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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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Just_music
Stammgast
#1756 erstellt: 08. Jan 2026, 09:39
DB volle Zustimmung. Gut das du das richtig gestellt hast.
rat666
Inventar
#1757 erstellt: 08. Jan 2026, 09:46
Der Plan weiterhin fossile Brennstoffe zu verfeuern und so zu tun als ob nichts wäre kann nicht aufgehen.
Wie auch immer die Alternative aussehen soll.
AusdemOff
Inventar
#1758 erstellt: 08. Jan 2026, 09:54
Jetzt sind wir aber megamäßig off-topic.

So wie der genannte Ministerpräsident damals Käse erzählte, so wird das heute noch getan.

Bei Wind/Sonne bezahlen wir die Nachbarländer, daß sie unseren Zufallsstrom überhaupt abnehmen. Bei Dunkelflaute bezahlen wir unsere Nachbarländer, daß sie uns Strom liefern.

Zufallsstrom muss man nicht anbieten wie Sauerbier. WKAs werden leider immer noch zu häufig aus dem Wind gedreht weil deren Strom
nicht benötigt wird. Gleiches geschieht mit großen PV-Anlagen. Balkonkraftwerke und Co. werden mehr und mehr zum Problem, da diese nicht
aus der Ferne abschaltbar. Noch nicht.
Die Abnahme großer Strommengen aus Frankreich geschah/geschieht nicht während der sogenannten Dunkelflauten, sondern, hier macht sich
ein großer Nachteil der AKWs bemerkbar: die Dinger sind sehr schlecht an den aktuellen Strombedarf anpassbar. D.h. wenn die Strom produzieren
muss der weg. Das drückt den Strompreis an den Börsen mitunter ins negative. Da lohnt sich irgendwann auch eine WKA nicht mehr.

Der kürzlich stattgefundene und flächenweite Stromausfall in Spanien hat wieder einmal klar aufgezeichnet wie wenig die Öffentlichkeit und auch
die Journalisten über Stromnetze und deren Arbeitsweise wissen. Da wird viel spekuliert, geraten zusammen gereimt. Unfug kommt dann auch
noch dazu, wenn es darum geht alte Pfründe zu erhalten. Dann werden Extremstsituationen zum Standard gemacht. Beispiele: Dunkelflauten,
nicht grundlastfähig. Rechnet man bei WKAs jede Schraube von Anfang bis Ende in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, so werden bei AKWs
große Teile wie die Kosten der Beschaffung von Brennstoff und dessen Entsorgung einfach ignoriert. WKAs müssen gegen alles versichert sein
was dem Einfallsreichtum der Gegner so einfällt. AKWs sind überhaupt nicht versichert. Kommt es hier zum Störfall haftet keiner. Der Staat kann
dann auf Good Will in die Bresche springen.
hifi_raptor
Inventar
#1759 erstellt: 08. Jan 2026, 10:29
Morgähn
Blöd nur das ich im Sommer wenn es viel Strom gibt nicht vor der Anlage sitze und Strom verbrauche
Und Kilowatt Endstufen habe ich auch nicht in Betrieb.
Und Naim Geräte, die ständig im Leerlauf an der Dose nuckeln habe ich nicht mehr. Zusatznetzteile hatte ich nicht im Einsatz.
Also ein KW kann gerne abgeschaltet werden
Gruß und schöne Restwoche
DB
Inventar
#1760 erstellt: 08. Jan 2026, 10:53
2025 hatten wir 96 Tage mit negativen Strompreisen. Wie der Zufallsstrom erzeugt wurde, kann egal sein. Er ist da, er mußte weg, weil nicht benötigt. Der Bürger muß dafür zahlen.

Wir können auch ein Land mit Zufallsstrom versorgen. Wir können aber kein Industrieland mit Zufallsstrom versorgen. Einfach mal einem Elektrostahlwerk, einer Aluminiumhütte, einem Rechenzentrum oder Krankenhaus erzählen, daß sie mal ganz fix 8 Stunden unterbrechen müssen, weil gerade Strom knapp ist.
Ich sehe die Zukunft eher bei modernen Kernkraftwerken. Also solche, die eigensicher sind, deren Abfall nur noch wenig und vergleichsweise kurz strahlt und die sogar atomare Abfälle von früher verarbeiten können.

Windkraft und PV sind technologische Sackgassen, die eignen sich, wie Elektrofahrzeuge (das Antriebskonzept der Zukunft -seit fast 140 Jahren), für wenige ganz spezielle Anwendungsfälle. Sie sind aber nicht in der Lage, in der Breite und für Jeden tauglich zu sein. Und an der Stelle kommt mir unsere Politik immer vor wie das wütende Kind im Kindergarten, was auf dem Formenlegebrett partout den Würfel durch die Öffnung für die Kugel prügeln will.
Just_music
Stammgast
#1761 erstellt: 08. Jan 2026, 10:55
8erberg
Inventar
#1762 erstellt: 08. Jan 2026, 11:05

DB (Beitrag #1760) schrieb:
2025 hatten wir 96 Tage mit negativen Strompreisen. Wie der Zufallsstrom erzeugt wurde, kann egal sein. Er ist da, er mußte weg, weil nicht benötigt. Der Bürger muß dafür zahlen.

Der Strom wurde exportiert, größtenteils in die Niederlande, die dafür ihre flexiblen Gaskraftwerke abstellen können.



Wir können auch ein Land mit Zufallsstrom versorgen. Wir können aber kein Industrieland mit Zufallsstrom versorgen. Einfach mal einem Elektrostahlwerk, einer Aluminiumhütte, einem Rechenzentrum oder Krankenhaus erzählen, daß sie mal ganz fix 8 Stunden unterbrechen müssen, weil gerade Strom knapp ist.

Wo wann wie passiert?


Ich sehe die Zukunft eher bei modernen Kernkraftwerken. Also solche, die eigensicher sind, deren Abfall nur noch wenig und vergleichsweise kurz strahlt und die sogar atomare Abfälle von früher verarbeiten können.

Lese nicht soviel Seinzfiktschn.


Windkraft und PV sind technologische Sackgassen, die eignen sich, wie Elektrofahrzeuge (das Antriebskonzept der Zukunft -seit fast 140 Jahren), für wenige ganz spezielle Anwendungsfälle. Sie sind aber nicht in der Lage, in der Breite und für Jeden tauglich zu sein. Und an der Stelle kommt mir unsere Politik immer vor wie das wütende Kind im Kindergarten, was auf dem Formenlegebrett partout den Würfel durch die Öffnung für die Kugel prügeln will.

