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Hobby Hifi: ein Auslaufmodell?

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Autor
Beitrag
DJ_Bummbumm
Inventar
#1 erstellt: 11. Apr 2013, 10:41
Liebe Leute,

hier sind wir ja unter "uns", aber wie sieht es aus in der Gesamtbevölkerung?

Musik hören wollen ja (fast) alle, aber Hifi tritt zunehmend in den Hintergrund.
Der Hifi-Enthusiast von heute muss es sich inzwischen gefallen lassen, von ganz jungen Leuten als "Randerscheinung" tituliert zu werden.

Kommerzgesteuerte Entwicklungen auf dem Gebiet der neuen Unterhaltungselektronik drohen dem Prozess Vorschub zu leisten.

Wie viele in den unteren Rängen der Alterspyramide wissen überhaupt noch mit dem Begriff "audiophil" etwas anzufangen?

Ein warnendes Beispiel ist der Niedergang des einst angesehenen Hobbys Briefmarkensammeln.
Früher galt man als Briefmarkensammler etwas in der Welt, durfte sich stolz "Philatelist" nennen und wurde der Sammlung wegen von Damen heimgesucht.
Heute dagegen ist Briefmarkensammeln so "uncool" wie nur was und das Bild des kleinkarierten, altmodischen Spießers wird heraufbeschworen.

Mit dem Hobby Hifi ist es noch nicht soweit.
Noch nicht!

Aber bald?

BB
bytelutscher
Stammgast
#2 erstellt: 11. Apr 2013, 10:51

Früher galt man als Briefmarkensammler etwas in der Welt


Bei wem?


und wurde der Sammlung wegen von Damen heimgesucht.


Echt? Dann muss im Leben aber so einiges schief gelaufen sein.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 11. Apr 2013, 10:57
kein Wunder das die Philatelisten am aussterben sind wenn sie ja heimgesucht werden. Kann man sich das wie den Besuch der ZJ vorstellen?

Anyway, ich denke das HiFi auch in seinen Hochzeiten ein Nischenmarkt war. Um die gängigen Radiosendungen zu hören haben auch damals die Normalos kein HiFi zuhause.

edit: HiFi wird ja heute eher mit dem Buzzword High-End gleichgesetzt. MMn kann das ruhig aussterben. Das bringt das Hobby nicht (mehr) voran. Im Gegenteil.


[Beitrag von blitzschlag666 am 11. Apr 2013, 10:59 bearbeitet]
bytelutscher
Stammgast
#4 erstellt: 11. Apr 2013, 11:03
Sehe ich wie Blitzschlag. Die Wenigsten sind oder waren bereit, einige Tausender in HiFi zu investieren, "nur" um Musik zu hören. Dazu gehört schon ein gewisser Enthusiasmus.
Und richtige Enthusisasten gehören immer einer Minderheit an.
Nobbi56
Stammgast
#5 erstellt: 11. Apr 2013, 11:08
Ich glaube, Leute wie Blitzschlag sind genau der Grund, warum irgendwann mal die Hifi-Enthusiasten aussterben könnten. Er weiss nämlich gar nicht, von was hier geredet wird.
Er sollte dabei bleiben, die gängigen Radiosendungen zu hören.

Nobbi


[Beitrag von Nobbi56 am 11. Apr 2013, 11:09 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#6 erstellt: 11. Apr 2013, 11:13

bytelutscher (Beitrag #4) schrieb:
Sehe ich wie Blitzschlag. Die Wenigsten sind oder waren bereit, einige Tausender in HiFi zu investieren, "nur" um Musik zu hören. Dazu gehört schon ein gewisser Enthusiasmus


Man muss nicht Tausende in guten Klang investieren..... das ist höchstens das, was einem die einschlägige Presse suggeriert.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Apr 2013, 11:22
Sehe ich nicht so. Das Problem ist viel mehr, dass das Bedürfnis nach gutem Klang bei der Jugend nicht geweckt wird.
Ganz nach dem Motto, was ich nicht kenne, kann ich auch nicht wollen.

