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Custom Art - CIEMs aus Polen

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S0und
Stammgast
#151 erstellt: 06. Jan 2018, 11:06
Hab die Tage auch paar mal mit ihm geschriebe, aber Demo-Hörer sind wohl erst nach der Pre-Order Aktion verfügbar. Ich überlege mir einfach mal blind einen in Universal-Design zu bestellen. Preis klingt schon ziemlich genial für Pre-Order, wenn man mal beachtet, dass seine anderen Hörer schon eine sehr gute Preis/Leistungsrate haben.
Randysch
Stammgast
#152 erstellt: 06. Jan 2018, 12:13
Ich denke man könnte ihn schon darauf ansprechen vor Pre-Order Ende mal einen Hörer hier ins Forum zu bekommen. Drüben meinte er ja auch, es werden genug Demohörer ausgelegt, dass während der Pre-Order Aktion genug Möglichkeiten bestehen den Fibae3 mal zu hören. Ich schreibe ihm dazu gleich mal. Der Pre-Order Rabatt ist ja auch kein Pappenstiel
S0und
Stammgast
#153 erstellt: 06. Jan 2018, 12:19
Da geb ich dir recht. Aber Pre-Order läuft bis Ende Januar (genaues Datum nicht bekannt) selbst wenn er am Montag was losschickt werden nur sehr wenige die Möglichkeit zum Hören haben.
Er müsste einfach noch deutsch lernen um auch hier präsenter zu sein Bei headfi ist er ja gut aktiv.
Naja ich wollte eh lieber Universal Design, wenn das Faceplate so klappt, wie ich mit ihm besprochen habe, sollte selbst ein Wiederverkauf kein großer Verlust sein, wenn ich zum Pre-Order bestelle.
Randysch
Stammgast
#154 erstellt: 06. Jan 2018, 12:36
Ja Pre-Order Rabatt ist echt ordentlich, was mich etwas abhält ist, dass der Fibae 2 nicht so sehr meinen Nerv getroffen hat. War mir persönlich etwas zu warm, spaßig und wenig analytisch. Anfrage von mir für ein Review ist zumindest raus, wenns noch zeitlich funktioniert, hoffe ich, dass ich einen guten Ersteindruck geben könnte bzw. Piotr schien auch damit einverstanden einen Demohörer fürs Forum zu schicken nur eine offizielle Rundreise scheint ja hier im Forum nicht mehr zu funktionieren.
S0und
Stammgast
#155 erstellt: 06. Jan 2018, 14:58
Ach hilft es wenn man mit Reviews anfrägt? Ja ich fand Piotrs Produkte schon lange sehr interessant, aber jetzt was neutraleres trifft ja eher meinen Nerv, der Harmony 8.2 war mir etwas zu teuer. Bin gespannt wie der FIBAE 3 sich mit dem PP8 schlägt. Besonders auf die Höhen des 3er bin ich gespannt, da ich ja, z.B. beim Andromeda, durchaus auch herausforderndere Höhen toll fand.
Ich habe eben nochmal geschaut was er mir geschrieben hatte und da meinte er das vor Mitte/Ende Februar wohl nichts geht mit Demo-Hörer. Aber ich habe natürlich nicht die Review-Karte gespielt


[Beitrag von S0und am 06. Jan 2018, 14:58 bearbeitet]
robodoc
Hat sich gelöscht
#156 erstellt: 06. Jan 2018, 20:27
Ich habe leider keine Berührungspunkte bislang mit ihm. Aber wenn einer von euch ihn auf die Audiovista aufmerksam macht ... er könnte gerne dort seine Sachen präsentieren. Passt auch, weil unter anderem InEar, FischerAmps und auch Hörluchs dort vertreten sind.
Edit: Das ist ein nichtkommerzielles Event, es kostet also nichts, weder für Aussteller noch für Besucher


[Beitrag von robodoc am 06. Jan 2018, 20:28 bearbeitet]
Randysch
Stammgast
#157 erstellt: 07. Jan 2018, 12:21
Naja ich frage immer "nur" für Reviews, da ich mit dem PP8 total zufrieden bin und ja ich stehe auch auf neutralen Klang. Meine Intention ist, anderen Usern gezielt Auskünfte bzw. Beratung im IEM-Bereich geben kann, natürlich spielt auch die Neugier eine Rolle
Piotr sollte ja wohl interessiert daran sein den Fibae 3 auch hier bekannt zu machen.
Ich werde ihn über das Audiovista treffen informieren, habe mir auch vorgenommen zu kommen, FA und Mrspeakers reizen mich schon die lange Fahrt in Kauf zu nehmen.
@robodoc ganz kurz off topic, meine du kennst dich damit aus. Welchen guten "KH-Laden" gibt es in Essen?
YMaxP
Stammgast
#158 erstellt: 07. Jan 2018, 13:16
Ich weiss jetzt nicht ob es schon in einem Thread besprochen wurde aber mich würde die FIBAE Technologie interessieren.

Dass bei mehreren BA-Treiber die Xover Übergänge an die Phase angepasst werden müssen um Auslöschungen zu vermeiden ist klar.
Aber der klanglichen Vorteil einer komplett glatten Phase ist mir nicht wirklich klar.

Der glatte Impedanzverlauf hilft, vermute ich mal, die Hörer gegenüber der Ausgangsimpedanz unempfindlicher zu machen.


