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Custom Art - CIEMs aus Polen

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bartzky
Inventar
#251 erstellt: 22. Feb 2018, 00:43
Tja, Messungen vom Custom wird er wohl ersteinmal nicht posten. Schade.
Auf den Messungen mit den anderen Tips sieht man ganz anschaulich, wie sich der Resonanz-Peak des Gehörgangs verschiebt, wenn man ohne Tips an der Referenzebene (tief im Messkuppler) misst. Ein ähnlicher Effekt ist auch beim Custom zu erwarten, da dieser üblicherweise tiefer sitzt als die universelle Version. Das wäre sicherlich die größte Veränderung, die ein Custom im Gegensatz zum Demo-Modell mit sich bringt.
Wie man fix erkennt, ändert sich an der 5 kHz Senke nicht nennenswert etwas, selbst wenn der Sitz im Kuppler schon übermäßig tief ist, wie Piotr schon angemerkt (/kritisiert) hat. Dazu sei noch erwähnt, dass das Messen an der Referenzebene nach der Norm 60318-4 für maßgefertigte Ohrpassstücke vorgeschrieben ist - ist also keine willkürliche Idee von mir.

Auf Headfi wurde ich per PN noch nach einer kompensierten Messung gefragt. Die möchte ich nicht vorenthalten

Also hier der F3 HFX-kompensiert. Neutral ist dementsprechend die graue Linie bei 90 dB.

10073172



YMaxP (Beitrag #250) schrieb:
In der Regel misst man den ersten Treiber und speichert den Phasengang+Frequenzgang. Anschließend den nächsten Treiber und an der Xoverstelle sollte dann die Phase mittels Filter übereinander gelegt werden.

Das ist ja praktisch. Smaart ist allerdings auch nicht ganz billig


JH misst in dem Video aber alle Treiber auf einmal. Daher kann, wie du gesagt hast, keine wirkliche Aussage getroffen werden. Ich denke nur, dass er die einzelnen Messungen davor gemacht hat und anschließend das Endergebnis präsentiert inklusive dem 180 Grad out of phase.

Die "180° out of phase", die JH in dem Video zeigt, haben aber immer noch nicht viel mit der Phasenauslöschung zu tun. Die Auslöschung sieht man in dem Video knapp über 4 kHz im Frequenzgang und damit bei einer anderen Frequenz als die 180° Phasenverschiebung, die er zeigt. Außerdem ist das nur eine milde Auslöschung, sodass hier die Phasenverschiebung der Treiber sicher nicht 180° beträgt.
Wie gesagt: JH zeigt hier zwei verschiedene Paar Schuhe. Ab 4:03 fängt er sogar noch an über Phasenverschiebungen zwischen rechtem und linkem Ohrhörer zu reden. Das ist noch ein ganz anderes Thema. Die Sachen haben alle was mit der Phase zu tun, aber sonst ersteinmal keinen relevanten Zusammenhang. Marketing-Gephasel
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#252 erstellt: 22. Feb 2018, 16:22

Huo (Beitrag #245) schrieb:

Messfehler oder technischer Defekt sind nicht auszuschließen, aber das hat Piotr auch nicht mal behauptet. Er hat die Messung so auf jeden Fall schon auf seiner eigenen Messanlage gesehen, sonst würde er nicht versuchen mit Aufsätzen, die vielleicht 2 dB-Einfluss hätten, zu argumentieren.

Das hat mich auch ein wenig irritiert. Es kann ja wirklich sein, dass die Demoeinheit irgendwo einen mitbekommen hat. Es scheint jedoch so, dass er den generellen Verlauf so schon gewollt hat.

