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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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hifi_raptor
Inventar
#1656 erstellt: 04. Jan 2026, 12:25
Morgen
auf der anderen Seite, wenn ich so ein Teil für 50k haben möchte und einen Verkäufer dafür finde. Was hat das mit Betrug zu tun.
Vor mir aus, wenn der Verkäufer sein eigenes Gewissen beruhigen will, kann ja darauf hinweisen, dass es für 1598,89 € auch geht.
Will ich aber nicht! Es gibt Geräte für 50k, also will ich.
Kann jedem anderen völlig Nüsse sein.
Schönen Restsonntag
Just_music
Stammgast
#1657 erstellt: 04. Jan 2026, 12:28
volle Zustimmung
jandus
Stammgast
#1658 erstellt: 04. Jan 2026, 12:32

hifi_raptor (Beitrag #1656) schrieb:
Morgen
auf der anderen Seite, wenn ich so ein Teil für 50k haben möchte und einen Verkäufer dafür finde.



Naja im Vorfeld hat man sich ja sicherlich schon mit diesem Teil befasst, sei es durch Zeitschriften, Werbung etc.

Da wird doch auch einen erzählt, wie toll doch dieses 50k Teil ist...
Yamahaphilist
Stammgast
#1659 erstellt: 04. Jan 2026, 12:46
Manch einer benötigt auch nur einen Kaufbeleg für die Steuer.
DerHilt
Inventar
#1660 erstellt: 04. Jan 2026, 12:54

jandus (Beitrag #1658) schrieb:
...Zeitschriften, Werbung etc. Da wird doch auch einen erzählt, wie toll doch dieses 50k Teil ist...

Also in der Werbung die ich so sehe steht immer nur, dass die beworbenen Kisten natürlich viel zu teuer sind, die benannten Eigenschaften nätürlich nur Phantasien und man eigentlich alles sowieso viel billiger bekommen kann.
Just_music
Stammgast
#1661 erstellt: 04. Jan 2026, 12:55
Jandus, manchmal habe ich den Eindruck dass du einfach nur neidisch auf die bist, die sich soetwas leisten können und wollen...
jandus
Stammgast
#1662 erstellt: 04. Jan 2026, 13:16
Eines fand ich im Mittelalter cool,wenn man Blödsinn erzählt und auch getan hat bekam man eine Schandmaske aufgesetzt...

Wer hier im HiFi-Forum.de so eine Maske tragen müsste, soll jeder für sich entscheiden...

Aber wiederum ist das HiFi-Forum.de technisch basierend, also...
flexiJazzfan
Inventar
#1663 erstellt: 04. Jan 2026, 13:16
Eine recht einfache Weltsicht, dass die Reichen maßlos die Ressourcen verschwenden dürfen, die noch nie richtig war.

Gruß
Rainer


[Beitrag von flexiJazzfan am 04. Jan 2026, 13:18 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#1664 erstellt: 04. Jan 2026, 13:28
Morgen
natürlich beschäftigt man sich im Vorfeld damit, in welcher Form auch immer, welche Gerätschaften der Verkäufer bietet.
Also wenn ich jetzt im Vorfeld am Laden vorbei gehe und ein 50k Gerät entdecke und spontan beschließe den, und nur den, zu kaufen, ist das ausschließlich Sache des Käufers!

Und das bloße Darstellen der techn. Daten ist definitiv kein Betrug. Und wenn auf dem Typblatt steht: werden nur 5 Stck. gefertigt ist das kein Betrug sondern Fakten, die mich zusätzlich zum Kauf bewegen können.

Wie gesagt der Verkäufer kann ja sein Gewissen beruhigen und darauf hinweisen das es Geräte mit gleichen Messwerten auch "billiger" gibt.

"Billiger" - ekelhaftes Wort, "limitiert" - wie geil! Bei so einem Preis sind Messwerte schei....l, weil das alles jenseits des menschlichen Hörvermögens liegt.
Muss ich mir keine Sorgen machen, oder hinterfragen! Wozu hinterfragen? Ich will 50k ausgeben!

Ich will meine erste selbst gekaufte K-Tel 20 Rock'n'Roll Hits darauf hören.

Der Verkäufer wiederholt maximal die Werte auf dem Typblatt und sagt das man sich damit um Wiedergabequalität keine Sorgen mehr machen muss. Beides korrekt und noch kein Betrug! Und wenn der Verkäufer sagt das es besser nicht mehr geht, ist das zwar unbewiesen, aber noch kein Betrug. Vielleicht weiß er es nur nicht besser, oder hat kein 100k Gerät parat. Was schlecht für's Geschäft ist.

Wenn Julian Vereker mir blumig die Qualitäten der Naim Statement erklärt - techn. Werte darzulegen wäre auch Unsinn - ist das noch kein Betrug. Natürlich bietet der mir kein Massengerät anderer Hersteller an wenn ich ihm den Kauf einer Statement avisiere. Will ja auch kein anderes Gerät erwerben.
Alles nur eine Frage der Formulierung des Verkäufers. Man wird wohl als mündiger Käufer doch auch noch in der Lage sein Marketing und persönliche Ansichten eines Verkäufers von Fakten, hier Messwerte, unterscheiden zu können.

