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Hilfe bei erster eigener 2.1 Anlage! Totaler Anfänger

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Autor
Beitrag
MÜSLI.
Neuling
#1 erstellt: 23. Aug 2015, 20:14
Hallo liebes Forum,

bin soeben auf diese Seite gestoßen und hoffe ihr könnt mir wenigstens ein bisschen weiterhelfen^^.

Aber erstmal zu meiner Person. Mein Name ist Marvin, bin 17 Jahre alt und wohne mitten im Ruhrpott.
Ich bin leidenschaftlicher Musikfan (hauptsächlich Rock/Metalcore/Deutsch-rap -- Ja ich weiß, sehr komsiche Mischung ) und spiele auch einige Instrumente.
Ich bin auf der Suche nach einem Stereosystem + Plattenspieler. Leider kenne ich mich in der Materie noch nicht wirklich aus und hoffe hier einige gute Vorschläge für eine Stereoanlage zu finden :).

Wie man, denke ich, meinem Alter entnehmen kann habe ich nicht gerade das allergrößte Budget (<300€) für Verstärker, Boxen und Plattenspieler.

Aber gleich vorweg! Ich suche ein gutes Allroundsystem für ein kleines Zimmer (ca. 13qm) mit welchem man hauptsächlich auf Zimmerlautstärke hört! Hin und wieder soll es aber auch mal lauter werden können
Das System soll sowohl für Filme (Fernseher/BluRay-Player) als auch für Musik von verschiedenen Quellen - sprich Vinyl, USB, SDKarte und Computer - kommen.

Um mal den Lautsprecher Fragebogen von Giustolisi aufzugreifen:

- Die Lautsprecher werden in Nähe einer Wand entweder auf meinem Schreibtisch oder auf zwei Ständern links und rechts von meinem Schreibtisch platziert; sie zeigen dabei auf die gegenüber liegende Wand, wo man die Musik dann genießen darf.

- Die Lautsprecher sollten etwas größer als normale PC Lautsprecher sein, aber nicht "zu groß" für das Zimmer wirken

- Es ist kein Subwoofer vorhanden, hierbei dürfte aber ein klein wenig mehr Geld investiert werden, da ich noch alte Hecolautsprecher habe (genaues Modell versuche ich am Ende des Fragebogens zu schreiben)

- Verstärker ist ebenfalls nicht vorhanden

- Ich bin kein Audiophil, deshalb liegt kein großer Wert in puncto Neutralität, wobei es nicht schlimm ist, wenn sie es trotzdem sind

- bis jetzt habe ich ein 2.1-Pc System von Speedlink. Nicht wirklich schlecht aber keine Möglichkeit irgendetwas anzuschließen

- Ruhrpott

Die Hecolautsprecher: Heco Argon 30 Bookshelf 2-way Bass Reflex (steht auf dem Etikett)


Wie gesagt, die Lautsprecher müssen erstmal nicht sein, wenn ihr der Meinung seid, das die Hecos es voll und ganz tun für meine Ansprüche^^

Der Verstärker sollte in jedem Fall einen USB-Anschluss haben, noch besser wäre Bluetooth Alles andere überlasse ich euch Profis.

Beim Plattenspieler weiß ich nicht im geringsten worauf ich achten soll, aber da wird ebenfalls sehr viel Metalcore gespielt. Hin und wieder aber auch mal alte Vinyls von Elvis bzw. generell ältere Sachen (60.-80. Jahre).

Wer bis jetzt durchgehalten hat, bei dem bedanke ich mich ganz herzlich für eure Hilfe und beneide euer Durchhaltevermögen

MfG
MÜSLI.


[Beitrag von MÜSLI. am 23. Aug 2015, 20:35 bearbeitet]
Blink-2702
Inventar
#2 erstellt: 24. Aug 2015, 07:21
Hallo Marvin,

300€ sind recht wenig, aber wenn die Heco technisch einwandfrei(vor allem auf die Sicken achten) sind und dir diese gefallen, dann spricht nichts dagegen....

