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Preisentwicklung bei KH

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Beitrag
ZeeeM
Inventar
#51 erstellt: 18. Apr 2017, 23:55

_ES_ (Beitrag #50) schrieb:

Wenn es mir persönlich wert erscheint, kaufe ich es - tut es das nicht, kaufe ich es auch nicht.


Und der Sport des Herstellers/Verkäufers ist, dich zum Kauf zu manipulieren. Zimperlich ist man da sicher nicht.
Die Heizdecken auf der Kaffeefahrt werden quasi zum Selbstkostenpreis abgegeben und die lecker lecker Mettwurst im Kilopack ist absolute Spitzenqualität
_ES_
Administrator
#52 erstellt: 18. Apr 2017, 23:58

Und der Sport des Herstellers/Verkäufers ist, dich zum Kauf zu manipulieren


Schuld sind immer die anderen....
ZeeeM
Inventar
#53 erstellt: 19. Apr 2017, 00:02

hs65 (Beitrag #49) schrieb:
Entscheidend ist der Preis unter dem Strich und was man dafür bekommt.


Den meisten Leuten ist es auch vollkommen wurscht unter welche Bedingungen ihre Produkte hergestellt und vertrieben werden.

Sich über Kostenstrukturen Gedanken zu machen ist aber sicher nicht verkehrt.
ZeeeM
Inventar
#54 erstellt: 19. Apr 2017, 00:04

_ES_ (Beitrag #52) schrieb:

Und der Sport des Herstellers/Verkäufers ist, dich zum Kauf zu manipulieren


Schuld sind immer die anderen.... ;)


Die Aussage ist schlicht ergreifend dumm oder auch provokativ und ignoriert dem Umstand das Menschen manipulierbar sind.
Das schmeichelt nur nicht dem Ego, wenn das aber dick genug ist, dann sind immer die anderen Doof.
_ES_
Administrator
#55 erstellt: 19. Apr 2017, 00:13


Die Aussage ist schlicht ergreifend dumm oder auch provokativ


Einigen wir uns auf Oder, alles andere wäre arg anmaßend.
ZeeeM
Inventar
#56 erstellt: 19. Apr 2017, 00:24
Wer sich manipulieren lässt, der ist selber schuld .. ok?
Mickey_Mouse
Inventar
#57 erstellt: 19. Apr 2017, 00:25
meinen ersten "richtigen" KH habe ich Mite-Ende der achtziger Jahre gekauft, das war ein Beyer DT990 der allerersten Generation.
nach vielen Vergleichen und Probehören waren mir die "Probleme" dieses KH durchaus bewusst, aber als Student konnte ich mir beim besten Willen nichts besseres leisten und selbst der DT990 für knappe 300DM (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) lag eigentlich schon weit über meinem Budget.

als der wörtlich "auseinander gefallen" ist, bin ich wieder los gezogen und wollte mir einen DT880 holen, der Händler hatte aber auch noch einen "alten" K701 da und der ist es sofort ohne weitere Suche geworden. Inflationsbereinigt hat mich der K701 weniger gekostet als der DT990 und ist meiner Meinung nach der deutlich bessere KH.

vor einiger Zeit war aber mal wieder Zeit für etwas Neues. Eigentlich hatte ich mir ein Budget von 500€ gesetzt und einige KH zur Probe bestellt. Normalerweise mag ich dieses Verhalten nicht, aber wenn die lokalen Händler nur 2 oder 3 Marken führen und somit kein Vergleich möglich ist, dann haben sie selber Schuld...
Am Ende hat sich heraus gestellt, dass ich für 500€ keinen KH gefunden habe der mir wirklich so viel besser im Vergleich zum K701 gefallen hätte um die Ausgabe von 500€ zu rechtfertigen.

Am Ende bin ich beim Sennheiser HD800 gelandet, ähnlich wie damals beim K701: aufsetzen und wissen, DAS ist der KH den du gesucht hast!

natürlich ist der HD800 jetzt nicht 1200€/170€=7x besser als der K701, "nichtmal doppelt so gut", aber jedes Mal wenn ich den HD800 aufsetze dann überwiegt bei mir ganz klar die Freude über diesen Genuss gegenüber den Zweifeln, ob es sich gelohnt hat soviel Geld dafür ausgegeben zu haben.

Und ich denke genau das ist der Punkt auf den es ankommt und der liegt bei jedem irgendwo anders.
wenn ich den KH aufsetze und statt mich über dessen "Klang" zu freuen anfange zu grübeln was ich mir stattdessen schönes hätte kaufen können, dann ist es der falsche KH!

ich habe mir inzwischen auch Stax für 5000€ angehört (und könnte sie mir auch leisten ohne auf eine warme Mahlzeit am Tag verzichten zu müssen), aber da sehe ich für mich(!) keinen Mehrwert! Aber wenn jemand anderes meint er hat einen Gewinn damit, dann soll er sich den kaufen!

"Probleme" habe ich ehrlich gesagt mit den "Mega-Hype-Marken" wie z.B. Audeze. Nach meinem Empfinden sind die Dinger einfach nur shice. Man hat gefühlt zwei Ziegelsteine links und rechts am Kopf hängen und der Klang ist auch nur maximal mittelmäßig. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand diesen Kram "objektiv" kaufen würde, da geht es doch nur um die Marke und das Posen, aber vielleicht tue ich den Käufern da auch unrecht.
resend
Ist häufiger hier
#58 erstellt: 19. Apr 2017, 00:40
Entspannung Leute.

