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Frage zu euren Musiksammlungen

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Autor
Beitrag
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 19. Jan 2015, 12:12
und zwar, zu euren ganzen Original Cd´s.

Hört ihr ausschließlich über die Originale CD oder über eine Kopie auf CD-R? Weil, ich bin nun am überlegen, meine besten original Schätze, wirklich nur die besten, die mir absolut heilig sind, auf einen Rohling zu brennen, in loussness oder mindestens 320 kbs damit eine ähnliche Qualität erhalte bleibt und dann nur noch den Rohling im CD Player spielen zu lassen.
Die Original Gepressten Cds würden dann lichtgeschützt im Schrank verschwinden.

Warum das ganze? Tja, ich bin da vielleicht etwas komisch mit, aber ich mag meine absolut besten Lieblinge gar nicht mehr anfassen oder sie abspielen, weil sie mir einfach heilig sind und ich ihre Lebensdauer, die ja auch bei gepressten CD´s leider begrenzt ist, erhöhen möchte. Deswegen will ich sie nicht mehr anfassen oder gar abspielen lassen, also jegliche Benutzung verhindern/meiden.

bin ich bekloppt damit, oder gibt es den ein oder anderen hier auch, der seine Originale an einem sicheren Platz aufbewahrt und ausschließlich über eine Kopie hört, damit das schöne Original halt unangetastet und sicher bleibt.

ps. oder tut es den original Scheiben sogar ganz gut, wenn man sie mal laufen bzw abspielen lässt??


[Beitrag von LovemusicXX am 19. Jan 2015, 12:49 bearbeitet]
mike2012
Neuling
#2 erstellt: 19. Jan 2015, 12:55
Hallo
Ich kann das gut verstehen, auch wenn man ganz vorsichtig mit den CDs umgeht verkratzen die mit der Zeit. Vor allem die in den Papp Hüllen.
Ich nehme alle CDs einmal im flac Format am PC auf und danach verschwinden sie im Regal. Gut anfangs lasse ich sie oft noch offen rumstehen um mir das Cover genau anzuschauen aber nach ein paar Tagen kommen sie weg.

Die Flac Dateien spiele ich auf meinem PC ab der über einen USB DAC mit dem Verstärker verbunden ist. Steuern kann ich das ganze mit meinem Smartphone. Komfortabler geht es nicht.

Mike
dasPepale
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Jan 2015, 12:55
Moin,

ich rippe neu gekaufte CDs sofort und stelle das Original ins Regal.

Meist höre ich die Musik dann vom NAS, aber das liegt daran, das dort alle Tonträger zusammengefasst sind. Es ist also reine Bequemlichkeit, damit ich nicht erst Platten und CDs nach der passenden Musik durchsuchen muss.

Auf die Idee meine Tonträger nicht mehr anzufassen um sie zu schonen bin ich allerdings noch nicht gekommen, daher höre ich ab und zu auch die Originale (sowohl CD als auch Vinyl).

CD-Rs habe ich zuletzt vor Jahren mal fürs Auto gebrannt, damit ich dorthin nicht die Originale mitnehmen muss.

Gruß Bernd
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2015, 13:04

dasPepale (Beitrag #3) schrieb:
Moin,

ich rippe neu gekaufte CDs sofort und stelle das Original ins Regal.


Hallo,

so mache ich das auch und versuche allerdings aus Platzgründen, so viel wie möglich als unkomprimierten Download zu kaufen. Die Wiedergabe erfolgt dann von einem NAS über einen Netzwerkplayer.

Anstoß meine CDs auf Festplatten zu kopieren war auch, dass sich die ersten originalen CDs auflösten.

