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was macht 'gute' bässe aus?

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fjmi
Inventar
#1 erstellt: 07. Feb 2005, 16:36
hallo!
mir fiel eben auf, dass der bass bei
Infected Mushroom - Never Ever Land
ziemlich bassig ist
(20Hz) - allerdings ist das stück nicht sehr hoch ausgesteuert im vergleich zu z.b. nighwish wo alles voller spitzen bei 99-100% ist, bei dem never ever land gibs nur sehr wenige


bei den meisten liedern ists ja so, dass der bass irgendwo herumblubbert, warum blubbert der?
benötigt ein guter bass dynamikstprünge?
raw
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Feb 2005, 16:58
Bass muss dynamisch sein, damit er geil rüberkommt.

Ich habe gestern bei ausversehen angeschalteter Loudness Stevie Ray Vaughan - Tin Pan Alley gehört und ich dachte, mich haut's um. Der Bass ist in diesem Lied ziemlich dynamisch, schön tief und knackig/kräftig.


dass der bass irgendwo herumblubbert, warum blubbert der?

Kommt das Blubbern wirklich von den Liedern? Was für Lieder zum Beispiel?
Master_J
Inventar
#3 erstellt: 07. Feb 2005, 17:09

fjmi schrieb:
benötigt ein guter bass dynamikstprünge?

Ja, und das sind eben diese "vereinzelten" Spitzen und nicht, wenn's immer oben klebt:

fjmi schrieb:
allerdings ist das stück nicht sehr hoch ausgesteuert im vergleich zu z.b. nighwish wo alles voller spitzen bei 99-100% ist, bei dem never ever land gibs nur sehr wenige


Gruss
Jochen
fjmi
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2005, 17:23
@ raw
blubbern war nicht richtig, unsauber wäre besser gewesen (aber vlt. liegst ja tatsächlich mitunter an den ls)
Madonna - Substitute For Love
finde ich unsauber
auch etwa (lasefrankies lieblingstestlied )
nightwish - nemo hat meiner meinung beweiten nicht so saubere bässe wie Infected Mushroom - Never Ever Land
oder
The Prodigy - Diesel Power
möglichweise sollen die ja so sein, aber irgendwie kommen die so 'schwermütig' daher

wobei erste und letztes auch sehr hoch ausgesteuert ist.
finde ich irgendwiel logisch dass hoch ausgesteuerte schlechteren bass haben weil das gesammte niveau schon so hoch ist, dass da (ohne zu übersteuern) kaum etwas möglich ist


[Beitrag von fjmi am 07. Feb 2005, 17:24 bearbeitet]
Mindflayer
Stammgast
#5 erstellt: 07. Feb 2005, 17:25
Also der Bass bei Infectied Mushroom ist mir persönlich zu tief zum wirklichen Musikgenuss. Ich verspüre beim Hören die ganze Zeit einen Druck im Ohr und es zuckt. ( Zimmerlautstärke )
fjmi
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2005, 18:12
zum entspannen würde ich das auch nicht hören
---
hier noch die pegel + häufigkeit der frequenzen
http://img237.exs.cx/img237/1761/infectedmushroom0sx.png
als vergleich- travis - Afterglow
http://img204.exs.cx/img204/9761/travisafterglow7wf.png

interessant in beiden fällen finde ich, dass sehr wenig hohe frequenzen vorhanden sind.


[Beitrag von fjmi am 07. Feb 2005, 19:14 bearbeitet]
Fidelio
Stammgast
#7 erstellt: 08. Feb 2005, 18:32
@fjmi,


interessant in beiden fällen finde ich, dass sehr wenig hohe frequenzen vorhanden sind.


Das ist auch der Grund, warum manche gar keinen Hochtöner und manche einen Superhochtöner haben.

@all

Ansonsten. Was bleibt von echten 20Hz in einem Raum übrig, dessen längste Abmessung vielleicht 1/4 der Wellenlänge von 20Hz misst? Es soll auch Leute geben, die behaupten 16Hz mit Ihrem 30er-BR-Wooferchen in ihrem Miniwohnzimmer erzeugen zu können.

Naja, egal. Hauptsache die Plastikschüssel macht genug Hub, um die ahnungslosen Kumpels zu beeindrucken.

Der Bass darf übrigens nur dann "blubbern", wenn das auch auf der Aufnahme drauf ist. Wenn er bei jeder Aufnahme bei tiefen Frequenzen (20Hz?, wohl reeller 40Hz) gleich klingt, dann ist er sicher Müll oder Heimkinotauglich (Unterschied? ).

