Problem mit Endstufe

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Kampfkeks12321
Inventar
#1 erstellt: 08. Mai 2012, 13:05
Hallo,

ich bin gerade mitn Auto von der Schule nach Hause gefahren, nach ca. 10 min hat der Subwoofer einfach aufgegeben. Zu Hause hab ichs dann nochmal probiert, im ersten moment gehts noch, aber nach so 5 sek schlägt die Membran aufeinmal extrem aus und danach isses wieder still. Habs 3 mal getestet und immer das gleiche Ergebnis.

An der Endstufe leuchten noch die Betriebslampen, bekommt also noch Saft und Kabel sind auch alle drin. Woran kanns dann liegen?


Komponenten:

Sub: DD 3515 (2 mal 1,7 Ohm parallel angschlossen)
AMP: Eyebrid 2000Y (Verkäufer hat mir versichert, dass sie die 0,85 Ohm wegsteckt und bisher liefs ja auch immer ohne Probleme)
HU: Pioneer 7300 BT
Kampfkeks12321
Inventar
#2 erstellt: 08. Mai 2012, 15:06
Hab mal die Endstufe am Rear-Ausgang vom Radio anzuschließen, jedoch genau das gleiche. An den Anschlüssen vom Radio kanns also nicht liegen.

Kann sowas an der Masse von der Batterie liegen? Die Verbindung von da zur Karossierie sieht nämlich schon ziemlich durchgerostet aus, aber dann dürfte es ja nicht so apprupt abbrechen.
ahebeisen
Stammgast
#3 erstellt: 08. Mai 2012, 18:06
was heißt denn durchgerostet?

Das Kabel ist durchgerostet?

Mein erster Gedanke nachdem ich das erste Posting hier gelesen
hatte war: Masseproblem...

Ich würde das als erstes mal ausschließen.
Kampfkeks12321
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2012, 19:58
Ok es hat sich alles geklärt. Habe die verrosteten Massekontakte komplett überholt und an ner anderen Stelle angeklemmt. Danach gings aber immernoch nicht. Bin dann mal spaßeshalber zur Endstufe gegangen und hab anbeiden Kablen gezogen ud siehe da: das +Kabel war nicht fest. Das lag höchstwarscheinlich daran, dass der KFZ-Fuzzi der mir beim Einbau geholfen hat, gesagt hat, dass ich eine Adernhülse brauche, da er aber weder welche hatte, noch eine Pressmaschiene in der Größe, hat er das Ende des Kabels einfach in nen Bottich Lötzinn getaucht. Das war dann aber so hart, dass es sich keinen mm mehr verformt hat und somit die Schraube es auch nicht richtig fixieren konnte.


Jedenfalls läufts jetzt wieder, nur gibts jetzt auch ein neues Problem: ich musste den Luftfilter rausnehmen und habe den Motor ausversehen angelassen, als das Kabel noch draußen war. Jetzt leuchtet die ganze Zeit die blöde Motorkontrolleuchte. Selbst nach abklemmen des -Pols wurde nichts resettet. Geht das erst nach ner Zeit wieder weg oder muss das ausgelesen werden?

Issen Ford Focus BJ: 2004
ahebeisen
Stammgast
#5 erstellt: 09. Mai 2012, 02:17
von alleine geht das nicht weg.
Zumindestens sollte es das nicht. Auch nicht nach Abklemmen der Batterie.

Geh doch mal in ein Focus-Forum.
Die können Dir in dem Fall sicher weiterhelfen.

Um nochmal auf Dein Kabel zurückzukommen: Du bist Dir sicher, daß
Dein KFZ-Fuzzi Ahnung von der Materie hat?
Kampfkeks12321
Inventar
#6 erstellt: 09. Mai 2012, 06:54
Dachte ich zumindest. Jedennfalls hat er mir immer erzählt, dass er früher in dem Bereich arbeiten wöllte, jedoch in unseren Dörfern keiner dafür interessiert hat. Ne beachtliche Sammlung von Komponenten hatte er auch rumstehen. Aber als er beim letzten mal, wo ich bei ihm war behauptet hat, dass die Zentrierspinne ne 2. Membran wäre, die zusätzlich Druck gibt, bin ich auch etwas stutzig geworden.
NixDa84
Inventar
#7 erstellt: 09. Mai 2012, 06:58
Ich hoff du hast genug Strom im Auto...
Gruß
Chris
Kampfkeks12321
Inventar
#8 erstellt: 09. Mai 2012, 07:05
So gesehen eigentlich nicht.

60 Ah Batt
80A Lima

Aber bevor ich mich um die Stromversorgung kümmere, mach ich erstmal das FS fertig.
NixDa84
Inventar
#9 erstellt: 09. Mai 2012, 07:08
Front ist das A und O das ist richtig ja. Aber ohne Strom kommt weder vorne noch hinten aus raus und bei deiner Leistungsklasse ist das doch recht wichtig hier ordentlich vorzusorgen.
Gruß
Chris
Kampfkeks12321
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2012, 07:12
Ich höre eh nicht mit 1,5kW, geschweige denn beim fahren.


