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stereologe
Neuling
#1 erstellt: 30. Jun 2015, 20:07
Guten Abend allerseits! Kurz vorweg, ich habe schon viel hier im Forum gelesen und jetzt habe ich es endlich mal vollbracht mich auch zu regestrieren!
Meine Name ist Dominic, bin 20 Jahre alt und komme aus Blomberg (evtl. bekannt durch Phönix Contact ansonsten Nahe Bielefeld...)

Ich bin mitlerweile seit einigen Jahren Hifi begeistert und habe mit 15 meine erste richtige Anlage gehabt (Damals günstige Magnat Lautsprecher und ein alter Verstärker aus den 80ern).

Seit fast 3 Jahren jetzt spielt bei mir ein Cabasse Eolé 3 2.1 Set und bin auch klanglich recht glücklick.
Bis auf einen kritischen Punkt: Der Bass! Bei mir ein echts Problem. Der Santorin 21 steht bei mir rechts neben einer Wohnwand, wo es sich üblicherweise um eine Raumecke handelt... Mehrfach gelesen soll dies ja Gift für jeden Subwoofer sein. Wobei ich dies nicht ganz glauben möchte, aber dazu später mehr...

Erst einmal zu meinem Raum:

-Raumgröße ca 25-27 m² !
-Laminatfußboden
-Altbau (Dicke Wände, kein Rigips!)
-Sehr große Nachhallzeiten!
-Viel Holz, ansonsten einen Teppichläufer mitten im Raum!
-Bisher noch keine Gardienen (folgen wahrscheinlich noch)

Ich werde auch noch eine Skizze und Fotos nachreichen wenn ich zu komme um eine bessere Übersicht zu bekommen.

Nun zu meiner Vorstellung. Der Downfire Sub von Cabasse muss weg, es haut nicht hin, es dröhnt viel bei höhreren Bassfrequenzen mit anderen Worten wenn die Bassgitarre etwas höher spielt macht es absolut kein Spaß! Die schön tiefen Bässe funktionieren normalerweise ganz gut...
Herumschieben, ändern der Phase, usw. hab ich alles schon hinter mir, Zweckslos. Dann habe ich mich schlau gemacht und gelsen, dass die Downfire Subwoofer in einem Altbau nur sehr schwierig einsetzbar sind, besser wäre hier ein Frontfire bzw. Direktstrahl - System.
Geschlossene Standlautsprecher hatte ich ebenfalls hier, haute auch relativ gut hin, jedoch fehlte mir am Hörplatz der Druck ich hatte es mit Raummoden zu tun.

Mein Plan jetzt ist es, das Cabasse System weg, kleine Regallautsprecher die ich möglichst wandnah mit Unterlage auf mein Lowboard platzieren kann und einen neuen Subwoofer der räumlich gut passt anzuschaffen.

Musik höre ich sehr viel und es ist von allem was dabei, gerne mal rockig, Charts, gerne auch elektronisches von Schiller und co, oft läuft aber auch einfach Radio...

Mein Verstärker ist ein NAD C315BEE, Problem hierbei ist dass er keinen Subwoofer Ausgang hat. Wenn es sein muss, tausche ich diesen auch noch aus, ist es aber nicht nötig würde ich ihn gerne behalten!

In's Auge habe ich mir bisher schonmal gefasst:

-JBL Control One
-Nubert NuBox (den Wandlautsprecher)
-Canton GLE 420

Preislich darf es bis 800 € wenn es mich vom Hocker haut auch 900 € gehen! Mehr möchte ich nicht ausgeben da ich dann doch wieder zu wenig höre...

Ich hoffe das sind erst einmal Informationen genug und bin gespannt ob ihr mir helfen könnt. Bin für alle Tipps offen.

Danke und Gruß

Dominic
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 30. Jun 2015, 20:28
Hallo Dominic,

probiere doch mal einen AVR mit Einmessprogramm, der Boxen und Subwoofer "vielleicht" brauchbar an die Raumakustik angepasst bekommt.

Ich nutze im Schlafzimmer "problemlos" unter beengten Bedingungen die Cabasse IO + einen Downfiresubwoofer. Allerdings bei sehr guter Raumakustik und Betonboden + Teppichboden.

Im Wohnzimmer hatte ich eine Weile den "zu teuren" Cabasse Santorin 25 in Betrieb. Der hat - an einem Marantz AVR - bestens funktioniert.

Ich rate aus meinen Erfahrungen

1. zum Ausprobieren des Denon AVR X-1100 mit schon brauchbarem Einmessprogramm

und

2. zum Ausprobieren des Denon AVR X-4100 mit einem Top-Einmessprogramm.

Vielleicht genügt bei Dir ja schon der günstige X-1100 um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Die Leistungsfähigkeit ist weit mehr als genügend für die diesbezüglich anspruchslosen Eole.