Also Audeze liegen nunmal in den meisten bekannten Musikstudios. Schlecht können diese ja nun auch nicht sein, wenn die meisten Produzenten diese als Referenzkopfhörer nutzen. Diese werden ja nicht Stundenlang zum Musik hören genutzt, sondern zum Gegenhören beim abmischen. Nehme ich zumindest an, daher kommt es da nicht so auf das Gewicht an. Um damit Stundenlang Musik zu hören sind die wohl sicherlich zu schwer.


[Beitrag von resend am 19. Apr 2017, 00:42 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#59 erstellt: 19. Apr 2017, 00:44
Wie vertragen sich Audeze mit DT-100/150 ?
resend
Ist häufiger hier
#60 erstellt: 19. Apr 2017, 02:33
Wie genau ist das gemeint?


[Beitrag von resend am 19. Apr 2017, 02:34 bearbeitet]
Sakaro
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 19. Apr 2017, 03:35

Mickey_Mouse (Beitrag #57) schrieb:
"Probleme" habe ich ehrlich gesagt mit den "Mega-Hype-Marken" wie z.B. Audeze. Nach meinem Empfinden sind die Dinger einfach nur shice. Man hat gefühlt zwei Ziegelsteine links und rechts am Kopf hängen und der Klang ist auch nur maximal mittelmäßig. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand diesen Kram "objektiv" kaufen würde, da geht es doch nur um die Marke und das Posen, aber vielleicht tue ich den Käufern da auch unrecht.


Gut das du schreibst nach deinem Empfinden. Als ich mich letztes Jahr auf die Suche nach einem Kopfhörer gemacht habe, habe ich über einen Monat gesucht. Ich kannte keine Kopfhörermarken, wusste noch nicht einmal, dass es bei Kopfhörern unterschiedliche Technologien gibt. Ich war komplett unvoreingenommen. Am Ende habe ich im Blindtest die Magnetostaten rausgehört, obwohl ich nicht mal wusste, dass es diese gibt. Am Anfang war ich sogar etwas verzweifelt, weil mir keiner der Beyerdynamics oder Sennheiserkopfhörer unter EUR 1000 wirklich zugesagt hat und ich schon fast bei Ultrasone gelandet wäre. Am Ende hat es sich dann zwischen Oppo und Audeze entschieden und Audeze hat gewonnen. Das Audeze so polarisiert, habe ich erst danach mitbekommen.
Apalone
Inventar
#62 erstellt: 19. Apr 2017, 03:49

ZeeeM (Beitrag #30) schrieb:

Schlappen. (Beitrag #27) schrieb:

Es ist aber jetzt nicht so, dass der Kunde von sich aus und grundsätzlich nach immer mehr Varianten lechzt.


Wenn der Kunde den Schinken essen soll, dann hängt man ihm den vor die Nase und sagt .. lecker lecker lecker leccker ..


Ja.

Was ist daran jetzt negativ?!?
Apalone
Inventar
#63 erstellt: 19. Apr 2017, 03:52

John22 (Beitrag #47) schrieb:
Ich habe vor vielen Jahren mal von einer HiFi-Händler-Spanne von bis zu 40 % gelesen. .....


Ich glaube, du hast die bisher gemachten betriebswirtschaftlichen Hinweise nicht vollständig durchdrungen.

40% sind völlig normal!!
h-hannah
Stammgast
#64 erstellt: 19. Apr 2017, 08:16

resend (Beitrag #58) schrieb:
Also Audeze liegen nunmal in den meisten bekannten Musikstudios. Schlecht können diese ja nun auch nicht sein, wenn die meisten Produzenten diese als Referenzkopfhörer nutzen. Diese werden ja nicht Stundenlang zum Musik hören genutzt, sondern zum Gegenhören beim abmischen.


Gerade nicht, weil Audeze einen komplett verbogenen Frequenzgang hat. Ich kenne beruflich einige Tonmeister und Studiobetreiber, keiner verwendet Audeze, mehr noch, etliche lehnen Audeze vehement ab, weil du damit eben keine vernünftige Abhöre hinbekommst.
latscholax
Stammgast
#65 erstellt: 19. Apr 2017, 09:04
Der typische Kopfhörernachfrager hat sich seit der "golden Era of Hifi" in den 80ern/90ern auch gewandelt. Damals war doch ein KH eher eine Notlösung bzw. ein kleines "Nice to have" zur Stereoanlage zusätzlich, wenn man entweder keine Anlage stellen konnte oder eine generfte Frau/Nachbarn/Baby in der Nähe hatte. Dementsprechend wäre wohl kein Hersteller auf die Idee gekommen in diesem Nischenmarkt solch hochpreisige Geräte anzubieten.

Heute sind Kopfhörer viel mehr state of the Art als damals. In Werbespots wird die Karriere eines kleinen Jungen bis zum Businessman im Zeitraffer gezeigt und am Ende sitzt er mit Vinyl und KH auf seiner Ledercouch im Penthouse und lächelt zufrieden.
Stichwort Urbanisierung und so...heute gehts eher Richtung Eigentumswohnung in der City, mit gutverdienenden und gestressten Nachbarn kann man, in einer solchen, auch weniger mannshohe Hornlautsprecher nutzen.
Zusätzlich hat fast jeder ein Smartphone und somit eine prima Basis für Mobile Geräte die einen zusätzlich von der nerfigen Aussenwelt abschotten.

