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Hörtest Hörproben Lautsprecher der 80er und 90er

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Autor
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onkel_böckes
Inventar
#102 erstellt: 30. Sep 2018, 18:46

Mechwerkandi (Beitrag #101) schrieb:

onkel_böckes (Beitrag #93) schrieb:

Daher hab ich meine Mains.

Ansonsten empfinde ich persönlich, nach einigen Hörtests, die Produkte des Herstellers, vor allem die älteren Typen, für reichlich überbewertet.



Hm, welchen Hersteller?

Tannoy, Urei,JBL, Onkyo, Yamaha?

Ich würde mir allerdings kein Urteil erlauben wenn nicht besagte Lautsprecher über Wochen und Monate in den eigenen Räumen gehört wurden sind.
Irgendwo mal immer wieder was hören ist wie das hören an sich, sehr sehr schwammig.

Und Überbewertet wird immer viel, daher hab ich auch so viel ausprobiert, immer gab es Legenden wie toll irgendwas ist.
Das meiste stellte sich als unbegründet herraus.

Was ich mir auch gut erklären kann, denn wenigsten werden je selbst richtig gute Lautsprecher in größeren Mengen über Wochen und Monate in den eigen 4 Wänden hören und gegeneinander vergleichen können.
Da fehlt Platz, Zeit und Mühe.
Also beschränkt sich das Urteil zumeist auf kurze Momente wo auf Messen oder bei Leidensgenossen dann doch mal was ausser der Norm gehört wird.
Und je nach Tagesform, Befindlichkeit und Sympatie oder Antipatie gegen den Hersteller oder die Optik, prägt sich ein toll oder nicht so toll ein.

Ich habe das oft bei Hifi Besuch erlebt.
Und ich selbst stelle bei mir immer wieder fest das ich bei egal welchem Lautsprecher sage: klingt heut irgendwie schlecht, dumpf, dynamik fehlt.
Und an anderen Tagen, ein Traum, besser geht nicht bis zu Tränen gerührt.

So long and ......
Mechwerkandi
Inventar
#103 erstellt: 01. Okt 2018, 07:16

onkel_böckes (Beitrag #102) schrieb:

Hm, welchen Hersteller?

JBL, Yamaha erinnere ich sicher.

onkel_böckes (Beitrag #102) schrieb:

Ich würde mir allerdings kein Urteil erlauben wenn nicht besagte Lautsprecher über Wochen und Monate in den eigenen Räumen gehört wurden sind.

Das ist sicher nachvollziehbar.

Markus sucht nach "Hörproben". Ich persönlich finde das so beschriebene Sammeln von Eindrücken nicht weniger zielführend.
Das ist wie mit dem Fernseherkauf:
Im Laden stehen 20 Stück nebeneinander, und alle haben ein sichtbar anderes Bild. Zuhause aufgestellt, verwischt sich der Eindruck nach kurzer Zeit der Gewöhnung.

Wenn die Leute gebrauchte Lautsprecherboxen verkaufen, Umzug oder finanzielle Engpässe mal abgesehen, dann doch nur, weil sie ihnen zu gewöhnlich, zu austauschbar geworden sind. Der Reiz des ersten Eindrucks ist verflogen. Viele sind beständig auf der Suche nach immer neuen Reizen, ohne überhaupt die Gelegenheit der Gewöhnung, der Schaffung von etwas verlässlichem, angemessen wahrzunehmen.
Die alten Boxen fliegen 'raus, neue müssen her, die sind ja "besser".

Nein, die sind erst mal nur "anders". Werbung spielt da eine große Rolle, weil sie Erwartungen schafft. Erwartungen auf neue Reize...
M_arcus_TM88
Stammgast
#104 erstellt: 01. Okt 2018, 10:31
Hallo mal wieder.
Ich hoffe mit dem Begriff "Hörproben" jetzt nicht den falschen Effekt ausgelöst zu haben.

Ich gehe nicht hin, kaufe ein paar LS, klemm die zu Hause dran und nach einer Stunde habe ich meine Probe genommen.

Nein, ich habe normalerweise die LS ca. 6 h am Tag in Betrieb. Das reicht von Radio hören, Fernseh gucken bis hin zum Hifigenuss inkl. Glas Wein. Hierbei kommen auch nahezu alle Lautstärken zum Einsatz.
Das Ganze zieht sich dann in der Regel über Wochen hin und ich fälle dann mein semiprofessionelles subjektives Urteil. Ein LS der mir dann wirklich gut gefällt bleibt dann bei mir, die anderen ziehen wieder ihres Weges.

Irgendwann verspüre ich dann Lust mal wieder was anderes zu hören. Nicht weil die Vorgänger schlecht waren, ich möchte nur Abwechslung haben. Also gehe ich auf die Pirsch und lasse mich möglichst nicht von Vorurteilen (Werbung, Tests, usw.) beeinflussen. Hiebei gilt dann aber Schema "Zufall und Gelegenheit". Zeit habe ich dafür. Ich laufe aber keiner Box hinterher die ja ach so gut und kultig ist, dafür aber sündhaft teuer und komplett ramponiert ist. Dann führe ich hier bald ein Altmateriallager (so ein Hifi-Ludolf).

