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Musaark's Heimkino: Planung und Baubericht

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Musaark
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jun 2018, 21:34
Hallo Kinofreunde,
nachdem jetzt endlich der Hausbau bei mir abgeschlossen ist (naja bis auf Dachbodenausbau und Garage streichen) brauch ich wieder etwas zu basteln. Nach knapp 2 Jahren Dauerbaustelle jetzt nichts mehr zu tun zu haben, ist ein Zustand der geändert werden will.

Ich habe mich schon immer für den Hifi Selbstbau interessiert und auch einige Sachen aufgebaut bisher. So steht im Wohnzimmer ein 5.1 System bestehend aus little princess an der Front, Symphony 42 als center im lowboard integriert und Symphony 4. Als Elektronik werkelt eine symasym Stereo-Endstufe im selbst designten Rack. Den subwoofer können wir an dieser Stelle mal getrost ignorieren, das ist noch ein Altbestand und wurde nie ersetzt.


P6060749 P6060750 P6060751 P6060752 symasym Stereo Endstufe


Eigentlich war geplant die Anlage im Wohnzimmer weiter zu betreiben. Über einen seperaten Heimkinoraum habe ich in der Planung nicht groß nachgedacht. Ich hab zwar lange schon den Wunschtraum eines eigenen Kinos gehabt, aber bisher nie für möglich gehalten, dass er Realität werden könnte. Jetzt ist aber bei uns im Haus im Keller doch noch ein Raum übrig. Nachdem ich also meine Frau davon überzeugen konnte, dass ein seperates Heimkino eine total coole Sache ist, kann es im Prinzip losgehen. Warum im Prinzip? Naja erstmal will sowas ordentlich geplant werden.

Etwas weniger cool sind allerdings die Raummaße: 431x447x240 cm. Leider doch sehr quadratisch, Stichwort Raummoden. Aber immerhin eine ordentliche Raumhöhe für einen Keller. Zudem ist die Tür genau in der Raum Ecke und stört damit zwei Raumseiten. Dafür gibt es auf anderer Seite wieder ordentlich Pluspunkte: Der Raum verfügt vollflächig über Fußbodenheizung, ist als weiße Wann gefertigt, von außen gedämmt und kann noch an die zentrale Hauslüftung angeschlossen werden. Das sollte mir den Schimmel aus dem Kino raushalten.

Um den Raum akustisch in den Griff zu bekommen habe ich an ein 4x4 dba mit dem Eminence lab12 geschlossen mit Behringer iNuke6000 gedacht (Genauere Planung folgt). Das Prinzip eines dba finde ich als Physiker einfach faszinierend. Ein Messmikro (Umik-1) habe ich mir bereits bestellt, wollte eh schon immer mal das Wohzimmer vermessen.
Wenn ich dann aber schon den Raum noch weiter verkleinere durch das dba, dann setze ich auch die ls in die Wand ein, um die gesamten ls so unsichtbar wie möglich zu verstecken. Die LS sollen die sb 30 inwall von udo werden, wer da noch eine bessere Idee hat, immer her damit. Die sb 36 (der große Bruder der sb 30) habe ich bereits für meine Schwester gebaut, ausgiebig probeghört, getestet und für gut befunden.
Die surround ls links und rechts werden wohl die wallstreet 4 (die sollte zur sb30 passen).

weitere bisher geplante Technik:
Receiver: Denon AVR X4400h
BD-Player: evtl. Denon DBT 3313UD (noch offen)
Beamer: evtl. Epson EH-TW6700 (auch noch nicht fix)
Leinwand: Rahmenleinwand im Selbstbau

Die bisherige Planung sieht dann so aus

Grundriss

baffle wall vorne:
baffle wall vorne

bafflewall hinten:
baffle wall hinten

Zur Akustik habe ich mir bisher überlegt ein Deckensegel zu bauen und die Freiräume der bafflewalls mit sonorock zu füllen. An die Wände kommen dann noch weitere Absorber an den Stellen der Erstreflexion.

Soweit so gut, jetzt habe ich aber noch ein paar Fragen:

  • Wie man sieht steht die Tür einer idealen dba Positionierung im Weg. Meine Lösung war die beiden fraglichen subs um 22 nach innen zu schieben. Kann man das so machen, oder sollte ich lieber alle subs 22cm nach innen verschieben, um wieder Symmetrie herzustellen?

  • Wo würdet ihr die Elektronik unterbringen? Hinten rechts am Kellerfenster ist sicherlich genug Platz. Alternativ könnte man auch die hintere baffle wall ca. 50cm tief bauen und die Elektronik darin integrieren. Nachteil ist natürlich, ich nehme mir wieder 20cm Raum weg. Evtl. könnte man zum Ausgleich dann die vordere Wand auf 25cm Tiefe setzen.

  • Ich hatte auch daran gedacht noch ls unter der Decke anzubringen. Geplant ist ein rund um den Raum laufender Deckenkranz, auch um ein sehr hässliches Rohr zu verstecken, da könnte man noch 2 oder 4 sb15 integrieren. Nur bin ich mir nicht sicher bei Auro 3D, Atmos DTS:X usw... was da sinnvoll und die richtige Position ist. Damit habe ich mich bisher noch nie auseinander gesetzt.

  • Ich habe mit dem Gedanken gespielt in der Wange der bafflewall am Eingang einen Vorschaumonitor einzubauen. Evtl. als Touchbildschirm mit Kodi und cinemaview. Wie genau ich das technisch umsetze ist mir noch ein Rätsel. Das eilt aber auch noch nicht, die anderen Fragen sind erstmal wichtiger.




Wenn es dann soweit ist werde ich auch meinen Baufortschritt hier dokumentieren. Dazu schonmal zwei Fotos zum aktuellen Stand:

P6060753
P6060754
HiFiKarol
Inventar
#2 erstellt: 06. Jun 2018, 21:52
Schönes Projekt. Ich schau mal mit rein.

