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Kauft heute noch jemand Cassettendecks?

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Autor
Beitrag
Gummiente
Stammgast
#1 erstellt: 02. Aug 2004, 18:24
Ich hab vor mir ne neue Ankage zu kaufen, und frage mich, ob ich ein Cassettendeck brauche? Wenn ihr euch in nächster Zeit eine neue Anlage kaufen würdet, würdet ihr ein Cassettendeck mitkaufen?

Also schreibt mal rein, ob ihr noch Cassettendecks benutzt.
DrNice
Moderator
#2 erstellt: 02. Aug 2004, 18:54
Moin!

Also ich brauche keines. Wenn Du ein Kassettendeck benötigst, solltest Du Dir auch eines kaufen. Ansonsten kannt Du darauf getrost verzichten und das gesparte Geld in andere Komponenten stecken
zx81
Stammgast
#3 erstellt: 02. Aug 2004, 18:58
letzte woche habe ich mein doppelkassettendeck seit 10 jahren zum ersten mal wieder benutzt.
eine freundin wollte sich ein hörspiel für ihren sohnemann überspielen.
mann habe ich gestaunt ,als ich mal wieder eine originalverpackte leerkassette in der hand hatte.

ansonsten MD rules!!! (zum aufnehmen und so)
Gummiente
Stammgast
#4 erstellt: 02. Aug 2004, 19:10
Stimmt, statt so ner öden kassette lieber ein plattenspieler.
rubicon
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Aug 2004, 19:19
Kassettenrekorder braucht wirklich niemand mehr - das Format hat sich erledigt. Dennoch ertappe ich mich gelegentlich dabei, an meinem alten ASC 3001 Bänder einzumessen und Aufnahmen für´s Auto zu erstellen.

Da kann man noch so schön rumspielen, Knöpfe und Regler bedienen. Nostalgie pur. Ist halt mein Hobby...

Gruß
rubicon
milliscout
Stammgast
#6 erstellt: 02. Aug 2004, 19:23
Hallo,
ich habe noch viele Cassetten mit für mich wertvollem Inhalt, und habe mir deshalb vor 2 - 3 Jahren ein neues zugelegt. Dann jedoch ein gutes, bei dem man elektronisch die Spurablage korrigieren kann (Yamaha KX-890.
Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht in der Lage, diese auf CDR zu überspielen und heute habe ich weder Lust noch Zeit dieses nachzuholen. Ergo, höre ich mir zuweilen auch eine Cassette an.
Gruß!
Ascan
Nite_City
Stammgast
#7 erstellt: 02. Aug 2004, 20:21
Hallo,

wenn du "Analogiker" bist und gern an Knöpfen und Reglern rumspielst, kannst du dir aber auch eine Tonbandmaschine kaufen.

Die ist der Kassette klanglich um Welten überlegen und sieht auch noch gut aus (nenne da mal als Beispiel eine Revox B77...).

Grüße.
Michèl
fjmi
Inventar
#8 erstellt: 02. Aug 2004, 21:05
ich hab auch noch (einige original!!!!! :D) kassetten, die ich ebenfalls (noch) nicht auf cd habe.
mein technics tr474 reicht mir da völlig aus.

außerdem nehm ich mir öfter mal musik ausm radio auf, um dann zu wissen/erurieren wie die stücke heissen dabei finde ich die 2 stunden kass. super!

ebenso hab ich noch einen walkman und für unterwegs einfach super mit beinahe 100stunden spielzeit und medien mit 2 stunden.
bvolmert
Inventar
#9 erstellt: 02. Aug 2004, 21:17
Ich nehme seit einem Jahr wieder regelmäßig Cassetten auf. Die Firmenwagen haben bei uns nämlich nur Casi´s und 6-10h Radio am Tag hälst du im Kopf nicht aus!
bergteufel_2
Inventar
#10 erstellt: 02. Aug 2004, 21:22

wenn du "Analogiker" bist und gern an Knöpfen und Reglern rumspielst, kannst du dir aber auch eine Tonbandmaschine kaufen.

hi nite,
versuch doch mal ne Bandmaschine ins ein Auto einzubauen. Mal im Ernst, niemand würde es in den Sinn kommen, aus klanglichen Erwägungen heraus Cassette zu hören - wenn auch selbiges für MD, DAT, CD-ROM, mp3 (aber auch für Deine Bandmaschine) etc. gilt - aber es gibt auch Gelegenheiten (m.E. ist das auch im Auto) wo Klang eine untergeordnete Rolle spielt (da ich noch niemals einen Rolls besaß, kann ich nicht beurteilen, wie sehr dieser die normalen Verkehrsgeräusche nicht hat, wie leise dieser wirklich ist) und dort tauchen dann die Alternativen (Cassette etc) auf. Ebenso wie mp3 eine Berechtigung hat (ist geil bei ner Party) haben dort auch die o.a. Formate einen Sinn. Ginge es immer nur um Klang, hätte ich einen regelbaren CD-Player direkt mit Aktiv-Lautsprechern kombiniert ergänzt um einen superben Vorverstärker für meinen ananlogen Plattenspieler (neudeutsch: Player) und hätte mein Wohnzimmer ausschließlich nach klanglichen Gesichtpunkten (wozu braucht man eine Frau oder Freunde) optimiert.
Haichen
Inventar
#11 erstellt: 03. Aug 2004, 05:37
Ich verwende auch heute noch gute Tapes.
Ich speise damit u.a. mein Walkman, ein Autoradio oder
höre in meiner Behausung.

