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AV Receiver pauschal nicht geeignet für Stereo?

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Autor
Beitrag
dese
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Feb 2015, 14:48
Moinmoin,

also ich ziehe bald um und wollte mein momentanes Stereo System (2 Monitor Audio Silver an einem Cambridge Stereo Verstärker) fürs TV erweitern auf 5.1 sag ich mal.

Logischerweise die beiden Silver als front und den Rest dann von der gleichen Serie dazu.......
Alles an einen halbwegs ordentlichen AV Receiver und fertig. So mein Plan.,

Ich also ins Hifi Fachgeschäft gewatschelt und mein vorhaben erklärt. nein, kein Planetengeschäft - wobei die MA glaub ich auch nicht führen.
Woraufhin ich belehrt wurde das ich das mal besser vergesse da ein billiger stereoverstärker immer klanglich besser ist als ein AV Receiver im Stereomodus.
Mit umstöpseln etc. würde das schon gehen (wenig ehefrauen und Kinderfreundlich) aber besser nicht war das fazit.

Und irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen und daher die Nachfrage hier.
Es muss doch möglich sein an so einer Kombi Cds in Stereo ohne grossen Aufwand zu hören - also nur an den Frontboxen - kein auf 5.1 skalieren etc. .
Ich mein, klar. ich wollt jetzt keine 5000€ in den Receiver investieren aber ich bau ja kein 5.1 System mit relativ teuren (jaja, nach oben kaum grenzen) Boxen auf und verzichte dann auf Stereo mit einer guten CD?
Ratlos.
Vielleicht kann mich jemand aufklären.
Gruß
max120209
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Feb 2015, 14:56
Natürlich, einzige Voraussetzung beim AV Receiver ist ein vorhandener Stereomodus.
Ich habe noch keinen ohne gesehen.

Es gibt im Normalfall Stereo Modi mit Sub und ohne Sub und manchmal auch sowas wie "Pure Audio" für die esotherik geschädigten.


Woraufhin ich belehrt wurde das ich das mal besser vergesse da ein billiger stereoverstärker immer klanglich besser ist als ein AV Receiver im Stereomodus.

Ja ...
Das ist Unsinn, da wollte jemand verkaufen, nicht beraten.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Feb 2015, 15:03
ein guter AVR wird genauso spielen wie ein verstärker, bevor du zwei geräte kaufst dann lieber einen soliden AVR mit audyssey xt32, das kann noch was am klang rausholen im vergleich zum stereoverstärker.

z. b. so einer
http://www.elektrowe...ceiver--silber-.html
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 20. Feb 2015, 15:06
so pauschal ist das völliger Schwachsinn!!!

natürlich kann man in eine Kiste bei gleicher Qualität günstiger einen Trafo und zwei Endstufen mit einem Lautstärke Poti und und Eingangsumschalter bauen als 7 oder 9 Endstufen, Video Stufen usw. usf.
Aber das heißt doch nicht, dass ein AVR prinzipiell schlecht ist!
Im Gegenteil, in einigen Belangen hat er ja auch Vorteile!
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Feb 2015, 15:16
Klanglich sehe ich da keine Probleme, nur bei der Verarbeitung und den verwendeten Materialen. (Plastik wo hin das Auge fällt)
dese
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Feb 2015, 15:18
lustig, den Marantz von Soulbasta hatte ich auch im Kopf :-)

ich danke euch für Eure (schnellen) Antworten. Wunder mich zwar immer noch über die Grundaussage aber nehm das mal nun entspannt hin und verfolge meinen Plan erstmal weiter.

