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Bessere Bässe durch neuen Verstärker?

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DJ_Bummbumm
Inventar
#1 erstellt: 08. Nov 2009, 16:07
Ausgangslage:
In meinem bescheidenen Wohnzimmer treibt ein NAD C372 ein Paar KEF XQ40 (kleine Standboxen) an. Quellgeräte sind ein CD-Plattenspieler Harman/Kardon HD7625 sowie ein Radiowellenempfänger Denon TU-255 (Hörgewohnheit: 95% WDR 3).
Der Raum sollte ausreichend bedämpft sein (Teppichboden, 10 qm Gardinen, 13 qm offene Bücherregale)

Der Klang ist zufriedenstellend (ich kann stundenlang mit Freude Musik hören) bis auf die Wiedergabe der Bässe, die im Popbereich nicht immer so präzise kommen, wie sie meiner Ansicht nach kommen sollten. Mit klassischen Aufnahmen habe ich das noch nicht wahrgenommen.
Grundsätzlich ist die Basswiedergabe aber in Ordnung. Orgelplatten klingen erfreulich voll und rund.
Raummoden gibt es bei 41Hz, bisher habe ich aber erst einen einzigen Track gefunden, bei dem das wirklich die Suppe versalzt.

Ziel:
Präzise Bässe so weit wie möglich.

Erster Ansatz:
Einen anderen Vollverstärker ausprobieren.

Die Vorrunde:
Zwei Hifi-Häuser boten mir die Möglichkeit, einige Verstärker im Vergleich zum NAD zu hören. Die beiden Sieger werde ich noch daheim testen.

Testmaterial:
Für die Vorrunde habe ich mich auf wenige Tracks beschränken müssen:

Marisa Monte: Rose and Charcoal, Track 6: Danca da solidao
The Beatles: Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (Remaster 2009), Track 1: Titelstück
Kate Bush: Aerial, Disk 2, Track 3: An Architect's Dream
John Zorn: Naked City, Track 1: Batman

Sollen alles gute bis exzellente Aufnahmen sein.

Ein bißchen Orgel, Trompete und Sacre du printemps habe ich auch mal angespielt, aber nicht ernsthaft zum Vergleichen verwendet.

Bei den Endtests wird selbstverständlich ein ungleich größeres Repertoire zum Einsatz gebracht werden.

Die Kandidaten:
Leemah Pulse
Yamaha A-S 1000
Arcam A38
Cambridge Audio Azur 740A
Unison Unico P
Exposure S3010
Audionet SAM V2

Test-Setup:
Da beide Hifi-Häuser die Marke KEF nicht führten, und mir ein Transport meiner Boxen zu mühsam war (zudem wäre ein Schaden auf den schönen Lackoberflächen schon ärgerlich), musste ich für die Tests mit kleinen Standboxen von Monitor Audio und von System Audio vorlieb nehmen.
Umschaltboxen gab es keine, auch keine Pegelabgleiche.
Ich konnte nach Belieben die Stücke wechseln und die Lautstärke ändern, wovon ich ausgiebig Gebrauch gemacht habe
Für ein analytisches Vorgehen fehlen mir die Kenntnisse. Daher stand für mich der Gesamteindruck im Vordergrund. Teilweise habe ich versucht, Beobachtungen durch mehrfaches Hören zu erhärten.

Ergebnisse:
ERSTENS:
Ich bin auf KEF fixiert. Eine schwierige Hürde war es, mich erst einmal mit meinem NAD auf die anderen Testboxen einzuhören. Die waren sicherlich nicht schlechter als meine KEFs, aber anders. So viel Spaß wie daheim hat mir das Hören damit nicht gemacht. Natürlich spielt hier auch die Testsituation eine Rolle.

ZWEITENS:
Dennoch: die Unreinheiten im Bass traten in der Vorrunde auch mit dem NAD kaum auf. Somit fällt der Verdacht wieder auf mein Wohnzimmer und die KEFs bzw. deren Kombination.

DRITTENS:
Der NAD ist nicht so schlecht, und die Unterschiede zwischen den Kandidaten waren gering. In diesem Forum gelegentlich getätigte Aussagen wie „mit NAD an guten LS fährt man BMW im zweiten Gang“ konnte ich nicht nachvollziehen, das gilt wohl für anspruchsvollere Hörer mit anspruchsvolleren Lautsprechern.
Als signifikant besser als den NAD empfand ich nur den Leema und den Audionet. Aber auch dieser Eindruck muss sich erst noch daheim erhärten. Eindeutige Deklassierungen und Triumphe gab es keine.

Einzeleindrücke zu den Kandidaten:
Die folgenden Eindrücke sind mangels besseren Wissens subjektiv formuliert. Möglicherweise verbinde ich mit bestimmten Begriffen ganz andere Klangeindrücke als die meisten Leser. Nehmt es einfach zur Kenntnis.

Leemah Pulse: schöne räumliche Abbildung, die „harten“ Bässe bei Sgt. Pepper's klingen angenehm ohne „weich“ zu werden.

Yamaha A-S 1000: straff, alle Instrumente auf einer Linie.

Arcam A38: sehr klar, aber noch druckvoller als der NAD. Daher die falsche Richtung.

Cambridge Audio Azur 740A: wie der NAD

Unison Unico P: vielleicht detaillierter als der NAD. Letzterer gefällt mir nach dem Zurückschalten aber dann doch besser, da etwas klarer.

Exposure S3010: wie der NAD

Audionet SAM V2: detailliert und fein sortierend.

Weiteres Vorgehen:
Aus der Vorrunde gingen der Leemah und der Audionet als die einzigen Geräte hervor, die für einen Heimtest in Frage kommen,

Vorher aber folge ich noch der Empfehlung eines der Händlers und probiere daheim akustische Elemente aus (Bassfalle). Erst danach geht es wieder zu den Verstärkern.
Leider werde ich dazu erst in einigen Wochen Gelegenheit haben (Berufspendler).

Die Hifi-Häuser werde ich noch an anderer Stelle ausführlich empfehlen. Bei beiden gab es eine Beratung, die den Namen wirklich verdient.

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 08. Nov 2009, 16:07 bearbeitet]
CHILLOUT_Hünxe
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2009, 16:21
Diese erfahrungen wie du sie beschrieben hast , habe ich auch so ähnlich erfahren, deshalb habe ich mir für meine Karats auch die AA 406 gegönnt, jetzt spielen sie richtig stimmig und vermisse untenrum nichts mehr.

Kurz und bündig, die Bässe spielen jetzt viel spräziser und straffer, das was ich bei manchen Musikstücken vermisste hatte, da ging dem bass einfach die Luft aus.

Ach ja, ein schöner Bericht.



[Beitrag von CHILLOUT_Hünxe am 08. Nov 2009, 16:24 bearbeitet]
lorric
Inventar
#3 erstellt: 16. Nov 2009, 12:21
Hi,

schöner Bericht. Kannst Du bitte präzise Bässe definieren? Was stört Dich im Moment? Das Timing? Betrifft das Bassinstrumente (Bass-Gitarre, Kontrabass, Cello usw.) an sich, oder vielleicht auch das Schlagzeug?

Gruß
lorric
DJ_Bummbumm
Inventar
#4 erstellt: 16. Nov 2009, 14:18

lorric schrieb:
Kannst Du bitte präzise Bässe definieren? Was stört Dich im Moment? Das Timing? Betrifft das Bassinstrumente (Bass-Gitarre, Kontrabass, Cello usw.) an sich, oder vielleicht auch das Schlagzeug?

Das Timing ist ok und die Wiedergabe von Schlagzeug lässt - für meine bescheidenen Ansprüche - keine Wünsche offen.

Was mir nicht gefällt, sind tatsächlich die Bassinstrumente, die zwar differenziert, aber teilweise etwas wummrig kommen.