Kommt Deine Vorstellung aus dem 19. Jahrhundert?
Meine Güte...

Frag einmal die Japaner wie glücklich die mit Fukushima sind.

Von den angeblich so dollen AKWs die alles können gibt es kein einziges in Betrieb - geschweige denn will ernsthaft jemand so eins bauen.
Schweden wollte ernsthaft neue AKWs bauen, wie viele Baustellen gibt es dort?

Die "konventionellen" AKWs die in GB gebaut werden (BTW von chinesischen Unternehmern) wurden um wieviel % teurer und laufen immernoch nicht und sollen wann in Betrieb geben?
Auch da gibt es hochradioaktiven Abfall wo die Briten - obwohl siehe Sellafield sehr robust damit umgehen

Kopfschüttel.

Söder hat auch wieder so einen Mist rausgehauen. Soll er dann seinen AKW-Müll auch im eigenen Land verbuddeln.

Peter
AusdemOff
Inventar
#1763 erstellt: 08. Jan 2026, 11:22

Kopfschüttel.

8erberg, das war genau das was mir auch sofort als Reaktion einfiel.

In dieser Seitendiskussion sei noch bemerkt das es genau Bayern war die zwar über die meisten möglichen
Endlagerorte verfügen, aber bereits schon damals, als Niedersachsen, MP war der Vater von Frau von der Leyen,
in einem Handstreich entschied die Endlager nach Niedersachsen zu holen, lauthals schrie das eben Bayern für ein
Endlager nicht zur Verfügung steht.

Aber hier ging es um Kosten, nicht um unsägliche politische Entscheidungen.

BTW: PV und WKAs müssten nicht abgeschaltet werden oder aus dem Wind gedreht werden um nicht das Netz zu überlasten.
Problem der PVs und WKAs ist es, oder generell gesprochen, das sich Strom nunmal schlecht speichern lässt. Deshalb ist/wird
der Wasserstoffkreislauf immer wichtiger. Auch wenn die Energiebilanz zur Umwandlung von PV- und WKA-Strom in Wasserstoff
noch recht bescheiden ausfällt, so spielt dies im Endeffekt keine Rolle. Diesen Strom gibt es quasi umsonst. Verteilung und Speicherung
und ebenso die Rückwandlung in Strom ist das geringste Problem. Mithilfe dieser Technologie können dann die "Dunkelflauten"
spielend überbrückt werden. Und zwar dort, wo sie gebraucht wird. Die Gasverteilnetze existieren. Diese können mit vertretbarem Aufwand
auf Wasserstoff umgerüstet werden.

Wir dürfen nicht den Fehler begehen jede Technologie isoliert zu betrachten. Energiewirtschaft ist eine Kreislaufwirtschaft.
Just_music
Stammgast
#1764 erstellt: 08. Jan 2026, 11:39
ihr solltet dieses Thema hier beenden. Gehört hier übehaupt nicht hin !
8erberg
Inventar
#1765 erstellt: 08. Jan 2026, 11:43
Merkwürdig... aber selber mit den Dampfmaschinensprüchen ankommen...

Peter
Just_music
Stammgast
#1766 erstellt: 08. Jan 2026, 11:57

8erberg (Beitrag #1765) schrieb:
Merkwürdig... aber selber mit den Dampfmaschinensprüchen ankommen...

Peter


nicht merkwürdig. Diese politisch ideologische Diskussion hat hier absolut nix zu suchen.
skorpi1211
Stammgast
#1767 erstellt: 08. Jan 2026, 12:13
Um Gottes Willen,

ist jetzt aus dem Hifi Laden ein Laden für Politik und Stromerzeugung geworden???



nicht merkwürdig. Diese politisch ideologische Diskussion hat hier absolut nix zu suchen.



DB volle Zustimmung. Gut das du das richtig gestellt hast.





Wohl nur, weil es deiner politisch ideologische Denke nicht enspricht...??

Natürlich ist diese Diskussion müßig. bringt rein gar nichts.

Selbst in direkten Gespächen bringt es wenig bis nur Streit.
Weil gewisse Teile der Gesellschaft, sich gar keine Gedanken machen, wie was zustande kommt.

Der Strom kommt aus der Steckdose, immer wenn ich es will.der Rest ist mir egal. Hauptsache billig.
Ich will OHNE Unterbrechung 800km fahren können, wenn ich es will.
Das Hemd muss für 8 Euro, die Hose 12 Euro für mich kaufbar sein.
Der Verstärker für 89 Euro,. muss aber kostenlos zu mir in den dritten Stock hochgetragen werden.
Und der Laden könnte mir auch einen Kaffee anbieten und einen Keks, auch wenn ich mich nur umschaue und nichts kaufe.
Wie kann ein Bäcker 1,70Euro für eine Butterbrezel verlangen. Wucher...

Meiner Meinung gehen wir mal ganz üblen Zeiten entgegen.
Da wird der eine oder andere sich ganz schön umschauen...

Da einen Hift-Laden aufmachen? Um Schmarotzer auszuhalten die sich nur aufwärmen wollen....

Ich lach mich schlapp...

Skorpi1211
8erberg
Inventar
#1768 erstellt: 08. Jan 2026, 12:19

Just_music (Beitrag #1766) schrieb:

8erberg (Beitrag #1765) schrieb:
Merkwürdig... aber selber mit den Dampfmaschinensprüchen ankommen...

Peter


nicht merkwürdig. Diese politisch ideologische Diskussion hat hier absolut nix zu suchen.


Ach? Selber kräftig mitmachen... aber dann keine Pfeile im Köcher haben - das kennt man ja.

"Ideologisch" war Atomkraft immer.
Zynisch gesagt Uran für "Little Boy" und Plutonium für "Fat Man".

Peter


[Beitrag von 8erberg am 08. Jan 2026, 12:20 bearbeitet]
DB
Inventar
#1769 erstellt: 08. Jan 2026, 13:40

8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Der Strom wurde exportiert, größtenteils in die Niederlande, die dafür ihre flexiblen Gaskraftwerke abstellen können.

... und dadurch wesentlich günstigere Strompreise haben, wir bezahlen sie ja, damit sie ihn überhaupt nehmen. Für die ist unsere energiepolitische Geisterfahrt natürlich gut.


8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Frag einmal die Japaner wie glücklich die mit Fukushima sind.

So glücklich, daß sie es demnächst wieder in Betrieb nehmen.


8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Kommt Deine Vorstellung aus dem 19. Jahrhundert?
Meine Güte...