Gruß
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 20. Feb 2015, 15:24
die händler wollen doch geld verdienen, dann müssen sie märchen erzählen.
dese
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Feb 2015, 15:25
klar, aber lieber einmal zu früh gefragt, und probegehöprt etc. als sich später ärgern.
ATC
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2015, 19:07
Moin,

es ist aber auch doch ganz einfach,
du bestellst oder leihst dir einen entsprechenden AV Receiver aus und bildest dir deine eigene Meinung.
Dann hast du Gewissheit .
Dadof3
Inventar
#10 erstellt: 20. Feb 2015, 19:41
Die Behauptung, dass Stereoverstärker AVR klanglich immer überlegen seien, wird nicht nur von Verkäufern, sondern auch in den sogenannten "Fach"zeitschriften mit einer unfassbaren Penetranz hochgehalten. Dafür gibt es dafür weder eine technische Begründung noch eine empirische Indikation (von "Nachweis" will ich gar nicht erst anfangen).

Grund für diese Behauptung ist in manchen Fällen wohl Ahnungslosigkeit (hat man schließlich überall so gehört und gelesen), bei den meisten (vor allem den Zeitschriften) aber einfach Profitsucht, denn so kann man immer zwei Geräte verkaufen, und außerdem sind die Margen bei Stereoverstärkern viel besser.

Es gibt aus meiner Sicht so gut wie nie einen Grund, neben einem AVR einen zusätzlichen Stereoverstärker zu betreiben. Im Gegenteil, AVR bieten mit Einmesssystem, Anschlussvielfalt und anderen Funktionen viele Vorteile - auch klanglich. Man muss sie natürlich ausreichend dimensioniert kaufen.
ratzemen
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Feb 2015, 19:52
Da brauch man doch gar nicht lange überlegen.... Bei einem AV wird das Geld in die mehrkanaltechnik investiert.... bei einem Stereo vertärker in "nur " 2 kanäle....Habe mir die Teile auch schon angehört... war nicht so mein fall ...Schönen abend
Dadof3
Inventar
#12 erstellt: 20. Feb 2015, 20:00
Ratzemen, dieses Argument kommt immer nur von Leuten, die keine Ahnung haben. Es ist nämlich so unsinnig wie die Behauptung, eine Limousine sei immer schlechter als ein Roadster, weil dort in fünf Sitze investiert wurde und nicht in zwei.
Schäferhund
Stammgast
#13 erstellt: 20. Feb 2015, 20:11

ratzemen (Beitrag #11) schrieb:
Da brauch man doch gar nicht lange überlegen.... Bei einem AV wird das Geld in die mehrkanaltechnik investiert.... bei einem Stereo vertärker in "nur " 2 kanäle....Habe mir die Teile auch schon angehört... war nicht so mein fall ...Schönen abend


na, dann mach mal von so einigen englischen "pretiosen" den deckel ab und schau, was da so alles in zwei kanäle investiert wird. da gibts nen ringkerntrafo, ne dürre platine, ein paar leistungstransistoren und jede menge luft...


[Beitrag von Schäferhund am 20. Feb 2015, 20:11 bearbeitet]
Kalle_1980
Inventar
#14 erstellt: 20. Feb 2015, 20:11
Also ich will ja hier niemanden den Spaß verderben, aber wie viele dieser Themen gibts hier schon ? 20 ? 50 ?
ratzemen
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Feb 2015, 20:14
ja ,dann hab ich keine ahnung.... also ist der klang beim onkyo Av tX1010 genauso gut wie beim A9000 (auch von Onkyo)...Ja , dann ist das so.

Da brauch man keine Ahnung haben , nur ein bisschen Gehör. die beiden habe ich im vergleich gehört.

Aber gut , jedem seine meinung
ATC
Inventar
#16 erstellt: 20. Feb 2015, 20:15

Kalle_1980 (Beitrag #14) schrieb:
Also ich will ja hier niemanden den Spaß verderben, aber wie viele dieser Themen gibts hier schon ? 20 ? 50 ?


Und immer mit denselben Überzeugungstätern, das ist ja das Bedenkliche

dese, hör es dir selbst an.