BB
lorric
Inventar
#5 erstellt: 16. Nov 2009, 14:24
Ah ja - danke für die Info.

Da Du den Audionet genannt hast, möchte ich hier noch den Trigon Energy ins Rennen werfen. Durfte ich an Dali Helicon hören. Vielleicht kannst Du den auch mal probehören.

Gruß
lorric
Laser12
Stammgast
#6 erstellt: 18. Nov 2009, 22:16
Moin,

egal wie nett man das formuliert: Zur Threadfrage

Bessere Bässe durch neuen Verstärker?

lautet die Antwort vermutlich: nein.

Ich habe mal ein paar Punkte rausgegriffen:

DJ_Bummbumm schrieb:

NAD C372 ein Paar KEF XQ40 (kleine Standboxen) an. Quellgeräte sind ein CD-Plattenspieler Harman/Kardon HD7625

Der Klang ist zufriedenstellend (ich kann stundenlang mit Freude Musik hören) bis auf die Wiedergabe der Bässe, die im Popbereich nicht immer so präzise kommen, wie sie meiner Ansicht nach kommen sollten. Mit klassischen Aufnahmen habe ich das noch nicht wahrgenommen.

Was mir nicht gefällt, sind tatsächlich die Bassinstrumente, die zwar differenziert, aber teilweise etwas wummrig kommen.

Ein bißchen Orgel, Trompete und Sacre du printemps habe ich auch mal angespielt

die „harten“ Bässe bei Sgt. Pepper's klingen angenehm ohne „weich“ zu werden.

Ziel:
Präzise Bässe so weit wie möglich.


Was ich nun schreibe, hat keinen Anspruch auf absolute Geltung von Geräten in allen möglichen Kombinationen sondern ist meine persönliche Meinung bzw. mein Hörempfinden und darauf ausgerichtet, dem TE zu helfen. Es soll kein Ausgangspunkt für Glaubenskriege sein.

Die KEF XQ40 ist eine gute Box zum UVP 3.200,-/ Paar mit besonderen Stärken im mittleren Bereich und ordentlichen Höhen. Der Bassbereich ist relativ schwach. Das wird sogar in einem Test angedeutet. Nach meinem Empfinden ist die Box besonders für den Bereich Jazz und Blues geeignet und könnte mit geeigneter Röhrenelektronik wahrscheinlich sogar eine sehr gute Kombination dafür ergeben.

Den NAD C 372 kenne ich nicht. Sein aktueller Nachfolger NAD C 375 ist klanglich mindest gut, weitestgehend typisch englisch, mit Stärken im Bassbereich. Von der Verarbeitung gibt es sicher besseres, die kleinsten Lautstärkeschritte über Fernbedienung sind sehr groß, kurz gesagt eine Zumutung. Der UVP liegt bei knapp 1.400,-.

Den CD-Player Harman/Kardon HD7625 habe ich bisher nicht gehört. Er dürfte jetzt ca. 15 Jahre alt sein, sein UVP dürfte in € umgerechnet bei ca. 700,- gelegen haben.


Bei meinen Hörtests ist mir aufgefallen, dass die meisten Händler Verstärker an Boxen vorführen, die bassmäßig gar nicht alles wiedergeben können, so dass eine Beurteilung schwierig ist.

Ich habe Deine Liste mal sortiert, wie ich die Bassrangfolge empfinde:
Exposure S3010
NAD C 375 (nicht 372)
Leema Pulse
Cambridge Audio Azur 740A
--------------------------- großer Schritt hier zwischen
Yamaha A-S 1000
Audionet SAM V2
Arcam A28 (nicht A38)

Unison Unico P kenne ich nicht


DRITTENS:
Der NAD ist nicht so schlecht, und die Unterschiede zwischen den Kandidaten waren gering. In diesem Forum gelegentlich getätigte Aussagen wie „mit NAD an guten LS fährt man BMW im zweiten Gang“ konnte ich nicht nachvollziehen, das gilt wohl für anspruchsvollere Hörer mit anspruchsvolleren Lautsprechern.
Als signifikant besser als den NAD empfand ich nur den Leema und den Audionet. Aber auch dieser Eindruck muss sich erst noch daheim erhärten. Eindeutige Deklassierungen und Triumphe gab es keine.

Du hast selbst schon gemerkt, dass Dein Verstärker wohl gar nicht so schlecht ist. So pauschale Aussagen wie mit dem 2. Gang würde ich nicht überbewerten.

Deine Lautsprecher sind gut. Sie sind keine "Bassboliden". Das ist auch eine Frage des Geschmacks. Was Du beschreibst, hört sich nicht so an, als wäre Bass so super wichtig für Dich und Deine Boxenauswahl völlig schiefgelaufen.

Eine wirklich vollständige Basswiedergabe z.B. eines Orgelstücks wie z.B. Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-moll, BWV 565 wird man mit den KEFs nicht hinbekommen. Die meisten Leute kennen das Original aber nicht und vermissen demzufolge auch gar nichts.


Nach meiner Vermutung lässt sich Deine Kette besser optimieren, wenn Du den CD-Player wechselst.

Wenn ich mich an dem orientiere, was Du bisher geschrieben hast, kommen z.B. in Frage:

1.000,-
Cambridge Azur 740C
guter Klang, vernünftige Fernbedienung, 2 DAC-Eingänge, Digital-Out, begeistert schon ein wenig

Rega Apollo
kommt klanglich nicht an die differenzierte Abbildung des Cambridge 740 ran, macht aber schlechte CD Qualität nicht so bewusst, Fixierung der CDs mit Klammern wie bei Ghettoblastern gefällt mir nicht so gut

1.700,-
Myryad MXC6000
auf der Webseite wird schon der MXC7000 abgebildet, der genauso aussieht, vielleicht lässt sich da ein Schnäppchen machen
richtig guter Klang, begeisternd, durchdachtes Bedienkonzept, schnelle Reaktionen
Den Myryad würde ich insbesondere in Betracht ziehen, wenn man doch den Verstärker austauschen will --> Myryad MXI 2080.

Cambridge Azur 740C, Hoer-wege modifiziert
sehr guter Klang, vernünftige Fernbedienung, 2 DAC-Eingänge, Digital-Out, +100 für USB-Eingang, totale Begeisterung, Auflösung, Räumlichkeit usw., unglaublich
Nachteil?: Der Player ist gnadenlos ehrlich. Will man wirklich wissen/hören, wie schlecht die Qualität vieler CDs ist?

Leema Stream
da kommt auch gute Musik raus, begeistert nicht ganz so wie der Myryad, der Player kommt recht gut mit CDs schlechter Qualität klar, durchdachtes Bedienkonzept, schnelle Reaktionen
Nachteil: Display besteht aus 2 Ziffern, ist etwas sparsam

4.500,-
Audionet Art G2
Der Klang ist überragend und begeistert total. USB-Eingang und DAC-Eingang sind vohanden. Der ist nicht ganz billig, aber Du hast auch den Audionet SAM V2 in Deiner Liste. Klanglich ist das Teil ein Quantensprung und es haut bassmäßig so viel Gutes raus, dass man den wahrscheinlich gut mit Deinen KEFs kombinieren kann. Ich habe den Audionet mal an einem NAD C 375 gehört und hätte den wahrscheinlich genommen, wenn dessen Lautstärke nicht so schlecht fernbedienbar wäre.