Nun, ich bin keiner der Ewigmorgigen. Bleiben wir beim Elektroauto: nett für Postzusteller, Pflegedienste, kommunale Fahrzeuge die täglich in der Stadt nur kurze Strecken bewegt werden und über Nacht auch ohne Schnelladefunktion aufgeladen werden können. Das wird gut funktionieren.
Wie sieht es mit der Familienkutsche aus, die einen Wohnwagen ziehen soll? Wie ist damit die Reichweite?
Wie sieht es mit Parkhäusern aus? Diese Gebäude wurden tw. sehr früh errichtet, damals wog ein durchaus großer Pkw leer vielleicht 1500 kg. So ein winziger ID3 liegt knapp unter 2t, viele Fahrzeuge sind deutlich schwerer.
Nächste Sache: Löschen von Fahrzeugbränden. Hier führt auch wenig Feuer zum Totalschaden. Ich weiß, kein Problem, zahlt die Versicherung.
Geringfügige Schäden: Mit dem Verbrenner irgendwo mal ordentlich aufgesessen, Delle im Bodenblech -kein Problem, die Werkstatt richtet es, bzw. sagt es ist kein Risiko. Keine, absolut keine Werkstatt wird sagen 'der Akku im Unterboden ist zwar bissel krumm, geht aber noch.'
Schlußendlich ist der Wiederverkaufswert völlig unkalkulierbar.
Selbst wo der Strom billig ist, in Norwegen, war das Elektroauto kein Selbstläufer. Auch dort mußte enorm staatliche Förderung betrieben werden.


[Beitrag von DB am 08. Jan 2026, 13:40 bearbeitet]
rat666
Inventar
#1770 erstellt: 08. Jan 2026, 13:47

Nun, ich bin keiner der Ewigmorgigen.


Hättest du nicht erwähnen müssen, istklar erkennbar.


nicht merkwürdig. Diese politisch ideologische Diskussion hat hier absolut nix zu suchen.

Da stimme ich zu, sagt jedoch viel über die Teilnehmer aus.


Selbst wo der Strom billig ist, in Norwegen, war das Elektroauto kein Selbstläufer. Auch dort mußte enorm staatliche Förderung betrieben werden.


Habe inzwischen mein zweites E-Auto, ds zweite sogar ohne Förderung. Bin auch PV Anlagenbesitzer.
Hättest du mir das Alles nur vorher erklärt

Zum Thema AKW sage ich nur "Wenn ein Endlager gefunden ist"
8erberg
Inventar
#1771 erstellt: 08. Jan 2026, 14:49

DB (Beitrag #1769) schrieb:

8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Der Strom wurde exportiert, größtenteils in die Niederlande, die dafür ihre flexiblen Gaskraftwerke abstellen können.

... und dadurch wesentlich günstigere Strompreise haben, wir bezahlen sie ja, damit sie ihn überhaupt nehmen. Für die ist unsere energiepolitische Geisterfahrt natürlich gut.

Wesentlich günstiger? Sagt wer?





8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Frag einmal die Japaner wie glücklich die mit Fukushima sind.

So glücklich, daß sie es demnächst wieder in Betrieb nehmen.

klar, wo hoch war noch der volkswirtschaftliche Gesamtschaden der entstanden ist? Der Betreiber hat ruckzuck Konkurs angemeldet.
Nur weil die konservative Politik das will wurden diese Siedewassermülleimer wieder angefahren... frag mal die Anwohner.
BTW hat hier sogar die Atomindustrie die AEG-Siedewasserreaktoren recht schnell abgeschaltet.

Ein verstorbener Bekannter war Konstrukteur der Hochtemperatur-Reaktoren die mit Gas gekühlt worden sind. Der sprach da von einer "Schrottkonstruktion".

Wenn die AKWs so sicher waren warum waren die nicht versichert? Es gab nur die Gegenseitigkeitsvereinbarung der Betreiber, keine einzige Haftpflichtversicherung weil kein Versicherer das Risiko tragen wollte. Warum wohl nur?

Bei anderen "Großschadenfällen" ala Harrisburg oder Tschernobyl musste auch die Allgemeinheit zahlen, viele Tausend bei Tschernobyl mit ihrem Leben.
Komm keiner mit den besseren deutschen Reaktoren... die Energiedichte ist dort wesentlich höher und im Vergleich zu den USA wurde der Druckbehälter viel leichter gebaut.




8erberg (Beitrag #1762) schrieb:

Kommt Deine Vorstellung aus dem 19. Jahrhundert?
Meine Güte...


Nun, ich bin keiner der Ewigmorgigen. Bleiben wir beim Elektroauto: nett für Postzusteller, Pflegedienste, kommunale Fahrzeuge die täglich in der Stadt nur kurze Strecken bewegt werden und über Nacht auch ohne Schnelladefunktion aufgeladen werden können. Das wird gut funktionieren.
Wie sieht es mit der Familienkutsche aus, die einen Wohnwagen ziehen soll? Wie ist damit die Reichweite?
Wie sieht es mit Parkhäusern aus? Diese Gebäude wurden tw. sehr früh errichtet, damals wog ein durchaus großer Pkw leer vielleicht 1500 kg. So ein winziger ID3 liegt knapp unter 2t, viele Fahrzeuge sind deutlich schwerer.
Nächste Sache: Löschen von Fahrzeugbränden. Hier führt auch wenig Feuer zum Totalschaden. Ich weiß, kein Problem, zahlt die Versicherung.
Geringfügige Schäden: Mit dem Verbrenner irgendwo mal ordentlich aufgesessen, Delle im Bodenblech -kein Problem, die Werkstatt richtet es, bzw. sagt es ist kein Risiko. Keine, absolut keine Werkstatt wird sagen 'der Akku im Unterboden ist zwar bissel krumm, geht aber noch.'
Schlußendlich ist der Wiederverkaufswert völlig unkalkulierbar.
Selbst wo der Strom billig ist, in Norwegen, war das Elektroauto kein Selbstläufer. Auch dort mußte enorm staatliche Förderung betrieben werden.


"Enorm"? Wie hoch sind die Benzin- und Dieselautos subventioniert, erst recht in Deutschland.
Wenn es nicht diese starke Subventionierung durch Abschreibung bei Geschäftsautos gäbe würden längst nicht soviele Karren gekauft werden.
Denn welcher Privatmensch kauft sich ein PKW als Neuwagen?