Das macht die Sache mit deinem Budget etwas einfacher...auch wenn ich selber einen Plattenspieler betreibe bin ich da bei diesem Thema nicht so sehr belichtet, aber da kann der in oder andere noch etwas dazu sagen....

Als günstiger Verstärker kann ich dir diesen empfehlen. Den hatte ich selber mal zum Einstieg. Dort kannst du einen Sub mithilfe über den Tape2 Monitor einschleifen lassen....

Als Subwoofer wird gerne dieser hier empfohlen...

Wenn man mal jetzt Bilanz ziehen dürfte hättest du dann jetzt folgende Ausgaben:

LS von Heco= vorhanden, falls in Ordnung 0€
Amp= 60€
Sub= 135€

Mach also noch knapp 100€ für den Plattenspieler.
JULOR
Inventar
#3 erstellt: 24. Aug 2015, 13:42
Nur USB und Bluethooth hast du dann noch nicht. Ansonsten ist der Vorschlag von Blink-2702 ok. Ich würde auch eher was Vernünftiges gebraucht kaufen. Handy und PC kannst du auch über den Line-Eingang anschließen.

Die Heco Argon sind schon sehr gute LS - wenn sie intakt sind. Etwas Besseres wirst du kaum bekommen bei deinem Budget.
MÜSLI.
Neuling
#4 erstellt: 24. Aug 2015, 16:47
Hi,

erstmal danke euch beiden für die schnelle Antwort

Ich weiß nicht, wie wichtig ein Subwoofer bei den Lautsprechern ist, da ein Frequenzgang von 33-36.00Hz versprochen wird. Ein Freund von mir hat mir den Yamaha YST-SW012 empfohlen, habe ihn allerdings selber noch nicht hören können. Sagt einem dieser Sub etwas? Dann könnte ich ein wenig mehr Geld in den Verstärker/Receiver (ist das eigentlich das selbe? ) investieren und würde mit dem Plattenspieler noch ein wenig warten, sodass ich noch etwas mehr Geld zur Verfügung hätte für Sub und Verstärker/Receiver (Was ich auch immer brauche ._. )

MfG
MÜSLI.
Blink-2702
Inventar
#5 erstellt: 24. Aug 2015, 16:59
click

Hm, ich kenne den nicht, aber ich denke schon, das dieser seine Arbeit gut verrichten wird....

Was spricht denn gegen den oben verlinkten Pioneer A-109?

Dein Budget ist recht klein, also muss man auch dementsprechend aufteieln...aber wenn du auf den Plattenspieler warten kannst, dann ist ja alles gut. Ist immerhin auch ein vernünftiger Gedanke.
RocknRollCowboy
Inventar
#6 erstellt: 24. Aug 2015, 17:04
Achtung beim Subwoofer.

Der verlinkte Yamaha hat nur einen Line-Eingang.
Ist also nur mit einem AVR sinnvoll zu betreiben.

Falls ein normaler Stereoverstärker benutzt wird, muss der Sub Hochpegeleingänge für Lautsprecherkabel besitzen.

Gruß
Georg
MÜSLI.
Neuling
#7 erstellt: 24. Aug 2015, 17:47
Hi,

Was braucht ein Subwoofer denn für einen Anschluss und was ist ein AVR nun wieder?

Entschuldigung für diese Noob-Fragen, aber ich möchte halt nicht falsche kaufen, das Geld ist nunmal knapp.^^

Ja, den Plattenspieler könnte ich mir dann zu Weihnachten wünschen oder so. Da komme ich schon irgendwie dran, die Anlage an sich ist wichtiger :p
Also ich hätte jetzt 300€ für Subwoofer (oder eben Plattenspieler, je nachdem ob der notwendig ist) und Verstärker/Receiver/AVR zusammen. Wie gesagt, wichtig ist mir ein USB-Anschluss und als schönes i-Tüpfelchen wäre Bluetooth

Und Blink-2702 hatte etwas von Sicken geschrieben... Was genau sind Sicken und wie gucke ich, ob diese einwandfrei sind?