[Beitrag von YMaxP am 07. Jan 2018, 13:17 bearbeitet]
S0und
Stammgast
#159 erstellt: 07. Jan 2018, 14:35

Piotr sollte ja wohl interessiert daran sein den Fibae 3 auch hier bekannt zu machen

Das ist er sicherlich, aber ich denke es ist auch verständlich, dass er erstmal Hörer an die schickt, die jetzt tatsächlich auch überlegen einen zu kaufen und wenn die Nachfrage etwas abgeebnet ist, dann Reviewer bedient bzw. an headfi Reviewer auch früher weil es einfach die größere Masse erreicht.
Es gibt sicherlich auch Firmen, die das anders machen, aber man muss Piotr positiv anrechnen, dass er auf headfi schon ein gutes Mittelmaß zwischen Transparenz und Interaktion im Forum vermittelt und ein Pre-Order Rabatt ist ja auch eher schon ein Entgegenkommen als ein Muss (imo).



Der glatte Impedanzverlauf hilft, vermute ich mal, die Hörer gegenüber der Ausgangsimpedanz unempfindlicher zu machen.

Ja, das ist für den Nutzer nach außen hin der Vorteil. Es hat ihm wohl aber beim Designen der Klangsignatur auch etwas geholfen. Habe den Post jetzt nicht mehr genau präsent, letzteres könnte auch nur sein, weil die Treiber praktisch eine "Sonderbestellung" von ihm sind und ich das aus der Erinnerung zusammenschmeiße. Wenn ich den nochmal finde verlink ich das.

Edit: Link In der Erklärung zum Entwicklungsprozess erwähnt er auch kurz warum er solche Treiber haben wollte. Für den Nutzer bleibt der oben genannte Vorteil.


[Beitrag von S0und am 07. Jan 2018, 16:19 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#160 erstellt: 07. Jan 2018, 17:03

YMaxP (Beitrag #158) schrieb:
Dass bei mehreren BA-Treiber die Xover Übergänge an die Phase angepasst werden müssen um Auslöschungen zu vermeiden ist klar.
Aber der klanglichen Vorteil einer komplett glatten Phase ist mir nicht wirklich klar.

Achtung, die elektrische Phase ist nicht die akustische Phase!

Der flache Impedanzgang von Fibae bedeutet, dass sich der Inear elektrisch annähernd wie ein Widerstand verhält. Deshalb sind Strom und Spannung zueinander nicht phasenverschoben. Der elektrische Phasengang zeigt genau das und ist deshalb ebenfalls flach.

Phasenauslöschungen sind ein ganz anderes Phänomen - hierfür ist die akustische Phase entscheidend. Bei den Fibae Inears ist der akustische Phasengang allerdings nicht flach (zumindest ist das nicht Teil des Werbeversprechens). Eine flache akustische Phase verspricht JH Audio mit FreqPhase (aka FreakFace)
Um Phasenauslöschungen zu vermeiden ist der akustische Phasengang der einzelnen Treiber und vor allem die Phasenlage der Treiber zueinander entscheidend; der fertige Inear muss dazu selbst keinen flachen Phasengang haben.


Der glatte Impedanzverlauf hilft, vermute ich mal, die Hörer gegenüber der Ausgangsimpedanz unempfindlicher zu machen.

Genau
YMaxP
Stammgast
#161 erstellt: 08. Jan 2018, 02:44
Ah alles klar
Dann war ich entweder zu blind oder es stand nicht auf der Website, dass es sich um die elektrische Phase handelt.

Für einen komplett glatten akustischen Phasenverlauf müsste Harvey doch einen FIR Filter benutzen oder?
Klanglich dürfte ein solcher Phasenverlauf ja keinen wirklichen Mehrwert bieten.
Solange die Übergänge passen (also keine Auslöschungen) spielt die Phase Response ja keine wirkliche Rolle.
bartzky
Inventar
#162 erstellt: 08. Jan 2018, 13:15

YMaxP (Beitrag #161) schrieb:
Ah alles klar
Dann war ich entweder zu blind oder es stand nicht auf der Website, dass es sich um die elektrische Phase handelt.

Das steht meistens nicht explizit dabei. Wenn es um Kopfhörer geht, ist mit Phase in dem allermeisten Fällen die elektrische Phase gemeint. Im Kontext der Impedanz ist so oder so die elektrische Phase gemeint. Beispielsweise zeigen die Messungen von Innerfidelity auch alle die elektrische Phase zusammen mit der Impedanz.

Selbst Jerry Harvey schreibt nicht explizit von der akustischen Phase. Aus dem Kontext wird das allerdings klar. Im Erklärvideo sieht man auch, dass er die akustische Phase misst. Wer das allerdings aus dem Video erkennt, wird wahrscheinlich kein Erklärvideo dazu benötigen...


Für einen komplett glatten akustischen Phasenverlauf müsste Harvey doch einen FIR Filter benutzen oder?