Die Batterien speichern immer mehr Energie auf kleinem Raum, das Laden geht immer fixer. Die Sprüche kommen echt von vor-vorgestern.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 08. Jan 2026, 15:01 bearbeitet]
DB
Inventar
#1772 erstellt: 08. Jan 2026, 15:15

8erberg (Beitrag #1771) schrieb:

"Enorm"? Wie hoch sind die Benzin- und Dieselautos subventioniert, erst recht in Deutschland.
Wenn es nicht diese starke Subventionierung durch Abschreibung bei Geschäftsautos gäbe würden längst nicht soviele Karren gekauft werden.
Denn welcher Privatmensch kauft sich ein PKW als Neuwagen?

Ich weiß nicht, ob es um 1900 Erlasse gab, daß die Leute ihre Benziner anteilsweise aus Steuermitteln bezahlt bekamen, um diese Art der Fortbewegung durchzusetzen. So richtig vorstellen kann ich es mir nicht.
Ach ja, mein Auto wurde nicht subventioniert. Darauf wurde satt Zoll und Einfuhrumsatzsteuer erhoben und vor der Zulassung tw. hirnrissige Änderungen gefordert.


8erberg (Beitrag #1771) schrieb:

Die Batterien speichern immer mehr Energie auf kleinem Raum, das Laden geht immer fixer. Die Sprüche kommen echt von vor-vorgestern.

Und das Material für die Sammler und die Magnete in den Motoren kommt wo her? Die Elektronik kommt wo her? Abgesehen davon, daß man moderne Fahrzeuge schlechter wiederverwerten kann.

Mirwegen kann jeder fahren und heizen, womit er gern möchte. Was mich allergisch reagieren läßt, sind sozialistische Zwangsbeglückungsmaßnahmen. Brauch ich nicht wieder.
8erberg
Inventar
#1773 erstellt: 08. Jan 2026, 15:33

DB (Beitrag #1772) schrieb:

Mirwegen kann jeder fahren und heizen, womit er gern möchte. Was mich allergisch reagieren läßt, sind sozialistische Zwangsbeglückungsmaßnahmen. Brauch ich nicht wieder.


Wollen wir mal umrechnen was der Schwachsinn an Atomkraft dem Steuerzahler kostete und noch kosten wird?

304 Millarden Euro bisher...

Schätze min. 100 Millarden für ein Endlager kommen dazu, + Ewigkeitskosten. Das Zeuchs muss ja min. 100.000 Jahre sicher aufbewahrt werden.
Damals war der Faustkeil noch hip.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 08. Jan 2026, 16:06 bearbeitet]
skorpi1211
Stammgast
#1774 erstellt: 08. Jan 2026, 15:59

Darauf wurde satt Zoll und Einfuhrumsatzsteuer erhoben und vor der Zulassung tw. hirnrissige Änderungen gefordert.


Ahhh, das Auto beim Geiger in München gekauft...

Das was du hier aber schreibst ist einfaches Stammtisch gelaber.

Wer hat die Entwicklung von Atomkraftwerken bezahlt? Die Allgemeinheit.
Wer hat den Bau bezahlt?
Wer bezahlt den Rückbau?
Wer ist für das Endlager zuständig?

Wirtschaftlich gesehen ist Atomstrom, das schlechteste. Dazu kommt, was 8erberg schrieb.
Die Japaner fahren einen kleinen Teil wieder hoch. Das ist wie alles, politisch gewollt.
Die Bewohner der Gegend sin nicht gerade dafür.
Die weit weg wohnen, kommt wieder, mir EGAL, Strom muss billig für mich sein.


Ach ja, mein Auto wurde nicht subventioniert.

Geh nicht immer nur von DIR aus. mit deinem einen Auto kannst du keine Wirtschaft in Deutschland am Leben halten.
Es geht nicht um DICH, auch nicht um mich oder 8erberg.
Es geht um Deutschland, Europa und die Welt auf der wir leben.

Ganz viele Autos in Deutschland sind Firmenfahrzeuge.
Wenn es die nicht gäbe... E-Klasse, 5er BMW und auch der schöne Audi A6, Passat und wie sie denn alle heißen... ganz finster wäre es.


Und das Material für die Sammler und die Magnete in den Motoren kommt wo her? Die Elektronik kommt wo her?

Naja, Dann bitte wie die Amisch leben. Handy weg, PC weg und wenn du keinen Röhren TV besitz, Fernseher weg.
Die Welt muss auf Umweltfreundliche Mobiltät setzten, wenn die Inder und Chinesen alle V8 fahren würden??? Was wäre dann?


Mirwegen kann jeder fahren und heizen, womit er gern möchte.

Also, nach mir die Sintflut
So einfach kann man es machen.
Das geht, bei einer kleinen Bevölkerung, nicht bei 8 Millarden Menschen.
Ist so.


Abgesehen davon, daß man moderne Fahrzeuge schlechter wiederverwerten kann.

Stimmt überhaupt nicht.
an den Neuen Autos kann man alles Recyclen. Auch die Akkus.
Beim letzten Test hat der Akku nach 4Jahren eines Ionic noch 100% gehabt. laut Tester hat jeder Akku 103-105% wenn er neu ist.

Es ist doch wie es immer ist. Wenn du etwas nicht willst, findest du einen Grund, wenn du etwas willst findest du einen Weg.
Beaufighter
Inventar
#1775 erstellt: 08. Jan 2026, 16:00
Moin,


Was mich allergisch reagieren läßt, sind sozialistische Zwangsbeglückungsmaßnahmen.


Um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen, das Auto mit Verbrennungsmotor gehört zu den Auslaufmodellen wie die HiFi Abteilung in größeren Elektronikmärkten. Das hat mit Sozialismus nichts zu tun. Das wird der Weg der Menschheit sein, Energie immer effizienter in die gewünschte Arbeitsform zu wandeln.
DB
Inventar
#1776 erstellt: 08. Jan 2026, 17:16

skorpi1211 (Beitrag #1774) schrieb:

Ahhh, das Auto beim Geiger in München gekauft...

Geiger? Kenn ich gar nicht.


Naja, Dann bitte wie die Amisch leben. Handy weg, PC weg und wenn du keinen Röhren TV besitz, Fernseher weg.

Nein. Es würde schon reichen, nutzte man die Dinge wirklich bis zum Ende. Und gerade da brauche ich mir nichts vorwerfen zu lassen.


Die Welt muss auf Umweltfreundliche Mobiltät setzten, wenn die Inder und Chinesen alle V8 fahren würden??? Was wäre dann?