Die Industrie sollte deutlich mehr über das Thema informieren und zwar dort, wo noch nicht das Hauptpublikum ist.

Bis jetzt hat die große Mehrheit derer, die bei mir im Hörraum platz genommen haben, sich danach für die Thematik interessiert und auch dementsprechen angefangen zu kaufen und zu hören.
bytelutscher
Stammgast
#8 erstellt: 11. Apr 2013, 11:23
Eminenz, das sind aber die Argumente, die von Nicht-Enthusiasten bemüht werden.
Und mal ganz ehrlich, gute Lautsprecher, zumal wenn sie optisch ansprechend sein sollen, kosten nun mal.
Ähnlich verhält es sich auch mit HiFi-Elektronik.
Und nun nicht mit Gebrauchtgeräten kommen...in den 70ern und 80ern gab es da kaum einen Markt, der Otto Normalhörer zugänglich war. Der kam erst mit Ebay und Co.

Welcher Nurradiohörer und Hinundwiedermalnecdabspieler wird denn bereit sein Geld in einen Accuphase und adäquate Boxen zu investieren?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Apr 2013, 11:29

Nobbi56 (Beitrag #5) schrieb:
Ich glaube, Leute wie Blitzschlag sind genau der Grund, warum irgendwann mal die Hifi-Enthusiasten aussterben könnten. Er weiss nämlich gar nicht, von was hier geredet wird.
Er sollte dabei bleiben, die gängigen Radiosendungen zu hören.

Nobbi


Wenn man schon persönlich wird sollte man sich wenigstens dazu herablassen ein paar Fakten folgen zu lassen. So ists einfach nur sinnloses Stänkern was wiederum gegen die Foren-Netiquette verstößt.


[Beitrag von blitzschlag666 am 11. Apr 2013, 11:29 bearbeitet]
Sirvolkmar
Inventar
#10 erstellt: 11. Apr 2013, 11:33
Das ist schon richtig das die Jugend mit der neuen Digitalen Technik mitgeht.
Als erstens sollte man sich Zeitnehmen um Musik zu hören.
Das ist eben nicht mehr der Fall bei der Jugend.
Hifi und High End sind zwei paar Schuhe die man schnell in einen Topf wirst.
Ich persönlich liebe die warme Analog Technik bis auf mein CD/SACD Player ist kette Analog.
Ich nehme mir auch die Zeit eine Platte in ruhe zu genesen und einzelne Titel auf meine Bandmaschine zu überspielen.
Natürlich könnte ich das alles auf der Festplatte bringen aber da kommt keine Freude beim hören auf .
Ich schaue lieber die Platte / Tonband beim spielen zu.


[Beitrag von Sirvolkmar am 11. Apr 2013, 11:35 bearbeitet]
ascendo
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Apr 2013, 12:07
Tweety hat Recht - ein Interesse weckender Kontakt zur "hochwertigen Musikwiedergabe" ist entscheidend. Früher war das normal (70er/80er und auch 90er Jahre), wir hatten ALLE eine nette Anlage. Dann lauschte man bei einem Freund einem neuen Thorens und schon war der eigene Dual nicht mehr genug. Also investieren..., das ging dann so weiter bis man andere Interessen hatte, das Geld nicht mehr reichte oder man mit der für dieses Hobby falschen Frau zusammen kam. Ich hatte Glück! Heute ist das Thema "Hifi" dem Smartphone und anderen einfachen Lösungen gewichen, ist auch besser für das Image ;-) der User. Meine Erfahrung deckt sich jedoch mit der von Hifi-Tweety, begeistert die Musikwiedergabe ist eine "Sucht" entfacht. Resultat bei zwei jungen Besuchern, aus dem familieren Umfeld, in meinem Hörraum - unabhängig voneinander - der Einstig in die "Hifi-Welt". Für einen durfte ich als Start einen kleinen Rega besorgen und er leierte seinem Vater die alte Anlage aus dem Kreuz, Nr. 2 begann mit einem B&W Zeppelin, dabei wird es nicht bleiben. So gesehen habe ich noch Hoffnung, dass Hifi ein wenig weiterleben wird, den Stellenwert wie vor einigen Jahren wird es aber nicht zurückerlangen.
Grüße Volker
liesbeth
Inventar
#12 erstellt: 11. Apr 2013, 12:23
Mal wieder ein früher war alles besser Thread...

