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Yamaha Endstufen der 80/90er

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Eminenz
Inventar
#1 erstellt: 18. Jan 2012, 10:47
Hallöle zusammen,

ich liebäugel langfristig mit der Anschaffung einer Stereo/zwei Monoendstufen für meine doch recht anspruchsvollen Revox Re:sound S Brilliant.

Aufgrund eines allgemeinen Yamaha-Faibles wäre ich über eine Endstufe aus diesem Hause recht glücklich. Sowas wie eine Denon POA 4400A hat ja Yamaha m.W. nicht gebaut. Aber welche Yamaha-Endstufe bietet denn in Sachen Stabilität und Leistung ein ähnliches Ergebnis?

Danke für etwas Aufklärung, in der Zeit, als die Endstufen gebaut wurden, war ich noch recht klein
celsius
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2012, 11:05
ich finde die yamaha m85 sehr interessant. ist auch laststabil. die mx 1000 finde ich dagegen nicht mehr so toll. für den preis einer mx 1000 bekommt man schon eine restek tensor. und die ist nicht nur schöner

die m2 ist auch ganz nett. allerdings würde ich hier nur eines kaufen welches schon eine revision hinter sich hat.

Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 18. Jan 2012, 11:08
Ja, die beiden hatte ich auch im Auge, die M2 würde optisch ja auch etwas zur C-70 passen, die schon hier rumsteht. Was ist denn Mit MX-1 und MX-2?
celsius
Inventar
#4 erstellt: 18. Jan 2012, 11:17
datenblatt der mx 1 liest sich hervorragend auch wenn`s "nur" bis 4 ohm geht. denke damit würde man auch keinen fehler machen. solange die LS keine 2 OHM möchten.
Eminenz
Inventar
#5 erstellt: 18. Jan 2012, 11:25
Die M2 gefällt mir eigentlich am besten. Aber so häufig gibts die leider nicht.
celsius
Inventar
#6 erstellt: 18. Jan 2012, 11:30
Eminenz
Inventar
#7 erstellt: 18. Jan 2012, 11:36
Danke. Weit weg und arg teuer....
Passat
Moderator
#8 erstellt: 18. Jan 2012, 13:11
Warum nicht die zu deiner C-70 passende M-70?

Grüsse
Roman
Eminenz
Inventar
#9 erstellt: 18. Jan 2012, 13:17
Schön, dass du den Fred gefunden hast Roman (wollte dich nicht per PM belästigen).

Vorerst soll die Endstufe an den 2067 ran, um diesen beim Filmbetrieb zu entlasten (hab keinen Sub).

An die C-70 kommt die Endstufe dann langfristig, sobald nach einem (bald kommenden) Umzug ein Musikzimmer zur Verfügung steht.

Wichtig wäre mir, dass die Endstufe laststabil ist, die Brilliants sind nicht unkritisch.
tsieg-ifih
Gesperrt
#10 erstellt: 20. Jan 2012, 15:39
Ich habe einen Yamaha C4 VV an Aktivboxen , aber da ich auch noch andere passive LS habe, welche gute Endstufe(n) kämen in Frage?
Am besten laststabile Monoblöcke die nicht sooo teuer sind
Danke
frelge
Stammgast
#11 erstellt: 26. Jan 2012, 12:28

Eminenz schrieb:
Wichtig wäre mir, dass die Endstufe laststabil ist, die Brilliants sind nicht unkritisch.


Hallo,
ich betreibe meine VOX 253 mit einer M-65, die sind auch grade Wirkungsgradwunder und habe bisher noch nicht bemerkt, dass die Endstufe dabei einknickt.
Eminenz
Inventar
#12 erstellt: 26. Jan 2012, 13:11
Mir geht es nicht um Wirkungsgrad, sondern und Impedanzminima. Meine Revox haben nen Kennschalldruck von 90db, das ist ist ordentlich. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich mit einer potenten Endstufe noch mehr aus den Teilen rausholen kann. Und meinem RX-V2067 würde es auch nicht schaden, wenn ihm die Arbeit im Surroundbetrieb abgenommen wird.
tsieg-ifih
Gesperrt
#13 erstellt: 26. Jan 2012, 13:18

dass ich mit einer potenten Endstufe noch mehr aus den Teilen rausholen kann.

darum ging es mir auch in der post # 10 aber leider weiss hier niemand Bescheid, ich glaube aber auch dass man jede anstängige Endstufe dranhängen kann.
Vor allem je potenter diese ist, desto mehr Kontrolle bekommt man nicht nur bei höherer Lautstärke, aber das ist ja auch nichts neues.
Eminenz
Inventar
#14 erstellt: 26. Jan 2012, 13:32
So ist es.

Im Grunde hatte ich mich ja schon auf die POA 4400A eingeschossen, aber die sind zum einen doch recht kostspielig und zum anderen hab ich einfach nen Faible für Yamaha, auch wenn sie leider nichts Vergleichbares zur o.g. POA im Angebot haben.
Pizza_66
Inventar
#15 erstellt: 26. Jan 2012, 13:47
Der Faible für Yammi in allen Ehren, aber da gibt es preislich nichts Vergleichbares zu den POAs von Denon. Die POA 4400 A ist ein Kraftprotz und ist sehr solide verarbeitet. Für 550 das Pärchen handelsüblicher Preis machst du nix verkehrt und das sind die Dinger allemal wert.
Eminenz
Inventar
#16 erstellt: 26. Jan 2012, 13:53
Hui, welch seltener Gast

Schon klar, ich wollte ja nur mal schauen, obs von Yammi nicht was Vergleichbares gibt.

(nachdem ich heute mein Bußgeldbescheid vom letzten "Foto" bekommen hab, hat sich das eh wieder bissel rausgezögert....)
Passat
Moderator
#17 erstellt: 26. Jan 2012, 13:55
Yamaha hat zwar keine Monoendstufen außer den BX-1 im Programm gehabt, aber eine M-60/65/MX-70 steht der POA-4400A sowohl im Klang als auch in der Leistung in nichts nach.

Und wer unbedingt mehr Leistung haben will, muß zur M-80/85/MX-1000 greifen.

Die haben 2x 450 Watt an 4 Ohm nach DIN, exakt genau so viel wie die Denon POA-6600A. Die POA-4400A liegen bei ca. 250 Watt an 4 Ohm, ebenso die Yamaha M-60/65/MX-70.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 26. Jan 2012, 13:57 bearbeitet]
Pizza_66
Inventar
#18 erstellt: 26. Jan 2012, 13:55
Du Raser
onkel_böckes
Inventar
#19 erstellt: 26. Jan 2012, 14:00
Finger Weg von MX 70 und M60!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sind beide an meinen Infinity Gamma abgeraucht!!!

Ab der 80iger wird es wohl besser, drunter ists nicht zu raten!!

Sind auch wirklich nicht der Brüller!

Dann eher die PC 2600 oder 2200,da geht was, da sind auch ordentliche Netzteile verbaut!

Grüße!
Passat
Moderator
#20 erstellt: 26. Jan 2012, 14:14

onkel_böckes schrieb:
Finger Weg von MX 70 und M60!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sind beide an meinen Infinity Gamma abgeraucht!!!


Kein Wunder, die Gamma gehen lt. Audio-Test bis auf 2 Ohm herunter!

Das tun die Revox aber nicht und deshalb gehen da auch die kleinen Yamahas.

Grüsse
Roman
DetM.
Stammgast
#21 erstellt: 26. Jan 2012, 14:33
Ich hab vor rund 10 Jahren die C-80 / M-80 (und T-80) günstig in der Bucht geschossen und habe es bis heute nicht bereut. Reichlich Leistung und klanglich für mein Befinden absolut ok. Steht den Denon Monoblöcken mMn in nichts nach.

Zu den kleineren Modellen M-60 MX-70 kann ich nichts sagen.

LG,
Stefan


[Beitrag von DetM. am 26. Jan 2012, 14:34 bearbeitet]
Pizza_66
Inventar
#22 erstellt: 26. Jan 2012, 18:52
Es sind 2 POAs 4400 A geworden ...