FIRs wären sicherlich das Mittel der Wahl, um so etwas digital umzusetzen. Allerdings sind die Frequenzweichen vom JH Audio (und quasi allen anderen Herstellern) analog.
Jerry erreicht das, indem er den Treibern unterschiedlich lange Tubes spendiert - das sieht man auch in dem Video. So lassen sich die Laufzeiten der einzelnen Treiber zueinander anpassen, was letztendlich einen annähernd flachen Phasengang liefert. Ist kein Hexenwerk


Klanglich dürfte ein solcher Phasenverlauf ja keinen wirklichen Mehrwert bieten.
Solange die Übergänge passen (also keine Auslöschungen) spielt die Phase Response ja keine wirkliche Rolle.

Kommt drauf an wen du fragst. Ich würde dir da zustimmen
YMaxP
Stammgast
#163 erstellt: 08. Jan 2018, 18:41

Selbst Jerry Harvey schreibt nicht explizit von der akustischen Phase. Aus dem Kontext wird das allerdings klar. Im Erklärvideo sieht man auch, dass er die akustische Phase misst. Wer das allerdings aus dem Video erkennt, wird wahrscheinlich kein Erklärvideo dazu benötigen...

Ich benutzte das gleiche Programm.


Jerry Harvey verwendet dann eigentlich einen "analogen Delay"
Frag mich nur wie er die relativ langen Tubes in einem kleinen Gehäuse unterbringt.
Vermutlich wird er die Xover Punkte so wählen, dass die Tubes kürzer sind als die er im Video zeigt.
S0und
Stammgast
#164 erstellt: 08. Jan 2018, 19:20

YMaxP (Beitrag #163) schrieb:

Frag mich nur wie er die relativ langen Tubes in einem kleinen Gehäuse unterbringt.
Vermutlich wird er die Xover Punkte so wählen, dass die Tubes kürzer sind als die er im Video zeigt.

Das hab ich mich auch gefragt Aber das wird glaube etwas zu viel Offtopic mit JH Technik.
S0und
Stammgast
#165 erstellt: 08. Jan 2018, 22:49
Piotr hat schon wieder einen neuen teureren InEar in Planung. Diesmal wieder was mit mehr Bass. Mehr Infos gibt es wohl ab Februar.
AG1M
Inventar
#166 erstellt: 09. Jan 2018, 22:39
Mehr Bass - Wieso denn das? Der Harmony 8.2 hat schon mehr als genug Pegel beim Bass und der alternative Ei.XX hat nochmal ordentlich extra Pegel beim Bass oben drauf, reicht denn das nicht MMn sollte er lieber einen neuen neutralen Referenz IEM kreieren, der den Pro330v2 ablösen kann.
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#167 erstellt: 09. Jan 2018, 23:13
Konnte nicht an mich halten und habe den FIBAE3 vorbestellt.
Jetzt hab ich aber auch beim Abdrücke nehmen gesprochen und auch teilweise gekaut.... Mal sehen, ich werde erst mal den CIEM testen und dann berichten, ob ich ähnliche Probleme habe.
Ansonsten hatte ich bei den Problemen bei hohen Tönen sofort an das hier gedacht. Laut Webseite hat der EI.3 eine Impedanz von 48 Ohm bei 1kHz, was jetzt erst mal nicht so problematisch ausschaut. (Ich hatte für mich abgespeichert, dass vor allem CIEMS mit geringer Impedanz bei Ausgängen mit vergleichsweise hoher Impedanz problematisch sein könnten.) Ich selber habe, da die FIBAE3 7-9 Ohm haben und mein NWZ-15A 4 Ohm am Ausgang hat, schon innerlich mit dem iEMatch geliebäugelt. Meint ihr, dass ich da Probleme haben werde? An sich sollen ja die FIBAE sehr gutmütig gegenüber der Impedanz des Ausganges sein, von daher sollten sie prädestiniert für den iEMatch sein(?). Ich habe gelesen, dass insbesondere CIEMS mit BA-Treibern auf Veränderungen in der Impedanz "zickig" reagieren können und die Wiedergabe z. B. von Höhen sich ändern können.
Ich bin da aber noch ganz am Anfang beim Einlesen, wenn ich Mist schreibe bitte korrigieren!
S0und
Stammgast
#168 erstellt: 09. Jan 2018, 23:40
[quote="SchwarzeWolke (Beitrag #167)"] Ich habe gelesen, dass insbesondere CIEMS mit BA-Treibern auf Veränderungen in der Impedanz "zickig" reagieren können und die Wiedergabe z. B. von Höhen sich ändern können.
Ich bin da aber noch ganz am Anfang beim Einlesen, wenn ich Mist schreibe bitte korrigieren![/quote]
Die Aussage ist generell zwar richtig. Aber genau den Effekt hat Piotr dank der FIBAE Technik ja angeblich beseitigt bzw. deutlich minimiert und angeblich sollen sie an allen Geräten gleich klingen (wenn man mal die Klangsignatur des DAP außer Acht lässt).
Daher würde ich sagen erstmal abwarten und testen.


[Beitrag von S0und am 09. Jan 2018, 23:46 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#169 erstellt: 10. Jan 2018, 00:20

SchwarzeWolke (Beitrag #167) schrieb:
Konnte nicht an mich halten und habe den FIBAE3 vorbestellt.

Glückwunsch zum Kauf und zum ersten Beitrag hier im Forum



Ich selber habe, da die FIBAE3 7-9 Ohm haben und mein NWZ-15A 4 Ohm am Ausgang hat, schon innerlich mit dem iEMatch geliebäugelt. Meint ihr, dass ich da Probleme haben werde? An sich sollen ja die FIBAE sehr gutmütig gegenüber der Impedanz des Ausganges sein, von daher sollten sie prädestiniert für den iEMatch sein(?).