<Zynismus ein>
Und wenn ich es als unmoralisch empfinde, kaufe ich halt nicht, oder spende "Brot für die Welt"
<Zynismus aus>

Schönen Restsonntag
jandus
Stammgast
#1665 erstellt: 04. Jan 2026, 13:34
Wie war das mit dem sich schönreden...

Heutzutage hat jeder die Chance sich zu informieren und Informationen einem Faktencheck zu unterziehen.

Das schöne am Hifi-Forum hier ist,dass es viele Mitglieder mit wissen gibt,die einen dabei helfen...

Aber wiederum gibt es wie im Altertum leichtgläubige Menschen, die leicht zu fangen sind.


[Beitrag von jandus am 04. Jan 2026, 13:37 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#1666 erstellt: 04. Jan 2026, 13:47
Morgen
also wer im Luxussegment einkauft, oder einkaufen will, fragt ganz sicherlich nicht hier im Forum: "Soll ich mir eine Naim Statement kaufen".
Ich gehe davon aus, dass er nach den ersten drei Antworten seinen Account wieder schließt.

Schönen Restsonntag
jandus
Stammgast
#1667 erstellt: 04. Jan 2026, 13:52
Wenn ich an mich denke, war ich auch ein leichtgläubiges Goldohr,durch das Hifi-Forum.de und Hifi-Forum.at und der Drang
was ich da mache zu hinterfragen, wurde ich eines besseren belehrt.

Aber wie gesagt, jeder ist für sich allein verantwortlich...

Achso,siehe auch meine Signatur.


[Beitrag von jandus am 04. Jan 2026, 13:53 bearbeitet]
Just_music
Stammgast
#1668 erstellt: 04. Jan 2026, 13:55
Der erste Teil Deiner Signatur passt gut zu dir


[Beitrag von Just_music am 04. Jan 2026, 13:57 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#1669 erstellt: 04. Jan 2026, 14:18
Morgen
also im Luxussegment einkaufen hat nichts mit Leichtgläubigkeit zu tun.
Sondern mit ich will mir Luxus leisten!
Was soll ich mir denn schönreden wenn ich gewillt bin Tausende von Teuronen auszugeben.
Und Luxus verkaufen ist nicht strafbar.
Aber man kann auch mit einem Anwalt in den HiFi Laden gehen. Wenn man sich betrogen fühlt kann man ja klagen

Gilt ja nicht nur für Geräte.
Dem einen genügt MP3 zumal man eventuell gegenüber der CD Geld sparen kann, und der andere haut 50 Teuronen für eine SACD / BluRay Audio raus.
Bei "größeren" Sammlungen ............

Und da streiten die Geister genauso heftig.

Gruß
rat666
Inventar
#1670 erstellt: 04. Jan 2026, 14:22
Ich finde es nicht verwerflich im Luxussegment einzukaufen.
Es gibt sehr gute Gründe dafür, Optik, Haptik, Wiederverkaufswert, Service, Langlebigkeit, Prestige, usw.

Das rein klangliche Argument ist es halt nicht.
Yamahaphilist
Stammgast
#1671 erstellt: 04. Jan 2026, 14:26
Man muss auch gönnen können. Ich freue mich, wenn andere sich etwas für 50K leisten, denn das hält das System am laufen. Ca 10K USt für den Staat, 10-15K für den Händler und seine Nebenkosten, 15K für den Hersteller und Vertrieb. Dass das eigentliche Gerät vielleicht nur 1K tatsächliche Kosten verursacht hat, was soll’s. Aber alles läuft weiter…..
jandus
Stammgast
#1672 erstellt: 04. Jan 2026, 15:09

rat666 (Beitrag #1670) schrieb:
Ich finde es nicht verwerflich im Luxussegment einzukaufen.
Es gibt sehr gute Gründe dafür, Optik, Haptik, Wiederverkaufswert, Service, Langlebigkeit, Prestige, usw.

Das rein klangliche Argument ist es halt nicht.


Es muss es einen Wert sein sich das zu leisten was man sich leisten will und kann.

Wenn man sich das Gerät seiner Begierde gekauft hat und dann hier aufschlägt oder seinen Bekannten und Familie erzählt wie toll es doch klingt...

Die meisten werden ihn doch belächeln... Ich glaube so ging es mir auch,als ich noch glaubte ein wahres Goldohr zu sein.
Just_music
Stammgast
#1673 erstellt: 04. Jan 2026, 15:22
hast du einen Hörschaden erlitten oder was ist passiert?
ZeeeM
Inventar
#1674 erstellt: 04. Jan 2026, 15:56

rat666 (Beitrag #1670) schrieb:
Ich finde es nicht verwerflich im Luxussegment einzukaufen.
Es gibt sehr gute Gründe dafür, Optik, Haptik, Wiederverkaufswert, Service, Langlebigkeit, Prestige, usw.

Das rein klangliche Argument ist es halt nicht.