Das Eole System - oder auch jede andere Sat/Sub-Kombination - hätte ich nie und nimmer mit einem "dummen" Stereoverstärker versucht zu betreiben. Insbesondere nicht bei problematischen akustischen Rahmenbedingungen.

Ein smarter AVR mit seinen diversen Korrekturmöglichkeiten zur Anpassung an übliche zumeist suboptimale akustische Rahmenbedingungen ist - auch diesbezüglich - sehr viel sinnvoller.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Jun 2015, 20:35 bearbeitet]
stereologe
Neuling
#3 erstellt: 30. Jun 2015, 20:39
Hallo Tywin,

vielen Dank erst mal für die rasante Antwort!

Das ist natürlich eine Option mit dem AVR, allerdings hatte ich bisher immer etwas Bauchschmerzen bei den Einmessungen.
Der Hifi Händler wo ich das Cabasse Set gekauft habe erklärte mir das so, dass beim einmessen bewusst die Frequenzen die dröhnen herausgefiltert werden... Ist das denn sinnvoll bei Musik? Nicht das ich nachher den Schlagzeuger nicht mehr richtig wahr nehme!?
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 30. Jun 2015, 21:01
Hallo Dominic,

wenn Du eine einwandfreie Raumakustik, gute Lautsprecher, optimale Positionierung von Lautsprechern/Subwoofern und Hörplatz hast, dann sind Einmessprogramme überflüssig wie ein Kropf.

Wenn nicht, versucht ein Einmessprogramm die klanglichen Mängel am Hörplatz, die durch suboptimale akustischen Rahmenbedingungen wie ungeeignete Lautsprecherpositionierung, Subwooferposition, Raumakustik und Hörplatzposition zu vermindern.

Hierzu werden die - am Hörplatz - durch die Raumakustik verstärkten Frequenzbereiche abgeschwächt und die von der Raumakustik verminderten Frequenzbereiche angehoben. Also die negativen Veränderungen ausgeglichen.

Dazu wird auch versucht die möglichen Mängel der Lautsprecher hinsichtlich eines möglichst linearen Frequenzgangs zu optimieren.

Je nach Einmessprogramm, Mängel der akustischen Rahmenbedingungen und der Lautsprecher, gelingt das mehr oder weniger gut.

Was nicht beeinflusst werden kann, sind z.B. klangschädliche Nachhallzeiten und natürlich kann ein Einmessprogramm auch nicht das Loch zwischen Subwoofer und den mittleren Tonlagen stopfen, welches beim Betrieb der IO und mehr noch bei den Eole besteht.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Jun 2015, 21:10 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 30. Jun 2015, 21:55

stereologe (Beitrag #3) schrieb:


Das ist natürlich eine Option mit dem AVR, allerdings hatte ich bisher immer etwas Bauchschmerzen bei den Einmessungen.
Der Hifi Händler wo ich das Cabasse Set gekauft habe erklärte mir das so, dass beim einmessen bewusst die Frequenzen die dröhnen herausgefiltert werden... Ist das denn sinnvoll bei Musik? Nicht das ich nachher den Schlagzeuger nicht mehr richtig wahr nehme!?


ist es sinnvoll das dröhnen zu hören!

mit den JBL c one soll es besser werden?
wenn die raumakustik schlecht ist, werden alle boxen probleme machen.


[Beitrag von Soulbasta am 01. Jul 2015, 05:33 bearbeitet]
Ingo_H.
Inventar
#6 erstellt: 30. Jun 2015, 22:07
Habe vorhin in einem anderen Thread dies geschrieben und ich finde das passt hier genausogut her. Deine Aufstellungsprobleme erinnern mich zudem sehr an unsere Problematik nach unserem Umzug vor einigen Monaten. Mein Sub steht übrigends auf einer dicken Granitplatte aus dem Baumarkt und darunter habe ich noch eine Waschmaschinenunterlage gelegt.


Ingo_H. (Beitrag #4) schrieb:
Ich würde da wohl eher eine 2.1 Kombination empfehlen, da das unkomplizierter in der Aufstellung ist. Wieviel Abstand zur Wand ist denn möglich? Vielleicht ein Grundriss oder Bild?

Bei zu wenig Wandabstand:

-Q Acoustics 2010i + evtl. 2000WB Wandhalterungen (kenne die Lautsprecher aber nicht selbst, aber hatte die vor einigen Monaten selbst auf dem Schirm, da die und die 2020i in UK wirklich der Renner waren und die 2010i sollen auch wandnah sehr gut funktionieren.