Für die Aufnahmen verwende ich auch heute noch das TEAC V-8030 S oder das DENON DRS 810.


[Beitrag von Haichen am 03. Aug 2004, 05:38 bearbeitet]
baltasar
Stammgast
#12 erstellt: 03. Aug 2004, 06:06
hallo,
ich hab mir in der letzten zeit zwei tapedecks zugelegt mit denen ich hervorragende aufnahmen gemacht habe.mit dolby-rauschunterdrückung lassen sich beste ergebnisse erzielen,die kaum von cd zu unterscheiden sind.auch die dauerbeständigkeit von tapes ist gut,ich habe neulich ein 20 jahre altes tape angehört,das immer noch volle dynamik besass,von durchmagnetisieren wie bei bandmaschienen-bändern keine spur.
ochse
Stammgast
#13 erstellt: 03. Aug 2004, 06:39
"....würdet ihr ein Cassettendeck mitkaufen?..."

Also auf die Gefahr, die Analogfraktion gegen mich aufzubringen gebe ich hier einfach mal eine radikale Alternative:
Kassetten haben nach wie vor den Nachteil, durch Azimuteinstellungen der Wiedergabeköpfe, in der Reproduktion des Signals auf verschiedenen Geräten grosse Differenzen in oberen Mitten und besonders den Höhen zu zeigen, was dann auch das Dolbysystem nicht mehr vollstädig ausgleicht. Soviel z.B. zum Aufnehmen zu Hause und hören im Auto.
Ich habe noch alte Kassetten, aber inzwischen keinen neuen Rekorder mehr. Für neue, eigene Aufnahmen verwende ich entweder einen hochwertigen Minidisk-Recorder (Sony MDS-JA555ES) oder meinen PC und habe seit Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch für's Auto gibt's Radios mir MD Wiedergabe.

Mein Rat: Für eigene Aufnahmen keine Kassetten mehr, go digital!
rubicon
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 03. Aug 2004, 08:22
Hallo,

bei Aufnahmen mit einem Kassettenrekorder geht es mir eigentlich gar nicht so sehr um den guten Klang. Dafür verwende ich meinen Dat-Rekorder.
Ich habe nur noch Spaß daran, diese Dinosaurier zu bedienen. Das macht mitunter noch richtig Spaß. Wer je einen technisch hochwertigen Kassettenrekorder besessen hat oder noch besitzt, wird diesen Spaß am Tun bestimmt nachvolziehen können. Wir sitzen doch sonst nur stundenlang in unseren Sesseln, die Fernbedienung in Händen und lassen uns digitl berieseln. Da macht eine Kassettenrekorder-Aufnahme doch noch richtig Spaß.
Jedenfalls für mich.
Übrigens: Optik und Haptik eines wertig verarbeiteten Kassettenrekorders ist nach wie vor einfach gut.
Zum Beispiel: eumig FL 1000up, Nakamichi Dragon, Pioneer CTF-1250, ASC 3001, Revox B 215, usw.

Gruß
rubicon
Oliver67
Inventar
#15 erstellt: 03. Aug 2004, 08:28
Hallo rubicon,

den Tandberg 3014 hast Du vergessen

Oliver
rubicon
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 03. Aug 2004, 08:34
Sorry, Oliver, usw., usw.,
bukowsky
Inventar
#17 erstellt: 03. Aug 2004, 08:46
und von den Leistungen das Grundig CF 5500 und Dual C 844
tiger007
Stammgast
#18 erstellt: 03. Aug 2004, 22:31
hallo!

ich hab auch noch ein sony-doppelcassettendeck aufgestellt,wird aber auch fast nie mehr benutzt.
vor n paar jahren holte ich mir nen cd recorder.

da hab ich dann sämtliche meiner alten cassetten auf cd überspielt,auch einige cassetten aus muttis jugendzeit, mit einigen guten liedern von denen man leider weder titel noch interpret weiss auf cd gesichert , bevor die alten bänder zerbröselten

seither brauchte ich das tape-deck nur seltenst , wenns mal kapputt ist lege ich mir sicher keins mehr zu.

dieses medium ist OUT!
Soultrane
Stammgast
#19 erstellt: 04. Aug 2004, 09:21
Tape rult!!
Ob Demokassette der sympathischen Kellerband um die Ecke oder liebevoll gestaltetes Mixtape, ich steh immer noch aufs Band, wenn`s um Sekundärmedien geht. Habe ca. 500 Kassetten zuhause, die ich ziemlich alle auch mehr oder weniger regelmässig anhöre, im Auto, im Walkman oder auch zuhause, in der Küche (wenn ich mit öligen Fingern den Plattenspieler nicht bedienen kann...).
Wenn mein Sonytapedeck kaputt ginge, würde ich mir SOFORT ein neues kaufen, dabei auch ein bisschen mehr Geld ausgeben!

