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Stereo Verstärker für Elac FS 78, NAD, AMC oder Linn Intek

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_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Mai 2016, 20:45
Hallo zusammen,

in meinem HIFI Setup nutze ich zur Zeit einen Denon F109 Receiver. Dieser stößt bei den Elac FS 78 an seine Grenzen. Aus diesem Grunde suche ich als Ersatz einen gebrauchten Stereo Verstärker (Baujahre Mitte 90er bis Anfarng 2000), welcher die Standlautsprecher besser zur Geltung bringt.

Zuerst habe ich an einen Denon PMA1060, Marantz PM 68 oder PM 7000, Onkyo 8850 oder Yamaha RX 797 gedacht.

Von einem Bekannten habe ich den Tipp bekommen darauf zu achten, einen Verstärker mit Ringkerntrafo zu kaufen. Weil dieser mehr Leistungsreserven habe. Er brachte Linn Intek, NAD 316 BEE und AMC 3150 ins Gespräch.

Was mir zuerst auffiel ist, dass diese deutlich leichter als die japanischen Verstärker sind. Zb NAD 316 BEE mit 5,5 Kg und 40 Watt. Gegenüber rund 10 kg und 90W an 8 Ohm bei den Japanern.

Ich frage mich jetzt, ob diese Verstärker mit Ringkerntrafo von der Leistung her für die Standlautsprecher ausreichend sind. Für einen gebrauchten Verstärker wollte ich so 300 Euro ausgeben. Auch mehr falls das teurere Modell um Welten besser ist.


[Beitrag von _Daniel am 21. Mai 2016, 22:11 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2016, 23:04

_Daniel (Beitrag #1) schrieb:
in meinem HIFI Setup nutze ich zur Zeit einen Denon F109 Receiver. Dieser stößt bei den Elac FS 78 an seine Grenzen.

das erkennst du woran? oder wie äußert sich das?


Von einem Bekannten habe ich den Tipp bekommen darauf zu achten, einen Verstärker mit Ringkerntrafo zu kaufen. Weil dieser mehr Leistungsreserven habe. Er brachte Linn Intek, NAD 316 BEE und AMC 3150 ins Gespräch.

bestelle deinem Bekannten einen schönen Gruß und sage ihm, dass er keine Ahnung hat!
Ein RK Trafo ist kleiner, leichter und deutlich teurer zu fertigen, aber prinzipiell ist ein guter, konventioneller EI-Trafo nicht schlechter.
Also: man bezahlt für geringere Größe und Gewicht, aber bekommt für dasselbe Geld weniger Leistung.


Was mir zuerst auffiel ist, dass diese deutlich leichter als die japanischen Verstärker sind. Zb NAD 316 BEE mit 5,5 Kg und 40 Watt. Gegenüber rund 10 kg und 90W an 8 Ohm bei den Japanern.

s.o.
es gibt sogar billigst China Verstärker mit billigst RK-Trafos für Halogen Lampen, bei denen zusätzliche "Backsteine" eingeklebt wurden!
Damit werde solche Leute wie du dann zufrieden gestellt: wenn man durch die Schlitze guckt sieht man den Ringkern Trafo und die Teile wiegen auch noch richtig was -> ganz toller Verstärker
Fanta4ever
Inventar
#3 erstellt: 22. Mai 2016, 06:28
Hallo,

ein Verstärker mit einer stabilen Stromversorung ist nicht verkehrt, ein Ringkerntrafo hat mMn keinen Vorteil und fällt für mich unter "High End Geschwurbel".

Mit dem Yamaha RX 797 steht ein solides Gerät auf deiner Liste. Ich würde nach einem gepflegten Gerät schauen das beide Fernbedienungen hat, wie z.B. dieser Yamaha RX-797

Der wäre mir aber zu teuer, so ca. € 150.- bist € 170.- würde ich für dieses Gerät als angemessen erachten.

Noch ne kleine Info dazu

Yamaha_RX_797

LG
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 22. Mai 2016, 09:31
[quote="Mickey_Mouse (Beitrag #2)"][quote="_Daniel (Beitrag #1)"]in meinem HIFI Setup nutze ich zur Zeit einen Denon F109 Receiver. Dieser stößt bei den Elac FS 78 an seine Grenzen.[/quote]
das erkennst du woran? oder wie äußert sich das?


Wenn ich laut höre bleiben die Mitten und Höhen hinter dem Bass zurück.


Also kann man generell von englischen Verstärkern mit Ringkerntrafo abraten, weil der Trafo teuer ist und vom Preis- Leistungsverhältnis her hinter einem gut gemachten Yamaha zurückbleibt?
HiFi_Sepp
Stammgast
#5 erstellt: 22. Mai 2016, 09:40
Das liegt aber dann an der Abstimmung der Lautsprecher, nicht am Verstärker....
Ich glaube, du setzt da in der ganz falschen Richtung an.
Schonmal mit den Einstellungen am Verstärker rumgespielt bzw. probiert? Wie sind die Lautsprecher aufgestellt?


[Beitrag von HiFi_Sepp am 22. Mai 2016, 09:42 bearbeitet]
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 22. Mai 2016, 09:55
Der Raum ist 6m lang und 5,50m breit.
Die Lautsprecher stehen etwa 2,80 auseinander. Sie haben 25 cm Abstand zur Wand. Der Rechte hat zur Seitenwand etwa 30 cm Abstand.

