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Hifiman HE 560 / 400i

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Aldrearic
Stammgast
#759 erstellt: 27. Jan 2016, 23:57
Auch wenn die geschraubten Stecker elektrisch besser sind, als Klinken Stecker, Wenn er eine bessere Qualität der Kabel und den Steckern liefern würde, wäre ich sicher begeistert. Das original Kabel liegt seit einer Woche nach dem Kauf defekt in der Schublade.

Ummodden wird mir Hifiman den 400i nicht, finde ich schade, aber ich habe jetzt ein Kabel, welches nicht mehr so einfach defekt geht.

Ich bin auch froh, dass er es begriffen hat, dass Klinken Stecker die praktikablere Wahl sind.
Sieveking_Sound
Stammgast
#760 erstellt: 28. Jan 2016, 00:19
Hallo Aldrearic,
darf ich anregen das defekte Kabel mit der bitte um Garantietausch oder Reparatur an deinen Händler zu versenden? Ich muss mir die Arbeit ja nicht zwingend machen, doch gehört es schon zur Aufgabe von Händler und Vertrieb sich um solche Angelegenheiten zu kümmern und wir bemühen uns sehr unseren guten Ruf in diesem Bereich unverändert aufrecht zu erhalten.

Als Nachsatz sollte ich wohl hinterherschieben, dass das mit dem Garantietausch bei Kabeln, denen offenbar Gewalt angetan wurde (ich denke hier an abgerissene Stecker, verbogene Klinken und durchgewetzte Isolierungen sowie ganz speziell an - kein Witz! - durchschnitte Kabel) häufig eher in den Bereich des Abwägens bei der Kulanz übergeht. Und wer jetzt glaubt ich übertreibe maßlos, der ahnt noch nicht einmal, was da manchmal kommt. Besonders herzig fand ich den Menschen, der einmal einen In-Ear-Monitor mit komplett abgerissenem Kabel zum Garantietausch an uns schickte. Unterhaltsam war auch der "einfach auseinander gefallene Kopfhörer" mit dem Fußabdruck.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
Schlappen.
Inventar
#761 erstellt: 28. Jan 2016, 19:28
Geschraubte Stecker sind die "elektrisch bessere" Lösung, als Klinkenstecker.?
Soso.. deswegen .haben auch gefühlte 95 % aller Kopfhörer keine Schraubstecker.

Fehlt jetzt nur noch jemand, der behauptet, geschraubte Stecker klingen besser, als Klinke.

@Herr Sieveking, schon mal daran gedacht, was passiert, wenn man mal versehentlich auf ein Kabel tritt, welches mit dem Kopfhörer verschraubt ist.??
Entweder reißt es ihnen die ganze Steckerbuchse aus dem Hörer, oder - im weniger schlimmen Fall - reißt es den Kopfhörer samt Buchse vom Kopf.


[Beitrag von Schlappen. am 28. Jan 2016, 19:31 bearbeitet]
BadPritt
Stammgast
#762 erstellt: 28. Jan 2016, 19:55

Schlappen. (Beitrag #761) schrieb:


Fehlt jetzt nur noch jemand, der behauptet, geschraubte Stecker klingen besser, als Klinke.



Klingen beide gleich Kacke. Am Besten klingen fest verbaute Kabel
Sieveking_Sound
Stammgast
#763 erstellt: 29. Jan 2016, 01:20
Hi Schlappen,
ich kann mir das vorstellen. Das ist ungefähr so wie bei einem fest verbauten Kabel. Man möchte ja schließlich einen stabilen Übergang haben, der nicht bei leichtem Zug aus der Buchse flutscht. Ich kann mich jedoch noch nicht an einen HiFiMAN erinnern bei dem die ganze Buchse aus dem Hörer "gerissen" ist.

Und bei den HiFiMAN Magnetostaten ist die elektrische Verbindung bei geschraubten SMC-Steckern besser, als bei den winzigen mit Andruckblechen realisierten Kontaktflächen von Mikro-Klinkesteckern. Deshalb hat HiFiMAN diese in der Vergangenheit auch verwendet. Da aber in den Foren dieser Welt unzählige Experten skandieren, dass geschraubte Verbindungen etwas ganz furchtbares sind und eigentlich niemand auf der ganzen Welt in der Lage ist, diese korrekt anzuschrauben hat man sich entschieden dem Druck nachzugeben und die Anschlüsse zu ändern. (Achtung - dieser Beitrag ist ironisch gewesen!) Wenn Du darüber eine qualifizierte Diskussion führen möchtest, ist aber wohl ein Elektroingenieur der bessere Partner.

Und die allermeisten Kopfhörer haben bis heute keine abnehmbaren Kabel. Damit erübrigen sich dann solche Diskussionen und anstatt dessen wird darüber philosophiert, ob man nicht ein besseres Kabel einlöten könnte.

Irgendwie erwarte ich inzwischen, dass bald Menschen anfangen die Händler abzutelefonieren ob diese nicht noch einen HE-400i oder HE-560 mit den "guten" Steckern haben.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
brumsel64
Stammgast
#764 erstellt: 29. Jan 2016, 02:57

rgendwie erwarte ich inzwischen, dass bald Menschen anfangen die Händler abzutelefonieren ob diese nicht noch einen HE-400i oder HE-560 mit den "guten" Steckern haben.


Von der Verbindung her ist es für mich keine Frage daß eine schraubbare Verbindung besser ist als eine gesteckte da die Auflagefläche und der Anpressdruck größer ist, aber dann kann man die Dinger gleich im Gehäuse verlöten was imho (elektrisch) die allerbeste Lösung ist.

