ plüsch:

- Hörraum ist mäßig gedämpft, leicht hallend (wenig Einrichtung, wenige Vorhänge/Gardinen, kein Teppich - aöso recht puristisch)

- Guter Klang bedeutet für mich angehme, nicht klirrende/quietschende Höhen und druckvolle, jedoch nicht erschlagende Bässe. Ich bevorzuge ein sehr klares Klangbild, welches auch bei lang anhaltenden Tönen keine Wackler zeigt. Hin und wieder höre ich auch gern eher basslastig, doch nicht permanent. Als Laie kann ich es leider nicht genauer formulieren - Sorry.

- das Budget möchte ich ungern ausweiten (habe langfristig andere Prioritäten...)

Aktuell habe ich das Gefühl, dass mein Bosesystem zu viel Bass und zu klirrende Höhen bietet. Vielleicht könnt mir sagen, ob es an meinem Bosesystem allein liegt, oder ob meine Komponentenkombination dies bewirkt.

Meine frühere Formulierung "runder Klang" im Bezug auf 3-Wege-Systeme bezog sich auch darauf, dass ich das runde Hörgefühl bei meinem aktuellen System vermisse. Ich vermute, dass dies mit den Bose-LS zusammenhängt. Wie sieht eure Meinung dazu aus?

Gruß, Schabanauskas
DasOrti
Stammgast
#23 erstellt: 23. Apr 2013, 19:09
Das hängt mit der Badewannenabstimmung (wenn man das Abstimmung nennen kann) zusammen.
Also klirrende höhen aus den Jogurtbechern und Grummelbass aus den Submodul.
Daran sind also die Lautsprecher und ihre feste Trennung schuld.
Hifi-Lautsprecher werden da ein grosser Sprung nach vorne.

PS.:Wenn es unangenehm nachhalt beim in die Hände klatschen ist es eindeutig zu hallig.
Auch die besten Lautsprecher werden in einen Stahlkontainer schlecht spielen um es mal überspitzt auszudrücken.


[Beitrag von DasOrti am 23. Apr 2013, 19:10 bearbeitet]
Schabanauskas
Neuling
#24 erstellt: 23. Apr 2013, 19:37
Beruhigend, eine Zustimmung zu meinem Vorhaben zu lesen.

Einen leichten Hall habe ich tatsächlich, jedoch nicht sehr stark - bin und bleibe demnach zuversichtlich
Giustolisi
Inventar
#25 erstellt: 23. Apr 2013, 23:23

JBL ES 90

Der Superhochtöner ist nicht nur unnötig, sondern ein konstruktiver Fehler, da bei der gewünschten Frequenz nicht ohne Interferenzen anzukoppeln.

Heco Metas 700

Hat das gleiche Problem wie die Magnat Quantum.


Jamo S 606

Gefällt mir vom Konzept her, da die kleinen Mitteltöner die problemlose Ankopplung des Hochtöners erleichtern. Zwei davon dürften für genug Reserven auch bei einer tiefen Trennfrequenz sorgen.
Meiner Meinung nach macht das schon Sinn bei schmalen Lautsprecher die gleiche Chassis-Größe zu verbauen!

Egal ob schmal oder breit, es macht wenig Sinn. Wenn man schon einen Mitteltöner verbaut, sollte der zwecks besser Anbindung an den Hochtöner so klein sein, dass er bei der Trennfrequenz nicht bündelt. Ein 6,5" Chassis tut aber genau das bei den Üblichen Trennfrequenzen von etwas mehr als 2kHz.
Ein Vorteil so einer Anordnung ist für mich abgesehen von der Hubentlastung nicht erkennbar.

ich werfe mal die Yamaha NS-555 in den Raum

Die sehen von der Zusammenstellung vernünftig aus, gehört habe ich sie nicht.

- Hörraum ist mäßig gedämpft, leicht hallend

Das ist ein Problem, um das du dich kümmern solltest. Die beste Anlage klingt in einem schlechten raum schlecht, in einem geeigneten Raum kann man dagegen schon mit preiswerten Komponenten gute Ergebnisse erzielen. Es lohnt sich, in diesem Fall in Dämmung zu investieren. Ich meine damit nicht Wärmedämmung.

Aktuell habe ich das Gefühl, dass mein Bosesystem zu viel Bass und zu klirrende Höhen bietet.