Da wird man dir aber etwas ganz anderes erzählen. Wenn ein Dreher 300k€ kostete, wird das mit dem Aufwand, der in einem entsprechenden Klang mündet, erklärt. Eine Armbanduhr wird anders verkauft. Autos können ein Mix sein.
Nicht selten sind Verkäufe dann auch bei hochpreisigen Produkten reine Impulskäufe, und nicht selten ist das Gefühl, dass man sich von der Masse der Konsumenten abhebt, sei es monetär oder durch Lebensstil und Wahrnehmung.
Der Weg von der Entstehung des Kaufwunsches bis zum Kauf ist kein simpler.

adventure-team
Stammgast
#1675 erstellt: 04. Jan 2026, 16:27
Wer in der Regel viel Geld besitzt, hat dafür auch entsprechend gearbeitet. Wenn er nun das verlangen nach etwas exquisiten hat, soll er doch. Mit der von ihm gezahlten Umsatzsteuer, wenn er es nicht absetzen kann, hat er mehr Steuern an den Staat bezahlt, als mancher in einem halben Jahr an Lohnsteuer.
Solange er denjenigen nicht abwertend behandelt, nur weil er sich eine normalpreisige Anlage gekauft hat, ist doch alles gut. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Ich hatte bis vor kurzem noch ein 7 Meter Boot. Freunde von uns haben eine knapp 30 Meter lange Yacht. Die Freude am Hobby, die Probleme eines Bootsbesitzers, alles das gleiche. Deswegen wurde ich nicht abwertend behandelt und jeder Verstand, das der Bootsverkauf ein finanzielles Problem war. Die Dinger fressen einen auf. Gerade die Yachteigner können ein Lied darauf singen.

Also Leben und leben lassen. Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden.
„Haut die Fuffis in den Club…“
Peppermint-PaTTy
Inventar
#1676 erstellt: 04. Jan 2026, 16:50

adventure-team (Beitrag #1675) schrieb:
Wer in der Regel viel Geld besitzt, hat dafür auch entsprechend gearbeitet.

Der ist gut
sohndesmars
Inventar
#1677 erstellt: 04. Jan 2026, 17:22
Ja, der ist gut. Der faule Sack, der 45 Jahre untertage seine Zeit vertrieben hat, ist selbst schuld, wenn die Rente nicht für Burmester-Geräte reicht.
Der reiche Erbe hingegen hat ja sehr schwer dafür gearbeitet, dass er das Geld seines Vaters bekommt. Ach der Vater hat schwer gearbeitet? Genau, der hat viele Jahre die Grundstücke seiner Ahnen verwaltet und sich dabei den Hintern ganz schwer abgesessen.

Das ist die uralte verlogene Geschichte mit der ach so schweren Arbeit, die die Eliten, Politiker, Erben usw leisten.

Ich glaube da eher, dass ich die Bose-HIFI-Anlage mit 10.000,-Euro-Kabel zum absoluten Wohlklang verzaubere.

Und wenn da einer Kritik an der katastrophalen Ungleichverteilung des Kapitals äußert, kann er ja nur neidisch sein. Was sonst!

Nur mal die letzte Meldung aus dem Wirtschaftsbereich: die Deutschen verfügen aktuell über mehr als 10 Billionen, also 10.000 Milliarden an verfügbaren Barvermögen. Ich suche gerade noch, wo denn mein Anteil so liegt. So nach nun 44 Jahren Berufstätigkeit müsste doch irgendwo der große Haufen zu finden sein, so faul war ich garnicht.......

Also Leute, wie kommen wir mit HIFI an einen erkläglichen Anteil an diesen 10 Billionen?


[Beitrag von sohndesmars am 04. Jan 2026, 19:09 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#1678 erstellt: 04. Jan 2026, 17:25
Moin 2026
Alles ist wie immer Just Music weiß nicht mehr weiter und macht zum tausenden Mal das Neid Ding auf, Gääähn.

Und wer sich welchen Luxus unter welchen Bedingungen leisten darf ist auch eher Peripher.
Das einzige was zählt ist, welche Eigenschaften der Verkäufer dem Gerät andichtet.


Peppermint-PaTTy (Beitrag #1676) schrieb:

adventure-team (Beitrag #1675) schrieb:
Wer in der Regel viel Geld besitzt, hat dafür auch entsprechend gearbeitet.

Der ist gut :.


Ich weiß nicht wie man das Messen kann.
Aber das Streben nach Beförderung lässt nicht nur auf mehr Geld hoffen, sondern auch auf weniger Arbeit.

Und wenn der Krankenhaus Manager zwei Tage in Davos auf Weiterbildung ist läuft alles ganz gut weiter, fehlt die Schwester auf der Intensiv Station ist Land unter.




[Beitrag von Beaufighter am 04. Jan 2026, 17:30 bearbeitet]
flexiJazzfan
Inventar
#1679 erstellt: 04. Jan 2026, 18:00
Wenn wir hier die politische Diskussion über Vermögensungleichheit beginnen, wird alles sehr schnell gelöscht werden.

Ich denke, wer ein Hobby betreibt, tut das immer mit einer gewissen Verrücktheit. Er trifft Investitionsentscheidungen, für die er an anderen Stellen Einschränkungen in Kauf nimmt, die wir in der Regel nicht kennen. Er unterscheidet sich daher von denen, die sich alles kaufen können und allein darauf achten müssen, nicht unter ein in ihren Kreisen anerkanntes Protzlevel zu fallen.

