Endstufe schaltet immer auf protect

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adi1990
Neuling
#1 erstellt: 08. Mai 2012, 22:09
hallo
Ich habe folgendes problem.
Meine endtufe schaltet bei hoher lautstärke immer auf protekt. Bevor dies pasiert blinkt das clipping led.
Ich habe eine carpower d-rex 2500 und betreibe momentan einen kicker solo x12 daran.
Dies ging einige wochen gut und dann trat dieses problem auf.

Also meine komponenten.
Bass endstufe: carpower d-rex 2500
1500rms an 4 ohm (ich betreibe meinen kicker mit 4 ohm)
2500rms an 2 ohm
Subwoofer: kicker solo x 12
Rms Belastbarkeit 2500 laut messung aber um einiges höher

Stromversorgung:
2 mal kinetik khc1400 powercells
53qmm2 kabel als strom und masse
250 a sicherungen jeweils vor den batterien also insgesamt 3
Ich habe die massepunkte überprüft die batterien voll geladen das chinchkabel ausgetauscht
Die imendanz überprüft und hab keine ahnung mehr was es sein kann
Bitte um hilfe
DerWesti
Inventar
#2 erstellt: 09. Mai 2012, 07:23
Von welchem Zeitraum reden wir?
Passiert das gleich beim Aufdrehen oder erst nach einer gewissen Zeit?
Läuft der Motor dabei?
Welche Lichtmaschine ist verbaut?
Welche Spannung hast du bei laufendem Motor?

woofer ist Dual2 oder Dual4?

Hört sich für mich nämlich nach Stromproblemen an.

Grüße Tobi
adi1990
Neuling
#3 erstellt: 09. Mai 2012, 09:43
Ca 4 wochen lief alles ohne probleme die batterien lade ich jede woche extern auf
Es passiert mal wenn ich laut aufdrehe und manchmal auch wenn das radio auf vol 10 oder so steht

Der motor läuft immer dabei und es liegen 14.4 volt an wenn ich aufdrehe schwankt dies bis 13.8 volt

Der woofer ist ein dual 2 ohm und hab ihn auf 4 ohm verkabeln lassen

Ich habe mir gedacht das die endstufe vll zu schwach sein könnte und sie deshakb immer
auf protect geht
Lg adi
Und danke für deine mühe
DerWesti
Inventar
#4 erstellt: 09. Mai 2012, 18:06
Die 4 Ohm sind sicher?
Falls es am Clipping liegt sollte es helfen den GAIN-Regler etwas zurückzunehmen.
Wäre mir so aber noch nicht untergekommen.
Evtl ist der Massepunkt schlecht (geworden) durch Oxidation oder Schraube lose?

Grüße Tobi
adi1990
Neuling
#5 erstellt: 09. Mai 2012, 18:58
Ja die 4 ohm sind 100 prozent sicher hab auch die pole am woofer geprüft un lautsprecherkabel getauscht.
Ok gain regler hab ich runter gedreht auf wie viel prozent soll ich den bass am radio einstellen des geht von 0bis 8 beim sub ausgang
Hab den massepunkt eben nochmal überprüft der sitz bombenfest und keine schäden zu erkennen.
Lg
DerWesti
Inventar
#6 erstellt: 09. Mai 2012, 20:00
Blankgeschliffen ist er auch, der Massepunkt?
Dann sollte da kein Problem bestehen.
Masse im Motorraum verstärkt? Dickes Kabel zusätzlich von -Pol zur Karosse, sollte immer gemacht werden.

Die Einstellung am Radio kommt drauf an welches Radio du hast.

Grüße Tobi
goelgater
Inventar
#7 erstellt: 09. Mai 2012, 20:11
Was für ein Auto,was für ein Radio,wo ist der Masseüunkt,wo ist Masse von Zusatzbatt dran
menime
Inventar
#8 erstellt: 09. Mai 2012, 20:31
Bilder sind manchmal sehr hilfreich!
Hast du eine andere Endstufe die du Testweise anschließen kannst?
adi1990
Neuling
#9 erstellt: 09. Mai 2012, 21:09
Also ich hab ein homda civi sport baujahr 2006
Ja masse der batterie ist mit 50 qmm2 verstärkt und von der zusatzbatterie ist der massepunkt an der gurthalterung und alle massepunkte sind
abgeschliffen
Ich hab keine endstufe die stark genug wäre das zu testen
goelgater
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2012, 21:15
hi
Sind alle sachen am gleichen Massepunkt,den das sollten sie sein
adi1990
Neuling
#11 erstellt: 09. Mai 2012, 21:18
Nein die masse von zusatzbatterie und endstufe sind an verschiedenen gurthalterungen
Warum müssen sie am gleichen punkt liegen?
goelgater
Inventar
#12 erstellt: 09. Mai 2012, 21:29
hi
Ja,Massepunkt sollte immer einer für alle geräte sein,am besten Sternformig,kopiere hier mal was rein

