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"High End" USB Kabel sinnvoll? und DAC nötig?

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maiksner
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Apr 2012, 08:21
Wollte mal in die Runde fragen, ob es sinnvoll ist einen gewissen Mehrbetrag in ein 3m langes High-End USB Kabel zB von ViaBlue oder Oehlbach zu investieren? Oder macht das kein Unterschied zu gewöhnlichem (eher für Daten) ausgelegten Kabeln?
iKorbinian
Stammgast
#2 erstellt: 28. Apr 2012, 08:43
Die Frage lässt sich eigentlich mit einem Wort beantworten: Nein.

Du wirst keinen klanglichen Vorteil erleben. Zum einen lässt sich Gegenteiliges nicht messtechnisch beweisen, zum anderen hatte ich auch den Feldversuch mit geliehenen Kabeln gemacht. Ein befreundeter Händler gab mir eine ganze Reihe und ich sollte mal sehen, ob "es überhaupt was bringen kann." Nicht mal mit den größten Voodooambitionen hätte ich etwas ausmachen können.

Das Geld für die Kabel solltest du gleich in der Kasse für die nächsten Lautsprecher hinterlegen.


Viele Grüße,
Korbinian
Kalle_1980
Inventar
#3 erstellt: 28. Apr 2012, 08:49
Genau. Das hat so viel Sinn wie ein Sandkasten in der Sahara.
Lyto
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Apr 2012, 08:50
Immernoch sinnvoller als eine vergolete Grafikkarte.
vanye
Inventar
#5 erstellt: 28. Apr 2012, 11:07

maiksner schrieb:
Oder macht das kein Unterschied zu gewöhnlichem (eher für Daten) ausgelegten Kabeln?

Ich will Dich ja jetzt nicht erschrecken, aber digitalisierte Musik ist "Daten". Das Kabel erkennt keinen Unterschied zwischen Musik und z.B. Deinen Urlaubsfotos - egal wie teuer es ist.

Gruß
vanye
maiksner
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Apr 2012, 11:16
Ja stimmt.

Meine Frage geht noch ein Stück weiter... Ob der DAC überhaupt lohnt, oder ob ich genauso gut fahre, wenn ich analog die Soundkarte über Klinke meinen PC mit dem Verstärker verbinde.
Dann könnte ich mir den DAC eigentlich sparen...
cr
Moderator
#7 erstellt: 28. Apr 2012, 11:21
Möglicherweise kann man bei manchen Geräten die verträgliche Kabellänge etwas erweitern* (zB 8 statt 7m), das möchte ich nicht ausschließen, aber für 3m spielt das mal keine Rolle.

*Einen Drucker konnte ich zB mit dem einen Kabel 5+3m, mit dem anderen 5+5m betreiben, ehe es zu Problemen kam. Waren aber beides billige Kabel. Beide Längen sind außerhalb der Spezifikation, und mit Kupplung dazwischen sowieso.
disco_stu1
Inventar
#8 erstellt: 28. Apr 2012, 12:06
zu digital kabel: (usb) ich habe getestet in einem bereich von 10 bis 300 € - klanglich gibt es da defintiv kein unterschied.

die benutzung eines dac war in meinem set up der klanglich größte sprung nach vorne, sowohl bei einem airport express, als auch bei einem sonos streaming system und allen anderen digital angeschlossenen quellen.

hängt aber mit sicherheit auch von der gesamten kette ab.

ich würde einen 3000 € dac jetzt auch nicht in einem set up mit 100 euro lautsprechern nutzen und umgekehrt.

schließlich haben die lautsprecher immer noch den größten klanglichen anteil an deiner anlage.

welche lautsprecher besitzt du ?


[Beitrag von disco_stu1 am 28. Apr 2012, 12:13 bearbeitet]
jj_okocha
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Apr 2012, 12:15

maiksner schrieb:
Ja stimmt.