Also wieder vielen lieben Dank für eure Anregungen und Ideen. Ich weiß, nach oben geht da noch ne Menge. Da komm ich noch zu.

LG
Markus

PS. Ich werde jetzt endlich mal meine "neuen" Heco Interior 505 Plus anklemmen. Ich berichte dann.
M_arcus_TM88
Stammgast
#105 erstellt: 12. Nov 2018, 11:27
Hallo Gemeinde,
will keinen neuen Thread aufmachen.
Ich könnte ein paar Canton Karat M70 ergattern. Lohnt es sich die mal um die Ohren zu hauen?
Habe aktuell noch ein paar Heco Argon 50 am Kabel. Sind die Karat klangtechnisch in irgendeiner Form wesentlich anders? Ich weiß, ich suche jemanden der schon mal beide gehört hat, trotzdem?
Parallel könnte ich mir auch ein paar Mordaunt Avant Short 904 schnappen.
Vielen lieben Dank für Infos.
Markus
Bastelwut
Inventar
#106 erstellt: 13. Nov 2018, 16:14
Moin....meine 2 Pfennige...

Erstmal zum Thema Subwoofer.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es immer der bessere Weg ist, sich gleich eine vernünftige
Box zu kaufen, dann braucht es solchen Tand nicht

Was Lautsprecher aus den 80ern angeht. Ich habe nach einigem hin und her meinen Favoriten gefunden.
Neutral abgestimmt, schöne Bühne, tief gehender Bass, der nicht wummert und eine meiner Meinung nach
schön neutrale Abstimmung.
Klar, meine Klipsch Forte waren knackiger und gingen mehr nach vorne, aber Klassik und Jazz hat mir noch nie
so viel Spaß gemacht und wenn man meiner Frau glauben kann (ich tue es), kommt Metal auch richtig gut.

Es ist die Heco Lab2.

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M_arcus_TM88
Stammgast
#107 erstellt: 13. Nov 2018, 17:00
Hi Bastelwut,
wo kommt das Thema "Subwoofer" auf einmal her? Also, ich will aktuell keinen. So what.

Nun, ich versuche mich nicht stetig bei den LS zu verbessern. Ich bin mit meinen Arcus TM 88 eigentlich sehr zufrieden.

Ich habe aber als "Vorruheständler" (bin zwar erst 55, aber als Dipl. Ing für den deutschen Arbeitsmarkt scheinbar nicht ausreichend qualifiziert. Das ist aber nicht mein Problem) jetzt mehr Zeit als vorher und die gilt es tot zu schlagen,

Darum habe ich mir ein Projekt erdacht um einfach die verschiedenen Klangwelten der unterschiedlichen LS-Hersteller zu erforschen. Da dürfen auch ruhig ein paar normale Mittelklasselautsprecher bei sein.

Ich kann ja nicht den ganzen Tag Motorrad fahren oder nur noch mit dem Wohnmobil verreisen.

Ich habe deshalb mal in die Runde gefragt ob sich die M70 überhaupt anzuhören lohnt oder ob das nur Hecos im Cantonfell sind.

Gruß
Markus
Passat
Moderator
#108 erstellt: 13. Nov 2018, 17:19

M_arcus_TM88 (Beitrag #107) schrieb:
oder ob das nur Hecos im Cantonfell sind.


Das waren Cantons noch nie.
Canton stellt seine Chassis selbst her und das war auch früher schon so.

Grüße
Roman
.JC.
Inventar
#109 erstellt: 13. Nov 2018, 18:16
Hi,


M_arcus_TM88 (Beitrag #107) schrieb:
.. um einfach die verschiedenen Klangwelten der unterschiedlichen LS-Hersteller zu erforschen.


falls Du da in der Nähe wohnst ...
Man weiß nicht was LS können, wenn man noch nie ein Eckhorn gehört hat.
Bastelwut
Inventar
#110 erstellt: 14. Nov 2018, 07:57
Mit dem Eckhorn hast du natürlich recht....aber das Budget!!!
Bastelwut
Inventar
#111 erstellt: 14. Nov 2018, 08:04

M_arcus_TM88 (Beitrag #107) schrieb:
Hi Bastelwut,
wo kommt das Thema "Subwoofer" auf einmal her? Also, ich will aktuell keinen. So what.


Es war halt eine Seite vorher Thema und ich wollte nur noch meine Meinung dazu los werden,
auch als Erklärung, warum ich in meiner 16qm Höhle 45kg Kühlschränke stehen habe

Canton konnten mich persönlich nie sonderlich überzeugen. Gerade weil du bei der einen Heco
das etwas spitze Klangbild kritisiert hast, sind meiner Meinung nach Cantons für dich eher suboptimal.
Aber bitte probiere es aus und berichte.
M_arcus_TM88
Stammgast
#112 erstellt: 14. Nov 2018, 08:45
Guten Morgen Bastelwut,
jetzt ist klar wo du das Thema Subwoofer her hast.
Ich geh mit dir auf Schulterschluß, ich hör auch lieber die nicht unterstützte Konstruktion.
Hatte diesen Exkurs im Thread wieder verdrängt, Asche auf mein Haupt.