Sehe es auch so, dass Hifi als Hobby schon immer eine Nische war.

Das Hobby Musik hören stirbt dagegen sicher nicht aus, die Jugendlichen oder was ich dafür halte, die ich so mitbekomme hören sehr viel Musik. In den öffentlichen Verkehrsmitteln hat doch jeder unter 20 Kopfhörer auf.
Woher soll ich und die anderen hier wissen, ob die auch mal zu Hause in Ruhe Musik hören???
bytelutscher
Stammgast
#13 erstellt: 11. Apr 2013, 12:27
Früher war immer alles besser. Sogar das Früher.
ascendo
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 11. Apr 2013, 13:10
Lästern könnte ich auch - aber bitte, wo ist die Stelle wo ich geschrieben habe, dass es früher besser war? Nur - "Hifi" war "früher" keine Nische! Das hätte man auch rauslesen können
Volker
bytelutscher
Stammgast
#15 erstellt: 11. Apr 2013, 13:14

ascendo (Beitrag #14) schrieb:
Lästern könnte ich auch -


Nun mal ruhig, Brauner.
Du springst da wohl im Galopp in Schuhe, die gar nicht für dich hingestellt wurden.

Das bezog sich wohl eher auf das Eröffnungsposting des TE.

Edit: lästern ist das auch gar nicht. Sondern eher die Meinung, das HiFi auch früher kein Massenhobby war.


[Beitrag von bytelutscher am 11. Apr 2013, 13:16 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#16 erstellt: 11. Apr 2013, 13:17
Die da meinen, "ernsthaftes Hören" sei erst ab fünf Stellen möglich, glauben vielleicht, dem Hobby durch die im Raum stehenden ungeheuren Summen einen letzten Glanz verleihen zu können,

Vorsicht!
Außenstehende zeigen sich oft durch die nackte Summe gar nicht so beeindruckt wie beabsichtigt, sondern heften im Gegenteil den wohlbetuchten Hifi-Freund um so mehr in der Kategorie "Spinner" ab.

BB
liesbeth
Inventar
#17 erstellt: 11. Apr 2013, 13:25

ascendo (Beitrag #14) schrieb:
Lästern könnte ich auch - aber bitte, wo ist die Stelle wo ich geschrieben habe, dass es früher besser war? Nur - "Hifi" war "früher" keine Nische! Das hätte man auch rauslesen können
Volker


Du hättest einfach lesen sollen, das ich und ich denke auch die Vorredner die ähnliches schrieben, meinten, dass HIFi als Hobby (das Beschäftigen mit den Widergabegeräten an sich) eine Nische ist und war!
Hifi Geräte besitzen, um damit Musik zu hören, ist kein Hobby!

@ TE hast du eigentlich schonmal einen Beitrag verfasst in dem nicht irgendwann etwas von betuchten oder sonstigen Leuten steht???
ascendo
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Apr 2013, 13:38
Ich gestehe, ich verstehe euch nicht. Und tschüss!
bytelutscher
Stammgast
#19 erstellt: 11. Apr 2013, 13:59

Die da meinen, "ernsthaftes Hören" sei erst ab fünf Stellen möglich, glauben vielleicht, dem Hobby durch die im Raum stehenden ungeheuren Summen einen letzten Glanz verleihen zu können,


Wer meint das denn?
Ich kann es nicht sein. Meine Anlage besteht durchweg aus gebrauchtem Geraffel. Einstmal sicher teuer aber gebraucht absolut erschwinglich und für meinen Geschmack durchweg hochwertig.

