Holz restaurieren .

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DenisX
Stammgast
#1 erstellt: 26. Jan 2013, 19:42
Gibt es hierzulande ein vergleichbares Produkt wie Howard's Restor-a-Finish.

Wer's noch nicht kennt:

http://www.youtube.com/watch?v=HxGywDuEwJ8] http://www.youtube.com/watch?v=HxGywDuEwJ8[/url]

Es sollte den ursprünligchen Glanz des Holzes wiederherstellen, ohne schleifen oder derartiges.
Ich glaub das ein Öl dies alleine nicht schaffen würde. Dieses Produkt restauriert das Holz ja etwas.
Die Amerikaner benutzen es regelmäßig um Ihre Lautsprecher oder das Receiver / Verstärkergehäuse wieder auf vorderman zu bringen.

Vorschläge? Ideen ?

Mfg


[Beitrag von DenisX am 26. Jan 2013, 19:43 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2013, 19:54
naja, das ist ein werbevideo, das solltest du nicht vergessen.

renuwell ist ganz gut.
findest du wahrscheinlich nicht im baumarkt, aber evtl in professionelleren farbengeschäften oder eben direkt beim hersteller.

ich hatte mal ein paar probentücher davon (so wie erfrischungstücher. getränkte, eingeschweißte läppchen).
vielleicht kannst du sowas auftreiben und testen bevor du es bestellst.
DenisX
Stammgast
#3 erstellt: 26. Jan 2013, 20:04
Klar ist das ein Werbevideo ... aber wie schon gemeint, die Amerikaner drüben bei Audiokarma schwören drauf und benützen es immer und immer wieder um ihre Lautsprecher oder die Gehäuse der Receiver zu restaurieren. Wenn man sich mal deren Ergebnisse anschaut (die übrigens wirklich ausgiebig protokolliert sind) ist es wirklich beeindrucken wozu dieses Mittel in der Lage ist. Ich schau mal ob ich dieses renuwell finde

Danke für den Tipp !


[Beitrag von DenisX am 26. Jan 2013, 20:07 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 26. Jan 2013, 20:40
Hi , bei solchen Mittelchen ist nichts anderes als eine färbende (Beize) Komponente enthalten ,
gibt es in besseren Fachgeschäften auch unter anderen Namen hier in Deutschland .

So wie in dem Werbevideo bleibt es aber nicht , ganz normal weil das Mittel um über einen
längeren Zeiraum zu wirken ins Holz einziehen muss .
So hübsch hochglänzend ist es nur im nassen Zustand :-)) .

Hier mal das gleiche in Grün(link)

Ebenfalls mit restaurierender Wirkung .

Gerade bei Wasserrändern oder ähnlichem halte ich davon aber nicht viel , denn beispielsweise
ein Rand von nem Blumentopf , der vorher hell zu sehen war , ist nach so einer Behandlung dann
eben etwas dunkler als der Rest , fällt nicht so auf , ist aber sehr wohl noch sichtbar , weil die
beschädigte Stelle leichter Flüssigkeiten aufnimmt .

Dazu kommt , daß es nicht zielführend ist , eine derartig beschädigte Holzoberfläche nur optisch
aufzuhübschen , daß löst ja das wirkliche Problem nicht , nämlich das die Oberflächenversiegelung
weg ist und die gebeizte Fläche darunter auch .
Vernünftig reparieren kann man sowas nur durch anschleifen , neu beizen und wieder versiegeln mit Lack .

Von daher empfinde ich auch den Ausdruck restaurierend als irreführend , restauriert wird durch die
Behandlung mit solchen Mitteln gar nix , beschädigte Holzstellen bleiben weiterhin beschädigt ,
man sieht die Beschädigung nur nicht mehr so gut .

Gruß Haiopai
DenisX
Stammgast
#5 erstellt: 26. Jan 2013, 21:02

Haiopai (Beitrag #4) schrieb:
Hi , bei solchen Mittelchen ist nichts anderes als eine färbende (Beize) Komponente enthalten ,
gibt es in besseren Fachgeschäften auch unter anderen Namen hier in Deutschland .

So wie in dem Werbevideo bleibt es aber nicht , ganz normal weil das Mittel um über einen
längeren Zeiraum zu wirken ins Holz einziehen muss .
So hübsch hochglänzend ist es nur im nassen Zustand :-)) .

Hier mal das gleiche in Grün(link)

Ebenfalls mit restaurierender Wirkung .

Gerade bei Wasserrändern oder ähnlichem halte ich davon aber nicht viel , denn beispielsweise
ein Rand von nem Blumentopf , der vorher hell zu sehen war , ist nach so einer Behandlung dann
eben etwas dunkler als der Rest , fällt nicht so auf , ist aber sehr wohl noch sichtbar , weil die
beschädigte Stelle leichter Flüssigkeiten aufnimmt .

Dazu kommt , daß es nicht zielführend ist , eine derartig beschädigte Holzoberfläche nur optisch
aufzuhübschen , daß löst ja das wirkliche Problem nicht , nämlich das die Oberflächenversiegelung
weg ist und die gebeizte Fläche darunter auch .
Vernünftig reparieren kann man sowas nur durch anschleifen , neu beizen und wieder versiegeln mit Lack .

Von daher empfinde ich auch den Ausdruck restaurierend als irreführend , restauriert wird durch die
Behandlung mit solchen Mitteln gar nix , beschädigte Holzstellen bleiben weiterhin beschädigt ,
man sieht die Beschädigung nur nicht mehr so gut .

Gruß Haiopai


Wenn das mal keine ausführliche Antwort ist. Danke
Ich hatte mir das mit dem schleifen, beizen und neue versiegeln überlegt. Bloss ist es so, dass ich Angst hab weil ich mit schleifen keinerlei Erfahrung habe und wohlmöglich durch das ganze Furnier durchschleifen werde (vor allem die Ränder sind ja immer kritisch, da passiert wahrscheinlich ganz schnell).

Zudem hilft es bei wirklich tiefen Kratzern (oder wenn gar ein Stück fehlt) sowieso nur das aufbringen von neuem Furnier. Da schau ich mich mal im Forum um. Vielleicht gibt es hierzu auch irgendwo etwas.

Grüße,
Denis
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 26. Jan 2013, 21:22
Hi , tiefe Kratzer , die praktisch schon durch das Furnier durchgehen , lassen sich mit sowas reparieren .

Holzspachtelmasse (link)

Wenn tatsächlich Furnierstücke ausgebrochen sind , hilft wirklich nur mit Furnier flicken .

Dazu musst du nach Möglichkeit die Stelle mit einer scharfen Klinge in eine geometrische Form
bringen und dann eben in diese Stelle einen Furnierflicken einsetzen , gerade dabei bietet es sich
nach dem einkleben an , die Stelle etwas großflächiger anzuschleifen , um einen sanften Übergang
zu schaffen , dann beizen und endbehandeln (lacken usw. ) .

Furnier schleifen am besten nass und mit Körnungen ab 500er aufwärts bei Reperaturen , dann hast du
auch nicht gleich das Furnier durch .

Gruß Haiopai
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