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Welche Frequenz macht was?

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Autor
Beitrag
FlyingDaniel
Stammgast
#1 erstellt: 17. Mai 2005, 19:29
Hallo Leute,

ich frage mich, bei welcher Frequenz welcher Ton aus meinen Chassis kommt. In welchem Bereich befinden sich etwa tiefe Stimmen und welche Frequenz haben kreischende Frauenstimmenbender, usw.

Kann mir da 'ne Aufklärung geben?

Daniel
Towny
Inventar
#2 erstellt: 17. Mai 2005, 19:37
Hi,

also: Männerstimmen beginnen etwa bei 80hz (Bass) und gehen bis etwa 520hz (Tenor)...bei Frauenstimmen bewegen sich die Frequenzen zwischen etwa 200hz(Alt) und 1570hz (Sopran)...allerdings betreffen diese Frequenzbereiche nur Gesangstimmen und nur die Grundfrequenz...

die menschliche Stimme setzt sich allerdings auch aus Grundfrequenz und Obertönen zusammen...diese Obertöne sind höherfrequent und können bis etwa 12000hz gehen...

ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen...

wenn du noch Fragen hast...dann her damit
detegg
Administrator
#3 erstellt: 17. Mai 2005, 19:54
Verständlichkeit und Identifikation einer menschlichen Stimme ist bereits in einem Frequenzbereich von ca. 300....3400Hz gegeben (z.B. analoges Telefon)

Gruß - Detlef
bergbaron
Neuling
#4 erstellt: 17. Mai 2005, 19:57
Hallo,
schau mal in die letzte Audio-Ausgabe (5/05) hinein. Dort findest Du einen recht interessanten Hörkurs (Das Reich der Klänge) mit zusätzlicher Test-CD. Hat mir in letzter Zeit sehr viel nützliche Tips und Unterstützung bezüglich Boxenaufstellung, Raumakustik und dgl. gegeben. Morgen erscheint allerdings die neue Ausgabe mit einem weiteren Teil des Hörkurses. Vielleicht ergatterst Du noch irgendwo ein 5/05 Exemplar.

Gruß, Alfred
Towny
Inventar
#5 erstellt: 17. Mai 2005, 20:01

Verständlichkeit und Identifikation einer menschlichen Stimme ist bereits in einem Frequenzbereich von ca. 300....3400Hz gegeben (z.B. analoges Telefon)


was die Identifikation betrifft hast du recht... allerdings ist eine 100% Identifikation mit diesem Frequenzspektrum nicht möglich...allerdings reichen die etwa 3,5khz im Regelfall aus



[Beitrag von Towny am 17. Mai 2005, 20:02 bearbeitet]
detegg
Administrator
#6 erstellt: 17. Mai 2005, 20:05

was die Identifikation betrifft hast du recht... allerdings sind ist eine 100% Identifikation mit diesem Frequenzspektrum nicht möglich


---> Verständlichkeit!

PS: Du solltest mal meine Schwiegermutter am Telefon hören - Identifikation 1000%, Verständlicheit eher gegen 0 (Null) gehend ..
Towny
Inventar
#7 erstellt: 17. Mai 2005, 20:10
OK...für die Verständlichkeit reicht das Frequenzspektrum aus...dafür sind die 3400hz eigentlich sogar zuviel des Guten...

(bei manchen Vertretern des weiblichen Geschlechts ist die Frequenzbegrenzung des analogen Telefons auch nötig )
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 17. Mai 2005, 20:21
Tiefpass bei 0Hz mit 48db Flankensteilheit um genau zu sein. oder einfach Stercker ab.

Der Frequenzgang er Weichen lässt sich relativ einfach bestimmen.

CD mit Weissem Rauschen. Den Verstärker etwas Aufdrehnen und mit einem Geeigneten Spannungsteiler in die Soundkarte des OC einspeisen. Mit der Wavelab Spectralanalyse kann man sich dann die Werte ableiten.

MfG Christoph
FlyingDaniel
Stammgast
#9 erstellt: 17. Mai 2005, 20:25
Ja, genau das wollte ich wissen. Beschäftige mich nämlich gerade mit der richtigen Trennfrequenz an 2-Wege Lautsprechern mit 17er TMT.

Das heißt also, dass aus einem Hochtöner durchaus noch Stimmen kommen, auch wenn die Trennfrequenz bei etwa 2kHz festgelegt ist. G.Nubert spricht von einer optimalen Tr.Freq. bei 17cm von 1,5-2,5kHz B%W hat in ihren 2-Wege Kombinationen 4kHz????
Towny
Inventar
#10 erstellt: 17. Mai 2005, 20:31
mit der Trennfrequenz von 4khz vermeidet man den Bruch zwischen den 1.- 3. Formanten der menschlichen Sprache...dann macht es was die Stimmen betrifft nicht mehr viel aus, ob der HT zum TT/MT passt...

mit einer Trennfrequenz von 1.5khz muß man darauf achten, dass der HT klanglich zum TT/MT passt...sonst können Stimmen leicht verfälscht klingen wenn die Obertöne von einem klanglich unpassenden HT wiedergegeben werden...