Ich persönlich möchte nicht mit jedem x-beliebigen AVR in Stereo hören,
aber du hast ja schon einen ganz brauchbaren im Visier,
einem Test steht dann ja nichts im Wege


[Beitrag von ATC am 20. Feb 2015, 20:16 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#17 erstellt: 20. Feb 2015, 20:20
Ganz klar Stereo Verstärker sind ein Relikt vergangener Tage. Lieber einen "schlechteren" Verstärkerteil als kein Einmesssystem. Ohne ist für mich jedenfalls nicht mehr vorstellbar auch wenns bei mir aktuell auf einem Computer läuft.

Hab erst vor Kurzem ein Paar Klipsch RF-82 MK2 und einem Yamaha RXV-677 verschenckt, Spielt echt nett mit Einmessung im Vergleich zu Straight.

Also ganz klar PRO AV Receiver.
Dadof3
Inventar
#18 erstellt: 20. Feb 2015, 20:21

ratzemen (Beitrag #15) schrieb:
Da brauch man keine Ahnung haben , nur ein bisschen Gehör. die beiden habe ich im vergleich gehört.

Es sagt ja auch niemand, dass es überhaupt gar keine Unterschiede zwischen Verstärkern gebe. Aber die Unterschiede hängen halt nicht davon ab, ob das Gerät Videoeingänge hat und wie viele Transistoren dort verbaut wurden. Die Produktionskosten für die zusätzlichen Transistoren sind einfach lächerlich gering und beeinflussen die Klangqualität kaum.

Die Behauptung, dass "ein billiger stereoverstärker immer klanglich besser ist als ein AV Receiver im Stereomodus" ist einfach Schwachsinn.
ATC
Inventar
#19 erstellt: 20. Feb 2015, 20:28

Dadof3 (Beitrag #18) schrieb:

Die Behauptung, dass "ein billiger stereoverstärker immer klanglich besser ist als ein AV Receiver im Stereomodus" ist einfach Schwachsinn.


Da hast du allerdings absolut recht.

Kalle_1980
Inventar
#20 erstellt: 20. Feb 2015, 20:35
Das Wundermittel "Einmessung" hier immer als wichtigste Weltverbesserung darzustellen ist aber auch Schwachsinn, zumindest wenn man bei Stereo bleibt. Miese Lautsprecher oder miese Akustik bleiben auch mit Verwendung solcher Systeme mies.
ATC
Inventar
#21 erstellt: 20. Feb 2015, 20:41
Und Lautsprecher anständig aufstellen macht die Einmessung überflüssig (Stereo)
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Feb 2015, 20:42

Kalle_1980 (Beitrag #20) schrieb:
Miese Lautsprecher oder miese Akustik bleiben auch mit Verwendung solcher Systeme mies.


stimm, aber dazu wurde niemanden geraten.
Kalle_1980
Inventar
#23 erstellt: 20. Feb 2015, 20:46
Aber das wird hier ja immer als erster Vorteil der AVR´s genannt.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Feb 2015, 20:49
ist es auch, oder etwa nicht?
alleine wenn man einen sub gut nutzen möchte und sauber von den boxen trennen will geht es mit einen stereoverstärker nicht.
Kalle_1980
Inventar
#25 erstellt: 20. Feb 2015, 20:51
Das geht schon, wenn man einen gescheiten Sub hat der filtert, und der Amp entsprechende Aus und Eingänge hat.


meridianfan01 (Beitrag #21) schrieb:
Und Lautsprecher anständig aufstellen macht die Einmessung überflüssig (Stereo) :angel


Das hab ich auch nicht direkt behauptet. Aber ordentliche Aufstellung und eine nicht ganz so katastrophale Akustik kann sich schon ordentlich anhören. Mein kleines Bassloch hier in Raummitte verschwand damit auch nicht.