Gruß
Rainer
Beaufighter
Inventar
#1680 erstellt: 04. Jan 2026, 18:08
Ich gebe nur zu bedenken das so was eben schwer Messbar ist.
Ein Hobby ist es geworden, dass ist was es bei vielen vorher nicht war, sondern nötiges übel Musik hören zu können.
sohndesmars
Inventar
#1681 erstellt: 04. Jan 2026, 19:07
Uopps, Beaufighter, soziale Bedenken die ich voll teile, mein Glückwunsch.

Wenn sich so manch einer mal wirklich Gedanken machen würde, bei welchem Verschwinden einer bestimmten Berufsgattung wirklich landunter in diesem Lande ist, ich glaube es würde ein Beben geben.

Zum Glück gibt es das neue Opium fürs Volk, nachdem so viele andere versagt haben. Das Smart Phone und die Abhängigkeit eines großen Teils unserer Gesellschaft davon.

Äh, nee, doof nur, dass das Smart Phone auch das Geschäftsfeld HIFI massiv gefährdet.

Ah, gut dass ich im Onlinehandel in erster Linie BT-Systeme prüfe. Die gehen wie geschnitten Brot. Die brauchen natürlich Smart Phones, Pads und Computer.

So schließt sich der Kreis. Jetzt weiß ich, wie Musikhören zukünftig gewinnbringend vermarktet werden kann.
kölsche_jung
Moderator
#1682 erstellt: 04. Jan 2026, 20:24

Beaufighter (Beitrag #1680) schrieb:
... Ein Hobby ist es geworden, dass ist was es bei vielen vorher nicht war, sondern nötiges übel Musik hören zu können.

... weil "Musik hören" in den 60er, 70ern so lebenswichtig war?
HiFi-Anlagen sind halt wie Käse-Igel, wollten früher alle, heute nur noch selten anzutreffen
kölsche_jung
Moderator
#1683 erstellt: 04. Jan 2026, 20:27
@sohndesmars

du klingst ein wenig nach "früher war alles besser" ... der Satz stimmt allerdings nur, solange man die Erinnerung an damals mit der Realität von heute vergleicht.
Stellt man Realitäten gegenüber, bleibt von dem "besser" idR nicht viel übrig
adventure-team
Stammgast
#1684 erstellt: 04. Jan 2026, 20:36
@Peppermint-Patty
@sohndesmars
Euer Beissreflex ist aber sehr ausgeprägt. Das ich nicht den reichen Jungerben, den Finanzpokerer oder sonstige Schnellreichen meine sollte eigentlich mit meinem Post verstanden sein, aber das wolltet Ihr anscheinend nicht. Ich habe auch einige Jahrzehnte als Selbständiger gearbeitet, habe mittelmäßig verdient und kann mir auch kein High End leisten. So what. Wenn ich etwas bestimmtes wollte, wurde eben an anderer Stelle gespart.
Es gab auch viele in meinem Umfeld, die der normalen Arbeiterklasse angehörten, mit Jobs auf dem Bau oder in der Eisenindustrie. Da war der Monatsverdienst öfter deutlich höher als unsereiner. Da sind zwei Urlaube im Jahr Standard und alle 3 Jahre wird ein neuer Wagen geleast. Jeder hat seine eigenen Schwerpunkte.
Eine sozialpolitische Diskussion ist hier vollkommen am Ursprungsthema vorbei.
Außerdem ist Neid und Missgunst auch nicht angebracht.

Trotzdem wünsche ich Euch allen noch Spaß am Hobby HiFi. Es spielt sich ja hauptsächlich in unseren eigenen 4 Wänden ab. Und das gestalten wir so, wie es uns am angenehmsten ist.

Gruß vom Vulkan
rat666
Inventar
#1685 erstellt: 04. Jan 2026, 22:31
Ist aber schon witzig wenn man Neid möchte und Bedauern bekommt.
Zumal Highend nicht zum protzen taugt, dafür ist es vergleichsweise zu billig (Haus, Boot, Auto) und der Personenkreis der es sieht ist zu klein.
Ansonsten soll sich jeder kaufen was er sich leisten möchte, es sei ihm gegönnt.
Wenn dann aber mit Klang argumentirt wird oder dass man unter der Summe X nicht vernünftig Musik hören kann, dann wird es skurril.

Ich war in der Vergangenheit häufig auf der Highend in München, da gab es viele schöne Geräte und Lautsprecher, optisch und haptisch ein Traum.
Aus der Sicht hätte mich das Eine oder Andere schon begeistert aber aus rein klanglicher Sicht war das Zeug nicht besser als mein Geraffel.

Auch einige Highend Anlagen die ich privat hören durfte hatten optisch und haptisch einen absoluten haben wollen Faktor, rein klanglich waren sie in Kombination mit Aufstellung und Raum meist deutlich schlechter als mein Zeug.

Insofern gibt es genug Argumente für Highend oder gar Ultra Highend aber nicht den Klang.