Und die 100W vom FS machen da auch nicht viel.


Soll ja auch keine SPL-Anlage werden sondern nur zum Musik hören. KA bis wohin ich ihn bisher belastet hab, aber mehr als 300W könnens nich gewesen sein, nach Membranausschlag zu beurteilen.
NixDa84
Inventar
#11 erstellt: 09. Mai 2012, 07:37
Das nen Scherz oder?
Gruß
Chris
Kampfkeks12321
Inventar
#12 erstellt: 09. Mai 2012, 14:00
Ich kann sowas schlecht beurteilen, da ich keine Messgeräte habe.

Vielleicht warens auch mehr. Wenn man mal irgendwo rumsteht und es richtig laut haben will, dann hab natürlich schon mal mehr durchgejagt, aber auf keinen Fall 1,5kW.

Ich habe bei sowas einfach keinen Maßstab. Und wenn ich jetzt mal so grob sage, dass bei 1,5kW mindestens 135 dB drin sind, dann sinds bei 300W ja auch schon 128, was ja nicht gerade wenig ist.
Außerdem klingt das mit den Standard-Tröten von Ford sowieso total rotzig.
Kampfkeks12321
Inventar
#13 erstellt: 19. Mai 2012, 10:09
In letzter Zeit ist es wieder mehrfach passiert, immer kurz nach dem Start.

Ich dachte, ich hätte das Problem erstmal im Griff. Ich habe einfach die Endstufe starten lassen, wenn der Motor noch nicht an war, also Zündung nur auf 2. Und dann gings meistens ohne Probleme, bis heute. Die Endstufe hat sich wieder in den Protection Mode geschaltet doch dieses mal kam irgendwie ein ziemlich starkes Gleichstromsignal beim Subwoofer an, welches die Membran bis zum Anschlag nach innen gedrückt hat und das ca. 5 sek bis ich den Motor ausgeschaltet habe. Äußerlich ist alles noch i.O.


Ich weis wirklich nicht mehr weiter.
Kampfkeks12321
Inventar
#14 erstellt: 05. Jun 2012, 18:04
So, habe jetzt alle kontakte neu gemacht und auch für Remote nen extra Kabel verlegt. Aber das Problem bleibt bestehen:

Direkt nach einschalten der Endstufe gibt sie ein gleichstromsignal an den Subwoofer aus, die ihn gnadenlos nach innen drückt, dazu kommt noch ein seltsames quitschen.

Was könnte das jetzt sein? Endstufe defekt?

Als ich dann mal das Cinch-Kabel rausgezogen habe, ist beim linken die Cinch-Masse der Endstufe mit rausgezogen wurden. Könnte es vielleicht daran liegen, dass es die ganze Zeit keinen richtigen Kontakt hatte und so einfach irgendein Störsignal ankam?



Vielen Dank für die bisherige und noch folgende Hilfe.
Kampfkeks12321
Inventar
#15 erstellt: 05. Jun 2012, 19:45
Hab sie mal ausgebaut und aufgeschraubt, konnte aber nirgendwo was durchgeschmortes oder so entdecken. So sieht sie von innen aus:

AMP1

AMP2

AMP3

AMP4


Das einzige worans evtl. liegen könnte, wäre eine der beiden großen Ringkernspulen, diese berührt das Bord daneben, die andere ist noch nen cm von entfernt. Vielleicht hat sie sich gelockert, ist drangerutscht und erzeugt ein Störsignal. Kann mir einer Sagen, was für eine funktion die beiden Spulen haben?

AMP5
Kampfkeks12321
Inventar
#16 erstellt: 06. Jun 2012, 19:58
Vielleicht wenn das noch hilft:

Habe am Ausgang 67 V Gleichstrom gemessen. Cinch-Kabel war nicht angeschlossen, nur Masse, Strom und zum Remote gebrückt.

Wenn kein Signal über die Cinch-Kabel ankommt, sollte ja eigentlich auch nix hintenraus kommen, oder?
darkhouse
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 06. Jun 2012, 20:30
Ganz klar, ich würde eine andere, ähnlich kräftige Endstufe im Tausch anschließen, wenn sichergestellt ist, dass alle Elektrik richtig angeschlossen ist. Dann vergleichen. Wenn deine Endstufe einen weg hat, muss man das nicht unbedingt sehen. Da muss dann irgendwann jedes kleine Bauteil durchgemessen werden.
Kampfkeks12321
Inventar
#18 erstellt: 06. Jun 2012, 20:33
Hätte ich ja gemacht, nur das Problem ist, dass die einzige andere Endstufe die ich sonst noch habe ne uralte Sherwood ist, auf der keine Bezeichnung steht und ich nicht weis ob sie bis 2 Ohm stabil ist.

Wenn ich beide Spulen in Reihe anschließe bin ich immer noch bei 3,4 Ohm.
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