Genau andersherum: Den iEMatch braucht man, wenn der Inear zickig auf eine höhere Ausgangsimpedanz reagiert. Wie du schon richtig sagst, ist der Clou der Fibae Inears, dass sie sehr gutmütig auf höhere Werte reagieren. Das liegt an dem flachen Impedanzgang, da so bei jeder Frequenz gleichviel Spannung über den Inear abfällt.
Falls du Probleme mit hörbarem Rauschen hast, wäre ein iEMatch natürlich trotzdem sinnvoll.

Zur Ausgangsimpedanz habe ich vor kurzem einen Artikel bei Prof X geschrieben: http://blog.prof-x.d...es-nicht-so-schlimm/
S0und
Stammgast
#170 erstellt: 10. Jan 2018, 00:31

AG1M (Beitrag #166) schrieb:
MMn sollte er lieber einen neuen neutralen Referenz IEM kreieren, der den Pro330v2 ablösen kann.

Hat er doch mit dem FIBAE 3, zumindest laut seinem Standpunkt. Hören konnte ihn ja wohl bisher noch niemand hier.
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#171 erstellt: 10. Jan 2018, 00:40
Super Artikel, hammer Blog, gleich mal den RSS Feed abboniert!
XperiaV
Inventar
#172 erstellt: 19. Jan 2018, 14:44
Ich muss nochmal Custom Art und Piotr's Team loben!

Habe mich letztens doch entschlossen den Ei.3 zurück zu geben. Wohl gewusst dass dies nur mit Verlust zu machen ist - völlig zurecht, niemand soll für Lau arbeiten.
Für zu Hause hätte er eigentlich getaugt, aber da nehme ich den AKG K530, und für unterwegs war der CIEM halt nicht ideal.
Genau eine Woche hat es gedauert vom Versenden (Hermes) bis zum Geldeingang bei mir ... ich war erstaunt als ich gestern beim Online Banking den Zahlungseingang von CA sah (Mittwoch gebucht). Die hatten mich erst Montag angeschrieben zwecks Bankverbindung. Mit locker 2 Wochen muss man ja sonst bei sowas schon mal rechnen ... aber 2 Tage?
2 Wochen wäre auch kein Ding. Trotzdem sehr lobenswert die schnelle Abwicklung.
Auch die Kommunikation während der gesamten Zeit war immer auf "High End" Niveau.
S0und
Stammgast
#173 erstellt: 30. Jan 2018, 22:58
Ich habe den F3 jetzt auch mal geordert, allerdings in Universal... Ohrabdrücke im Januar/Ferbuar ist immer etwas heikel
Bin zu neugierig gewesen was er da gebastelt hat und der Vorbesteller-Rabatt war jetzt auch nicht so verkehrt.
S0und
Stammgast
#174 erstellt: 31. Jan 2018, 23:34
#askbartzky
Ich hatte Piotr eine rein theoretische Frage zu balanced Kabeln gestellt, da ja häufig die erhöhte Impedanz bei balanced ein Problem bei BA IEMs war.
Da hat er in dem Zusammenhang nochmal erwähnt, dass einige Klangunterschiede mit verschiedenen Kabeln an den FIBAE wahrnehmen.
Jetzt meine Frage:
Warum sollen die FIBAE Treiber empfindlich auf die Impedanz von Kabeln reagieren, aber nicht auf die vom Output.
Meines wissens ist die Information dazu doch, dass sich quasi Kabelimpedanz und Output Impedanz quasi addieren.
Wenn ich die Treiber "immun" gegenüber der einen mache, warum sollte die andere dann einen Einfluss haben?
Solange Piotr keine KI Treiber einsetzt, wissen die ja nicht was jetzt die Impedanz beeinflusst oder habe ich da einen Denkfehler?
bartzky
Inventar
#175 erstellt: 01. Feb 2018, 00:11

S0und (Beitrag #174) schrieb:
#askbartzky

Haha


Warum sollen die FIBAE Treiber empfindlich auf die Impedanz von Kabeln reagieren, aber nicht auf die vom Output.
Meines wissens ist die Information dazu doch, dass sich quasi Kabelimpedanz und Output Impedanz quasi addieren.

Genau so ist es. Treiber und Frequenzweiche "sehen" die Summe aus der Ausgangsimpedanz und der Impedanz des Kabels.


Wenn ich die Treiber "immun" gegenüber der einen mache, warum sollte die andere dann einen Einfluss haben?
Solange Piotr keine KI Treiber einsetzt, wissen die ja nicht was jetzt die Impedanz beeinflusst oder habe ich da einen Denkfehler?

Es ist genau wie du es sagst. Wenn die Ausgangsimpedanz den Frequenzgang nicht verbiegt, macht das die Kabel Impedanz auch nicht, denn aus der Sicht des Inears gibt es da keinen Unterschied.