[Beitrag von rat666 am 04. Jan 2026, 22:34 bearbeitet]
adventure-team
Stammgast
#1686 erstellt: 04. Jan 2026, 23:04
@rat666
Stimme Deiner Aussage zu.
Ich hoffe aber mit dem Neid und Bedauern meinst Du nicht mich. Mich neidet hoffentlich keiner um meine Anlage und bedauern erfahre ich auch nicht.
raindancer
Inventar
#1687 erstellt: 04. Jan 2026, 23:24
@rat666
In deinem Profil stehen fast nur Brocken für fünfstellig.
Da würd ich meinen mit vollen Hosen ist gut stinken.
Beaufighter
Inventar
#1688 erstellt: 04. Jan 2026, 23:28

kölsche_jung (Beitrag #1682) schrieb:

Beaufighter (Beitrag #1680) schrieb:
... Ein Hobby ist es geworden, dass ist was es bei vielen vorher nicht war, sondern nötiges übel Musik hören zu können.

... weil "Musik hören" in den 60er, 70ern so lebenswichtig war?
HiFi-Anlagen sind halt wie Käse-Igel, wollten früher alle, heute nur noch selten anzutreffen


In den 60 und 70 Jahren ging es nicht ohne Anlage.Heute geht es mit einem Lautsprecher von Alexa oder egal wem.
Ich muss heute genauso wenig wie damals Musik hören.
Wer heute eine Stereoanlage sich bewusst zulegt, macht das nicht nur um Musik hören zu können.

Da wird nicht Musik hören zum Hobby, sondern die Stereoanlage und das physische Sammeln von Tonträgern.
rat666
Inventar
#1689 erstellt: 04. Jan 2026, 23:30
Stimmt, das Meiste davon steht aber aktuell in der Abstellkammer und einiges ist schon verkauft.

Aber nachdem ich das ganze Zeug lange besessen und gehört habe kann ich auch aus Erfahrung sagen, dass es klanglich nicht besser ist.
raindancer
Inventar
#1690 erstellt: 04. Jan 2026, 23:35
@rat666
besser als was?
rat666
Inventar
#1691 erstellt: 04. Jan 2026, 23:52

Ich hoffe aber mit dem Neid und Bedauern meinst Du nicht mich


Nein, aber wenn du die letzten Beiträge liest kommst du drauf.


besser als was?

Als das normale Hifi Zeug von Denon, Marantz, Rotel, Yamaha, etc.
Zaianagl
Inventar
#1692 erstellt: 05. Jan 2026, 07:09

Beaufighter (Beitrag #1688) schrieb:

kölsche_jung (Beitrag #1682) schrieb:

Beaufighter (Beitrag #1680) schrieb:
... Ein Hobby ist es geworden, dass ist was es bei vielen vorher nicht war, sondern nötiges übel Musik hören zu können.

... weil "Musik hören" in den 60er, 70ern so lebenswichtig war?
HiFi-Anlagen sind halt wie Käse-Igel, wollten früher alle, heute nur noch selten anzutreffen


In den 60 und 70 Jahren ging es nicht ohne Anlage.Heute geht es mit einem Lautsprecher von Alexa oder egal wem.
Ich muss heute genauso wenig wie damals Musik hören.
Wer heute eine Stereoanlage sich bewusst zulegt, macht das nicht nur um Musik hören zu können.

Da wird nicht Musik hören zum Hobby, sondern die Stereoanlage und das physische Sammeln von Tonträgern.


Ich weiß nicht, nur weil ich ein Medium mit einem gewissen Standard genießen will, macht es das doch nicht gleich zum Hobby.
Oder weil ich einfach einen gewissen Anspruch an Funktionalität, Optik und Haptik lege.
Auch das Sammeln von Tonträgern empfand ich nie als Hobby, und es sind wirklich viele geworden. Auch das war so gesehen letztendlich Mittel zum Zweck.
Das Zeug hat ein Schweine Geld gekostet, und heut weiß ich nicht wohin mit dem ganzen Mist.

Ist es ein Hobby wenn ich mir ein Mountainbike für 7000 Euro selbst zusammenbaue um es für mein Nutzungsprofil und meinen Anspruch entsprechend umzusetzen? Wird es spätestens dann zum Hobby wenn auch die Speichennippel in Akzentfarbe sind und alle Leitungen und Züge perfekt ab gelängt sind und genau vor dem Steuerrohr kreuzen?

Für mich war eine Stereo-Anlage schon immer Mittel zum Zweck, der Blödsinn drumrum den man früher mitgemacht und blind irgendwelchen Schwurblern oder Urban Legends gefolgt ist ist lange vorbei, das damalige Gefühl einer gewissen "Überlegenheit" wird rückblickend eher mit einem Kopfschütteln betrachtet und ist logischem, pragmatischen und (wirklich) Ziel orientiertem Handeln gewichen.
Ein gewisser Headroom wird hier allerdings immer berücksichtigt, Kabel und Amps sind wohl überdimensioniert, und ja, es wäre auch billiger gegangen.
Aber auch das entspricht eher einem grundsätzlichen Verhalten und ist dem guten Gefühl geschuldet "Qualität" zu kaufen.