1. Anmerkung: Ich würde die Leinwand wohl größer wählen. Ich würde so ca. Breite = Sitzabstand als Ansatzpunkt wählen.
2. Anmerkung: Beim DBA Gitter ist es bei Wellenlängen im Meterbereich völlig egal, wenn die zwei Subs 20cm neben der optimalen Position sind. Als Physiker sollte Dir das ja bekannt vorkommen (Bei der Mess- und Baufreude tippe ich eher auf Experiment und nicht Theorie?).
3. Ich würde auf jeden Fall Decken- oder Höhen-LS zumindest vorbereiten. Die paar Kabel mehr tun jetzt absolut nicht weh, und später ärgerst Dich wenn sie nicht liegen. Bei entsprechender Planung lässt sich das ja ins Deckensegel integrieren.
4. Bei der Elektronik würde ich mal ein wenig schauen, optimal wäre ein Vorraum, in dem alles steht, auch weil z.B. die iNuke nicht gerade leise ist
5. was spricht gegen SB30 als Rears? Damit hättest Du rundherum den gleichen LS.

Das wichtigste ist ja aber schonmal vorhanden: Planung und gewisses Grundwissen!

Viel Spaß und Erfolg beim Projekt,
Karol (der fast-Physiker)
Musaark
Stammgast
#3 erstellt: 06. Jun 2018, 22:52

HiFiKarol (Beitrag #2) schrieb:

1. Anmerkung: Ich würde die Leinwand wohl größer wählen. Ich würde so ca. Breite = Sitzabstand als Ansatzpunkt wählen.

Bei der Größe habe ich mich auf die Daten hier gestützt. Als ich das dann im Wohnzimmer mal mit dem Zollstock nachgestellt habe kam mir das auch klein vor. Meine Idee ist da erstmal mit dem Beamer und einem weißen Bettlaken zu testen und dann die passende Größe abzustimmen. Das heiß aber ja, dass mich mein Eindruck evtl. nicht trügt.



2. Anmerkung: Beim DBA Gitter ist es bei Wellenlängen im Meterbereich völlig egal, wenn die zwei Subs 20cm neben der optimalen Position sind. Als Physiker sollte Dir das ja bekannt vorkommen (Bei der Mess- und Baufreude tippe ich eher auf Experiment und nicht Theorie?).

Zu dem Schluss war ich persönlich auch gekommen, daher auch meine so umgesetzte Lösung. Habe nur immer überall gelesen wie wichtig es ist die Maße exakt einzuhalten. Bin da etwas verunsichert worden. P.S.: Bin am Gymnasium als Lehrer tätig.



3. Ich würde auf jeden Fall Decken- oder Höhen-LS zumindest vorbereiten. Die paar Kabel mehr tun jetzt absolut nicht weh, und später ärgerst Dich wenn sie nicht liegen. Bei entsprechender Planung lässt sich das ja ins Deckensegel integrieren.

D.h. die ls kommen eher in ein Deckensegel, als zu sehr an den Raumrand? Naja ein paar Kabel werde ich sicherlich reinziehen.



4. Bei der Elektronik würde ich mal ein wenig schauen, optimal wäre ein Vorraum, in dem alles steht, auch weil z.B. die iNuke nicht gerade leise ist

Weiß nicht ob und wie ich das realisieren sollte. Die Nachbarräume sind meine Werkstatt (extrem viel Holzstaub) und der Waschkeller. Beides klimatisch für Elektronik so ehr mittelprächtig.



5. was spricht gegen SB30 als Rears? Damit hättest Du rundherum den gleichen LS.

die hinteren sind auch sb30, die habe ich dann 5mal. Auf eine nackte Betonwand für links und rechts kann ich aber keine inwall ls integrieren. Daher der Kompromiss mit der Wallstreet, die hat den gleichen HT, der MT sollte in etwa vergleichbar sein. Die normale sb30 war mit zu viel und widerspricht meinem Grundgedanken der unsichtbaren ls. Muss da sonst nochmal Udo genauer nach interviewn.



Das wichtigste ist ja aber schonmal vorhanden: Planung und gewisses Grundwissen!

Viel Spaß und Erfolg beim Projekt,
Karol (der fast-Physiker)

Danke!
dejavu1712
Inventar
#4 erstellt: 07. Jun 2018, 13:17
Geiler Kinderschutz im WZ.....

Zum geplanten Kino

Da kann man was draus machen....

Das LS Konzept ist mMn noch Verbesserungswürdig,

Ein DBA ist genial, konnte ich bei mir leider nicht realisieren, dennoch bin ich mit
dem Ergebnis absolut zufrieden, in Kürze steht da auch was Neues bei mir, aber
wenn man die Möglichkeit hat, dann kann ich nur dazu raten eins zu integrieren.

Die LW würde ich auch nicht zu klein machen, bei mir ist es fast 1 zu 1 und damit
gehöre ich nicht mal zu den "Größen Fetischisten", aber jeder "reagiert" da anders.
Aber mit deiner Vorgehensweise machst du alles richtig und wirst das passende finden.
Nur wenn die LS und Subwoofer hinter der LW sind, muss man einige Punkte beachten.

Auf Decken/High LS wollte ich nicht mehr verzichten, dann schon lieber auf die
beiden Rearback, die gerade in so kleinen Räumen keinen großen Sinn machen.
Mit den entsprechenden LS (eine möglichst breite Abstrahlung) sind moderate
Abweichungen kein großer Beinbruch, der Mehrwert ist mAn trotzdem erheblich.

Noch kurz zur Endstufe, die iNuke 6000DSP kann kein 2 Ohm, das solltest du noch beachten,
ich habe bei mir einfach die Lüfter abgeklemmt, wenn die Endstufe halbwegs frei aufgestellt
ist, dann gibt es (bei mir jedenfalls) keine Hitze Probleme, das ist mMn die einfachste Lösung.

Ansonsten gebe ich dir natürlich vollkommen recht, eine gute und ausführliche Planung im
Vorfeld mit der Option auch in der Zukunft flexibel auf Neuerungen/Änderungen reagieren zu
können, ohne gleich wieder eine Großbaustelle zu haben, ist die halbe Miete zum HK Glück.
HiFiKarol
Inventar
#5 erstellt: 07. Jun 2018, 13:39
Bei 4 Subwoofern kommt man ja wieder auf insgesamt 4 Ohm. Je zwei in reihe und davon zwei Paare parallel. Also ist es nicht schlimm dass die iNuke nicht 2 Ohm stabil ist.