Aber darum geht es mir gar nicht. Ich bin gerne bereit eine elektrisch etwas schlechtere Verbindung an meinem Kopfhörer zu haben. Dafür weis ich aber auch dass bei einem "Unfall" der Stecker aus der Buchse flutscht und nicht der Hörer, das Kabel oder irgendein Stecker für viel Geld geschrottet wird.
Bei mir hat sich das Stecksystem auf jeden Fall schon zwei mal bezahlt gemacht, einmal bin ich selbst draufgetreten als der Player in der Hosentasche war und ich auf den Kabeldurchhang getreten war. Das andere Mal ist meine Tochter damit am Küchentisch hängen geblieben. Bei den Ersatzteilpreisen von Hifiman möchte ich nicht wissen wie hoch der monetäre Schaden jeweils gewesen wäre.

Alles in allem bin ich froh ein Exemplar mit den "schlechten" Klinkensteckern bekommen zu haben.
Bei mir überwiegen für ein Stecksystem (aus praktikablen Gründen) deutlich die Vorteile gegenüber geschraubten/verlöteten Verbindungen als dessen Nachteile.

Mich würde in diesem Zusammenhang auch mal interessieren wie viel schlechter der HE-400i mit den Klinkensteckern tatsächlich klingt, ich habe da selber leider keinen Vergleich.
Sieveking_Sound
Stammgast
#765 erstellt: 29. Jan 2016, 11:07
Hallo brumsel64,
und vielen Dank für das Feedback. Ich fürchte der bekennende Audiophile in mir setzt sich öfter durch als das rein kaufmännisch gut wäre.

Und der Unterschied ist marginal. Der SMC-Stecker ist einen Hauch akkurater und präsenter in der Abbildung. Wer sich in Ruhe hinsetzt und beide Modelle mit einander vergleicht, kann das mit ein wenig Übung heraushören. Der klangliche Unterschied zwischen verschiedenen Zuleitungskabeln ist jedoch im Verhältnis deutlich größer und als wir im Vertrieb die verschiedenen Cardas Zuleitungskabel ausprobiert haben, waren wir schon erstaunt, wie viel in diesem Bereich noch möglich ist, denn sie serienmäßigen HiFiMAN Kabel sind schon gut.

Und wo wir schon dabei sind. Der klangliche Einfluss des Kopfhörerverstärkers ist noch einmal deutlich größer. Hier merkt man dann sehr deutlich wie stark die Modelle HE-400i und HE-560 und HE-1000 auf kräftige Verstärker reagieren. Ich habe für die High End schon die Vorankündigung für ein weiteres HiFiMAN Modell, welches ebenfalls sehr leistungshungrig sein wird.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
Elhandil
Inventar
#766 erstellt: 29. Jan 2016, 12:03

Sieveking_Sound (Beitrag #765) schrieb:

Und der Unterschied ist marginal. Der SMC-Stecker ist einen Hauch akkurater und präsenter in der Abbildung. Wer sich in Ruhe hinsetzt und beide Modelle mit einander vergleicht, kann das mit ein wenig Übung heraushören. Der klangliche Unterschied zwischen verschiedenen Zuleitungskabeln ist jedoch im Verhältnis deutlich größer und als wir im Vertrieb die verschiedenen Cardas Zuleitungskabel ausprobiert haben, waren wir schon erstaunt, wie viel in diesem Bereich noch möglich ist, denn sie serienmäßigen HiFiMAN Kabel sind schon gut.


Aber liegt das eher nicht daran, dass beim "neuen" 400i auch ein Magnet weniger verwendet wird weil sie bei designen des 400S bemerkt haben, dass man auch mit weniger auskommt und das dann beim 400i mit haben einfließen lassen ?


[Beitrag von Elhandil am 29. Jan 2016, 12:03 bearbeitet]
brumsel64
Stammgast
#767 erstellt: 29. Jan 2016, 15:01

Der klangliche Unterschied zwischen verschiedenen Zuleitungskabeln ist jedoch im Verhältnis deutlich größer und als wir im Vertrieb die verschiedenen Cardas Zuleitungskabel ausprobiert haben, waren wir schon erstaunt, wie viel in diesem Bereich noch möglich ist


Hierzu muss ich bemerken:
Ich bin nicht der Mensch, der sich für fast 50% des Kopfhörerpreises ein anderes Kabel drauflegt. Da spare ich mir lieber das Geld für das Kabel und schiele dann auf den nächstgrößeren Kopfhörer (in diesem Fall dann den HE-560).


[Beitrag von brumsel64 am 29. Jan 2016, 15:01 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#768 erstellt: 29. Jan 2016, 15:17

Sieveking_Sound (Beitrag #765) schrieb:
...Und der Unterschied ist marginal. Der SMC-Stecker ist einen Hauch akkurater und präsenter in der Abbildung. Wer sich in Ruhe hinsetzt und beide Modelle mit einander vergleicht, kann das mit ein wenig Übung heraushören...


Auf jeden Fall Dann doch bitte mal technisch erörtern was dazu führen soll, das einzige was einen Einfluss auf den Klang im Zusammenhang mit einem Kabel hat, ist der Widerstand des Kabels/Stecker selbst, welcher bei solchen Kopfhörern selbst wenn im Einstelligen Bereich sich der Widerstand befindet unhörbar ist, auch für Fledermaus geschulte Ohren. Gerade bei empfindlichen In-Ears können andere Kabel/Stecker einen Unterschied ausmachen, das man auch Messen kann, weil der Widerstand dementsprechend den Frequenzverlauf verändert und somit leicht der "Kabelklang" erklärt ist.
Sieveking_Sound
Stammgast
#769 erstellt: 29. Jan 2016, 16:27
Hallo Elhandil,
ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Die Anzahl der Permanentmagneten hat sich beim HE-400i gar nicht verändert. Es gibt jedoch einen optischen Unterschied durch das Weglassen der durchbohrten Abdeckplatte auf der Außenseite, die ursprünglich sicher stellen sollte, dass die Magneten auch bei einem heftigeren Sturz nicht aus den Verankerungen geraten. Man hat da aber jetzt eine "bombenfeste" Klebstoffrezeptur und braucht diese Abdeckung nicht mehr, was wieder ein paar Gramm an Gewicht auf dem Kopf einspart.