Man merkt das du den ganzen Thread gelesen hast. Das ist bei manchen nicht der Fall, wobei bei steigender Seitenzahl es auch müßig würde. Ich werde ihn deshalb auch irgendwann teilen.

Ich hatte die klangliche Nähe von Heco und Canton auch vermutet. Ich lass mal die Finger davon.

Jetzt auch wieder an die Community: Was ist von den alten Magnat All Ribbon 8 zu halten? Ich weiß, nix "High End", aber könnte da was außergewöhnlich erhaltenes kriegen. Habe auch null Magnaterfahrung.

Gruß
Markus è
Bastelwut
Inventar
#113 erstellt: 14. Nov 2018, 09:12
Ich denke, dass du mit der TM-88 schon recht weit fürs Geld bist.
Aber darum geht es nicht und niemand hat mehr Verständnis dafür, als ich.
Verlass doch einfach mal die ausgetretenen Deutschen Lautsprecherpfade und gehe nach England.

Meine Top-Empfehlung in der Preisklasse ist die KEF Calinda.
Jetzt werden einige wieder aufschreien, dass die zu wenig Höhen hat und dass sie auf Ständer muss,
damit die Hochtöner auf Ohrhöhe kommen....alles Blödsinn, wenn man bescheuerte A-B Vergleiche sein
lässt und sich einfach mal eine Stunde mit guter Musik auf die Teile einlässt. Dann entfalten sie für mich
einen ganz eigenen Zauber, und einen Subwoofer brauchen sie definitiv nicht

Edit:
Und wenn es deutsch sein soll, ist eigentlich der Name Isophon schon gefallen?


[Beitrag von Bastelwut am 14. Nov 2018, 09:15 bearbeitet]
Yahoohu
Inventar
#114 erstellt: 14. Nov 2018, 10:14
Moin,
wenn schon KEF Calinda erwähnt werden: Das sind in der Tat Lautsprecher die sich deutlich vom damaligen deutschen Standard unterscheiden.
Ich hatte wirklich jahrelang Spaß mit diesen Lautsprechern. Bis ich IMF gehört habe. Das waren dann noch mal Welten, obwohl m.W. auch Komponenten von KEF verbaut wurden.
In den Kleinanzeigen wird gerade eine TLS 50 angeboten.
highfreek
Inventar
#115 erstellt: 14. Nov 2018, 10:44
Zufälligerweise überarbeite ich gerade ein paar Calindas, die so ein Honk schwarz angepinselt hat.
Die Abnstimmung ist schon english , keine Frage.
Die Weiche wurde gerade überholt und 4 Teile getauscht, die messtechnisch mehr als 10 Prozent von ihren Aufgedruckten Werten abweichen.

Der MT tönt wirklich schön und die Box macht Bass, keinen Zweifel ein tolles Produkt.

gegen die Verarbeitumg kann ich auch nix Sagen, kef wusste was sie warum machen.

Werde ich aber nicht behalten, den als Klipsch Jünger will ich mehr Höhen


[Beitrag von highfreek am 14. Nov 2018, 10:45 bearbeitet]
Bastelwut
Inventar
#116 erstellt: 14. Nov 2018, 10:54
Wozu gibt es Höhenregler
Yahoohu
Inventar
#117 erstellt: 14. Nov 2018, 10:57
Man kann aus einer Calinda keine Klipsch machen. Schon gar nicht mit einem Höhenregler
Bastelwut
Inventar
#118 erstellt: 14. Nov 2018, 11:24
Die direkten Nachfolger meiner Calinda waren ein Paar Klipsch Forte.
Geh also davon aus, dass ich weiß wovon du sprichst
Nur...ein Paar Calinda bekommst du für unter 200 ein Paar sinnvolle Klipsch
nicht unter 1000 €.

Die Fote haben wiederum gegen meine Lab2 verloren.

Edit:
Und warum sollte jemand aus einer feifühligen, sensiblen Calinda einen Klipsch-Rüpel machen wollen?


[Beitrag von Bastelwut am 14. Nov 2018, 11:26 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#119 erstellt: 28. Nov 2018, 22:27
Hallo,
ist mal wieder Zeit den Thread zu aktualisieren.
Meine Heco Interior 505 Plus haben sich ein neues Zuhause gesucht und jetzt haben sich ein paar ASW Cantius ML V MK2 bei mir eingenistet.
Bin mal gespannt wie die sich anhören und dann berichten. Fotos habe ich noch keine aber auch die folgen noch. Der erste Eindruck, sehr gut verarbeitet und vom Klang warm und voluminös.

Da man im Netz recht wenig zu den Teilen findet hier kurz eine kurze Bestandsaufnahme:

- Abmessungen (HxBxT):960 x 230 x 340 (mm)
- Gewicht: ca.20kg
- 2 Tieftöner mit 170mm
- 1 Mittelton mit 125mm
- 1 Hochttonkalotte mit 25mm
- 140 / 200W an 4 Ohm
- Bereich: 32 - 25000 Hz
- 3-Wege Bassreflex
- Bi-Amping

Habe heute mal Zeit gehabt näher reinzuhören. Der warme und voluminöse Klangcharakter hat sich bestätigt. Die Bässe sind recht kräftig und die Höhen leisten angenehme Arbeit.
Wenn man direkt von meinen Hecos umsteigt klingen sie erstmal dumpf. Umgekehrt kommen die Hecos recht hell und schlank daher.
Ich vermute auch das die Aufstellung bzgl. Wand nicht ganz unkritisch ist. Der Bass hat echt Eier, da werde ich ein wenig experimentieren müssen.
Bei der Pegelfestgikeit und Wirkungsgrad bleiben keine Wünsche offen. Die Transparenz könnte einen Ticken besser sein, geht bei dem Klangbild aber in Ordnung. Auch die Linearität ist absolut in Ordnung.

Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau. Alle Chassis sind im Gehäuse passgenau eingelassen. Das verarbeitete Echtholzfurnier ist ebenfalls von guter Qualität. Das Gehäuse selbst macht einen stabilen wertigen Eindruck.

Gruß
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 29. Nov 2018, 15:09 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#120 erstellt: 30. Nov 2018, 11:28
Wie schon angedroht die Fotos.
ASW
ASW
Gruß
Markus
busch63
Stammgast
#121 erstellt: 30. Nov 2018, 18:02
Die ASW sind wirklich erste Sahne. Allerdings müssen sie korrekt stehen und benötigen Platz drumherum!
Meine kleinen Varius Mod1 gehen erst auf Ständern stehend und wenn man drumrumkam laufen kann, richtig ab. Andernfalls klingen sie „normal“ gut. Bei optimalen Bedingungen dagegen sehr eindrucksvoll.
M_arcus_TM88
Stammgast
#122 erstellt: 30. Nov 2018, 22:58
@Highfreek,
Da du die KEF Calinda hier reingeworfen hast.
Jo, das ist eine tolle Konstruktion mit B139, B110 und T27.
In den 80ern waren das unsere Heros. Aber da gibt's kaum noch anständige Ware am Markt.
Und du hast recht, die Dinger zogen einen in den Bann. Ich werde noch mal suchen.
Gruß
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 01. Dez 2018, 09:54 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#123 erstellt: 09. Dez 2018, 15:37
Ich muss mal wieder aktualisieren.
Scheinbar wollten meine ASW nicht so alleine rumstehen und haben mir eine gute Fee zugeschickt.
Jedenfalls, kurz nach dem Aufstehen, war in Ebaykleinanzeigen ein Angebot über ein paar IQ 4180 AT zu lesen.
Der Verkäufer wollte für dieses Paar exakt 30€ haben. Entfernung von mir 8km. Der ganze Verkaufsakt, mit fahren, dauerte so ungefähr 25 min und die Teile standen bei mir im Wohnzimmer. Nein, ich hatte es nicht eilig,.
Ganz wohl war mir nicht, entweder hat der Typ mir Sperrmüll überreicht oder er wußte nicht was er tat. Bei diesem Preis ist man einfach misstrauisch. Aber das zweitere trat ein.
Die Dinger haben aufs erste einen super Klang und sind vom Korpus usw. noch fast tadellos. Sogar der gern von Kinderhänden eingedrückte MT ist ohne Beschädigungen.
Jetzt stehen die ASW aber schwer in Konkurrenz zu den IQs, zumal die mit 120€ 4x teurer waren, hehe.
Ich werde berichten.
Bis dann,
Markus
highfreek
Inventar
#124 erstellt: 10. Dez 2018, 08:17
Das hört sich nach einem guten Deal an. Viel Spass damit
M_arcus_TM88
Stammgast
#125 erstellt: 10. Dez 2018, 10:00
Guten Morgen,
bin noch ein Foto schuldig. Ist aber des erste Beutefoto.
Gruß
Markus
IQ 4180 AT

So, habe mich den Dingern jetzt auch hörtechnisch genähert. Da korpustechnisch doch nur eine kleine Baustelle zu bearbeiten ist, dürfen sie ins Wohnzimmer rein und ihr Liedchen singen.
Da erste was mir auffiel war die klangliche Verwandschaft zu meinen Arcus TM88. Ich schätze das liegt am gleichen Chassishersteller, in beiden ist teils Vifa verbaut (glaube ich). Aber, die Arcus kommen im Bassbereich etwas brockiger rüber, die IQs sind ein wenig runder und weicher. Speziell bei höheren Pegeln bleibt die IQ unangestrengt und die Tiefenstaffelung ist sehr ausgeprägt. Hier muss die Arcus ein wenig mehr drücken, kann aber auch an der Aufstellung liegen.

Im Leisemodus klingt die IQ bereits schön voluminös, kommt aber nicht an meine gerade ergatterte ASW Vantius ML V heran. Die scheint fürs Leisehören wohl gemacht zu sein und klingt auch sonst etwas fett, aber nicht unangenehm.

Bei den Höhen und Mitten liefert die IQ ein sehr ausgewogenes Bild ab. Nichts drängt sich in den Raum oder wird lästig und der Bass ballert nicht drüber. Überhaupt, das ganze Klangbild gefiel mir sofort, als ob ich diesen Lautsprecher schon seit Ewigkeiten kenne würde. Liegt vieleicht auch an meiner Lieblings Arcus TM88 die ich hauptsächlich höre. Das war bei der ASW nun ganz anders. Hier hatte ich ein regelrechtes Fremdheitsgefühl und musste mich erstmal ans Klangbild gewöhnen. Danach war es jedochwunderbar, eine richtige Alternative.