Ja. Genau. Die Größe am besten selbst ausprobieren. Das mit dem Bettlaken ist ne gute Idee. Würde ich auch so machen. Da solltest Du aber drauf achten dass man sich recht schnell an große Größen gewöhnt. Daher nicht nach 5min beschließen ob's passt oder nicht. Lieber mal n Tag Probehängen lassen und auch den selben Film mal mehrmals mit verschiedenen Größen schauen.

In dem quadratischen Raum wäre wohl eher ein 5.1(.4) Setup meine Wahl vor einem 7.x.x das bringt meiner Meinung nach eher bei langen schlaichförmigen Räumen wirklichen Mehrwert.. .
dejavu1712
Inventar
#6 erstellt: 07. Jun 2018, 13:56
Die Impedanz hängt ja auch von den jeweiligen Chassis ab....
HiFiKarol
Inventar
#7 erstellt: 07. Jun 2018, 14:06
Er erwähnte er will Eminence Lab12 verbauen. Die haben 4Ohm.
dejavu1712
Inventar
#8 erstellt: 07. Jun 2018, 14:19
Dann schau dir doch bitte nochmal die Impedanz Messung des Herstellers an!

Im übrigen hatte ich das so verstanden, das die LS noch nicht 100% feststehen und den LAB 12 mit seinem
Qts von 0.38 halte ich persönlich nicht ganz optimal für ein CB, da ist man gezwungen ordentlich zu entzerren.

Außerdem habe ich freundlicherweise nur darauf hingewiesen, das man den Punkt unter Umständen
beachten sollte und sofort treten die Schlaumeier wieder auf den Plan und geben ihren Senf dazu, sorry.
HiFiKarol
Inventar
#9 erstellt: 07. Jun 2018, 14:31
Sorry, sollte nicht so wirken, als würde ich Dich korrigieren wollen.
Wollte damit nur andeuten dass das bei den angedachten Chassis wahrscheinlich kein Problem darstellen sollte.

Und bei mir laufen die Lab12 in CB sehr gut. Ein wenig nach unten hin entzerrt, das gebe ich zu, aber ich denke das ist bei CB immer ganz sinnvoll, da es ja konstruktionsbedingt nicht so arg tief runter geht...

Naja, ich glaube das geht für den aktuellen Stand der Planung noch etwas zu tief in die Materie. Oder?
dejavu1712
Inventar
#10 erstellt: 07. Jun 2018, 14:42
Prinzipiell kann man jedes Chassis in ein CB einbauen, aber erfahrungsgemäß eignen sich Chassis
mit einem höheren Qts noch besser und müssen dann in der Regel auch weniger entzerrt werden.

Das wird dann auch vom Hersteller oder Simulationsprogrammen dementsprechend empfohlen.

Aber wie auch immer, der LAB 12 ist zumindest ein sehr ordentliches Chassis zum fairen Preis.
Musaark
Stammgast
#11 erstellt: 07. Jun 2018, 17:28
zum lab12: Laut Datenblatt haben die Chassis 6 Ohm. Das sollte mit 2 parallel und 2 in Reihe keine Probleme geben in meinen Augen. Wenn es aber ein Chassis um 150€ gibt, das besser für mein dba geeignet ist, dann bin ich sofort bereit die auszutauschen. Ist ja noch nichts gekauft. cb wollte ich vor allem deswegen bauen, damit ich die subs in der Bautiefe so klein wie möglich bekomme. Ich habe dann ja eine sehr breite Vorderseite und geringe Tiefe. Ich weiß nicht so recht, wie ich das mit einem bassreflexkanal zusammenbringen soll. Eine Simulation mit winisd sieht eigtl. ganz vielversprechend aus. Die dickere blaue Kurve hat +5db bei 30Hz, die dünne blaue ist cb ohne Entzerrung (beide ca 55l) und die grüne ist br (ca. 100l).
lab12 simulationlab12 simulation2

Zur Frage ob 7.x oder 5.x: Laut Dolby sollten bei 5 ls die surround bei ca 110°-120° stehen. Das ist bei mir hinten links voll in der Tür. Daher war meine Idee auf 7.x zu gehen. Dann bekomme ich die ls in den vorgeschlagenen Winkeln rein. Bei einem Preis von ca 150€ ls, habe ich dann nach der Devise viel hilft viel geplant.
Die Frage ist nur: Wenn ich drauf verzichten kann und die zwei Zusatz LS keinen großen Nutzen bringen: Geschenkt, dann bau ich die einfach ein. Sollten Die mir aber mehr kaputt machen als Nutzen, tja dann sieht das anders aus.

Decken Lautsprecher kann ich ja trotzdem mit einbauen wenn es sich lohnt, habe sowas aber auch noch nie gehört. Der ausgesuchte Denon könnte ja bis zu 4 weiteren Decken LS ansprechen (mit zusätzlicher Stereo Endstufe). Nach Dolby Atmos Empfehlung müsste das auch integrierbar sein.

Zur Behringer: Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht, es gibt diverse Leute (inkl. youtube Anleitungen) die bereits erfolgreich die Lüfter der Endstufe ausgetasucht haben. Zwar natürlich auf Kosten der Gewährleistung, aber ich wäre bereit die dafür zu opfern, um die Endstufe leise zu bekommen.

zum Kinderschutz: Unsere Tochter akzeptiert das besser als der Saugroboter.


[Beitrag von Musaark am 07. Jun 2018, 17:44 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#12 erstellt: 07. Jun 2018, 20:38
Bleib bei 7.1. wenn du sie stellen kannst. Ich würde nicht mehr ohne Backsurrounds hören wollen.
icebaer72
Stammgast
#13 erstellt: 07. Jun 2018, 21:09
Du hast hinten eigentlich genug Platz, zumindest von der vorderen Reihe aus gesehen, um auf 7.x zu gehen. Das sollte schon passen.

Ich selbst habe eine iNuke 3000DSP und auch schon den Lüfter getauscht. Ist wirklich kein Hexenwerk. Einfach einen 80er-Silentlüfter nehmen und an die Stelle des alten setzen. Danach ist Ruhe. Zumindest solange keine richtige Last auf der Endstufe ist.