[Beitrag von Kalle_1980 am 20. Feb 2015, 20:54 bearbeitet]
ATC
Inventar
#26 erstellt: 20. Feb 2015, 20:58
behaupte doch ich

Und dein Bassloch würde mit Einmessung auch nicht verschwinden
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 20. Feb 2015, 20:58
zur ordentlichen aufstellung gehört auch die wahl des hörplatzes, die mitte ist selten dafür gut und für basslöcher bekannt.
Kalle_1980
Inventar
#28 erstellt: 20. Feb 2015, 21:05
Ich sitze ja auch nicht dort, daher stört es mich nicht, ist auch nur gering und im tiefsten Bassbereich.

Weiter zum Thema, es gibt ja auch "externe" Geräte zur Einmessung. Wie schlägt sich ein XT32 gegen ein Antimode ? Gibts dazu Tests ? Das würde mich wirklich interessieren, da ich schon mal über so ein Ding nachgedacht habe.

Den weiteren Schnickschnack von AVR´s wie Internetradio, Streamingkram geht auch mit Netzwerktunern. Mitn Telefon kann ich damit auch meinen A-9070 bedienen, und den CD Player auch.


[Beitrag von Kalle_1980 am 20. Feb 2015, 21:07 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#29 erstellt: 20. Feb 2015, 21:08
also erstmal muss man doch immer unterscheiden welche "Basis" besteht!

ich sage es mal so, bei einigen Leuten stehen die Stereo-LS nichtmal gleich weit entfernt vom Hörplatz. Vielleicht urteile ich jetzt hier zu pauschal, aber ich bin fest davon überzeugt, dass man so (ab Differenzen von 5cm ohne Korrektur auf jeden Fall, eher weniger) nicht vernünftig Musik hören kann und diese (ich bleibe mal dabei) 5cm einen größeren Unterschied ausmachen als ein "ordentlicher" 250€ AVR oder 2500€ Stereo Verstärker!

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass die Abstände passen und keine Korrektur vorgenommen werden muss, die i.d.R. nur ein AVR durchführen kann (viele aber nur in 5cm Schritten, was nach meiner Erfahrung zu grob ist).
Dann haben wir noch die Raumakustik. Die kann eben auch zwischen "optimal, keine Korrektur nötig" (wie beim Abstand) und "grottenschlecht" sein. Im ersten Fall hat ein AVR natürlich keine Vorteile mehr. Im zweiten Fall ist es fraglich, ob ein Einmesssystem die schlechte Ausgangslage nicht noch verschlimmbessert.

ich kann hie rauch ohne Einmesssystem noch halbwegs anständig Musik hören und daher einen Stereoverstärker und AVR im Pure-Direct Modus gegeneinander vergleichen.
Zu Zeiten eines Yamaha AX-1 und RX-V1900 hatte ich parallel dazu noch einen TAG McLaren 60i Verstärker und CD20 CD-Player. Die Unterschiede waren nicht riesig und vor allem viel geringer als es nach vielen Erzählungen von anderen Leuten oft zu sein scheint. Also beides hören, zur Arbeit gehen und beim Zurückkommen sagen können welches von beidem gerade spielt wäre absolut unmöglich gewesen!
Ich bleibe bei meinem 5cm Beispiel, DAS würde ich doch recht schnell hören, wenn jemand einen LS um diese 5cm verschoben hätte.
Beim direkten Umschalten dazwischen (natürlich eingepegelt) konnte man aber doch eindeutig Unterschiede hören.
Diese Unterschiede konnte ich zwischen der McLaren Kombi und dem Yamaha Z11 nicht mehr hören. Vielleicht waren beim direkten Umschalten welche da, aber wenn dann nur minimal und ich kann dann definitiv nicht sagen, was denn nun "besser" oder "richtiger" ist!