Dann wäre die Welt eine bessere, mit zufriedeneren Menschen.
Es wäre schon sehr viel geholfen, würde man nicht die Autobahn als Lager betrachten. Es kann doch nicht sein, daß Güter, die in A hergestellt werden und nach B sollen, eine Rundfahrt durchs Land machen, weil sie erst ein paar Tage später in B gebraucht werden. Würde man Waren reparierbar gestalten. Und nicht jeden Prassel in Plasteverpackungen liefern.

Aber, um ehrlich zu sein, in anderen Ländern wäre da viel mehr an Potential, etwas für die Umwelt zu tun. Wir sind da enorm weit.


[Beitrag von DB am 08. Jan 2026, 18:02 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#1777 erstellt: 08. Jan 2026, 18:08
Hallo

die Industrie haut aus anderen Gründen ab: keiner will hier mehr Schichtarbeit, keiner Akkord. Die Work-Life-Balance soll passen und soviel nachdenken ist auch nicht dolle.

Es fehlen Hunderttausende LKW-Fahrer, Handwerker in allen Gewerken, Ingenieure und Techniker. Der Landwirtschaft fehlt Nachwuchs, ebenso der Gastronomie und im Einzelhandel.

Komisch alles

Peter
sohndesmars
Inventar
#1778 erstellt: 08. Jan 2026, 19:15
Nein, nicht komisch. Einfach nur vollständig saturiert. Da sprach mal einer von spätrömischer Dekadenz. Ich stelle mehr fest, keiner ist mehr motiviert genug, noch ausreichend Leistung zu erbringen, ohne dafür ausreichend bezahlt zu werden. Der Bogen des liberalen Kapitalismus, der Neoliberalismus, ist längst überspannt.
Was dann in der Vergangenheit wirksam half ist eine schwere Krise, die existenzgefährdend für die Meisten ist. Ein Krieg, oder die konkrete Gefahr, dass dieser kommt. Oder eine massive Finanzkrise, es wird wieder daran gearbeitet, kann da auch sehr wirksam sein. Ein äußerer oder innerer Feind muss noch eindeutig verortet werden. Und dann geht es los........
Alte Strategien werden ja schon wieder eingeübt: divide et impera.

Bis es soweit ist lenken wir uns mit social media, musikhören, fernsehgucken usw ab.
Werner_B.
Inventar
#1779 erstellt: 08. Jan 2026, 20:04

sohndesmars (Beitrag #1778) schrieb:
Ich stelle mehr fest, keiner ist mehr motiviert genug, noch ausreichend Leistung zu erbringen, ohne dafür ausreichend bezahlt zu werden.

Was sollte daran falsch sein?

Gruss, Werner B.
Werner_B.
Inventar
#1780 erstellt: 08. Jan 2026, 20:13

AusdemOff (Beitrag #1763) schrieb:
... sich Strom nunmal schlecht speichern lässt. Deshalb ist/wird
der Wasserstoffkreislauf immer wichtiger. Auch wenn die Energiebilanz zur Umwandlung von PV- und WKA-Strom in Wasserstoff
noch recht bescheiden ausfällt, so spielt dies im Endeffekt keine Rolle. Diesen Strom gibt es quasi umsonst.

Nein, das spielt sehr wohl eine Rolle, nichts gibt es umsonst; dafür muss u.U. die Flächennutzung ausgeweitet werden, um Spitzenlasten bedienen zu können. Eine Landschaft vollgestellt mit Windrädern, oder Photovoltaik ist nicht gerade besonders hübsch (mal abgesehen von Umweltschäden, die bei jedem Eingriff auftreten), auch wenn regenerative Energien eine Notwendigkeit sind. Heisst: auch da sollte man das Gebot der Wirtschaftlichkeit in einem weiteren Sinne beachten. RWE baut auf dem Ex-KKW-Gelände Gundremmingen einen Gross-Batteriespeicher - das ist ein wichtiger und sinnvoller Baustein: https://www.rwe.com/...eicher-deutschlands/ , https://www.energie-...peicher-deutschlands .

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 08. Jan 2026, 20:16 bearbeitet]
rat666
Inventar
#1781 erstellt: 08. Jan 2026, 20:18

Aber, um ehrlich zu sein, in anderen Ländern wäre da viel mehr an Potential, etwas für die Umwelt zu tun. Wir sind da enorm weit.


Wir sind nicht weit vorne, wir sind weit hinten.

Und wie lange sollen wir uns denn noch in die Abhängigkeit der erdölexportierenden Länder begeben?

Und die Nummer mit den AKWs ist nicht besser, mal vom "kalkulierbaren Restrisiko" und der schlechten Wirtschlichkeit mal abgesehen einfach mal überlegen wo der Brennstoff dafür herkommt.


[Beitrag von rat666 am 08. Jan 2026, 23:38 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#1782 erstellt: 08. Jan 2026, 20:36

Wir sind nicht weit vorne, wir sind weit hinten.


Das ist aber nun wirklich eher ein politisches Versagen.

In Ländern wie Norwegen ist der Verbrenner als Auto schon in der Unterzahl.
Allerdings hatte ich das Gefühl das die Norweger das gesparte CO2 beim Hobby Boot voll wieder raushauen.
sohndesmars
Inventar
#1783 erstellt: Gestern, 07:31
Norwegen ist nicht mit Deutschland vergleichbar.
Deutschland ist ein altes Industrieland mit einer hohen Einwohnerdichte mitten in Europa ohne ausreichenden Rohstoffen und natürliche Resourcen bezüglich erneuerbare Energie.
Norwegen ist geografisch stark bevorteilt, Wasserkraft als wichtige Energieresource, dazu wenig Bevölkerung. Und erdölexportierend. Und damit finanziell in der Lage, einige Wohltaten mehr an die Bevölkerung zu verteilen.

Ein großes Problem, könnte eigentlich ein großer Vorteil sein, ist aber offensichtlich immer häufiger ein Nachteil: die große Diversität der Bevölkerung.
Will man Deutschland als großes Boot betrachten, dann rudern die Einen in die eine Richtung, andere in die entgegengesetzte, einige Bohren Löcher in den Rumpf, andere legen sich genüßlich aufs Deck zum Sonnen..... Ein paar Distruktive, ein paar Faule, ein paar Korrupte, alles noch kein Problem für eine Gesellschaft. Wenn diese paar Wenigen aber einen immer größeren Anteil ausmachen, wird es zu einem großen Problem. Mir zumindest raubt es die Motivation, die Hoffnung auf Besserung, die Innovationsbereitschaft. Und auch da, wäre ich damit Bestandteil einer Minderheit, kein Problem. Nur Meinesgleichen werden immer mehr. Und sie werden immer jünger.
Yamahaphilist
Stammgast
#1784 erstellt: Gestern, 08:35
Mentale Handlungsstarre, man will nicht, obwohl man könnte.
8erberg
Inventar
#1785 erstellt: Gestern, 08:39

Beaufighter (Beitrag #1782) schrieb:

Wir sind nicht weit vorne, wir sind weit hinten.


