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Yamaha R-S700 oder ein Vintage Bolide? (siehe

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Autor
Beitrag
zaboy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Mrz 2015, 01:52
Hallo Soundbegeisterte,

Bei mir steht eine Neuanschaffung einer Stereo-Kette an.
Um ein noch nicht festgelegtes Paar StandLS (100+ Watt) zu betreiben,
brauche ich also auch einen ordentlichen Receiver.

Aus den mir bekannten Alternativen von StereoReceiver bis 1000€
gefällt mir optisch besonderes der Yamaha R-S700.
Mit dem RX-497 war ich außerdem auch schon mal zufrieden, denke
der R-S700 wird dem klanglich im nichts nachstehen, wenn nicht gar andersum.

Allerdings möchte man sich ja mit dem neuen Setup auch steigern, und
zwar nicht nur bei den Boxen. Deshalb ziehe ich natürlich Gebrauchtkauf
einem Neukauf vor, um mehr Receiver für das Geld zu bekommen.

Für ca. den gleichen Kurs könnte ich einen Rotel RA-1312 bekommen (damaliger NP 1700 DM).
Oder einen Denon GR-555 (damaliger NP Richtung 2000 DM). Beide gefallen zwar
optisch einen Tick weniger, als der aktuelle Yamaha, aber vllt sind die ja klanglich
ein Quantensprung im Vergleich zum R-S700.

Vergleich bzw. Probehörmöglichkeit habe ich leider nicht und bin deshalb
für jede Meinung dankbar!

Vllt fällt euch außer zu diesem Vergleich von 3 Receivern noch eine würdige
Alternative ein, an die ich noch nicht gedacht hatte?

Mit musikalischem Gruß aus Stuttgart
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2015, 06:52
Hallo,

wenn dich die wenig beeindruckende Haptik (Plastikfront und Bedienteile) nicht stört, bekommst du mMn mit dem R-S700 ein solides Gerät mit ordentlich Leistung zu einem vernünftigen Preis.

Zur Einordnung der Relevanz des Receivers bezüglich Klang:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66

LG
basti__1990
Inventar
#3 erstellt: 08. Mrz 2015, 10:38
Das ist wirklich keine gute Idee, du willst dich verbessern aber nicht mal ein paar LS anhören gehen? Das ist akustisches russisch Roulette!

Es lohnt sich überhaupt nicht einen alten Boliden zu kaufen.

Ein Pioneer A-50, Onkyo A-9050, Denon PMA-720AE oder Yamaha A-S501 reicht da dicke. Einen klanglichen Unterschied zwischen den Verstärkern (bei Pure Direct) gibts eh nicht.

Wer auf Features, Anschlüsse, moderne Technik und die Möglichkeit zur Raumeinmessung steht, greift eh zum AVR.

Mach dir erstmal Gedanken wie du vernüftige LS finden willst ohne sie gehört zu haben
zaboy
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Mrz 2015, 11:12
@Fanta4ever:

Danke, dass du die oft totgeschwiegenen Elemente der HiFiKette
angesprochen hast - auch diesen werde ich natürlich beachten.
Vllt kannst du ja noch was zum Thema Klangqualitätunterschiede
zwischen den o.g. Verstärkern bei gleichen Akkustikbedingungen sagen.

@basti:
Warum denkst du, es lohnt sich nicht? Hast du die alten 15-20kg Dinger
mal mit den neuen "Leichtgewichten" direkt verglichen? Nicht, dass ich
den technischen Fortschritt der letzten 30 Jahren unter den Teppich
kehren möchte, aber die Teile haben ja nicht um sonst um die 2000 DM
damals gekostet & wiegen 20kg. Das MUSS doch besser klingen wie
ein heutiger 399€ Amp oder?

Zum Thema LS: nach ehemaligen Nuberts 381 /Regal/ & und Magnat 507 (Stand)
soll das neue Paar sich preislich zwischen 500 das Stück & 1500€ das Paar befinden.
Von den bisher angehörten - soviel Auswahl gab's nicht im Planetenmarkt : ) -
Canton Vento, Chrono & 2 B&W sets - hat mir klanglich der B&W CM10 S2 am
besten gefallen, während B&W 683 S2 nicht wirklich eine Steigerung ggü den Cantons war
und mir optisch auch überhaupt nicht gefällt.

Gerne nehme ich auch Vorschläge zu gängigen StandLS in der Preisklasse an!
Mir wichtig sind Bühnenaufbau, Auflösung, präziser Bass, Dynamik und Optik.