nur ganz kurz: ich habe jetzt Yamaha YPAO, Audyssey XT32, Antimode DC2.0 und Dirac-Live verglichen (keine aussagekräftige Versuchsreihe) und höre Musik mit Dirac-Live!
Kalle_1980
Inventar
#30 erstellt: 20. Feb 2015, 21:17
Naja also 5cm finde ich aber echt wenig, keiner sitzt doch wie angewurzelt, steif und völlig bewegungslos aufn Stuhl um Musik zu geniessen Andererseits, wenn man mal Testfrequenzen hört, und einfach nur den Kopf dreht, da wird sich so mancher wundern was man da merkwürdiges hört.
Mickey_Mouse
Inventar
#31 erstellt: 20. Feb 2015, 21:20
hast du einen AVR bei dem du Entfernungen einstellen kannst?
setze dich 100% exakt gleich weit weg von beiden LS, nimm die FB oder App und verstelle doch mal einen LS um 5cm
DAS hörst du SOFORT!
Kalle_1980
Inventar
#32 erstellt: 20. Feb 2015, 21:34
Habe keinen AVR mehr um das zu testen. Wenn ich jetzt einen Lautsprecher 5cm verschiebe, höre ich keinen Unterschied, wenn ich mich bewege um 0,5m nach links oder rechts mitn Kopf dann ist da natürlich ein kleiner Unterschied balancetechnisch. Aber man müsste ja dann immer neu einmessen lassen wenn die Ohren nicht mehr exakt an der akustisch korrigierten Stelle sind, das macht doch auch keiner.
Mickey_Mouse
Inventar
#33 erstellt: 20. Feb 2015, 21:41
wie gesagt, am einfachsten ist das zu "verstehen" (ich empfehle wirklich jedem das mal auszuprobieren!) wenn man sich direkt in die Mitte (also nicht zwischen die LS, aber gleich weit von beiden entfernt) setzt und dann mit der Entfernungseinstellung spielt. Wenn der Verstärker das nicht kann, dann kann man das vielleicht mit dem Bluray-Player machen?
Ich finde es absolut faszinierend wie sich die gesamte Bühnendarstellung ändert, wenn ein LS um 5cm verzögert wird!
dann "sieht" (hört) man erst, wie sich solche Unterschiede auswirken. Mit aufstehen, verschieben, wieder hinsetzen ist das vielleicht nicht so deutlich, wobei man 5cm auch hören sollte.
Janine01_
Inventar
#34 erstellt: 20. Feb 2015, 22:14

Kalle_1980 (Beitrag #28) schrieb:
. Wie schlägt sich ein XT32 gegen ein Antimode ? Gibts dazu Tests ? Das würde mich wirklich interessieren, da ich schon mal über so ein Ding nachgedacht habe.


Hast ne PM
Lichtboxer
Inventar
#35 erstellt: 20. Feb 2015, 22:52

Kalle_1980 (Beitrag #32) schrieb:
Habe keinen AVR mehr um das zu testen. Wenn ich jetzt einen Lautsprecher 5cm verschiebe, höre ich keinen Unterschied, wenn ich mich bewege um 0,5m nach links oder rechts mitn Kopf dann ist da natürlich ein kleiner Unterschied balancetechnisch. Aber man müsste ja dann immer neu einmessen lassen wenn die Ohren nicht mehr exakt an der akustisch korrigierten Stelle sind, das macht doch auch keiner.


Ich kann meinen AVR in 1-cm-Schritten nachjustieren und höre da auch einen Unterschied. Nicht im Sinne von besser oder schlechter, sondern einfach anders.

Und wie oft erwische ich mich dabei, dass es mich wurmt, dass die Phantommitte nich genau auf dem Logo des Fernsehers liegt. Bei mir pendelt der Kanalpegel des rechten Frontlautsprechers immer um 0,5 dB. Wegen meiner könnte die Einstellgenauigkeit auch 0,25 dB betragen. Hier ist sogar ein Stereoverstärker mit stufenlosem Balanceregler von Vorteil. Da muss nur mal ein Kissen oder so anders liegen (wir haben hier so Sitzkissen für die Kinder zum Reinlümmeln), schon habe ich den Salat und drücke irgendwelche Knöpfe.