Piotr und seine Arbeit in allen Ehren, aber bei solchen Aussagen darf man einfach nicht vergessen, dass Piotr vor Custom Art Reviewer auf Headfi war. Dass jedes Kabel einen ureigenen Klang hat, ist auf Headfi natürlich selbstverständlich. Scheint bei ihm ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten zu sein

Wenn man versucht da irgendeinen Sinn zu finden, könnte man vielleicht noch erhöhten Kabel-Crosstalk anführen, da CA serienmäßig die dreiadrigen Kabel von P1 einsetzt. Im Verhältnis zur sehr niedrigen Impedanz der Fibae Modelle sorgt das für einen relativ hohen Kabel-Crosstalk. Beim Wechsel auf ein 4-adriges Kabel oder auf Balanced, wird man den wieder los. Wobei ich jetzt spontan bezweifeln würde, dass der Crosstalk die Hörschwelle überschreitet.

Zu dem Thema Kabel-Crosstalk habe ich hier übrigens noch etwas mehr geschrieben: http://forum.prof-x.de/viewtopic.php?f=35&t=352
S0und
Stammgast
#176 erstellt: 01. Feb 2018, 01:01
Hattest du eigtl. schon mal irgendeinen von den FIBAE zum Messen?

Ja mit Kabelklang auf headfi hast du Recht, aber das liegt auch viel daran, dass da halt einige Etablierte bei dem kleinsten Einwand gleich lospoltern.
Da ist eine sachliche Disukussion garnicht möglich.
Aber gut Akustik ist ja eh noch ein teils subjektes Thema. Daher glaube ich auch bei Kabel durchaus an Psychoakustik. Ein Kabel für 500€ muss ja auch besser klingen
bartzky
Inventar
#177 erstellt: 02. Feb 2018, 16:54

S0und (Beitrag #176) schrieb:
Hattest du eigtl. schon mal irgendeinen von den FIBAE zum Messen?

Bisher leider nicht

Habe gerade noch etwas nachgerechnet und muss meine Aussage:


Im Verhältnis zur sehr niedrigen Impedanz der Fibae Modelle sorgt das für einen relativ hohen Kabel-Crosstalk. Beim Wechsel auf ein 4-adriges Kabel oder auf Balanced, wird man den wieder los. Wobei ich jetzt spontan bezweifeln würde, dass der Crosstalk die Hörschwelle überschreitet.


wieder etwas revidieren. Für den Fibae 1 gibt Custom Art eine Impedanz von 5,6 Ohm an, die sich auf Hörer samt Kabel von PlasticsOne beziehen. Die P1 Kabel haben pro Strang einen Widerstand von ca. 1,6 Ohm und sind 3-adrig, d.h. mit gemeinsamer Masseleitung, ausgeführt. Damit ergibt sich rechnerisch ein durch das Kabel bedingter Crosstalk von rund -11 dB. Das ist tatsächlich hörbar.
Wer das mal ausprobieren möchte, kann den im obigen Beitrag verlinkten DSP bemühen und entsprechend -11 dB Crosstalk einstellen.

Mit dem Wechsel auf ein 4-adriges Kabel oder symmetrische Übertragung würde man den Crosstalk beseitigen.

Was man ebenfalls nicht vergessen sollte: Wechselt man beim Fibae 1 das 3,2 Ohm Kabel auf ein Kabel mit insgesamt nur 1 Ohm, gewinnt man brachiale 10 dB Lautstärke dazu. Subjektiv wird das als doppelte Lautstärke empfunden. Klanglich wird lauter wiederum üblicherweise als besser empfunden.

So gesehen kann ich die Eindrücke, dass ein anderes Kabel besser "klingt" durchaus nachvollziehen


[Beitrag von bartzky am 02. Feb 2018, 16:55 bearbeitet]
ReekGreyjoy
Ist häufiger hier
#178 erstellt: 02. Feb 2018, 17:03
Jetzt lässt sich der ganze Kabelwahnsinn da drüben endlich erklären.
S0und
Stammgast
#179 erstellt: 02. Feb 2018, 17:10
Unter anderem. Aber ich bin trotzdem davon überzeugt, dass selbst wenn man den Hörer und zwei identische Kabel ohne Zeitverzögerung austauschen könnte und man nicht wissen würde, dass es identische Kabel sind, das Kabel, das teurer wäre, trotzdem "besser" klingen würde.
Was ein Satz. Konjunktiv Challenge ich komme
bartzky
Inventar
#180 erstellt: 02. Feb 2018, 19:09
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Für die meisten Eindrücke zum Thema Kabelklang oder ähnlichem wird sich sicherlich keine plausible Begründung finden lassen außer einer lebhaften Fantasie des Hörenden. Andererseits zeigt dieses Beispiel und ein paar andere Beispiele ebenso den Funken Wahrheit, der im Mythos Kabelklang tatsächlich steckt
Huo
Hat sich gelöscht
#181 erstellt: 03. Feb 2018, 13:35

S0und (Beitrag #179) schrieb:
ich bin trotzdem davon überzeugt, dass selbst wenn man den Hörer und zwei identische Kabel ohne Zeitverzögerung austauschen könnte und man nicht wissen würde, dass es identische Kabel sind, das Kabel, das teurer wäre, trotzdem "besser" klingen würde.