Das ist aber nun wirklich eher ein politisches Versagen.



Das hat weniger mit Politik sondern eher damit zu tun das jeder fordert aber niemand mehr bereit ist was zu tun.

Fängt in Vereinen an, keiner will mehr Führungspositionen übernehmen - aber beim Meckern sind alle spitze.

Konstruktives Handeln ist sowas von out...

Peter
Beaufighter
Inventar
#1786 erstellt: Gestern, 09:14
Moin,

Gerade dieses:
"Norwegen ist mit Deutschland nicht vergleichbar."
nervt gewaltig. Die Fördermaßnahmen zu den Autos schon. Unseren Oberen ist nur die monetäre Förderung beim Kauf eingefallen, die Norweger haben eher beim benutzen gefördert und nur wenig beim Kauf. Was ich auch für wesentlich Sinnvoller halte.
Im übrigen sind dort auch viele Baustellen schon auf elektrisch umgestellt. Das geht wenn man das möchte. Das entlastet auch beim Lärm.

Und ich darf allen versprechen das Wasserstoff nur ein Teil der Lösung sein wird, und das die Mengen die da hergestellt werden in Zukunft schon verteilt sind. Der Ottonormalverbraucher wird da wenig von haben, zumindest in den nächsten 10 Jahren auf jeden Fall.

Wie gesagt, je effizienter der Wirkungsgrad der Maschinen war um so besser ging es einer Gesellschaft, zumindest materiell.
Erst mit dem wesentlich effizienteren Düsenantrieb ist ein Massentourismus in der Luft möglich geworden.
Vom Pferd zur Dampfmaschine, zum Ottomotor und so weiter. Und alles was Menschen meinen dem entgegensetzten zu können, verlagert das Problem nach hinten, hält es aber nicht auf.

Nun gibt es beim Menschen ja noch mehr als Effizienz und so gibt es immer noch haptische Bücher, hübsche Kugelschreiber, Schallplatten und echte Bilder anstatt Monitore an der Wand. Die Stereoanlage könnte als ein solches Relikt in die Wohnstube hinein überleben.

Das geht aber nicht, so wie das ganze zur Zeit vermarktet wird. Irgendwer hat HIFI Klubben hier verlinkt, und sie fangen an den normalen Bürger wieder anzusprechen. Sie merken das man diese Mär vom heiligen Gral des Hörens gar nicht braucht um sich zu Hause vor der Anlage zu entspannen.

Sobald Musik etwas ernster als Tagsüber im Radio konsumiert wird, könnte es interessant werden dem Konsumenten sein Belohnungssystem im Hirn mit guter Stereoanlage Musik zu hören zu füttern.

Gruß


[Beitrag von Beaufighter am 09. Jan 2026, 09:17 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#1787 erstellt: Gestern, 09:39
Atomkraft = Problemmüll, Risiko Strahlung. Unfälle mit schwere Folgen...
Kohle : Luftbelastung u.a. durch Schwermetalle , zerstörte Landschaften etc
Alles klar wissen wir und wird uns ständig vorgebetet,

Windkraft ? Problem mit Schmiermittel die Austreten können, Abrieb Kunststoffen mit Weichmachern, die besonders UV-beständig sein sollen und damit kaum in Natur sich abbauen, weil sie die Sonne mit ihre UV-Strahlung die Stoffe ebend möglichst nicht kaputt machen soll.
www.bundestag.de/resource/blob/817020/WD-8-077-20-pdf.pdf

Landschaft versiegelt, u.a. weil Fundamente in Boden bleiben, Rotorblätter die nicht wiederverwertet können , kaum zerlegt werden können und oder vergraben werden.
In der Rotorblätter befindet sich teilweise Balsaholz.

Gibt noch mehr Probleme


Solarpanels hier können sich auch Schadstoffe lösen
https://www.lfl.baye.../boden_pv_tagung.pdf

Fazit
Nobody ist perfekt.


[Beitrag von Bollze am 09. Jan 2026, 09:46 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#1788 erstellt: Gestern, 09:46
Naja, alternativ könnte man wieder zurück in die Höhle ziehen.

Nachhaltigkeit sollte tatsächlich mehr gefördert werden.

Sparsam mit den Ressourcen umgehen. Die Damenwelt kann es doch schon. Da gibt es durchaus ansehnliche
Unterwäsche die doch recht Sparsam mit dem Rohstoff Soff umgehen und durchaus ansehnlich ist.
Es gibt auch positive Beispiele die Hoffnung machen.


[Beitrag von Beaufighter am 09. Jan 2026, 09:46 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#1789 erstellt: Gestern, 09:54
In die Höhle ziehen ? Bald wird das zur Option, weil viele Menschen eine Wohnung nicht mehr leisten werden können, wenn nicht bald Ideologie durch Verstand ersetzt wird.

Um unseren Strombedarf zu decken, einschliesslich Elektro KFZ und Wärmepumpe müssten wir Unmengen an Landschaft mit Windkraft und Sonnenkraft vollstellen. Was ist bei Dunkelheit und Windstille ? Viele Akkus müssen her oder Unmengen an Pumpspeicherwerke...
Aller paar Jahre müssen die Solar und Windanlagen erneuert werden, wohin mit den Müll den man nicht verwertet werden kann, nicht mal verbrennen kann, wie derzeit die Rotorblätter ?

Und es müssen unsere Stromnetze ausgebaut werden, auch dank E-Auto und Wärmepumpe dazu brauchen wir z.B. Unmengen an Kupfer...

Und Und und...


[Beitrag von Bollze am 09. Jan 2026, 10:07 bearbeitet]
rat666
Inventar
#1790 erstellt: Gestern, 10:14
Und die Alternative ist genau was? Weiter wie bisher?
8erberg
Inventar
#1791 erstellt: Gestern, 10:25
Bollze meldet sich freiwillig: "baut ´hier´ ein Endlager, schafft die Castoren nach mir zuhause ..."

BTW sind auch große Mengen an Kupfer in Verbrennerautos und in den Generatoren in AKWs ebenso

Neue Verfahren erlauben auch das Recycling von Rotorblättern. Redet bitte nicht immer einen Stuß auf dem Niveau von vor 4-5 Jahren.