Grüße,

Carsten
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Jan 2015, 13:06
kennt jemand ein gutes Programm zum kopieren der CD´s auf den rechner? Wollte eigentlich Windows Media Player nehmen, dort kann ich sowohl verlustfrei als auch 320 kbs einstellen, und dann die Cds mir auf den rechner kopieren und dann eben auf cd-r brennen.
zickzack
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Jan 2015, 13:26
Ich mache das mit dBpoweramp.
https://www.dbpoweramp.com/cd-ripper.htm
versuchstier
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2015, 13:41
Hallo LovemusicXX ,

ich rippe meine CD's in WAV und FLAC auf 2 externe Platten. Somit habe ich auch ein Backup...
Speicherplatz kostet heute nicht mehr viel. Netzwerkplayer gibt es langsam auch immer mehr zur Auswahl

Die Musik läuft dann in FLAC vom NAS, einer weiteren 2 TB Platte

Die originalen CD's habe ich nur noch, da mein Frauchen ab und an mal eine CD einlegen möchte... Was ein Quatsch, denn via NAS ist es viel einfacher und bequemer

Zum Rippen kann ich Dir EAC (Exact-Audio-Copy) empfehlen. Musst Dich mal im Netz etwas einlesen...
http://www.computerb...opy-EAC-1540517.html

Gruß versuchstier
haltelinie
Stammgast
#8 erstellt: 19. Jan 2015, 13:49
Habe alle meine CDs seit jahren nur noch als Flacstream in Benutzung. Die Medien stehen auf dem Dachboden. Hin und wieder wird fürs Auto eine CD gebrannt.

Der CD Player steht nur noch wegen seines Aussehens im Regal und um Besuchern das Hören ihrer Median zu ermöglichen.

Neue Musik kaufe ich bevorzugt als Download.
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2015, 13:52
also ich habe vor 20 Jahren meine CDs mit Feurio auf CD-R kopiert, damit mein damaliger Sony 300er Wechsler mir auf dem Display der Fernbedienung die Titel anzeigen konnte (CD-Text war auf den wenigsten Originalen drauf). Das war im letzten Jahrtausend noch was echt tolles

Aber eigentlich war von Anfang an ein 300er Wechsler zu klein und ich musste eine Auswahl meiner CDs da rein stecken. Ein zweiter war mir dann im Vergleich zu den drastisch sinkenden Festplatten Preisen (die Preise für die Rohlinge durfte man ja auch nicht vergessen) zu teuer und ich bin auf HDD umgestiegen. Damals noch MP3, hauptsächlich für den Hintergrund und das Auto, um in Ruhe Musik zu hören habe ich lange noch das jeweilige Original aus dem Schrank geholt.

Heute kommt jede neue CD (Download gibt es quasi gar nicht) in den Rechner mit Daphile. Das ist das einfachste "Komplett-Paket" das ich finden konnte.
Die CD wird nach lossless FLAC gerippt, per AccurateRip die Prüfsumme verglichen und gewarnt, wenn man keine 100% 1:1 Kopie hat und die Lieder werden auch gleich ordentlich getagged.
Sicherlich gibt es diverse andere Tools aber das war halt das einfachste und bequemste obwohl Rippen ja gar nicht die Hauptaufgabe ist. Außerdem läuft es autark (kommt mit seinem eigenen Linux als Basis) auf einem kleinen NUC. Das war gerade beim ersten Rippen der mehr als 1000 CDs ganz nett, weil ich den kleinen Kasten einfach irgendwo hinstellen kann (Bedienung/Anzeige läuft per Web-Interface!) und eine CD nach der anderen einwerfen kann (wenn die "alte" nicht ausgespuckt wird, dann ist ein Problem aufgetreten).

Auf jeden Fall habe ich jetzt alle meine CDs auf Platte/NAS, sauber und ordentlich sortiert (Interpret, Album, Titel inkl. Cover) und XBMC/Kodi zeigt mir das hübsch an, kann mir zu vielen Alben/Künstlern auch noch Zusatzinfos aus dem Netz anzeigen und beim Abspielen auch noch den Liedtext "vorlesen".
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2015, 13:55
Ich nutze auch Exact Audio Copy.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Jan 2015, 15:04
Oder einfach iTunes zum rippen und/oder kaufen.

Einfach und schnell.
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 19. Jan 2015, 15:12
von ca. 1000 CDs habe ich mehr als 950 per AccurateRip geprüft 1:1 auf Platte bekommen. Bei den "fehlerhaften" sind in den allermeisten Fällen keine verlässlichen Daten in der Datenbank (Exoten) und das Ergebnis OK.