Viel Erfolg bei Deiner Suche.
Prince_Yammie
Stammgast
#7 erstellt: 18. Nov 2009, 23:56
Interessanter Ansatz mit dem Wechsel auf anderen CD Player. Das macht Sinn. Aber nach all den Jahren den 372 wechseln zu wollen macht ganusoviel Sinn. Dazu aktiv an der Akustik arbeiten.... Der KEF Bass gefällt mir nämlich gut und ich höre viel gutes Bass Material.
Evtl. solltets du aber auch in einen guten Subwoofer investieren. Korrekt eingesetzt wird die Bass Wiedergabe infach besser als je zuvor.
Wenn möglich nimm den Unison noch mit nach hause.
3 Kandidaten sind immer besser als 2, weil sich da einfach mehr Klangbilder offenbaren. Sonst wird sich dein Favorit wohl relativ schnell entpuppen.
Wobei mal wieder 2 Fakten wichtig zu wissen sind. Wenn man lange Zeit NAD gehört hat, ist man auf einen bestimmten offenen dynamischen und kräftgen Klang eingstellt, um dann anders abgestimmte Geräte zu geniessen dauert es oft 10 oder gar 14 Tage.
Zweitens:
Die Geräte, die euf Anhieb gefallen haben meist eine Über Betonung eines bestimmten Bereichs, die auf Dauer nervt.
Ein Kandidat, der sicher im Vergleich nie als best klingend hearussticht ist der Yamaha. Denn der klingt anders. Nicht nach High End sondern ganz einfach satt und völlig natürlich. Das ist ein stilles Wasser, dass man besser in Ruhe nähererforscht. Denn der nervt nie und hat satte Reserven. Mit seinem mild-saftigem Charakter kann er wirklich gefallen, um bei hohen Volumen plötzlich tief zu beeindrucken.
Teste doch noch mal die beiden von mir genannten Unison + Yamaha und nimm zumindestens einen von den beiden noch mit nach Hause. Lass uns wissen wie es weiter geht.
mksilent
Inventar
#8 erstellt: 19. Nov 2009, 12:25

Laser12 schrieb:
Bei meinen Hörtests ist mir aufgefallen, dass die meisten Händler Verstärker an Boxen vorführen, die bassmäßig gar nicht alles wiedergeben können, so dass eine Beurteilung schwierig ist.

Ich habe Deine Liste mal sortiert, wie ich die Bassrangfolge empfinde:
Exposure S3010
NAD C 375 (nicht 372)
Leema Pulse
Cambridge Audio Azur 740A
--------------------------- großer Schritt hier zwischen
Yamaha A-S 1000
Audionet SAM V2
Arcam A28 (nicht A38)

Unison Unico P kenne ich nicht


Hi,

wie kommst Du zu dieser Auflistung? Eventuell kannst Du ja etwas genauer darauf eingehen. Kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass der Audionet so weit hinten liegt...

Gruß
Silent
Laser12
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2009, 14:24
Moin,

mksilent schrieb:
wie kommst Du zu dieser Auflistung? Eventuell kannst Du ja etwas genauer darauf eingehen. Kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass der Audionet so weit hinten liegt...

die Auflistung habe ich aufgrund meiner Hörtests und der Notizen dazu erstellt.

Ehrlich gesagt, war ich beim Hörtest des Vollverstärkers Audionet SAM V2 auch ziemlich überrascht bzw. enttäuscht. Einerseits versuche ich, mich nicht von kritiklos nachgeplapperten Zeitschriftentests beeinflussen zu lassen. Andererseits versuche ich auf Basis nachvollziehbar beschriebener Hörerfahrungen anderer eine eigene Vorauswahl zu treffen, was sich anzuhören lohnen könnte.

Nachdem der CD-Player Audionet Art G2 in meinen Ohren bei vielen Kriterien an der Spitze liegt, hatte ich vom SAM mehr erwartet. Häufig gehen Geräte eines Herstellers klanglich in eine ähnliche Richtung, was hier meiner Meinung nach hier überhaupt nicht der Fall ist.

Die gehörte Kette war
Audionet Art G2
Boxen BW 802 (UVP 12.600,- das Paar), Stärke im mittleren Bereich, bassmäßig durchaus befriedigend, eventuell sogar knapp gut, Höhen in meinen Ohren noch gut
Audionet SAM V2 (4-) alternativ Exposure S3010 (2+) alternativ Exposure XXXV (1-)

Der SAM filtert das gute vom Art G2 regelrecht raus. Er klingt in meinen Ohren von neutral aus gesehen Richtung nüchtern, nicht hölzern aber fast steril. Emotionen kommen kaum durch. So etwas wie Hektik, Gemächlichkeit, Fröhlichkeit und Melancholie fehlen großteils. Aus meiner Sicht fehlt ein Teil der Höhen und der größte Teil vom Bass. Ich fand auch die Räumlichkeit recht stark eingeschränkt.

Die beiden Exposures klingen recht ähnlich. Der XXXV bietet etwas mehr Details und kommt der totalen Basskontrolle näher. Nachdem was der TE so schreibt, scheint mir der S3010 gut geeignet, die Ansprüche an Basshärte und -differenzierung zu erfüllen. Ich vermute, dass ein XXXV an den KEFs keine besondere Stärkung des Bassbereiches mehr bringt (Engpass Box).
jottklas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Nov 2009, 14:45

Laser12 schrieb:
...die Auflistung habe ich aufgrund meiner Hörtests und der Notizen dazu erstellt.


Wie genau liefen denn die Vergleichstest ab? War eine Umschalteinheit vorhanden, fand Pegelabgleich statt?

Merkwürdigerweise konnte ich bei den letzten mindestens 10 gehörten CD-Player/Verstärker - Kombinationen (an jeweils denselben LS) keine signifikanten Unterschiede heraushören...

Ratlosen Gruß
Jürgen


[Beitrag von jottklas am 19. Nov 2009, 14:46 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#11 erstellt: 20. Nov 2009, 21:19

Laser12 schrieb:

Eine wirklich vollständige Basswiedergabe z.B. eines Orgelstücks wie z.B. Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge d-moll, BWV 565 wird man mit den KEFs nicht hinbekommen. Die meisten Leute kennen das Original aber nicht und vermissen demzufolge auch gar nichts.

Zum Glück gibt es hier in der örtlichen Kathedrale jeden Sommer zwölf kostenlose Orgelkonzerte für das Volk.
Das ist in der Tat etwas anderes als das, was mir die Anlage wiedergibt.
Allerdings vergleiche ich das nicht mit dem Original, sondern mit anderen einfachen Anlagen (habe nicht viel Erfahrung mit Hifi-Geräten oberhalb der Konsumentenklasse) und bin daher schon mit dem Orgelspiel der KEFs sehr zufrieden. Vermutlich wäre die Zufriedenheit schnell dahin, wenn ich das mal mit höherwertigen Boxen gehört hätte.

Zu wenig Bass ist auf jeden Fall nicht mein Problem.
Eher zu aufdringliche und zu wummrige Bässe - bei nicht wenigen Pop-Stücken. Bei Klassik und Jazz ist mir das noch nicht aufgefallen (ich höre alles zu etwa gleichen Teilen)

Weil der NAD landauf landab als polternder Grobmotoriker gilt, habe ich den Verstärker als ersten Ansatzpunkt genommen.

Dass bei Dir der SAM dermaßen schlecht wegkommt, erstaunt mich.
Er wirkte auf mich präziser und detaillierter als die anderen Verstärker - wenn auch nicht "Welten" entfernt.
Aber ich bin bei meinen Hörerfahrungen mit fremden Boxen erst einmal sehr vorsichtig.
Vielleicht hat aber tatsächlich das schöne Äußere und die hohe Qualitätsanmutung mein unbestechliches Ohr bestochen.
Ich werde ihm dennoch daheim eine Chance geben, ebenso dem räumlichen und sanften - aber nicht lahmen - Leema.
Der Exposure war für mich nicht vom NAD zu unterscheiden gewesen.

