Verstärker für KEF LS50

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Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 31. Jan 2017, 20:23
Hi,

ich hab mir die KEF LS50 zugelegt. Zur Zeit betreibe ich diese an einem älteren Kenwood KAF-3030R.
Zu den LS50 habe ich öfter die Empfehlung von min. 90W an 4 Ohm gelsen. Sie benötigen eine kräftigen Verstärker

Ich möchte mir nun einen neuen Verstärker zulegen und habe mich deshalb ein wenig umgeschaut.

Ich habe mehrer Geräte in der Favouritenliste.
Haben sollte dieser auf jeden Fall mindestens einen Digitaleingang.


1. Marantz PM6006 --> soll vom Klang her sehr gut sein, aber mit 60W an 4 Ohm nicht der stärkste
2. Yamaha A-S701 --> solider Verstärker mit mehr Ausgangsleistung
3. Cambridge Audio CXA60 --> sagt mir vom Design und vom inneren Aufbau am meisten zu

Welchen von den drei Verstärkern würdet Ihr nehmen bzw. habt Ihr noch andere Vorschläge?

Danke und Gruß
Bontaku
Stammgast
#2 erstellt: 01. Feb 2017, 11:09
Man sagt den LS50 nach, daß sie bei höherer Lautstärke recht schnell zum Wattmonster mutieren, d.h. dem Verstärker wirklich Leistung abfordern. Da es zu dem Thema hier schon einige Threads gibt würde ich mich mal durchsuchen oder im KEF Fan Thread (Lautsprecher Subforum) die Frage stellen.

Ich würde wahrscheinlich beim Yamaha landen.
evilknievel
Inventar
#3 erstellt: 01. Feb 2017, 13:12
Hallo,

meiner Meinung nach ist der Kenwood völlig ausreichend.
Er hat 50W an 8 Ohm und 75W an 4 Ohm.
Wenn der Trafo laststabil ist, sollte das völlig in Ordnung gehen.
Leih dir gegebenenfalls einen Verstärker mit ordentlich Power aus und vergleiche, bevor du unnötig Geld ausgibst.
Ich glaube kaum, daß es einen enormen Zugewinn gibt.

Meiner einer hat die LS50 an 30 Watt und 70 Watt Verstärkern betrieben. Unterschiede habe ich nicht erkennen können.
Verkauft habe ich sie trotzdem.
Einfach zu edel für ein verqualmtes Raucherzimmer.

Gruß Evil
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 01. Feb 2017, 15:57
Hi,

vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge.

Momentan tendiere ich zu dem A-S701. Ich erhoffe mir daraus noch eine feinere Auflösung und mehr Antriebskraft bzw. Souveränität.

Also wenn relativ laut hört, bemerkt man, dass der Tieftonbereich zurück geht. Allerdings weiß ich nicht ob das an dem Kenwood liegt oder eher an der Höhrumgebung.

Der Sound ist echt super, keine Frage, doch ich möchte halt noch n bisschen mehr aus den LS50 rausholen.
WiC
Inventar
#5 erstellt: 01. Feb 2017, 18:46
Hier sieht man den Kenwood KAF-3030R von innen: Klick mich !

Da bin ich von einem Yamaha A-S501

Yamaha_AS501

weit mehr beeindruckt.

Generell würde ich aber zu einem guten Subwoofer als Unterstützung für die LS 50 raten.

Wie groß ist denn der Hörraum ?

LG
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 01. Feb 2017, 20:38
Ja da hast du Recht. Er sieht soweit ich das beurteilen kann in dieser Preisklasse gut aus.

Der Raum ist ca. 20 qm groß. Auf eine Subwoofer möchte ich verzichten.

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich rentiert den Verstärker zu wechseln.
WiC
Inventar
#7 erstellt: 02. Feb 2017, 00:29
Ich glaube es nicht, aber ich würde auf jeden Fall mal einen laststabilen Verstärker, vielleicht so etwas NAD C356BEE im Vergleich testen.

Einen wirklichen Gewinn würde mMn ein B&W ASW 608 bringen, für einen 20m² Raum sollte der ausreichen, hör es dir mal an, dann kannst du immer noch abwinken

LG
dejavu1712
Inventar
#8 erstellt: 02. Feb 2017, 08:23
Die KEF fällt nicht wie bei einem BR LS meist üblich nach dem -3db Punkt steil ab, ähnlich
wie bei einem geschlossenen LS, das kann in Verbindung mit dem Roomgain und den
jeweiligen Ansprüchen dafür sorgen, das man nicht zwingend einen Subwoofer vermisst.

Außerdem haben die meisten Stereo Vollverstärker keinen Highpass um die KEF vom
Tiefbass zu befreien, erst dann ist das ganze mMn erst eine runde Sache die Sinn macht.