MfG
MÜSLI.
Blink-2702
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2015, 17:54
Sicken sind die Gummis um den Membranen. Deine Hecos scheinen Gummisicken zu haben, das ist eigentlich schon gut, da diese erheblich länger halten als Kunststoffsicken, diese in der Regel schon nach 15J. zerbröseln.

Ich frage ja nur, weil deine Hecos mittlerweile auch schon 15J.+ sein dürften.

Ein AVR ist ein Mehrkanalreceiver, der würde den Anschluss für einen Sub erleichtern, aber ein AVR mit richtig gutem Einmessmicro würde dein Budget schon sprengen...
MÜSLI.
Neuling
#9 erstellt: 24. Aug 2015, 18:08
Hi,

vielen, vielen Dank für die seeehr hilfreichen und schnellen Antworten!

Und was wäre dann der Unterschied zwischen Receiver und Verstärker? Und wie viele bzw, welche Anschlüsse bräuchte der Receiver, damit mein Fernseher, ein BluRay-Player und mein PC Platz finden?

Danke für die ganzen vielen Antworten!

MfG
MÜSLI.
Blink-2702
Inventar
#10 erstellt: 24. Aug 2015, 18:17
Wenn du dein TV/Blu-ray Player anschließen möchtest, dann bietet sich doch ein AVR mit HDM-Eingängen an.
click
Das Angebot finde ich vor allem mit Blick auf die 2J. Garantie sehr atraktiv
Dein PC kannst du dann entweder via Chinch oder Toslink oder was auch immer anschließen...

Ein Receiver ist das selbe wie ein Verstärker nur hat dieser ein Radioteil dabei hat, aber ein AVR bietet viel mehr....
RocknRollCowboy
Inventar
#11 erstellt: 24. Aug 2015, 18:19
Ein Receiver ist ein Verstärker mit eingebautem Radio.


Und wie viele bzw, welche Anschlüsse bräuchte der Receiver, damit mein Fernseher, ein BluRay-Player und mein PC Platz finden?

Das kommt darauf an, welche Tonausgänge Dein TV und Dein BluRay haben.
Die neueren Geräte besitzen nur noch digitale Ausgänge. Dann wird es vermutlich auf einen AVR hinauslaufen. (Neu ist das Budget dann aber schon aufgebraucht.)

Nenn uns doch mal Typbezeichnung der Geräte.

Ein PC geht meist problemlos über den Kopfhörerausgang an eine Anlage.

Gruß
Georg
MÜSLI.
Neuling
#12 erstellt: 24. Aug 2015, 18:36
Ahh, dann bin ich schon weider schlauer geworden!

Mein Fernseher ist ein Medion MD 30329 mit Sub/Line Out (Rot, weiß und Schwarz) und Audio In (Rot, Weiß) sowie 4 HDMI-Anschlüssen. Mein BluRay-Player ist von LG, mehr weiß ich nicht, da ich das Label entfernt habe, hat aber die selben Anschlüsse. Mein PC hat auch einen "Optical Digital Audio Output"... keine Ahnung ob das von Bedeutung ist

Den Denon hatte ich auch schon mal im Blick, hab auch bis jetzt nur gutes davon gehört Nur wusste ich nicht ob sich das lohnt, weil es ja eigentlich 5.1 ist und mich das Ganze mit dem Einmessmirkofon und so ein wenig abgeschreckt hat...

Nochmals Danke für die viele Hilfe!

MfG
MÜSLI.
Blink-2702
Inventar
#13 erstellt: 24. Aug 2015, 18:38

MÜSLI. (Beitrag #12) schrieb:

Mein PC hat auch einen "Optical Digital Audio Output"...

Toslink nennt man das auch.

Ansonsten sind hier ja die besten Vorraussetzungen für einen AVR gegeben.
MÜSLI.
Neuling
#14 erstellt: 24. Aug 2015, 18:52
Hi,

Und schon wieder schlauer geworden.