Bei der Transparenz macht die IQ eine gute Figur, alles ist ortbar und es baut sich eine schöne Bühne auf. Hier klingt die ASW etwas verhangener, punktet aber durch angenehmere Mitten. Habe dann zum Vergleich mal auf meine Heco Argon 50 geschaltet. Da kommt erstmal ein wenig Höhenstress auf. Zwar nur kurz, aber die Transpararenz ist hier ausgeprägter und die ganze Box klingt schlanker aber trotzdem kräftig.

Die Pegelfestigkeit die IQ ist allererste Sahne, die Dinger liefern unerschütterlich. Was mir aber auffiel, war die stärkere Auslenkung der unteren TT im Vergleich zu den oberen TT trotz Baugleichheit. Ich vermute das liegt am oberen geschlossenen, angeblich luftdichten, Gehäuse. Das untere Gehäuse ist ja als Bassreflex ausgelegt (oder TML?).

So, jetzt geht es an Handwerkern und Aufhübschen der Teile, die scheinen es Wert zu sein.

Bis dann wieder.

LG
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 10. Dez 2018, 13:42 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#126 erstellt: 09. Jan 2019, 21:18
So, habe mal wieder Lust und Zeit diesen Thread weiter zu pflegen.

Die ASW habe ich jetzt gut durchgehört und werde sie jetzt wieder der geneigten Öffentlichkeit zum Kauf anheim stellen. Nicht das die schlecht wären, im Gegenteil, das sind richtige Langzeithörboxen. Sehr, sehr angenehmes Klangbild und auch optisch attraktiv.

Aber was solls, mein Projekt sieht nicht vor mir hier ein Endlager aufzubauen und ein Paar muss gehen. Ich hatte auch überlegt die Argons von Heco rauszusetzen aber irgendwie hält mich was davon ab.

Ich habe jetzt ein paar Quadral Shogun MKV zum Schrottpreis (30€) in der Pipeline. Allerdings werde ich hier die Sicken der MT erneuern müssen und die Bespannung braucht auch Zuwendung. Ob die Teile was taugen weiss ich nicht aber ich wollte einfach mal ein paar Quadral haben. Wichtiger ist aber für mich in diesem Fall die anstehende Restauration. Die Quadral wäre da eine willkommene Dreingabe.

Jedenfalls bin ich gespannt wie doof ich mich dabei anstelle und wie die Dinger dann klingen. Werde natürlich (auch bei Nichterfolg) berichten. Fotos gibt es auch von vorher und nachher.

Bis dann wieder.
Markus
Ichhörnichtauf
Ist häufiger hier
#127 erstellt: 10. Jan 2019, 23:08
Hallo Markus,

deinen Faden finde ich recht interessant Mit welchem Verstärker/Receiver testest du?

Ich könnte noch die Dual CL 720 und MB Quart 390 (3.Gen) in die Runde werfen. Die Duals klingen recht rund, keine Spitzen Höhen und druckvollen Bass. Die Quarts haben noch mehr Tiefgang und die Höhen sind feinauflösender und auch prägnanter im Vergleich zu den Duals. Beide Lautsprecher benötigen allerdings einen potenten Verstärker mit guter Kontrolle der Chassis (Dämpfungsfaktor). Ich habe sie an mehreren Klassikern getestet (Marantz 2238B, Harman Kardon 150+, Sony STR 7055a, Sony 3140F). Die Sony 3140F Endstufe bringt beide Lautsprecher erst so richtig in Fahrt (die 7055a ist auch noch okay). Der Bass ist trocken und bildet ein schönes Fundament (Ich höre gern elektronische Musik). An den anderen genannten Receivern klingen die Lautsprecher schwammig in den unteren Frequenzen. Sogar leicht dröhnig. Die Höhen werden allerdings bei allen Geräten gleichermaßen wiedergegeben.

Im Vergleich dazu besitze ich noch ein paar kleine Grundig SuperHifi 550 Lautsprecher. Diese klingen auch gut und sie brauchen nicht so viel Kontrolle. Allerdings lösen sie nicht so gut wie die zuvor genannten Lautsprecher auf. Mein Favourit aus den dreien sind die Quarts. Mit etwas Glück bekommt man sie im zweistelligen Bereich. Aber aufpassen, die Hochtöner gehen gern kaputt. Vor Kauf probehören oder die Impedanz mit dem Multimeter prüfen. Bei 3,9 Ohm Widerstand sind meist die Hochtöner hin.

Meine Erkenntis aus aus dem Vergleich: Jeder Lautsprecher braucht auch einen geeigneten Verstärker mit entsprechender Kontrolle der Chassis. Als Faustregel kann man sagen, je älter der Lautsprecher, desto weniger Kontrolle und somit Dämpfungsfaktor ist seitens des Verstärkers nötig. Denn die Technik der Verstärker aus den 70ern gab nicht mehr her.