Trotzdem würde ich einen Subwoofer nicht gänzlich ausschließen.

Der Impedanzverlauf der LS50 stellt einen vernünftig konstruierten Verstärker vor keine
unlösbare Aufgabe, besonders laststabil muss der Amp also nicht sein, der genannte
Yamaha AS 501 ist von der Dynamikleistung auf Augenhöhe mit dem NAD, beide dürften
also für die meisten Anwender ausreichen, falls nicht, dann muss man hier ganz andere
Geschütze auffahren, denn ein paar Watt mehr machen keinen nenneswerten Unterschied.
WiC
Inventar
#9 erstellt: 02. Feb 2017, 08:46
Mal ganz ab von irgendwelchen Datenblättern kenne ich persönlich einige Leute die erst durch einen Sub mit den LS 50 richtig zufrieden wurden, allen voran unser Ex-Kollege "Soulbasta", der sich leider gelöscht hat und dessen fundierte Beiträge oft nützlich waren.

Natürlich ist es besser wenn man die LS 50 wirklich trennen kann damit es keine "überlappungen" gibt, wenn man sich aber Zeit nimmt und etwas Mühe gibt ist das dennoch eine runde Sache die Sinn macht, ich spreche aus Erfahrung.

LG
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 02. Feb 2017, 08:46
Vielen Dank für den Tip mit dem Subwoofer, evtl. später kommt doch noch einer :-)

Ich schau jetzt mal nach an welchen Verstärker ich kostengünstig über B-Ware oder Angebote hinkomme.

Könnt ihr mir einen Tipp geben wo ich günstig an die Geräte komme?

Danke und Gruß
WiC
Inventar
#11 erstellt: 02. Feb 2017, 08:51
Mein Link führt zu B-Ware für € 499.-, für einen 356 BEE ist das mMn günstig.

Mein persönlicher Preis-Leistungstipp wäre ein gebrauchter Yamaha RX 797.

Yamaha_RX_797

Mit einer max. Leistungsaufnahme von 650 W schlägt der den aktuellen A-S701 (580W), ein super Teil, ich habe selbst noch einen im Schrank stehen den ich nicht verkaufe

LG
dejavu1712
Inventar
#12 erstellt: 02. Feb 2017, 13:36
Natürlich bin ich was den Subwoofer betrifft bei dir, aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

Natürlich bekommt man ein 2.1 System auch ohne Highpass abgestimmt, aber eine runde Sache ist
es mEn nur, wenn man es richtig macht, der Yamaha RX797 und der NAD sind auftrennbar und haben
alle Voraussetzungen dafür an Bord oder man nimmt halt ein Gerät wo das Bass Management schon
integriert ist, das ist dann in meinen Augen wirklich eine runde Sache um deine Worte zu gebrauchen.
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 03. Feb 2017, 18:33
Hi,

also ich war im HIFI Studio und da meinte der Verkäufer dass der A-S701 nicht schlecht ist,
aber klanglich nicht das optimale rausholt und hat mir zu einem Arcam FMJ A19 geraten.

Dieser holt klangtechnisch mehr raus aus den LS 50. Naja ob ich den unterschied wirklich hören kann.

Und ob ein Verstärker so unterschiedlich klingen kann. Aber das is ja bekanntlich die Frage der Fragen :-)

Ich bin auch von was gutem Gebrauchten nicht abgeneigt.
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 03. Feb 2017, 19:54
Der Arcam holt auch sicher mehr Gewinn für den Verkäufer raus. Deswegen war seine Einschätzung so zu erwarten. Es geht immer ums Geld.
dejavu1712
Inventar
#15 erstellt: 03. Feb 2017, 20:15
Verstärkerklang hin oder her, aber wie will der Händler seine Aussage begründen, ohne
die Auswirkungen des Hörraumes und der Aufstellung auf die LS am Hörplatz zu kennen.

Ich kann dir nur nahe legen einen auftrennbaren Verstärker zu kaufen, so bist du in der
Zukunft für alle Eventualitäten gewappnet, sei es Subwoofer; DSP oder was auch immer,
damit kann man klanglich nämlich nachweisbar etwas bewegen, anders als beim Verstärker.
siggi_nuernberg
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 03. Feb 2017, 21:24

Nickel08 (Beitrag #13) schrieb:
Hi,
Und ob ein Verstärker so unterschiedlich klingen kann. Aber das is ja bekanntlich die Frage der Fragen :-)
-> Meiner Meinung nach keine Frage. kann man sehr schnell beim Fachhändler testen.
VG Siggi
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 06. Feb 2017, 07:04
Hi,

Ich bin da auf noch einen etwas älteren verstärker gestoßen und zwar den Harman Kardon HK 980. Diesen könnte ich günstig und kaum gebraucht bekommen.