Der Lab12 ist auch ein guter Treiber. Nutze ihn immerhin selbst in meinen Subs
Wenn man ihn aus dem nicht-mehr-lange-EU-zugehörigen-Land bekommt, stimmt der Preis auch vollkommen.
Würde ich heute nochmal Subs bauen, würde ich aber wohl auf den JBL CS1214 setzen. Da gibt es einfach mehr Bang pro Euro.
Eine gute Übersicht, in der viele Treiber getestet wurden, findet man hier: Subwooferchassis Messvergleich

Ansonsten viel gelingen beim Bau. Bin gespannt, wie es weitergeht
Musaark
Stammgast
#14 erstellt: 08. Jun 2018, 12:30
Wo ist denn der haken vom JBL?
Die Optik ist miserabel, aber ok, will den eh hinter Akustik Stoff verstecken. Das Volumen des Subwoofer verdoppelt sich dazu noch, passt aber immernoch problemlos in die Wand. Der Preis beträgt nur 1/3 des LAB12.
Den hatte ich nicht auf dem Schirm, kommt ja auch aus dem carhifi Bereich. Die Simulation überzeugt aber. Die anderen dort getesteten chassis, sind entweder zu groß, zu teuer oder im Ergenbis schlechter.

JBLCS1214 Simulation
icebaer72
Stammgast
#15 erstellt: 08. Jun 2018, 14:25

Musaark (Beitrag #14) schrieb:
Wo ist denn der haken vom JBL?

Zwei "Haken" hast du schon gennant: Optik und mehr Volumen.
Wobei es nicht unbedingt doppelt so gross sein muss, da man kleineres Volumen auch mit einem DSP nachziehen kann.

Ein weiterer Haken ist die etwas höhere Verzerrung bei höheren Pegeln. Wird der Treiber aber in einem DBA eingesetzt, dass grosszügig genug dimensioniert ist, ist auch der Haken keiner mehr.
Zumindest wurde er schon in einigen DBAs verbaut.

Einen längeren Thread dazu gibt es hier: Test JBL CS1214
dejavu1712
Inventar
#16 erstellt: 08. Jun 2018, 14:31
Das kann ich so unterschreiben....

Mehr geht nicht für das Geld, wenn man bereit ist auf die letzten paar Prozent zu verzichten, die man vermutlich eh nicht hört.
Dann lieber bisschen mehr für das LS System investieren, die sind ja auch nicht ganz unwichtig für das klangliche Endergebnis.
Musaark
Stammgast
#17 erstellt: 08. Jun 2018, 20:00
Den Thread zu jbl habe ich jetzt gelesen. Die schweifen da etwas ab, aber es scheint wohl tatsächlich so zu sein, dass es keinen guten Grund gibt 800€ mehr für die lab12 zu versenken.

Evtl. ziehe ich die 1000Watt Aufschrift dann mit einem schwarzen Edding nach, nicht dass mir das durch den Stoff scheint.
dejavu1712
Inventar
#18 erstellt: 09. Jun 2018, 08:15
Wenn man auf "Standard Subwoofer Lösungen" zurückgreift, dann kann es durchaus Sinn machen etwas mehr Geld in die Hand
zu nehmen um das "bessere" Chassis einzusetzen, aber bei einem DBA mit 8 Subwoofern macht das mMn nicht wirklichen Sinn.

Es mag sicherlich Leute geben die selbst ein DBA am Grenzbereich fahren, aber die sind selten und haben sicherlich auch größere Räume.

Wie schon von mir erwähnt, vielleicht lieber etwas mehr in die LS investieren, das lohnt sich vermutlich mehr als beim DBA.
Musaark
Stammgast
#19 erstellt: 09. Jun 2018, 17:58
Habe jetzt die 4 Deckenls mit eingeplant. Da sind die Einsparungen auch wieder weg. Die Front ist jetzt auch überarbeitet. Hinten kommt morgen, jetzt wird erst gerillt.

Grundriss



baffle wall vorne
Musaark
Stammgast
#20 erstellt: 12. Jun 2018, 21:09
Hat doch etwas länger gedauert, hatte viel zu tun.

Die Rückwand ist jetzt fertig und die Decke habe ich auch soweit geplant. Durch die neuen Deckenlautsprecher, ist ein abgesetzter Lichtkranz am Raumrand nicht mehr richtig gut umsetzbar, es sind immer die Deckenlautsprecher im Weg. Zusammen mit einem Deckensegel wird es dann richtig seltsam.
Daher ist meine Idee jetzt den Deckenkranz zu invertieren, d.h. am Rand bleibt volle Raumhöhe und in der Mitte wird 10cm abgehängt. Da können dann auch die Deckenlautsprecher, sowie Absorber integriergt werden.

baffle wall hintenGrundriss mit Decke

Das gibt wieder zwei neue Fragen:

Wie viel Absorberfläche sollte ich da einplanen, will ja auch nicht überdämpfen, die Fläche ist recht groß. Oder sollte man da evtl. noch Diffusoren einplanen?

Wie bekomme ich die 4 Lausprecherkabel der front in die abgehängte Decke? Hat jmd da eine gute Idee? Meine waren bisher die Filigranplatte zu schlitzen.
Oder evtl. auch die 40cm Deckenkranz mit 3,4 cm abzuhängen.
Oder am Raum Rand den Estrich anflexen und da durch zur Rückwand? (gefällt mir bisher am besten)
Musaark
Stammgast
#21 erstellt: 21. Jul 2018, 20:00
So es geht los.

die Fragen zum Kabel verlegen haben sich erstmal erledigt. Es gibt Sockelleisten mit Kabelkanälen integriert.