[Beitrag von zaboy am 08. Mrz 2015, 11:14 bearbeitet]
mw83
Inventar
#5 erstellt: 08. Mrz 2015, 11:21
da bin ich dieses Mal Bastis Meinung
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Mrz 2015, 11:26

zaboy (Beitrag #4) schrieb:
die Teile haben ja nicht um sonst um die 2000 DM
damals gekostet & wiegen 20kg. Das MUSS doch besser klingen wie
ein heutiger 399€ Amp


warum soll das so sein? ein verstärker der linear arbeitet und lautsprecher antreibt die nicht besonders kritisch sind, darf nicht anders klingen.
suchst du einen stereoreceiver oder einen reinen verstärker?

vielleicht bringt dir das ein bisschen licht zum thema
http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm

lautsprecher solltest du auf jeden fall in deinem raum testen, der verbiegt den klang viel mehr als jeder verstärker.
die großmärkte sind auch nicht dafür bekannt die »besten« lautsprecher zu haben.
versuche was von KEF, focal, phonar, dynaudio zu hören.


[Beitrag von Soulbasta am 08. Mrz 2015, 13:03 bearbeitet]
zaboy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Mrz 2015, 12:19

Soulbasta (Beitrag #6) schrieb:

zaboy (Beitrag #4) schrieb:
die Teile haben ja nicht um sonst um die 2000 DM
damals gekostet & wiegen 20kg. Das MUSS doch besser klingen wie
ein heutiger 399€ Amp


warum soll das so sein? ein verstärker der linear arbeitet und lautsprecher antreibt die nicht besonders kritisch sind, darf nicht anders klingen.
suchst du einen stereoreceiver oder einen reinen verstärker?

vielleicht bringt dir das ein bisschen licht zum thema
http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm

lautsprecher solltest du auf jeden fall in deinem raum testen, der verbiet den klang viel mehr ale jeder verstärker.
die großmärkte sind auch nicht dafür bekannt die »besten« lautsprecher zu haben.
versuche was von KEF, focal, phonar, dynaudio zu hören.


Danke für den Link - wirklich sehr interessant. Habe so etwas eigentlich schon vermutet, aber noch nie einen Bericht eines solchen, ja sehr seriös, geplanten Blindtests gesehen.

Man hört eben das raus, was man raushören will : ) und was der Preis, Optik, sowie Herstellerimage & bereits vom Hirn absorbierte Fremdmeinungen suggerieren.

Auch beim Probehören der LS, denke ich, ist viel Voodoo dabei, das Auge, Geldbeutel & Ego hören mit - selbst mit sehr gutem Gehör ist es doch extrem schwierig LS mit einander zu vergleichen, wenn die Testbedingungen nicht identisch sind (andere Raumakkustik, Quelle) und man auch noch eine relativ sehr lange Pause zwischen den Tests hat.

Die Leute, die behaupten, da noch Nuancen raushören zu können, haben mMn entweder schärfere Sinnesorgane wie so manch einer legendärer Komponist oder sind extrem gut in sich etwas einzureden und sich anschließend immer mehr da reinzusteigern : ) Vllt ist das dann gar der Sinn des ja eigentlich auch emotionalen Hobbys?

Meiner Meinung nach ist Spaß an der Anlage das wichtigste. Allerdings, wenn man schon eine NeuAnschaffung plant, dann steht für mich auf gleicher Wichtigkeitsstufe die Optik, da die Boxen/Endstufe nicht gerade kleine Möbelstücke sind, die man dann "schlimmstenfalls" noch Jahrelang ansehen "muss"

Eigentlich sollte man sich einfach eine Palette mit in Frage kommenden LS zukommen lassen (14T RGR ahoi) & durch direktes umschalten mit einander zu Hause vergleichen, wenn man es richtig machen will - alles andere ist Blasphemie.

Die vorgeschlagenen Marken werde ich mir auf jeden Fall genauer anschauen und falls was optisch leckeres dabei ist, sie mit auf die
Testpalette einplanen


[Beitrag von zaboy am 08. Mrz 2015, 12:20 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#8 erstellt: 08. Mrz 2015, 12:28
wenn du beim Verstärker nur bis zu 500€ ausgibst kannst du bis 1000€ pro LS ausgeben, das würde sich eher lohnen von der Realation. meine genannten Verstärker sind ja bereits unterhalb der 500€ Grenze.