Wenn akustische Elemente und Verstärker (Audionet und Leela) nichts bringen sollten, werde ich tatsächlich an die Quelle gehen müssen.
Ein neuer CD-Player ist für mich aber keine Option, da mittelfristig ohnehin ein Music-Server kommen wird.
Andere Alternative: ein externer Wandler. Den Harman, den ich wegen seiner Bedienung und seiner Fehlerkorrektur und seiner generellen Unempfindlichkeit wegen sehr schätze, würde ich vermutlich dennoch für "mindere Aufnahmen" behalten.

Jedenfalls vielen Dank für Deine Erfahrungen und Einschätzungen!

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 20. Nov 2009, 22:00 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#12 erstellt: 20. Nov 2009, 21:28

jottklas schrieb:

Merkwürdigerweise konnte ich bei den letzten mindestens 10 gehörten CD-Player/Verstärker - Kombinationen (an jeweils denselben LS) keine signifikanten Unterschiede heraushören...

Ich höre auch keine großen Unterschiede bei meinen Tests und bin mir auch bei den kleinen Unterschieden, die ich zu hören meine, nicht 100% sicher.

Ich habe aber einmal einen Verstärker besessen, bei dem - egal warum - bei schnellen, dynamischen Passagen mit vielen Instrumenten das Klangbild immer flacher und undetaillierter wurde.
Da war dann der Vergleich innerhalb eines Stücks möglich:
Die selben Instrumente klangen im Solo sehr viel plastischer als in den Tutti.
Ich habe das - ohne Vergleiche zu haben - lange Zeit für "normal" gehalten. Als ich dann den NAD bekam, war ich erst einmal von den Socken - obwohl der NAD nichts Besonderes ist.
Seitdem (und das ist >4 Jahre her) höre ich sehr viel mehr Musik.

Deshalb denke ich trotz allem, dass die Experimente mit anderen Verstärkern grundsätzlich sinnvoll sind.

BB
patabum
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Nov 2009, 01:37
Hi,

du hast gesagt, dass dir deine Anlage eigentlich gut gefällt und dass sich die wummernden Bässe vor allem bei Pop-Stücken zeigen.

Vielleicht liegts auch einfach daran, dass seit einiger Zeit die CDs gerade im Pop/Rock-Bereich oft bis ans Limit ausgesteuert, wenn nicht gar übersteuert werden?

Möglicherweise werden die (wenn überhaupt vorhandenen) sehr geringen Unterschiede zwischen Verstärkern oder gar CD-Playern deshalb nichts ändern.


Viele Grüße
patabum
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 21. Nov 2009, 14:40

patabum schrieb:
Hi,

du hast gesagt, dass dir deine Anlage eigentlich gut gefällt und dass sich die wummernden Bässe vor allem bei Pop-Stücken zeigen.

Vielleicht liegts auch einfach daran, dass seit einiger Zeit die CDs gerade im Pop/Rock-Bereich oft bis ans Limit ausgesteuert, wenn nicht gar übersteuert werden?

Möglicherweise werden die (wenn überhaupt vorhandenen) sehr geringen Unterschiede zwischen Verstärkern oder gar CD-Playern deshalb nichts ändern.


Viele Grüße
patabum


volle zustimmung !

miese aufnahmen sind das aller grösste problem !!!
DJ_Bummbumm
Inventar
#15 erstellt: 17. Dez 2009, 19:35
Neuer Zwischenstatus:

Akustische Elemente (verschiedene Bass-Absorber von FastAudio) ausgeliehen und 2m hoch in einer freien Ecke hinter der Anlage gestapelt.

Verglichen habe ich zuerst anhand kurzer Ausschnitte aus den Problem-CDs (die Elemente lassen sich ja leicht auf- und abbauen), dann habe ich die CDs jeweils als Ganzes gehört: einmal mit, einmal ohne Absorber ("ohne" heißt "ins Nebenzimmer geräumt")

Ergebnis:

Meine hohen Erwartungen wurden enttäuscht.
Keine signifikanten Unterschiede
Ich bin wohl ein unverbesserliches Holzohr.
Allerdings nehme ich die Bass-Unreinheiten immer weniger wahr - auch ohne Absorber. Macht der Gewohnheit.
Das Durchhören der kompletten Alben hat Spaß gemacht.

Trotzdem wird noch der Heimvergleich mit dem Audionet und dem Leema gemacht, obwohl ich da nicht sooo viel erhoffe.
Aber wer weiß...

Ach so, die "Problem-CDs" waren:

Lizzie Mercier Descloux: "One for the soul"
Beatles: "Sergeant Peppers Lonely Heart Club Band" (2009 remastered)
Tindersticks: "Curtains"

BB
Prince_Yammie
Stammgast
#16 erstellt: 19. Dez 2009, 00:59
Wenn ich das richtig interpretiere wäre für dich ausser nem guten Wandler bzw Streamer ein Verstärker mit ganz eigenem Klang die Lösung, um was neu zu erleben. Im Grunde bist du ja zufrieden, was bei der Kette auch nicht wirklich überrascht. Also würde ich dir den NAIM Uniti an's Herz legen, Toller individueller Klang und du hast dabei gleich 5 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ein sehr gutes UKW und sogar Internet Radio, Streaming Funktion, win super CD Player und ein hervorragender Verstärker. Dazu enorm kompakt, da bieten sich Tuning Massnahmen in Punkto PADIS, LS Kabel und Power Cords geradezu an - auch wenn jede so für sich allein betrachtet wenig bringen mag sollt es in der Summe evtl. zu hörbaren Verbesserungen führen oder auch nicht. Jedenfalls würde ich mal so vorgejen - Evtl auch ein LINN Majik mit in Betracht ziehen...
Solltest du aber auf Komponenten bestehen teste mal ne gute Röhre oder einen reinen Class A Verstärker wie den Musical Fidelity A1. Viel Geld investieren und dann nur marginale Unterschiede wahrnehmen ist ja wohl nicht der wahre Jakob.
Die KEF's sind ja mit hoher Sensitivität auch an Verstärkern mit niederigeren, dafür aber sehr last stabilen Watt zu betreiben.
DJ_Bummbumm
Inventar
#17 erstellt: 19. Dez 2009, 10:51

Prince_Yammie schrieb:
Im Grunde bist du ja zufrieden,

Stimmt schon, die Bass-Unreinheiten (es ist ja kein richtiges Dröhnen oder dergleichen) stören mich nicht mehr so sehr wie vor 2-3 Monaten.
Aber trotz weitgehender Zufriedenheit überlegt man ja doch, welche Steigerungen noch drin sein könnten.
Das ist Dir doch auch nicht ganz unbekannt, Prince Yammie



Prince_Yammie schrieb:

Solltest du aber auf Komponenten bestehen teste mal ne gute Röhre oder einen reinen Class A Verstärker wie den Musical Fidelity A1.

"Röhrenklang" kenne ich noch gar nicht.

In einem Hifi-Haus wurde mir kurz ein dekorativer Twinsound-Verstärker gezeigt, aber gleich wieder ausgeschlossen, nachdem ich geäußert habe, dass ich Wert auf Dynamik lege (mein alter Musical Fidelity war in dieser Hinsicht nicht das Gelbe vom Ei, daher weiß ich, dass mir das wirklich wichtig ist).
Vielleicht war das etwas voreilig.

Der Unison, den ich gehört habe, hatte als Hybrid eine Röhrenvorstufe und konnte mich nicht überzeugen.
Für den "Röhrenklang" spielt meines Wissen aber die Endstufe die Hauptrolle, deswegen werte ich den mal nicht als "Röhre" in diesem Sinne.