Letzte Woche habe ich zwischendurch etwas Zeit gehabt und habe erstmal den Raum geräumt. Zusätzlich habe ich noch den Anschluss an die Lüftungsanlage vorbereitet und dazu 26m Lüftungsschlauch und ein Kabel für eine extra Sicherung durch den Keller gezogen. Ein zweites Kabel fehlt noch, hatte nur nicht mehr genug. Muss ich erst noch einkaufen. Dann gibt es für das HK zwei seperate Sicherungen.
Lüftungsrohre im Kino:
20180719_153506
20180719_153515

Hier das andere Ende an der Lüftungsanlage. Den Anschluss und die Einmessungen muss dann der Fachbetrieb machen, das geht nicht als Privatperson.
20180719_153531

Leider musste dabei meine Trockenbauverkleidung im Flur etwas leiden. Aber das ist auch schon wieder zu, muss nur noch wieder angespachtelt werden.
20180719_153445

Zusätzlich habe ich heute noch Holz für die Lautsprecher der Baffle Walls abgeholt.
Im Baumarkt haben die mich etwas schräg angeguckt, um mir zu sagen, dass die dafür nicht genug MDF auf Lager haben (na gut sind ja auch 16m²). Ein Anruf beim Holzfachhandel später war das Problem gelöst. Die haben am Telefon die Maße aufgenommen und dann die Säge angeschmissen. Das war gestern.
20180721_104956

Ok ab in den Keller damit. Bei 30°C im Schatten echt schweißtreibend.
20180721_132647

Die Subs sind auch "schon" da. Die kamen in zwei Lieferungen. Beide wurden laut Sendungsverfolgung zur gleichen Zeit abgeschickt. Eine Lieferung kam aber mit fast 2 Wochen Verzögerung. Da sag nochmal jmd DHL sei schnell...
20180721_133108


[Beitrag von Musaark am 21. Jul 2018, 20:02 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#22 erstellt: 22. Jul 2018, 09:00
Schöne Mataerialschlacht
HiFiKarol
Inventar
#23 erstellt: 22. Jul 2018, 10:00
Sieht nach viel Arbeit und genauso viel Spaß beim bauen aus.
Musaark
Stammgast
#24 erstellt: 23. Jul 2018, 19:44
So das erste Subwoofergehäuse steht. Ich werde jetzt die ersten 4 Subs und die 3 front ls bauen und dann die Wand drumherum im Raum anpassen.

Ansicht von innen. Die Kreuzverstrebungen fressen immens Zeit. Und der Staub... Icharbeite schon mit Atemschutz trotz Absaugung.
20180723_112748

Einmal probesitzen muss sein:
20180723_104443

Fertig, nur noch beschweren und warten:
20180723_125953


[Beitrag von Musaark am 23. Jul 2018, 19:45 bearbeitet]
Musaark
Stammgast
#25 erstellt: 24. Jul 2018, 19:56
Der erste Subwoofer steht seit heute im Kino. Wirkt nur irgendwie noch etwas fehl am Platz.
20180724_173610



Bei der Affenhitze draußen, habe ich mich dann heute in den Keller verkrochen und drei weitere Subs zusammengebaut. Der Holzstapel wird schon wieder sichtbar kleiner
20180724_173550
Musaark
Stammgast
#26 erstellt: 26. Jul 2018, 09:53
Ich habe jetzt die Lautsprecher für die front soweit fertig. Mal schauen ob ich heute noch was schaffe. Wollte auch noch etwas das Wetter genießen.
Die Spachtelmasse für die Wände kommt heute Abend. Und 50 Holzlatten für die Unterkonstruktion sind auch schon gekauft. Die Wand wollte ich aus Fermacellplatten konstruieren. Die sind etwas massiver und nicht so schimmelanfällig wie Rigips. Leider auch schwieriger zu verarbeiten. Aber ist ja nicht das erste mal.

Ich dachte für die Wandgestaltung Entweder an Baumwollputz. Muss ich mir nur nochmal im Baumarkt anschauen. Kenne bisher nur Berichte und Bilder aus dem Netz. Oder evtl. auch zumindest an den Seiten Schieferriemchen. Das könnte aber etwas heftig werden.

Noch eine Frage zur Konstruktion der baffle Wall.
Die beiden oberen Subs, sollte man die an der Wand befestigen oder in der Wand Fächer vorsehen, wo ich die reinstellen kann? Ich tendiere zur zweiten Variante, dann leg ich noch so Waschmaschinenmatten unter zum entkoppeln und gut ist. Ich wollte auch nicht so gerne zu viele Löcher in die Außenwände bohren. Der Beton kann zwar 5cm angebohrt werden, aber je weniger desto besser.


[Beitrag von Musaark am 26. Jul 2018, 09:54 bearbeitet]
Musaark
Stammgast
#27 erstellt: 28. Jul 2018, 00:00
da niemand so schnell geantwortet hat, habe ich jetzt einfach angefangen wie beschrieben Fächer zu konstruieren.

Vor der eigentlichen Arbeits gabs aber erst noch ein Gruppenfoto.
20180726_124043

Danach habe ich erstmal 2h damit zugebracht meine Planung mit Lineal und Wasserwaage auf die Wand zu zeichnen. Viel fluchen und etliche Vermessungen später (erstaunlich wie schnell sich Radiergummi auf Beton abnutzt ) hab ich aber auch das hinbekommen.

Also erstmal den Rahmen an Decke und Wände angebracht. War alleine etwas knifflig mit der Decke, aber ich hab doch spontan noch zwei Helferlatten gefunden.
20180727_143619

Stand heute Abend 22.00 Uhr, die ersten 3 Fächer sind fast fertig und können auch schon auf Probe bewohnt werden. Bei der Planung der Front hab ich mir noch nicht viel dabei gedacht, dass die Ls front links und rechts halb auf dem Sub und halb auf der Lattenkonstruktion stehen. Die Lösung ist das minipodest, was ich da gebastelt habe und die Erkenntnis, dass ich das beim nächsten mal anders machen würde. Wird nur wohl kein nächstes Mal geben. Naja was solls.
20180727_232141

Morgen geht es erstmal wieder in den Baumarkt. Diesmal aber einen Ort weiter. Brauche noch Fermacellplatten, die gibt es bei uns nicht. Sowie Waschmaschinenmatten und evtl. Baumwollputz, wenn er mich da überzeugt. Achso und noch Sonorock, 20cm passen da noch rein.

Wo ich gerade den Post nochmal sehe, ich sollte den Staubsauger mal woanders hinstellen...