Davon bleibt im Car-HiFi-Bereich kaum einer verschont: Brummen, Rauschen, Knacksen, Surren, das alles ist möglich, aber unerwünscht! Am häufigsten ist mir dabei das drehzahlabhängige Surren bei leisen Lautstärken begegnet.
Leider haben Störungen manchmal mehrere Ursachen.
Es entsteht durch die Zündanlage des Motors und durch eine unsaubere Spannungsversorgung der Lichtmaschine. Aber auch alle anderen Verbraucher und elektrischen Teile können Störungen verursachen.
Über mehrere Wege kann es sich ins Tonsignal einschleichen:

Aufgrund der Differenzspannungen in der Fahrzeugmasse (Masseschleifenprobleme) (90% aller Fälle)
Einstreuung der Fahrzeugmasse auf das Cinch-Kabel (kapazitive, induktive Kopplung)
Direkt über die Stromversorgung (Zündung) Das Bordnetz ist sehr unsauber!
Seltener gibt es Elektromagnetische Leitungs- und Strahlungskopplung.

Hier kann man (wie überall bei der Störungsbeseitigung im Auto) nur probieren:

Man erkennt Ursache Nr. 3 leicht daran, dass die Endstufe auch ohne Cinch-Anschluss die Störungen bei laufenden Motor von sich gibt. Zur Beseitigung hier hilft dann meist nur ein Filter (mit Unterstützung weiterer Elkos) in der Stromversorgung oder eine bessere Endstufe.

Will jemand so ein Teil selber bauen: Ein solcher Filter ist ein Tiefpass, also eine Spule in Reihe und dahinter Kondensatoren gegen Masse. Für die Spule gilt: je größer, desto besser. Größere Werte zu erzeugen ist aber schwierig und meist nicht praktikabel, da der Widerstand der Stromversorgung ansteigt. Hier ist ein ausreichend großer Drahtdurchmesser notwendig. Siehe dazu in die Tabelle unter FAQ#4. In allgemeinen macht man das nur bei Radios und nicht bei Endstufen, da die durch ihr eigenes Netzteil die Spannung sowieso sieben sollten.

Für die ersten beiden Ursachen (eigentlich generell) gilt:
Sternförmige Masseführung!
EINE gemeinsame Masse, das bedeutet 2 Stromversorgungskabel für Plus und Minus getrennt zum Verstärker, dann ist die Endstufe isoliert von der Fahrzeugmasse zu befestigen. Werden beide Leitungen noch verdrillt, reduzieren sich Einstreuungen (z.B. von der Fahrzeugmasse) und Spannungsschwankungen (bessere Kapazitäts- und Induktivitätswerte) nochmals. Auch sollte man die Stromversorgung des Radios vielleicht nicht direkt vom "verseuchten" Stromnetz aus dem Motorraum sondern von der Batterie oder Endstufe abnehmen. Im NF-Bereich sollte man immer einen zentralen Massepunkt wählen und von dem aus sternförmig alle Geräte angeschlossen werden.
Doch das allein reicht manchmal nie, denn das Radio, was über die Endstufen mit den Cinch-Kabeln verbunden ist, hängt direkt irgendwo anders an der Fahrzeugmasse. Also ist auch das Autoradio idealerweise isoliert zu befestigen und deren Masse nicht an den dafür vorgesehenen Anschluss aus dem Kabelbaum (z.B. ISO-Stecker) anzuschließen, sondern über ein querschnittstarkes Kabel (werden die Radio-Endstufen nicht benutzt, reichen schon 1,5qmm, sonst besser 6qmm) mit dem gleichen Massepunkt der Endstufen (Batterie) oder mit der Endstufe selbst zu verbinden. (Bevor man das Kabel des Strom-Adapters zerschneidet, nachsehen, oft kann man das schwarze Radio-Massekabel einfach von der Karosserie abschrauben.
Eine kleine Hilfe ist auch, dass man die Autoradioendstufen nicht benutzt und wenn möglich abschaltet, wenn man eine große Endstufe über die Cinch-Leitung dranhängen hat.
Optimal wäre eine minimale Spannungsdifferenz zwischen Endstufe und Radio.
Das mit der Masse muss probiert werden, manchmal reduziert auch eine gute Masse-Verbindung von Radio und Endstufe die Störungen. Dann waren die Kabel sicher nicht dick genug.
Ein Problem mit der Fahrzeugmasse bei neueren Autos sind auch die geklebten oder punktgeschweißten Karosserieteile, die nun mal keine guten elektrischen Verbindungen ermöglichen. Auch hat Eisen einen etwa sieben mal höheren spezifischen Widerstand als Kupfer.
Um die Einstreuungen, die auf das Cinch-Kabel "einfallen", zu reduzieren, hilft nur das richtige Cinch-Kabel. Am besten sind hier die Versionen mit 2 verdrillten Innenleitern (kein Koaxial-Aufbau) und mehrfacher Abschirmung. (double-shielded Twisted-Pair)
Da das Störsignal direkt auf den Schirm einfällt, darf dieser kein Tonsignal transportieren. So ist der äußere Schirm nur auf einer Seite des Cinch-Kabels mit der Masse zu verbinden (Antennenwirkung), den Transport der Töne übernehmen ausschließlich die beiden Innenleiter. Weiterhin sorgen die verdrillten Innenleitungen dafür, dass sich eventuell einfallende Störungen gegenseitig auslöschen.
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