Aber: Was war denn früher? Da konntest du dir audiophile Träume meist erst leisten, wenn du bereit warst fünfstellige Summen hinzublättern.
Das waren die Meisten nicht. Oder man kannte sich ein wenig aus, weil eben HiFi ein Hobby war und kaufte nicht die Mainstream-Schneideranlage mit angeblichen 1000 Watt für 600 DM mit allem Drum und Dran und futuristisch gestylten Boxen sondern einen Marantz Amp für 400 Mark, den passenden Tuner für 200,- DM und einen vernünftigen Dreher. Dann wurde Geld in gute Boxen gesteckt und schon war man als damaliger Lehrling (so hieß das noch in den frühen 70ern) mehr als nen Tausender los.

Dafür gab es damals 2-3 Mofas...die die meisten Jugendlichen mehr gereizt haben als eine HiFi-Anlage.

Das war für sehr viele Leute nicht nachvollziehbar. Da reichte noch ein altes Röhrneradio oder eben dieses Schneidergeraffel.
Und Enthusiasten, die Tausende ausgaben, waren absolute Exoten.

Und heute wird das auch nicht anders sein. Ein MP3-Player kostet kaum was und Musik gibts heute überall.
Denk mal an die Zeiten, wo man noch mit einem Kasettenrekorder und einem Kofferradio mitgeschnitten hat.
Da war Musik noch kostbar und Platten wurden von uns Hobbyisten gehütet wie Augäpfel.
Während andere ihre Scheiben zu Partys mitnahmen und verhunzten.


[Beitrag von bytelutscher am 11. Apr 2013, 14:00 bearbeitet]
liesbeth
Inventar
#20 erstellt: 11. Apr 2013, 14:02
Und heute ist mit einem Pc der eh überall vorhanden ist und günstigen Aktivboxen oder gar einem Kopfhörer ab 120 € schon ziemlich viel Hifi für wenig geld drin...
DJ_Bummbumm
Inventar
#21 erstellt: 11. Apr 2013, 14:18

bytelutscher (Beitrag #19) schrieb:

Die da meinen, "ernsthaftes Hören" sei erst ab fünf Stellen möglich, glauben vielleicht, dem Hobby durch die im Raum stehenden ungeheuren Summen einen letzten Glanz verleihen zu können,


Wer meint das denn?


Ich hatte Deinen Beitrag

bytelutscher (Beitrag #8) schrieb:

Welcher Nurradiohörer und Hinundwiedermalnecdabspieler wird denn bereit sein Geld in einen Accuphase und adäquate Boxen zu investieren?

so interpretiert, dass der Accuphase (derzeit 5000€ für das einfachste Modell) und die "adäquaten" Boxen (damit wäre man dann locker 5-stellig) die Mindestanforderung für den engagierten Hobbyisten darstellten.

Aber auch wenn Du das nicht so siehst, äußern sich hier genug andere, die unter XXXXX € Musik nicht genießen, sondern nur "erdulden" können.

BB
Tosato
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Apr 2013, 14:27
Ich habe schon vor über 30 Jahren als Student im HiFi-Fachhandel gearbeitet und mein sauer verdientes Geld in Sansui TU + AU sowie Empire Drehern gesteckt (steht alles noch im Keller). Damit war ich aber auch damals im Freundeskreis ein Exot.
Ich glaube heute wird Musik mehr als "Begleitung" (im ÖPNV, Auto etc.) genutzt. Vielleicht hat man früher bewußter gehört. Man benötigte ja auch Zeit um die Platte aufzulegen, das Tonband ...usw.
Zusätzlich gibt es heute noch die Komponente Musik und Video (also DVD bzw. Bluray). Dies sind nun mal Rahmenbedingungen die sich verändert haben.
Es wird weiterhin die Experten geben, die bereit sind, für objektiv oder subjektiv herausragenden Sound Unmengen von Geld zu bezahlen (ich staune immer über einige Preise bei den Hifi-Profis in Ffm.). Aber wenn es ein Hobby ist, darf man nicht zu rational urteilen (siehe Auto-Freaks).

Für mich bekommt die kabelose Konnektiviät meiner Geräte eine immer höhere Bedeutung. Da ich viel geschäftlich unterwegs bin, habe ich viel Musik auf Ipad etc. Diese (neudeutsch) Convenience ist mir mehr wert als das vielleicht absolute Hörerlebnis. Aber mit meinen alten Ohren ist das wohl eh vorbei.