Gibt zum Glück auch immer noch genügend Hersteller und Händler!


[Beitrag von Soultrane am 04. Aug 2004, 09:21 bearbeitet]
baltasar
Stammgast
#20 erstellt: 04. Aug 2004, 10:23
und es gibt immer noch genügend hervorragende gebraucht geräte,da jeder seins verkauft,weils ja "out" ist...
zum glück für liebhaber!
Lebensfroh
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 23. Sep 2004, 21:50
@ baltasar

Genau so ist es. Ich will ja niemand zu nahe treten und ich benutze selber auch die Digitaltechnik. Aber Tonbandgeräte und Cassettendecks sind eine ausgereifte Technik, die nur deshalb vom Markt verschwunden ist, weil alles dem neuesten Trend hinterherläuft. Die Industrie weiß schon, wie man Umsätze macht.

Und nach 5 Jahren gibt es dann keine Ersatzteile mehr. Schaltpläne werden auch nicht mehr mitgeliefert, wenn die überhaupt noch erhältlich sind.

Es geht ja auch um andere Dinge, nicht nur um die Technik. Werterhaltung ist jedenfalls ein Fremdwort für neue Geräte.
Zyx
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 23. Sep 2004, 22:38
seit dem mein auto letztes auto kein kassettenteil mehr hat, steht mein pioneer ct-s 630 in der ecke und gammelt vor sich hin.

kassetten braucht heute kein mensch mehr !
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#23 erstellt: 24. Sep 2004, 04:22
Guten Morgen!

Lebensfroh schrieb:
@ baltasar

Genau so ist es. Ich will ja niemand zu nahe treten und ich benutze selber auch die Digitaltechnik. Aber Tonbandgeräte und Cassettendecks sind eine ausgereifte Technik, die nur deshalb vom Markt verschwunden ist, weil alles dem neuesten Trend hinterherläuft.

Tonbandgeräte verschwinden auch deshalb, weil man mit Ihnen lange nicht das machen kann, was man z.B. mit einem MINI-Disc-Deck machen kann! Von der Audiocassette wollen wir erst garnicht reden...

Das war auch für unseren Klub der Hauptgrund, sich sehr schnell von Tonbandgeräten zu verabschieden.

Gruß, Euer Gunther
baltasar
Stammgast
#24 erstellt: 24. Sep 2004, 05:49
@ tbs-47-audioclub:
sag mal ,kann es sein,dass du persöhnliche antipathien gegen tapes hast?viele der mituser hier sind augenscheinlich sehr zufrieden mit ihren tonbändern oder kompaktcassetten,daran wird auch dein ständiger missionarischer eifer pro minidisk und contra tape nichts ändern.vielen tape-fans geht es nicht um bequemlichkeit beim handling ihres mediums ,sondern um die haptik und die optischen reize ihrer geräte ,über die klanglichen qualitäten wurde ja schon genug gesagt.
Haichen
Inventar
#25 erstellt: 24. Sep 2004, 09:14
Wohl gesprochen, baltasar

@ TBS-47-AUDIOCLUB..

mit großer Verwunderung habe ich Dein Posting zum Thema Tapes gelesen.

Und so etwas nennt sich "Audioclub"
graumantel
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 24. Sep 2004, 09:36
Hallo und einen guten Mittag allerseits,

hatte auch eine Weile lediglich ein Sony MD-Deck bei mir zu Hause stehen. Gerade bei Aufnahmen von Radiosendungen ist es sehr einfach und praktisch diese zu editieren (außerdem kann man Lesungen in Mono aufnehmen und auf diese Weise die Spielzeit der MD verdoppeln). Habe mir dann allerdings bei ebay für 20 Euronen ein Tape-Deck (Sony TC-K 561) ergattert. Das wurde notwendig, da ich meine schönen Hörspiele auf MD niemandem zum anhören mitgeben konnte, weil kein Mensch in meinem Bekanntenkreis ein MD-Gerät besitzt beziehungsweise nur im Auto (in denen zu 90 Prozent Kassettendecks eingebaut sind) Audiobücher/Hörspiele konsumiert... (dafür habe ich jetzt die doppelte Arbeit mit dem Überspielen )
Dummerweise habe ich beim Kauf des Sony Tape-Decks nicht nachgefragt, ob es aus einem Raucherhaushalt stammt...ich sag nur *aufschraub*schrubb*schrubb*Isopropyldrüberkipp*. Einen komischen Geruch sondert es bis heute ab .