Hifi wird gerne mit dem Komfort von Matratzen verglichen. Dort kann man einen wunderbaren Blindtest machen, aber oft wurde gezeigt, dass ein Schlaf- und Liege-Test von 2 Wochen fast unausweichlich ist. Gut, der Vergleich hinkt meiner Meinung nach auch, aber etwas mehr Spielraum darf man den Kabel-Gläubigen schon geben.
S0und
Stammgast
#182 erstellt: 03. Feb 2018, 14:31
Ich sage ja nicht, dass es keinen Kabelklang gibt. Aber im Endeffekt wenn man alles zurückführt und wirklich Widerstände, Crossfeed etc. entsprechend gleich hat, wird wieder der Psycho-Faktor dir einen anderen Klang schaffen, der physikalisch nicht da ist.
Wenn ich dran denke, wie viele bei uns in der Vorlesung vor ein paar Wochen im Blindtest mit ca. 50 Leuten nicht mal einen 2 dB Unterschied gehört haben... Vlt. 30% die richtig lagen. Ab 3 dB war es dann wirklich knapp die Mehrheit.
Aber Akustik ist sowieso viel auch eher auf Erfahrungswerte anstatt wirklich Wissenschaft zurückzuführen. Das zeigt auch wie sehr subjektiv das Thema ist.


[Beitrag von S0und am 03. Feb 2018, 14:32 bearbeitet]
hacki2560
Hat sich gelöscht
#183 erstellt: 03. Feb 2018, 15:01
Ich habe ein Custom-Kabel für meinen HD 600. Es ist ja nicht der Klang, der mich zum Kauf bewogen hat. Haptik und Verarbeitung (thx. Firschi), die perfekte Länge; die Länge bis zum Split zu bestimmen; Steckerwahl etc.
S0und
Stammgast
#184 erstellt: 03. Feb 2018, 15:47
Ja dagegen gibt es ja auch garnichts zu sagen. Ich bin ja selbst mit meinem Kabel beim PP8 unzufrieden. Wie gesagt, ich zweifel ja garnicht an, dass man mit unterschiedlichen Kabeln auch unterschiedliche Klänge kriegt, die einem besser/schlechter gefallen. Mir ging es nur um die Aussage, dass selbst wenn man technisch zwei perfekt identische Kabel hat, diese immer noch unterschiedlich wahrgenommen werden können.
Edit: Um den Thread nicht sinnlos aufzublähen!!


[Beitrag von S0und am 03. Feb 2018, 19:10 bearbeitet]
Allgemeiner68er
Inventar
#185 erstellt: 03. Feb 2018, 17:56
@S0und

Du mußt nicht jedesmal alles zitieren, wenn Du als nächster antwortest! Das bläht nur unnötig den Thread auf!
bartzky
Inventar
#186 erstellt: 05. Feb 2018, 14:25

bartzky (Beitrag #177) schrieb:
Was man ebenfalls nicht vergessen sollte: Wechselt man beim Fibae 1 das 3,2 Ohm Kabel auf ein Kabel mit insgesamt nur 1 Ohm, gewinnt man brachiale 10 dB Lautstärke dazu.

"Kleine" Korrektur: Es sind nur 5 dB - habe mich verrechnet

Hier habe ich übrigens nochmal etwas darüber auf Headfi erzählt: https://www.head-fi....age-40#post-14022154
S0und
Stammgast
#187 erstellt: 05. Feb 2018, 16:45
Du alter Kabelflüsterer. Jetzt klärst du die headfier auf. Ein gewagtes Unterfangen.
Das sind doch alles "Fake News"
Aber bester Satz: "Probably they're all deaf and blessed with a great amount of imagination, one might say"
bartzky
Inventar
#188 erstellt: 05. Feb 2018, 19:18

S0und (Beitrag #187) schrieb:
Du alter Kabelflüsterer. Jetzt klärst du die headfier auf. Ein gewagtes Unterfangen.
Das sind doch alles "Fake News"

Ja, könnte sein, dass das gar nicht toll ankommt. Als der gute alte Nwavguy damals anfing auf Headfi über Verstärker aufzuklären, ist er im hohen Bogen von der Plattform geflogen
Na ich hoffe die Zeiten der Hexenverbrennung sind mittlerweile vorbei. Für meinen Geschmack wird jedenfalls viel zu wenig Aufklärung im Thema HiFi betrieben.

Scheinbar ist die Kabel-Geschichte auch für Piotr selbst neu. Bin mal gespannt.


Aber bester Satz: "Probably they're all deaf and blessed with a great amount of imagination, one might say"

Den konnte ich mir nicht verkneifen
S0und
Stammgast
#189 erstellt: 05. Feb 2018, 20:03
Was sagst du zu Piotrs Messungen mit den Kabeln? Wie würdest du das interpretieren?
Das Thor Kabel hat ja ziemliche Peaks und ist alles andere als konstant.
Edit; Link


[Beitrag von S0und am 05. Feb 2018, 20:04 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#190 erstellt: 05. Feb 2018, 20:10

bartzky (Beitrag #188) schrieb:

Na ich hoffe die Zeiten der Hexenverbrennung sind mittlerweile vorbei. Für meinen Geschmack wird jedenfalls viel zu wenig Aufklärung im Thema HiFi betrieben.


Ich habe es dort schon laaaaaaaange aufgegeben, da kann man auch gegen eine Wand rennen, die gibt definitiv mehr nach als die audiophilen Experten mit einem super feinen Erinnerungsvermögen, das natürlich jederzeit abgerufen werden kann, um wirklich im Detail auch das von vor 5 Jahren gehörte exakt wiederzugeben, um einen handfesten Vergleich darzulegen.