Fazit: Highender wird es weiter geben (und nicht nur ausgestopft an der Wand). Entweder weil es wirkliche Hörexperten oder Genussmenschen sind oder weil es schick ist und man es sich leisten kann. Jeder wie er will und kann.
cr
Moderator
#23 erstellt: 11. Apr 2013, 15:18
Ich finde den Vergleich mit dem Markensammeln nicht gut gewählt, denn das war schon vor 40 Jahren uncool.
HiFi war sicher in den 70er Jahren populärer als heute, es gab in jeder größeren Stadt HiFi-Messen, unter meinen Mitschülern (80er Jahre) hat sich ein Drittel der männlichen dafür interessert, heute wohl kaum so viele.
Aufgrund zahlreicher anderer Freizeitmöglichkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass HiFi weniger Interesse findet.
Was hat man denn damals schon tun können? Bücher lesen, Kino gehen oder zwischen 2 TV-Programmen zappen?!
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 11. Apr 2013, 15:38
Wen kümmert die breite Masse? Mich nicht.
Wird mein Hobby exklusiver, dann sage ich Danke sehr und genieße.
Burzum
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 11. Apr 2013, 16:12
Das Problem sehe ich in den Einkaufs Straßen da sind nur noch Handy , Döner, 1 Euro und Bekleidung´s Läden.
Wo sind die Hifi Läden ? Meist weit ab von Einkaufs Straßen in Seitengassen.

Das andere ist die meisten Leute kennen nur Saturn und Media Markt und da ist der Hifi Bereich sehr klein aufgestellt .
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 11. Apr 2013, 16:53

Was hat man denn damals schon tun können? Bücher lesen, Kino gehen oder zwischen 2 TV-Programmen zappen?!

sich die Birne zukippen hast du vergessen.

Aber zum Thema, es ist wirklich nur noch eine ganz kleine Minderheit die sich für das Thema Hifi interessiert und davon interessiert sich hier Forum ein grosser Teil auch eher nur fürs HK. In den 70ern und auch 80ern hat aber auch jeder Jugendliche auf eine "Anlage" gespart. Ich habe auch einen ursprünglich gelernten Radio und Fersehtechniker in der Familie. Selbst der interessiert sich heute null für Hifi und hat auch von Tuten und Blasen keine Ahnung von der Materie.


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 11. Apr 2013, 17:02 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#27 erstellt: 11. Apr 2013, 16:59

Fhtagn! (Beitrag #24) schrieb:
Wen kümmert die breite Masse? Mich nicht.

Meinst Du etwa, in besseren Kreisen würde das Hobby Hifi heute noch sein altes Ansehen genießen?

BB
Burzum
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 11. Apr 2013, 17:00

Central_Scrutinizer (Beitrag #26) schrieb:

Was hat man denn damals schon tun können? Bücher lesen, Kino gehen oder zwischen 2 TV-Programmen zappen?!

sich die Birne zukippen hast du vergessen. :*


und dabei Metal hören.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 11. Apr 2013, 17:10

und dabei Metal hören.


genau, ich erinnere mich in den 80ern haben wir immer Kartonweise Bacardi gekauft - Helloween, Metallica gehört..
Und das leihweise Tauschen von Platten um sie auf Kassette aufzunehmen.

btw, das waren meine präferierten:
Maxell

Das waren noch Zeiten.



[Beitrag von Central_Scrutinizer am 11. Apr 2013, 17:11 bearbeitet]
K._K._Lacke
Inventar
#30 erstellt: 11. Apr 2013, 17:11
Gutes Thema!