Hobby? Ich tu mir da schwer. Das als Hobby zu betrachten hat ja schon fast einen negativen Beigeschmack, da das im Sinne der Allgemeinheit ja schon mehr oder weniger damit assoziiert wird was wir liebevoll und respektvoll als Goldohr bezeichnen.
Und das will ich für mich eigentlich nicht...

Bestenfalls könnte ich meine LS-DIY Phase als Hobby bezeichnen, aber das würde wiederum jeden ernsthaften Boxenbauer beleidigen...


[Beitrag von Zaianagl am 05. Jan 2026, 07:55 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#1693 erstellt: 05. Jan 2026, 07:13
Nein, früher war nicht alles besser. Früher war das soziale Zusammenleben, Solidarität ect besser, nach meinem Dafürhalten. Egoismus weniger ausgeprägt. Kommerzialisierung weniger relevant für die Mehrheit als heute. Da können uns besonders unsere Mitbürger aus dem Osten, sie nennen es Mitteldeutschland, was erzählen. Früher war alles....früher.

Und technisch sind die meisten Träume meiner Vergangenheit Wirklichkeit gewurden, da fehlt es mir an Nichts. Ich rüstete schon Anfang der Neunziger vollständig auf digital um. Und nach und nach verschwanden die Boliden, die Dinosaurier der Analogaufzeichnung und -Wiedergabe (z.B. meine B77).
Viel zu viel steht bei mir noch rum, ich habe es nicht nötig, das an den Mann oder die Frau zu bringen.
Und so geht es sicher vielen von uns. Und so sieht der Gebrauchtmarkt auch aus. Warum sollte man da neu kaufen.

Und da sind wir wieder beim HIFI-Handel. Wenn die Meisten haben, was sie wollen, der Markt gesättigt ist. Was soll ich denn da noch verkaufen?
Da geht ja nur noch mit tollen, irren Geschichten irgendwas. Hier in Hamburg sind es die Jungs von Fidelity HH, die aktuell bei YT auffallen. Offenbar der einzige Weg, noch Gehör zu finden. Sicher interessanter als der Märchenonkel Peter aus Berlin.
Zaianagl
Inventar
#1694 erstellt: 05. Jan 2026, 07:45
Gilt hier wie im Showbiz "es gibt keine negative Medienpräsenz"?
Denn den Jungs aus Hamburg oder dem aus Berlin kann ich absolut nichts positives abgewinnen.
Warum empfindest du den Content von FHH als interessanter?
Weil sie versuchen einen auf glaubwürdig und realistisch zu machen?
Weil sie auch Konsumer Ware vertreten?
Weil sie warum auch immer glauben mit irgendwelche Scheiß Mukke empfehlen zu müssen??
Weil sie sich gegensätzlich und einer gewissen Hierarchie folgend die Bälle zu spielen???
Finde das grundsätzlich immer ziemlich daneben und weiß nicht wirklich welches wiederkehrende Drehbuch ich schlimmer finde:
Das zu "erfahrener Kompetenzbolzen und Tutor trifft auf Jüngling mit Potenzial" oder das zu "wir sind zwar grundsätzlich verschieden, jedoch langjährig erfahren und haben somit bei Hifi die gleiche Meinung"...
Meeehhhh....
8erberg
Inventar
#1695 erstellt: 05. Jan 2026, 08:26

sohndesmars (Beitrag #1693) schrieb:
Nein, früher war nicht alles besser. Früher war das soziale Zusammenleben, Solidarität ect besser, nach meinem Dafürhalten. Egoismus weniger ausgeprägt. Kommerzialisierung weniger relevant für die Mehrheit als heute. Da können uns besonders unsere Mitbürger aus dem Osten, sie nennen es Mitteldeutschland, was erzählen.

Naja, Vitamin B musste gepflegt werden... Gab es bis in die 60er in Westdeutschland auch, "wir" waren in einer Siedlung mit gefühlten 99 % Flüchtlingen aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern großgeworden, keiner hatte es dicke. Da musste man zusammenhalten.
Irgendwann standen statt rostiger Fahrräder chromblitzende Autos vor der Tür - das war es dann mit der Solidarität.

Früher war alles....früher.

Genau.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 05. Jan 2026, 09:00 bearbeitet]
Peppermint-PaTTy
Inventar
#1696 erstellt: 05. Jan 2026, 08:46

adventure-team (Beitrag #1684) schrieb:
@Peppermint-Patty
@sohndesmars
Euer Beissreflex ist aber sehr ausgeprägt. ...
Eine sozialpolitische Diskussion ist hier vollkommen am Ursprungsthema vorbei.
Außerdem ist Neid und Missgunst auch nicht angebracht.

Nein, mein Beißreflex ist nicht sonderlich ausgeprägt, aber der Satz, auf den ich mich bezog, ist nun mal reichlich dumm und falsch, auch wenn es vielleicht etwas anders gemeint gewesen sein sollte.
Ja, eine sozialpolitische Diskussion ist hier eigentlich nicht angebracht, wird aber durch derartige Sätze u. U. kurz provoziert.
Das nahezu sofortige "Winken" mit Neid und Missgunst macht das Ganze in vielerlei Hinsicht, die ich jetzt nicht näher beschreiben möchte, nicht besser.