Viele Grüße,
Markus
gdy_vintagefan
Inventar
#27 erstellt: 24. Sep 2004, 09:53
Ich habe auch bis vor wenigen Jahren noch gern mit Kassetten gearbeitet, aber dann habe ich dieses Format doch nach langem Überlegen aufgegeben.
Um 2000/01 fing ich an, erst mal die wertvollsten Aufnahmen auf CD zu überspielen (mit Yamaha KX-690, welches die "Play Trim" Funktion hat). Schließlich hatte ich damals sehr viel Zeit.
Das hatte schon mal gut geklappt. Leider merkte ich immer mehr, dass fast keine meiner Kassetten mehr "kompatibel" mit Fremdgeräten war (die bereits erwähnten fehlenden Höhen, nicht funktionierendes Dolby...). Ich hatte zuletzt noch 3 Abspielgeräte im Haushalt.
Ich trennte mich natürlich als erstes von meinen besten Kassetten (nachdem die Aufnahmen auf CD "konserviert" waren). Die anderen waren oft schon so alt, dass das Problem mit Leiern und Bandsalat zunahm.
Da ich dringend Geld brauchte, trennte ich mich nach und nach von den Kassettendecks, nur das beste behielt ich vorerst noch.
Aber dann hatte ich nur noch ein paar Kassetten, alles sehr alte Modelle, die inzwischen bandsalatanfällig waren. Dementsprechend lohnte sich das eine Deck auch nicht mehr für mich.

Aus nostalgischen Gründen mal ein Tape anzuhören finde ich OK, aber ich war froh, die alte "Hardware" zu Geld machen zu können, und da ich inzwischen ALLES auf CD oder LP hatte, konnte ich auch ganz verzichten. Im Auto habe ich nämlich schon seit 6 Jahren kein Kassettenlaufwerk mehr. Und ich denke auch, dass die Kassettenradios bei Neuwagen demnächst wohl ganz verschwinden werden.

Ich jedenfalls werde in diese Technik wohl auf keinen Fall "wiedereinsteigen", auch wenn man einige gute gebrauchte Decks (z.B. einige alte Yamaha) nachgeschmissen bekommt. Ich fand es zwar ganz schön, eine Kassette einzulegen, aber die Vorteile des bestmöglichen und nicht nachlassenden Klangs bei der CD-R waren überwiegend. Von daher habe ich mit dem Kapitel abgeschlossen.
DaVinci
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 24. Sep 2004, 10:04
Hallo,

ich habe auch noch ein Tapedeck von Technics hier, welches vor 14 Jahren 500 DM gekostet hat. Etwa 2x im Jahr nehme ich damit mal was fürs Auto auf, da ich nur Cassette im Auto habe.
Kaufen würde ich an deiner Stelle nur ein Tape, wenn du eine sinnvolle Anwendung dafür hast. Und dann kein neues (abgesehen davon produziert eh kaum mehr einer Tapedecks, und wenn dann meist ein einfaches Modell), sondern ein gebrauchtes. Für die Mittelklasse Tapes der letzten 10 - 15 Jahre bezahlst du bei Ebay fast garnichtsmehr und auch die Oberklasse - Tapes sind dort günstig (d. H. keine 100 Euro) zu kriegen. Das Angebot ist in allen Marken und Preisklassen reichlich vorhanden.
bergteufel_2
Inventar
#29 erstellt: 24. Sep 2004, 20:11

Michael schrieb:
Die anderen waren oft schon so alt, dass das Problem mit Leiern und Bandsalat zunahm.

Dummer alter Freak (hat ausschließlich TDK-Bänder benutzt und dann auch noch die Tapes darauf eingemessen) hatte dieses Problem "eigentlich noch nie" (= kleiner als 1%).
Ohne dir etwas zu wollen, ich kann natürlich nicht erwarten, dass Billigbänder und/oder schlechte Lagerung keine Auswirkungen haben - ich habe schon Bänder auf der Fensterbank lagern gesehen (Südseite mit reichlich Sonne) und Besitzer, die sich über eine schlechte Haltbarkeit wunderten, Kommentar überflüssig. Auch heute seh ich "regelmäßig" CD´s ohne Hülle irgendwo rumfliegen, Kommentar überflüssig - oder wollt ihr mir erklären, dass das keine Folgen hat???????
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#30 erstellt: 25. Sep 2004, 03:40
Guten Morgen!

haichen schrieb:
...Und so etwas nennt sich "Audioclub" :?

AUDIO heiß ja nicht zwangsläufig TONBAND!!! Das sollte man eigentlich wissen...

Im übrigen hatte ich seit 1957 so einiges an Bandmaschinen (zuletzt 4 REVOX)... ich kenne also sehr gut die Nachteile dieser analogen Kisten!

Gruß, Euer Gunther
Wolfgang_K.
Inventar
#31 erstellt: 25. Sep 2004, 08:55
Mini-Disk etc, so gut die klanglich auch sein mögen, man damit nicht alles machen, zum Beispiel Dia-Vertonung, Rückwärtsechos, Multi-Play-Funktionen (mit einem einzigen Geräusch auf dem Band ein ganzes Orchester erzeugen), Rückwärtsbotschaften in Plattenaufnahmen sich anhören, etc.

Das ist der Vorteil von einer Halbspur-Bandmaschine. Außerdem haben die meisten Digitalos kaum noch mehr einen Mikrofoneingang.

Es ist doch schön wenn es noch beides nebeneinander gibt...
gdy_vintagefan
Inventar
#32 erstellt: 25. Sep 2004, 09:00

bergteufel_2 schrieb:
(hat ausschließlich TDK-Bänder benutzt und dann auch noch die Tapes darauf eingemessen) hatte dieses Problem "eigentlich noch nie" (= kleiner als 1%).