Gruß, auch der Marcus


[Beitrag von Ichhörnichtauf am 10. Jan 2019, 23:20 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#128 erstellt: 11. Jan 2019, 08:50
Hallo Marcus,
danke für dein Interesse und den Anregungen dazu.
Also ich schliesse alle LS an meinem Yamaha AX 596 an. Auch sonst bleibt alles statisch, Ausstellungsort, Quellgerät, Raumtemperatur, Whiskeysorte und Ehepartner.http://www.hifi-forum.de/images/smilies/1.gif

Die Idee hinter diesem Faden habe ich im Eingangsteil dieses Threads beschrieben. Letztendlich habe ich wieder einen Jugendtraum aufleben lassen mit all den negativen Zeitzeichen (keine Kohle, keine Ahnung, wollte aber geile Boxen haben).
Damit es einigermaßen authentisch wird habe ich mir deshalb dieses Limit von 200€ gesetzt.Und auch heute kaufe ich LS ohne Vorbehalte, einfach so. Natürlich mache ich mich vorher ein wenig schlau aber auf Sicherheit gehe ich nicht. Und wen ich Mist gekauft haben sollte... No Risk no Fun.

Ich will auch nicht der audiophile Experte werden oder sein. Nein, es soll Spass machen und leidenschaftlich sein. Abends vor den neuen "Schätzchen" sitzen und in reger Erwartung lauschen was da kommt, hat schon was. Schön auch, wenn Leute hier mitlesen und Anregungen geben. Vielleicht hilft es auch dem ein oder anderen beim Kauf alter und preiswerter LS, insbesondere bei kleinem Geldbeutel.

Ich muss nur innerhalb dieses Threads ab und zu auf das Budget von 200€ korrigierend hinweisen, mancher Mitleser empfiehlt mir gerne und gutgemeint eine Erhöhung. Problem, ich senke den Schwierigkeitsgrad beim jagen und das will ich nicht. Teuer und Neukaufen kann jeder.

Ein kleiner Ausflug:
Ich war vor ein paar Wochen bei Backes&Müller zum, keine Ahnung, Workshop? Nichts gegen B&M, die bauen tolle LS und ich habe mir einige angehört. Aber von Leidenschaft bei den Interessenten was Lautsprecher betrifft, kann eigentlich keine Rede sein. Eher geht es hier um die Hörkultur von teuren Klangkörpern destinguierter Käufer und es gibt auch nur B&M die wirklich LS bauen können. Ähnlich wie bei Apple, so ein bisschen religiös.
Man wird auch sehr schnell gefragt wieviel Geld man auslegen möchte. Das scheint eh ein Parameter bei B&M zu sein. Solange man Kaufabsicht signalisiert ist auch alles gut, wenn nicht, keimt Desinteresse auf.

So, genug gelästert. Genau das will ich nicht mehr. Das hat mich zu sehr an mein vorheriges Leben erinnert. Immer schön Vollgas auf der linken Spur und leidenschaftslos das Leben runterleben.

Viele Grüße
Markus
busch63
Stammgast
#129 erstellt: 11. Jan 2019, 10:22
Klar. Bei Neuwaren Verkäufer kenne ich das gut. Je exclusiver bzw. elitärer der Anspruch desto weniger „normalo“ geeignet. Motto: Kaufen? Ja? Nein? Raus!

Das 200€ Limit ist prima....ich gebe meist noch deutlich weniger aus....allerdings sind ab und an auch Reparaturen nötig die ich dann auch machen lasse / kaufen muss.

Dein Ansatz ist prima.....allerdings irgendwann biste auch damit „durch“...
M_arcus_TM88
Stammgast
#130 erstellt: 11. Jan 2019, 11:07
Das befürchte ich auch. Darum nehme ich ja auch die ersten Reparaturfälle mit ins Visier. Später könnte ich mir vorstellen eine Low Budget DIY aufzuziehen.
Handwerklich müsste ich das draufhaben. Habe mal Schlosser/Technischer Zeichner/Ingenieur gelernt. Und da mich der Arbeitsmarkt (Gott sei Dank und zugleich traurig das man sowas sagen muss) nicht mehr haben möchte, ist auch Zeit dafür da. Aber noch ist das Zukunftsmusik.
Ichhörnichtauf
Ist häufiger hier
#131 erstellt: 12. Jan 2019, 00:33
Mit deinem Yamaha bist du recht gut aufgestellt, wenn man die technischen Daten liest. Damit kannst du ein breites Spektrum an Lautsprechern bedienen. Aber er ist doch viel zu neu Wenn du deine(n) optimalen Lautsprecher gefunden hast, kannst du anschließend Vintage Receiver bzw. Verstärker durchprobieren. Natürlich LowBudget und selbst reparieren


[Beitrag von Ichhörnichtauf am 12. Jan 2019, 00:34 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#132 erstellt: 12. Jan 2019, 08:40
Bin gerade dabei meinen alten Yamaha A 760 zu reanimieren. Ich muss mich nur noch aufraffen. Ersatzteile habe ich schon.
Apalone
Inventar
#133 erstellt: 13. Jan 2019, 08:41

Bastelwut (Beitrag #116) schrieb:
Wozu gibt es Höhenregler.....



Bastelwut (Beitrag #106) schrieb:
.....
Ich bin der festen Überzeugung, dass es immer der bessere Weg ist, sich gleich eine vernünftige
Box zu kaufen, dann braucht es solchen Tand nicht.......