Bei iTunes hatte ich mehrere CDs, die zwar ohne Warnung gerippt wurden (inkl. Fehlerkorrektur), aber bei einigen Liedern das Ende fehlte. Wenn das wirklich 100% verlässlich wäre, dann wäre iTunes auch eine gute Alternative. Da man aber keinerlei Warnung bekommt falls doch mal etwas schief gelaufen ist, ist mir das zu heikel.
Marc-Andre
Inventar
#13 erstellt: 19. Jan 2015, 15:15

CarstenO (Beitrag #10) schrieb:
Ich nutze auch Exact Audio Copy.


Ich auch, allerdings habe ich letztens mal Easy Audio Copy probiert und war erstaunt wie einfach alles sein kann

Ich kann auch empfehlen nicht nur als Flac oder WAV zu rippen sondern immer direkt auch in Mp3 fürs Auto oder allgemein für unterwegs, Handy etc. Finds praktisch und da Speicherplatz nicht mehr viel kostet habe ich neben dem Flac-Archiv halt alles nochmal in Mp3.

Gruß

Marc
Mickey_Mouse
Inventar
#14 erstellt: 19. Jan 2015, 16:18

Marc-Andre (Beitrag #13) schrieb:
Ich kann auch empfehlen nicht nur als Flac oder WAV zu rippen sondern immer direkt auch in Mp3 fürs Auto oder allgemein für unterwegs, Handy etc. Finds praktisch und da Speicherplatz nicht mehr viel kostet habe ich neben dem Flac-Archiv halt alles nochmal in Mp3.

eben da Speicher nichts mehr kostet, habe ich alles einmal als FLAC auf dem NAS und als AALC auf dem Mac als Backup.
Da das beides verlustfreie Formate sind, kann man das ohne Qualitätseinbußen hin- und her konvertieren.
iTunes kann das ja on the fly beim Syncen auf die Mobil-Geräte in "kleinere" Formate konvertieren, das merkt man bei heutigen Rechnern ja gar nicht mehr. Ich habe den Vorteil, dass die Tiefgaragenplätze im Empfangsbereich des WLAN liegen und sich der iPod Touch im Handschuhfach automatisch mit den entsprechenden Playlisten abgleicht. Selbst wenn ich irgendwo unterwegs auf dem iPhone ein Lied zur "Auto" Playlist hinzufüge, synct sich irgendwann das iPhone und dann saugt sich auch der iPod das Lied, wenn das Auto in der TG steht.
Bequemer geht es eigentlich nicht
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Jan 2015, 19:02

Mickey_Mouse (Beitrag #12) schrieb:

Bei iTunes hatte ich mehrere CDs, die zwar ohne Warnung gerippt wurden (inkl. Fehlerkorrektur), aber bei einigen Liedern das Ende fehlte.


wie lässt sich das erklären? ich habe auch schon viele mit itunes gerippt (in dem zeitraum von über 10 jahren) aber davon habe ich noch nie was gehört?
Mickey_Mouse
Inventar
#16 erstellt: 19. Jan 2015, 19:26
keine Ahnung...
das Problem ist, dass man das ja erst irgendwann (viel) später feststellt. Ich weiß nichtmal mit welchem der Rechner oder Laufwerk ich die fehlerhaften Stücke gerippt habe.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 19. Jan 2015, 19:59
war es schon immer auf dem mac?
Mickey_Mouse
Inventar
#18 erstellt: 19. Jan 2015, 20:24
ja, das war auf jeden Fall ein Mac. Entweder MBP17, alter Mac mini mit internem LW oder (am wahrscheinlichsten) neuer Mac Mini mit einem "Billig-DVD/BD USB LW". Das könnte natürlich daran liegen, aber mit dem habe ich auch viele CDs mit Daphile (Accurate) gerippt und nie Probleme gehabt.
Dadof3
Inventar
#19 erstellt: 19. Jan 2015, 20:35

LovemusicXX (Beitrag #1) schrieb:
und zwar, zu euren ganzen Original Cd´s.

Hört ihr ausschließlich über die Originale CD oder über eine Kopie auf CD-R?