Und lieber AG1M,
ich möchte bitte keine Kabelklangdiskussion führen. Schon Anfänge wie Deine Worte "das einzige was einen Einfluss auf den Klang im Zusammenhang mit einem Kabel hat, ist der Widerstand des Kabels/Stecker selbst" sind dazu geeignet eine wahren Glaubenskrieg zum ganzen Thema des klanglichen Einfluss von Kabeln vom Zaun zu brechen. Ich möchte diesen nicht führen. Die Firma Sieveking Sound stellt den HiFi Händlern auf Wunsch gerne Demo-Kabel von Cardas zu Verfügung und dann kann das jeder für sich selbst ausprobieren und eine Entscheidung fällen. Wer keinen Unterschied hört, hat dann viel Geld für neue CDs und LPs über.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
Schlappen.
Inventar
#770 erstellt: 29. Jan 2016, 17:08

Sieveking_Sound (Beitrag #769) schrieb:

Und lieber AG1M,
ich möchte bitte keine Kabelklangdiskussion führen.

Dann möchten wir Dich aber auch bitten, erst gar nicht mit diesem Unsinn (Schraubstecker klingt besser, als Klinke..) anzufangen.
Sowas kannst Du den Leuten im Open-End erzählen; hier im HF musst du da mit Gegenwind rechnen. Und zwar zurecht.
Sieveking_Sound
Stammgast
#771 erstellt: 29. Jan 2016, 18:01
Hallo Schlappen,
es ging mir eigentlich darum zu erklären, warum man bei HiFiMAN so lange auf den ja offenbar ungeliebten SMC-Stecker gesetzt hat.

Ich finde es nicht zielführend dem Gegenüber beständig zu unterstellen, er hätte keine Ahnung und dabei seine eigene Meinung schlichtweg als Fakt darzustellen. Es ist inzwischen wohl jedem, der auch nur ein wenig im Forum liest, klar geworden, dass die Kabelklangdiskussionen überhaupt nichts bringen und letztendlich jeden Thread zu einem Ende kommen lassen. Ich habe gelegentlich das Gefühl, dass es im Forum Menschen gibt, die es als ihre Aufgabe sehen den Rest der Welt vor den Versuchungen der "bösen Kabelverkäufer" zu schützen. Gleichzeitig erleben wir gerade bei Kopfhörerzusatzkabeln eine seit Jahren steigende Nachfrage und ich habe den Eindruck es gibt Menschen, die nicht nur nicht geschützt werden wollen, sondern sich sogar über die Änderungen im Klangbild durch ein anderes Kabel freuen.

Schlussendlich ist wohl mein Problem in der Vermittlung eines Menschenbildes, bei dem jeder Anbieter von Kabeln, die nicht zu Baumarktpreisen verkauft werden, automatisch als Betrüger klassifiziert wird. Dem entsprechend sind nicht nur hunderte von HiFi-Händlern ebenfalls Betrüger, sondern auch ich selbst und alle Hersteller von HiFi-Kabeln. Das entspricht aber in keiner Weise meinem Selbstbild, noch dem Eindruck, den ich von HiFi-Händlern habe und am aller wenigsten dem Bild, dass ich von Herstellern von Cardas habe. - Ich finde es absolut legitim über die Preise von Kabeln zu diskutieren und diesen Preis im Verhältnis zum klanglichen Gewinn zu setzen. Brumsel64 hat das etwas weiter oben sehr passend gemacht und klar gestellt, dass er eher ein größeres Kopfhörermodell wählen würde, als viel Geld für ein Kabel auszugeben.

Bin ich jetzt empfindlich auf "Gegenwind" im Forum? Vielleicht. Vielleicht möchte ich mich aber auch einfach nicht auf ein "Du bist doof! Nein - Du bist doof!" einlassen.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
Horvath
Gesperrt
#772 erstellt: 29. Jan 2016, 18:15
Und wie kommt so ein Klang vom Kabel zustande haha.
BadPritt
Stammgast
#773 erstellt: 29. Jan 2016, 18:35
Mir will nicht in den Kopf, wie ein externes Kabel den Klang beeinflussen soll, wenn es im Hörer wie folgt weitergeht ==> klick hier ( dort ins Bild klicken für eine Vergrößerung)

Gruß

Bad
Schlappen.
Inventar
#774 erstellt: 29. Jan 2016, 18:51

Sieveking_Sound (Beitrag #771) schrieb:
Es ist inzwischen wohl jedem, der auch nur ein wenig im Forum liest, klar geworden, dass die Kabelklangdiskussionen überhaupt nichts bringen und letztendlich jeden Thread zu einem Ende kommen lassen.

Genau, es bringt nichts, über Kabelklang zu reden.
Dennoch lässt Du es Dir aber wieder mal nicht nehmen, für deine teuren Cardas Kabel Werbung zu machen, da sie angeblich besser klingen, wie Du sagst.
Beweisen kannst Du mal wieder gar nichts. Es bleibt bei einer objektiven Meinung. Eine Meinung, die aber in Deinem Falle nur dazu dient, die Produkte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.
Mit anderen Worten, Du weißt genau, dass hier im HF "Kabelklang" höchst kritisch gesehen wird, erzählst aber trotzdem von irgendwelchen Hör-Erfahrungen Deinerseits.