Glückwunsch
Eminenz
Inventar
#23 erstellt: 27. Jan 2012, 08:26
Ja, es waren quasi zwei sehr gute Angebote, da konnte ich nicht ablehnen.
Dennis50300
Stammgast
#24 erstellt: 09. Jul 2014, 20:02
Das die nach so vielen Jahren an Alter mal abrauchen können ist ja wohl normal, da sind durchaus Teile verbaut die nunmal auch "verschleiss" unterliegen.

Vor wenigen Jahren ist meinem Dad die MX-1000 auch abgeraucht beim Einschalten, was sich irgendwie demnächst mal noch als reparabel rausstellen wird.

Selbst wenn es ca. 200€ kosten sollte wird sich so eine Reparatur definitiv lohnen und von wegen Laststabil, also ich würde mal sagen eine Endstufe womit man mit 2 Stereo Stanboxen eine ganze Strasse unterhalten kann, die ist definitiv Laststabil.

Dagegen sind RX-V450 und RX-V663er die absoluten Spielzeuge und mit der RX-V450 und meinen GLE 470.1 hab ich problemlos einen grossen Raum anständig beschallen können wo sich 60 Leute drin aufgehalten haben.

Die Musik ging etwas später bei Fullpower bis auf eine etwas weiter entferne Hauptstrasse und vor der Tür hat man sogar getanzt vor der Bude.

Wer also behauptet man bräuchte etwas stärkeres oder sogar noch mehr Saft, der sollte wohl eher über ein Hörgerät nachdenken aber nicht über eine stärkere Endstufe

Abgesehen davon mögen Alte Boxen zwar auch schick sein und eventuell auch um einiges günstiger, dafür ist deren Wirkungsgrad aber auch irgendwann mal der letzte Mist. Zugegeben die MX-1000 verschwendet auch für heutige Verhältnisse ganz schön viel, aber so laut wird man wohl kaum über längeren Zeitraum und vorallem nicht tagtäglich Musik hören... denn die Nachbarn wir es mit Sicherheit sehr stören.

Und das beim ersten Einschalten wo das Ding zum ersten mal die Kondensatoren vollsaugt ne' Sicherung rausfliegt, nach dem Neukauf, zeigt wohl eindeutig das die sehr mächtig ist. (Ich bin Zeuge, war lustig das genau in dem Moment damals der Fernseher ausging )

Danach lief die einwandfrei bis vor wenigen Jahren, da ist wohl beim Einschalten nen Transistor durchgejagt und einer der grossen Elko's hat Funken geschlagen...

Wenn man mal auf's Tacho guckt hat die 20 Jahre sehr gute Arbeit geleistet und das war demnach definitiv auch Qualität


Gruss Dennis50300
onkel_böckes
Inventar
#25 erstellt: 10. Jul 2014, 08:21
Hey Dennis,

wenn man gar keine Ahnung hat, einfach nichts schreiben.
Das eine Endstufe Leistung kann hat nichts mit Laststabielität zu tun, such mal im Forum und erweitere deinen Horizont in dem Bereich.
Das alte Lautsprecher einen schlechten Wirkungsgrad haben ist auch absoluter Schwachsinn, eher umgekehrt.
Das selbst die MX-1000 nicht das beste ist für kritische Lautsprecher, sieht man hier gut im Verhältnis Gewicht 20kg zu Leistung RMS mit 260W an 8 Ohm.
An eine (alte große) Infinity,Magnepan, OhmF oder Elektrostat nicht zu gebrauchen wenn es über Zimmerlautstärke geht.

Nicht bös gemeint.
Lekima
Neuling
#26 erstellt: 10. Jul 2014, 11:42

onkel_böckes (Beitrag #25) schrieb:
Hey Dennis,

wenn man gar keine Ahnung hat, einfach nichts schreiben.
Das eine Endstufe Leistung kann hat nichts mit Laststabielität zu tun, such mal im Forum und erweitere deinen Horizont in dem Bereich.
Das alte Lautsprecher einen schlechten Wirkungsgrad haben ist auch absoluter Schwachsinn, eher umgekehrt.
Das selbst die MX-1000 nicht das beste ist für kritische Lautsprecher, sieht man hier gut im Verhältnis Gewicht 20kg zu Leistung RMS mit 260W an 8 Ohm.
An eine (alte große) Infinity,Magnepan, OhmF oder Elektrostat nicht zu gebrauchen wenn es über Zimmerlautstärke geht.

Nicht bös gemeint.



Muss ich Dir vollkommen recht geben ; )
Dennis50300
Stammgast
#27 erstellt: 10. Jul 2014, 13:46
Dann kommt es meinetwegen auf den Einsatzzweck an, aber wenn man denn quasi mehr Saft dafür braucht wäre es natürlich interessant zu wissen wieviel mehr Strom man dabei verbraucht und ob das noch Sinn macht.

In Sachen Stromverbrauch hat sich da mit Sicherheit einiges getan, Standbye ist wohl schonmal eines der ersten grossen Punkte...., selbst wenn sich dan den Boxen nicht viel getan hat, dann aber doch anscheinend doch zumindest einiges bei den Vor/End Stufen und Vollverstärkern/ AV-Recievern.

Gemessen an der MX-1000 wenn sie 1700 watt verbraucht für dynamisch maximal an die 1500 Watt die sie umsetzt sind das 200 Watt in Wärme umgewandelt grob über den Daumen.
Wenn ich das nicht falsch sehen sollte irgendwo durch die Denke, Wirkungsgrade von 90% hatten wie anfang 1990 oder gar früher noch in den 80ern sehr wahrscheinlich noch nicht gehabt.

Wenn man nur die Watts betrachtet wohl schon, habe gerade 88% ausgerechnet im Verhältnis 1700:1500, wenn ich allerdings sehe was meine RX-V663 so raushaut mit deutlich weniger Power unter der Laube und Stromverbrauch kommt der Wirkungsgrad erst hier zum Tragen nämlich Kombination des AVR mit den eingesetzten boxen und meinem aktiv Sub.
Hier sind es maximal 750 gemessen an der dynamischen Leistung und ich kann mir so quasi mit weniger als der Hälfte die Ohren auch total wegblasen wenn ich das wollte.

Also doch eher in's Museum mit solchen dollen Sachen von früher, weil man es mit heutiger Technik ja doch besser kann, mit deutlich weniger Verbrauch.
Wenn man es so nimmt spare ich hier mit denselben "Verlangen" nenne ich es mal 100% an Saft, auch wenn eine MX 50/70/1000 auch optisch dann vielleicht noch richtig genial wäre.
Ist schade das das so nicht mehr produziert wird, HiFi ist ja eigentlich auch etwas für's Auge und nicht dieses komische alles muss versteckt sein...

Edit:
MX 5000/CX 5000 hätte man es zumindest auch mal zumindest anlehnen können an die 1000er von früher, bisschen runder wäre ja ok gewesen.
So kann man auch den A3030 Aventage nehmen, hat nicht bedeutend weniger Power und vereint beides in Einem und lässt sich besser verstecken wenn es darum gehen sollte.

Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 10. Jul 2014, 13:53 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#28 erstellt: 11. Jul 2014, 05:21
Hast du dich immer noch nicht belesen??

Wayne jukt den der Stromverbrauch, keine Sau bei Hifi ist ja Hobby.
Und ne Ordentliche Endstufe zieht Heut genau noch so Saft wie vor 30 Jahren.
Ist immer noch das selbe funktionsprinzip.
Und es geht auch nicht um Wirkungsgrad der Endstufe, sondern der Lautsprecher und dern Impedanzverlauf.

Und der Abgesang auf richtiges Hifi began mitte der 80er Jahre, die Yamha gehört da schon voll mit dazu.
Billiges gehäuse und Bauteile, für meine Augen hässliche Proll Bilnk Front und wenn man das Dingens öffnet, gähnende Leere.

Ist leider nun mal so das in der Masse gutes Hifi aus den 70ern bis anfang der 80er gebaut worden ist.

Mit Lautsprechern ist es da zum teil noch schlimmer, die ganze Plastikblenden Slim Schxxx, kann man direkt in die Tonne treten.
Dennis50300
Stammgast
#29 erstellt: 11. Jul 2014, 10:29
@onkel_böckes :

Willst du vernünftig Musik hören oder lediglich die Hardware begaffen ?
Ich mein von der reinen Optik her ist es eh Geschmackssache, wenn du z.B. lieber VU-Meter magst als digitale Pegelanzeige auch wenn es mir persönlich garnicht gefällt wäre das ein Punkt den ich z.B. trotzdem noch nachvollziehen kann.