Wenn du die CDs* sowieso alle in den Rechner legst und kopierst, dann doch direkt auf Festplatte.
Ich kann ja noch verstehen, dass jemand noch von CD hört, weil er Spaß an den schönen Scheiben und den Booklets hat, aber doch nicht an CD-Rs ...

* ohne Apostroph übrigens (welches allerdings dein verlorenes Diakritikum da oben sowieso nicht ist )
cr
Moderator
#20 erstellt: 19. Jan 2015, 21:12

ch kann das gut verstehen, auch wenn man ganz vorsichtig mit den CDs umgeht verkratzen die mit der Zeit.


Ist doch überhaupt nicht wahr.
Aus Hülle raus, in CDP, in Hülle rein. Wo soll da ein Kratzer herkommen? Das soll mir mal wer erklären. Meine sind selbst von 1983 noch so unzerkratrzt wie am ersten Tag.
Mickey_Mouse
Inventar
#21 erstellt: 19. Jan 2015, 22:12
ich gehe eigentlich sehr vorsichtig mit meinen CDs um und wie gesagt, ich habe kaum eine, die sich nicht 100% korrekt einlesen lässt.
Aber manchmal liegt die CD doch nicht richtig wenn die Lade schließt, fällt aus der Hand usw. Ich hatte auch schon eine, die ich eigentlich nur vorsichtig unter lauwarmen Wasser mit etwas Seife von Fingerabdrücken reinigen wollte und die regelrecht "zerplatzt" ist.
Einige ganz alte Scheiben (ist mir bei einer Genesis aufgefallen) haben inzwischen einen goldenen Schimmer, obwohl die eigentlich Silber sind.
cr
Moderator
#22 erstellt: 19. Jan 2015, 22:21
Bronzing haben etliche, die von Nimnus 1985 gepresst wurden. Ich hatte fast ein Dutzend solcher (DG, Decca, Polydor..). Wurden mir ausgetauscht von der Polygram und für einige, die es nicht mehr gab, Ersatz nach Wahl angeboten. Das war schon 1999/2000. Als ich 2006-2009 alle rippte, fanden sich keine solchen mehr und abgesehen von ein paar aggressiv kopiergeschützten (CactusDS200) gab es auch nur 3, wo ein paar E32 auftraten, die man aber nicht hörte (Interpol.). Dürften aber Pressfehler gewesen sein, keine Alterung.
Aber alle zu rippen und zu sichern, ist sicher kein Fehler.
Schäferhund
Stammgast
#23 erstellt: 19. Jan 2015, 23:44

LovemusicXX (Beitrag #1) schrieb:

bin ich bekloppt damit, oder gibt es den ein oder anderen hier auch, der seine Originale an einem sicheren Platz aufbewahrt und ausschließlich über eine Kopie hört, damit das schöne Original halt unangetastet und sicher bleibt.

ps. oder tut es den original Scheiben sogar ganz gut, wenn man sie mal laufen bzw abspielen lässt??


hi,
du bist ganz und gar nicht bekloppt, warum? ich habe auch von allen meinen wertvollsten (meistens nicht mehr zu bekommen und wenn, dann exorbitant teuer) klassik- cds auch eine cdr- kopie gezogen und spiele die ab.

rippen wollte ich auch schon mal, aber da hab ich nur was für unterwegs als mp3 gemacht; vielleicht hole ich mir später mal so einen festplattenspeicher für musik, gibt ja da genug auswahl...

gruß andreas


[Beitrag von Schäferhund am 19. Jan 2015, 23:45 bearbeitet]
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Jan 2015, 10:57
Danke erstmal, für eure zahlreichen Beiträge.

Jedoch kommt bei mir nur das Brennen auf eine CD-R in Frage, da ich erstens ausschließlich einen CD Player an meiner Anlage habe und zweitens ich einfach das Medium in Händen halten muss. Ich finds irgendwie schöner, wenn ich eine CD anfasse, reinlege und dann abspiele, als einfach irgendwo einen Knopf nur zu drücken und es spielt oder eine Festplatte anzuschließen.

