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Suche regelbare Frequenzweiche für Tiefbass, Hartbass und Höhen:

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Phoenix080870
Stammgast
#1 erstellt: 10. Aug 2013, 15:37
Suche regelbare Frequenzweiche für Tiefbass, Hartbass und Höhen:
Hallo.
Ich habe in den Jahren mir selber Boxen gebaut, welches ein 4 Weg System ist.
Lautsprecher Aufstellung:
1x Isophon PSL 300/70/8 30cm 1980 (22Hz-5000Hz) (Weichbass)
2x Dynacord P32/37/8/120K 16.März 1964 (40Hz-8000Hz) (Läuft als Hartbass und Mittelton)
1 Piezo Hochmitteltöner der breit abstrahlt (Vom Mittelton bis zum Hochton)
1 Piezo Hochtöner ( bis 44000Hz) (Reiner Hochton)

Box Größe:
Höhe= 1220mm
Breite= 495mm
Tiefe = 422mm (nach hinten gemessen)



Ich weiß, das man für diese Hochtöner keine Frequenzweiche braucht, aber wie sieht mit den Bässen aus?
Wollte den unteren begrenzen für Weichbass und den anderen für Hartbass.



[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 17:49 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 10. Aug 2013, 16:00
Wenn die Lautsprecher in diesem Zustand funktionieren, würde ich keinen weiteren Euro rein stecken. Die Kombination von Treibern wird man auch mit einer anderen Weiche nicht auf Hifi Niveau bringen.
Neu bauen wäre wohl am sinnvollsten, immerhin hast du oben rum zwei Piezos und unten nicht einmal zwei gleiche Tieftöner. Der Mitteltöner fehlt ganz, wäre aber nötig.


[Beitrag von Giustolisi am 10. Aug 2013, 16:01 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#3 erstellt: 10. Aug 2013, 17:04

Der Dynacord geht ja in den Mitten rein, bloß ich wollte den nach unten hin abriegeln, es ist ein Breitbandlautsprecher.
Und den unteren wollte ich noch oben hin abriegeln.
Da man dies nicht genau mit einer fertigen Weiche kaufen kann, wollte ich dies per Poti nachstellen, so das es dann passt.
Giustolisi
Inventar
#4 erstellt: 10. Aug 2013, 18:04
Ein 30cm Breitbänder ohne Schwirrkonus? Wohl eher nicht. Das ist ein PA Tieftöner. Wäre es ein Breitbänder, könnte man sich ja auch die beiden Hochtöner sparen und die Zusammenstellung würde noch weniger Sinn ergeben.
Die Frage ist, was du erreichen möchtest. Sollen die Lautsprecher nur irgendwie erträglich klingen? Das könnte man hin bekommen.
Wenn du gut klingende Lautsprecher möchtest, brauchst du etwas komplett anderes, eine Konstruktion mit weniger Schwachstellen.
Eine aktive Frequenzweiche wird dir ohne Messtechnik für die nötigen Einstellungen nicht viel bringen, außerdem ist das Material für eine hoch Wiedergabequalität nicht geeignet.
Die Lautsprecher sehen für mich aus als hätte jemand einfach ein paar Chassis in eine große, rote Kiste gebaut, ohne sich mit den Grundlagen des Lautsprecherbaus auseinander gesetzt zu haben.
Das ist nicht schlimm, viele Selbstbauer haben so angefangen und eben erst mal Lehrgeld bezahlt.
Ich beantworte gerne Fragen zum Thema, rate aber davon ab, in diese Lautsprecher Geld zu investieren. Die Konstruktion hat einfach zu viele Schwachstellen, die mit einer anderen oder überhaupt einer Weiche nicht ausgemerzt werden können.
detegg
Inventar
#5 erstellt: 10. Aug 2013, 18:20

Die Konstruktion hat einfach zu viele Schwachstellen

... aber es gibt zumindest eine gute Alternative.
Einen neuen LS um den PSL bauen.

Also passender MT (PSM120) + passender Hochtöner (SKK10) + passende Frequenzweiche (ISophon Bauanleitung) + passendes Gehäuse. Das wird ein richtig guter LS !

In einer passiven Frequenzweiche regelt man nur die Lautstärke von max. Mitteltöner/Hochtöner.

Detlef
Giustolisi
Inventar
#6 erstellt: 10. Aug 2013, 18:23
Das wäre schon mal eine Mögkichkeit, man muss nur die restlichen Chassis bekommen.
Phoenix080870
Stammgast
#7 erstellt: 10. Aug 2013, 18:24
Kennst du den Dynacord P32 Lautsprecher?
Der strahlt laut Hersteller breitbandig aus.
Er fängt bei den härteren Bässen an zu schwingen und endet im Mitteltonbereich.
Ich wollte den etwas eingrenzen, so dass sich die Frequenzen von einem in dem anderen übergehen.
Der Isophon PSL300/70/8 auch eine wertvoller Subwoofer, der sich super gut anhört, denn wollte ich nicht so hoch schwingen lassen.
Am besten das er aufhört, wo der Dynacord anfängt.
Einen Übergang eben, das ließe sich doch machen oder?
Wären das billiger Brummer, würde ich sagen, weg damit.
Aber die Boxen klingen wirklich gut, aber ich wollte es noch besser machen.
Abgeglichener eben und das wäre doch mit einer " verstellbaren Weiche " möglich oder nicht?