Angaben in W oder kW sind Leistungsangaben wo Energie umgesetzt wird, in unserem Falle elektr. so umgewandelt das am Schluss Membranen daraus Schallwellen machen.
Insbesondere die Endstufe wandelt dabei aber nun abhängig vom Faktor "Wirkungsgrad" dabei was in eine sogenannte Verlustleistung um nämlich die Abwärme.

Energie geht niemal verloren, sie wird nur umgewandelt, die sogenannte "Verlustleistung" ist nix anderes als eine Umwandlung in eine andere Energie die wir nicht hauptsächlich bezwecken wollen aber unvermeidlich ist, also müssen wir mit einer gewissen Umwandlung in eine andere Energie die uns nix bringt (In unserem Falle halt Abwärme) mit leben.

Energie geht niemals verloren sondern sie wird umgewandelt eine Art in eine andere, Energiegrundhaltungssatz.

Dementsprechend hat z.B. meine RX-V663 eindeutig den deutlich besseren Wirkungsgrad, braucht weniger Saft für anscheinen deutlich weniger "Verlustleistung", in Kombination mit meinen Boxen und dem Sub zumindest, weil das Zusammenspiel halt passt.

Davon abgesehen nur weil etwas teurer ist, ist es nicht zwangläuftig besser, wenn der volle Frequenzbereich da ist, ist der da und das war es auch schon.
Wenn dir etwas aktuelles nicht gefällt, dann bau dir halt etwas eigenes, wo aber aktuelle Technik drinsteckt, wenn du so einen Plan hast.


Gruss Dennis50300
killnoizer
Inventar
#30 erstellt: 12. Jul 2014, 17:10
Oh Mann .

Die Syntax spricht Bände .



Groß , schwer und massiv sollst du sein wenn eine Endstufe du sein möchtest ....
Lime.Light
Gesperrt
#31 erstellt: 12. Jul 2014, 18:07
Da ich fast alle Endstufen-Modelle von Yammi seit Ende 70er, bis Anfang 90er hatte, zwei immer noch (Erst-) besitze, spreche ich doch mal aus Erfahrung:
Zum "beben" lassen sind alle Modelle gut, ja, sogar hervorragend.
Bis die in die Knie geh'n, brucht es schon ganz kritische Schallwandler.

Und genau hier trennt sich die Spreu dann endgültig vom Weizen, auch wenn z.B. bereits die M60/65 für 2 ohm Betrieb zugelassen" sind, so darf der LS dies doch nicht zuviel ausnutzen.
Auch an einigen "4 Ohm" LS KANN es schonmal kritisch werden, wenn sie absacken, und HOHE pegel gefordert werden.

Auf der sicheren Seite ist man jedoch stets mit den M80/85, die mit der "Macht der zwei Herzen".
Genau diese besttze ich immer noch, und genau diese haben u.a. auch schon ein Pärchen RS1 befeuert, ohne abzurauchen, oder eng zu werden.
Das waren (und sind) wirklich einzigartige Endstufen, in Bezug auf Preis-"Leistung".
Da muss man schon ganz schwere und extrem (ehemals und heute) teure Endstufen-Geschütze auffahren, um das dann deutlich zu übertreffen.


Und der Abgesang auf richtiges Hifi began mitte der 80er Jahre, die Yamha gehört da schon voll mit dazu.
Billiges gehäuse und Bauteile, für meine Augen hässliche Proll Bilnk Front und wenn man das Dingens öffnet, gähnende Leere.


Da hast Du sicher weitgehend nicht Unrecht, allerdings würde ich nicht so hart mit den Yammis ins Gericht gehen.
Sie sind nicht schlechter als andere vergleichbare Japsen dieser Ära, im Gegenteil.
Das bei dieser Leistungsausbeute und Preisklasse nicht die (oft unnötig) High-Edelsten Bauteile verwendet wurden, entspricht auch gängigem Standard.
Auf jeden Fall sind die relevantesten Teile korrekt, oftmals gar überdimensioniert.
Große, "leere" Gehäuse sind zudem ein weitgehender Garant für thermische Stabilität, also auch der lLngzeithaltbarkeit, -Zuverlässigkeit.
Erst recht wenn bei einem potenten Endverstärker die Endtransen-Kühlung im Gerät, statt sinnvollerer Weise ausserhalb, liegt.
Ich hatte jedenfalls mit keiner je besessenen Yammi-Endstufe Probleme, egal wie ich sie folterte.

Das die Dinger nicht sehr High-Endig anmiuten konnte man für den damaligen Kaufpreis auch verschmerzen; immerhin machen sie auch nach teilweise über 30 Jahren heute noch mehr optisch her, als das Groß aktueller, bezahlbahrer HiFi-Technik.
Was das design angeht, nun, darüber lässt sich streiten.
Ein Freund zappelnder LED's bin ich auch nicht, aber es herrscht ja u.a. die Option, diese Zappler abzuschalten.

Auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden;
diese 4400er von Denon sind dagegen m.M. nach massiv überbewertet, können rein von der Stabilität/Leistung zumindest keiner m80/85 das Wasser reichen.
Dafür sind sie haptisch anmutender, wertiger verarbeitet.
Wie auch immer....

Ein Fakt herrscht bei mir aber heute vor, der eindeutig GEGEN die Yammis, aber auch Denons, etc., spricht:
Das ALTER, und der dafür mittleweile oftmals vollkommen abgehoben übertreuerte Preis dafür....
Erstens, ist das alles immer noch kein "HighEnd", wie es heute ja von jedem HansWurst, und über jedes gerät dieser Ära, behauptet wird.
Unter diesem Begriff verstehe zumindest ich, dann doch was anderes.
Ob alt, oder neu.
Weiter....
Bei Geräten dieses Alters muss man IMMER mit einem Defekt rechnen, spätestens wenn es das "Herz", den trafo erwisch, ist es eh ein kapitaler Totalschaden.
Dabei gehe ich jetzt auch davon aus, dass so ein altes Gerät im besten Fall unter optimalen Bedingungen "arbeiten" konnte, und nicht ständig als "Versuchstier" Getestet wurde, odef keine luft bekam, oder, oder...
Durch wieviel Hände so ein teoilm schon ging, wie viele darin schon bastelten, vergebliche anständige rep. Versuche, oder sonstiges, nee, nee...
Max. 250-300 euro für so ein Ding, bei "einwandfreiem Lebenslauf", ja.

Und warum überhaupt krampfhaft Endstufen suchen, die solch suboptimale LS antreiben können, für was...?
Ein LS der so kritisch ist, dass er reihenweise (gute!!) Endstufen in den Tod zieht, ist für mich eine glatte Fehlkonstruktion.
Eher einen "guten" LS suchen, als absolut unnötige EndstufenBoliden, wo die Leistung wirklich nur, durch den LS, zusätzlich verbraten wird.
Und mir geht es dabei wirklich nicht um den Stromverbrauch, der ist mir sowas von schnuppe.
Es geht darum, dass ich auch keine Karre mit 600PS/NM benötigen würde, wenn diese PS/NM zu großen Teilen im im Getriebe/Differential verpuffen würden, und die Traktion so mies wäre, dass ich den "rest" auch gar nicht auf die Strasse bekomme.


Dennis50300
Stammgast
#32 erstellt: 12. Jul 2014, 19:08

killnoizer (Beitrag #30) schrieb:

Groß , schwer und massiv sollst du sein wenn eine Endstufe du sein möchtest ....


Und das ist die MX-1000, sehr schwer sogar

Und zu dem Zappelnden LED's, richtige Musik sieht genau so nunmal auch einfach aus an einer vernünftigen Endstufe
Also muss ich mir am besten ne 80/85 organisieren und denn damit glücklich werden

Ansonsten vernünftige Ansicht @Lime.Light, so in etwa sehe ich das auch.