Ist zwar deutlich umständlicher, aber finde es irgendwie schöner, kanns nicht erklären! Allein wenn ich an den Complete Score vom dritten Herr der Ringe denke (4 Cds), den kann ich dadurch nämlich nie insgesamt abspielen lassen, sondern darf nach jeder Stunde dann die CD wechseln, aber Ok, bleibt man in Bewegung.

Auf der anderen Seite, vielleicht lasse ich das alles auch und höre weiter mit meinen Original Cds und lasse sie nicht im Schrank verschwinden, weil man so ja auch ein bissel Überblick noch hat, ob sie anfangen zu altern oder sich noch abspielen lassen - welches ja, wenn ich sie komplett weg tun würde, nicht mehr hätte.

Allerdings habe ich nicht nur Original CDs , sondern auch etliche Rohlinge für (schlagt mich) 5 Euro das Stück, weil es vieles von meiner Musik gar nicht Original zu kaufen gibt, wie zb etliche extended oder complete Scores von Filmen usw usw... oder diverse Trailermusik.


[Beitrag von LovemusicXX am 20. Jan 2015, 11:00 bearbeitet]
cr
Moderator
#25 erstellt: 20. Jan 2015, 12:21
Meine teuersten sind die Mitsui Gold (1,-) (von denen ich noch Dutzende leere habe), sind vermutlich dieselben wie deine (wo jemand dann schön mitgeschnitten hat fürs Umlabeln)
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 20. Jan 2015, 12:44
Hallo Cr,

also meine sind die MFSL Ultradisc 24k cd-r , so steht es zumindest drauf. jedoch zeigen mir diverse Programme eine andere Herkunft an. Bei einigen Ultradiscs wird zb. computer service italy oder so ähnlich angezeigt, bei den Meisten jedoch wird Mitsui angezeigt.

Zeigen übrigens auch nach 9 jahren, die ersten gebrannten, keine Alterserscheinungen. Während ich früher, als ich noch die üblichen TDK, Sony, Intenso, Aldi und co Rohlinge verwendet habe, schon nach 3 jahren Alterserscheinungen feststellen musste, in Form von zb. abblätternder Oberfläche/Lack, so habe ich so etwas mit den Ultradisc noch nicht erlebt bzw festgestellt. Sehen aus wie am ersten Tag und spielen auch so. Selbst ein Programm zur Überprüfung der Fehlerraten zeigte mir alles im grünen Bereich an. gelb wäre schon bedenklich aber wohl noch ok, rot wäre ein deutliches zeichen für Datenverlust bzw fehler usw.


[Beitrag von LovemusicXX am 20. Jan 2015, 12:54 bearbeitet]
Schäferhund
Stammgast
#27 erstellt: 20. Jan 2015, 13:33
ich benutze diese und habe keinen unterschied zu erheblich teureren feststellen können. meine cds kopiere ich auch nicht am pc; dazu verwende ich den alesis masterlink und brenne max. 1:4
http://www.thomann.de/de/hhb_cdr74_gold.htm
cr
Moderator
#28 erstellt: 20. Jan 2015, 14:57
Meine ganz alten sind aus 1998.
Dank meiner Fehlerüberwachung auf Raw-Level (c1, c2) kann ich genau sehen, was sich abspielt.
70% meiner CDRs sind Taiyo Yuden (mit diversen Labeln, wie Plextor, TDK, Philips). Selbst in 15 Jahren sind die Fehlerraten kaum gestiegen und liegen bei 0,3 bis 2,0/s im Mittel, bei einer zulässigen Grenze von 220.
Auch die anderen TDK (teils Ritek und Moser Baer) um das Jahr 2000 sowie Maxell und Ritek haben keine nenneswerte Verschlechterung.
Bei deinen TDK kann es daran liegen, dass dein Brenner nicht darauf optimiert ist, dann sind die Fehlerraten von Anfang an höher und werden schnell schlechter.