Swans Diva 6.2
ASW CANTIUS 612
Monitor Audio Silver 8
XTZ 99.36 MK II

Es lohnt sich auch außerhalb von Canton, Magnat, Heco, B&W und den anderen bekannten Marken zu schauen Was nicht heißt, dass dir am Ende vielleicht doch eine Magnat Quantum 1009 am meisten zusagt.

Meine Empfehlung als Verstärker dazu sind übrigens der Yamaha A-S501 wegen der digitalen Eingänge UND der stufenlos regelbaren (!) Loudness Funktion, mMn sehr wichtig, wenn man meistens nur auf (gehobener) Zimmerlautstärke hört.
Oder eben ein AVR wie Denon X2100W, da hier einfach viel mehr Möglichkeiten zur Anpassung an den Raum und der persönlichen akustischen Vorlieben vorhanden sind. Mal abgesehen von Bedienung per App, Internetradio und DLNA.


[Beitrag von basti__1990 am 08. Mrz 2015, 12:36 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 08. Mrz 2015, 12:57
Hallo zaboy,


Auch beim Probehören der LS, denke ich, ist viel Voodoo dabei, das Auge, Geldbeutel & Ego hören mit - selbst mit sehr gutem Gehör ist es doch extrem schwierig LS mit einander zu vergleichen, wenn die Testbedingungen nicht identisch sind (andere Raumakkustik, Quelle) und man auch noch eine relativ sehr lange Pause zwischen den Tests hat.


hier ist viel Wahres dran, allerdings ist der von Dir gezogene Schluss vollkommen falsch.

Richtig ist es nach meinen Erfahrungen, dass Hören und Vergleichen von LS, welches nicht zu Hause - unter den individuellen akustischen Rahmenbedingungen - stattgefunden hat, nicht viel bringt.

Falsch ist es daraus zu schließen, dass es keine immensen Unterschiede zwischen verschiedenen Lautsprechern im Klangergebnis gibt. Von dumpf + langweilig bis zu grell + sezierend ist da alles drin und je nach Hörgeschmack und Anspruch ist das vom Käufer/Hörer gewollt und wird daher auch von den Herstellern gebaut.

Für Lautsprecher und gehörte Lautstärken genügend dimensionierte Verstärker unterscheiden sich nicht im Klangergebnis, sollen sich nicht unterscheiden und dürfen sich nicht unterscheiden. Unterdimensionierte Verstärker werden mehr oder weniger deutliche Klangunterschiede bewirken, die je nach Hörerfahrung mehr oder weniger wahrgenommen werden können.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 08. Mrz 2015, 13:51

zaboy (Beitrag #4) schrieb:
Vllt kannst du ja noch was zum Thema Klangqualitätunterschiede zwischen den o.g. Verstärkern bei gleichen Akkustikbedingungen sagen

Gerne

Tywin (Beitrag #9) schrieb:
Für Lautsprecher und gehörte Lautstärken genügend dimensionierte Verstärker unterscheiden sich nicht im Klangergebnis

Da schließe ich mich an.

LG
zaboy
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 08. Mrz 2015, 15:45
Vielen Dank für eure Meinungen - hat sich für mich geklärt.

Bin offen für weitere Vorschläge & Geheimtipps zum Thema sehr gut verarbeitete, optisch ansprechende (wie zB die Heco Celan GT-Serie) und "gut" klingenden StandLS mit einer Basssektion, die auch bei
elektronischer Musik keinen Bedarf an Subwoofer weckt - bis 1.500€ das Paar (gebraucht).

Wer um Stuttgart rum etwas gesehen hat oder was im Angebot hat - kann sich gerne melden.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Mrz 2015, 16:12
Fanta4ever
Inventar
#13 erstellt: 08. Mrz 2015, 17:37
Hallo,

meine Empfehlung bei Gebrauchtware:

Canton RC-L mit Control-Unit

Accuphase E-206 in Topzustand

LG
basti__1990
Inventar
#14 erstellt: 08. Mrz 2015, 18:40

zaboy (Beitrag #11) schrieb:
mit einer Basssektion, die auch bei
elektronischer Musik keinen Bedarf an Subwoofer weckt

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass du ohne manuelle Korrektur im Bass-Bereich mit keinem der LS so richtig glücklich wirst

Die massiven T&A TMR 160 mit einem Yamaha V777 davor und dann den Bereich von 20 bis 150Hz um 2 bis 6 db hochdrehen. Ich habe die Vermutung, dass dich das wesentlich glücklicher machen wird, als jeder LS der einfach nur linear oder mit leichter Bassbetonung spielt.
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