BBT: gibts eigentlich auch eine Messung des Frequenzverlaufs vom FIBAE 3?
S0und
Stammgast
#191 erstellt: 05. Feb 2018, 20:28
Nein gibt noch keine Messung zum F3. Leider...
bartzky
Inventar
#192 erstellt: 05. Feb 2018, 20:42

S0und (Beitrag #189) schrieb:
Was sagst du zu Piotrs Messungen mit den Kabeln? Wie würdest du das interpretieren?
Das Thor Kabel hat ja ziemliche Peaks und ist alles andere als konstant.
Edit; Link

Nicht vergessen: Piotrs Messung zeigt die negative Lautstärke des Crosstalk. Also wenn in seiner Messung 30 dB stehen, bedeutet das -30 dB Crosstalk. Beim Thor Kabel sind es demnach ca. -65 dB Crosstalk, was deutlich besser als beim P1 Kabel ist. Die Messung sieht deshalb so hässlich aus, weil die gemessene Lautstärke schon ziemlich leise ist und wahrscheinlich bereits am unteren Limit seines Messequipments. Die Ausschläge und Unregelmäßigkeiten werden Rauschen und andere Störgeräusche sein
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#193 erstellt: 05. Feb 2018, 22:43

hacki2560 (Beitrag #183) schrieb:
Ich habe ein Custom-Kabel für meinen HD 600. Es ist ja nicht der Klang, der mich zum Kauf bewogen hat. Haptik und Verarbeitung (thx. Firschi), die perfekte Länge; die Länge bis zum Split zu bestimmen; Steckerwahl etc.

Aus diesem Grund werde ich auf jeden Fall mal Linum Bax probieren. Ich bin Brillenträger und die Bügel meiner Hornbrille sind recht dick. Bis jetzt hat mich echt jedes Kabel, welches ich hinter dem Ohr entlang geführt habe, tierisch genervt. Die Bax sind ja so ultradünn, da verspreche ich mir einiges und dieser Komfort ist mir den Preis wert. Teilweise hat es mir beim täglichen Pendeln die Lust an In-Ears vermiest und ich nutze zur Zeit nur meine MDR-1A von Sony...
Randysch
Stammgast
#194 erstellt: 06. Feb 2018, 00:20

S0und (Beitrag #191) schrieb:
Nein gibt noch keine Messung zum F3. Leider...

Aber bald, der F3 ist so gut wie auf dem Weg zu mir
S0und
Stammgast
#195 erstellt: 06. Feb 2018, 00:27
Echt jetzt? Ich warte immer noch auf Antwort von Piotr. Wahrscheinlich ist er durch den ganzen Kabelwirrwarr jetzt so beschäftigt, dass er keine Zeit mehr hat
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#196 erstellt: 06. Feb 2018, 15:39
So, hab es auch noch mal kurz bei Head-Fi geschrieben: EQ APO ist ja eine feine Software! Habe damit rumgespielt und bei -10dB Crosstalk klingt es recht "dumpf" und räumlich (was ja auch logisch ist) verliert die Musik einiges. Wenn wir jetzt andersrum genau lesen, was Kabel so bringen sollen, sind es ja meist "bessere Höhen und Tiefen", "Klarheit" und "Räumlichkeit". Könnte es tatsächlich sein, dass Kabelfetischisten mit dem Gebiet der ultrasensitiven und mit niedriger Impedanz gesegneten BA-IEMs eine Spielwiese gefunden haben, auf der es tatsächlich was zu messen und hören gibt?

Neben dem Crosstalk haben wir ja auch die impedanzabhängige Veränderung der Frequenzen, die dort eine Rolle spielen. Wenn ich dann auch lese, dass Piotr seine IEMs auf seine Kabel hin optimiert (was auch wieder sinnvoll ist), frage ich mich, ob dann die Abstimmung der IEMs nicht insgesamt schon recht "fehlerbehaftet" im Sinne von "neutral" ist. An sich kompensiert Piotr dann ja die Frequenzverschiebungen und wahrscheinlich auch den Crosstalk, der alleine durch die Impedanz des Kabels eingetragen wird.
Unter diesen Gesichtspunkten ist ein Ansatz wie ihn Piotr bei den FIBAE gewählt hat, wirklich sinnvoll. (natürlich unter der Annahme, dass seine Behauptungen stimmen) Je unempfindlicher der IEM gegenüber der Impedanz ist, umso besser und ich denke auch nur so kommt man zu einem "neutralen" Ergebnis.