Mit dem Wissen um die heutige Technik würde ich keinen Stereoverstärker mehr aufstellen. Früher ging das natürlich nicht anders. Aber ich habe hier noch einen alten AVR ohne Einmesssystem. Den hatte ich zehn Jahre lang in Betrieb, aber nie Spaß damit. Stereo war halt Stereo, mit den üblichen Einschränkungen in einem normalen Wohnzimmer. Surround konnte ich aber vergessen. Dann habe ich mir, ohne mich mit der Materie zu befassen, einen AVR mit Einmesssystem gekauft. Mit dem bin ich dann ganz schnell in den Keller gezogen.

Bleiben wir mal bei Stereo (ich höre selbst Mehrkanalmusik nur in Stereo), dann ist zu sagen, dass auch das erst Spaß macht, seitdem der AVR die eine oder andere Asymmetrie im Raum ausgleicht. Da reicht schon eine Tür oder Fensterfront. Aufstellung und Raumoptimierung schön und gut, aber es muss nicht gleich ein Tonstudio sein, wenn mir der AVR die gröbsten Schnitzer ausbügelt. Klar bewundere ich diejenigen, die die Möglichkeiten haben, aber das sind die wenigsten. Meistens geben es die Wohnverhältnisse nicht her oder man ist nicht alleine, etc. Wer Hifi darauf reduziert, macht es zum Privileg, und das wirkt schnell überheblich. Dabei sollte es egal sein, ob jemand seinen Raum akustisch oder elektronisch korrigiert. Eine Kombination aus beidem dürfte ohnehin am effektivsten sein, so dass man die elektronischen Möglichkeiten nicht verteufen sollte.
Vantassel
Stammgast
#36 erstellt: 20. Feb 2015, 23:38
Yamaha AVR aus der Aventageserie mit Pure Direct Modus. Der schaltet alles ab und leitet alles unverfälscht an die zwei Frontlautsprecher weiter. Zweikanal Stereo können die auch.


[Beitrag von Vantassel am 20. Feb 2015, 23:40 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#37 erstellt: 20. Feb 2015, 23:46

Vantassel (Beitrag #36) schrieb:
Der schaltet alles ab und leitet alles unverfälscht an die zwei Frontlautsprecher weiter.

Tja und dann kommt der Raumeinfluss und der verfälscht den Klang massiv...
Mickey_Mouse
Inventar
#38 erstellt: 21. Feb 2015, 00:19
das ist doch aber der Modus, der einem "normalen" Stereo Verstärker am nächsten kommt?!?

MEINE Behauptung ist folgende:
viele AVR digitalisieren ein analoges Signal (um darauf evtl. noch Klangbearbeitung per DSP durchführen zu könnne) und müssen das anschließend wieder digitalisieren. Auch wenn A/D und D/A Wandler heutzutage recht günstig und qualitativ wandeln können, besser wird das Signal dadurch garantiert NICHT.
Das sollte alles in einem echten Pure-Direct Modus abgeschaltet sein, sicher sein kann man sich da aber heute nie! Wenn z.B. im Pure-Direct Modus noch eine Laufzeitkorrektur durchgeführt wird, dann ist da doch noch irgendwas im Hintergrund aktiv (auch wenn das Signal "bitgenau" weiter gereicht wird, es wird halt doch noch verzögert).

Dazu kommt ein ganz simpler aber elementarer Teil eines Hifi Verstärkers: die Lautstärke Einstellung!
bei "old-school" Stereo Verstärkern wird das mit einem Poti erledigt. Um es mal etwas krass darzustellen: bei den heutigen Pegeln die z.B. aus einem CD-Player raus kommen, würde ein einfacher mechanische Umschalter und ein solches Poti als "Vorverstärker-Stufe" völlig ausreichen um das Signal direkt auf die Endstufe zu geben und somit komplett ohne aktive Elektronik auskommen. In der Praxis wird man das mit einem Op-Amp puffern, aber das bekommt man für wenige Cent extrem gut hin.