Peter
Bollze
Inventar
#1792 erstellt: Gestern, 10:49
Genau lesen, bei den Kupferbedarf geht es nicht nur E- Autos und Windkraftanlagen, sondern auch um und vor allen um das Stromnetz, Erneuerbare Energien, Speicher, Unmengen an Wärmepumpen und Ladestationen für Autos müssen verkabelt werden und das ist kein Klingeldraht, der fliesen erhebliche Ströme also braucht man Durchmesser an Kupferleiter..

Für eine Familie, die statt einen Verbrenner und Gasheizung ein Wärmepumpe und E-Auto nutzt können z.B. Abends/Nacht wenn das Auto aufgeladen ( ganz bescheiden nur mit Lichtstrom) wird und die Wärmepumpe läuft, -> 4000 Watt Bedarf pro Familie.
zum Vergleich ein Kühlschrank sporadisch 80 Watt, TV um die 100 Watt, die Gasheizung Pumpe etc. vielleicht ca. 50.. 100 Watt Wenn die Familie zusammen abends vor der Tagesschau sitzt , dann läuft im Schnitt ca 200 Watt über den Zähler.


https://boerse-insid...achfragewelle-steht/


[Beitrag von Bollze am 09. Jan 2026, 11:02 bearbeitet]
Trinnitus
Stammgast
#1793 erstellt: Gestern, 10:49

8erberg (Beitrag #1791) schrieb:
Neue Verfahren erlauben auch das Recycling von Rotorblättern.

Moin Peter,

was macht man denn aus den Dingern?

Gruß Matthias
Beaufighter
Inventar
#1794 erstellt: Gestern, 11:27

sondern auch um und vor allen um das Stromnetz,


Welches Stromnetz wird denn noch in Kupfer hergestellt? Ist das nostalgisches Wunschdenken?

Seit Jahrzehnten wird das Netz nur noch in Aluminium ausgebaut.
Yamahaphilist
Stammgast
#1795 erstellt: Gestern, 11:33
Aluminium Strom befeuert unsere HiFi Geräte, aber Kupfer Kabelklang soll rauskommen?
DB
Inventar
#1796 erstellt: Gestern, 12:15

rat666 (Beitrag #1781) schrieb:

Aber, um ehrlich zu sein, in anderen Ländern wäre da viel mehr an Potential, etwas für die Umwelt zu tun. Wir sind da enorm weit.


Wir sind nicht weit vorne, wir sind weit hinten.

Quatsch. Dir wünsche ich eine Zeitreise. Sagen wir, 1975, Zwickau. Der VEB Steinkohlenkokereien "August Bebel" sticht gerade Koks ab und Du fährst mit dem Fahrrad vorbei an schwarzen Häusern, den Brückenberg raus zum KMW. Neben einem Troß aus Wartburgs und Trabants, hinter einem Ikarus-66 Omnibus her, dessen Motor wegen der Steigung gerade schwer arbeiten muß.
Borna, Espenhain, Bitterfeld ...
Nie war in unserem Land die Umwelt sauberer als heute. Das sehen nur die nicht, die es nicht sehen wollen.


Und wie lange sollen wir uns denn noch in die Abhängigkeit der erdölexportierenden Länder begeben?

Als rohstoffarmes Land haben wir nicht viele andere Möglichkeiten, als Öl und Gas zu importieren. Aber wir können auch Treibstoffe, Farben, Kunststoffe, ... per Kohleverschwelung herstellen. Das geht auch.


sohndesmars (Beitrag #1778) schrieb:
Ich stelle mehr fest, keiner ist mehr motiviert genug, noch ausreichend Leistung zu erbringen, ohne dafür ausreichend bezahlt zu werden.

Ich sehe an einer ordentlichen Entlohnung nichts Verwerfliches.


[Beitrag von DB am 09. Jan 2026, 12:55 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#1797 erstellt: Gestern, 12:18

Beaufighter (Beitrag #1794) schrieb:

sondern auch um und vor allen um das Stromnetz,


Welches Stromnetz wird denn noch in Kupfer hergestellt? Ist das nostalgisches Wunschdenken?

Seit Jahrzehnten wird das Netz nur noch in Aluminium ausgebaut.


Nur ?
Mindestens die letzten Meile ist aus Kupfer, also z.B. die Verkabelung in Gebäuden ist aus Kupfer.
In DDR hat man bis zur Steckdose auch Aluleitung eingesetzt, weil man sparen musste. Nachteil nur bis 10 Ampere belastbar, gleicher Durchmesser Kupfer : 16 A und Alu leitet etwas schlechter ...

Kupferverbrauch steigt :
https://boerse-insid...-nachfragewelle-steh


[Beitrag von Bollze am 09. Jan 2026, 12:23 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#1798 erstellt: Gestern, 12:41
Zum Glück gibt es die HighEnd-Kabel, die dann die letzten zwei Meter zum HighEnd-Gerät befeuern. Das gleicht die tausende Meter minderwertiger Verkabelung vom letzten Blocktrafo sicher voll aus.

Die erfolgreichste Möglichkeit wirklich unabhängiger bezüglich Energiebezug zu werden: sparen, sparen, sparen!
Ich stelle mir vor nur 50% aller meist sinnlos vor sich hinverbrauchenden Stand By Geräte würden konsequent vom Netz getrennt. Ja, viele Geräte haben nicht mal mehr einen Netzschalter und wollen immer mal wieder nach Hause telefonieren. Da helfen Steckerleisten mit Schalter ungemein.
flexiJazzfan
Inventar
#1799 erstellt: Gestern, 13:01
Die Geschichte mit dem „Sparen,Sparen,Sparen“ ist ein Märchen. Die regionale und örtliche Energieautarkie ist möglich und wird auch schon praktiziert. Die damit verbundene örtliche Information der Verbraucher ist dort ebenfalls einfach. Die daraus folgenden Mitarbeit der „Verbraucher“ durch zeitlich angepassten Verbrauch oder Investition in eigene Pufferspeicher ist garantiert, weil der Erfolg sofort zu sehen ist und als Belohnung wirkt.

Ja auch das Überdenken des eigenen Verbrauchs ist ein Teil des Umdenkens (bei berichteten durchschnittlich 90 Elektrogeräten pro Haushalt).