[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 18:25 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#8 erstellt: 10. Aug 2013, 18:30
Problem ist, das ich gerne Hoch und Mittelton von Isophon haben möchte, aber die sind schwer zu bekommen, wenn diese noch besser wären?
Die Piezo Lautsprecher klingen wirklich sehr feiner in ihrer Wiedergabe.
Und der Dynacord ist kein PA, Type P32/37/8/120K. Es ist HIFI.
Am Anfang, als ich diese gebaut hatte, dachte ich, es wären alle PA, nein, es sind HIFI Lautsprecher.
Der Klang dieser Boxen ist eine warmer Bass bis hin zu den tiefen Bass Bereich, den man unter 16Hz erahnen kann.
Die Bässe, wenn ich sie beschreibe, klingen warm und sehr präzise.
Was fehlt wäre, das ich gerne den Dynacord etwas weniger Bass geben würde, da dies schon der Isophon sehr gut leistet und der Isophon nicht so hoch im Mitteltonbereich arbeitet.
Da müsste es doch sowas geben oder nicht???



[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 18:48 bearbeitet]
detegg
Inventar
#9 erstellt: 10. Aug 2013, 18:45
Der Dynavox passt überhaupt nicht zum Essemble und ist mehr als flüssig - überflüssig!
Die PSM120 und die SK10 (nicht SKK10) habe ich zufällig hier - bedingt also geringfügige Änderungen an der Weiche.

und das wäre doch mit einer " verstellbaren Weiche " möglich oder nicht?

Nein - liest Du bitte das, was ich in meinem 1. Post geschrieben habe!

Detlef
Giustolisi
Inventar
#10 erstellt: 10. Aug 2013, 18:45
Auch wenn du in jeder Box ein gutes Chassis drin hast, ist da Hopfen und Malz verloren.
Bei einer guten Box sollten schon mal keine Piezos mit spielen. Du brauchst einen guten Hochtöner, nicht zwei schlechte.
Dir fehlt ein Mitteltöner, da deine Chassis zwar so hoch spielen können, oben rum aber nur noch Resonanzen erzeugen.

Mir scheint, als hättest du dich mit den Grundlagen des Lautsprecherbaus nicht genügend vertraut gemacht, bevor du deine Lautsprecher gebaut hast. Wie bereits geschrieben, ist das nicht schlimm, jeder hat mal klein angefangen

p.s.: Fettschrift dient dazu Textpassagen hervorzuheben.
Phoenix080870
Stammgast
#11 erstellt: 10. Aug 2013, 18:57
Ich hatte damals diese ganzen Lautsprecher für 100DM bekommen und dachte mir, für den Anfang schon recht günstig.
Ich baute mir die Boxen zusammen, 2x 8 Stunden lang.
Sägen ausspachteln und lackieren.
Dann bekam ich dazu pro Box 1x grüne Spule und 3x Kondensatoren mit einem Kabelbinder zusammen als Weiche.
Die Spule in Reihe und die Kondensatoren parallel (Serie).
Es klingt so nicht schlecht, echt sauber in Classic, Rock oder auch bei Filme.
Aber ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, man könnte mehr Klang herausholen.
Die Trixerei mit Equalizer ist nicht schlecht, aber es ginge besser, wie ihr das beschrieben hattet.
Bloß diese anderen Isophon`s zu bekommen, ist sehr schwer.
Isophon hatte mich überzeugt, das diese ein wirklich gutes System ist.
Kann man denn von Isophon überhaupt noch Frequenzweichen kaufen?


[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 18:59 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#12 erstellt: 10. Aug 2013, 19:05

Kann man denn von Isophon überhaupt noch Frequenzweichen kaufen?

Frequenzweichen muss mann nicht kaufen, wenn die Schaltung und die Bauteilwerte bekannt sind, kann man die Bauteile kaufen und zusammenlöten.
Phoenix080870
Stammgast
#13 erstellt: 10. Aug 2013, 19:13

Frequenzweichen muss mann nicht kaufen, wenn die Schaltung und die Bauteilwerte bekannt sind, kann man die Bauteile kaufen und zusammenlöten


Dann müsste ich auch wissen, welche Art der Spule brauche ich, Nenngröße?
Die Größe der Kondensatoren in picofarad usw.
Diese weiß ich leider nicht und wollte das per Regler nachjustieren, wie man per Subwoofer Box macht, nur eben als passiv Weiche.
Warum nun regelbar?
Weil ich das auf dem Raum in etwa anpassen wollte, damit alles ausgewogener klingt.
Wenn ich Mittelton und Hochton von Isophon bekommen könnte, wäre das super, aber die Chance ist gering, leider...


[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 19:16 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#14 erstellt: 10. Aug 2013, 19:25
Wenn du die Bezeichnung des Lautsprechers hast, den du bauen willst, kannst du nachforschen oder nach den Schaltplänen fragen.
Nur aktive Weichen kann man einstellen.
detegg
Inventar
#15 erstellt: 10. Aug 2013, 19:37

Phoenix080870 (Beitrag #13) schrieb:
Wenn ich Mittelton und Hochton von Isophon bekommen könnte, wäre das super, aber die Chance ist gering, leider...



detegg (Beitrag #9) schrieb:
Die PSM120 und die SK10 (nicht SKK10) habe ich zufällig hier - bedingt also geringfügige Änderungen an der Weiche.


Warum habe ich das wohl geschrieben?
Die Weiche gibt es in den alten Bauvorschlägen bei Isophon.

;-) Detlef
Phoenix080870
Stammgast
#16 erstellt: 10. Aug 2013, 19:39
Und wo kann man das kaufen???
Das schrieb ich ja eben schon.
Ich wollte dieses System, wie es im Augenblick ist, etwas verfeinern.
Es klingt nicht schlecht, wie auch vieles meiner Freunde mir sagten.
Ich möchte es verfeinern, und die Isophon Lautsprecher kann man nicht mal eben so bekommen, wie es bei Magnat ist.
Ich dachte, man könne sich eine Weiche kaufen, die Hart und Weichbass reguliert.
Dem scheint ja leider nicht so zu sein, seltsam.
Na gut, demnach müsste ich laut hier alles auseinander bauen und alles von Isophon kaufen, wenn ich das so richtig lese?
Das ist schade, denn einige meiner Freunde meinten, eine richtige Weiche würde es besser machen.
Mittelton habe ich, wollte lediglich nur das alles abgleichen.