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 12. Jul 2014, 19:16 bearbeitet]
timilila
Inventar
#33 erstellt: 12. Jul 2014, 20:54

Dennis50300 (Beitrag #29) schrieb:
@onkel_böckes :
Willst du vernünftig Musik hören oder lediglich die Hardware begaffen ?
Energie geht niemals verloren sondern sie wird umgewandelt eine Art in eine andere, Energiegrundhaltungssatz.
Davon abgesehen nur weil etwas teurer ist, ist es nicht zwangläuftig besser, wenn der volle Frequenzbereich da ist, ist der da und das war es auch schon.
Gruss Dennis50300


Ansichten kann man haben ... und Meinungen ... und das Energieerhaltungsgesetz hatten wir schon mit 14 ... "wenn der volle Frequenzbereich da ist, ist er da" ...
was genau willst Du uns sagen ?
Du sprichst von "vernünftig Musik hören" und brauchst Leistung bis in den Grenzbereich außerhalb dessen was man verträgt ? Wann sonst "raucht" ein LS ab ?
Wenn ich vor meinem Pio LX 1080 samt E700 sitze und "Slowhand" Clapton an den Saiten zupft, dann schließe ich meine Augen und kann träumen ... und erfreue mich am Anblick dessen, was vor mir steht. Wenn auch die Augen lächeln, klingt die Musik viel besser. Genau so, als ob man plötzlich die Frequenzen eines Superhochtöner präzise wahrnimmt. Bei HIFI ist`s wie beim Buffet: Das Auge isst mit ! Mir ist eine ansprechende Optik der Geräte sehr wichtig.
In diesem Sinne: Konzentriert Euch auf`s Wesentliche ...

Edith ruft noch: Wenn man gute Trafos aus den 70ern und 80ern mal mit aktuellen Produktionen vergleicht, fällt einem schnell der teils verschwenderische Materialaufwand von damals auf. Ordentliches Eisen und überdimensionierte Querschnitte der Kupferwicklungen waren oft Garant für genügend "Saft".
Und man konnte sich sicher sein, daß auch Kupfer drinnen war ...


[Beitrag von timilila am 12. Jul 2014, 20:57 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#34 erstellt: 12. Jul 2014, 22:16
@lime light

Schöner Bericht.
Stimme dir bei den kleinen Dennons volkommen zu, auch die größeren (POA 8000) haben viele Probleme.
Das die MX-1000 eine RS1 antreibt steht ausser frage, aber sie ist auf dauer nicht in der Lage den Lautsprecher zuverlässig zu betreiben,
ohne Schäden bei hohen Pegeln zu verursachen.
Werde das aber nach der überholung meiner RS 1 mal pracktisch versuchen und Berichten ab wann Schicht ist.

Zur RS1, wenn ein Lautsprecher verdammt gut ist, darf er auch Ansprüche haben, eine Fehlkonstruktion ist es nicht.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen die M und MX Yamis, aber den Hyp darum sind sie nicht wert.
Dann lieber eine B1 oder B2.

@ Dennis

Eine richtig schwere Endstufe geht für mich über 25kg los, nen Vollverstärker ist ordentlich mit 20 Kg, eine Endstufe nicht.
knallfrosch73
Stammgast
#35 erstellt: 12. Jul 2014, 22:34
seit wann hat das gewicht eines gerätes über deren Qualität zu sagen?

scheisse ausgedrückt....

das gewicht hat nichts mit der Qualität des gerätes zu tun, sorum...

wie wäre es mit rotel?....restek?....revox?....krell?...usw....
ich selber hatte drei von den mx1000....und eine mx70...betrieben von mehreren laustprechern.

angefangen von quadral Vulkan über JBL ti5000 auch die HP590 usw...

so mies ist die endtsufe nicht wie ihr sagt , die kann noch locker im Referenz berreich mitlaufen....

ausehen ist Geschmacksache , aber das ist ja auch nicht anderst wie beim Porsche oder ferarri.....
denen kann ich auch mit nem golf 16v Turbo davonbrausen....

meine stufen stehen noch in Berlin , daher keine bilder.....

das die MX1000 nicht für jeden Lautsprecher typ geeignet ist , sollte auch klar sein...
einer der elektrostaten hat betreibt die bestimmt mit anderen Endstufen...röhre zb....
onkel_böckes
Inventar
#36 erstellt: 12. Jul 2014, 22:52
Ein ordentliches Netzteil wiegt nun mal was, genau so wie Kühlung ect.
Wo soll den die Leistung sonst herkommen, von nem 1 kg Netzteil.

Und ein Vulkan wie auch die Ti5000 sind keine anspruchsvollen Lautsprecher.
Gib Ihnen genung Leistung und sie laufen, dafür sind die M/Mx gut zu gebrauchen.
knallfrosch73
Stammgast
#37 erstellt: 13. Jul 2014, 10:24

Und ein Vulkan wie auch die Ti5000 sind keine anspruchsvollen Lautsprecher.


aha...was sind denn für dich anspruchsvolle Lautsprecher?
wenn du zb. Martin logan (diese elektrostaten) meinst oder ähnliche...ich glaube das ein Besitzer deren Lautsprecher ganz anderes equikment zuhause hat.


Ich habe grundsätzlich nichts gegen die M und MX Yamis, aber den Hyp darum sind sie nicht wert.


und genau das ist eigentlich der punkt , die preise was die angeboten werden ist jenseits von gut und böse.
das sind diese eisenkisten nicht wert.

das ein ordentliches Netzteil was wiegen sollte , ist glaub jedem klar..
aber dennoch ist das gewicht nicht entscheident über der Qualität einer enstufe.

die mx1000 kann jedenfalls noch locker in der oberen liega mitspielen (vorrausgesetzt sie ist voll intakt)...

ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen das einer zuhause sitzt und sich bryan adams mit 300watt 5 stunden am stück reinknallt.

in punkto Hig-End....das interresiert mich schon lange nicht mehr , heutzutage hat dieses wort keine Bedeutung mehr.
schau in ebay rein , jedes zweite gerät wird als high-end angepriesen.
Dennis50300
Stammgast
#38 erstellt: 13. Jul 2014, 10:46

knallfrosch73 (Beitrag #37) schrieb:

ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen das einer zuhause sitzt und sich bryan adams mit 300watt 5 stunden am stück reinknallt.

in punkto Hig-End....das interresiert mich schon lange nicht mehr , heutzutage hat dieses wort keine Bedeutung mehr.
schau in ebay rein , jedes zweite gerät wird als high-end angepriesen.


Genau so sieht es aus

Was ich nur gerne hätte ist halt ein wenig mehr Luft, also Endstufen Clipping ausgeschlossen (weil's einfach sehr eklig klingt) die RX-V450 hab ich desöfteren dahingetrieben.
Der 663er eher nicht so, aber es ist durchaus immernoch möglich wo nun der Sub 80Hz abwärts Abhilfe geschaffen hat zur entlastung, im Zuge von "modernisierung" auf 5.1 auch nicht unbedingt verkehrt zumal diese Frequenzen nicht ortbar sind.

Der optische Aspekt geht mir allerdings auf den Keks, ich wünsche mir die optik der MX-70/1000 irgendwie daher.

Wenn ich mir die neue MX-5000 und CX-5000 so angucke... oder auch den A3030 wo diese beiden ja quasi kombiniert sind nur etwas schwächer natürlich in der Endstufe...
Was das soll muss man nicht verstehen, optisch ist das nicht im Ansatz Nachfolger, bisschen runder kann ich ja nachvollziehen, macht man bei den Autos ja auch... aber das ist definitiv optisch nicht mehr die MX/CX Serie....

Was soll denn einfach nur diese blake Front bei der MX-5000, so ne blaue LED hat mein Rechner damit ich weiss das der an ist, da gehört wie bei der 1000er die Pegel-LED's dran und die Impuls unten in der Mitte wo man auch die passenden Ohm zu einstellen kann.


Gruss Dennis50300
DB
Inventar
#39 erstellt: 13. Jul 2014, 12:10

Dennis50300 (Beitrag #27) schrieb:

In Sachen Stromverbrauch hat sich da mit Sicherheit einiges getan, Standbye ist wohl schonmal eines der ersten grossen Punkte....,

Nein. Der theoretisch mögliche Wirkungsgrad kontinuierlich arbeitender Verstärker verharrt weiterhin bei 78,5%. Praktisch liegt man weit darunter.


Dennis50300 (Beitrag #27) schrieb:

Wirkungsgrade von 90% hatten wie anfang 1990 oder gar früher noch in den 80ern sehr wahrscheinlich noch nicht gehabt.