So ist das.

Was sollen denn Höhenregler konkret regeln?
M_arcus_TM88
Stammgast
#134 erstellt: 14. Jan 2019, 18:19
Also im Normalfall betreibe ich meine LS auch ohne Höhen- und Bassregler. Ich bin auch der festen Überzeugung das gute LS das nicht brauchen.
Aber wenn die LS und die Raummoden absolut nicht harmonieren dreh ich auch schon mal dran. Und so schlimm ist es ja auch nicht. Ist vielleicht auch eine Kopfsache.
Früher haben so manche noch einen EQ drangehangen, sich eine Badewannenkurve gebaut und dann noch Loudness draufgepackt.
gapigen
Inventar
#135 erstellt: 15. Jan 2019, 07:58

Also im Normalfall betreibe ich meine LS auch ohne Höhen- und Bassregler. Ich bin auch der festen Überzeugung das gute LS das nicht brauchen.

Das sehe ich grundsätzlich genauso, wenn da nicht die akustisch schlechten Räume wären, in denen die guten Lautsprecher stehen....
Mechwerkandi
Inventar
#136 erstellt: 15. Jan 2019, 08:59
Professionelle Betreiber von Lautsprechern benutzen umfangreiche Systeme zur Klangkorrektur/-manipulation, um die Lautsprecher an die jeweilige Situation anzupassen.
Bei HiFi Jüngern ist das häufig verpönt.

Warum eigentlich?
.JC.
Inventar
#137 erstellt: 15. Jan 2019, 09:17
Weil damit richtig umzugehen nicht so einfach ist.
gapigen
Inventar
#138 erstellt: 15. Jan 2019, 09:22
Ohne Regler gibt es eigentlich nur zwei Zustände: Setup klingt oder Setup klingt nicht.

Mit Einmess-Systemen gibt es gefühlt unendlich viele Parameter, die das Ergebnis beeinflussen. Das fängt schon damit an, in welchen Abständen man das Mess-Mikrofon zu einander positioniert. Am Ende muss dann doch das Ohr entscheiden. Und man hat immer das Gefühl, es geht noch besser. Und das kann unzufrieden machen...
M_arcus_TM88
Stammgast
#139 erstellt: 15. Jan 2019, 10:16
Da ich ja im Moment häufig die LS wechsel fiel mir im Vergleich von meinen ASW Cantius ML V zu meinen IQ 4180 AT auf, das diese doch sehr unterschiedlich abgestimmt sind.

Der erste Reflex war also an den Reglern zu fummeln. Dann kam aber das Männlein auf der Schulter welches sagte: "Das tut man nicht. Du nimmst den LS ihren Charackter oder hast du da etwa Mist stehen?"

In dem Fall auch richtig, denn das Gehör ist ein Gewohnheitstier und wenn dann eine Umstellung ansteht brauchts ein wenig.

Allerdings, wenn die Raummoden einfach nicht mitspielen wollen bleibt einem zuerst nichts anderes übrig, zumal es ja nichts kostet. Alternativen (LS wechseln, Raum umgestalten, externe Hilfe beauftragen usw.) sind teuerer und aufwändiger.

Ich glaube diese Abneigung gegenüber den Reglern stammt aus meiner Anfangszeit mit billigen, schlechten LS. Da hat man mit den Reglern das Beste rausholen wollen und meist wurden Bass und Höhen voll reingedreht um sich Klang zu zaubern.

Irgendwann kam dann der beste Kumpel mit den ersten guten LS um die Ecke und hörte auf "Defeat" oder "Source Direct". Das Problem, das Zeug hörte sich gut an. Das naheliegende Fazit, wenn man regeln muss hat man Mist da stehen. Das will man sich natürlich nicht eingestehen, also wird nicht gedreht, auch wenns sich Shyce anhört.

Ich glaube das deshalb diese Regler verpönnt sind. Eigentlich spricht nichts dagegen bei normalen und höherwertigen LS da ein wenig zu "Pfuschen"
Ich kann auch hingehen und alternativ meine Fliesen rausreißen und Teppich verlegen um das Ganze bei den nächsten LS wieder rückgängig zu machen.

Gruß
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 15. Jan 2019, 10:23 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#140 erstellt: 15. Jan 2019, 11:40
Bei mir was neues altes

IMG-20190115-WA0000


[Beitrag von highfreek am 15. Jan 2019, 11:41 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#141 erstellt: 15. Jan 2019, 11:46
ITT Superion 1300 mit Titan beschichteten Mitteltöner, 3 Wege System mit integrierten Subwoofer, Wabenflachmembranen und leider ausgetauschten HT , original waren Bändchen drin, aber für die paar Euro war es mir einen Test wert. Und es klingt sogar ordentlich . Wirkungsgrad eher mau. Aber schöne Klangfarben und ein sehr aufwändiges Gehäuse ohne 90 grad ecken.
Der VK fand keinen Käufer so das ich wirklich günstig dazu kam


[Beitrag von highfreek am 15. Jan 2019, 11:53 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#142 erstellt: 15. Jan 2019, 12:12
Hi Dieter, allein das Design ist es schon wert. Dann noch obendrauf die Technik. Was will man mehr?
Gruß
Markus
Blueline56
Stammgast
#143 erstellt: 15. Jan 2019, 14:12

gapigen (Beitrag #138) schrieb:
Ohne Regler gibt es eigentlich nur zwei Zustände: Setup klingt oder Setup klingt nicht.