[Beitrag von Musaark am 28. Jul 2018, 00:03 bearbeitet]
>Karsten<
Inventar
#28 erstellt: 28. Jul 2018, 00:39
Ich nehme hier auch Mal Platz
der_kottan
Inventar
#29 erstellt: 28. Jul 2018, 07:09
Falls das eine Außenwand ist, Vorsicht!
Nicht dass das später mal Gammelt.
Musaark
Stammgast
#30 erstellt: 28. Jul 2018, 09:33
Ist eine außenwand. ist aber eine weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton. Der ist ab ca 25cm Wasserdicht. Meiner ist 30cm dick, so dass ich da noch 6er Dübel reinsetzen kann. Die Wand ist zusätzlich mit 10 cm Außendämmung versehen. Im ganzen Raumgibt es Fußbodenheizung (der Boden ist auch gedämmt, sogar ca 15cm). Dazu wird der Raum an die zentrale Lüftungsanlage angeschlossen.
Dazu ist die Wand 27 cm tief. Die ls aber nur 25cm. Die komplette Wand soll eine 2cm Lüftungsschicht bekommen. Die Fächer für die ls werde ich auch nach hinten offen lassen, so dass darüber die ganze Wand offen ist.

Ich hoffe das reicht so.


[Beitrag von Musaark am 28. Jul 2018, 09:37 bearbeitet]
Musaark
Stammgast
#31 erstellt: 31. Jul 2018, 22:55
Die letzten Tage war etwas Pause und Materialbeschaffung angesagt. Gibt daher nicht so viel neues. Habe heute nur etwas weiter an der Verlattung gebastelt.
20180731_200324

Morgen geht es dann zu Udo Lautsprecher kaufen.
Musaark
Stammgast
#32 erstellt: 01. Aug 2018, 23:00
War heute bei Udo und habe meine Lautsprecher gekauft. Zitat von ihm: Da hast du aber ordentlich was vor. Recht hat er da wohl...
War ein netter Nachmittag, ein bisschen Lautsprecher hören und nette Unterhaltung war doch eine schöne Abwechslung zu meinem Trockenbau. Der nervt mich mittlerweile etwas und zieht sich ewig hin. Habe heute sicherlich eine Stunde darüber gegrübelt warum mir meine Latten so schief vorkommen. Also jede Latte mit der Wasserwaage noch mehrfach in allen Richtungen überprüft, aber alles gerade. Dann lag zufällig die Wasserwaage an der Wand und siehe da, die Wand hat in der Raummitte eine Beule von etwa 1cm in den Raum rein. Die Maurer haben wohl die Schalelemte der Betonwand nicht ganz gerade zueinander gestellt. Kein Wunder, dass man da alles schief sieht in Relation.
Die linke Seite ist fertig. Die Lautsprecher stehen nur noch etwas wackelig. Mal sehen, ob sich das legt, wenn ich die Platten verspachtelt habe und die letzten Unebenheiten weg sind. Sonst muss ich doch noch über eine feste Verschraubung der LS nachdenken.

Noch eine Frage zu den Subs, es macht doch durchaus Sinn da etwas Dämmmaterial reinzupacken. Wenn ich das richtig verstanden erhöht sich damit virtuell das Volumen? Dachte an eine Decke pro Sub: https://www.ikea.com/de/de/catalog/products/20271873/
der_kottan
Inventar
#33 erstellt: 02. Aug 2018, 05:34
Ich habe bei meinen damals so was reingestopft.
HiFiKarol
Inventar
#34 erstellt: 02. Aug 2018, 06:57
Bei mir sind's auch Kissen.
Allerdings nicht "fürs Kinderbett" sondern große.

Im Endeffekt macht es wohl keinen Unterschied da das gleiche drin sein sollte und ähnlich fest gestopft.
Ich meine nur dass damals in nee kurzen Rechnung rauskam dass ich mit den Kissen mehr Füllung pro Euro bekomme.
Musaark
Stammgast
#35 erstellt: 02. Aug 2018, 23:17
naja ob nun Kissen oder Decke ist wohl am Ende egal, schläft ja doch keiner im Sub.
Werde mir dann mal was besorgen, wenn ich nächste mal da bin.
Hab heute wieder einiges geschafft. Der Rahmen ist fertig. Hab bis gerade eben im Keller gestanden, messen, sägen, schrauben, messen, sägen, schrauben,...
Jetzt erstmal
20180802_225150

Morgen werde ich mich dann mal an die Steinwolle waagen. Habe schon Malervlies zum einpacken, evtl. nehm ich aber auch Frischhaltefolie, mal sehen was besser geht.

Achso da fällt mir noch was ein. Ich habe letztens ein Baumwollputzmuster bestellt. Das hat mich aber gar nicht überzeugt. Sieht aus wie gestrichene Raufaser. Jetzt weiß ich immernoch nicht so recht, wie ich die Wände gestalten soll. Tapete oder einfach streichen?


[Beitrag von Musaark am 02. Aug 2018, 23:21 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#36 erstellt: 03. Aug 2018, 05:14
War das mir dem Baumwollputz eine rechte Sauerei oder lässt sich das gut verarbeiten?
Kann man das nicht auch so auftragen dass es eben nicht nach Raufaser ausschaut?
Musaark
Stammgast
#37 erstellt: 03. Aug 2018, 14:24
Keine Ahnung, habe so ein Musterbuch bekommen. Da waren nur so Musterkarten drin. Die waren aber nix Evtl. hat ja schonmal jmd. das Zeug verarbeitet und kann berichten.
Musaark
Stammgast
#38 erstellt: 04. Aug 2018, 12:14
Gibt eine kleine Planänderung!
Habe gestern den ganzen Tag gegrübelt und gezeichnet. Das Problem ist ja immernoch, wohin mit der Elektronik. Dafür gibt es jetzt eine Lösung.
Ich werde eine Bühne bauen und darin kommt die Elektronik.