[Beitrag von Phoenix080870 am 10. Aug 2013, 19:45 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2013, 19:43
auch wenn es schmerzhaft ist,
das wird alles nur was wenn man das akustisch und elektrisch ausmessen kann.


ob sich der Aufriss lohnt und günstig ohne obiges hinzubekommen ist, ist mehr als fraglich !!

sorry, aber versteif dich da nicht drauf
Phoenix080870
Stammgast
#18 erstellt: 10. Aug 2013, 19:46
Und wie kann man das auslesen, welche Frequenzen abgestrahlt werden?
Per Micro und Software ausmessen?
bananana
Stammgast
#19 erstellt: 10. Aug 2013, 20:38
Jo, gute soundkarte+geeichtes mikro mit korrekturdatei ( gibts bei http://lasip.hifi-selbstbau.de/ zu kaufen ) und dann ARTA am PC zum messen verwenden.


[Beitrag von bananana am 10. Aug 2013, 20:38 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#20 erstellt: 11. Aug 2013, 01:33
Das ist doch mal eine gute Idee.
Soundkarte habe ich die Terratec Aureon 7.1 PCI drin, damit sollte es funktionieren.
Ich werde demnächst mal mein PC im Wohnzimmer aufbauen und mit Micro aufnehmen und das dann mit deren Software aufnehmen und auswerten lassen.
Also so schlecht klingen meinen Boxen wirklich nicht, aber ich weiß, man kann bestimmt einiges verbessern.
Die Bässe sind klar und deutlich und was den Hochton angeht auch super klar.
Ich denke im jedem Fall müsste ich etwas an dem Mittelton machen, mit einem Isophon, wenn ich den bekommen kann?!


[Beitrag von Phoenix080870 am 11. Aug 2013, 01:34 bearbeitet]
bananana
Stammgast
#21 erstellt: 11. Aug 2013, 01:40
Glaube mir, wenn ein Lautsprecher an den richtigen Stellen verbogen ist, dann fällt das dem ungeschulten Ohr, oder dem Ohr das nichts anderes(/besseres) gewöhnt ist NICHT auf.
Und BITTE versteif dich nicht auf Isophon, es gibt viele tolle Chassis-Hersteller. Lass dich lieber auf die Hinweise anderer hier ein!
Grüße
Phoenix080870
Stammgast
#22 erstellt: 11. Aug 2013, 10:00
Die Messung ist wirklich eine gute Idee, weil erst dann sieht man die Schwäche und wo man was ändern muss.
Ich kann nur sagen, dass die Töne warm und dynamisch sind und der Bass kein Brummer ist, der nach der Zeit auf die Nerven geht.
Die Hochtöner, was auch bemängelt wurde, sollen billig sein?
Laut Hersteller sollten die bis 44KHz gehen, aber auch hier kann man das nur messen.
Ich habe viele Musikstücke ausprobiert, besonders Frequenztest mit Höhen und Bässen und Mitten.
Hören konnte ich alles sehr klar; aber gut, die Messung ist genauer. das hat mich überzeugt ;-)
Klar hätte ich auch noch gerne Isophon Hochtöner und Mitteltöner. aber die sind schwer zu bekommen.
Immerhin haben die damals jeden Lautsprecher geprüft, eben Handarbeit.

Heutzutage wird alles nur noch maschinell verarbeitet und am Material wird gerne gespart.
Bestimmt habe ich mir schon viele Boxen angehört, sogar welche, die 1667€ gekostet haben, aber das war mir nicht dynamisch, eher matt.
Es war eine graue hohe Standbox mit 20cm Lautsprechern.
Zu matt, keine Höhen, keine warmen Bässe und was laut war, waren nur die Mitten.
So was geht überhaupt nicht.

Was mir aber gefiel waren in dem Laden Magnat Lautsprecher für 300€, die klangen angenehmer und klarer.
Was den Pioneer betrifft, bin ich eher enttäuscht, da die damals sehr guten Klang hatten, ebenfalls zu matt.

Wenn Töne kalt spielen, ist das nichts für mich.
Töne sollten warm und angenehm klingen und vor allem dynamisch.
Mitten dürfen nicht die anderen Töne übertönen, das hörte ich leider zu oft.
Bässe sollten kräftig sein, weich und hart und die Höhen scharf, aber leicht abgerundet klingen.
So finde ich die Töne von einer Box am besten.

Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber matte Töne gefallen mir überhaupt nicht.


[Beitrag von Phoenix080870 am 11. Aug 2013, 10:08 bearbeitet]
bananana
Stammgast
#23 erstellt: 11. Aug 2013, 11:39
Das was du als matt oder warm bezeichnest ist dein Gehör, das ganz klar bereits falsch hört. Wenn dir im Laden ein Lautsprecher nicht gefällt, dann liegt das daran, dass dieser mit Sicherheit deutlich linearer spielt als deine Lautsprecher. Du wirst bei einer Messung sicher das Grauen kriegen! So wie du das beschreibst klingt das nach einem "Badewannen"-verlauf. Bass übertrieben, keine Mitten, die sonst gute Lautsprecher auszeichen, und ann übertriebene Höhen. Schau dir mal die vielen Mediamarkst Soundsysteme an. Alle mit Sub und HT's - klingt geil.
Aber ich bitte dich, versuche deinem Gehör eine Chance zu geben und "tu dir" mal einen linearen Lautsprecher an und du wirst sehen dass du dich schnell daran gewöhnst und dann fällt dir den Unterschied auf.
Und wegen Isophon nocheinmal, es gibt VIELE sehr gute Chassis Hersteller. Und die arbeiten auch alle nicht anders als Isophon. Auf der Weiche abgestimmt werden muss jedes Chassis - es gibt also keinen Unterschied im Aufwand. Halfe dich an detegg, er hat scheinbar einen passenden Bauvorschlag gefunden!
Und zu den 44KHz, du bist keine Fledermaus. Und selbst wenn du noch 10 Jahre alt wärst, selbst dann würdest du warscheinlich keine 22KHz mehr hören, je nach Alter dürfte nach 18KHz schluss sein!
Also lieber einen HT raus, und einen MT rein!
Und du wirst bei einem Frequnztest nicht hören wie laut ein einzelner Ton ist, esseiden du entwickelst seit Jahren Lautsprecher, oder du bist geschulter Musiker/Klavierstimmer/...