Da frage ich mich zuerst, ob s sich überhaupt Hobby nennen darf und wenn ja, dann ist es eh nur was eine kleine Gemeinschaft (so wie jedes Hobby halt). Was mir bei HiFi Enthusiasten aufgefallen ist, ist die Art und Weise wie sie Musik hören, nämlich ruhig und konzentriert und in optimaler Hörposition. Daß denke ich, ist der größte Unterschied zwischen "normalen" Musikhörern und Hobbisten. Wer dafür keine Zeit/Geduld oder Nerven hat (und ich glaube da muss man für geboren sein) der wird sich auch nicht damit beschäftigen, es sei denn irgendjemand im Bekanntenkreis oder in der Familie lebt es ihm vor was durchaus ansteckend sein kann.
Aber da sich der Markt zurückzieht, oder besser gesagt, sich in eine andere Richtung entwickelt (mp3 und der ganze Krimskrams) sehe ich da keine Hoffnung mehr für die Zukunft.
Und ehrlich gesagt, ist es auch bei weitem nicht mehr so spannend wie es mal wahr, zumal sich die Qualität der Anbieter mittlerweile auf gleich hohem Niveau eingependelt haben.
Die Spannung ist raus und wenn ich mir die Zukunft vorstelle, dann sehe ich sterile Dinge, wo jedwede Technik wie unsichtbar in Erscheinung tritt und nur noch das Endprodukt (Ton und Bild) eine Bedeutung hat, aber nicht mehr die dahinterstehende Technik.
Naja ist nur meine Ansicht, ich hoffe nicht : )

Grüße
Burzum
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 11. Apr 2013, 17:13
und was hört die Jugend heute Hip Hop und dafür braucht man keine Anlage da reicht der Handy.
Fhtagn!
Inventar
#32 erstellt: 11. Apr 2013, 17:13

DJ_Bummbumm (Beitrag #27) schrieb:

Fhtagn! (Beitrag #24) schrieb:
Wen kümmert die breite Masse? Mich nicht.

Meinst Du etwa, in besseren Kreisen würde das Hobby Hifi heute noch sein altes Ansehen genießen?

BB


Ja, wenn besser gebildeter bedeutet. Geh mal in ein Jazz- oder klassisches Konzert, da findest du Leute, die auch eine gute Anlage zu schätzen wissen. Mit Geld hat das auch nichts zu tun.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 11. Apr 2013, 17:18

Burzum (Beitrag #31) schrieb:
und was hört die Jugend heute Hip Hop und dafür braucht man keine Anlage da reicht der Handy.


genau, allerdings gilt das meist auch für Metal.
Burzum
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 11. Apr 2013, 17:23

Central_Scrutinizer (Beitrag #33) schrieb:

Burzum (Beitrag #31) schrieb:
und was hört die Jugend heute Hip Hop und dafür braucht man keine Anlage da reicht der Handy.


genau, allerdings gilt das meist auch für Metal.


Nein, eben nicht es gibt sehr gute Sachen im Metal bereich
und dann noch auf meiner Anlage dann kommt das schon wie ein Hammer
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 11. Apr 2013, 17:26

Nein, eben nicht es gibt sehr gute Sachen im Metal bereich

Ja? findest du das viele Metal Aufnahmen einen guten Klang haben, ich nicht unbedingt.
bytelutscher
Stammgast
#36 erstellt: 11. Apr 2013, 17:28
Ach du liebes Lieschen, nun gehts wieder los...die Jugend von heute.
Ich bin selbst schon im fortgeschrittenen Alter und wahrlich kein Hip Hop oder Rap-Fan.

ABER:für jede Musikform gibt es eine Zeit. Und ich erinnere mich noch sehr genau an die Schmähungen der Altvorderen, denen ich ausgesetzt war, wenn ich Beatles, Stones oder gar Pink Floyd in gehobener Lautstärke verkonsumierte.

Uns hat man doch auch immer prophezeit, dass wir davon eines Tages taub und blöd werden.

Bleibt mal auf'm Teppich und lasst se hören, wasse woll'n.
Burzum
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 11. Apr 2013, 17:29

Central_Scrutinizer (Beitrag #35) schrieb:

Nein, eben nicht es gibt sehr gute Sachen im Metal bereich

Ja? findest du das viele Metal Aufnahmen einen guten Klang haben, ich nicht unbedingt.