Die hatte man damals nicht und heute auch nicht, bestenfalls bei D-Verstärkern.


MfG
DB
Dennis50300
Stammgast
#40 erstellt: 13. Jul 2014, 12:19

DB (Beitrag #39) schrieb:

Dennis50300 (Beitrag #27) schrieb:

In Sachen Stromverbrauch hat sich da mit Sicherheit einiges getan, Standbye ist wohl schonmal eines der ersten grossen Punkte....,

Nein. Der theoretisch mögliche Wirkungsgrad kontinuierlich arbeitender Verstärker verharrt weiterhin bei 78,5%. Praktisch liegt man weit darunter.


Dennis50300 (Beitrag #27) schrieb:

Wirkungsgrade von 90% hatten wie anfang 1990 oder gar früher noch in den 80ern sehr wahrscheinlich noch nicht gehabt.

Die hatte man damals nicht und heute auch nicht, bestenfalls bei D-Verstärkern.


MfG
DB


Sehr merkwürdig, deshalb schaffte ich mit der deutlich schwächeren RX-V450 fast dasselbe wie die MX-1000 und mit der 663er spätestens nun mit dem Sub der da nochmal entlastet im 2.1 Betrieb mindestens das Niveau der CX/MX 1000 Kombi mit den Fonum 701er was ich von meinem Dad her kenne.

Vorallem mit deutlich weniger kosten, ich liste mal meine Preise auf:
Canton GLE 470.1 -> 350€ (inkl. Versand)
Canton AS 85.2 SC -> 219€ (inkl. Versand)
Yamaha RX-V663 -> etwa 200€, Mikro kam extra nen 20er oder 30 euronen.

Das waren im Extremfall 799€ mal 2 um auf DM zu kommen wären das 1600DM, jetzt darfst du gerne die damaligen Neupreise CX-1000,MX-1000 und fonum 701 oder 701 DC zusammenrechnen.... das Verhältnis ist ernsthaft "geil" oder ?
Da warst du nämlich derzeit rund 6000DM also 3000€ los für dieselbe Leistung und derzeit hatte man keine Raummodeneinmessung

Selbst wenn ich mir noch diese empfohlene Mikrofon für 75€ bestelle um mit Carma zumindest noch besser den Frequenzgang überprüfen zu können, bin ich immernoch deutlich günstiger dabei und kann damit genauso auch mal Party machen und Party's unterhalten wenn ich Bock und Zeit dazu habe.

Natürlich unentgeldlich einfach weil's Spass macht zu sehen was das eigentlich so alles kann was man sich da so angeschafft hat

Zum Thema Energiehaltungssatz, das Experiment mit dem Rad ist dir dann denke ich mal auch bekannt
Deswegen kann ich mich auch nur über solche Test's nur sehr belustigen wo es heisst als Minuspunkt grosse Abwärme, es ist einfach nur logisch und normal das etwas an Energie in eine andere Energieart umgewandelt wird die man hauptsächlich eigentlich nicht bezwecken will, das ist aber unvermeidbar und einfach die Natur.


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 13. Jul 2014, 12:21 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#41 erstellt: 13. Jul 2014, 12:54
@Knallfrosch

nein Vulkan und Ti 5000 sind keine Anspruchsvollen Lautsprecher.
Haben einen ganz Normalen Impedanzverlauf und gehen nicht unter 2 Ohm im Betrieb.
Die welche ich meine habe ich weiter Oben schon genannt.

Martin Logan stellt als Beispiel Elektrostaten her gibt aber noch einige mehr.
Warum sollten die ganz andere Elektronik wollen?

Man sieht auch an der Häufigkeit wie viele Defekte M und MX Modele angeboten werden, das irgenwo gespart wurde.
Kommt bei anderen Herstellern und wesentlich älteren Geräte in relation weniger vor. Bsp. Accupahse, Krell,Threshold, SAE ect.

@ Dennis

Vergiss es einfach.

Mit deinem Amp kommst in Leistung und Quali nicht mal annähernd an die MX 1000 dran.
Spielt aber auch bei deinen Lautsprechern überhaubt keine Rolle, da kannst fast alles dran hängen und es macht keinen Unterschied.
Hier begrenzt nur dein Lautsprecher.
Aber das wirst du nie verstehen, weil du beratungs und verständnis resistenz bist.
Schade.
Dennis50300
Stammgast
#42 erstellt: 13. Jul 2014, 13:09
@onkel_böckes :

Nicht wirklich, definiere doch einfach mal was andere Boxen warum besser können ?

Was ich verstehe was andere Boxen besser könnten ist wenn die Tiefen und die Mitten richtig getrennt wären und nicht auf 2 TMT gleichzeitig laufen.
Weil die Wiedergabe wohl "präziser" wäre.

Aber ansonsten gibt es da nix was daran schlechter wäre in der Praxis.
Wobei man sagen muss für richtiges HiFi sind 2 Wege ja sogar eher beliebt soweit man liesst wenn es um die Story alleine schon geht 2 Wege vs. 3 Wege.
Also sogesehen hab ich da einen Kompromiss aus beidem der sogesehen sogar eh für mich auch der bessere ist.

Mehr "Interferenzen" soll man ja auch bei 3 Wege haben und von wegen Kugelförmig.. weniger räumlichens hören vorallem weil die Schallquelle/n auf verkehrte Höhe liegen bei 3 Wege.
Wenn ich danach gehe wären meine Magnat Monitor Supreme sogar besser abgesehen von dem Punkt das die keine hohen Pegel mochten.
Auf Ohrhöhe stehend war jedenfalls auch in den Tiefen deutlich mehr vom Frequenzgang vorhanden.

Nur weil man schon viel teure Hardware besessen hat quittiert einem das nicht die bessere Hardware.
Ist beim PC genauso, einige haben Anwendungszwecke wo Intel besser ist, da ist es bei mir schonwieder genau andersherum, da meine Software nunmal nicht altbacken programmiert ist, jedenfalls zum grösstenteil von mehreren Kernen eher profitiert, fahre ich mit dem AMD FX-8300 nunmal besser.


Gruss Dennis50300
onkel_böckes
Inventar
#43 erstellt: 13. Jul 2014, 13:41
Du willst es von mir definiert haben, hast also kein Ahnung und konntest bis jetzt auch kaum erfahrung Sammeln was auch an deinem Alter liegt.
Aber machst dir über so vieles Gedanken ohne wirklichen Plan.
Das wichtigste bei ordenlicher Wiedergabe ist der Raum, die Lautsprecher und deren Aufstellung im Raum.
Da die meisten keine eigenen Räume für ihr Hobby haben und im Wohnraum auch die Frau noch mit spricht.
Kann man am meisten mit Lautsprechern erreich in Punkto Klang.

Was Lautsprecher angeht, ähnlich wie bei Endstufen spielt hier das Gewicht eine Große Rolle.
Ein verwindungssteifes Gehäuse, ordentlich dimensionierte Magneten und Korpusse lassen von Qualität zeugen.
Nun kann ich dir hier sagen das einer meiner Tieftöner schon mehr Gewicht auf die Wage bringt als dein Ganzer Lautsprecher.
Ich brauche auch keinen Subwoofer, ist einfach nicht nötig.
Und ich kann einen teil meiner Lautsprecher aufgrund Hohem Wirkungsgrad mit jedwedem Verstärker antreiben.

Was einem persönlich am besten gefällt an verschiedensten Lautsprecher prinzipien muss man selber erhören.Egal ob 2 oder 3 Wege.
Es gibt hier überal Licht und Schatten.
Da hilft es nicht wenn ich dir sage wie es bei mir klingt, du musst es selber hören.
Ich kann dir aber soviel sagen das deine jetzigen Lautsprecher eher das untere Ende der Fahnenstange darstellen.
Mir geht es hierbei nicht um den Preis.

Du musst halt noch sehr viel Lernen, das musst ich auch.
Deshalb sein nicht so ignorant und versteif dich auf irgendeinen irrelewanten Nonsens.
Dennis50300
Stammgast
#44 erstellt: 13. Jul 2014, 13:57
@onkel_böckes:



Jetzt kommen wir wohl langsam auf einen Nenner

Fakt ist aber definitiv das meine GLE 470.1 deutlich günstiger sind als die Fonum 701er was jetzt ja nunmal einfach meine Referenz ist, wo ich hinwollte.
Wie schon geschrieben wurd auf den Ausdruck "High-End" kann man gut und gerne verzichten.