Zwischen den beiden Subwoofern vorne werde ich unteren 48cm Holz wieder entfernen. (ist zum Glück nicht viel) Da kommt dann ein Rack rein. 2 Fächer hoch und 3 Fächer breit. Steht dann noch 30cm vor der Trockenbauwand. Das Rack bekommt luftdurchlässige Böden. D.h. die hinteren 5cm sind offen beim Zwischenboden. Das obere Brett ist nur im Bereich der Trockenbauwand, der Rest ist offen. Material ist schon gekauft.
Das ganze Rack wird dann durch eine gebogene Bühne verkleidet. Die Bühne wird später angefertigt und einfach darüber geschoben. So kommt man dann auch leicht wieder dran, wenn neu verkabelt werden muss oder Elektronik getauscht wird. Die Bühne bekommt von vorne genau wie die Leinwand darüber einen Vorhang. Der Bühnenvorhang endet aber 2cm über dem Boden. Die Bühne bekommt von oben über jedem Fach des Racks einen Computerlüfter, der die Luft aus dem Rack ansaugt. Frische Luft kommt dann von unten unter dem Vorhang nach. Die Bereiche der Bühne ohne Rack, können dann ggfs. mit Steinwolle gefüllt werden.

Die Konsequenz ist aber, dasss ich deutlich mehr Kabel ziehen muss. Daher kommt die Steinwolle und die Verplankung der Front deutlich später, so kann ich jetzt noch leichter Kabel ziehen. D.h. die 6 Pakete Steinwolle bleiben erstmal im Flur stehen. Die verbessern auch die Akustik vom Baustellenradio.

Die Kabel von vorne nach hinten werde ich hinter den Teppichsockeln, im Estrich und an der Decke unter einer Stuckleiste verlegen.


[Beitrag von Musaark am 04. Aug 2018, 12:15 bearbeitet]
Musaark
Stammgast
#39 erstellt: 05. Aug 2018, 21:02
Holz kaufen.
20180803_180527

Holz zusammenbauen.
20180804_215936

Holz lackieren.
20180805_180124
20180805_180130


Fertig ist das Kinorack. Evtl. muss ich nochmal lackieren, je nachdem wie gut der Lack deckt wenn es trocken ist. Die Lüftung ist jetzt nochmal wieder anders geplant. Werde in der Wand entlüften und dann mit Lüftungsrohren wieder vorne rausführen. Die Öffnung kommt dann hinter die Leinwand oder hinter Akustikstoff der Ls.

Jetzt geht es erstmal für eine Woche nach Borkum. Danach geht es dann hier weiter.
JokerofDarkness
Inventar
#40 erstellt: 05. Aug 2018, 21:59
Wenn Du das MDF vorher nicht grundiert hast, dann wird es die erste Lackschicht aufsaugen wie nix.

Gute Erholung auf Borkum!
>Karsten<
Inventar
#41 erstellt: 05. Aug 2018, 22:30
Von mir auch, einen schönen Urlaub
Musaark
Stammgast
#42 erstellt: 05. Aug 2018, 23:15

JokerofDarkness (Beitrag #40) schrieb:
Wenn Du das MDF vorher nicht grundiert hast, dann wird es die erste Lackschicht aufsaugen wie nix.


So doch noch ein letzter Beitrag vor meinem Urlaub.

Du hast recht. Ich habe nur die Kanten grundiert, dachte das reicht wohl. Hatte schon direkt noch dem ersten antrocknen eine weite Schicht aufgetragen, aber das ginge definitiv besser. Werde es aber wohl so lassen. Wenn das Rack voller Geräte steht und unter der Bühne ohne weitere Beleuchtung, wird man wohl nichts mehr davon sehen. Wollte nur keine rohen Bretter sehen, wenn ich doch mal dran muss.

Eine Geschichte möchte ich euch doch noch erzählen. Und zwar geht es um diesen Stapel hier:
20180805_230506

Ich habe die Steinwolle bei einem Großhändler vor Ort gekauft, der hatte die Pakete in einer offenen Lagerhalle stehen. Ich habe gestern meine Kellerschlappen vor dem Stapel abgestellt.
Heute morgen kam ich dann nicht in meinen rechten Schuh (barfuß). Da war irgendwas drin. Habe ihn umgekippt und da ist mir doch glatt eine Maus entgegengekommen. Die war wohl in den Steinwollepaketen als blinder Passagier mitgekommen. Hab mich doch etwas erschreckt in dem Moment. Habe leider das Beweisfoto in dem Moment vergessen. Die Maus konnte ich mit einer leeren Pappkiste fangen und im Wäldchen 100m weiter aussetzen. Die war aber so verschreckt, dass die erstmal sitzen geblieben ist. Naja sie wird schon durchkommen.
JokerofDarkness
Inventar
#43 erstellt: 05. Aug 2018, 23:19
Na dann hoffe mal, dass es nur die eine Maus war, ansonsten hast Du bald ganz viele davon.
>Karsten<
Inventar
#44 erstellt: 05. Aug 2018, 23:32
und das wäre nicht so schön
Musaark
Stammgast
#45 erstellt: 14. Aug 2018, 23:02
habe bisher keine weiteren gefunden.

Habe jetzt nach dem Urlaub direkt wieder losgelegt. Das Rack ist nun durchgetrocknet und sieht finde ich ganz ordentlich aus, dafür, dass ich es nachher nicht mehr sehen werde. Auch die passende Lücke in der Trockenbauwand habe ich schon ausgesägt und wo ich gerade dabei war, habe ich schonmal die ersten LS Kabel verlegt. Dazu noch die Subwoofer Terminal installiert und den ganzen Lautsprechern die Füße angebracht. (D.h. Waschmaschinenmatte mit Silikon festkleben )
20180814_21434020180814_214401
20180814_214255

Das Rack soll doch noch eine etwas andere Lüftung bekommen. Die Lüftung läuft dann in der Trockenbauwand und kommt dann hinter Akustikstoff wieder raus. Bilder folgen wenn es soweit ist, ist schwer zu erklären.
Die Lüftung selber soll mit Computerlüftern aktiv erfolgen. Die kommen dann an eine Funksteckdose. Nach einigen Recherchen glaube ich mit dem Lightmanager da das richtige Gerät gefunden zu haben. Damit werde ich dann wohl auch die Lampen steuern. Muss mich da nur wohl noch etwas einlesen.

Als nächstes müssen Strom, Netzwerk und Antenne an die Wand. Material dafür ist bestellt und kommt Freitag. Habe mir das jetzt nochmal neu überlegt. Der Raum nebenan ist die Werkstatt. Ich zieh die einfach zweimal durch die Wand und verlege die Kabel in der Werkstatt in einem Kabelkanal. Da stört mich das ganze nicht. Da laufen eh schon viele Aufputzleitungen.