[Beitrag von bananana am 11. Aug 2013, 11:40 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#24 erstellt: 11. Aug 2013, 22:31
Also, mitten dürfen niemals im Vordergrund sein, weil man sonst die tiefen und hohen Klänge verdrängt.
Lautsprecher im allgemein haben selten eine lineare Ausstrahlung!
Sie hat eine Wölbung, wo der Mittelton nach oben pegelt und die unteren und oberen Frequenzen nach unten abfallen.
Eben wie eine Sinuskurve und will man das angleichen, ist man gezwungen das per Equalizer minimal auszugleichen oder das per gute Frequenzweiche
auszugleichen.
Und genau das suche ich und wenn sein muss, das muss ich mich um einen Isophon Mittelton und Hochton kaufen.
Vielleicht ist das die Lösung und spare mir das mit der regelbaren Frequenzweiche.
Es gibt zwar so keine regelbare, passive Frequenzweiche, aber es gibt regelbare Spulen, mit den man das auch machen könnte, aber eben sehr teuer.
Auch gibt es verstellbare Kondensatoren, die ebenfalls sehr teuer sind.
Ich werde mich auf Euren Vorschlag mit einem Mittelton und Hochtön kümmern und mit dieser Messung, die mich jetzt schon sehr neugierig gemacht hat.
Falsch hören, würde ich das nicht nennen, sondern man hat sich daran gewöhnt, die Musik weicher und dynamischer zu hören.
max-boost
Stammgast
#25 erstellt: 11. Aug 2013, 22:42

Giustolisi (Beitrag #10) schrieb:
Bei einer guten Box sollten schon mal keine Piezos mit spielen.
Du brauchst einen guten Hochtöner, nicht zwei schlechte.


Da gehen die Meinungen ziemlich auseinander... ich persönlich finde die Aussage das Piezos in einer
"guten Box" nichts zu suchen haben etwas allgemein und trifft höchstens Deinen persönlichen Geschmack.
Ich finde, auch ein Markenpiezo kann sinnvoll beschaltet gut klingen.

Aber ich geb Dir in dem Punkt recht das 2 Piezos zum einen sinnlos sind, zum anderen unbeschaltet wie hier
schauerlich klingen müssen.

An den Themenersteller : Du irrst Dich in dem Glauben das diese Hochtöner keine Frequenzweiche brauchen.
Auch ein Piezo muss ordentlich in eine Box eingepasst werden. Bringt ja nix wenn der HT 6 oder gar 10db
(was etwa doppelt so laut ist) lauter spielt wie der tieftöner. Das muss angepasst werden.

Ohne Messequipment und ohne die Erfahrung das gemessene richtig zu interpretieren wirst Du hier nicht
weiter kommen. Wenn Du bauen magst dann mach was mit Erfolgsaussicht und halte Dich an gut durchdachte
Bauvorschläge. Man lernt dabei und das Ergebnis macht zu 100% Spass
bananana
Stammgast
#26 erstellt: 11. Aug 2013, 22:58

Phoenix080870 (Beitrag #24) schrieb:
Also, mitten dürfen niemals im Vordergrund sein, weil man sonst die tiefen und hohen Klänge verdrängt.
Lautsprecher im allgemein haben selten eine lineare Ausstrahlung!
Sie hat eine Wölbung, wo der Mittelton nach oben pegelt und die unteren und oberen Frequenzen nach unten abfallen.
Eben wie eine Sinuskurve und will man das angleichen, ist man gezwungen das per Equalizer minimal auszugleichen oder das per gute Frequenzweiche
auszugleichen.


Lass dir helfen oder lass es sein.
http://www.lautsprec...DW_8636,de,90916,163 Schau hier mal ganz unten die letzten 6 Diagramme.
oder
http://geist4711.de/forenbox.html bei "komplettes System"
Soetwas ist gewünscht. Aber wenn du meinst du weißt das besser, warum fragst du dann?
Zumal ich nicht gesagt habe, dass die Mitten im Vordergrund sein sollen, sondern auf GLEICHEM Niveau wie Höhen/TT. Nicht umsonst haben irsinnig teure Studiomonitore einen möglichst flachen Frequenzgang.
Was heißt lineare Ausstrahlung? Winkel/Amplidudendiagramm? Frequenz/Amplitudendiagramm? Oder Energie/Winkel? ... Und wie gezeigt stimmt das so nicht.
Der Durchschnittslautsprecher aus dem Mediamarkt hat eine Überhöhung im Tief (ab 40-60Hz) und Hochton. "gesoundet"
Hier wird jedoch versucht das möglichst "gerade" zu machen. Ein gleichmäßiger Anstieg auf die Grenzfrequenz und ab da in einem möglichst geringem Schlauch bis 20kHz, dann ist "eh egal" weil nicht zu hören. Das was ich jetzt gesagt habe ist wirklich grob vereinfacht. So können bestimmte Bereiche bewusst abgesenkt werden, oder einem Zweig mehr Energie zugeführt werden.


[Beitrag von bananana am 11. Aug 2013, 23:03 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#27 erstellt: 11. Aug 2013, 23:29

Also, mitten dürfen niemals im Vordergrund sein, weil man sonst die tiefen und hohen Klänge verdrängt.
Lautsprecher im allgemein haben selten eine lineare Ausstrahlung!
Sie hat eine Wölbung, wo der Mittelton nach oben pegelt und die unteren und oberen Frequenzen nach unten abfallen.
Eben wie eine Sinuskurve und will man das angleichen, ist man gezwungen das per Equalizer minimal auszugleichen oder das per gute Frequenzweiche
auszugleichen.