Mal sehen vielleicht komme ich auch nochmal dazu noch andere 3 Wege zu hören die vielleicht noch besser sind als die Fonum 701er ob das nun DC sind oder nicht, dürfte keinen grossen Unterschied machen, genauso wie wenn man die 470.1 mit den 470.2 vergleicht.
Letztere haben anscheinend nur den grossen Nachteil das die mit dem Abstand von der Wand dahinter deutlich kritischer sind da der Reflex laut Aussagen hinten ist und nicht vorne.

Wenn jemand aus Braunschweig am Start ist könnte man ja mal nen Vergleich machen, von einem "perrekten" Hörraum halte ich persönlich nicht viel, denn ich will dort geniessen wo ich auch vernünftig Leben/wohnen kann.
Mag sein das mich das etwas einschränkt aber bestimmt nicht so extrem das das grossartig etwas ausmachen würde, bisherige Erfahrung.

Ich bräuchte den Sub zum Musikhören eigentlich wohl auch nicht, aber im Zuge dessen das ich auf 5.1 hochgehen möchte war das da ich hauptsächlich Musikhöre nunmal das was mir am meisten Sinn machte, denn alles was ich habe ist nunmal in Stereo und da lag es nahe die Stereoendstufen zu entlasten damit was die Frequenzen von 80HZ bis nach ganz unten angeht.

Wenn ich Pech hab und bei 5.1 angelangt bin komm ich mit dem AVR anspruchshalber sehr wahrscheinlich in einen Engpass der es nötig macht für die Stanboxen dann wohl eine extra Endstufe an den Pre-Out zu klemmen.
Wenn der 400er ausreicht von Thomann aber das kleinere übel, ne Endstufe für 100€ wen die denn mindestens das kann was der AVR jetzt bringt für die StandBoxen dürfte alles astrein sein/bleiben.

Was HiFi als definition angeht, solange es echt rüberkommt, reicht halt die Hardware und ich werde solange nichts besser an meinen Ohren ankommen kann, bestimmt nicht weiter unnötig geld in teureres investieren wenn im Verhältnis Preis/Leistung nicht wirklich soviel mehr bei mir ankommt.

Sei's drum, ich baue also entweder demnächst weiter auf auf 5.1 und oder erstmal Vinyl, weil ich eher Musikhörer bin und werde ja sehen ob mein AVR mir in die Knie geht dann mit 5.1, jenachdem hol ich mir halt wenigstens eine extra Endstufe dazu oder eben nicht.
Man kauft sich das was man braucht, aber "vorsorgen" ist unsinnig, beim PC ja genauso, man pumpt da desöfteren vielzuviel Kohle rein für nix, die Erfahrung habe auch ich schon gemacht, aber wie sagt die Generation nach mir jetzt so schön "YOLO"

Was gelernt ab sofort macht man es besser.

Um nochmal zu den Magnat Monitor Supreme 200 zu kommen, die waren mit der deutlich schwächeren Onkyo TX-7630 schon total überfordert, konnten einfach nicht soviel ab und da hat bei Leistungsaufnahme 190 Watt bestimmt keine Musikleistung von 2x160 Watt geherrscht.
Geht ja nunmal einfach garnicht wenn das Netzteil lediglich 190 liefern kann, da waren es einfach die RegalBoxen die limitierten, als ich nämlich meine GLE 470.1 dann dran hatte ging da auch deutlichst mehr


Gruss Dennis50300
knallfrosch73
Stammgast
#45 erstellt: 13. Jul 2014, 16:33

Haben einen ganz Normalen Impedanzverlauf und gehen nicht unter 2 Ohm im Betrieb.


ok dann hab ich das nicht richtig verstanden...

wenn du diese infinity rs hast , würde ich die aber nicht mit den jbl ti5000 oder den quadral Vulkan vergleichen...
die spielen doch in ner ganz anderen Liga was auch preislich zu sehen ist...

die MX1000 packt auch diese 2 Ohm , kommt auf die lautstärke an....
warum die meisten defekt angeboten werden?
weil die meisten glauben , das ding hat Leistung ohne ende....hängen irgendwelche "Pappmaschee Lautsprecher" von pioneer oder so drann und wundern sich danach wenn es im Wohnzimmer mach Ampere stinkt...

die orginalen transen sind schwer zu bekommen...und wie bei revox...die meisten Endstufen gehören ausgiebig revidiert


das Problem bei diesen endtsufen ist das der eingangspegel von haus aus schon viel zu hoch reinkommt.
und was viele auch falsch verstehen , diese Endstufe ist nicht für 300 watt Dauerbetrieb bei 4 ohm Lautsprecher ausgelegt.
zudem kannste die schutzschaltung der MX komplett in die tonne treten...

es sei du hast die genau passenden für diese Endstufe drannhängen.

ich hatte vor vielen jahren alle drei defekt gekauft (war ein Spottpreis)...danach komplett zerlegt und mit den orginalen transen repariert.
den signalweg überarbeitet,ruhestrom optimiert usw...

@Dennis50300

von der mx1000 rat ich dir grundsätzlich ab...
1.....zu teuer in der Anschaffung
2.....du wirst deine Lautsprecher damit schrotten
3.....du wirst die Endstufe aufgrund der Lautsprecher schrotten
4....du wirst keinen finden der dir das ding ordentlich revidiert
5....das ding ist ein Tier , Sauft soviel Strom wie manch einer Bier
Dennis50300
Stammgast
#46 erstellt: 13. Jul 2014, 16:47
Soweit geb ich dir Recht knallfrosch73, bis auf einen Punkt, nämlich die Wattzahl an 4 Ohm.

Mein dad hat den Fonum 701er Sylvesterzustand 700 Watt zumindest an Impulsleistung (Also die Musikleistung) gefeuert und das über längeren Zeitraum.

Also die MX-1000 schafft echt einiges und das ohne zu clippen

Ok bei Michael Jackson hat es dann mal den Mitteltöner an der rechten Seite zerschossen "give in to me" -> "the bestialische Power"

Das das dingen sehr teuer in der Anschaffung und vorallem technischer Überarbeitung also ich nenn es mal "Refresh" ist, also Netzteil neumachen und Kondi's tauschen, das ist mir bewusst.

Aber träumen darf man ja mal

Es ist wie es ist, die MX-1000 ist und bleibt der Gott unter den Endstufen, zumindest für mich und viele andere, Über Geschmack, Einsatzzweck und Optik lässt sich noch und nöcher natürlich streiten.

Mir persönlich wenn ich so vergleiche würde ganz locker auch schon von den Daten eine MX-70 völlig ausreichen, die Optik wäre dieselbe und genügend Saft steckt auch da dahinter

Das ist wirklich ein fataler Punkt heutzutage, mir fehlt einfach diese Optik, abgesehen von der Farbe des Gehäuses (am liebsten schwarz, denn das Yamaha-Logo und die Schrift gehört nun grau/weiss auf schwarzen Untergrund), in die mitte eine Verstärkers gehört eine Pegelanzeige und bei Yamaha bitte die tollen LED's in rot und wem VU-Meter besser gefallen dann halt das.

So sind das alles nur Geräte die man gerne versteckt..., so wie der Jugendtraum (stefan) Heimkino wird wahr, bei grubitv auf Youtube.
sieht auch schick aus und mit aktueller Hardware und wie die Geräte nunmal alles aussehn gefällt mir dieses sideboard auch sehr, wo man den Center schön hinter Stoff verstecken kann.
Die seitlichen UFO-Türen die nach unten aufklappbar sind wo man den ganzen Elektrokram so reinstecken kann....

Moderne Wohnungen sehen ja auch eher so aus als hätte man nix, aber ich mag meine Hardware eigentlich und ich will verdammich nochmal das sich da auch präsentiert. Der eine mag es abgefahren und auffällig, ich mag es eher dezent aber dennoch schön anzusehen.

Wenn ich da so das ein oder andere Video auf Youtube sehe wo diese Combo der 1000er MX/CX läuft, geht mir die Kinnlade runter und ich bin einfach extrem neidisch

Die "Röhre Frankfurt" dürfte in diesem Falle bei der Suche nach diesen Geräten schon jedem aufgefallen sein... aber die Kosten...