Mit den TDK (und Maxell) hatte ich auch so gut wie nie Probleme!

Meine "Sorgenkinder" waren eher BASF, AGFA und einige originale Kaufkassetten, alle aus den 70ern und 80ern.

Fast alle BASF der 80er hatten schon nach spätestens 5 Jahren enorme mechanische Probleme (auch wenn nie im Auto benutzt), während der Klang noch OK war.

Und die AGFA und Kaufkassetten, die waren nachher bei mir bis zu 30 Jahre alt. Da war es dann der natürliche Verschleiß.

Obwohl ich 22 Jahre alte Maxell hatte, die (mit einem besonders guten Deck aufgenommen) noch frisch wie am ersten Tag klangen und auch mechanisch immer noch sehr leichtgängig waren.

Seit Beginn der 80er hatte ich keine AGFA mehr gekauft, sondern andere bekannte Marken. Und da hätte ich von BASF eigentlich mehr erwartet (am wenigsten Ausschuss hatte ich mit den silbergrauen von ca. 1978-80, während das bei den orangefarbenen LH aus derselben Zeit ganz anders war - und ganz schlimm wurde es ab den Serien, wo sie nicht mehr "Chromdioxid" hießen, sondern "Chromdioxid II", inkl. "Extra", "Super"...).
Jedenfalls konnte ich bei Systemaufgabe noch sämtliche Maxell, TDK oder auch Sony als gute, wiederverwendbare Leerkassetten verkaufen (in gelöschtem Zustand versteht sich).


[Beitrag von gdy_vintagefan am 25. Sep 2004, 09:03 bearbeitet]
fjmi
Inventar
#33 erstellt: 25. Sep 2004, 11:48
die alten agfa meiner eltern hatten enorm laute spullgeräusche, waren sonst aber eigentlich ok.

im vergleich sony/basf/maxell(ud xl II -90) alles irgendwelche chromcassetten sind mir die maxell fast zu höhenbetont.
300B
Stammgast
#34 erstellt: 25. Sep 2004, 12:00
Tapedeck?,

ich habe die Dinger immer gehasst.

Im Auto zu Hause egal, Gott sei dank hat sich das erledigt!
Darkness-GFX
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 25. Sep 2004, 12:27
Ja, erst kürzlich ein Technics M5.
Benutzen werde ich es aber nie, will nur ne komplette Anlage dastehen haben.
Lebensfroh
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 25. Sep 2004, 22:22
Heute werden die Geräte von Kaufleuten mit dem Rotstift geplant. Früher entwarfen sie Ingenieure.

Heute: Super Daten, tolle Möglichkeiten. Nach 2 Jahren total veraltet, Sollbruchstelle, nach 5 Jahren keine Ersatzteile mehr. Wertverlust 300 % . :-)

Damit mich keiner falsch versteht. Ich höre CD und brenne auch. Aber ich sehe auch die andere Seite der Medaille.

Verstehen tun das wohl nur die, die mit Tapedecks und Tonbandgeräten groß geworden sind.
Dualist
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 26. Sep 2004, 00:01
Für Außenaufnahmen über Mikrofon nutze ich immer noch mein Tapedeck.
Mit Metallbändern, Dolby und doppelter Geschwindigkeit (9,5 cm/s) erziehle ich hervorragende Aufnahmeergebnisse, die anschließend vom "Master-Band" digitalisiert werden können. Auch das stufenlose Mischen mit einer anderen Quelle über das eingebaute Mischpult ist von der Handhabung denkbar einfach.

Zugegeben, mir fehlen in dieser Hinsicht mögliche Alternativen wie z.B. DAT-Recorder oder AudioCD-Brenner mit Mikrofon-Anschlüssen oder eine wirklich gute Soundkarte. Allerdings vermisse ich diese Alternativen nicht - zumal das Tapedeck i.A. unkompliziert und transportabel ist.
JanHH
Inventar
#38 erstellt: 26. Sep 2004, 02:15
"Brauchen" tut man ein Cassettendeck heutzutage sicherlich nicht mehr, aber es gibt diverse gute Gründe, eins zu haben, wie ja aus dem Thread ersichtlich wird.. und im Zweifel kauf Dir doch einfach ein billiges Gebrauchtes.
lumi1
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 26. Sep 2004, 07:27
Hy!
Zugegeben,ich höre kaum noch Cassetten(2-3 mal im Jahr?).

Der Thread hier machte mich allerdings neugierig, was die allgemeine Haltbarkeit angeht.

Also "Test":
Habe drei Denon DR-M 33 HX aus´m Keller geholt.
Flux die damit Mitte der 80er aufgenommenen Cassetten dazu.