Der klangliche Unterschied zwischen verschiedenen Zuleitungskabeln ist jedoch im Verhältnis deutlich größer und als wir im Vertrieb die verschiedenen Cardas Zuleitungskabel ausprobiert haben, waren wir schon erstaunt, wie viel in diesem Bereich noch möglich ist, denn sie serienmäßigen HiFiMAN Kabel sind schon gut.


[Beitrag von Schlappen. am 29. Jan 2016, 18:52 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#775 erstellt: 29. Jan 2016, 20:43
@Sieveking_Sound

Eigentlich wollte ich erst gar nichts zum dem Thema schreiben, da ich schon zu oft zu solchen ähnlichen Themen begonnen habe etwas zu schreiben und am Ende nur meine Zeit vergeudet habe.

Aber ich sehe es wie Schlappen, wenn schon einmal hinterfragt wird (wenn schon solch eine abenteuerliche Behauptung inkl. Werbung für bessere Kabel gemacht wird), soll das ganze dann direkt Totgeschwiegen werden, weil das ja sowieso zu keiner sinnvollen Diskussion führen soll. Ok.

Und nicht jeder HiFi Händler ist so bei dem Thema - mein HiFi Händler vor Ort über den ich Beziehe egal ob normale Kopfhörer, Stax, DAC+KHV, Quellen usw. hat ganz sachlich zu dem Thema Kabeln mit mir gesprochen das er nichts gegen Haptisch und Optisch hochwertige Kabel hat, aber denen keinerlei klanglichen Mehrwert attestiert. Ich selbst besitze auch viele teure Sonder-angefertigte Kabel, aber auch nur weil ich Sonderwünsche bei Länge/Eigenschaften/Gewicht/Optik und Steckern möchte, kein klangliches Upgrade - wenn ich ein klangliches Upgrade brauche kaufe ich mir bessere Kopfhörer oder In-Ears.

Bin raus, allen ein schönes Wochenende.
ketste
Stammgast
#776 erstellt: 29. Jan 2016, 21:59
ich halte mich normal bei solchen Diskussionen auch grundsätzlich zurück
und war lange Zeit (ehrlich gesagt bis zur CanJam) auch der Meinung,
das es absoluter Blödsinn ist das ein Kabel auch nur irgendwas am Klang ändert,
solange es einem gewissem Qualitätsstandard entspricht.

(Beim Fidelio X1 hatte ich mal diverse Klinke Kabel getestet und ein billiges ebay Kabel hat den kompletten
Hochton verschluckt, der Unterschied war extrem und in dem Fall für jeden hörbar, wohingegen ein DelayCon zum StandardKabel kein hörbaren Unterschied brachte)

Aber ich bin mal unvoreingenommen bei Sieveking am Stand an die Sache ran gegangen und hab mit den beiden Hifiman HE1000 gehört,
die an der gleichen Quelle und am gleichen Verstärker jeweils mit anderem Kopfhörer Kabel angeschlossen waren,
und der Unterschied war deutlich hörbar
Hab das ganze dann am zweiten Tag nochmal gemacht, da das ganze etwas an meinem Weltbild gekratzt hat
bin aber zum gleichen Ergebnis gekommen....
Auch wenn meine Glaubwürdigkeit jetzt darunter leidet kann ich persönlich nicht guten Gewissens behaupten,
dass sowas wie Kabelklang nicht existiert.

Die andere mMn berechtigere Frage ist dann inwiefern sich hier der Aufpreis lohnt, bevor ich anfangen würde mit Kabeln zu spielen,
muss ich meinen einen Kopfhörer bzw. Verstärker gefunden haben, da hier trotz allem natürlich die deutlich größeren Unterschiede zu hören sind.
Und wenn ich dann sehe, dass die Kabel nochmal genausoviel kostet wie der Kopfhörer an sich,
bin ich da ganz bei Brumsel64, und sage das ist es mir nicht Wert!
Der Schallwandler sollte bei mir doch den größten Kostenfaktor ausmachen.
brumsel64
Stammgast
#777 erstellt: 29. Jan 2016, 23:00

Mir will nicht in den Kopf, wie ein externes Kabel den Klang beeinflussen soll, wenn es im Hörer wie folgt weitergeht ==> klick hier ( dort ins Bild klicken für eine Vergrößerung)


das Bild gefällt mir
Innen drin ist so etwas wie Klingeldraht und von außen ist vermutlich ein NordOst Heimdall für 750,00€ angestöpselt

Ich halte mich in der Regel aus Kabeldisskusionen raus weil es eine endless Story ist, aber das einzige mal daß ich mal eine klangliche Verschlechterung registrierte, war als ich mir für meine Sennheiser IE80 ein Billigkabel aus China für gut 10,00€ bestellt hatte. Irgendwie klangen die damit muffig.. naja, wer billig kauft, kauft halt zwei mal. Ich vermute das der Wiederstand bei den fisseligen Kabeln einfach zu hoch war, bin aber kein Elektriker und habe auch kein Mess Equipment. Ich muss mich da allein auf meine Sinne verlassen.