Edit:
Hier ne' M-60 -> http://shop.die-roeh...-Endverstaerker.html


Technisch überholt und 2 Jahre Garantie


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 13. Jul 2014, 16:50 bearbeitet]
knallfrosch73
Stammgast
#47 erstellt: 13. Jul 2014, 17:55

Soweit geb ich dir Recht knallfrosch73, bis auf einen Punkt, nämlich die Wattzahl an 4 Ohm.

ich weis grad nicht was die für ne leistungsangabe haben , daher der willkürliche wert...

das die dinger viel Leistung haben weis ich , hab ja selber drei von denen...

das ding clippt viel früher als man denkt...da wäre ich sehr vorsichtig , leider ist die schutzschaltung der Endstufe wirklich ein graus , daher rauchen auch soviele ab

wenn es dein traum ist , dann ist es natürlich was anderes...so war es natürlich auch bei mir , aber eine reichte mir mal wieder nicht..(wie immer.. :D)
(siehe signatur )


Ok bei Michael Jackson hat es dann mal den Mitteltöner an der rechten Seite zerschossen "give in to me"

genau das meinte ich..und so geht es vielen.
lass mal von "Hazel Dean / Searching" laufen oder was von "Dynamix II"...dann machen deine Lautsprecher nur noch kurz "plopp" und die menbrane stülpt es nach aussen

aber wie gesagt , erwarte nicht zuviel von dem Monster...verdammt schwer , wuchtig im ausehen..aber in der heutigen zeit gibt es weitaus bessere geräte mit besseren werten für weniger Geld.

aber davon abgesehen...
erfülle dir deinen traum , sammle deine eigene Erfahrungen und wie onkel-böckes geschrieben hat , du musst mit deinen eigenen ohren höhren.
wie heist es so schön?....learning by doing...dem kerl kannste glauben was er schreibt...der hat wirklich Ahnung...

für meine musik die ich höre...brauch ich kein high-end

Dennis50300
Stammgast
#48 erstellt: 13. Jul 2014, 18:22

"Hazel Dean / Searching" laufen oder was von "Dynamix II"..


Das werd ich mir mal raussuchen, bin ja interessiert und offen für alles

Edit:
Es gibt leider keine Anhaltspunkte in der DR Database -.-
Schade gibt es anscheinend nur auf Vinyl, aber kommt da demnächst auch, merke ich mir definitiv vor, denn anscheinend wäre das genau sowas was ich wiedermal total absuchten werde

Edit 2:
@knallfrosch73

ausser eines dieser beiden wäre eventuell das richtige, dann könnt ich mir das deutlich schneller organisieren:
http://www.ebay.de/i...&hash=item3a7011bf4c

oder

http://www.ebay.de/i...&hash=item3f3826e7e9


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 13. Jul 2014, 18:35 bearbeitet]
Dennis50300
Stammgast
#49 erstellt: 13. Jul 2014, 18:43
erstbeste Youtube qualli hat DR10


der letzte nur 9 in meiner Liste.

Aber geile Mukke, weiss zu gefallen, weiss ich was ich mir vernünftig anschaffen muss mitunter als nächstes

Erinnert mich etwa an Men Parrish

Edit:
kann ich mir typischerweise bis laut Anzeige "-30dB" gut anhören ohne das mir da was wegknickt.
Vielleicht taugen die Youtube-Versionen nicht, don't know, aber Fakt ist das das geile Musik ist, das macht richtig Spass

So wie Anthony Rother früher "Little computer People" "electropop"

"suddenly i was born...." *dance*, nur das das noch ne ganze Ecke flacher war leider.

Also bisherigen zu Ohren gekommenes hat deutlich weniger als Dire Straits - Brothers in Arms, das ist mal Fakt mit DR10 und 9.

"the man to strong" ist noch ein Beispiel wo richtig fett abgeht.


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 13. Jul 2014, 18:55 bearbeitet]
Lime.Light
Gesperrt
#50 erstellt: 13. Jul 2014, 19:34
N'Abend.

dennis

Und das ist die MX-1000, sehr schwer sogar

Und zu dem Zappelnden LED's, richtige Musik sieht genau so nunmal auch einfach aus an einer vernünftigen Endstufe
Also muss ich mir am besten ne 80/85 organisieren und denn damit glücklich werden



Das Gewicht einer Endstufe ist ein grober Leitfaden, den auch ich stets propagiere;
allerdings ist er kein Maß, oder gar Garant, für "power ohne Ende", wie auch schon ein anderer User hier richtig anmerkte.
Oder besser gesagt, man muss schon einiges an Erfahrung im erforderlichen Materialaufwand/-Gewicht mitbringen, um dies, nach herkömmlicher Amp-Bauart und Schaltung, auch realistisch, richtig einschätzen zu können - was da, auch DAUERHAFT, rauskommen KANN.
Aber wie gesagt, Shit gibts immer, auch endlos schwere, wo allerdings die leistungsausbeute bei weitem nicht sztimmt, und/oder das ding schlicht und ergreifend nichts taugt.
Letzteres kommt zum glück eigentlich weniger vor, aber, "Mogelpackungen" bezüglich des Gewichts gibts zuhauf.
Sprich, Geräte, welche mit massivster OPTISCHE Bauweise Gewicht "sammeln", aber tatsächlich kaum was an Leistung bereitstellen.

Um erstmal nur bei den Yammi-M's zu bleiben, special die MX-1000:
Sie ist ein Musterbsp für alle Fälle;
Optik/Verarbeitung geht schon (GESCHMACK!),
veranschlagen wir für das nackte Gehäuse, incl. aller Anbauteile, mal großzügig 3 Kg, na, das ist schon was, an der Gesamtmasse..
Die beiden Trafos nehmen sich gut 80% der verbleibenden 17-18 Kg reinem Bauteilegewicht, da es keine Gewichts-effizienteren Ringkerne sind, restlicher Löwenanteil geht an die drei dicken Elko's, und den Grundträger der Kühlkörper.
Dann das etwas übrig gebliebene Gewicht der Platine(n), und sonstiger Bauteile.
Der versierte Verstärkerkenner wird hierbei sofort erkennen, dass da etwas eigentlich nicht stimmen kann;
diese schon beachtliche Leistung, bei eigentlich relativ GERINGEM Gewicht.
Da sie "gefühlt" durchaus schwer ist mit ihren knapp 21 Kilo, fällt das den meisten, die eben nicht genau die Verhältnisse abschätzen können, nicht auf.....

Kurz und schmerlos:
Die MX-1000 hätte MINDESTENS bei diesem Gewicht Ringkerne effizientester und teuerster Gattung benötigt, um die Leistung die sie abgeben KANN, auch DAUERHAFT und an /hoch)komplexen Lasten abzugeben.
Gerade bei 2 Ohm, denn, da ist es, wie bei einigen 4 oder 8 Ohm LS ebenfalls, dass im Betrieb auch mal nur 1 Ohm anliegen können.
Sowas bewältigt man nicht mit den dazu verbauten RELATIV kleinen Trafos.
Also, nicht falsch verstehen, die MX-1000 erbringt die groe Leistung, auch und gerade die Impulsleistung (letztere vor allem dank ihrer wirklich über jeden Zweifel erhabenen Reserven durch die 4 wirklich fetten elkos), aber sie kann sie auch nicht dauerhaft fahren.
Der zweite Punkt der sie für dauerhafte Höchstleistung limitiert ist, richtig, ihre Kühlung.
Erst recht im Betrieb mit LS unter 4 Ohm.
Es ist billigstes Fischgrätenblech, aufgenietet auf Trägerplatte, und absolut ungeeignet, hohe Wärme dauerhaft abzuführen.
Hier hat Yammi aber nichtmal am falschen Platz gespart, nein, sie sind einfach nur vom Durchschnittsuser mit Durchschnitts-LS ausgegangen, der es AB und AN mal ordentlich krachen lassen möchte, und das auch (mit korrektem Widerstand) mal im Partybetrieb mit mehreren LS als zwei.
Zu dem (damaligen) Neupreis sollte man auch nicht mehr erwarten, und das ist nicht negativ gemeint.
Dies alles ergab oftmals einen frühzeitigen Tod für die MX-1000, u./o., manche daran angeschlossenen LS, eben weil die Besitzer dieses Teil oft mit einem "echten" Power ("Kraft") Verstärker verwechselten.
Aber dazu brauchts bei der Leistungsabgabe dann doch wesentlich mehr Power, die auch schon immer, wesentlich teurer war, und, richtig, wesentlich mehr wog.