Die Hörposition ist auf dem Sofa an der gegenüberliegenden Wand. Also etwa 4,7m von den LS entfernt. Vielleicht ist die Abhörposition zu weit entfernt?
HiFi_Sepp
Stammgast
#7 erstellt: 22. Mai 2016, 10:00
Gib mal etwas mehr Höhen am Verstärker zu und verringere mal den Abstand zu den Lautsprechern.
Die Elac sollten eigentlich klare Höhen wiedergeben.
Eventuell mal die Lautsprecher etwas weiter weg von der Wand stellen und beobachten, ob sich was ändert.
Welche Quellen werden benutzt? USB, CD, Smartphone?


[Beitrag von HiFi_Sepp am 22. Mai 2016, 10:01 bearbeitet]
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 22. Mai 2016, 10:17
Quelle ist CD. Ich probier das mal mit den LS weiter von der Wand weg.
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 22. Mai 2016, 11:02
Hallo Daniel.

stelle die Boxen und den Hörplatz im Stereodreieck mal testweise einen Meter von allen Wänden entfernt auf, dann sollte - soweit die Chassis noch alle i.O. sind - der Klang auch bei höheren Lautstärken ausgewogen sein.

Je näher Du an die Wand kommst, desto mehr wird sich der Tiefton durch zusätzlichen starken reflektierten Schall aufdicken und die höheren Tonlagen überlagern.

Du kannst nach dem Versuch Boxen und Hörplatz immer näher an die Wand rücken bis Dir der Klang auch bei der von Dir gehörten Musik und Lautstärke gefällt.

Weiterhin sollte Dir klar sein, dass der Tiefton sich überall in Deinem Raum anders (stärker/schwächer) anhören wird.

Ein gutes Einmess- und Korrekturprogramm, könnte zusätzlich hilfreich sein. AVR bieten u.a. solche eine oft nützliche Ausstattung.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 22. Mai 2016, 11:05 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 22. Mai 2016, 13:41

_Daniel (Beitrag #4) schrieb:
Also kann man generell von englischen Verstärkern mit Ringkerntrafo abraten

Das hat doch niemand geschrieben, NAD und AMC bauen gute Geräte, die sind mMn aber nicht besser als ein Yamaha nur weil sie einen Ringkerntrafo haben.

Mit dem Denon DRA-F109 kannst du die Elac nie im Leben ausreizen.

LG
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 22. Mai 2016, 14:42

Fanta4ever (Beitrag #10) schrieb:

_Daniel (Beitrag #4) schrieb:
Also kann man generell von englischen Verstärkern mit Ringkerntrafo abraten

Das hat doch niemand geschrieben, NAD und AMC bauen gute Geräte, die sind mMn aber nicht besser als ein Yamaha nur weil sie einen Ringkerntrafo haben.

Mit dem Denon DRA-F109 kannst du die Elac nie im Leben ausreizen.

LG



Hab sie jetzt knapp 45cm von den Wänden weg.
Der Bass ist jetzt deutlich angenehmer.

In welchem Bereich müsste ich mich umschauen, wenn ich die Lautsprecher weiter ausreizen möchte?
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 22. Mai 2016, 14:50
Ein Marantz SR6010 wäre womöglich ein brauchbarer schon recht kräftiger Antrieb der u.a. auch noch über ein sehr gutes Einmess- und Korrekturprogramm verfügt.


[Beitrag von Tywin am 22. Mai 2016, 14:52 bearbeitet]
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 22. Mai 2016, 16:17
Wow! Ein beeindruckenderer Receiver. Allerdings sind 790€ heftig teuer.

Gibts von Marantz einen Vorgänger mit Audyssey?
Oder etwas von anderen Herstellöern mit Einmessprogramm?
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 22. Mai 2016, 18:42
Das sehr leistungsfähige XT32 ist leider nur teuren und sehr teuren Receivern vorbehalten. Z.B. die noch relativ günstigen Denon X-4000/4100/4200 verfügen auch über dieses System und einen sehr ähnlichen Funktionsumfang wie der SR6010 aus gleichem Hause.

Ob und was man hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Anschlüssen, Verbindungsmöglichkeiten und wünscht/braucht ist aber sehr individuell. Vielleicht genügt ja auch irgendein einfach zu bedienender kräftiger Stereoverstärker. Was der DRA-F109 als Verstärker leisten kann, sieht man schon mit einem nur flüchtigen Blick auf die Innereien:

http://d250ptlkmugbj...pg/Int_ampli_det.jpg

Wenn man einen "Verstärker" sucht liegt man damit nach meiner Meinung und nach meinen Erfahrungen völlig falsch.


[Beitrag von Tywin am 22. Mai 2016, 18:50 bearbeitet]
_Daniel
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 22. Mai 2016, 19:13
Naja ich hatte mir die Denon Kompaktanlage mal vor ein paar Jahren gekauft und bin jetzt dabei aufzurüsten.
Ich danke Euch für die Tipps und Anregungen.

Ich werd mal schaun mit welchem Verstärker ich die Anlage aufrüste.
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