Ist doch klar das Sieveking für die Cadras Kabel unterschwellig wirbt - davon lebt er ja schließlich und ich finde das für ihn dashalb auch legitim. Ich bin jedenfalls froh wenn er sich ab und zu mal über Neuigkeiten und Neuerungen äußert, er sitzt ja offensichtlich sehr nah an der Quelle
Wenn jemand eine Klangsteigerung duch Kabelgedöns feststellt, dann ist auch das für mich OK wenn er sein Geld dafür ausgibt. Manchmal versetzt jemanden ja auch der Glaube in ganz neue Sphären.
Meine persönliche Meinung dazu habe ich ja schon weiter oben kund getan.
ketste
Stammgast
#778 erstellt: 29. Jan 2016, 23:19
ja gut das ist die letzte Meile darum gehts nicht
Das ist dann dasselbe wie beim Internet die letzte Meile in dem Fall Kupferleitung=Klingeldraht
und die Zuleitung bis dahin auch Kupfer oder aber Glasfaser, das ganze macht hier bei mir dann ein Unterschied von 97,6 Mbit ...

Aber ja um wieder auf den Hifiman zurück zu kommen, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen,
dass eine Steckverbindung einen großen Unterschied macht
Nur ohne es aus probiert zu haben, will ich da lieber nix zu sagen.
Horvath
Gesperrt
#779 erstellt: 29. Jan 2016, 23:21
Magnetostat vlt bei nem Dynamiker no go
Schlappen.
Inventar
#780 erstellt: 29. Jan 2016, 23:56
Ich finds auch immer wieder erstaunlich, dass manche Leute sich Silberzöpfe für 1000 Euro an ihren Kopfhörer hängen und die letzten Zentimeter muss der Strom dann doch durch haarfeine Klingeldrähte, bis er an die Membran ankommt. LOL.

Das ist genau so, als wenn Du einen 30cm langen hast, aber im letzten Drittel ist genau 1 Zentimeter, der nicht hart werden will..., da kommt dann auch kein Spass auf.


[Beitrag von Schlappen. am 30. Jan 2016, 00:00 bearbeitet]
brumsel64
Stammgast
#781 erstellt: 30. Jan 2016, 00:11

Magnetostat vlt bei nem Dynamiker no go


worauf bezieht sich das jetzt?
Stecker/Verschraubung? Warum sollte sich da ein Magnetostat anders als ein Dynamiker verhalten?
Auf eine gute verkabelung sind doch beide angewiesen - meine ich.


Das ist genau so, als wenn Du einen 30cm langen hast, aber im letzten Drittel ist genau 1 Zentimeter, der nicht hart werden will..., da kommt dann auch kein Spass auf.


so was in Art hatte ich auch gedacht
Horvath
Gesperrt
#782 erstellt: 30. Jan 2016, 00:48
Auf ketste s Aussage
Horvath
Gesperrt
#783 erstellt: 24. Mai 2016, 09:31

Shalva (Beitrag #610) schrieb:
Während ihr irgendwelche komische Messungen betrachtet und mit EQs rumexperimentiert, habe ich einfach mal bissl was geschnitten, geschliffen und geklebt…

Ich konnte die Finger wieder mal nicht stillhalten und habe dem HE-400i ein kleines Ring-Tuning verpasst.

Leider konnte ich im Baumarkt kein 6mm oder 7mm dickes Moosgummi finden und habe einfach Hartschaum PVC Platte genommen und zwei Schichten mit doppelseitigem Klebeband aufeinander geklebt und daraus die Ringe ausgeschnitten. Die Ringe sind ~6,5mm dick.

Hier ein paar Bilder(sorry, mein Nokia macht nicht so gute Bilder):

HE-400i Tuning (1) HE-400i Tuning (2) HE-400i Tuning (3) HE-400i Tuning (4)

Und hat das Rumfummeln an dem Magnetostaten irgendwas gebracht ? ? ?
Tja, ich würde so ziemlich untertreiben, wenn ich nur sagen würde, dass es besser geworden ist… ich bin so ziemlich begeistert! Höre seit Stunden durch meine Alben und kann den Hörer nicht von der Birne nehmen!

Zwischendurch habe ich die Ringe wieder entfernt (sie waren nur stellenweise leicht geklebt) und habe nur die Focuspads druff gemacht! So klingt der HE-400i auch gut, aber nicht so grandios und so perfekt für mich wie mit den Ringen.

Etwas genauer:

- Diese leicht gepresste „in your head“-Klang ist komplett weg und die Räumlichkeit ist jetzt einfach perfekt! Die Luftigkeit bei den Vokalen hat auch zugenommen und der Hörer klingt etwas offener. Gefällt mir sehr gut!
- Beim Musik Hören verschwindet das Gefühl mit einem Kopfhörer zu hören bereits nach paar Minuten komplett.
- So richtig phänomenal und ein absoluter Genuss ist jetzt der Tieftonbereich!!!! Es ist etwas präsenter geworden. Der Bass „würzt“ jetzt die Musik einfach perfekt für mich! Genau dieser Punch/Power/Impact hat mir etwas gefehlt! Höre gerade Seeed - Music Monks Album und der Bass ist genau richtig ! ! ! Sau geil ! ! !

Insgesamt klingt der HE-400i mit diesem „Ring-Tuning“ zu 100% perfekt für mich! Jetzt ist es absolut MY CUP OF TEA ! ! ! 8)



Den Mod probiere ich fix am 400s oder hat schon wer und kann wer was sagen ?
BadPritt
Stammgast
#784 erstellt: 25. Mai 2016, 20:04
Ja. Ich hatte mal Langeweile....
Versprich Dir nicht zu viel davon. Ein positiver Unterschied zwischen den Focus-Pads und den Focus-Pads mit Ring-Mod ist mir nicht erinnerlich. Du bekommst die Pads mit dem Mod nicht 100% dicht.