Das ist Quatsch. Natürlich gibt es Chassis, die einen solchen Frequenzgang aufweisen, aber das tun die wenigsten.
Es ist Sache des Entwicklers, für einen ausgeglichenen Frequenzgang zu sorgen. Das fängt normalerweise bei der Auswahl der Chassis an. Die ist hier alles Andere als ideal.

Es gibt zwar so keine regelbare, passive Frequenzweiche, aber es gibt regelbare Spulen, mit den man das auch machen könnte, aber eben sehr teuer.
Auch gibt es verstellbare Kondensatoren, die ebenfalls sehr teuer sind.

Schau mal bitte nach, was solches zeug in einer Größenordnung kostet, dass man es für eine passive Weiche gebrauchen kann.
Dafür kann man auch gute Lautsprecher bauen.

Ich werde mich auf Euren Vorschlag mit einem Mittelton und Hochtön kümmern und mit dieser Messung, die mich jetzt schon sehr neugierig gemacht hat.

Messen wäre ein guter Anfang.

Falsch hören, würde ich das nicht nennen, sondern man hat sich daran gewöhnt, die Musik weicher und dynamischer zu hören.

Wenn es weicher und dynamischer klingt als es auf der Aufnahme ist, entspricht es nicht dem original. Mit einer guten Hifi Anlage versucht man, dem Original so nah wie möglich zu kommen.

Ich finde du wärst gut damit beraten die Mystery PA oder Mystery Center zu bauen und gut.

Da gehen die Meinungen ziemlich auseinander... ich persönlich finde die Aussage das Piezos in einer
"guten Box" nichts zu suchen haben etwas allgemein und trifft höchstens Deinen persönlichen Geschmack.
Ich finde, auch ein Markenpiezo kann sinnvoll beschaltet gut klingen.

Ich kenne keinen Piezo, der mit einer guten, preiswerten Kalotte bei vertretbarem Schaltungsaufwand mithalten kann
max-boost
Stammgast
#28 erstellt: 11. Aug 2013, 23:59

Ich kenne keinen Piezo, der mit einer guten, preiswerten Kalotte bei vertretbarem Schaltungsaufwand mithalten kann


Kommt auch immer auf den Einsatzort des Piezos an. In meinem BL Horn hätte eine Kalotte ziemlich schnell das nachsehen
Zur Ergänzung eines Breitbänders in den obersten Lagen wo ordentlich Pegel gefahren werden ist ein Piezo gar nicht
so schlecht aufgehoben. Mein Piezo läuft ab 15000Hz und Ich hatte noch keinen hier auf dem Sofa der den Piezo HT rausgehört hat.


In 2 oder mehr/ Wegesystemen wo tiefer getrennt wird und wo es nicht auf Pegel ankommt ist man mit ner Kalotte etc.
sicher besser bedient. Da weis man zumindest was man hat.
Giustolisi
Inventar
#29 erstellt: 12. Aug 2013, 00:15
Naja, ein Breitbänder, der Unterstützung oben rum braucht, ist in meinen Augen keiner, aber 15kHz reichen eigentlich. Ist ein hoher Wirkungsgrad gefragt, gibt es viele Ringradiatoren mit entsprechend hoher Empfindlichkeit.
Piezos sind eher zweite oder dritte Wahl, wenn es um Hochtöner geht. Gut, sie sind billig, aber das wars auch schon.
max-boost
Stammgast
#30 erstellt: 12. Aug 2013, 00:43
Letztlich ist es ja auch der Preis um den es geht. Ich hatte damals Roberts Geister BL Horn für nen Bekannten
gebaut und war enttäuscht wie viel nach dem Sperrkreis obenrum fehlt. Hab dann das Monacor RBT 95
Bändchen verbaut (Stück um die 40€)... Für mich hab ich das BL Horn mit Monacor mpt 005 Piezo (5€) gebaut,
und bei der hohen Trennfrequenz hört man kaum einen Unterschied der beiden.

Mittlerweile sehe ich es aber wie du, ein richtiger Breitbänder braucht obenrum keine Unterstützung weshalb
ich bei meinem nächsten Horn sicher einen anderen Treiber wählen werde.

Und nun : back to Topic


[Beitrag von max-boost am 12. Aug 2013, 00:45 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#31 erstellt: 12. Aug 2013, 01:35
Also demnach müsste ich die beiden Piezos ausbauen, dafür einen Mittelton und einen anderen Hochton einbauen.
Schön wäre es, wenn die beiden von Isophon nehmen würde, richtig?

Der Dynacord ist kein PA, sondern ein Hifi Lautsprecher, der als Hartbass, sowohl auch Mitteltöne mit nimmt.
Den kann ich doch mit einer Weicher begrenzen, oder nicht?

Nun zu der passenden Weiche, welche Marke und Typ würdet ihr mir empfehlen, wenn ich den Mittelton und Hochton durch Isophon Lautsprecher ersetzen würde?

Darüber bin ich mir nicht im klaren, wenn es perfekter sein sollte.

Und nun zu dem glatten Frequenzgang, den ich so nicht mag:
Frequenzgang
Ich habe das Hörvermögen so, das man den mittleren Bereich etwas runterstellt, damit sich die unteren und oberen Frequenten etwas angehobener klingen.
Das menschliche Ohr nimmt den Bereich 1KHz an erste Stelle und alles andere hört man menschlich schwächer.
Sehe ich da etwas falsch oder ist es eine Täuschung?
Darum hebe die schwächeren Frequenzen etwas an, mehr ist das im Prinzip nicht.