Das ist Geschmack Sache.
Fhtagn!
Inventar
#38 erstellt: 11. Apr 2013, 17:31
Es gibt mehr hochklassige Metal Aufnahmen als im Mainstream Rock-Pop.
Das liegt schon daran, dass Metaller Instrumente spielen können und von daher Musiker sind (die bestimmte Vorstellungen von ihren Aufnahmen haben) - im Pop heutzutage ein eher seltenes Phänomen.
Burzum
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 11. Apr 2013, 17:32

Fhtagn! (Beitrag #38) schrieb:
Es gibt mehr hochklassige Metal Aufnahmen als im Mainstream Rock-Pop.
Das liegt schon daran, dass Metaller Instrumente spielen können und von daher Musiker sind (die bestimmte Vorstellungen von ihren Aufnahmen haben) - im Pop heutzutage ein eher seltenes Phänomen.


Er spricht mir aus der Seele .
Burzum
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 11. Apr 2013, 17:41
Wenn man sich auf der High End immer die Vorführung´s Musik anhört muss man auch immer zweifeln , nennt sich dann aber Audiophile Musik
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 11. Apr 2013, 17:45

Es gibt mehr hochklassige Metal Aufnahmen als im Mainstream Rock-Pop.
Das liegt schon daran, dass Metaller Instrumente spielen können und von daher Musiker sind (die bestimmte Vorstellungen von ihren Aufnahmen haben) - im Pop heutzutage ein eher seltenes Phänomen.


, es geht nicht um die Musik, bzw wie gut oder handgemacht sie ist, sondern um den Klang bzw die Aufnahmequalität, Dynamikumfang usw.
Wenn ich mir zb die Death Magnetic von Metallica anhöre, tun mir die Ohren weh, Da rennt man dem Komprimierungstrend auch hinterher.
Richtige gute klangliche Aufnahmen gibts es doch eher im Klassik und Jazzbereich und Gesangsbereich.
das der Loudness War im Pop Bereich besonders anzutreffen ist, stimmt wohl.


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 11. Apr 2013, 17:45 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#42 erstellt: 11. Apr 2013, 17:49
Death Magnetic ist eine der miesesten Aufnahmen überhaupt und daher nicht exemplarisch.
NuMetal Müll mit auf E runtergestimmten Klampfen ist ebensowenig beispielhaft.
Burzum
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 11. Apr 2013, 17:49

Central_Scrutinizer (Beitrag #41) schrieb:

Es gibt mehr hochklassige Metal Aufnahmen als im Mainstream Rock-Pop.
Das liegt schon daran, dass Metaller Instrumente spielen können und von daher Musiker sind (die bestimmte Vorstellungen von ihren Aufnahmen haben) - im Pop heutzutage ein eher seltenes Phänomen.


, es geht nicht um die Musik, bzw wie gut oder handgemacht sie ist, sondern um den Klang bzw die Aufnahmequalität, Dynamikumfang usw.
Wenn ich mir zb die Death Magnetic von Metallica anhöre, tun mir die Ohren weh, Da rennt man dem Komprimierungstrend auch hinterher.
Richtige gute klangliche Aufnahmen gibts es doch eher im Klassik und Jazzbereich und Gesangsbereich.
das der Loudness War im Pop Bereich besonders anzutreffen ist, stimmt wohl.


Das musste ja kommen sicher kennst du nur Metallica. Die sind auch nix mehr seit dem Schwarzen Pop Album.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 11. Apr 2013, 17:53

Das musste ja kommen sicher kennst du nur Metallica.

nee Status Quo kenn ich auch noch.
Das war doch nur ein Beispiel mit der Death Magnetic, ich glaube wer Metal als Garant für gute Aufnahmen ausweist hat wohl eher keine Ahnung, bzw noch nie andere Musik gehört.
Burzum
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 11. Apr 2013, 17:55

Central_Scrutinizer (Beitrag #44) schrieb:

Das musste ja kommen sicher kennst du nur Metallica.

nee Status Quo kenn ich auch noch.
Das war doch nur ein Beispiel mit der Death Magnetic, ich glaube wer Metal als Garant für gute Aufnahmen ausweist hat wohl eher keine Ahnung, bzw noch nie andere Musik gehört. ;)


Was hörst du für schöne Musik ? Das dich zu einem Besseren Menschen macht.
Burzum
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 11. Apr 2013, 18:14
Ich denke Hifi ist kein Auslaufmodell.