Sorry, das musste ich jetzt nochmal erwähnen. Weiter machen
RoA
Inventar
#1697 erstellt: 05. Jan 2026, 08:48

sohndesmars (Beitrag #1693) schrieb:
Nein, früher war nicht alles besser. Früher war das soziale Zusammenleben, Solidarität ect besser, nach meinem Dafürhalten. Egoismus weniger ausgeprägt.


Früher gab es keine Smartphones, und Speicher war teuer. Brauchbare Smartphones bekommt man heute ab ca. 100 Euronen, und Speicher kostet fast nix. Smartphones haben das Alltagsleben komplett verändert. Dazu gehört auch die Einstellung zum Hören. Die meisten Jugendlichen besitzen keine einzige CD und können einen Plattenspieler nicht bedienen, ohne sich zu verletzen. Das ist jetzt die Kundschaft im Geschäftsfeld HIFI.
Beaufighter
Inventar
#1698 erstellt: 05. Jan 2026, 08:51
Moin,


Ich weiß nicht, nur weil ich ein Medium mit einem gewissen Standard genießen will, macht es das doch nicht gleich zum Hobby.


Sicher nicht. Kommt immer darauf an wie man seine Zeit definiert. Nur weil die Dame des Hauses eine teure Waschmaschine hat, ist ihr Hobby nicht die Wäsche waschen. Aber eine Waschmaschine wird doch eher gekauft wie früher eine Stereoanlage. Ins Geschäft rein, 1/2 Std. Gequatsche, mit Maschine raus. Als ich anfing Musik zu sammeln habe ich das auch nicht als Hobby definiert. Man hat sich an der Blase orientiert in der man sich damals wohl gefühlt hat.
Heute verbringe ich wesentlich mehr Zeit mit Musik und deren Hintergrund und ein gewisser Teil meiner Freizeit ist gefüllt mit der Musik und dem drumherum. Das heißt auch Live Musik.

Ich bezeichne es als Hobby, weil ich es zu meiner Erholung betreibe. Meinem Sohn die Satteliten Schüssel mit aufbauen, ist auch Freizeit, aber da findet keine Erholung statt.

Wohlgemerkt es soll Hobby sein, keine Obsession.
Rascas
Inventar
#1699 erstellt: 05. Jan 2026, 09:46
Bei Waschmaschinen geht es rein um Funktion. Ich würde es eher als gemeinsame absolut notwendige Investition betrachten. Wobei Waschsalons eine gewisse Renaissance erfahren...

Eine HiFi-Anlage ist per se nicht notwendig. Selbst zum Musikhören gibt es genügend Alternativen. Die Anschaffung einer HiFi-Anlage ist heute in jedem Fall eine Liebhaberei. Das mag früher anders gesehen worden sein. Wer heute eine HiFi-Anlage kauft macht das nicht aus einer Notwendigkeit heraus. Das macht eine HiFi-Anlage aber noch nicht zum Hobby. Erst wenn man sich damit beschäftigt und Spass daran hat, wird es zum Hobby. Es gibt wahrscheinlich immer noch Leute, die sich eine Anlage hinstellen aber nicht nutzen. Man könnte von einer Fehl-Investition sprechen...

Die Anlage selbst reicht nicht. Es braucht auch eine Beschäftigung mit Musik. Wenn ich keine Musik mag (warum auch immer) oder das absolut keine Bedeutung für mich hat, dann brauche ich keine Anlage. Selbst wenn man Zugang zu Musik hat braucht man nicht unbedingt eine Anlage. Es reicht ein Handy und ein Paar (ordentliche) InEars. Und damit hat man Zugriff auf mehr Musik, als wir uns das in 70s/80s erträumt haben und die Qualität kann durchaus gut sein. Warum also den Aufwand für eine Anlage? Weil es dadurch zum Hobby werden kann.Wobei ich selbst bei Liebhabern einen Trend zu erkennen glaube, der am Haupthörplatz eine moderne eher minimalistisch Anlage ausmacht. Wen Platz, Zeit, Passion vorhanden ist, gibt es einen Nebenplatz mit einer vorzugsweise alten Anlage (Vintage), die je nach Geldbeutel und Vorliebe gestaltet sein kann. Hinzu kommen Hörmöglichkeiten unterwegs, "auf Arbeit", im Auto, am Rechner (bei mir der am häufigsten genutzte Hörplatz) usw.

Das Hobby hört heute nicht im Wohnzimmer auf. Man will am liebsten überall die gleiche Musik geniessen. Früher haben wir das mit Kassette versucht/erreicht. Heute gibt es faszinierende Möglichkeiten aller Art. Von simpel (Streamdienst; Handy) bis kompliziert (eigene Daten, DAP). Von den Möglichkeiten her ist das aus Kundensicht ein goldenes Zeitalter für Musik-Liebhaber. Man muss sich nur in dem Dschungel auskennen oder es sich möglichst einfach machen. Alles geht!

Für den Handel ist dabei das Doofe, dass man dabei nicht (mehr) abhängig von ihm ist. Er ist nur noch eine von vielen Anlaufstellen mit einem eher eingeschränkten Angebot im weiten Umfeld der Musikwiedergabe.Das Geschäftsfeld HiFi war noch nie so breit aufgestellt wie heute. Der klassische Handel bzw. die klassische Branche ist nur noch ein Teil davon und muss den Kuchen halt teilen. Dabei hat sie selbst nur Zugriff auf einen kleinen Teil des Kuchens.