Ergebnis: Ich kann sie noch voll genießen! Es handelt sich dabei hauptsächlich um Aufnahmen aus´m Radio (ich liebte z.B. die "Maxi-Nacht" auf SWF3, auch der Klang war damals noch sehr gut ). Verwendete Cassetten; TDK SA/SA-X, und vor allem die TDK Metall mit dem Plexigehäuse und Metallrahmen. Letztere sind wahrhaft (fast) wie am ersten Tag!
Danach holte ich noch altes Dual,Yamaha und Akai GX-F71 raus.
Mit denen bespielte ich auch viele SA´s,Maxell XL´s, und diverse BASF´s. Die vom DUAL klangen noch recht frisch, von den BASF´s abgesehen. Vor allem die mit AKAI aufgenommenen und immer gespielten haben sehr an Qualität gelitten. Auch hier wieder am meisten die BASF´s.
Steckte ich sie in ein DENON und paßte den Azimuth an, änderte sich daran auch nicht viel. Anders sah die Sache bei den SA-X aus.Sie verwendete ich hauptsächlich im DUAL. Die waren, vor allem im Hochtonbereich, noch quicklebendig. Ob die von Haus aus für hochtonschwächelnde CassDeck´s vorgesehenen eine "eingebaute Alterungsreserve" haben?

Gelagert sind alle sorgfältig, deshalb mein Fazit: Es kam sehr auf die verwendeten Cassetten und ein gutes Laufwerk an.
Zum Schluß packte es mich noch: Auf einer der Metall TDK´s war noch eine viertel Std. Platz. Da nahm ich mit einem DENON neu ein Stück "Karneval der Tiere" auf.
Bei der Wiedergabe war ich mehr als überrascht. Wirklich, als hätte ich die Cassette neu gekauft! Ob ich das in 20 Jahren mit einer heute gekauften CD-R oder gar RW auch sagen kann?
Von MP3(was ich für normale U-Musik sehr mag, lästern hat sich da erübrigt)brauch ich es aktuell mit Klassik gar nicht probieren, und MD kam mir erst gar nicht in´s Haus.
Trotz allem steht jetzt wieder alles im Keller. Um für den nächsten Test in 10(?)Jahren bereit zu sein. Und um meine Schätzchen aus der Jugend zu hegen. Es drehen sich ja noch, und genau so wie immer, die LP´s .............
gdy_vintagefan
Inventar
#40 erstellt: 26. Sep 2004, 13:30

lumi1 schrieb:
Gelagert sind alle sorgfältig, deshalb mein Fazit: Es kam sehr auf die verwendeten Cassetten und ein gutes Laufwerk an.


Genau so sind auch meine Erfahrungen.

Einzig die Kassetten, die mit einem Yamaha-Tapedeck aus dem Jahr 1981 (K-560) aufgenommen wurden, waren am Ende meiner "Kassettenzeit" noch brauchbar.
(DUAL-Kassettendecks aus dieser Zeit haben auch einen sehr guten Ruf, daher kann ich meinen Vorredner gut verstehen.)
Und da waren die Maxell-Kassetten an erster Stelle. Auch Neuaufnahmen auf 15 - 20 Jahre altes Bandmaterial waren noch möglich.
Lediglich die XL II-S der zweiten Generation (1984-86, komplett goldfarbenes Label und sehr glänzende Bandoberfläche) waren nach spätestens 4 - 5 Neubespielungen nicht mehr brauchbar, mit allen anderen Maxell machte ich sehr gute Erfahrungen (ganz besonders: UDXL II, XL II, UD II, alle bis Mitte der 80er).
Auch mit TDK war ich immer sehr zufrieden (Ausnahme: ein paar Kassetten vom Typ I aus den 70ern). Sogar mein schwächstes Deck (Yamaha K-320) erzielte befriedigende Ergebnisse besonders mit der "goldfarbenen" SA von 1986.

Meine AKAI-Decks waren zwar von allen am besten ausgestattet und die schwersten Geräte überhaupt, aber in Sachen Haltbarkeit der Aufnahmen muss ich dem Vorredner Recht geben, spätestens nach 3 Jahren war's vorbei mit Höhen und Dynamik, trotz "richtiger" Lagerung.

Meine ersten 70er-Jahre-Kassetten (AGFA und BASF) spielte ich auf einem "Telefunken MC 100", einem tragbaren Mono-Toplader. Spätestens nach 3 Jahren waren die Kassetten hinüber, während die gleichen Typen bei Verwandten (die hochwertige Kassettendecks benutzten) Jahrzehnte hielten.
Klanglich waren sie für mich höchstens Mittelmaß, außer die BASF Chromdioxid aus den späten 70ern, damit erzielte ich bessere Ergebnisse. Die AGFA Super Ferro Dynamic war auch klanglich sehr gut, dafür mechanisch anfälliger.

Es hängt also wirklich viel vom verwendeten Bandmaterial und Laufwerk ab!
bergteufel_2
Inventar
#41 erstellt: 27. Sep 2004, 14:36

Michael schrieb:
Genau so sind auch meine Erfahrungen.

Einzig die Kassetten, die mit einem Yamaha-Tapedeck aus dem Jahr 1981 (K-560) aufgenommen wurden, waren am Ende meiner "Kassettenzeit" noch brauchbar.