-Dali Zensor 1

-Magnat Vector 201 (könnte ich dir in mocca/schwarz anbieten)

-ELAC BS 52.2

Zu allen würde ich einen Subwoofer dazu nehmen (z.B. Canton AS 85.2 SC), schau aber dass Du noch die alte, nicht abgespeckte Version mit Phasenregler + Room Compensation- bekommst)

Ich stand selbst vor dem Problem nach unserem Umzug, da ich auch Lautsprecher nur wandnah und dazu noch auf einem Regal stellen konnte und bin mit meiner ELAC BS 52.2 (auf Speakerpads) + Canton AS 85.2 SC Kombi nun sehr zufrieden.

So sieht das jetzt bei uns aus:

20150604_174331 (1) 20150604_174303
Ingo_H.
Inventar
#7 erstellt: 30. Jun 2015, 22:14
Übrigends war ich anfangs fast am verzweifeln weil alles immer so sehr hallte und dröhnte (trotz Korkboden und einem grösseren dicken Teppich in der Mitte des Wohnzimmers). Bilder, die CD-Regale (und an der Gegenseite dazu ebenfalls noch ein paar kleine Regale) und nicht zuletzt dicke Gardinen haben aber am Ende doch noch alles zum Guten gewendet. Der Subwoofer ist bei uns auf -16 (also sehr niedrig) und die Phase auf 90° eingestellt..
stereologe
Neuling
#8 erstellt: 01. Jul 2015, 09:03
Danke Ingo, für die Infos. Wenigstens bin ich nicht allein mit dem Leiden der Raumakustik

Den Canton Sub hatte ich auch schon in's Auge gefasst, vor allem weil er die Bassreflexröhre nach vorne hin hat.
Wie gesagt Skizze vom Raum werde ich noch nachreichen wenn ich die Zeit finde, bin ab heute Nachmittag leider erstmal einige Tage weg.

Empfiehlt sich denn auch dann ein AVR? Oder kann man bei der Variante dann evtl. mit den NAD alles in den Griff bekommen?
cumbb
Gesperrt
#9 erstellt: 01. Jul 2015, 09:21
Den Subwoofer füllen mit ollen Klamotten. Nicht stopfen, aber ruhig was rein. Kannst mit der Menge an Füllung die Kiste abstimmen. Den Rest pegelst Du dann über Verstärker aus.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Jul 2015, 09:21
wo die bassreflexrohre sind spielt nicht wirklich eine rolle, bass strahlt kugelförmig ab.
mit einem AVR könntest du dank der einmessung und aktiven trennung den sub bestimmt besser zu deinen boxen einbinden.
alles andere muss nach gehör einsgestelt werden und das ergebnis kann keiner vorhersagen.
Ingo_H.
Inventar
#11 erstellt: 01. Jul 2015, 09:37
http://www.canton.de...wooferManual2010.pdf

Den Subwoofer kannst Du problemlos wie oben auf Seite 7 Bild 1 beschieben anschliessen (bei meinem Yamaha RX-397 habe ich ihn am Lautsprecherpaar B angeschlossen). Mit AV-Receivern habe ich keinerlei Erfahrung und kann deshalb zu der Wirkung von Einmessprogrammen nichts sagen (soll aber öfter schon was bringen was man so liest). Sicherlich wird es auch von der Lautstärke mit der Du hörst und anderen Faktoren abhängen wieweit Du mit dem NAD 315BEE die Raumakustik in den Griff bekommst (hatte selbst mal den 316BEE und fand den bis auf die etwas mickrige Fernbedienung eigentlich klasse). Aber mal was ganz anderes: Trennst Du den 315BEE immer vom Netz wenn Du ihn nicht benutzt, denn ich hatte mal gelesen dass der Standbyverbrauch beim 315BEE noch wahnsinnig hoch sein soll und richtig Geld kostet!?
stereologe
Neuling
#12 erstellt: 01. Jul 2015, 11:32
Ok, dann wäre ja tatsächlich doch die Überlegung ob man sich erst einmal einen guten AV Receiver zuzulegen und mal rum probiert ob man es nicht schon so in den Griff bekommt...

Zum NAD: Ja ich schalte meine ganzen Klamotten immer per Funksteckdose aus, wenn ich nicht höre, der NAD hat tatsächlich im StandBy noch richtig Durst. Was ich auch beobachtet habe ist, dass er im Standby immer noch recht warm auf der Oberseite ist. Merkwürdig das Teil.

Aber zurük zum Thema, klanglich bin ich mit den kleinen Kugeln ja wirklich sehr glücklich, für meine Zwecke tuen die ihren Dienst wirklich sehr gut!
Ich denke, ich sollte dochmal mit diesem Audyssey hantieren, vielleicht bekomme ich es ja in den Griff...

Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen Yamaha Verstärker, wo mit ich sehr zufrieden war, hat jemand mit dem Yamaha eigenen Einmesssystem Erfahrung gemacht oder sollte es doch besser Audyssey sein?
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