BB
hangman
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 19. Dez 2009, 11:46
die hörbarste änderung wirst du nicht durch quellen- oder verstärkertausch erfahren, sondern durch ändern der raumakustik bzw der lautsprecher...

die ganze rumprobiererei meinerseits mit quellgeräten und verstärkern (alles in der konsumerklasse inkl vintage) brachte (für mich) eigentlich ein fazit zu tage:

entweder ist alles subjektive einbildung, oder die unterschiede sind nur so marginal, daß sie eine definition im sinne von "besser" nicht zulassen (zb: cd-player "a" hat zwar mehr baß, dafür aber auch kratzige mitten, usw...)

ich will hier aber keine grundsatzdiskussion vom zaun brechen, und davon abgesehen behaupte ich mal:

solltest du tatsächlich einen amp finden, der deinen (momentanen) erwartungen entspricht, so wird irgendwann der zeitpunkt kommen, wo dir diese eine oder andere nuance auffällt, die evtl so doch nicht ganz richtig ist.
wo eine kleinigkeit an dem dargebotenen irgendwie nicht stimmt...

das ganze wird von vorne starten, diesmal evtl auf den cd-player projeziert (denn nen besseren amp hast du ja inzwischen ), dann nach zwei weiteren jahren auf die lautsprecher...
und irgendwann bleiben dann nur noch die kabel!

eine weitere erfahrung, die ich gemacht habe:

in einem "normalen" hörraum bzw wohnzimmer gibt es kein: "es klingt leise genau so gut wie laut"!
du kannst deinen raum in richtung laut-hören optimieren, dir wird dann bei leisem hören aber was fehlen.
oder du optimierst das ganze in die andere richtung, und bei lautem hören bringen dich die mitten um den verstand.

evtl wär hier der ansatz: wie hörst du lieber?


[Beitrag von hangman am 19. Dez 2009, 11:48 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#19 erstellt: 19. Dez 2009, 17:35

hangman schrieb:
die hörbarste änderung wirst du nicht durch quellen- oder verstärkertausch erfahren, sondern durch ändern der raumakustik bzw der lautsprecher...

Meine letztere Änderung war ja ein Versuch, die Raumakustik zu bessern. Leider ohne Erfolg.

Im übrigen weiß ich, wie unterschiedlich ein und dieselbe Anlage zu verschiedenen Tageszeiten, Entspannungs- und Gemützuständen klingen kann, und bin mir daher der Tatsache bewußt, dass das eigene Hörempfinden keine Konstante darstellt.

Dennoch habe ich bereits eine Verbesserung jenseits von Nuancen und Finessen durch einen Verstärkertausch erfahren.
(was nach Meinung der "Experten" gar nicht sein darf: ein schnöder NAD kann doch unmöglich besser klingen als ein prestigebehafteter Musical Fidelity!)

Auf jeden Fall weitet das Ausprobieren und Testhören - mit kritischer Distanz betrieben - den Horizont.

Zu Deinem letzten Punkt:
Im Moment klingt es laut und leise gut.
Wobei mein "laut" für manchen gar nicht laut sein mag.

BB
BananaJoe
Stammgast
#20 erstellt: 19. Dez 2009, 19:06
Lass dich mal nicht so stark von den blumigen Beschreibungen der Magazine verunsichern.

Du hast geschrieben, der Bass ist teilweise zu "wummerig". Schon mal mit dem Bassregler am Verstärker gespielt, bzw. mit der Boxenaufstellung (weiter weg von der Wand, raus aus Ecken)?

Ansontens dürfte wohl das größte Verbesserungspotential in den Lautsprechern zu suchen (und hoffentlich finden) sein.

Gruß
Dr.Who
Inventar
#21 erstellt: 19. Dez 2009, 20:03
Hallo,


der Bass ist immer das erste was mir bei Vergleichen auffällt. Mit der richtigen Elektronik kann man es schon richtig gut punchen lassen.
Richtig gut puncht beispielsweise Accuphase, McIntosh und Onkyo.
Richard3108
Stammgast
#22 erstellt: 20. Dez 2009, 08:05
Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Es dürfte doch klar sein, dass das Problem mit dem Bass nicht an der Elektronik liegt, sondern an der Raumakustik.

Leider lässt sich das Problem im Tiefton nicht so leicht bekämpfen wie beim Hochton. Da helfen auch nicht ein paar kosmetische Änderungen im Raum, auch kein Teppich oder Bücherregal - das alles hilft beim Hochton aber nicht im Bass.

Achte darauf, dass hinter deiner Hörpostiton keine Wand ist, ich würde mind. 50 cm empfehelen. Das ist das wichtigste überhaupt beim unpräzisen Bass. Und die LS sollten natürlich auch nicht direkt an der Wand stehen. Ich weiß auch, dass diese Maßnahmen bei kleinen Räumen nicht so leicht zu verwirklichen sind, aber als Alternative dazu sehe ich nur kleinere LS. Ein neuer, bassschwacher Amp hilft nicht.

Dass das Problem bei Pop eher auftrittv als bei Klassik versteht sich von selbst. Ein Elektrobass reicht nun mal tiefer als ein Kontrabass

GRUSS


[Beitrag von Richard3108 am 20. Dez 2009, 08:08 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#23 erstellt: 20. Dez 2009, 12:31

Richard3108 schrieb:

Achte darauf, dass hinter deiner Hörpostiton keine Wand ist, ich würde mind. 50 cm empfehelen. Das ist das wichtigste überhaupt beim unpräzisen Bass. Und die LS sollten natürlich auch nicht direkt an der Wand stehen. Ich weiß auch, dass diese Maßnahmen bei kleinen Räumen nicht so leicht zu verwirklichen sind, aber als Alternative dazu sehe ich nur kleinere LS. Ein neuer, bassschwacher Amp hilft nicht.

Auch wenn man als kleiner Mann hier tatsächlich schnell an Grenzen stößt, habe ich auch auf diesem Feld schon etwas experimentiert.

Der Hörplatz ist 80 cm von der Gardine entfernt, hinter der glatte Fensterscheiben potentiell den Klang versauen.
Einfache Lösung: Plissees.

Die LS stehen jetzt 45 cm von der Rückwand entfernt.
Hatte ich zeitweise auf 80 cm vorgerückt, hat aber nichts gebracht.
Laut Anleitung würden sogar 25 cm reichen, dafür wird zu den Seitenwänden ein voller Meter Abstand gefordert.

Der Vorschlag, die LS auszutauschen, klingt vernünftig, aber beunruhigend. Ich bin mit ihnen ansonsten sehr zufrieden, auch wegen des "satten" Klangs.
Wie gesagt: es gibt kein grundsätzliches Dröhnen. Der Bassbereich wird prinzipiell schon differenziert wiedergegeben, auch tiefe Orgelpassagen.

Ich fürchte, dass ich mangels Sachkenntnis das Problem nicht richtig schildern und klassifizieren kann.
Vielleicht ist es aber auch wirklich nur eine Geschmacks- oder Gewohnheitsfrage.

BB
Peterb4008
Inventar
#24 erstellt: 20. Dez 2009, 13:20
Hey

Wie wäre es den mit einem Sub ??????.

Ein Versuch wäre es bestimmt wert,
da ich Musik meistens nur in Zimmerlautstärke höre
für mich die perfekte Lösung.

Gruß

Peter
DJ_Bummbumm
Inventar
#25 erstellt: 20. Dez 2009, 16:16

Peterb4008 schrieb:

Wie wäre es den mit einem Sub ??????.

Mit dem Thema Sub kenne ich mich überhaupt nicht aus.

Zusätzlich zu den Standboxen (das wäre dann vielleicht etwas zuviel des Guten, denn bassschwach sind die überhaupt nicht) oder zu (noch zu erwerbenden) Kompakten?

Aber wenn der Raum nicht für eine gute Basswiedergabe geeignet ist, wird auch der Sub nix bringen.
Oder?

BB
Peterb4008
Inventar
#26 erstellt: 20. Dez 2009, 18:03
Hey

Den Sub könntest Du in verschiedenen Positionen
im Raum aufstellen.