Vielen vielen Dank für eure Hilfe! Dann werde ich mich mal nach einem gutem Angebot für einen AVR umsehen.

MfG
MÜSLI.

PS: Wenn ich noch Subwoofer kennt, die in meinem Budget <120€ liegen, dann sagt mir diese bitte^^
Jens1066
Inventar
#15 erstellt: 24. Aug 2015, 19:16

Wenn ich noch Subwoofer kennt, die in meinem Budget <120€ liegen, dann sagt mir diese bitte^^


Der Mivoc Hype 10 ist in dieser Preisklasse wohl die vernüftigste Wahl.
RocknRollCowboy
Inventar
#16 erstellt: 24. Aug 2015, 19:19
Den Mivoc halte ich auch für die bessere Wahl als den Yamaha.
Und ist flexibler . Kann auch mit einem ganz normalen Stereoverstärker betrieben werden.

Gruß
Georg
MÜSLI.
Neuling
#17 erstellt: 24. Aug 2015, 19:32
Hi,

Danke für die Vorschläge.

Wüsstet ihr noch eine Alternative für den Mivoc? Mir gefällt nämlich der Klavierlack gar nicht :/
Notfalls könnte man ja selber Hand anlegen, wobei ich das eher ungerne machen würde.

Trotzdem Danke für eure Mühen (Y)

MfG
MÜSLI.
RocknRollCowboy
Inventar
#18 erstellt: 24. Aug 2015, 19:35

Wüsstet ihr noch eine Alternative für den Mivoc?

Nein, nicht um den Preis.

Gruß
Georg
MÜSLI.
Neuling
#19 erstellt: 24. Aug 2015, 19:45
Hi,
schade, schade.
Dann muss ich wohl oder übel selber Hand anlegen

Danke für die ganzen Tipps!

MfG
MÜSLI.
tinnitusede
Inventar
#20 erstellt: 25. Aug 2015, 09:13
oder dann vielleicht einen gebrauchten für 100€ ?


http://www.ebay-klei...r/342333097-172-2534

Hans
MÜSLI.
Neuling
#21 erstellt: 25. Aug 2015, 10:35
Hi,
mir ist gerade mal etwas aufgefallen.
Was ist der Unterschied zwischen Nennleistung und Musikleistung beispielsweise? Und was muss dann der AVR leisten können bzw. was darf er maximal können?
Dachte irgendwie, dass das Ganze ein wenig einfacher sei :s
Aber ich mag die Herausforderung.

MfG
MÜSLI.
JULOR
Inventar
#22 erstellt: 25. Aug 2015, 10:56
Guckst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Musikleistung

und Zusammenhang Verstärkerleistung und Lautsprecherbelastbarkeit: http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-48.html


[Beitrag von JULOR am 25. Aug 2015, 10:57 bearbeitet]
Jens1066
Inventar
#23 erstellt: 25. Aug 2015, 11:04

Aber ich mag die Herausforderung.

So schwer ist das nicht, wenn man es weiß


Was ist der Unterschied zwischen Nennleistung und Musikleistung

Die Musikleistung ist eigentlich irrelevant. Wichtiger ist die Nennleistung. Sie nennt die maximal zulässige Daueraufnahme- bzw. Abgabeleistung bei einer Speisung mit einem rosa Rauschen, also was der Lautsprecher bzw. Verstärker ab kann,


Was muss dann der AVR leisten können bzw. was darf er maximal können?

Er sollte so viel können wie die Lautsprecher. Max. gibt es keine Beschränkung. Wenn ich natürlich einen leistungsstarken Verstärker nehme und winzige Lautsprecher dranhänge, kann ich diese mit einem kräftigen Dreh am Lautstärkeregler ins Nirvana blasen.
Aber das ist wie beim Auto, viel PS heißt ja nicht zwangsläufig, dass ich sie nutzen MUSS und Reserven schaden nie.
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