[Beitrag von Phoenix080870 am 12. Aug 2013, 01:44 bearbeitet]
bananana
Stammgast
#32 erstellt: 12. Aug 2013, 01:51

Phoenix080870 (Beitrag #31) schrieb:

Schön wäre es, wenn die beiden von Isophon nehmen würde, richtig?
Nun zu der passenden Weiche, welche Marke und Typ würdet ihr mir empfehlen, wenn ich den Mittelton und Hochton durch Isophon Lautsprecher ersetzen würde?

Und nun zu dem glatten Frequenzgang, den ich so nicht mag:
[...]


Meine Fresse.. Hast du gelesen was ich verlinkt habe?
Es ist absoluter Schwachsinn den du da von dir gibtst. Jeder hilft hier gerne. Aber wenn jemand einfach alles ÜBERLIEST, dann hat doch keiner Lust etwas zu helfen!?
Komm WEG von Isophon, öffne dich Alternativen. Bitte detegg ganz nett dir nochmal zu erläutern was er gefunden hat.
Es gibt keine Marken bei (sinvollen) Frequnzweichen. Da gibt es nur Einzelteile die man durch Rechnung+Messen+Erfahrung ermittelt. Und dann alles zusammen lötet.
Der Frequenzganz sollte SO verlauten wie ich ihn beschrieben habe. BITTE LESE das!
Bis dahin bin ich mal raus...
Phoenix080870
Stammgast
#33 erstellt: 12. Aug 2013, 01:59
DU HAST NOCH IMMER NICHT MEINE FRAGE BEANTWORTET, WENN DU SO SCHLAU BIST!

Welche Frequenzweiche würdest DU empfehlen???

Da lässt man sich auf die Sache mal darauf ein und lese nur, das man sich selber zusammen löten?
Da gibt es doch bestimmt Weichen, die dafür passen oder nicht?
Bass, Mittelton und Hochton.
Welche wäre dafür am besten geeignet???
Also beleidigen lasse ich mich auch nicht.
Eine Frage, wo man doch was empfehlen kann oder nicht?
bananana
Stammgast
#34 erstellt: 12. Aug 2013, 02:11

Phoenix080870 (Beitrag #33) schrieb:

Welche Frequenzweiche würdest DU empfehlen???

Da gibt es doch bestimmt Weichen, die dafür passen oder nicht?

Keine Weil es KEINE gibt
Und beleidigt habe ich keinen, ich habe mich nur aufgeregt. Wie gesgt, wende dich an detegg, er hat scheinbar einen Bausatz gefunden bei dem du einen deiner alten Treiber weiterverwenden kannst.
NHDsilkwood
Inventar
#35 erstellt: 12. Aug 2013, 06:06
Hilfe, ich bin zu blöd!
Was ist Hartbass beziehungsweise Weichbass?

Hmmmh... du hast also 2 unterschiedliche Tiefmitteltöner in eine grottige Kiste geschraubt und dazu noch 2 Piezos reingewürgt und keine Weiche dazu?
Vom Messprocedere keinen blassen Schimmer und unbelehrbar weil ignorant... Hast du überhaupt den geringsten Ansatz von Verständnis, was Lautsprecher, also die Treiber selbst, überhaupt machen?

Also wenn ich mir so den towerchat.to anschaue, dann ergibt auch plötzlich Sinn, warum da diese rote "Freakshow" rumsteht. Das totale Chaos, einfach mal so zusammengenagelt, ohne den geringsten Plan, Hauptsache es macht Krach...

Aber: Einen Tip kann ich dir doch geben. Wenn Löten schon zu schwer ist, dann nimm Schraubklemmen. Die kann man im Baumarkt unter der Bezeichnung "Lüsterklemmen" kaufen.
Big_Määääc
Inventar
#36 erstellt: 12. Aug 2013, 06:33
einfach nen Equalizer in die Anlage integrieren und gut,
mehr Sinn erseh ich hier nicht .
P.Krips
Inventar
#37 erstellt: 12. Aug 2013, 09:30
Hallo,

meine Fresse....., warum sind denn immer Leute, die hier frisch angemeldet sind und vorgeben, Hilfe für völlig vergurkte Lautsprecher zu wollen, IMMER derart beratungsresistent ???

Zu Piezos:
Da möchte ich auch mal eine Lanze dafür brechen....
Habe bei meiner Werkstatt-Spaßanlage (Schmacks-Horn als Dreiweger ausgebaut...) auch Piezos verwendet. Ordentlich beweicht hört kene Sau, die nicht weiß, daß Piezos spielen, einen Unterschied gegenüber anderen HT's .
Dafür können die aber laut und sind belastbar ohne Ende.....

Gruß
Peter Krips
PokerXXL
Inventar
#38 erstellt: 12. Aug 2013, 10:35
Moin Phoenix

Warum so kompliziert?
Mit den Treibern die du schon zu Hause hast ,hatte Detlef dir doch schon einen Tip gegeben,das du bei den Isophon Bauvorschlägen schauen solltest.
Die findest du hier.
Link
Ich vermute mal das Detlef diesen Bauvorschlag meinte, den du auch dort auf der Seite findest.
Link
Alle Infos die du brauchst stehen auf dem Plan,du brauchst nur noch 2 neue Gehäuse und die Weichen zu bauen und hast einen funktionierenden neuen Speaker.
Greets aus dem Valley

Stefan
Phoenix080870
Stammgast
#39 erstellt: 12. Aug 2013, 11:04
Das ist richtig, bloß ich suche ja Frequenzweiche, die man kaufen kann, nicht die man selber umlöten muss.
Ich werde versuchen einen Mittelton und einen anderen Hochton zu bekommen, bloß das ich dann eine passende Weiche kaufe.
Darauf will ich mich doch gerne einlassen.
Ist doch alles machbar ;-)

* Eine Weiche ist drin, die damals dazu bekommen habe, aber eben nur für den Bass unten. *

Und damals war es ein Angebot für 100DM Lautsprecher 2x Isophon und 2x Dynacord und 4x Piezos zu bekommen.
Das diese Lautsprecher an sich wirklich eine gute Qualität haben, hatte ich diese mit verschiedenen Musikstücken getestet.
Nur im Zusammenhang muss ich eben was ändern, das klar.
Das habe ich auch verstanden!