Bei einem AVR muss man die Lautstärke für 6, 8 oder noch mehr Kanäle einstellen. Wenn der Gleichlauf bei 2 Kanälen schon ein Problem ist, dann hier erst recht und daher macht man das nicht (ich weiß, dass es Modelle mit solchen Lösungen gibt/gab, aber das ist nicht "normal").
Man setzt aber auch nicht die teure und aufwändige Technik von sehr guten fernbedienbaren Stereo Verstärkern ein, bei der die Lautstärke über geschaltete Widerstände eingestellt wird, sondern man setzt VCA (spannungsgesteuerte Verstärker) ein. Man hat also schon im Vorverstärker Teil einen aktiven Verstärker, der auf einen relativ großen Spannungsbereich am Eingang (einige Geräte liefern die 0,7V laut Norm, andere auch mal 4V weil es ja lauter und damit im Vergleich besser ist) linear arbeiten soll. Verzerrungen, Klirren, Übersprechen, Rauschen, alles inklusive.
Das alles als Ersatz für ein mechanisches Poti, das als ohmscher Widerstand keine Fehler dazu fügt (vom thermischen Rauschen und den bereits angesprochenen Gleichlaufproblemen man abgesehen).

Natürlich kann man das in Griff bekommen (wie gesagt: geschaltete Widerstände), aber das ist aufwändig, damit teuer und machen wir uns nix vor, auch in einem 1000€ AVR ist ein 1€ Bauteil schon richtig teuer.

Ich behaupte einfach (das ist meine Erfahrung), dass der "Klang" eines AVR auch oder gerade im Pure-Direct Modus in der Vorstufe entschieden wird und dass es dort Unterschiede gibt! Das sind aber nicht die oft beschworenen riesigen Unterschiede wie: völlig flacher Bass oder schrille Höhen, sondern minimale Unterschiede.
ingo74
Inventar
#39 erstellt: 21. Feb 2015, 08:14
ich frag mich, wann der erste anfängt die these zu verbreiten, dass man den plastik-anteil heraushört, weil wegen negativen schwingungen und resonanzen
Reiniman
Stammgast
#40 erstellt: 21. Feb 2015, 08:35
@ Ingo

Das meine ich schon mal irgendwo gelesen zu haben.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 21. Feb 2015, 09:10
wenn man aber so ein hdmi kabel nutzt wird alles besser
bitte die bewertungen lesen.
http://www.amazon.de/gp/product/B003CT2A6I/
ingo74
Inventar
#42 erstellt: 21. Feb 2015, 09:14
Kalle_1980
Inventar
#43 erstellt: 21. Feb 2015, 10:50

ingo74 (Beitrag #39) schrieb:
ich frag mich, wann der erste anfängt die these zu verbreiten, dass man den plastik-anteil heraushört, weil wegen negativen schwingungen und resonanzen :L


So ein Gelaber gibts doch schon. Da werden Granitplatten auf die Gehäuse gelegt, oder die Geräte im Inneren und am Deckel mit irgendwelchen Zeug vollgeklebt.
BassTrombone
Inventar
#44 erstellt: 21. Feb 2015, 11:55
Die Anfangsfrage war ja AUCH wie man ein vorhandenes Stereo Setup auf Surround erweitert...

Dazu braucht es nur einen zusätzlichen AV receiver mit Pre Outs (Front Pre out reicht, wie z.b. beim Pioneer 924).

Dann verbinde man diese Pre Outs mit dem Endstufeneingang des Stereo Amps (sofern vorhanden) oder man nehme einfach irgend einen Hochpegeleingang, stell ihn auf einen einen festen Pegel ein (z.b. 11 00 Uhr) und messe dann den AV Receiver ein......die Fronst LS werden dann im Surround wie an der alten Stereo Kette immer vom Stereo Amp befeuert.....und man muss die LS Kabel nicht mehr umstecken....