Ein Bass hat genauso Dynamik und Klangfarbe, wie der Rest des Spektrums. Wenn nicht, dann klingts immer nach Bose-Sub hinterm Sofa. Schon wieder .
micsimon
Stammgast
#8 erstellt: 08. Feb 2005, 19:41
Hallihallo,

das Problem des Laien besteht meines Erachtens darin, zu erkennen, ob ein Bass sauber spielt oder blubbert, meine natürlich bezogen auf das Wiedergabegerät...
das war ja auch die Anfangsfrage.

Ohne Hörproben ist das wohl schlecht zu (er)klären und zu (er)kennen.

@ Fidelio: Von wem ist denn die Weisheit über den Geiz in deiner Signatur?

Grüße

Michael
Fidelio
Stammgast
#9 erstellt: 08. Feb 2005, 19:49
@f13michbeck,

den hab´ ich aus einer HiFi-Homepage beim Surfen mitgenommen, da er mir so gefallen hat. Wo und von wem kann ich nicht mehr sagen. Sorry.

Edit: Mal danach gegoogelt. http://www.klipsch-direct.de/news.html Bitte schön!

Und noch was Schöneres gefunden, das aber zu gross ist:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch viel schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
(John Ruskin - englischer Sozialreformer 1819 - 1900!)

[offtopic aus]


[Beitrag von Fidelio am 09. Feb 2005, 08:46 bearbeitet]
peter63
Stammgast
#10 erstellt: 09. Feb 2005, 09:22

fjmi schrieb:
@ raw
blubbern war nicht richtig, unsauber wäre besser gewesen (aber vlt. liegst ja tatsächlich mitunter an den ls)
Madonna - Substitute For Love
finde ich unsauber...

hier kann ich mitreden
Der Bass bei der Madonna-Scheibe (Ray of Light) ist wirklich eklig. Da merkt man aber immer schön, was es eventuell noch zu machen gibt. Und da ist Substitute noch eine der leichteren Übungen.

Aber der langschwingende Bass ab ca. 1:30 ist Anfangs wirklich blubberig, prostelnt oder so. Kann man blöd beschreiben, klingt ein bissel wie übersteuert/limitiert. Muß also nicht zwangsläufig am LS liegen. Unter Kopfhörer ist aber genau der selbe Effekt vorhanden!! Das lässt aber nach einigen Takten wieder nach und das Blubbern wird weniger, obwohl dieser langschwingende Bass IMHO schon von Seiten der Aufnahme, grenzwertig bzgl. Sauberkeit, ist.
Amerigo
Inventar
#11 erstellt: 09. Feb 2005, 09:53
Ich weiss ja nicht, aber gerade "Substitue" und vor allem "Nothing Really Matters" sind für mich die absoluten Referenzaufnahmen und bei mir kommen die schön satt. Da blubbert jetzt aber gar nichts.
peter63
Stammgast
#12 erstellt: 09. Feb 2005, 10:25
da ist aber irgendwas, das muß ja nicht unbedingt mit 100% blubbern beschrieben werden.
Hör Dir das bitte mal ganz genau an. Es ist nicht nur einfach der lang schwingende tiefe und weiche Ton, irgendwas ist dort noch mit dabei was man ähnlich wie blubbern beschreiben könnte. Das wird ja nach hinten raus auch weniger bzw. veschwindet ganz. Genau deswegen vermute ich als Ursache die Aufnahme. Hast Du nen Kopfhörer? Ich hör den "nicht beschreibbaren" Effekt auch unter Kopfhörer.


[Beitrag von peter63 am 09. Feb 2005, 10:27 bearbeitet]
fjmi
Inventar
#13 erstellt: 09. Feb 2005, 13:25

peter63 schrieb:
Ich hör den "nicht beschreibbaren" Effekt auch unter Kopfhörer.

ich denke wir meinen das selbe und mit hopfhörern hör ich das auch

und ich behaupte jetzt einfach einmal dass das lied zu hoch ausgesteuert/limitiert/oder was auch immer ist
und zwar z.b. im bereich von
2m22s 420ms - 2m22s 425ms
Amerigo
Inventar
#14 erstellt: 09. Feb 2005, 14:13
Ich hör's mir heute abend an. Ab 1:30 sagst du? Ich habe Grado Kopfhörer, die müssten das bringen könnten. Und meine Moorea sicher auch, das sind sehr ehrliche Boxen
fjmi
Inventar
#15 erstellt: 09. Feb 2005, 14:54
ich sag bei 2min 20sec

bei 1:30 finde ich eigentlich alles ganz ok, hören sich zwar auch seltsam an, aber das wird wohl beabsichtigt sein.
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