Gruß

Bad
Horvath
Gesperrt
#785 erstellt: 25. Mai 2016, 20:07
Probieren kann man ja ausser er stellt mich mit den focus alleine schon zufrieden rede ja vom 400S nicht i der hat ja 100% Velours von Werk aus.
schmardi
Inventar
#786 erstellt: 22. Aug 2016, 12:23
Hallo,
Für den HE 560 diese Beyerdynamic Ersatz Polster - sind das diese?

https://www.amazon.d...3%BCck/dp/B008XEYT6G
i.car
Stammgast
#787 erstellt: 10. Sep 2016, 10:04
Im Handbuch des HE-560 heisst es, er bräuchte eine Verstärkung von 1W. Ist damit gesamt 1W gemeint oder 1W je Kanal?

Ferner habe ich mir einen V200 zugelegt zum Befeuern des HE-560, weil der jetzige HD53N mit 2x 1,25W ihn nicht ganz ausreizt, so zumindest meine Wahrnehmung. Im Handbuch des V200 finde ich folgende Tabelle:

Violectric HPA V200

Darin wird bei 50 Ohm (trifft ja beim HE-560 zu) eine Leistung von 2,7W angegeben, meint es aber gesamt 2,7W od. 2x 2,7W (siehe den Zusatz x2 im Spaltenkopf der Tabelle)?


[Beitrag von i.car am 10. Sep 2016, 10:23 bearbeitet]
Sub_6
Stammgast
#788 erstellt: 10. Sep 2016, 10:16
Damit sind zwei mal 2,7W gemeint, also pro Kanal. Die Frage ist, ob das der Effektiv-, SpitzeSpitze- oder Amplitudenwert ist. Power allein ist keine Garantie für guten Klang. Ich würde den V200 zurückgeben/verkaufen und mal den Schiit Magni2 oder Jotunheim ausprobieren.
i.car
Stammgast
#789 erstellt: 10. Sep 2016, 10:25
Danke! Ich probiere erstmal den V200 und ggf. dann später den von Dir genannten, danke für den Hinweis.
ZeeeM
Inventar
#790 erstellt: 10. Sep 2016, 10:46
Zwischen 1.2 und 2.7 Watt liegen wieviel dB
Der 560 brauch für 90dB etwa 0.0025W. Auf einem Meet haben wir mal ermittelt, welcher Pegel in etwa von den Meisten als sehr laut empfunden wird und da lagen wir bei 75 bis knapp über 80dB - A-Bewertet.
Ich habe ein 5LE hier, der 4mW für 90dB brauch und an meinen Emotiva Stealth, der an seine Impedanz etwa 1W liefert, habe ich kein Problem. Allerdings bewegt man sich mit dem Regelbereich der Lautstärke oft am oberen Ende, da die Eingänge nicht maximal ausgesteuert werden.
i.car
Stammgast
#791 erstellt: 10. Sep 2016, 10:55
Um die Lautstärke geht es mir nicht. Es geht darum, dass auch Transienten hörbar(er) werden, denn ich habe den Eindruck, es bleibt eben (zu)viel auf der Strecke, wenn ich den HE-560 an 2x 1,25W abhöre im Vergleich zum Shure den ich sonst habe, eher das Gefühl von "flacher" Wiedergabe beim HE-560, ich denke, es liegt an der mangelhaften Verstärkung, mal schauen ob es besser wird mit den 2x 2,7W.


[Beitrag von i.car am 10. Sep 2016, 11:10 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#792 erstellt: 10. Sep 2016, 11:10

i.car (Beitrag #791) schrieb:
Um die Lautstärke geht es mir nicht. Es geht darum, dass auch Transienten hörbar(er) werden,.


Das sind 3.5dB mehr Headroom, das wird es vermutlich sein.
Wenn es dir darum geht, dann klemme den Hifi-Man an einen Amp, der mind. 20dB mehr bringt.
Mein HE5LE kann an meinem Emotiva theoretisch > 110dB Peak, aber für Transienten ist das nix.
i.car
Stammgast
#793 erstellt: 10. Sep 2016, 11:18

ZeeeM (Beitrag #792) schrieb:

Wenn es dir darum geht, dann klemme den Hifi-Man an einen Amp, der mind. 20dB mehr bringt.


Der HD53N hat sogar LS-Anschlüsse, aber ich müsste dazu schon wieder basteln, das bin ich nicht.
ZeeeM
Inventar
#794 erstellt: 10. Sep 2016, 11:22
Ich habe hier meinen 5LE mal an eine gut laufende Hitachi HMA-7500 angeklemmt. Das reicht um den Hörer notfalls kaputt zu machen. Ausgepegelt, bietet diese aber keinen Vorteil gegenüber der Emotiva.
resend
Ist häufiger hier
#795 erstellt: 10. Sep 2016, 18:13

i.car (Beitrag #791) schrieb:
Um die Lautstärke geht es mir nicht. Es geht darum, dass auch Transienten hörbar(er) werden, denn ich habe den Eindruck, es bleibt eben (zu)viel auf der Strecke, wenn ich den HE-560 an 2x 1,25W abhöre im Vergleich zum Shure den ich sonst habe, eher das Gefühl von "flacher" Wiedergabe beim HE-560, ich denke, es liegt an der mangelhaften Verstärkung, mal schauen ob es besser wird mit den 2x 2,7W.


Genau das gleiche Problem habe ich auch. Daher wollte ich jetzt hier posten.

Ich produziere jedoch Musik, meine Quelle ist also ein Audio-Interface das über USB mit dem PC verbunden ist.

Also PC-> Focusrite Saffire 6 USB über Cinch an -> Meier Audio JAZZ-FF Kopfhörerverstärker -> HE-560

Das ist die Reihenfolge.