Meine Frage geht noch ein Stück weiter... Ob der DAC überhaupt lohnt, oder ob ich genauso gut fahre, wenn ich analog die Soundkarte über Klinke meinen PC mit dem Verstärker verbinde.
Dann könnte ich mir den DAC eigentlich sparen...


Gerade bei PCs mit schlechten Soundkarten bzw. Onboard-Sound oder auch recht allgemein Laptops kann man da denke ich große Unterschiede hören. Den Unterschied schlechte Soundkarte - gute Soundkarte hört man meistens sehr deutlich. Und gerade bei Notebooks wird am Sound ja meistens sehr hart gespart.
maiksner
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Apr 2012, 18:47
Noch besitze ich die KEF IQ70...
Sie sind auch sehr schön. Ich besaß davor die Klipsch RF82, die waren mir aber direkter, aber nicht so musikalisch in meinen Ohren.
Da mein Raum sehr klein ist (13qm) wollte ich auf jetzt auf hochwertige Kompakte umsteigen, da ich in dem Raum nur Musik höre.
Da mein Budget relativ gering ist (Student), wollte ich vll meinen DAC veräußern. Der DAC ist ein Musical Fidelity M1, den ich mühsam gegen andere getestet habe. (JA, er klingt wirklich sehr gut). Mein Verstärker ist ein Music Hall A25.2 (ähnlich wie Creek).
maiksner
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Apr 2012, 18:48
Mein PC (Schenker P701 Pro) hat eine Realtek HD Karte drin.
maiksner
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Apr 2012, 18:51
PS: Vermutlich hat mich einfach der böse "Hifi-Virus" gepackt. Ich suche musikalisch als Hifi-Fan eigentlich den super abbildenden klaren Hochton, denn tiefe Bässe kann ich aufgrund der Hellhörigkeit der Wohnung nicht sehr gut fahren, aber ich stehe auf kräftige Mitten und gute drückende Bässe, die eben nicht abgrundtief aber sehr kraftvoll kommen müssen.
biokeks
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 13. Mai 2012, 11:01
Nochmal zu den Kabeln.

Ich (auch Student) verwende die NuPro A20 und befeuere sie per USB mit flac Daten. Die Frage nach einem USB-Kabel hat mich also auch beschäftigt. Dabei immer neugierig zwischen Glaube (Vodoo?) und Tatsache (was soll digital denn anders klingen?). Jedoch war mit dann schließlich beides egal; ich wollte es einfach ausprobieren...

Doch bis es so weit kam habe ich drei USB-Kabel hörmäßig verglichen. ViaBlue (ca. 60 €), Oehlbach (ca. 20 €) und Roline (ca. 10 €).
Rein optisch und verarbeitungstechnisch hat da eindeutig das ViaBlue gewonnen. Das Kabel fühlt sich "wertig" an, die Stecker sind matt lackiert und sind gefühlt etwas massiver als die der beiden anderen. Doch das war dann auch schon alles. Klanglich war es nämlich genauso, wie die beiden anderen auch.
Das Oehlbach hat mich von der Verarbeitung ziemlich enttäuscht, 20 € für eine billig-Gummistrippe war mir da viel zu überteuert.
Jedoch wollte ich ein Kabel, was eben optisch und haptisch einigermaßen was mit sich bringt und ich wollte statt 5 m ein 4 m Kabel, da die 5 m ja bereits als grenzwertig gelten kann. Auf der Suche nach einem 4 m USB Kabel bin ich dann auf das gestoßen:
Roline Gold USB Kabel 4,5 m
11028802_d_111
Das Kabel ist recht gut verarbeitet, sieht, wenn es in der Studentenbude rumliegt, auch schick genug dafür aus, und kostet bei Amazon gerade mal 10 € ... Klingen tut das genauso "gut" wie das megateure ViaBlue Was will man mehr?
maiksner
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Mai 2012, 13:32
Danke, das sieht wirklich gut brauchbar aus. Der Händler rotronic stellt diese Kabel scheinbar unter hohen Qualitätsansprüchen selbst her... sowas ist immer gut. :-)
biokeks
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Mai 2012, 13:49
Gerne! Hohe Qualitätsansprüche sind ja immer so ne Definitionssache...
Aber von Außen ist das Kabel wirklich jeden Cent wert! Haptik ist hervorragend
Ich hatte lang überlegt ob ich es mir zulegen soll oder nicht. Denn von diesem Hersteller, bzw. diesem Kabel hab ich so gut wie keine Erfahrungen gefunden. Aber mein Ausprobieren hat sich gelohnt, ich bin begeistert
Aber aufpassen, das Kabel gibt es nur in dreu Längen, da unterscheidet sich die Artikelnummer des Herstellers ein bisschen.
Artikelnummer: 11.02.8802 --> 1,8 m
Artikelnummer: 11.02.8803 --> 3 m
Artikelnummer: 11.02.8805 --> 4,5 m
germi1982
Moderator
#16 erstellt: 13. Mai 2012, 16:03
Ein DAC kann dann sinnvoll sein wenn man sich eine Brummschleife eingefangen hat und die mit den üblichen Mitteln nicht abstellen kann. Da wäre eine Verbindung digital optisch, z.B. TOSLINK, sinnvoll. Da braucht man dann halt einen Wandler (DAC). Manche Soundkarten bieten ja optische Anschlüsse, und da könnte man dann einen DAC anschließen und den dann mit der Anlage verbinden.