Es wird immer Menschen geben die Freude am Musik hören haben.
Z25
Inventar
#47 erstellt: 11. Apr 2013, 18:14
Wunderbar, welche Wendungen ein solches Thema innerhalb kürzester Zeit nehmen kann. Natürlich war früher alles besser und die Jugend verroht seit Jahrtausenden in immer schneller zunehmendem Maße! Sieht man doch an dem fehlenden Fortschritt der Menschheit seit der Steinzeit!!!

Was aber noch fehlt: Analog klingt viel besser als Digital. Ist ja schließlich nicht prinzipiell bandbreitenbegrenzt!
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 11. Apr 2013, 18:19
@Burzum:
wie du schon richtig festgestellt hast kenn ich nur Metallica. Ja und Status Quo halt.

naja wer Metal für die Musikrichtung hält die für guten Klang bekannt ist, der hat halt leider gar keine Ahnung von Musik. Aber ich habe die leise Befürchtung, das der überaus simple Zusammenhang nicht verstanden wird das es nicht um die Musik an sich geht, was ja auch Geschmackssache ist, sondern um die Qualität der Aufnahme, Dynamikumfang usw.
Auch was das mit dem "besseren Menschen soll" zeugt von einer Diskussionskultur auf unterstem Niveau.

Z25

Natürlich war früher alles besser und die Jugend verroht seit Jahrtausenden in immer schneller zunehmendem Maße!

ja siehe dein Dieter Bohlen Zitat.
generation-y


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 11. Apr 2013, 18:26 bearbeitet]
PLOS
Inventar
#49 erstellt: 11. Apr 2013, 19:30

Central_Scrutinizer (Beitrag #48) schrieb:
@Burzum:
wie du schon richtig festgestellt hast kenn ich nur Metallica. Ja und Status Quo halt.

naja wer Metal für die Musikrichtung hält die für guten Klang bekannt ist, der hat halt leider gar keine Ahnung von Musik


na - bei dem Erfahrungsschatz kann man da ja gar nicht widersprechen. Da ist übrigens dieses Klassik Stück in der Pizza Werbung - schrecklich, es rauscht und knackt. Ich kenne sonst zwar keine Stücke, aber trotzdem muss sich einfach jedes andere Klassik Stück genau so schlecht anhören.. Bild dir Deine Meinung



Central_Scrutinizer (Beitrag #48) schrieb:
... das es nicht um die Musik an sich geht, was ja auch Geschmackssache ist, sondern um die Qualität der Aufnahme, Dynamikumfang usw.


die Qualität der Aufnahme bestimmt also ob Musik gut ist oder nicht? jaaa - stimmt, ich kaufen Bücher auch nur aus handgeschöpften Papier, um den Inhalt an sich geht mir nicht, Hauptsache der Umschlag ist schön und der Schrifttyp hat viele Schnörkel...
Das läuft doch was falsch, oder verbannst du Stücke, die dir eigentlich gefallen wegen der Aufnahmequalität vom Teller / Player?
Deep6
Stammgast
#50 erstellt: 11. Apr 2013, 19:37
Musik besteht ja nicht nur aus Klang, gell? Was nützt mir der beste Klang, wenn mir die Musik nichts gibt.

Davon abgesehen gibt es im Rock und Metalbereich selbstverständlich haufenweise tolle Produktionen, man schaue sich z.B. mal die Sachen an, die Steven Wilson so macht.

Manch einer sollte es manchmal vielleicht wie Dieter Nuhr halten.
liesbeth
Inventar
#51 erstellt: 11. Apr 2013, 20:51
Wow jetzt auch noch meine Musik ist besser als deine und klingt auch noch total supi....

Und die Jugend hört nur Hip Hop...

Das der Thread zu nichts führt hab ich mir ja gedacht aber das...
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