Da läuft gar nichts schief! Aus Kundensicht läuft alles richtig. Man muss nur mal die Perspektive wechseln. Das fällt Profis in allen Bereichen schwer. Wenn Rach, der Restaurant-Tester, Köche fragt, ob sie in Ihren eigenen Laden als Kunden hinein gehen 1würden, dann legen die Restaurantbesitzer meist den Kopf schief. Wahrscheinlich eher nicht (bei den Problemfällen, die er behandelt hat). Das ist aber genau die Sichtweise, die man als Handel/Verkäufer/Hersteller einnehmen muss. Am besten jeden Tag aufs Neue! Ich weiß: ohne Kunden wäre das Geschäft viel einfacher. Aber "leider" sind sie es, die das angebotene Zeugs kaufen sollen. Also tut man gut daran, sich darauf einzustellen. Und das fällt etablierten Branchen in veränderten Märkten und veränderten Kaufverhalten immer schwer. Da wir aber genau in solchen Zeiten leben und diese auch noch schnelllebig sind, heißt es sich dauernd anzupassen oder eben die Welle reiten so lange es noch geht. Dann darf man sich aber auch nicht beschweren, wenn die Welle irgendwann komplett weg ist und Ebbe herrscht. Für diese Marktteilnehmer läuft dann in der Tat irgend wann etwas schief.

Das große Fachhandelsterben war meines Erachtens Ende der 90s/Anfang der 00s. Diese Diskussion jetzt zu führen finde ich eher seltsam. Das sind doch nur noch die letzten Zuckungen einer Branche, die es schon lange nicht mehr gibt. Die großen Läden in D'dorf haben schon lange zu gemacht. Es gibt noch ein paar Kleinere, die durch Kopf einziehen und Nischen-Angebote überlebt haben. Aber das ist nur noch ein Schatten der Branche, die es mal gab.
Beaufighter
Inventar
#1700 erstellt: 05. Jan 2026, 10:16
Moin,

Bei Waschmaschinen geht es rein um Funktion. Ich würde es eher als gemeinsame absolut notwendige Investition betrachten. Wobei Waschsalons eine gewisse Renaissance erfahren...


Ja und genau so war es auch in den 60 und 70er Jahren mit einer Musikanlage. Die Musikbox in der Kneipe wäre der Waschsalon.


Eine HiFi-Anlage ist per se nicht notwendig. Selbst zum Musikhören gibt es genügend Alternativen.


Na logisch ging das auch mit nem Küchenradio in den 60er und 70er Jahren. Aber das wollten nun wirklich die wenigsten im Wohnzimmer stehen haben.

Ich meine dass das hören von Musik eine doch ziemlich essentielle Sache für den Menschen ist. Nur, weil nicht jeder der Bilder anguckt auch das Hobby fotografieren hat, heißt das nicht, das ein Leben ohne Bilder möglich wäre.

Und jeder Blinde kann mir das Gegenteil beweisen. Umgekehrt, würde ein Blinder viel geben sehen zu können.

Ach ja der Koch der sein Essen nicht mag. Wenn du den ganzen Tag 1000 Pizzas machst, dann kann die noch so lecker sein, der Punkt wird kommen an dem du einfach beim Chinesen was bestellst. Das hat nicht zwingend was mit der Qualität des Produktes zu tun.
Zaianagl
Inventar
#1701 erstellt: 05. Jan 2026, 10:19
S04-Hotspur
Inventar
#1702 erstellt: 05. Jan 2026, 11:06
Ich kenne einen Koch, der macht sich nach der Arbeit ein Butterbrot und fertig.

Schuhbeck: Johann Lafer hat früher Werbung für Maggi gemacht. Und der läuft heute noch frei herum!

Völlig off topic das Ganze hier
Yamahaphilist
Stammgast
#1703 erstellt: 05. Jan 2026, 11:49
Just_music
Stammgast
#1704 erstellt: 05. Jan 2026, 12:00
[quote=Ich glaube so ging es mir auch,als ich noch glaubte ein wahres Goldohr zu sein.[/quote]

Jandus,

es sind bestimmt viele daran interessiert wie dein Weg vom Goldohr zum Holzohr verlaufen ist.

War es ein fliessender Übergang oder ein einziges Ereignis?
Wie war deine Anlage als Goldohr zusammengestellt und dazu der Vergleich zu heute?
War ein Wohnungswechsel ursächlich dafür?

Viele Gedanken.... Wäre schön wenn du uns aufklärst, vielleicht kannst Du damit sogar eine Brücke zwischen Goldohren und Holzohren bauen !

Bin gespannt auf deine Antworten.

Viele Grüße

Lutz


[Beitrag von Just_music am 05. Jan 2026, 12:02 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#1705 erstellt: 05. Jan 2026, 13:17
Hallo,

eine Brücke.... ahja.

Peter
jandus
Stammgast
#1706 erstellt: 05. Jan 2026, 13:51
@Just_music
Siehe meinen Beitrag #1667
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