Irgendwie muss "Mann" seine hartverdienten Brötchen ja wieder in den Wrtschaftskreislauf einspeisen, und in Statussymbole investieren viele nunmal gern auch mehr als es eigentlich wert wäre.Das haben die KH-Hersteller erkannt und ihr Angebot und damit auch die Preise angepasst..
Schlappen.
Inventar
#66 erstellt: 19. Apr 2017, 10:59

resend (Beitrag #58) schrieb:

Also Audeze liegen nunmal in den meisten bekannten Musikstudios. Schlecht können diese ja nun auch nicht sein, wenn die meisten Produzenten diese als Referenzkopfhörer nutzen. Diese werden ja nicht Stundenlang zum Musik hören genutzt, sondern zum Gegenhören beim abmischen. Nehme ich zumindest an, daher kommt es da nicht so auf das Gewicht an. Um damit Stundenlang Musik zu hören sind die wohl sicherlich zu schwer. :D


h-hannah (Beitrag #64) schrieb:

Gerade nicht, weil Audeze einen komplett verbogenen Frequenzgang hat. Ich kenne beruflich einige Tonmeister und Studiobetreiber, keiner verwendet Audeze, mehr noch, etliche lehnen Audeze vehement ab, weil du damit eben keine vernünftige Abhöre hinbekommst.

Also was man hier stellenweise für einen Unsinn lesen muss, ist schlicht unglaublich, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll....


[Beitrag von Schlappen. am 19. Apr 2017, 11:00 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#67 erstellt: 19. Apr 2017, 11:33

latscholax (Beitrag #65) schrieb:
...und in Statussymbole investieren viele nunmal gern auch mehr als es eigentlich wert wäre.Das haben die KH-Hersteller erkannt und ihr Angebot und damit auch die Preise angepasst..


glaubt hier wirklich jemand, ein KH sei ein Statussymbol?!? Das interessiert doch die "Nicht-HiFiler" aber sowas von gar nicht, ob ich 2.500,- in einen KH investiere?!?

Gleichwohl:
Der "Wert" ist halt subjektiv. 1.500,- für ein Auto, 1.500,- für eine Lederjacke bsp. - kommt bei mir vor. Ebenso wie 2.500,- f einen KH (inkl. KHV).

Bleibt doch jedem selbst überlassen.
Moonlightshadow
Inventar
#68 erstellt: 19. Apr 2017, 11:54

Apalone (Beitrag #67) schrieb:

glaubt hier wirklich jemand, ein KH sei ein Statussymbol?!?


Bei jungen Leuten schon, genau wie Eifon und Galaxy...
Schlappen.
Inventar
#69 erstellt: 19. Apr 2017, 12:12

Moonlightshadow (Beitrag #68) schrieb:

Apalone (Beitrag #67) schrieb:

glaubt hier wirklich jemand, ein KH sei ein Statussymbol?!?


Bei jungen Leuten schon, genau wie Eifon und Galaxy...

BEATS vielleicht. Aber das wars auch schon. Ich gebe Apalone hier recht, Firmen wie Audeze, Stax, Hifiman kennt doch "da draußen" keine Sau, der nicht gerade großes Interesse an Hifi/Kopfhörern hat. Wen will man von denen beeindrucken?
Ich hab mal einem Kumpel, der mit Kopfhörern nix am Hut hat, ein Bild vom einem LCD-3 gezeigt, und ihn gefragt, was der wohl seiner Meinung nach kostet... Er schätze ca. 300 Euro. Und die Firma kannte er natürlich auch nicht.

"Angeben" unter Gleichsinnten geht auf jeden Fall.
Aber als "Statussymbol" ganz sicher nicht.
Und so einen BEats Kopfhörer trägt heutzutage jeder Paselacke.
hs65
Stammgast
#70 erstellt: 19. Apr 2017, 21:55
Wenn man bedenkt, dass bereits die Wahl der Polster, der Anpressdruck oder die Position der Muscheln über dem Ohr zwischen Sieg und Niederlage entscheiden können, habe ich Zweifel an dem Ergebnis der teuren und ausgefeilten Technik. Jeder soll kaufen was er mag. Ich mag nur nicht, dass dadurch "meine Modelle" teurer werden.

Die Sache mit den Studios und den "seltenen Modellen" finde ich auch komisch. Sieht man doch bestimmte Marken für bestimmte Einsatzzwecke sehr häufig und der Verschließ an KH ist ebenfalls relativ hoch. Warum also so viel mehr ausgeben, wenn es etablierte Modelle gibt? Das leuchtet mir nicht ein - ausser als Werbung natürlich
resend
Ist häufiger hier
#71 erstellt: 20. Apr 2017, 01:28
Denke auch das es den einen oder anderen Prestigekäufer gibt. Die 50k Kopfhörer von Sennheiser z.B.
liesbeth
Inventar
#72 erstellt: 20. Apr 2017, 07:47
Es gibt halt auch so etwas wie eine Kopfhörerszene. In dieser bestehen wieder eigene Dynamiken. Da gibt es gegenseitiges Wettrüsten, wie auch der derzeitige Trend, dass jetzt viele die Anerkennung als Entwickler erhalten will.
ingo74
Inventar
#73 erstellt: 20. Apr 2017, 08:18

hs65 (Beitrag #70) schrieb:
Warum also so viel mehr ausgeben, wenn es etablierte Modelle gibt?