Noch besser sind im übrigen Verbatim CDRWs 1 bzw 2-4x. Da tut sich überhaupt nichts. DAher habe ich mindestens soviele CDRWs wie CDRs

Der großte Mist, der mir anfangs passiert ist, waren Princo, Emtec, Network und noch paar so komische Labels. Die waren rasch alle hinüber oder wurden schnell schlechter. Auch die Sony waren teils nicht stabil.
Die größte Enttäuschung: Fuji: Hier hatte ich vier verschiedenen Typen im Laufe der Zeit, alle wurden schlechter oder hin. In etwa so: Jahr 1: 2/sek, Jahr 2: 3/sek und dann jedes Jahr +50 bis 100% mehr Fehler.

Ich habe mir routinemäßig sicher die Fehlerraten von 1000 CDR(W)s angeschaut (auch im Zeitverlauf), teils auch PC-Backups, daher die große Zahl.......

Fazit: Gute CDRs, die gut gebrannt wurden (hängt von der Eignung des Brenners fürs Medium ab) halten Jahrzehnte, CDRWs auch. Die, die vom schnellen Verfall fabulieren, haben wohl immer nur schundig gebrannte gehabt...


[Beitrag von cr am 20. Jan 2015, 15:00 bearbeitet]
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 21. Jan 2015, 11:16
In der Tat waren die TDks, die letzten, die anfingen sich aufzulösen. das war auch das ganze problem: Die lackoberfläche löste sich langsam auf, selbst wenn die eigentliche Aufnahmeschicht noch völlig in Takt gewesen wäre. Am schlimmsten war es hier mit Sony und stimmt Emtec hatte ich da auch bei.

Da habe ich auch noch mit einem billigen Brenner in einem Rechner von Microstar gebrannt und mit recht schneller Geschwindigkeit.

Seit ich die Ultradisc von MFSL habe, die mit 1-12 facher Geschwindigkeit nur zu brennen sind, habe ich einen Brenner von Sony und seit 2 Jahren einen von HP, in deutlich besseren Rechnern als der Microstar war. Die Ultradisc wurden dann alle mit 8 facher Geschwindigkeit gebrannt. Noch weniger ging leider nicht, da sowohl der Sony als auch der HP Brenner nicht weniger als 8 konnten. Aber bei 1-12 mal passte meine Brennvariante mit 8 mal da gut rein.

Dazu würd die Zusammensetzung der Ultradisc auch eine erheblich bessere sein, als von meinen damaligen Rohlingen noch.

Könnt ihr eigentlich diese Verbatim Azo Printable, also bedruckbar, empfehlen???

Was ich an denen gut finde, ist die schöne dicke bedruckbare weisse Oberfläche, die sehr viel Schutz bietet, bevor ja erst die eigentliche Versiegelungsschicht anffängt. Da dürfte sich auch in hundert Jahren von nichts lösen. wie es mit dem Azo aussieht, weiß ich natürlich nicht.

ps. und obwohl die Ultradisc eine wesentlich dünnere (schwarz) Lackoberfläche haben, als so manch andere billig Rohling von damals, so löst sich bis heute da nichts von auf. sehen wie gesagt aus, wie am ersten Tage.


[Beitrag von LovemusicXX am 21. Jan 2015, 11:24 bearbeitet]
cr
Moderator
#30 erstellt: 21. Jan 2015, 11:54
Ich habe zwei Verbatim Azo (sehr dunkles Blau, nicht die grünlichen) gebrannt (nicht printable). Das Dye ist bei mir haltbar. Aber es gibt mehrere Versionen von Azo, wurde paar Mal geändert, ob die jetzigen dasselbe sind wie vor 10 Jahren?
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Jan 2015, 12:25
Ich achte immer mehr vermehrt auf die Oberfläche, da hier die eigentliche Schwachstelle vieler Rohlinge liegt. Selbst wenn der eigentliche Dye noch in Ordnung wäre und keine Fehlerraten bei dem Rohling auftreten, nützt einem das nichts, wenn die Oberfläche anfängt sich aufzulösen. Erkennt man gut, wenn man den Rohling auf die blanke Seite dreht und so etwas findet, was wie kleine Wasserflecken aussieht. Das kommt dann aber nicht von innen, sondern von der Oberfläche, wenn der Lack anfängt sich aufzulösen.