Lese dich mal ein wenig ein ein Versuch
würde bestimmt mehr bringen wie verschiedene
Verstärker zu testen.

Ich habe auch Standboxen bin aber bestimmt
kein Bassfetischist,höre alles von Klassik
über Metall und auch Audiophiles geklimper

Gruß

Peter
lorric
Inventar
#27 erstellt: 20. Dez 2009, 18:21
Hi,

habe mal wieder in den Thread geguckt. Ich behaupte mal, dass Du die KEF aufgeben solltest. Versuche mal Lautsprecher verschiedener Konzepte zu hören. Transmission-Line, oder Rundstrahler oder von mir aus auch andere Lautsprecher als die XQ40 aber mit gleicher Bauart.

Ein Sub dürfte Dich nicht weiterbringen, bzw. ich sage mal, dass wenn ich einen Sub zu den Stand-LS benötige um Klassik zu hören, die Stand-LS die falschen LS sind. Das geht nicht gegen den LS an sich, sondern die Raumakustik kann durchaus der Grund sein.

Jedenfalls verstehe ich Dein Problem so, dass Du im Prinzip nicht ganz zufrieden bist, aber noch mit der Tatsache haderst, dass die KEF die falsche Wahl für Dich waren.

Gruß
lorric
DJ_Bummbumm
Inventar
#28 erstellt: 20. Dez 2009, 18:58

lorric schrieb:

Jedenfalls verstehe ich Dein Problem so, dass Du im Prinzip nicht ganz zufrieden bist, aber noch mit der Tatsache haderst, dass die KEF die falsche Wahl für Dich waren.

Weiß nicht.

Bei der Optimierung gucke ich natürlich auf die Aspekte, die mir weniger gefallen, auch wenn sie bei den meisten CDs gar nicht präsent sind.

Ich möchte mir nichts schön reden und mit defensiver Argumentation im Irrtum verharren.
Aber insgesamt kann ich stundenlang konzentriert und mit Genuss Musik hören.
Als ich bei den Verstärkertests nolens volens andere LS (Monitor Audio und System Audio) gehört habe, fielen die für meinen persönlichen Geschmack gegenüber den KEFs so sehr ab, dass für mich die Aussagekraft der Test mit einem großen Fragezeichen behaftet ist.

Sofern ich die LS austauschen würde, wäre die (bittere) Konsequenz aus meiner Sicht eher: ganz auf die tieferen Regionen verzichten.
Und die machen mir in Summe mehr Spaß als Kummer, so dass ich nicht davon lassen möchte.

Doch es stimmt: Versuch macht klug.
Nur durch den Schnee möchte ich jetzt keine Boxen schleppen.

BB
Richard3108
Stammgast
#29 erstellt: 20. Dez 2009, 19:14
Dein Problem ist doch, dass der Tiefton in der Popmusik nicht präzise genug ist, aber im Prinzip hört sich die Musik ganz gut an. Ich frage mich, an was orientierst du dich eigentlich? Wo hast du das besser gehört?

Und ich sage mal, wenn sich Klassik so anhört, wie sie sich anhören soll, d.h. wenn die Widergabe nah an der Widergabe im Konzertsaal ist und die Instrumente sich unverfärbt anhören, müsste doch alles in Ordnung sein.
Bei Popmusik weiß man das eigentlich nie, wie es richtig klingen soll, weil oftmals keine natürlichen Instrumente zum Einsatz kommen und die Musik zigfach im Studio bearbeitet wurde. Ich habe z. B. Sade-Lovers Rock hier, ich finde die CD ist so schlecht aufgenommen, die Mitten sind so zurückgefahren und der Bass so verstärkt, dass ich diese an sich schöne Musik ganz selten höre. Kann es also sein, dass du Popmusik als Referenz nimmst, die einfach schlecht aufgenommen ist?
Ich sage nochmal, wenn sich das Klavier natürlich anhört, wenn die Stimmen nicht verfärbt sind, dann müsste doch alles in Ordung sein. Vielleicht läuftst du einem Ideal nach, das es nicht gibt?
GRUSS
Laser12
Stammgast
#30 erstellt: 20. Dez 2009, 20:12
Moin,

lorric schrieb:
Ich behaupte mal, dass Du die KEF aufgeben solltest. Versuche mal Lautsprecher verschiedener Konzepte zu hören. Transmission-Line, oder Rundstrahler oder von mir aus auch andere Lautsprecher als die XQ40 aber mit gleicher Bauart.

Das wäre meiner Ansicht nach ein späterer Ansatz.


DJ_Bummbumm schrieb:
Ziel:
Präzise Bässe so weit wie möglich.

Erster Ansatz:
Einen anderen Vollverstärker ausprobieren.



Laser12 schrieb:
Den CD-Player Harman/Kardon HD7625 habe ich bisher nicht gehört. Er dürfte jetzt ca. 15 Jahre alt sein, sein UVP dürfte in € umgerechnet bei ca. 700,- gelegen haben.

Ich will nicht behaupten, ich wüsste wie das Teil klingt. Aber da würde ich für den nächsten Versuch ansetzen.

Die Basswunderwaffe im Bereich CD-Player ist ein Audionet Art G2. Der ist mit 4.500,- allerdings nicht ganz billig.

Vielleicht wird man bei T+A fündig. Da gäbe es in der E-Serie den Music-Player für 2.400,- oder den CD-Player für 1.800.-.

Ich würde allerdings ein älteres Modell der R-Serie vorziehen. Ein CD-1230 sollte für unter 2.100,- erhältlich sein, gebraucht vielleicht sogar für ca. 1.000,-.


[Beitrag von Laser12 am 20. Dez 2009, 20:13 bearbeitet]
lorric
Inventar
#31 erstellt: 20. Dez 2009, 20:51

DJ_Bummbumm schrieb:

Aber insgesamt kann ich stundenlang konzentriert und mit Genuss Musik hören.


Das kann ich auch und trotzdem bin ich momentan auf der Suche nach einem anderen CDP, weil ich auch meine, dass mir da manchmal noch etwas fehlt. Auch trenne ich mich nicht gerade leicht von meinem CD73. Passt nicht nur optisch zum VV. Aber wie Du schon schreibst, "Versuch macht Kluch". Sollte ein anderer CDP das bringen was ich mir erhoffe, dann muss der Alte eben weichen.

Man könnte ja zufrieden sein mit dem was man hat. Aber wenn es einmal anfängt in einem zu "nagen", dann wird es schwierig

Gruß
lorric
Richard3108
Stammgast
#32 erstellt: 20. Dez 2009, 22:13
Zu den zwei letzten Beiträgen: Raumakustikprobleme mit einem neuen CDP zu bekämpfen - das nenne ich verrückt.