Zum einen sind KH immer anders abgestimmt, zum anderen ist oftmals das Material und die Verarbeitung hochwertiger und man sollte nicht vergessen, dass seit Jahrzehnten gepredigt wird, dass der Klang analog zum Preis steigt, dh die Leute denken, je teurer desto besser.
Den Rest macht dann die Werbung...
hs65
Stammgast
#74 erstellt: 20. Apr 2017, 20:21

ingo74 (Beitrag #73) schrieb:
oftmals das Material und die Verarbeitung hochwertiger

Wir sprechen hier doch gar nicht von den "20€ geht schon KH". Der Thread bezieht sich auf Modelle mit den Preisen von ca. 500€ aufwärts. In der Klasse der akzeptierten Preisgestaltung (also z.B. < 500€ und > 200€) ist Verarbeitung und hochwertig bereits "abgefrühstückt". Es geht nur noch um Technologie, evtl. etwas mehr Handarbeit und "sinnvoller Preisgestaltung".


[Beitrag von hs65 am 20. Apr 2017, 20:23 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#75 erstellt: 20. Apr 2017, 20:45
Welche KH über 500€ kennst du..?
Die, die ich kenne (Sennheiser HD800, Audeze EL-8, LCD-2, Beyerdynamic T1, T5P, Oppo PM-2 und Focal Elear) unterscheiden sich da mMn deutlich im Klang und in der Haptik/Optik.
Mickey_Mouse
Inventar
#76 erstellt: 20. Apr 2017, 20:51
wobei ich als T1 Besitzer zwei Stück wieder "wegen Defekt" zurück geschickt und mich beim dritten dann damit abgefunden habe, dass man für knapp 1000€ nicht allzu viel erwarten darf.
Die Rasterung ist ein Witz und verstellt sich ständig selbstständig (wie genial ist da das "Seilzug System" vom AKG K701) und die Metall Bügel kann man als Brieföffner nutzen, so schlecht sind die entgratet.
Aber unterm Strich ist das eben für mich in diesem Preissegment der beste Allround-Hörer den ich gefunden habe, den man auch mal an (bessere) Onboard oder Laptop Audio Ausgänge ohne viel KHV Geraffel anschließen und die Musik genießen kann.
Das ist mir dann auch den Preis wert.
hs65
Stammgast
#77 erstellt: 20. Apr 2017, 20:54
@Ingo74: Fang doch mal von vorn an zu lesen
ingo74
Inventar
#78 erstellt: 20. Apr 2017, 21:28
Das habe ich, ich habe nur konkret nachgefragt, welche eigenen Kenntnisse und Erfahrungen du bzgl KH >500€ hast.
Ich gehe dann nun auch aufgrund deiner Aussage hier

hs65 (Beitrag #49) schrieb:
Bisher habe ich meine Grenze strickt bei 250 EUR gelegt und werde das auch weiterhin so handhaben
...
Ich glaube nicht, dass ich ein für mich besser geeignetes Produkt über dieser Preisgrenze bekomme.

davon aus, dass du keine diesbezüglich hast und das bedeutet, dass du über etwas diskutierst, was du nicht kennst und nicht beurteilen kannst.
master030
Inventar
#79 erstellt: 20. Apr 2017, 21:44

Schlappen. (Beitrag #66) schrieb:

resend (Beitrag #58) schrieb:

Also Audeze liegen nunmal in den meisten bekannten Musikstudios. Schlecht können diese ja nun auch nicht sein, wenn die meisten Produzenten diese als Referenzkopfhörer nutzen. Diese werden ja nicht Stundenlang zum Musik hören genutzt, sondern zum Gegenhören beim abmischen. Nehme ich zumindest an, daher kommt es da nicht so auf das Gewicht an. Um damit Stundenlang Musik zu hören sind die wohl sicherlich zu schwer. :D


h-hannah (Beitrag #64) schrieb:

Gerade nicht, weil Audeze einen komplett verbogenen Frequenzgang hat. Ich kenne beruflich einige Tonmeister und Studiobetreiber, keiner verwendet Audeze, mehr noch, etliche lehnen Audeze vehement ab, weil du damit eben keine vernünftige Abhöre hinbekommst.

Also was man hier stellenweise für einen Unsinn lesen muss, ist schlicht unglaublich, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.... :.


Schlappen, der alte Audeze Fanboy
resend
Ist häufiger hier
#80 erstellt: 20. Apr 2017, 21:50

ingo74 (Beitrag #75) schrieb:
Welche KH über 500€ kennst du..?
Die, die ich kenne (Sennheiser HD800, Audeze EL-8, LCD-2, Beyerdynamic T1, T5P, Oppo PM-2 und Focal Elear) unterscheiden sich da mMn deutlich im Klang und in der Haptik/Optik.