Der Klang wirkt auf mich zwar sehr hochauflösend, aber zugleich irgendwie total unausgeglichen. Ich vermute mein Focusrite ist viel zu schlecht. Denn ich muss für eine 'mittel-laute' Laustärke das Focusrite Soundinterface auf 80% stellen, den Verstärker auf 100% (mit eingeschaltetem Gain-Knopf), Windows auf 100% und bei dem Mediaplayer, womit ich den Track abspiele, ebenfalls auf 100%. Das wird vermutlich am Focusrite Audio Interface liegen, oder? Denn der Meier Audio JAZZ-FF Kopfhörerverstärker sollte doch mehr als ausreichend sein für den HE-560?

Datenblatt zum JAZZ-FF amp: http://www.meier-audio.homepage.t-online.de/jazz.htm
Datenblatt zum Focusrite Saffire 6 USB Audio Interface (ganz runter scrollen): https://d3se566zfvnm...ienungsanleitung.pdf

Wenn ich dann alles auf 100% drehe, um mal laut zu hören, stechen die Höhen so extrem hervor das S-Laute beim Gesang bzw. allgemein hohe Frequenzen (bzw. Transienten im Song) nur noch total am zischen sind, sodass die Musik quasi unhörbar ist. Woran liegt das? Auch weil das Focusrite zu wenig Leistung hat? Oder könnte es auch am JAZZ-FF amp liegen?

Zum Komfort. Ich habe die Velourpolster dazu bestellt, da damit der Klang besser ist. Jedoch sind diese extrem hart - gibt es einen Trick diese weicher zu bekommen?
Oder gibt es vielleicht sogar richtig schön weiche Polster von anderen Herstellern die beim HE-560 passen?

Und gibt es irgendwo einen Ersatzbügel zu kaufen? Finde ich im Netz garnicht. Dann könnte man einen nämlich zurechtbiegen, sodass der Kopfhörer auch nicht mehr so stark presst.

Macht euer Bügel eigentlich auch so ein "boing" Geräusch beim absetzen, weil er so doll unter Spannung steht? Eine der beiden Metallstreben macht so ein "boing" Geräusch beim absetzen und ist im gespreizten Zustand auch tiefer als die andere Strebe. Habe das Gefühl das sollte nicht so sein..?

Wichtiger wäre mir aber erstmal das andere Anliegen, bezüglich des Audio Interfaces.

Danke schonmal!


[Beitrag von resend am 10. Sep 2016, 18:40 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#796 erstellt: 10. Sep 2016, 20:33
Wenn ich das richtig interpretiere, liefern die Cinchausgänge vom Saffire 6 nur maximal ca. 0,5V, was ziemlich wenig ist. Ein "normaler" DAC, wie der ODAC z.B., liefert meistens 2V und mehr.
i.car
Stammgast
#797 erstellt: 10. Sep 2016, 20:51
Also mein HE-560 macht keine "boing"-Geräusche beim Aufsetzen noch beim Absetzen, da knarzt nichts. Wenn der KHV tatsächlich konstant 15V liefert, dies geht aus der BDA nicht eindeutig hervor, dann sollte er ausreichend sein. Aber die KHV, die >10V Ausgangsspannung liefern, kosten i.a.R. eher um die €800,--.
Sub_6
Stammgast
#798 erstellt: 10. Sep 2016, 20:55
@resend wenn möglich sollte zur Lautstärkregelung der Poti des Jazz benutzt werden. Alle Regler am PC auf 100% und auch den Poti am Saffire voll aufdrehen. Wenn du ein Klinke-Cinch Kabel hast würde ich das benutzen, weil das Saffire da einen höheren Pegel ausgibt.

Die Zischlaute kommen vom Kopfhörer. Benutze einen Equalizer und reduziere den Bereich von 4 bis 8 kHz um 3 dB.

Die Velourpolster werden nicht viel weicher, aber du kannst den Kopfhörer mal ein paar Nächte über Bücher spannen.
resend
Ist häufiger hier
#799 erstellt: 10. Sep 2016, 21:20
Danke für die schnellen Antworten!

Habe im PC eine 30 Euro teure Creative X-FI Soundkarte. Habe jetzt ein cinch to miniklinke Kabel an diese angeschlossen und zack.. der Sound ist VIEL besser. Züschelt weniger, klingt viel druckvoller und ich kann für eine mittlere Lautstärke den Gain vom KH AMP auf 50% stellen (windows und mediaplayer sind auf 100%, wie zuvor auch). Ich vermute das das Saffire defekt ist, oder aber es mit diesen 0,5V zu tun haben, so wie cyfer schrieb. Wie viel V sollte die Soundkarte denn mindestens haben für den HE 560?

Die Frage ist was nun tun... einfach die Creative Sound Karte benutzen, oder ein Audio Interface das an den Cinch Ausgängen mehr V ausgibt? Klanglich sollte das Focusrite Saffire 6 USB doch besser als die Creative Soundkarte sein, wenn die Cinch Ausgänge mehr V ausgeben würden, oder täusche ich mich? Kann doch nicht sein das eine popelige 30 Euro Soundkarte über PCI besseren und druckvolleren Klang hat. Habe drauf geachtet das alle Soundkarten EQ Einstellungen usw ausgeschaltet sind.. trotzdem klingt die Creative viel besser und druckvoller.

Warum muss ich denn eigentlich die Höhen runter schrauben? Ich dachte bei einem perfekten Kopfhörer dreht man nirgends an einem EQ? ^^ Ich denke auch wir schreiben aneinander vorbei, ich rede hier von heftigen Zischlauten ab 10khz. Alles darunter ist super.. :-)


[Beitrag von resend am 10. Sep 2016, 21:26 bearbeitet]
resend
Ist häufiger hier
#800 erstellt: 11. Sep 2016, 01:59
Habe eine Antwort zum Verstärker bekommen:


"liefert der JAZZ-FF konstant 15v output?