GRUSS
hangman
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 20. Dez 2009, 23:24
wieso? was ist gegen einen versuch um 4500;- einzuwenden???
Prince_Yammie
Stammgast
#34 erstellt: 20. Dez 2009, 23:53
Auf de Gefahr hin in's reine Fabulieren zu gelangen- Wie ist denn die Bass Wiedergabe bei anderen Quellen ? Oder hörst du tatsächlich nur von CD ? Bei mir dröhnt due Flur Tür mit ihrer milchigen Glas Scheibe öfter bei LP/12" als bei CD oder anderen digitalen Formaten. Zum Klang des Raums : bei mir ist mir aufgefallen, das es ca 3 verschieden Hall Zonen - ganz leicht durch in die Hände klatschen oder laut abgehackte Töne ausrzurufen destzustellen - im ersten Drittel, nahe der Flur Tür ist es am schlimmsten mit dem Nach Hall, es verbessert sich immer mehr hin zur Fensterfront - halbhoch die Heizung / darüber durchgängig Glas.
Parterre mit zusätzlicher Glas Balkon Türzum Garten raus - Größe etwa 5,50 mal 4,50 meter.
Dennoch stehn die LS am besten ca 70 cm von der Heizung/Fensterfron entfernt auf 70 cm hohen Empire Ständern.
Um Dröhnen der Flur Tür zu mindern (gegenüber der linken Box) steht da noch eine Vitrine seitlich, was enormen Einfluss auf den Stereo Effekt hat.- noch besser klingen die LS an der langen Wand, was aber ambiente mässig unzufriedenstellend ist.
Ich hatte da auch IQ 7se laufen ohne dass der Bass dort jemals gedröhnt hätte. Zuerst standen die an der Wand, neben der Flur Tür und da war das Dröhnen und Vibrieren von der Tür intolerabel.
Jetzt mit SUB und 2 Sateliten ist die Bass Energie im Raum gewaltig ( heute mittels DVD von den Stones - SHINE A LIGHT exemplarisch klargestellt - ebenso wie der Film Ton von Master & Commander) besser als jemals zuvor . Mit herkömmlichen 3 WegeLS nicht zu erzielen m.E.
Für Dich böte sich also auch die Kombination KEF XQ 20 Regal LS an einem sehr musikalischen Subwoofer, wie etwa einem MJ Acoustics, REL oder Velodyne an . Ich weiss dass ist nicht Jedermanns Sache und man kommt auch nicht darum rum öfter mal das Pegel zu verändern je nach CD oder Stil - doch dadurch käme auf jeden Fall ein anderer gleichwertiger oder sogar besserer Klang in dein Reich. Sollte dir das aber zu weit gehen, was ich verstehen könnte bleibe ich dabei.
Leih dir einen stablilen Röhren Verstärker aus und höre wie die XQ 40 da im Bass Bereich drauf ansprechen. Kauf nur, wenn wirklich zufrieden..


[Beitrag von Prince_Yammie am 21. Dez 2009, 00:00 bearbeitet]
lorric
Inventar
#35 erstellt: 21. Dez 2009, 09:33

Richard3108 schrieb:
Zu den zwei letzten Beiträgen: Raumakustikprobleme mit einem neuen CDP zu bekämpfen - das nenne ich verrückt.

GRUSS


Du bist doch überhaupt nicht Thema was mein "Problem" betrifft. Ich bin z. B. nicht auf der Suche nach mehr Bass, Höhen usw. Daher ist dieser Kommentar völlig unqualifiziert


Echt wahr - Raumakustik-Yogis sind ja fast so schlimm wie "Voodoo"-Anhänger / -gegner *grmpf*

lorric


[Beitrag von lorric am 21. Dez 2009, 09:38 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#36 erstellt: 23. Dez 2009, 07:25

DJ_Bummbumm schrieb:

Der NAD ist nicht so schlecht, und die Unterschiede zwischen den Kandidaten waren gering. In diesem Forum gelegentlich getätigte Aussagen wie „mit NAD an guten LS fährt man BMW im zweiten Gang“ konnte ich nicht nachvollziehen, das gilt wohl für anspruchsvollere Hörer mit anspruchsvolleren Lautsprechern.
BB


Zur Klarstellung : das Zitat stammt aus meinem umfangreichen Verstärker-Test an DYNAUDIO-Lautsprechern, die nicht nur bei Freunden der Marke dafür bekannt sind, dass sie Klangunterschiede der vorgeschalteten Elektronik - auch Verstärker - deutlicher als andere LS hörbar machen.

Gruß Reinhard
Richard3108
Stammgast
#37 erstellt: 23. Dez 2009, 08:41

Reinhard schrieb:

DJ_Bummbumm schrieb:

Der NAD ist nicht so schlecht, und die Unterschiede zwischen den Kandidaten waren gering. In diesem Forum gelegentlich getätigte Aussagen wie „mit NAD an guten LS fährt man BMW im zweiten Gang“ konnte ich nicht nachvollziehen, das gilt wohl für anspruchsvollere Hörer mit anspruchsvolleren Lautsprechern.
BB


Zur Klarstellung : das Zitat stammt aus meinem umfangreichen Verstärker-Test an DYNAUDIO-Lautsprechern, die nicht nur bei Freunden der Marke dafür bekannt sind, dass sie Klangunterschiede der vorgeschalteten Elektronik - auch Verstärker - deutlicher als andere LS hörbar machen.

Gruß Reinhard


Ich würde es anders ausdrücken: Dynaudio machen klar, wie stromstabil ein Verstärker ist. Klangunterschiede machen sie im gleichen Maße hörbar wie andere gute LS auch.

GRUSS
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 23. Dez 2009, 11:52

Ich würde es anders ausdrücken: Dynaudio machen klar, wie stromstabil ein Verstärker ist.


das gilt in erster linie für die alten dynaudios aus den '80 und '90.

die aktuellen sind alle impedanzkorregiert und normale bass-reflex-boxen und somit kein grosses problem für einen aktuellen verstärker.
Nielsen
Stammgast
#39 erstellt: 24. Dez 2009, 08:48
Eine andere Preisklasse, aber sicherlich vergleichbar. Zu meinen damalige iQ70 und MJ Pro 50 Sub habe ich mir auf Anraten hier im Forum und diverser toller Tests den NAD C355 gekauft. Mit dem Amp bin ich aber nie wirklich warm geworden, denn auch da waren die tieferen Frequenzen nicht wirklich griffig und nuanciert. Irgendwie verwaschen eben. Außerdem war langes Musikhören kaum möglich, da irgendwie der Gesamtsound zu anstrengend geworden ist.

Kurzum: Das Ding würde ich niemandem empfehlen, außer es ist ein riesen Schnapp.

Gewechselt habe ich dann auf eine Creek Evo2 Kette, die mir sehr viel Freude gemacht hat. Interessanterweise hatte ich damit bedeutend mehr Punch und differenziertere Bässe! Da war die Kette im tieferen Bereich fast wie ausgewechselt. Mal davon ab, dass damit nun auch langes entspanntes Musik hören möglich war.

Summa-Summarum: KEF und Creek passt meiner Meinung nach sehr gut zusammen und sollte mal ein Ohr wert sein, wenngleich es auch Geschmackssache ist. Auf jeden Fall werde ich nicht müde die Kombination zu empfehlen! Bei der XQ Serie würde ich allerdings vermutlich etwas höher in deren Produktfolio einsteigen. Fakt ist aber, dass der Amp einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Gesamtsound hat. In Deinem Fall würde ich also mal das eine oder andere Gerät zu Hause hören.

Bzg. Röhrenamps kann ich nur sagen, dass eben nicht alle den typischen "Röhrensound" aka "warm und entspannt" an den Tag legen. Mein jetzt werkelnder Raysonic SP66 würde ich eher als "plastisch, druckvoll und analytisch" beschreiben. Da ist Röhre auch nicht gleich Röhre... Dem Himmel sei Dank!
Prince_Yammie
Stammgast
#40 erstellt: 30. Dez 2009, 03:35
@ Nielsen. Passt genau mit meinen erfahrungen überein, ergänzen möchte ich dass NAD auch in der C Klasse gut klingende Verstärker am Start hat, nur der 355er ist ein Grobian, der irgendwie nicht wirklich die Freude am Musikhören fördet, wie die 25er/26er Serie. Der größte Fehler mir den zu 'gönnen' und dafür den wirklch grandios aufspielenden 325er zu verkaufen. Der ist nis heute der einzige amp, der unaufgefordert mit Lob überschüttet wurde von zufälligen Besuchern, die mit HiFi nur am rande oder vor Jahrzehnten zu tun hatten.
Es gibt aber ne Reihe gut klingender Verstärker, leider sind die allermeisten eben nur erstärker ohne besondere audiophile oder emotionale Ansprache. Creek wird oft genannt im Low Budge Bereich, HEED ebenso.
Dann ist da noch sie sache mit der Synergie von amp + Boxen im Raum usw.
Nur mehr Geld ausgeben führt nicht autmatisch zum Ziel, wie eigentlich immer im Leben. man erhöht die Chancen was utes zu bekommen. Doch Inforation und etwas Glück können das wettmachen. Wer hätte gedacht, dass ich mit nem All-In-One Gerät. Kleinst LS plus Subwoofer wirklich voll in's Schwarze getroffen habe und für mich bis zum evtl Umstieg auf Primare SPA 21 Surround die Ugrade-itis abhaken kann. feituning ist angesagt. Die Kompnenten reichen einfach für meine Ansprüche aus. Der Sound prickelt und stellt zufrieden, ausserdem : man kann alles übertreiben und trotzdem nicht glücklich werden..