Damit ich nicht so lange warten muss habe ich schonmal mit der zweiten Wand angefangen. D.h. selber Rythmus: Erstmal wieder Lautsprecher bauen. Bin in die Massenproduktion gegangen und habe erstmal 8 Kreuzverstrebungen und 4 Frontplatten gesägt und gefräst.

20180814_214227
Musaark
Stammgast
#46 erstellt: 16. Aug 2018, 10:30
Ich habe ein Deja-Vu

20180815_203801
der_kottan
Inventar
#47 erstellt: 17. Aug 2018, 07:44
Das wird nicht dein letztes sein
Musaark
Stammgast
#48 erstellt: 18. Aug 2018, 12:14
stimmt wohl

Ich habe mich gestern eingehender mit der Verkabelung auseinandergesetzt. Wie ich schon schrieb, sollen die Kabel durch die Werkstatt gezogen werden. Also brauchte ich erstmal in der Front einen Durchbruch zur Werkstatt.

20180817_111935

Habe da einfach mit einer Steckdosen Bohrkrone durchgebohrt. Zwei Löcher direkt aneinander. Das sollte reichen. Dann müssen die Kabel von dem Durchbruch zum Verstärker. Jetzt könnte ich die einfach lose hinter der Wand einziehen. Wenn ich aber später nochmal was tauschen möchte, z.B. neueren hdmi Standard, Netzwerkkabel, Glasfaser, oder was weiß ich was da noch auf uns zukommt, brauchts einen Kabelkanal. Jetzt sind das ja doch ein paar mehr Kabel, da hab ich den Kanal recht großzügig geplant: 110mm KG-Rohr. Den Knick kommt man recht einfach auch alleine mit einem Durchziehdraht hin. Den habe ich direkt beim zusammenstecken mit eingesetzt.

20180817_180137

In der Werkstatt geht es dann direkt unter der Decke mit einem Kabelkanal weiter. Ich hoffe die Größe reicht mir aus. Der passte so schön unter die Verteilerdosen. Sonst muss ich zur Not noch einen zweiten ergänzen. Blöd ist nur, dass der Kamin da etwas im Weg ist, da kann ich auch keine Kanäle aufschrauben.

20180817_18003120180817_180049

Auf der Rückseite ist wieder ein Mauerdurchbruch für die Rückwand. Den habe ich etwas kleiner gestaltet, da hier nicht so viele Kabel durchgehen. Netzwerk und Antenne z.B. kommen direkt aus dem Technikraum ohne Umwege über die Rückseite.

20180817_180152

Eine wichtige Frage habe ich noch:
In der Front lege ich mir noch zusätzlich Leerrohre oben rechts und oben links, für evtl. später motorisierte Vorhänge. Hinter der Leinwand ein Leerrohr für eine mögliche elektrische Motorisierung der Leinwand. Gibt es sonst noch Stellen, an denen ich Leerrohre vorsehen sollte? Was könnte man evtl vorne noch integrieren?


[Beitrag von Musaark am 18. Aug 2018, 12:18 bearbeitet]
Karl_Keule
Stammgast
#49 erstellt: 18. Aug 2018, 14:11
Sieht sehr vielversprechend aus
Musaark
Stammgast
#50 erstellt: 21. Aug 2018, 10:19
Ich wollte gestern dann mit der hinteren Wand anfangen. Ich hatte schonmal ca 1h bis zum Mittagsschlaf meiner Tochter um Löcher zu bohren. Was ist? Dübel sind alle. Wenn ich dann zum Baumarkt fahre und neue hole, komme ich passend zum Mittagsschlaf wieder und habe so insgesamt 3h Zwangspause. Also habe ich gestern erstmal angefangen die Weichen zusammenzulöten. Ich verzichte mal auf die Bilder dazu, möchte nicht versehentlich etwas veröffentlichen, was ich nicht darf, will keinen Ärger mit Udo deswegen.

Bin dann aber doch noch zum Baumarkt und habe 200 neue Dübel gekauft und dann angefangen die Wand zu konstruieren. Ist doch etwas komplizierter als vorne. Die oberen beiden Subwoofer sind mit ihrer oberen Kante höher als der Kasten für das PVC Rohr an der Decke. Ich lasse die Fächer dann nach oben frei und hoffe mal ich kann die da nachher noch reinhebeln. Habe deswegen die Wand auch noch 1cm tiefer gemacht als vorne. Wenn das nicht geht, werde ich die fest verbauen müssen.
20180820_224932
Der weiße Fleck auf der Wand ist eine Probespachtelung. Muss ja noch die Wände glatt bekommen.

Und zum Schluss noch ein Bild vom Raum am Ende des Tages, nicht dass ihr denkt es wäre immer alles so schön aufgeräumt.
20180820_225004


[Beitrag von Musaark am 21. Aug 2018, 10:20 bearbeitet]
HiFiKarol
Inventar
#51 erstellt: 21. Aug 2018, 10:28
Sieht nach einem guten Stück Arbeit aus. Finde ich cool, wie Du Dich da reinhängst, und mit Liebe an die Sache rangehst!
Das läuft auf was sehr ordentliches hinaus.

Was Spricht dagegen, die oberen Subs liegend zu positionieren? Wenn das Chassis an der gleichen Stelle bleibt wie geplant, könnte es so vielleicht passen? Klanglich wird das keinen Unterschied machen. Und Platz dafür scheint ja auch da zu sein.

Ich weiß es grad nichtmehr aus dem Kopf, aber hast Du einen seperaten Technikraum für Verstärker und co. vorgesehen, oder kommt das alles ins Rack unter die Leinwand? Wahrscheinlich alles ins Rack. Oder? Ebenso die Medien, kommen die direkt ins Kino auf ein Regal, oder planst Du einen Vorraum, in dem alles steht und man sich beim Eintritt eine schöne Scheibe aussucht?

Ich sollte aufhören, mir solche Threads anzuschauen, da werd ich immer traurig, dass ich mit meinem geringen bzw. nicht vorhandenen Studenten Budget und fehlendem Raum sowas nicht auch haben kann.
Naja, ein heimkinogeeigneter Raum wird definitiv weit oben auf der Liste bei der nächsten Wohnungssuche stehen.
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