Welchen der genannten bevorzugst Du denn? Würde mich mal interessieren. Und vorallem warum. Kennst du auch KHs von Hifiman?
ingo74
Inventar
#81 erstellt: 20. Apr 2017, 21:55
Ja, hatte kurz den 400i, hat mir gut gefallen. Die teureren nicht so, aber Hifiman ist bzgl der Verarbeitungsqualität nicht unbedingt ein Musterbeispiel, was man hier in so einem Thread bringen sollte

Und mein Kopfhörer, der klanglich, haptisch und optisch nahezu 100% bei mir passt, ist der Focal Elear - der wird auch über kurz oder lang hier Einzug halten, wobei die 900€ schon ne Hausnummer sind...
resend
Ist häufiger hier
#82 erstellt: 21. Apr 2017, 03:05
"Die teureren nicht so" - meinst Du damit die teureren haben dir nicht so gefallen? Der Focal Elear hat 450g, das ist aber auch nicht ohne wenn man den länger tragen möchte.

btw welche Treibertechnik (offen) hat denn ebenfalls so präsente tiefe Frequenzen wie es Magnetostat KHs haben? Oder sind Magnetostat KHs schon die beste Wahl wenn es um tiefe Frequenzen geht?


[Beitrag von resend am 21. Apr 2017, 03:08 bearbeitet]
hs65
Stammgast
#83 erstellt: 21. Apr 2017, 07:52

ingo74 (Beitrag #78) schrieb:
was du nicht kennst und nicht beurteilen kannst.

Du hast den Inhalt des Threads nicht verstanden
Hüb'
Inventar
#84 erstellt: 21. Apr 2017, 08:34

Ich kenne ja so einige Aufschläge, bis man auf den Verkaufspreis kommt, aber High End State of the Art Bonus ist mir neu

Bei aller betriebswirtschaftlichen Naivität, die man in manchem Beitrag hier nachlesen kann, ist an einem solchen "High End State of the Art Bonus" durchaus etwas dran, denn der Preis ist im Marketing-Mix ein nicht zu unterschätzendes Element. Nicht selten muss dieser - völlig unabhängig von Kosten- und Margen-Erwägungen - eine bestimmte Mindesthöhe haben, damit das Produkt bei der Zielgruppe Akzeptanz finden kann. Den idealen Preis vor dem Hintergrund von Zielgruppe, Gestehungskosten und Wettbewerb (andere Produkte) auszutarieren und damit das Maximum an Return aus der Formel Preis x Menge zu erzielen - das ist eben die große Kunst. Ein Sennheiser HD800 für die Hälfte des Preises wäre vielleicht ( ? ) ausreichend margenträchtig herzustellen, würde vom Markt aber eventuell nicht in der dann selben Menge nachgefragt werden. Zudem reduzierte sich die potenzielle Anzahl preislich darunter platzierbarer Produkte/Angebote (bei einem Preis von 1.000 EUR bekomme ich halt gut günstigere Ableitungen positioniert, z. B. für 500 und 700 EUR; diese Optionen entfallen, wenn das Spitzenmodell gleich bei "nur" 500 EUR liegt).

Viele Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 21. Apr 2017, 09:34 bearbeitet]
Schlappen.
Inventar
#85 erstellt: 21. Apr 2017, 09:26

denn der Preis ist im Marketing-Mix ein nicht zu unterschätzendes Element. Nicht selten muss dieser - völlig unabhängig von Kosten- und Margen-Erwägungen - eine bestimmte Mindesthöhe haben, damit das Produkt bei der Zielgruppe Akzeptanz finden kann.

Da ist durchaus was dran.
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass z.B. eine Mercedes S-Klasse nicht so viele Käufer finden würde, wenn sie nur 40.000,- EUR, anstatt 100.000,- EUR kosten würde.
Verrückt, was?
h-hannah
Stammgast
#86 erstellt: 21. Apr 2017, 09:31
Der Hersteller eines deutschen Plattenspielers zitierte vor einigen Jahren mir gegenüber mal den Standardsatz auf asiatischen HighEnd-Messen: "When it is expensive, then it is good."
Wolf352
Stammgast
#87 erstellt: 21. Apr 2017, 17:29
Hat der gute Fang von Hifiman nicht mal wörtlich gesagt, dass die den Hifiman 1000 locker erheblich günstiger anbieten könnten, dann wäre aber die Nachfrage so groß dass sie Produktionsseitig nicht nachkämen, ergo, nehmen sie lieber bei gleicher Stückzahl die Kohle mit.


By the way
Zu den kurzen Produktzyklen zB des HEX und HEK und der bald darauf erschienen V2 Versionen sagte er - und das finde ich nachvollziehbar - das im asiatischen speziell im chinesischen Markt schnelle upddates als Indikator für kompentes entwickeln gelten.
robodoc
Inventar
#88 erstellt: 21. Apr 2017, 17:37
Na das mit den Zyklen passiert doch hier auch ...

... aktuelles Beispiel Audioquest. Der Nighthawk wurde 2015 vorgestellt und 2016 kam dann schon ein Schwestermodell neu raus und auf der CanJam war der Nighthawk eigentlich schon kein Thema mehr. Neuerdings wird eine neue Version des Nighthawk angeboten, irgendwas mit Carbon. Also Lebenszyklus dort knapp zwei Jahre, Cash Cow für ein paar Monate vielleicht.