Ich kann mich nur wiedrholen. Dem guten DJ BUMM BUMM empfehle ich ein sehr gutes ALL-IN_ONE Gerät, wie das NAIM UNITI. Um die Klasse an Verstärker und CD Player zu erreichen mus er genausoviel Geld in die Hand nehmen und hier hat er noch die Zukunft an Bord und kann platz im Regal schaffen und so einiges wieder reinholen. Evtl auch auf XQ 20 plus Velodyne Mvee umsteigen, die XQ 40 weden gutes Geld bringen, ein Vorteil von Sub & Kompakt Ls ist die leichter Integration im Raum, wengier Drühnen, besseres Feintuning gerdae des Bass Bereiches - Ich möchte wetten, das er mit der Kombo oder den ELAC JETs, THIEL Cs 2,4 etc. wirklich einen Schritt nach vorn macht.
Einfacher und billiger ist natürlich nen Riesen in ein Silizium Grab zu stecken..LOL..nicht böse sein. es ist immer leicht ander Leute Geld auszugeben....
DJ_Bummbumm
Inventar
#41 erstellt: 30. Dez 2009, 12:14

Prince_Yammie schrieb:

Ich kann mich nur wiedrholen. Dem guten DJ BUMM BUMM empfehle ich ein sehr gutes ALL-IN_ONE Gerät, wie das NAIM UNITI.

Sicherlich ein sehr gutes Gerät, aber ich gehöre wohl nicht gerade zur Kernzielgruppe von NAIM.

Jedenfalls geht es voran:
Gestern habe ich mal einen völlig freigeräumten Urlaubstag lang den Leema probeweise daheim gehabt.
Bericht folgt.

BB
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 30. Dez 2009, 12:31
grosses kino hier. ich schau mal weiter zu
Nielsen
Stammgast
#43 erstellt: 30. Dez 2009, 18:59

premiumhifi schrieb:
grosses kino hier. ich schau mal weiter zu :hail

Wenn Du nur zuschauen möchtest, dann unterlass doch einfach mal solche dämlichen, arroganten und völlig unqualifizierten Kommentare. Ich mein, mal ehrlich, was soll uns das denn jetzt sagen? Ist doch bloss dieses typische proletenartige Auftreten: Irgendwo reinplatzen, ein wenig Bambule versuchen und sich dann wieder verkrümmeln.

Wenn Du anderer Meinung bist, ist ja gut. Dann argumentier' das und bring den Thread vielleicht ein Stück weiter. Aber solche Sprüche sind einfach nur trollig und albern. Dann lieber:



P.s.: Sorry für Off-Topic und man sollte dem Troll ja eigentlich kein Futter geben, aber gerade war ich so schön in Laune.
Jazzy
Inventar
#44 erstellt: 05. Jan 2010, 22:18
Hallo DJ!
Dein Raum mag in MHT ausreichend bedämpft sein,in Bass/Tiefbass ist er es sicherlich nicht.Ich spreche da aus eigener Erfahrung.Erst nachdem ich etliche dicke Eckabsorber aufgestellt hatte,bekam der Bass wirkliche Konturen,man kann quasi die Bassnoten notieren.Macht übrigens viel Spaß,so ein guter Bass.Dann kann man sogar Madonnas "Ray of light" genießen.
DJ_Bummbumm
Inventar
#45 erstellt: 06. Jan 2010, 19:38

Jazzy schrieb:
Erst nachdem ich etliche dicke Eckabsorber aufgestellt hatte,bekam der Bass wirkliche Konturen,man kann quasi die Bassnoten notieren.

Davon hatte ich mir viel versprochen.

Leider hat der Versuch mit 2m hoch gestapelten Eckabsorbern (FastAudio) keinen hörbaren Fortschritt zutage gebracht.
Vermutlich, weil ich nur eine Ecke zum Stapeln habe, in den anderen dreien würden Bücherregale oder Fenster verstellt.

BB
Jazzy
Inventar
#46 erstellt: 06. Jan 2010, 20:05
Komisch,bei mir veränderte sich das Klangbild schon(zum Besseren!),als ich die Rolle nur in einer Ecke zwischenlagerte.Für mich beginnt die sinnvolle Vergleicherei von Gerätschaften wirklich erst mit einer einigermaßen guten Raumakustik.Oder man benutzt Kopfhörer.
12487berlin
Neuling
#47 erstellt: 08. Jan 2010, 12:34
Probier mal die oberen Ecken deines Zimmers zu dämpfen, dass macht den Raum um ein vielfaches trockener und damit den Bass kontuierter. Gruß

DJ_Bummbumm
Inventar
#48 erstellt: 08. Jan 2010, 21:31

12487berlin schrieb:
Probier mal die oberen Ecken deines Zimmers zu dämpfen, dass macht den Raum um ein vielfaches trockener und damit den Bass kontuierter. Gruß

:prost

Danke für den Tipp.

Leider sind derzeit drei der vier oberen Ecken wegen raumhohen Bücherregalen und Gardinen für akustische Maßnahmen unzugänglich.

BB
DJ_Bummbumm
Inventar
#49 erstellt: 08. Jan 2010, 21:50
Eben habe ich einmal ausprobiert, wie man durch einen Verstärkerwechsel schlechtere Bässe bekommt.

Aus dem Keller geholt:
Einen Dynasound-Receiver, den ich vor über 21 Jahren gebraucht aus mindestens zweiter Hand gekauft habe.
Eine große, schwere, silberne Kiste, wie sie damals megaout waren.
Altmodische Alufront mit Metallreglern und Metallkippschaltern, eine haptische Freude.
Das Hineinfriemeln der LS-Kabel in die winzigen Klemmen auf der Rückseite weniger (Bananas passten natürlich nicht).

Den CD-Player via Din-Adapter angeschlossen und die "Puppini-Sisters" eingelegt: "Boogie woogie bugle boy."
Klang leise erst einmal nicht so schlecht.
Aber schon nach mäßigem Anheben der Lautstärke auf Zimmerniveau, nervte der Kontrabass dermaßen, dass ich den ganzen Versuch abgebrochen habe.
(Ursprünglich wollte ich die ganze Testsuite abfahren)

Später das Stück mit dem NAD wiederholt und immer lauter gedreht (ein ganzes Stück über 9 Uhr hinaus; NAD-Besitzer wissen, dass das mehr nicht leise ist): kein Nervfaktor, allenfalls für die Nachbarn.
Ganze Platte laut zu Ende gehört.

Klar, der Dynasound ist ein einfaches Kaufhaus-Produkt der späten Siebziger oder frühen Achtziger.
War einfach mal neugierig.

BB
lorric
Inventar
#50 erstellt: 08. Jan 2010, 22:35
Hi DJ,

finde nix zum HD7625, nur dass der 4 DACs verwendet. Ist das auch ein CDP mit Upsampling?

Gruß
lorric
DJ_Bummbumm
Inventar
#51 erstellt: 08. Jan 2010, 22:49
Im Heftchen steht:
"Doppelter 18 Bit Linear-DA-Umwandler"

BB
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