Wenn mir erfahrene Leute mir sagen, Piezos sollen nur Schriller sein, ok, dann kommen dort eben Mitteltöner und Hochtöner rein.

Wenn ich dann alles habe, müsste es auch dann eine Weiche geben, die auch 4 Wege ist.
4 Wege System finde ich besser, aber gut, das ist Ansichtssache.
Warum, ich das so sehe?
Weil ich einen Lautsprecher für ganz tiefe Frequenzen haben will und einen der den typischen Hartbass rüberbringen soll.
Auch falsche Überlegung?
max-boost
Stammgast
#40 erstellt: 12. Aug 2013, 11:27
Du verstehst einfach den Zusammenhang der Thematik nicht.
Du fragst hier im Hifi Forum (wo zu meist Spezialisten Antworten die sich ein wenig
auskennen) nach einer fertigen Frequenzweiche, kannst aber nicht mit der Antwort
leben das so etwas einfach nicht funktioniert weil eine Weiche speziell auf die
Treiber/Gehäuse -kombination angepasst werden muss.


Da gibt es doch bestimmt Weichen, die dafür passen oder nicht?


Also nochmal, hier im Forum wirst Du von keinem eine Empfehlung für eine
Fertigweiche bekommen weil es einfach Pfusch ist. Wenn Du dennoch eine
Fertigweiche verbauen willst dann wirst Du das im Alleingang machen müssen.

@Giustolisi : Da sich das zur Zeit mit diesen blöden Fertigweichen immer mehr häuft
und man immer wieder die gleiche Leier runtertippen muss wäre ein fertige Vorlage
in dem Thread "Übersicht lesenswerter & wichtiger Themen" zum Thema Fertigweichen
nicht schlecht - weil ich hab echt kein Bock mehr immer und immer wieder das selbe
runterzutippen.


[Beitrag von max-boost am 12. Aug 2013, 11:33 bearbeitet]
detegg
Inventar
#41 erstellt: 12. Aug 2013, 11:31
Moin,

@Stefan
Danke für Deine Erklärungen. Diese Infos, ist eigentlich als Fleißaufgabe für den TE gedacht gewesen.

@Phoenix
Von mir als letztes ...
Der verlinkte Originalbausatz der H520 beschreibt einen SEHR guten Lautsprecher, mit dem man auch laut hören kann.
Die passende Weiche (Baujahr 1976) gibt es nicht fertig zu kaufen. Vielleicht findet sich jemand, der sie Dir schnell zusammen lötet.
Die Chassis PSM120 und SK10 kann ich Dir NOS (ungebraucht) verkaufen.

Eine letzte Alternative - verkaufe die PSL300. Vom Erlös kaufst Du Dir bei Conrad diese Boxen.

;-) Detlef
Tribalvoice75
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 12. Aug 2013, 11:34
Hallo Phoenix,


Phoenix080870 (Beitrag #39) schrieb:
Das ist richtig, bloß ich suche ja Frequenzweiche, die man kaufen kann, nicht die man selber umlöten muss.
Ich werde versuchen einen Mittelton und einen anderen Hochton zu bekommen, bloß das ich dann eine passende Weiche kaufe.
Darauf will ich mich doch gerne einlassen.
Ist doch alles machbar ;-


Das ist doch genau das Problem, das auch oben schon mehrfach beschrieben wurde.
Es wird keine passende Fertigweiche geben. Es gibt zwar Fertigweichen bei Conrad oder so, aber die passen alle nirgends richtig, weil sich die diversen Lautsprecherchassis zu sehr unterscheiden. Desshalb solltest du auf den (oder einen anderen) empfohlenen Bausatz setzen und die Weiche wie im Plan angegeben bauen oder bauen lassen.

Wenn du eine Weiche für deinen Lautsprecher selbst bauen willst , ist das Entwicklungsarbeit und du musst dich sehr in die Materie (Messen, Software, Elektronik) einarbeiten.

Gruß,
Mario
PokerXXL
Inventar
#43 erstellt: 12. Aug 2013, 11:38
Moin Phoenix

Wenn du die Hoffnung haben solltest eine sogenannte Universalweiche nehmen zu wollen,den Zahn solltest du dir ziehen.
Das Einzigste was an den Teilen universel ist wird wahrscheinlich das Leiterplattenmaterial sein.
Vernünftige Frequenzweichen sind immer spezifisch auf die einzelnen Treiber und den entsprechenden Gehäusevorschlag abgestimmt.

Löten ist kein Hexenwerk,zur Not gibt es auch Anleitungen dafür bei Youtube.
Und wenn alle Stricke reißen stellst du die Verbindungen z.B. mit Wagoklemmen her.

Das was du vorhast mit einem Austausch erfordert eine komplette Neuentwicklung,Erfahrung und Meßzeug.
Erst recht wenn dir ein 4 Wegesystem vorschwebt, was die Sache aber weder einfacher noch preiswerter macht.

Ich vermute mal das du mit Hartbaß eigentlich Kickbaß meinst.
Den sollte ein guter Lautsprecher auch mit "nur" 3 Wegen bringen und Isophon hatte imho keine schlechten Bauvorschläge.
Deshalb wäre der Isophonplan mit den vorhandenen Treibern von Isophon die beste Alternative imho.
Ansonsten ab in die Bucht mit den jetzigen Sachen und einen passenden Bauvorschlag wählen.
Alles andere ist imho Murks und rausgeschmissenes Geld.