Ja, aber nur wenn ein DC-Signal (Offsetspannung) anliegt. Eine Quelle
hat aber normalerweise keine Offsetspannung.

Der Verstärker ist DC-gekuppelt."


[Beitrag von resend am 11. Sep 2016, 02:00 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#801 erstellt: 11. Sep 2016, 08:42
Der Jan hat Humor.
resend
Ist häufiger hier
#802 erstellt: 11. Sep 2016, 15:00
Inwiefern meinst Du das jetzt?
Der Herr Meier ist super und hilft wo er kann. Ich glaube auch kaum das er das als Set anbieten würde, wenn es nicht ausreichen würde.

Aber zurück zum Thema. Ich habe mir ein 3 Euro Cinch -to- Klinke Kabel besorgt und den JAZZ-FF mal an den Klinke Ausgang des Focusrite gesteckt. Und siehe da, es liegt wohl tatsächlich an den vrms des Cinch Ausgangs vom Focusrite Audio Interface, denn am Kopfhörerausgang ist der HE 560 direkt deutlich lauter. Muss also wohl oder übel ein Audio Interface her, das mehr Power am Ausgang hat.

Was mich aktuell jedoch wundert: Wenn ich die Auflösung und Klangqualität zwischen dem Cinch- und dem Kopfhörerausgang bei gleicher Lautstärke am Focusrite Audio Interface vergleiche (mit Verstärker), dann wirkt der Klang bei den Cinch Ausgängen luftiger und höher Aufgelöst. Ich vermute mal das die Cinch Ausgänge jedoch garnicht "höher auflösen/besser Klingen", sondern dies nur so wirkt, weil dort zu wenig vrms vorhanden ist, ich dadurch den Verstärker lauter drehen muss als beim Kopfhörerausgang und somit die Höhen beim Cinch Ausgang dominieren, kann das sein?


Meint ihr das ist klanglich ein großer Unterschied ob ich nun den Cinch- oder Kopfhörerausgang beim Audio Interface nutze? Wenn nicht hätte ich an das Kabel hier gedacht: https://www.thomann....f=prod_rel_153183_27

Jedoch ging ich davon aus das es klanglich besser ist den Verstärker am Audio Interface mit Cinch zu verbinden, da der Verstärker ja auch Cinch nutzt. Wie ist da eure Meinung zu? Ist das egal, oder klingt Cinch -zu- Cinch wirklich besser?

Und nutzt hier jemand Velourpolster von anderen Herstellern, die schön weich sind und ohne Anpassungen direkt auf die "Plastikringe" vom HE 560 passen? Mir sind die HE 560 Velourpolster nämlich viel zu hart.

Edit: Und hat jemand Ahnung wo man einen neuen Bügel als Ersatzteil her bekommt? Gibt es vielleicht auch Bügel von anderen Herstellern die an den HE 560 passen?


[Beitrag von resend am 11. Sep 2016, 15:09 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#803 erstellt: 11. Sep 2016, 15:04

resend (Beitrag #802) schrieb:
Inwiefern meinst Du das jetzt? (


Elektrisch
mcleod1689
Stammgast
#804 erstellt: 11. Sep 2016, 15:38
Du hast Probleme... Häng den Verstärker halt an den Cinch Ausgang vom Interface solltest du das irgendwie brauchen für was auch immer. Ansonsten ist die Soundkarte auch gut, da klebt halt auch nur ein DAC Chip drauf. So sehr ich die Hifiman Palette auch mag, so sehr hasse ich deren esoterischen Marketingschundempfehlungen was irgendwelche utopischen Mondpowervoraussetzungen angeht. Für den HE6 braucht man auch keinen zurechtgeschusterten Adapter um ihn direkt an die Starkstromsteckdose anzuschließen. Nach allem Krams auf Headfi hatte ich schon um meinen Herd gebangt, beides gleichzeitig geht ja nicht... Der HE560 ist jetzt nicht so schrecklich stromhungrig... Und ja, ich hab ihn zu Hause und ja auch den HE6. Esoterik ist keine konkrete Wissenschaft.
ketste
Stammgast
#805 erstellt: 11. Sep 2016, 16:03
Die oft erwähnten Brainwavz HM5 Ersatzohrpolster gibt es unter anderem aus Velours und die passen auf die Hifiman Ringe.
Und die sind sooooo flauschig ich werd wahnsinnig


[Beitrag von ketste am 11. Sep 2016, 16:13 bearbeitet]
resend
Ist häufiger hier
#806 erstellt: 11. Sep 2016, 18:16
mcleod1689, es geht mir darum ob der Klang über Chinch besser ist, oder dies egal ist.

@ketste wären dann diese hier, richtig? https://www.amazon.d...d=1473610404&sr=8-10

Die Brainwavz HM5 Ohrpolster sind ja oval, passen aber trotzdem, oder wie?
ketste
Stammgast
#807 erstellt: 11. Sep 2016, 18:28
Ja genau die, also sie passen zumindest beim He400i
siehe schlechtes Bild:
Hifiman HE400i + Brainwavz HM5 Velours
mcleod1689
Stammgast
#808 erstellt: 11. Sep 2016, 18:30
Nimm Cinch auf Cinch, damit bist du auf der sicheren Seite. Ja, die Brainwavz passen, Alternativen wären noch die Beyer und für den erweiterten Geldbeutel Audeze Polster. Dann gibt es da noch ein paar Exoten wie die Alpha Pads und sowas...


[Beitrag von mcleod1689 am 11. Sep 2016, 18:31 bearbeitet]
Sub_6
Stammgast
#809 erstellt: 11. Sep 2016, 19:55
Shure HPAEC1840 Ohrpolster passen auf jeden Fall.
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