Die Surround LS plus ggf. Center hängen dann per normaler LS-Leitung am AV receiver und ggf. noch der Sub per chinch am Sub Out.....

Will man Stereo hören verwendet man dann die alte gewohnte und vorhande Stereokette wie immer...

Will man Surround schaltet man den einfach AV Receiver dazu und schaltet beom Stereo AMP auf den betreffenden Eingang und stelle ich auf den gewählte Einmesslautstärke 11 00 Uhr.

Die Quellen kann man dann doppelt anschließen, z.b. den CD Player, Blu Ray Player per Stereo Chinch an den Stereo AMP und per Lichtleiter/HDMI an den AV Receiver.....

Dem bisher hier geäußertem Mainstream, dass ein guter AV receiver reicht, dem stimme ich voll zu.....obiges Setup macht Sinn wenn die Stereo kette sowieso schon vorhanden ist und dem Spieltrieb Raum gegeben werden soll man aber aus Sentimentalität an der gewohnten Stereo Kette hängt....


[Beitrag von BassTrombone am 21. Feb 2015, 11:58 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#45 erstellt: 21. Feb 2015, 12:07
noch komfortabler wird es, wenn man einen Stereo-Verstärker mit schaltbarem Main-In nimmt!
da kann man den Endstufen-Eingang des Verstärkers vorne wie eine "zusätzliche Quelle" anwählen und umgeht die Vorstufe/Lautstärke des Stereo-Verstärkers.
Man muss also weder umstecken (wie man es bei einem nicht-schaltbarem Main-In machen müsste) noch immer die Lautstärke für den "AVR-Betrieb" auf eine vorher definierte Lautstärke stellen.
Lichtboxer
Inventar
#46 erstellt: 21. Feb 2015, 12:37

ingo74 (Beitrag #42) schrieb:
http://www.amazon.de..._cr?cursor=1&sort=rd
:prost


Muhaha.

Also h. d. M., Ingo. Wie geil ist das denn?
ATC
Inventar
#47 erstellt: 21. Feb 2015, 13:02

Lichtboxer (Beitrag #35) schrieb:
Dabei sollte es egal sein, ob jemand seinen Raum akustisch oder elektronisch korrigiert.


Moin,

da kann ich leider nicht zustimmen,
es ist besser Fehler zu vermeiden statt die Fehler mit anderen "Fehlern" auszugleichen.
Lichtboxer
Inventar
#48 erstellt: 21. Feb 2015, 13:11
Das hast Du jetzt aber aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich schrieb das unter der Prämisse, dass akustische Maßnahmen nicht ausreichend möglich sind. Jedes Fenster, jede Tür stört hier schon, da sich die Raumakustik ändert. Dann geht es nicht um das Maximum, sondern um das Optimum mit den gegebenen Möglichkeiten. Man kann aber natürlich auch Fenster und Türen zumauern und mit Absorbern verkleiden.
ATC
Inventar
#49 erstellt: 21. Feb 2015, 13:29
Kann man.

Man kann auch störende Reflektionen und zu hohe Nachhallzeiten vermeiden anstatt im Direktsignal rumzupfuschen.

Wenn man kann, oder darf, oder was auch immer.
Nur das es "egal" ist, finde ich nicht.
Eins ist der Königsweg, eins nur zweite Wahl. (Aber eben oft noch besser als gänzlich ohne, da stimme ich zu).

cr
Moderator
#50 erstellt: 21. Feb 2015, 13:31

So ein Gelaber gibts doch schon. Da werden Granitplatten auf die Gehäuse gelegt, oder die Geräte im Inneren und am Deckel mit irgendwelchen Zeug vollgeklebt.


Stichwort: Gibraltar-Chassis Da ist der Verstärker gleich klanglich um Welten besser
Mickey_Mouse
Inventar
#51 erstellt: 21. Feb 2015, 15:47
also ich finde den 5. Fuß viel wichtiger!
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