Sollte letzteres für dich relevant sein,wäre das hereinkopieren des Fragebogens hier in den Thread nicht verkehrt und die Antworten nicht vergessen.
Link zum Fragebogen

Bauvorschläge findest du unter anderem auch hier.
Link 1
Link 2
Link 3

Greets aus dem Valley

Stefan
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#44 erstellt: 12. Aug 2013, 11:52
Phoenix schau mal hier:
H520
Damit du mal eine Vorstellung hast, wovon der Onkel mit der Gitarre und den grauen Haaren redet

Das ist wohl das Gescheiteste was du mit deinen Boxen machen kannst.

Die PSM120 und SKK10 gibt es auch noch in gebraucht bei ebay, ich würde dann aber die neuen von Detlef vorziehen.........

Giustolisi
Inventar
#45 erstellt: 12. Aug 2013, 12:04

@Giustolisi : Da sich das zur Zeit mit diesen blöden Fertigweichen immer mehr häuft
und man immer wieder die gleiche Leier runtertippen muss wäre ein fertige Vorlage
in dem Thread "Übersicht lesenswerter & wichtiger Themen" zum Thema Fertigweichen
nicht schlecht - weil ich hab echt kein Bock mehr immer und immer wieder das selbe
runterzutippen.

Es gibt bereits ein thema dazu, was ich dort zu Weichenrechnern und mittels Formeln berechneten Weichen geschrieben habe, trifft auf Fertigweichen genau so zu. Ich werde das Thema hinter dem Link aber entsprechend editieren, um das klarer zu machen.

Edit: Hier den Link zum thema, das ich auf fertigweichen ausgeweitet habe
Weichen berechnen, Weichentools, Fertigweichen


[Beitrag von Giustolisi am 12. Aug 2013, 12:12 bearbeitet]
Phoenix080870
Stammgast
#46 erstellt: 12. Aug 2013, 12:39
Die letzte Antwort habe ich verstanden.
Fertige Weiche gibt da anscheinend leider nicht, hmm.
Pegelunterschiede, Impedanzanstieg und Resonanz jedes der einzelnen Lautsprecher ist auch noch entscheidend.
Fertigformeln ist anscheinend nur ein Richtigwert, aber keine Perfektion.
Auch das ist mir neu, ok.

Also muss ich wohl die Mühe machen, den ich eigentlich nicht so sehr verkomplizieren wollte.
Ohne Messungen der Lautsprecherchassis und speziellen Computerprogrammen lässt sich eine Weiche nur nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" entwickeln.
Mannoman, also ohne Messung gehe ich ins Leere, was ich verändern müsste.

Darum wollte ich eine veränderbare Weiche für jedes der Lautsprecher haben, wo ich das dann anpasse, aber sowas gibt es anscheinend nicht.


[Beitrag von Phoenix080870 am 12. Aug 2013, 12:42 bearbeitet]
bananana
Stammgast
#47 erstellt: 12. Aug 2013, 12:59

Phoenix080870 (Beitrag #46) schrieb:
Darum wollte ich eine veränderbare Weiche für jedes der Lautsprecher haben, wo ich das dann anpasse, aber sowas gibt es anscheinend nicht.


Exakt, weil unendlich teuer. Deshalb baue den nun schon zwei mal direkt verlinkten Bausatz von Isophon.
Die fehlenden Treiber kannst du von Detlef/detegg bekommen. Die Weichenbauteile bequem im Internet bestellen. Und die Teile kann man wirklich einfach verbinden. Da gibts auch lötfreie Möglichkeiten.

@Peter, deine Post-Eröffnungsworte; Made my day

Grüße.
max-boost
Stammgast
#48 erstellt: 12. Aug 2013, 13:31
Wie ich sehe hat Giustolisi seinen Beitrag zu Frequenzweichenrechnern abgeändert
und Fertig-Universal-Weichen mit einbezogen.

An den Themenersteller: warum Fertigweichen nicht funktionieren kannst Du HIER nachlesen...

Gruß René
Giustolisi
Inventar
#49 erstellt: 12. Aug 2013, 15:25

Also muss ich wohl die Mühe machen, den ich eigentlich nicht so sehr verkomplizieren wollte.
Ohne Messungen der Lautsprecherchassis und speziellen Computerprogrammen lässt sich eine Weiche nur nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" entwickeln.
Mannoman, also ohne Messung gehe ich ins Leere, was ich verändern müsste

Wäre es einfach, könnte ja jeder einen guten Lautsprecher bauen. In dem Link habe ich das Thema nur grob angerissen, es ist sehr umfangreich. Ein Anfang wäre es, sich mit TSP und den verschiedenen Gehäusekonstruktionen zu befassen, wenn du in den Selbstbau richtig einsteigen willst. Erprobte Bausätze erfordern weniger Aufwand und bergen ein geringeres Risiko.
stoske
Inventar
#50 erstellt: 12. Aug 2013, 16:18
Ich finde, dass zwei Aspekte in dieser Erklärung fehlen. Zum Einen wird
von einer "Berechnung" gesprochen ohne dessen Ursprung zu erklären.
Dann wird per Simulation gezeigt, dass diese Berechnung nicht stimmt,
obwohl die Simulation auch nicht mehr als eine Berechnung ist.
Und zum Anderen: Wenn man nie etwas berechnet oder simuliert, hat
man auch nie etwas zum messen. Vor der Messung kommt also immer
erst eine Berechnung, bzw. Simulation. Irgendwo muss man ja anfangen.

Die Aussage "Weichen kann man nicht berechnen" ist prinzipiell also falsch.
Man kann schon, es ist nur nicht ausreichend genau. Und man muss es sogar,
weil die Sache sonst keinen Anfang findet.
Giustolisi
Inventar
#51 erstellt: 12. Aug 2013, 16:23
Lies dir den Beitrag mal aufmerksam durch. Es geht bei den Simulationen um eine Veranschaulichung, außerdem werden bei der Simulation die Faktoren berücksichtigt, die bei Fertigweichen/Formeln/Weichenrechnern nicht berücksichtigt werden.
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