Seht ihr - auch nach Jahrzehnten sind (ordentliches Tapedeck und Bandmaterial vorausgesetzt)Bänder noch abhörbar. Da meine ersten CD´s erst rd 20 Jahre und meine mp3 CD´s erst rd. 3 Jahre alt sind, werden diese ihre Dauerhaltbarkeit erst noch beweisen müssen, jedenfalls ist meine Unbekümmertheit (dachte ich doch CD´s halten fast unbegrenzt aber mind. 100 Jahre) nach einigen Berichten aus der Profi DJ Ecke verpflogen.
fjmi
Inventar
#42 erstellt: 27. Sep 2004, 22:15
ich höre noch über 20 jahre alte kasseten (normal) ok, das beste sinds nicht, und einige schon mal gerissen/zerknittert (bei den schlechten decks kein wunder), aber sie gehen noch.

die musik ist die selbe (wenngleich 'etwas' schlechtere qualität) die stimmung auch...
wenn ich da an einen schlechten rohling denke....da happerts dann mit dem kleben oder band zurückdrehen mit einem fineliner *schwelg*

ach, bin zwar erst 20 aber egal
Finglas
Inventar
#43 erstellt: 28. Sep 2004, 12:44
Hallo Gummiente,

Ob man noch ein Tapedeck braucht?
Wenn man alte Kassetten hat, die man noch anhören will, dann braucht man sicherlich eines. Ich habe hier noch ca. 200 Kassetten, die sich so im Laufe von gut 20 Jahren Hifi-Leben angesammelt haben. Von Zeit zu Zeit höre ich da gerne mal rein - Nostalgie lässt grüßen :). Und gelegentlich nutze ich es auch noch, um Sendungen im Radio aufzunehmen. Wobei ich mir hierfür eher einen Harddisk-Recorder wünschen würde, da es dann keine Probleme mit der begrenzten Aufnahmezeit gäbe.

Wenn Du noch alte Kassetten hast, die Du anhören möchstet, dann kommst Du sicher nicht an einem Tapedeck vorbei. Wenn Du ein Aufnahmemedium suchst, dann gibt es einige überlegenswerte Alternativen (Minidisk, CD-Recorder, DVD-Recorder, Harddisk-Recorder, bzw. Kombis daraus), die ich von der Einfachheit des Handlings her vorziehen würde. Ich denke, das ist auch mit einer der Gründe, weswegen Kassetten so langsam verschwunden sind. Beliebige Titel rauszulöschen oder einfach und schnell zu einem bestimmten Lied springen zu können, das bietet halt die Kassette nicht.

Klanglich ließen und lassen sich damit schon Aufnahmen machen, die nahe an der CD sind - gute Tapes, gutes Deck und ordentliche Einmessung vorausgesetzt. Ich habe auch keine bzw. fast keine Probleme mit 15 und mehr Jahre alten Kassetten (ich lagere sie aber auch nicht auf der Fensterbank ;)). Die BASF schlagen sich gut (bis auf ein paar Ausnahmen), die TDKs sind tadellos, nur die AGFAs klemmen in der Tat mal (aber das haben sie damals schon nach wenigen Jahren getan). Wenn man die Tapes mal wieder hört, empfiehlt es sich aber, sie auch mal komplett umzuspulen.

Ein fabrikneues Tapedeck (gibt es sowas überhaupt noch?) würde ich mir allerdings nicht mehr kaufen, denn bei ebay kann man noch das eine oder andere gute Schnäppchen machen. Habe gerade eines aus der Onkyo Integra-Serie für 2,51 Euro ersteigert, dass mein altes Onkyo-Tape (TA-2830) - für das ich vor 10 Jahren 550 DM hingeblätter habe - klanglich doch deutlich deklassiert.

Fazit: Wenn alte Tapes da sind, oder ein sehr preiswertes Aufnahmemedium (gebraucht sehr günstig) gesucht wird, dann empfiehlt es sich aus meiner Sicht noch. Für bequemes Handling würde ich aber eher zu den digitalen Aufnahmemedien raten.

Cheers
Marcus
killnoizer
Inventar
#44 erstellt: 25. Jul 2006, 12:56
konnte es selber kaum fassen , aber ich habe vor einigen Wochen ein 28 Jahre altes Technics Tape in Betrieb genommen und konnte den ganzen Abend nicht aufhören damit Musik zu hören , obwohl ich alle Cassetten auch direkt daneben als LP oder CD stehen hatte . Und es war nicht nur das verführerische Flackern der allerersten LCD- Anzeigen , nein , es war definitiv dieser etwas komprimierte Sound , sehr analog und kompakt , dezenet Höhen und sanfte Bässe . traumhaft .
gdy_vintagefan
Inventar
#45 erstellt: 25. Jul 2006, 20:31
Wie ich schon vor 2 Jahren schrieb, habe ich (leider?) sämtliche Kassetten "entsorgt", d.h. entweder digitalisiert oder (bei Alben) als Original-LP oder CD nachgekauft.

Wäre ich heute noch auf Kassetten angewiesen, dann würde ich mir ein schönes Yamaha K-560, 850 oder 960 ersteigern. Damit machte ich die besten (auch Langzeit-) Erfahrungen, und so teuer sind die auch nicht, denn die haben nicht so einen Kultstatus.
Diese Geräte sind heute 25 bis 26 Jahre alt.
Mit dem K-560 machte ich sogar bessere Erfahrungen als mit dem Akai GX-75II.