Man darf nicht aufhören zu entwickeln. Das merken wir bei unserer nichtkommerziellen OMG Sache ja auch. Das Interesse schwenkt schneller weg als man reagieren kann. Also braucht es was, um den Schwenk wieder zurück zu drehen.
liesbeth
Inventar
#89 erstellt: 21. Apr 2017, 17:46

Wolf352 (Beitrag #87) schrieb:
Hat der gute Fang von Hifiman nicht mal wörtlich gesagt, dass die den Hifiman 1000 locker erheblich günstiger anbieten könnten, dann wäre aber die Nachfrage so groß dass sie Produktionsseitig nicht nachkämen, ergo, nehmen sie lieber bei gleicher Stückzahl die Kohle.


Wie hat der gute Fang das denn ermittelt? Schamanen befragt? Das ist doch marketingwirksames Wunschdenken.
ingo74
Inventar
#90 erstellt: 21. Apr 2017, 19:27

hs65 (Beitrag #83) schrieb:

Du hast den Inhalt des Threads nicht verstanden

Aha, dann erklär mir doch mal, was genau du hiermit dann gemeint hast:

hs65 (Beitrag #1) schrieb:
Mir fällt in der letzten Zeit besonders auf, dass die Preise für bestimmte KH inzwischen Werte erreichen, die aus meiner Sicht völlig überzogen sind. Noch vor etwa einen Jahrzehnt lagen die sogenannten Spitzenmodelle so bei, sagen wir mal, 300 EUR. Inzwischen gibt es KH für 1.800 EUR und sogar noch mehr.
...
Die normale Evolution müsste eigentlich "optimierte" Versionen zu gleichen Preisen hervorbringen. Stattdessen werden Produkte mit dubiosen Features zu völlig überzogenen Preisen in den Markt gebracht und es gibt offensichtlich auch Leute, die bereit sind soviel Geld auszugeben.
Wieviel Hype steckt dahinter und lohnt es sich wirklich so viel Geld für ein eigentlich "einfaches" und ausgereiftes Produkt auszugeben?


Und vor dem Hintergrund nochmal - welche KH über 500€ kennst du bzw wie willst du etwas beurteilen, was du nicht beurteilen kannst, weil du es nicht kennst..?




resend (Beitrag #82) schrieb:
"Die teureren nicht so" - meinst Du damit die teureren haben dir nicht so gefallen?

Ja, aber vor allem haptisch haben mir sowohl der Hifiman HE560 als auch der Edition-X nicht gefallen, sie sehen für mich auf Bildern deutlich hochwertiger aus, als sie es in der Realität sind.


Der Focal Elear hat 450g, das ist aber auch nicht ohne wenn man den länger tragen möchte.

Ich fand ihn sehr bequem und das Gewicht hat mich auch nicht nach 3 Stunden Hören am Stück gestört.
hs65
Stammgast
#91 erstellt: 21. Apr 2017, 20:14
@Ingo74: Hier noch einmal für Dich die Frage, die ich mit diesem Thread in die Welt geworfen habe: "Wieviel Hype steckt dahinter und lohnt es sich wirklich so viel Geld für ein eigentlich "einfaches" und ausgereiftes Produkt auszugeben?"

Gebe Deine Meinung dazu ab oder lass es einfach.
ingo74
Inventar
#92 erstellt: 21. Apr 2017, 20:21
Ich halte diese Fragestellung für unsinnig, denn so pauschal kann man kein Urteil abgeben. Es gibt KH, die mir den Preis wert sind, allen voran der Focal Elear und es gibt KH, die meiner Meinung nach überteuert sind, dass sind dann aber mehr Prestigeobjekte wie der Hifiman HE-1000.

Die von mir obengenannten KH distanzieren mMn die Klasse unter 300€ klanglich und haptisch deutlich, daher kann ich dir nur empfehlen, dich in dem Bereich mal umzuhören, damit du selber erfährst und merkt, wo und wie der Unterschied zwischen den verschiedenen KH ist und dich nicht auf irgendwelche Vorurteile beziehen musst.


[Beitrag von ingo74 am 21. Apr 2017, 20:21 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#93 erstellt: 21. Apr 2017, 20:39
ich weiß, ich ticke da wohl etwas anders als "sogenannte normale" Leute...
wenn ich mir etwas kaufen möchte, dann gibt es da natürlich irgendwelche Einschränkungen wie viel Geld ich dafür jetzt einsetzen kann.

aber der Punkt ist doch der: wie viel Geld ich von dem möglichen Budget einsetzen möchte entschiedet sich doch erst wenn ich den Gegenwert dafür "spüren" konnte!

ich kann nicht verstehen wie man sagen kann: mehr als 250€ gebe ich für einen KH nicht aus (unter der Voraussetzung, dass man sich auch einen "etwas" teureren KH leisten könnte).

wie ich bereits geschrieben hatte. meinen ersten KH habe ich als Student für 300DM gekauft und selbst dafür musste ich mehrere Monate sparen. Mehr ging einfach nicht und das war eben das beste was ich für mein Budget bekommen konnte.

Jetzt sitze ich hie mit dem HD800 auf dem Schädel und freue mich jedesmal wieder wie ein kleines Kind, wie genial die Musik (im Moment trällert gerade Melody Gardot vor sich hin) klingt. Ich hätte dafür auch 2000€ gezahlt, brauchte ich aber nicht. Und ein 5000€ KH klingt für mich nicht besser, dann brauche ich doch auch nicht so viel Geld ausgeben auch wenn ich es mir leisten könnte?!?