Genau so ist es, in den letzten Jahrzehnten hatte ich meine Marantzverstärker zu 99% im Source Direct Modus laufen, mein jetziges Setup besteht
aus der Onkyo Endstufe M-5550, einen Onkyo DX-6550 CD Player (wechselweise mit einem Sony CDP 997) und den Montan MK3 und der Sound ist einfach nur gut. Die Montan MK3 hat ja einen sehr guten und tiefen Bass, Abends hätte ich allerdings schon mal den Wunsch, den Bass etwas abzuschwächen, nicht das er mich stören würde, aber der geht natürlich durch die Wände und ich wundere mich doch etwas, das sich meine Nachbarn noch nicht beschwert haben
M_arcus_TM88
Stammgast
#144 erstellt: 28. Jan 2019, 18:45
Hallo miteinander,
habe heute meine Quadral Shogun MK V geholt. Im Gegenzug haben die ASW Cantius ML V (Gott sei Dank) ein gutes neues Zuhause bei einem Forumsfreund gefunden.

Also, die Shoguns haben ausser den MT-Sicken absolut keine Beschädigungen. Die Korpie sind wie neu, der Samt vorne an den Chassis ist ohne Flecken oder Abstoßungen. Die Terminals sind absolut leichtgängig. Die Bespannung selbst muss an ein paar Stellen geklebt werden. Alle Chassis laufen einwandfrei. Zum Klang kann ich noch nicht viel sagen, habe nur den Eingangstest gemacht. Der Bass scheint aber recht satt zu sein und die Höhen sind sauber.

Der Verkäufer hatte die LS scheinbar vorher nochmal komplett gereinigt. Nirgends Staub, auch nicht an den Terminals oder am Bassreflexrohr. Dafür das ich nur 30€ gezahlt habe ein feiner Zug.

Ich werde morgen vielleicht ein paar Fotos reinstellen um den Ist Zustand zu zeigen.

Bis dann
Markus
Blueline56
Stammgast
#145 erstellt: 28. Jan 2019, 22:25
Sind das die Shogun mit dem Bändchen HT ?
M_arcus_TM88
Stammgast
#146 erstellt: 28. Jan 2019, 22:46
Nein, leider oder Gott sei Dank nicht. Die haben normale Kalotten.
Blueline56
Stammgast
#147 erstellt: 28. Jan 2019, 23:15
Wieso Gott sei Dank nicht, ich möchte keine LS mehr ohne Bändchen, da sind die Höhen einfach nicht nervig und schön seidig....


[Beitrag von Blueline56 am 28. Jan 2019, 23:15 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#148 erstellt: 29. Jan 2019, 06:39
"Gott sei Dank" wegen den Reparaturkosten, nicht wegen dem Klang.
Da bin ich voll auf deiner Seite.
Gruß
Markus
onkel_böckes
Inventar
#149 erstellt: 29. Jan 2019, 07:11
Das liegt aber nicht an den Bändchen.
Das Bänchen, Magnetostaten,Horn, Kalotten unterschiedlich wahrgenommen werden liegt nicht an der Bauart.

Sondern an Abstimmung und Konstruktion des Lautsprechers.
Es ist auch kein Unterschied wahrnehmbar, es gibt dazu hinreichende Tests.
Im Monitor Treat wurde das erst letzthin verlinkt, war sehr aufschlussreich und deckt sich mit meiner Erfahrung.
Aber das passt nicht zum Jahrzehntelangen Hifigeschwurbel.
M_arcus_TM88
Stammgast
#150 erstellt: 29. Jan 2019, 07:49
Als Quadralneuling, und dann auch noch mit ner ollen Shogun, kann ich da noch nicht viel beisteuern.
Aber Quadral hat bei den Bändchen-HT halt Tradition. Ich habe immer die Sorge das Quadrals mit defekten Bändchen gerne verkauft werden. Dann hat der Käufer die Rennerei und Reparaturkosten. Ich kann mich aber auch irren.
Werde meine heute mal anschließen, probehören und mich dann der Restauration widmen. Mal schauen wie ich das mit der Sickenreparatur des MT hinkriege. Ich mach vorher noch Fotos für euch.
Gruß
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 29. Jan 2019, 08:07 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#151 erstellt: 29. Jan 2019, 08:41
Ich stelle gerade mit Freude fest das sich hier einige Quadralisten eingefunden haben.
Habe da auch direkt eine Frage. In welchen anderen LS von Quadral ist der gleiche MT verbaut wie in meinen Shogun MK V? Bei den Tribunal MK IV bin ich mir sicher. Der MT ist eine 110er Kalotte, keine 132er. Dann könnte ich evtl. auch umbauen.
Gruß
Markus
M_arcus_TM88
Stammgast
#152 erstellt: 29. Jan 2019, 10:30
So, nun die ersten Fotos vom "Wareneingang"

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