Außerdem....
die MX-1000 ist und war nie der "Nachfolger" der älteren M-80/85, im Gegenteil.
Sie ist eher oberhalb der älteren 60/65 anzusehen, wobei die Schaltung zu diesen auch im wesentlichen verschieden ist.
Auf die Class-A Spielerei wurde bewusst auch verzichtet denen gegenüber, da diese, bei gleichen eigentlich minderwertigen Kühlkörpern, lediglich den oft frühzeitigen Hitzetod bewirkten.
Erst recht dannn wenn der geneigte Durchschnittsuser die kiste in den Schrank stellte, oder die herrin des Hausses mal ein Platzdeckchen drauf legte.
klanglich gebracht hat der Kram eh auch nichts, das war nur werbewirksam, nicht mehr.
Damals klang ja alles angeblich besser, was Class-A im Namen hatte, auch Technics, die nie echtes Class-A im consumerbereich hatten.

Hingegen die 80/85er...
Das waren wahrlich "Budget" Endstufen, die eben all dies viel besser konnten.
Die Trafos waren stärker, die Schaltung gesamt ausgerifter, weitgehend identisch mit den kleineren Modellen, und, mit das zweitwichtigste bei echten Power Endstufen, die Kühlung aus massivsten Elementen.
Das sind eben exaxt die 2-3 Kilo mehr, die der 1000er fehlen.


WENN man aber, wie schon erwähnt, hohe Pegel an kritischen Lasten ständig braucht, braucht es dennoch ganz andere, wesentlich teurere, und kostspieligere Amps.
Unter einem dicken Accu, um im Vergleich bei den bekanntesten Japsen zu bleiben, läuft da nichts.



angefangen von quadral Vulkan über JBL ti5000 auch die HP590 usw...


Ich selbst hatte, wie es der Zufall so will, bereits Ende der 80er Vulkan 1, später auch Titan1.
(Und betreibe heute noch u.a. im Heimkellerkino Montan und Wotan 1 aus Erstbesitz. I love the old Phonologue Serie).
Das sind keine wirklch schwierigen LS; Wirkungsgrad könnte besser sein, thats all.
Damit spielt auch die MX-1000 locker und flockig.


die mx1000 kann jedenfalls noch locker in der oberen liega mitspielen (vorrausgesetzt sie ist voll intakt)...

ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen das einer zuhause sitzt und sich bryan adams mit 300watt 5 stunden am stück reinknallt.

In der oberen, richtig.
Nicht in der besten, oder der "königsliga", aber ich denke, das steht ausser Diskussion.
Bei letzterem hast Du auch recht, bei "echten" drei Watt kanns schon happig werden, mit Wirkungsstarken LS.


Was ich nur gerne hätte ist halt ein wenig mehr Luft, also Endstufen Clipping ausgeschlossen (weil's einfach sehr eklig klingt) die RX-V450 hab ich desöfteren dahingetrieben.


Mit den "richtigen" LS, Musik, und Hörgewohnheit, kann man fast jede (Consumer)-Endstufe dieser Welt ins clippen bringen, bzw. den LS vorher überlasten, was im Endeffekt schlimmer, mindestens fast das selbe ist.
Klanglich ist auf jeden Fall beides ziemlich schlecht, hihi...


Sehr merkwürdig, deshalb schaffte ich mit der deutlich schwächeren RX-V450 fast dasselbe wie die MX-1000 und mit der 663er spätestens nun mit dem Sub der da nochmal entlastet im 2.1 Betrieb mindestens das Niveau der CX/MX 1000 Kombi mit den Fonum 701er was ich von meinem Dad her kenne.

Vorallem mit deutlich weniger kosten, ich liste mal meine Preise auf:
Canton GLE 470.1 -> 350€ (inkl. Versand)
Canton AS 85.2 SC -> 219€ (inkl. Versand)
Yamaha RX-V663 -> etwa 200€, Mikro kam extra nen 20er oder 30 euronen.


Das ist ein mühseliger, unobjektiver Vergleich in allen Punkten; sorry.
An den selben LS, im selben Raum, mit der selben zehrenden Mucke, und echt hohen pegeln kann der 450er niemals gegen anstinken.
Nichtmal gegen eine kleine M-40.
Das erlaube ich mir jetzt mal einfach aus Erfahrung zu sagen.
Das es "laut" wird, und noch gut klingt, keine Frage.
Aber das ist eben nicht noch viel lauter, und dabei immer noch gutklingend.


die MX1000 packt auch diese 2 Ohm , kommt auf die lautstärke an....
warum die meisten defekt angeboten werden?
weil die meisten glauben , das ding hat Leistung ohne ende....hängen irgendwelche "Pappmaschee Lautsprecher" von pioneer oder so drann und wundern sich danach wenn es im Wohnzimmer mach Ampere stinkt...

die orginalen transen sind schwer zu bekommen...und wie bei revox...die meisten Endstufen gehören ausgiebig revidiert


das Problem bei diesen endtsufen ist das der eingangspegel von haus aus schon viel zu hoch reinkommt.
und was viele auch falsch verstehen , diese Endstufe ist nicht für 300 watt Dauerbetrieb bei 4 ohm Lautsprecher ausgelegt.
zudem kannste die schutzschaltung der MX komplett in die tonne treten...


Shit, hätte ich das mal vorher gelesen, hätte ich es nicht ähnlich selbst schreiben müssen, wie auch immer knallfrosch...



Mein dad hat den Fonum 701er Sylvesterzustand 700 Watt zumindest an Impulsleistung (Also die Musikleistung) gefeuert und das über längeren Zeitraum.

Also die MX-1000 schafft echt einiges und das ohne zu clippen

Ok bei Michael Jackson hat es dann mal den Mitteltöner an der rechten Seite zerschossen "give in to me" -> "the bestialische Power"

Das das dingen sehr teuer in der Anschaffung und vorallem technischer Überarbeitung also ich nenn es mal "Refresh" ist, also Netzteil neumachen und Kondi's tauschen, das ist mir bewusst.

Aber träumen darf man ja mal

Es ist wie es ist, die MX-1000 ist und bleibt der Gott unter den Endstufen, zumindest für mich und viele andere, Über Geschmack, Einsatzzweck und Optik lässt sich noch und nöcher natürlich streiten.


Der Mitteltöner war wohl etwas von "klassisch überlastet".


Überdenke das nochmal, gerade auch nach dem, wass ich gerade schrieb.
Die 1000er ist sicher eine sehr gute Endstufe, aber ganz bestimmt kein "gott" unter diesen.
Was sie, in meinen Augen heute, eindeutig disqualifiziert ist der Gebrauchtpreis, für gute, oder gar überholte Exemplare; erst recht, wenn sie von einem Händler mit Garantie stammen.
Es sind auch keine echten Vintage's, schon gar keine sammelwürdigen Klassiker im eigentlichen sinne, das Design ist nicht besonders (Wobei dies eindeutig Geschmack ist).
Es sind einfach nur von etlichen planlosen in der Bucht und sonstigem gebrauchtmarkt auf Grund hoher echter Wattzahlen gehypte Verstärker.
In einer Welt, in der eh alles aus vergangenen Jahrzehnten mit Metallfront und höherem Gewicht als "highEnd" gilt.
Übrigens..
Die wahren Erben der M80/85 stellte vom Gensamtkosept die MX-1 dar.
Aus eigener Erfahrung kann ich zu der aber nichts sagen.

Nice Evening
Dennis50300
Stammgast
#51 erstellt: 13. Jul 2014, 20:02
@Lime.Light :

Ist jetzt ein bisschen viel aufeinmal, guck ich mir aber noch an.

@knallfrosch73
Dynamix Live @RebalBass bringt es auf DR11 gefällt mir auch, falls es das richtige ist und läuft prima, da kann man prima drauf abzappeln

So fussball geht weiter


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 13. Jul 2014, 20:03 bearbeitet]
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