Was haltet ihr von diesem?

Gruß Dominik
dejavu1712
Inventar
#18 erstellt: 06. Feb 2017, 07:37
....und was ist damit?


Nickel08 (Beitrag #1) schrieb:

Haben sollte dieser auf jeden Fall mindestens einen Digitaleingang.


Auftrennbar ist er auch nicht und ein "Plastikbomber" noch dazu, über die allgemeine Qualität wurde
auch gerne mal diskutiert, da die Haltbarkeit bei HK eine Zeit lang durchaus zu wünschen übrig lies.

Günstig ist relativ, was soll er denn kosten?

Ich Frage mich halt nur, warum es jetzt auf einmal ein günstiger gebrauchter Verstärker werden soll,
aber die Entscheidung können wir dir natürlich nicht abnehmen und es kann natürlich auch gut gehen.
Endman
Stammgast
#19 erstellt: 06. Feb 2017, 08:08
Ich würde auch zu einem AVR tendieren da jegliche zukünftige Optimierung einfach und gut zu realisieren ist, sei es Subwoofer Anbindung, Korrektur des Frequenzgangs oder Nutzung anderer Quellen.
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 06. Feb 2017, 10:56
Auf den Digitaleingang hätte ich auf Grund des Preises von ca. 200 Euro verzichten können.

Aber Entscheidung ist gefallen. Es wird ein A-S701.

Sobald ich ihn habe werde ich berichten, wie er sich an den KEFs macht.

Danke und Gruß
ATC
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 11. Feb 2017, 22:24
Mach das,
vllt leiht dir ja der Händler den Arcam mal parallel dazu aus?

Gruß
stbe
Neuling
#22 erstellt: 13. Feb 2017, 21:41
moin. würde den faden gerne aufnehmen hier. ich interessiere mich auch für die kef ls50 und bin ebenfalls über das thema verstärkerleistung gestolpert. ich habe einen hk 970. wie beurteit ihr diese kombi? danke für den input. gruss, stbe


[Beitrag von stbe am 13. Feb 2017, 21:46 bearbeitet]
Lelli7
Stammgast
#23 erstellt: 01. Dez 2017, 17:19
Ich habe meinen AVR gerade verkauft und habe die LS50, die hinten im 4.1 mitgespielt haben gerade zum Verkauf eingestellt. Konzentrieren will ich mich jetzt mehr auf Stereo an meiner Front aus LS50.

Wie sieht es eigentlich mit älteren Verstärkern aus? Hat jemand z.B. einen Arcam A85 (oder A18) schon an den LS50 gehört oder NAD C372. Wie würdet ihr die beurteilen im Vergleich zu z.B. A19 und 356BEE. Hat schon jemand A19 und M3i oder 356 verglichen. Ich habe die Boxen einmal an einem 375BEE gehört und war begeistert.

Ich habe einen kleinen Hörraum mit ca. 1,8 m Stereo Dreieck und höre eher ruhige, warme Sachen.

Über weitere Berichte von euren Kombinationen würde ich mich freuen.

Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 09. Dez 2017, 11:11
HI,

nach langer Auszeit habe ich mir den neuen Yamaha R-N803D gekauft.

Mir gefällt er sehr gut an den LS50. Auch die Einmesshilfe ist echt gut.

Gruß Dominik
WiC
Inventar
#25 erstellt: 09. Dez 2017, 13:35
Prima Gerät, viel Freude damit

LG
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 09. Dez 2017, 14:52
Was ich allerdings nicht weiß und das habe ich den Yamaha Support angefragt ist, ob der R-N803D auch TIDAL Hifi unterstützt.

Generell wird Tidal ja unterstützt, aber es steht nirgends ob er auch die höhere Qualität beim Hifi verarbeitet.

Hat jemand von euch ne Idee?

Gruß

Dominik
Nickel08
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 11. Dez 2017, 19:19
habe heute Antwort vom Yamaha Support erhalten.

Er unterstützt TIDAL Hifi und kann es auch wiedergeben.

Für die jenigen die es interessiert :-)
clamic
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Nov 2019, 13:41
Hallo zusammen,

vielleicht liest hier noch jemand mit ...

Habe immer noch meinen alten Technics SU-8080. Was meint ihr, würden die KEF LS50 zu ihm passen.
Der Hörraum hat etwa 18qm...

Freu mich auf eure Meinungen und Tipps.

Herzlichen Dank
C
WiC
Inventar
#29 erstellt: 16. Nov 2019, 13:46
Moin,

wenn der noch einwandfrei funktioniert passt er mMn auf jeden Fall.

LG
clamic
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 16. Nov 2019, 14:38
Danke WiC,
sodenn wird dieses Wochenende wohl "hörreich" :-)
Schönen Gruß
C
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