Typisch Bose, aber dein Raum tut seinen Teil dazu. Bei höheren Frequenzen durch den hall, bei tiefen Frequenzen durch Raummoden (stehende Wellen).
Wenn ich von 6x6m ausgehe (was bei einem quadratischen Raum mit 35m² hin kommt) liegt eine sehr starke Mode bei knapp 30Hz. Die Lautsprecher sollten etwas darüber nicht zu flach im Frequenzgang abfallen. So wird die Raummode nur wenig angeregt, der fehlende Tiefgang kommt durch die verstärkende Wirkung der Raummode zu Stande. Eine weitere Raummode gibt es zwischen decke und Boden, deren Frequenz kann man anhand der Deckenhöhe berechnen. nach diesen Kriterien sollte man die Lautsprecher aussuchen, sie müssen eben zum Raum passen, um gut zu klingen.
tinnitusede
Inventar
#26 erstellt: 24. Apr 2013, 00:16
also, bei den Eckdaten und wenn es bei Klassik auch mal lauter werden darf, sollten es schon mittlere Standboxen sein.

Wenn es nicht unbedingt neue Ware sein muss, nimm gebrauchte, eine Canton RCL zum Beispiel, traumhafte Verarbeitung und super Klang und in deinem Budget liegen sie auch noch und mit dem dazu gehörenden Control-Unit lässt sich der Bass etwas kontrollieren

http://www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=2437031739&

Allerdings kenne ich deinen Verstärker nicht, wie es da leistungsmäßig aussieht.

Hans


[Beitrag von tinnitusede am 24. Apr 2013, 00:39 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#27 erstellt: 24. Apr 2013, 06:56
Ich hab es jetzt nicht mehr im Kopf, wie tief die Canton RCL reichen, bei üblichen Deckenhöhen hat man aber eine fette Raummode bei gut 40Hz, das sollte man bei der Auswahl beachten.
plüsch
Inventar
#28 erstellt: 24. Apr 2013, 08:23

Ich hab es jetzt nicht mehr im Kopf, wie tief die Canton RCL reichen

Canton RCL

Gruß plüsch
Giustolisi
Inventar
#29 erstellt: 24. Apr 2013, 09:11
Nach meiner Meinung fallen die raus. Sie reichen sehr tief und haben genau an der Stelle, an der die Raummode sitzt einen Peak. Das wird dröhnen.
Der sowieso ansteigende Bass wird im Raum nochmal verstärkt (roomgain).
Für diesen Raum ist eine andere Abstimmung im Bass nötig.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 24. Apr 2013, 09:37
Moin

Die Jamo haben einen großen Nachteil, der seitliche Treiber muss bis 180Hz
hoch spielen, das führt bei diesem Konzept mEn zu keinen guten Ergebnissen!

Saludos
Glenn
Giustolisi
Inventar
#31 erstellt: 24. Apr 2013, 09:43

Die Jamo haben einen großen Nachteil, der seitliche Treiber muss bis 180Hz
hoch spielen, das führt bei diesem Konzept mEn zu keinen guten Ergebnissen!

Ich würde gerne die Begründung dazu lesen.

Bei 180Hz ist es egal, in welche Richtung der Tieftöner zeigt. Die Wellenlänge bei dieser Frequenz beträgt fast 2m, von Bündelung kann auch nicht die rede sein. Man hat einfach einen 4Pi Strahler bei dieser Frequenz, da ist es egal, in welche Richtung der Treiber zeigt. Wichtiger ist der Abstand zum Mitteltöner, bei 180Hz wäre ein Abstand von gut einem Meter noch ok, um bei der Trennfrequenz keine Interferenzen zu haben.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 24. Apr 2013, 09:50
Höre es Dir einfach mal an!

Theorie ist was feines nur blöd wenn sie in der Praxis nicht
so funktioniert wie es vom Papier her eigentlich sein sollte!

Saludos
Glenn
Giustolisi
Inventar
#33 erstellt: 24. Apr 2013, 10:09

Theorie ist was feines nur blöd wenn sie in der Praxis nicht
so funktioniert wie es vom Papier her eigentlich sein sollte!

Die Theorie funktioniert in der Praxis immer. Wenn es mal scheint, als würde sie nicht funktionieren, ist die Theorie falsch, oder man hat etwas vergessen.
Natürlich kann ein Lautsprecher mit Seitenbass schlecht klingen. Das muss aber nicht an der seitlichen Montage des Tieftöners liegen, meistens hat das andere Ursachen, wie zum Beispiel einen hohen baffle Step durch die schmale Front. Allein die Position des Tieftöners ist nicht schuld, das ist physikalisch erklärbar. Wichtiger sind die anderen Probleme von Lautsprechern mit Seitenbass.
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