Darum dachte ich mir, dürften diese mit bedruckbarer Oberfläche, besonders die von Verbatim mit Azoschicht, besonders lange Halten, zumindest was die Oberfläche angeht.


[Beitrag von LovemusicXX am 21. Jan 2015, 12:25 bearbeitet]
cr
Moderator
#32 erstellt: 21. Jan 2015, 14:06
Probleme mit der Lachschicht hatte ich selten. Nur bei einem Hersteller fiel diese mal als Ganzes ab, und bei einigen 8cm CDRs ging sie stückweise ab (mir fällt bei beiden der Hersteller nicht ein).
Bei Fuji begann der Lack zu vergilben, was an sich noch nichts heißt, weil ja drunter nochmal die eigentliche Schicht ist. Aber auch diese wurde dann angegriffen (noch dazu waren das teure AudioCDRs )
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 21. Jan 2015, 14:53
Bei mir machte es sich mit kleinen Punkten, Stellen usw bemerkbar, die von der blanken Seite aus gesehen, wie Wasserflecken aussahen. Beim Umdrehen dann auf die andere Seite, merkte man aber, das diese wasserflecken nicht von innen, sondern von der Lackoberfläche kamen. ging man dann nur leicht drüber, hatte man an dieser Stelle sofort den gesamten lack und teile der Aufnahmeschicht in der Hand. Es ging nie alles aufeinmal ab, sondern löste sich an unterschiedlich kleinen Stellen über die gesamte cd verteilt.

Diese wasserflecken sahen auf der blanken Seite auch irgendwie wie eine Art verschmieren aus, als wenn jemand mit den fingern über ein gerade gemaltes Bild mit Tusche drüber geht und dieses dann verschmiert.

Dieses Phänomen sah ich mal am schnellsten nach gut einem Monat bei billigen Rohlingen von Netto, die ich aber auch im Auto hatte, aber extra dafür gewollt.

nach gut einem Monat war jede dieser Cds mit diesen Flecken überhäuft und ich konnte bei nahe schon pusten und der lack ging an diesen Stellen ab wie weiche Butter.


[Beitrag von LovemusicXX am 21. Jan 2015, 14:56 bearbeitet]
cr
Moderator
#34 erstellt: 21. Jan 2015, 14:59
Ich weiß, was du meinst, bei den 8cm CDRs hat es so angefangen
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 21. Jan 2015, 15:46
Da fragt man sich nur, woran liegt das (schlechte Verklebung) und hätten diese CDs wohl möglich viel länger gehalten, wenn eben nicht dieser Lack abgeplatz wäre so früh?

Na ja, seit dem ich diese sau teuren Rohlinge verwende, obwohl hauchdünne schwarze Lackschicht, kenne ich dieses Problem nicht mehr. Jetzt muss nur noch die 24 k Gold Reflexionsschicht und der eigentliche Dye aus Phthalocyanin halten, was er bzw MFSL verspricht und alles ist gut.
cr
Moderator
#36 erstellt: 22. Jan 2015, 03:05
soweit ich mich erinnere, hat Mitsui von 200 Jahren gesprochen
bei CDRWs (denen immer weniger Lebensdauer zugebilligt wurde) schreibt Verbatim auf Bassis eines Arrhenius-Test ebenfalls 200 Jahre (habe übrigens bisher keine einzige defekte CDRW gesehen)
audiophil-w
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 26. Jan 2015, 14:06
Hi

Eine CD für Abergläubische!
Entweder ist es mir noch nie aufgefallen oder es ist wirklich die erste CD in meiner Sammlung auf welcher der Track 13 fehlt. Es sind zwar 13 Aufnahmen drauf, aber gelistet von 1-12 und dann die 14. Und als plötzlich die 14. spielte, habe ich doch mal zurück geskipt und die 13 wurde kurz im Display angezeigt, als Leertrack,
Hatte man auch einfacher machen können, in dem man einfach die Numerierung weglässt, wie das (wenn auch ärgerlich, weil man abzählen muß) auf vielen CDs der Fall ist. Nun geht man hier hin, numeriert durch und will dann keine 13!! ??

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