Gruß
Rainer
Sunlion
Inventar
#1800 erstellt: Gestern, 13:11

sohndesmars (Beitrag #1798) schrieb:
Ich stelle mir vor nur 50% aller meist sinnlos vor sich hinverbrauchenden Stand By Geräte würden konsequent vom Netz getrennt. Ja, viele Geräte haben nicht mal mehr einen Netzschalter und wollen immer mal wieder nach Hause telefonieren. Da helfen Steckerleisten mit Schalter ungemein.

Kann ich bestätigen. Vor der Komplettrenovierung meiner alten Wohnung und damit verbundenen Trennung fast aller Geräte vom Netz verbrauchte ich als Einpersonenhaushalt rund 2400 kWh pro Jahr. Nach der Renovierung war ich zu faul, die meisten Geräte und ihre Netzteile wieder anzuschließen, insofern ich sie ohnehin kaum benutzte. Im Folgejahr sank der Jahresverbrauch auf rund 1400 kWh und blieb dort auch die nächsten Jahre. Es waren wohl vor allem externe Netzteile von Computern, Instrumenten, Tonrechnik (Mischpult), Handynetzteilen usw., die kräftig an der Steckdose gesaugt hatten.
Die durch diese Ergebnisse gezogene Konsequenz sind Schaltsteckdosen nach meinem Umzug in eine neue Wohnung. Alles, was nicht dauerhaft Energie benötigt, wird nun per Schalter vom Netz getrennt.


[Beitrag von Sunlion am 09. Jan 2026, 16:39 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#1801 erstellt: Gestern, 13:44

Trinnitus (Beitrag #1793) schrieb:

8erberg (Beitrag #1791) schrieb:
Neue Verfahren erlauben auch das Recycling von Rotorblättern.

Moin Peter,

was macht man denn aus den Dingern?

Gruß Matthias


Neue Fasern.

Peter
Beaufighter
Inventar
#1802 erstellt: Gestern, 14:31
Moin,


Mindestens die letzten Meile ist aus Kupfer, also z.B. die Verkabelung in Gebäuden ist aus Kupfer.


Im Haus hat nichts mit dem öffentlichen Verteilernetz zu tun.
Bis zum HAK (Haus Anschlusskasten) Ist die Leitung aus Aluminium. Bei Einfamilienhäusern meist 35 mm² früher Kupfer und da war es 16 mm².

Ich weiß nicht wie du auf die letzte Meile kommst und was das sein soll. Das Niederspannungsnetz im öffentlichen Raum wird heutzutage nur noch in Alu ausgebaut und erneuert.

Bei Mittelspannung ist die Abschirmung eine Metallische Abschirmung (z.B. Kupferdrähte oder -band) zur Vermeidung von Interferenzen und zur Erdung.

Die Phase ist auch da aus Aluminium.

Und wenn du mal mit Versorgern über so was wie Energiewende reden würdest, sind wir noch lange nicht so weit uns vom Gasnetz zu trennen.

Wir haben letztes Jahr 23 Mittelspannungstransformatorstationen ausgetauscht und neu gesetzt, und da ist nicht ein Kupferkabel dabei verlegt worden.

Mittlerweile werden Häuser mit Mehrpartien (Neubau) mit zwei 150 mm² Stromleitungen angeschlossen. Da ist dann Photovoltaik auf dem Dach Wärmepumpe und Ladestationen im Tiefgaragenkeller. Mir ist auch nicht klar wie die Energie für die Nacht aus der Photovoltaik für viele Häuser gespeichert werden soll.
Werner_B.
Inventar
#1803 erstellt: Gestern, 14:31

DB (Beitrag #1796) schrieb:

rat666 (Beitrag #1781) schrieb:

Aber, um ehrlich zu sein, in anderen Ländern wäre da viel mehr an Potential, etwas für die Umwelt zu tun. Wir sind da enorm weit.


Wir sind nicht weit vorne, wir sind weit hinten.

Quatsch.



Eher schlaffes bis gehobenes Mittelfeld bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, hier Statistiken über einige Jahre:
https://de.wikipedia...rneuerbaren_Energien
https://energiestati...trom-produktion.html

Deutschland hat in den letzten Jahren stark aufgeholt (nach dem zweiten Link kann man unten auf der Seite einzelne Länder zum Vergleich über mehrere Jahre auswählen).

Soweit zur Stromerzeugung.

Mit der Primärenergienutzung sieht's allerdings wesentlich düsterer aus, da liegen selbst China, USA und Brasilien deutlich vorne:
https://de.statista....gieverbrauch-aus-ee/

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 09. Jan 2026, 14:33 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#1804 erstellt: Gestern, 14:40

Beaufighter (Beitrag #1802) schrieb:
Mir ist auch nicht klar wie die Energie für die Nacht aus der Photovoltaik für viele Häuser gespeichert werden soll.



Werner_B. (Beitrag #1780) schrieb:
RWE baut auf dem Ex-KKW-Gelände Gundremmingen einen Gross-Batteriespeicher - das ist ein wichtiger und sinnvoller Baustein: https://www.rwe.com/...eicher-deutschlands/ , https://www.energie-...peicher-deutschlands .


Wenn das inzwischen im grossen Massstab nicht mehr unwirtschaftlich erscheint, sollte es wohl im kleinen auch grundsätzlich möglich sein.

Gruss, Werner B.
Beaufighter
Inventar
#1805 erstellt: Gestern, 15:08
Moin,

auch da ist es ja noch immer abhängig davon wie die Zukunft aussehen soll. Wenn abends an der Raststätte 200 LKWs ihre Batterien wieder für den nächsten Tag aufladen wollen, dann weiß ich nicht wie die Verkabelung letztlich werden soll. Vor allem wenn ich das auf alle Raststätten hochbreche.

Für die Wende wie sich das einige vorstellen, sind wir noch gar nicht gerüstet, was aber nicht heißt das wir nicht daran arbeiten sollen. Wir haben zu spät angefangen und nun rennt uns die Zeit davon. Wir werden für eine vernünftige Energiewirtschaft aber Zeit brauchen.


Wenn das inzwischen im grossen Massstab nicht mehr unwirtschaftlich erscheint, sollte es wohl im kleinen auch grundsätzlich möglich sein.


Was den Wohnraum nun nicht unbedingt günstiger macht.


[Beitrag von Beaufighter am 09. Jan 2026, 15:09 bearbeitet]
DB
Inventar
#1806 erstellt: Gestern, 15:39

Beaufighter (Beitrag #1802) schrieb:
Mir ist auch nicht klar wie die Energie für die Nacht aus der Photovoltaik für viele Häuser gespeichert werden soll.

Wenn man auf die PV-Zellen ein paar Brocken Pechblende legt, liefern die auch nachts Strom.
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