Aber da ich keine Kassette mehr habe, lohnt es sich für mich nicht mehr, neue aufzunehmen. Der Klang der CD-R hat mich mehr überzeugt, und auch meine 8 Jahre alten CD-R sind noch wie neu.

Sollte ich wirklich mal ein Auto kaufen, das noch ein Kassettenradio eingebaut hat, dann würde ich einfach das Radio durch ein CD-Radio ersetzen.

Meine Kassettenzeit (1976-2003) war wirklich eine schöne Zeit, aber heute brauche ich das nicht mehr unbedingt.
TrottWar
Gesperrt
#46 erstellt: 26. Jul 2006, 07:26

Michael schrieb:

Meine Kassettenzeit war wirklich eine schöne Zeit, aber heute brauche ich das nicht mehr unbedingt.


So geht's mir auch. Vor 20 Jahren mit den Dingern angefangen, hab ich sie vor ca. 5 Jahren "entsorgt", das Autoradio gegen einen mp3-tauglichen CD-Tuner ausgetauscht, die Kassetten entweder als CD nachgekauft oder mich einfach so von getrennt und gut.
Das Kassettendeck in meiner Schlafzimmeranlage liegt fortan brach, in der Hauptanlage ist gar keines mehr vorhanden und den Walkman (seinerzeit gut teuer, das Ding) habe ich schon seit Jahren nicht mehr aus der Schublade herausgeholt.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich mal eine Kassette aus dem Keller gekramt, die ich dort ordentlich (!!!) in einem Karton aufbewahrt hatte. Es klang so fad und farblos, dass ich's seither hab sein lassen.
Wolfgang_K.
Inventar
#47 erstellt: 26. Jul 2006, 07:50
Hallo Lebensfroh!

Du sprichst mir förmlich aus der Seele. Das ist auch genau der Grund warum ich mir mein Kassettendeck behalte. Es gibt immer noch Leute in meinem Bekanntenkreis, denen ich etwas auf Kassette überspielen muß.

Leider ist die große Zeit der Decks endgültig vorbei. Durch die Digitaltechnik der CD braucht man keine Metallbänder, kein Dolby, keine Einmesscomputer, keine Bandsortenwahlschalter und Dreikopf-Geräte mit Hinterbandkontrolle mehr.

Irgendwie hatte auch die Analogtechnik seine Reize....
dertelekomiker
Inventar
#48 erstellt: 26. Jul 2006, 07:59
Ich habe in meiner Zweitanlage noch ein Tape-Deck, dass aber sehr wenig genutzt wird. Verkaufen lohnt sich eh nicht, da ein (normales) Tape-Deck nicht viel einbringt. Wer also noch eins sucht, kann bei ebay echte Topgeräte für kleines Geld bekommen, solange nicht Nakamichi o.ä. draufsteht.

Im Auto habe ich ein werksseitiges Navi mit CD und zwei SD-Card-Slots für MP3. Das ist praktisch, unkompliziert und für das eingeschränkte Hören im Auto absolut ausreichend.
Dreizack
Stammgast
#49 erstellt: 26. Jul 2006, 11:08
Bei mir läuft alles fiedlich nebeneinander.
Ich nehme auf folgende Medien auf:
- Cassette
- Videocassette (HIFI Stereo)
- Tonband
- CDR
- MP3 via PC

MP3 eignen sich besonders, wenn man sich vom Kumpel mal wieder die Festplatte mit dem allerneuesten Scheiß rüberzieht. CDRs sind halt ein gutes und billiges Aufnahmemedium und der Analogtechnik hinsichtlich Klangqualität überlegen. Auf Spule wird eine sehr gut klingende Analog-LP aufgenommen. Cassetten verwende ich fürs Auto und Zusammenstellungen aus unterschiedlichen Tonträgern. Der HIFI-Stereo Vioderecorder eignet sich für Radioaufnahmen und Heavy Metal Berieselung Nonstop.

Gruß
Dreizack
Magnatic
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 27. Jul 2006, 18:02
also ich habe mir ein AKAI GX W 45 tape gekauft.ist echt ein hammer teil mit GX köpfen, auto reverse usw usw. ich finde es gehört in jede komplette anlage auch ein tape. ich habs mir hauptsächlich nur gekauft weil ich meine anlage komplettieren wollte und wisst ihr??................es ist toll

gruß
HiFi_Addicted
Inventar
#51 erstellt: 27. Jul 2006, 19:27
Die Kassette hab ich schon um das Jahr 2000 abgeschaft als ich einen HP CD Brenner in meinem PC bekam

Aufgenommen wird nur noch ausschliesslich auf Festplatte. Eigenaufnahmen in 192/24 ansonsten in der Auflösung der Quelle

Abgespielt werden nur noch CDs, SACDs, DVDs (A + V) und Schallplatten. An eine Bandmaschine hab ich auch schon mal gedacht allerdings sind mir die Betriebskosten (Bänder) zu hoch und besser klingen als 192/24 tuts IMHO auch nicht wirklich dass man 30€ Stunde ausgeben kann wenns digital um 1€ geht.

MfG Christoph
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