[Beitrag von germi1982 am 13. Mai 2012, 16:03 bearbeitet]
maiksner
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Mai 2012, 17:00
Ja, ich werde den schlechten USB Bereich meines M1 Dac über SPDIF umgehen...
Ich habe auch bereits ein USB Kabel, aber war sehr auf der Suche nach den "Problemstellen" in meiner Hifi-Kette... sicherlich ist das auch ein Reiz des Hobbys :-)
vanye
Inventar
#18 erstellt: 13. Mai 2012, 18:39

maiksner schrieb:

Ich habe auch bereits ein USB Kabel, aber war sehr auf der Suche nach den "Problemstellen" in meiner Hifi-Kette... sicherlich ist das auch ein Reiz des Hobbys :-)

Kommt darauf an, was Dein Hobby ist.

Gruß
vanye
maiksner
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 13. Mai 2012, 19:12
Experimentieren gehört dazu ;-)
secas
Stammgast
#20 erstellt: 16. Mai 2012, 10:13

biokeks schrieb:
Auf der Suche nach einem 4 m USB Kabel bin ich dann auf das gestoßen:
Roline Gold USB Kabel 4,5 m

Das Kabel ist recht gut verarbeitet, sieht, wenn es in der Studentenbude rumliegt, auch schick genug dafür aus, und kostet bei Amazon gerade mal 10 € ...

Hallo! Könntest du mir vielleicht den Link zu Amazon posten bitte? Wenn ich danach suche, kann da irgendwie nicht erkennen, welches von denen denn nun das 4,5m-Kabel ist... (bin ich zu blöd?)
biokeks
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 16. Mai 2012, 10:31
Deswegen weiter oben mein Beitrag mit den Hersteller Atrikelnummern; ich stand einst nämlich vor dem gleichen Problem

Hersteller Artikelnummer 11.02.8805 besagt, dass sei das Kabel mit 4,5 m Länge

Bei Amazon ist diese Nummer hier in der Beschreibung angegeben, muss also das 4,5m Kabel sein. Als ich das bestellt hab, hatte ich das 4,5m Kabel bekommen

Wenn du die anderen Kabel bei Amazon ansiehst, wirst du auch die Abweichungen bei den Artikelnummern des Herstellers erkennen

VIel Spaß damit!
secas
Stammgast
#22 erstellt: 16. Mai 2012, 10:38
Tatsache, da steht die Modellnummer. Siehste, ich war tatsächlich zu blöd. Dir vielen Dank!!
biokeks
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 16. Mai 2012, 15:38
Keine Ursache! Das ist auch wirklich etwas spärlich beschrieben...
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