Allgemein habe ich das Gefühl, dass die ultrasensitiven IEMs mit sehr niedriger Impedanz die Anforderungen an die Quelle (Verstärker, Peripherie usw.) extrem in die Höhe geschraubt haben. Irgendwie wirken Verstärker, die vorher als "schwarze Löcher" bezeichnet wurden, im Angesichtes eines Campfires wie ein rauschender Blätterwald. Nwavguy war seiner Zeit scheinbar ein wenig voraus, er hat ja so krass optimiert, dass einige sich gefragt haben, ob man das überhaupt hört. Ich spiele jetzt tatsächlich mit dem Gedanken, mir einen O2Objective mit Unitygain zu holen. Andersrum, wenn jetzt ein Hersteller findig genug ist, könnte er mit entsprechend optimierten Produkten sicher einiges an Geld verdienen. IEMs sind ja teilweise unverschämt teuer und die Zielgruppe, die sich sowas leistet, leistet sich auch entsprechendes anderes Zeug. Mit ifi scheint da ja ein Hersteller schon auf den Zug aufzuspringen.
Huo
Hat sich gelöscht
#197 erstellt: 06. Feb 2018, 16:34
Ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass sich irgendein Hersteller so Gedanken um Kabel und Equipment macht, wie wir das hier tun. Damit meine ich auch Sponsoren auf Head-Fi. Und nie im Leben wollte Campfire, dass man deren Andromeda bei 2,5 bis 3 Ohm hört. Sonst hätten sie selber nicht die Messung bei 0 Ohm verbreitet. Entweder der Ken steht auf Bass und warme Mitten (meine Vermutung, siehe Vega) oder er hat mit anderer Quelle reingehört als die, mit der er gemessen hat (und hat die Auswirkung unterschätzt) - am iPhone soll der Andro ja schon fast perfekt klingen.

Insgesamt denken aber die professionelle Hersteller erstmal praktisch. Da es keine perfekte Linearität wie bei Lautsprechern gibt, ist das Thema erstmal nicht so wichtig. Hauptsache der Hörer fällt nicht aus dem Ohr oder ganz auseinander. Das toleriert nämlich gar kein Kunde - auch wenn er halb taub ist. Und wieviele Leute können tatsächlich Oberbass und Tiefbass unterscheiden? Ich sehe immer wieder welche, die denken Punch kommt vom Tiefbass... Wozu sich dann so viel Mühe geben? Am Ende meckert sowieso jemand. Das passiert nämlich auch bei wirklich guten Hörern - langweilig und unmusikalisch ist das dann.

Schließlich darf man auch nicht vergessen, dass nicht jeder Hersteller auch Entwickler ist. Es gibt Leute, die verdienen ihr Geld mit dem Design von Hifi-IEMs und haben selber keine Firma. 😉 Für etwas Trinkgeld erscheint die Position dann auch nicht auf dem Lebenslauf und alle sind im Glauben, dass der Name der drauf steht auch der Entwickler sei. Ob das Design dann nachher am richtigen Kabel oder an der optimalen Quelle landet, darauf hat der tatsächliche Entwickler dann leider keinen Einfluss mehr.

(Das war übrigens Off-Topic und nur auf den Beitrag über mir bezogen. Nicht insbesondere auf Custom Art und dem Fibae.)
S0und
Stammgast
#198 erstellt: 06. Feb 2018, 18:40
Ich finde Piotrs Ansatz super sich mit neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen bzw. an die Hersteller auch die Anforderungen an die Treiber zu stellen.
Das mit dem Kabel ist so ein Thema. Letzendlich sollte der Hörer einem ja gefallen so wie man ihn testen kann und an dem Equipment, wie man ihn selbst nutzt. Und wenn das eine Kabel für einen gut klingt, dann ist das doch prima. Es ist wichtig das zu wissen, wenn man darüber diskutiert, aber Geschmack ist und bleibt subjektiv.

An Kabel stelle ich eher die Aufgabe, das sie nicht zu steif sind und sich auch wieder richtig abrollen, abgesehen von Haptik und Optik.
Da finde ich das Kabel vom PP8 z.B. furchtbar. Wenn ich den mal einen Tag nicht benutze, schnarrt das Kabel immer wieder zurück (was beim alten Kabel der SD, das was so schön grün wurde, nicht war).

Kabelklang gibt es, aber letzendlich wird dir wohl kein Hersteller bezogen auf die Abstimmung für deinen Hörer genau angeben, wie sich das entwickelt. Aber nach wie vor bin ich überzeugt, wenn sich da was im 2-3 dB Bereich verändert, also gerade so im Übergang zum Wahrnehmungsbereich und man hat marketingtechnisch das Wissen bzw. gelesen, dass sich beispielsweise der Bass verstärken soll, dann wird man das auch "hören".
Wie sagte mein Akustik-Dozent vor der Klausur: Psychologie ist alles.


[Beitrag von S0und am 07. Feb 2018, 01:32 bearbeitet]
Randysch
Stammgast
#199 erstellt: 06. Feb 2018, 22:12
Laut Tracking kommt der F3 am Donnerstag zu mir
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#200 erstellt: 06. Feb 2018, 23:26

Randysch (Beitrag #199) schrieb:
Laut Tracking kommt der F3 am Donnerstag zu mir :D

Ich muss mich noch bis Ende Februar gedulden...
S0und
Stammgast
#201 erstellt: 06. Feb 2018, 23:32
Also ich wurde ja geflamed dafür, dass ich das zitiert habe was der Poster vor mir gesagt hatte
Randysch kriegt ja am Donnerstag erstmal den Demo-Hörer. Bei dir ist es vlt. schon der fertige? Hattest ja glaube ich Anfang Januar bestellt wenn ich mich nicht irre. Ich bin auch mega auf die Eindrücke und Vergleiche zum PP8 gespannt. Ich kann die Berichte der HypeFier nicht einschätzen. Da ist der F3 ja jetzt "besser" als der Harmony 8.2 eingestuft worden und auch teilweise wurden Vergleiche mit 1500$+ Hörern gezogen.
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