Und so wird es bei jedem (vermutlich) einen Punkt geben bei dem er an seinem Ziel angekommen ist.
Blöd ist natürlich nur, wenn man für 250€ etwas "einigermaßen ordentliches" bekommt und etwas "richtig gutes" dann 5000€ kostet. Dann muss man sich eben fragen ob einem der Unterschied zwischen einigermaßen ordentlich und richtig gut den 20fachen Preis wert ist. Aber auch das kann nur wieder jeder selber entscheiden. Manche werden sofort mitten Augen rollen und sagen: so ein Schwachsinn, wer gibt denn für ein bisschen mehr den 20fachen Preis aus und andere werden ohne zu zögern sagen: das ist es mir wert! Und viele liegen irgendwo dazwischen...
ZeeeM
Inventar
#94 erstellt: 21. Apr 2017, 20:58

Mickey_Mouse (Beitrag #93) schrieb:

wie ich bereits geschrieben hatte. meinen ersten KH habe ich als Student für 300DM gekauft und selbst dafür musste ich mehrere Monate sparen. Mehr ging einfach nicht und das war eben das beste was ich für mein Budget bekommen konnte.


Hehehehe ... meinen Lambda Pro + SRM1 MK2 habe ich, trotz Einkaufspreis in den 80er über 12 Monate abgestottert.
Mickey_Mouse
Inventar
#95 erstellt: 21. Apr 2017, 21:35
naja, das ganze ist ja "Mehrdimensional"...

wenn du als Student mit dem Fahrrad 10km aus einem Vorort zur Uni radeln musst, dann fragt man sich ja auch:
gebe ich 1000DM für ein Auto (das war damals so die Grenze für einen Wagen mit TÜV wenigstens bis zum nächsten Sommer) aus oder kaufe ich mir dafür einen KH?

aber genau das ist der Punkt auf den ich hinaus möchte!
jeder muss sich halt selber die Karten legen wie er sein Geld ausgibt und die Prioritäten setzt.
das ist aber eben ein Abwägen zwischen verschiedenen Optionen und keine feste 250€ Grenze!

blödes Beispiel:
ich hatte mir gerade ein Limit von 1000€ "Spielgeld" gesetzt. Da mein altes iPhone4 mit IOS7 nichtmal mehr die Straßenbahn App installieren konnte, war hier Handlungsbedarf angesagt. Auf der anderen Seite wollte ich auch gerne eine neuen DSRL Kamera Body haben.
ich habe mich mich für ein refurbished 5S für nichtmal 200€ und eine Canon 70D für 800€ entschieden. Das ist halt MEINE Abwägung zwischen den Prioritäten! Ich kann mir gut vorstellen, dass andere Leute lieber 800€ für ein Handy und 200€ (wenn überhaupt) für einen Foto Apparat ausgeben. Das kann ich akzeptieren, aber wirklich verstehen tue ich es nicht.

Es muss schon etwas "ganz besonderes" sein für das ich 12 Monate "abstottere". Ich gehöre halt auch zu den alten erzkonservativen Säcken die der Meinung sind: wenn ich etwas nich bar zahlen kann, dann kann ich es mir eigentlich auch gar nicht leisten.
robodoc
Inventar
#96 erstellt: 21. Apr 2017, 22:33
Mickey, das hast du prima auf den Punkt gebracht.

Ich finde auch, man kann das im Thema Kopfhörer nicht so eindimensional sehen. Ich kann gut verstehen, dass jemand für eine Stax Kombi 5000 Euro hinlegt auch wenn ich das nicht machen würde. Genauso kann ich gut verstehen, dass sich jemand einen teures Cabriolet kauft oder eine teure Wohnung. Es gibt für alles Entscheidungsgründe und all diese Gründe kann ich nachvollziehen auch wenn ich vielleicht anders ticke.

Letztlich kann ich mir eine Audioanlage mit Kopfhörer oder was auch immer leisten oder eben was anderes. Oder wenigstens drauf sparen. Zum Beispiel einen Fotoapparat. Das war ja deine Botschaft. Und die finde ich gut und zutreffend, als EOS 6D Benutzer sowieso

Man kann sein Geld nur einmal ausgeben wenn man welches hat und am Ende des Tages MUSS man es ja auch irgendwann mal ausgeben.
Stellt sich nur die Frage wofür. Tja, höchst persönliche Entscheidung. Und wenn dann der Kopfhörer persönlich wichtiger ist als was anderes, na dann ist doch alles klar. Oder?
hs65
Stammgast
#97 erstellt: 22. Apr 2017, 09:28
Ich wiederhole mich gerne: Natürlich darf jeder das kaufen was er für richtig hält. Meine 250€ werden sich nur solange halten, wie sich der Gegenwert dazu hält. Und hier setze ich an: Für 250€ war man vor einigen Jahren bereits im "High-End"-Sektor (Haptik, Optik und Klang ausgereift). Aus dem Beiträgen ist zu entnehmen, dass offensichtlich jetzt viel höhere Preise akzeptiert werden. - Das ist der Punkt. Die Preise gehen nach oben. Es gab früher auch einzelne Modelle die teurer waren. Heutzutage finde ich fast jedesmal, wenn ich mal wieder die Liste der KH im Handel anschaue, neue Modell über 1000€. (überspitzt formuliert). Nehmen wir mal als relativ neuestes Kind den beyerdynamic Amiron home. Gelistet mit fast 600€ und als Technologiesprung "Tesla-Wandler". Ein Wandler den es bereits seit Jahren gibt. Man baut die Spule etwas anders, verpasst dem optisch ein anderes Gehäuse (Plaste) und nimmt mal eben locker den doppelten Preis gegenüber den DT-xxx Modellen. Das passt nicht zusammen. Andere werden argumentieren, dass es eine günstigere Version der T-x Modell ist. Aber die T-xx gibt es bereits für unter 300€. Mit dem Wandler kann also der Preissprung nicht zusammenhängen. Jeder Hersteller kann den Preis fast so festlegen wie er mag. Der Gegenwert stimmt jedoch nicht. - Ich mag beyerdynamic sehr. Meine Aussage ist kein Statement geben die Qualität oder der Philosophie von beyerdynamic. Es ist die Preispolitik und die Akzeptanz solcher Preise, was mich "beunruhigt". Haben wir "den Boden unter den Füßen" verloren?