[Beitrag von Towny am 17. Mai 2005, 20:31 bearbeitet]
FlyingDaniel
Stammgast
#11 erstellt: 17. Mai 2005, 20:36
...mhm. Ich habe nämlich den Selbstbau noch immer im Hinterkopf und halte je nach Chassis 2,2-2,6kHz für sinnvoll, oder was meinst du? Und weißt du, von welchen Bauteilen der Weiche die Tr.Freq. abhängig ist? Könnte man sich für 2 nicht aufeinander konstruierten Chassis eine Frequenzweiche selber bauen???
detegg
Administrator
#12 erstellt: 17. Mai 2005, 20:38
Bei der reinen Wiedergabe (Frequenzgang) menschl. Stimmen kann ein 17"-er mithalten, allerdings beginnt das Chassis ab ca. 1,5...1,7KHz zu bündeln - es ändert sich also das Abstrahlverhalten.
FlyingDaniel
Stammgast
#13 erstellt: 18. Mai 2005, 19:49
@Almipri: Hab leider keine 5/05er mehr bekommen, dafür aber die Aktuelle. Muss aber sagen, ich könnte heute Nacht ruhiger schlafen, wenn ich mir die ZEitschrift nicht gekauft hätte. Frustrierend, traumhaft schöne Lautsprecher, aber alles leider nicht ganz meine Preisklasse
Trotzdem sehr interessante Beiträge, usw.


@Towny: Also kann man sagen, dass die Trennfrequenz hauptsächlich von den Chassis abhängig ist, und es keine "Optimale" für die entsprechenden Durchmesser gibt. Kann man jedoch sagen, dass eine tief getrennte Box heller klingt???

Daniel
Towny
Inventar
#14 erstellt: 19. Mai 2005, 04:13
naja, soo kann man das nicht verallgemeinern... das wichtigste ist halt, dass HT und MT/TT klanglich zueinander passen....dann ist es relativ egal ob man tief oder hoch trennt...man sollte halt nur darauf achten, dass beim Übergang zwischen den Chassis kein zu großes Frequenzloch entsteht bzw. ein Frequenzberg...

darüber hinaus gibt es ja noch zum Glück den persönlichen Geschmack
Sir_Aldo
Stammgast
#15 erstellt: 19. Mai 2005, 10:23

Towny schrieb:
man sollte halt nur darauf achten, dass beim Übergang zwischen den Chassis kein zu großes Frequenzloch entsteht

Da gebe ich dir Recht, denn sonst hat man Lautsprecher á la Bose...


[Beitrag von Sir_Aldo am 19. Mai 2005, 10:23 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 19. Mai 2005, 11:48
´... oder magnat motion... da fehlen bei klassischewr musik teilweise sogar instrumente, die eigentlich auf der aufnahme waren....
FlyingDaniel
Stammgast
#17 erstellt: 19. Mai 2005, 15:11
Bowers und Wilkins finde ich übrigens auch total klasse, hab selten einen solchen Klang gehört. Würdest du die 602 S3 allgemein empfehlen?

@Towny: Okay, alles klar. Kannst du mir vielleicht genauer erläutern, was ein Frequenzberg ist? Hab 'ne ungefähre Ahnung....
Towny
Inventar
#18 erstellt: 19. Mai 2005, 15:13
Frequenzberg = Frequenzüberhöhung (bei manchen LS sind es "Berge" im Diagramm) bedeutet ganz einfach, dass ein Frequenzbereich lauter wiedergegeben wird als alle Frequenzen im Schnitt
Finglas
Inventar
#19 erstellt: 19. Mai 2005, 15:28
Hallo Daniel,

einen etwas vereinfachten Überblick über Stimmen und Instrumente und deren Frequenzbereiche findest Du z.B. hier:

http://www.hgpaudio.com/downloads/musiksignale.pdf

Was aus welchem Chassis rauskommt hängt sehr von der Konzeption Deines Lautsprechers und den Übernahme-Frequenzen der einzelnen Chassis ab. Je nachdem, ob es 2-, 3- oder 4-Wege-LS sind und je nachdem, welche Chassis verwendet wurden, ändern sich die Frequenzbereiche der einzelnen Chassis, die übrigens an den Übergangsstellen auch nicht sprunghaft sich ändern, sondern meist mehr oder weniger überlappend ineinander übergehen.

Eine allgemeine Antwort kann also nicht gegeben werden. Vermutlich dürfte bei vielen LS aber eine Frau eher aus dem Hochtöner kreischen, wenn es ein sehr schriller Schrei ist ...

Cheers
Marcus
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 19. Mai 2005, 15:38
@flying daniel:

klar, aber nicht für zu große räume. das durchschnittliche 20 quadratmeter wohnzimmer dürfte allerdings vorzüglich beschallt werden...

hier im bw thread, findest du mit glück vieleicht nen besitzer.

http://www.hifi-foru...542&postID=last#last
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