Ergänzung: Aufgrund der Preise für iPhones habe ich keins, obwohl ich das bar zahlen könnte. Ich bin also zumindest in dieser Beziehung konsequent in meinem Handeln. Ein smartphone besitze ich schon, aber halt zu einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis.


[Beitrag von hs65 am 22. Apr 2017, 09:32 bearbeitet]
Schlappen.
Inventar
#98 erstellt: 22. Apr 2017, 09:36
Ich glaub, die Ausgangsfrage zielt gar nicht mal so sehr darauf ab, ob es einem das "wert" ist, ein bestimmtes Produkt zu kaufen.
Sondern mehr auf das Phänomen, dass seit ein paar Jahren die Preise insbesondere bei Kopfhörern ins Bodenlose steigen. Im Vergleich zu von vor 10 Jahren.

Und diesen inflationär gebrauchten Spruch "das muss jeder für sich selbst entscheiden" kann ich auch überhaupt nicht mehr hören; das ist einfach so trivial und selbstverständlich, dass es doch nicht immer wieder erwähnt werden muss, sorry.
Basstian85
Stammgast
#99 erstellt: 22. Apr 2017, 10:27

hs65 (Beitrag #97) schrieb:
Nehmen wir mal als relativ neuestes Kind den beyerdynamic Amiron home. Gelistet mit fast 600€ und als Technologiesprung "Tesla-Wandler". Ein Wandler den es bereits seit Jahren gibt. Man baut die Spule etwas anders, verpasst dem optisch ein anderes Gehäuse (Plaste) und nimmt mal eben locker den doppelten Preis gegenüber den DT-xxx Modellen.

Nun ja, Beyer sagt selbst, der Amiron ist der Nachfolger des T90, (der wurde Eingestellt und war auch mal (Edit:mehr oder weniger) so teuer) und "arbeitet mit der bewährten Tesla-Technologie". (Nix "neuer Technologiesprung") Die Tesla-technologie ist nix neues, das geben sie ja zu. Aber sie ist eine Weiterentwicklung zu den DT-Treibern (Höherer Wirkungsgrad) und dafür wird halt "ein wenig" mehr Geld verlangt. Wo gibts eigentlich ein T-Modell unter 300? (Edit: oh, du meinst warscheinlich den kleinen On-Ear T50(?) mhm) Wenn etwas neu am Markt ist sind die Preise oft höher (T90 hat später auch "nur noch" 399 gekostet). Der DT880 Edition war damals deutlich teurer, genauso wie der DT990 Edition. Das muss aber nicht immer der Fall sein wie Sennheiser mit den 600er Modellen zeigt, die wurden im Preis nach oben angepasst. Das Gehäuse hat übrigens auch Einfluss auf den Klang. Und Plaste muss ja auch nicht minderwertig sein und sie macht den KH leicht.

Desweiteren heisst es: "Für den Amiron home haben die Entwicklungsingenieure aber nochmals Hand angelegt und nicht nur die Klangabstimmung weiter optimiert." Das heisst, die Abstimmung wurde geändert - er klingt anders als der T90. Und zum "optimiert" kann man sich denken was man will...


[Beitrag von Basstian85 am 22. Apr 2017, 10:56 bearbeitet]
hs65
Stammgast
#100 erstellt: 22. Apr 2017, 10:54
Weiterentwicklung hat seinen Preis. In dem Aufbau der Membrane und der Gehäuse steckt viel know-how. Das ist auch klar. Wie gesagt: Mit 250€ lagen wir vor einigen Jahren in einem Bereich, der auch schon auf das "genaueste" abgestimmt war. In dem Preis sind ebenfalls Entwicklungskosten enthalten gewesen. Heutzutage werden mithilfe des Computers die Modelle "vorgerechnet" und man spart viel Zeit für Testaufbauten. Für mich sind Weiterentwicklungen kein Argument für wesentlich höhere Preise. - In anderen Bereichen werden manchmal die Dinge sogar günstiger oder zumindest "kostenneutral" optimiert.

Aber gut, ich sehe schon: Ich wollte wissen ob die Preise akzeptiert werden und ob es wirklich ein "Mehrwert" ist, dass man für das Geld bekommt. Zumindest der erste Teil ist bestätigt. Den zweiten muss jeder für sich ausmachen.
Moonlightshadow
Inventar
#101 erstellt: 22. Apr 2017, 10:56

hs65 (Beitrag #100) schrieb:
Zumindest der erste Teil ist bestätigt. Den zweiten muss jeder für sich ausmachen.


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