Huo (Beitrag #245) schrieb:

Ich kann nur davon abraten immer den "neuesten Scheiß" (nur Redewendung, keine Bewertung) zu bestellen! Vorbestellungen sind sowieso immer großes Risiko. Warum will man das überhaupt machen? Und CIEM bestellen ohne den Demo zu testen...? Davon würde eigentlich sogar jeder vertrauenswürdige Händler abraten - denn nichts ist blöder als ein enttäuschter Kunde. Das ist sehr kurzfristig gedacht und macht nur Sinn wenn man dringend Geld auf dem Konto braucht oder der Kunde sagt "Sound ist mir egal, ich brauche dringend einen CIEM."
Oder man rekrutiert Schafe auf Head-Fi (indem man extra großen Rabatt verspricht, Hörer verschenkt, exklusive Review-Rechte gibt, o.ä.), die einem dann den Marketingtext nachplappern und ab jetzt jede Messung und leicht kritische Meinungen mit Händen und Füßen verteidigen werden, weil der Demo nicht repräsentativ sei.
Man kann sich auch schon drauf einstellen, dass in dem Thread demnächst viele Leute ein Kabel oder einen DAP finden werden, das dieses Loch auffüllt - natürlich nur am Custom.


Ich weiß schon was du meinst und ich ärger mich auch deswegen. Wobei ich nicht glaube, dass ich mit meinem Wissen das, was hier gemessen wurde, auch gehört hätte. An sich hatten ja alle Produkte von Piotr vorher "vernünftig geklungen" und ich war selber sehr an der FIBAE-Technik interessiert. Mit meinem Sony-Walkman muss ich ja mit einer Ausgangsimpedanz >4Ohm leben und das Kabel hat ja auch je nach Ausführung über 1 Ohm und mehr. Ich bin auch echt erstaunt über den Frequenzgang. Den kann doch keiner willentlich so anpassen? OK, im Bereich 5kHz eine Senke einzubauen machen auch andere, das ist aber eher ein Grand Canyon...
Da hier ja viel von Phase usw. gesprochen wurde, kann man einen BA-Treiber ähnlich wie einen dynamischen Treiber "falschherum" verkabeln? Ich kenne das von meinen Boxen, wenn ich da + an - und - an + anschließe, klingt alles ja "lustig" und eher "hohl", da der Treiber genau "andersrum" schwingt als er sollte. Nehmen wir an, dass zwei BA-Treiber um 180° phasenverschoben eingestellt wurden, um maximale Auslöschung zu bekommen, müsste dann eine Vertauschung von einem Treiber dann nicht zu genau dem Gegenteil führen? Was passiert denn, wenn die Phase nicht 180° sondern irgendwas krummes wie 62° verschoben ist?
S0und
Stammgast
#253 erstellt: 22. Feb 2018, 17:02
So super ungewöhnlich find ich den Frequenzgang jetzt nicht. Was genau verwundert dich denn? Berg und Talfahrt im Hochton ist ja jetzt nicht ungewöhnlich. Außerdem soll der Custom ja doch anders klingen, vor allem um 5 kHz (daher ist da wohl keine so starke Delle), alles andere hat er ja im Wesentlichen so auch bestätigt. Wobei man bei Piotrs Aussagen jetzt nicht mehr sicher sein kann Selbst wenn er die Delle auf seiner Messung nicht hat, bleibt fraglich, ob er die denn hört, da er ja sagte, er hat den Demo nach Gehör auf Basis des Custom abgestimmt.
Ich glaube du machst dich da jetzt mehr verrückt als notwendig, immerhin hast du ihn ja nichtmal gehört.

Was die Phase angeht, sollte man sich als Laie nicht zu viel Gedanken machen. Was die akkustische Phase angeht, wird es sowieso noch etwas verwirrender. Außerdem schmeißt du auch gerade durch die Polarität am 2-Pin noch die elektrische Phase ins Rennen und ja man kann die 2-Pin auch falsch verkabeln. Aber ich versteh nicht genau, was du mit der Vertauschung der Treiber und Gegenteil meinst. Ich vermute du spielst auf konstruktive statt destruktive Interferenz an?
180° Phasenverschiebung ist ja totale Auslöschung, weniger oder mehr entsprechend dann teilweise Auslöschung. Stell dir eine Sinuskurve vor: Du hast bei einer 360° Kurve Wellenberge und -täler. Stell dir jetzt zwei Wellen vor, bei der eine Welle um 180° verschoben ist. Jetzt treffen Berge (Täler) auf Täler (Berge) -> totale Auslöschung (destruktive Interferenz). Dementsprechend hast du unter anderen Winkel nur teilweise Kompensation.
S0und
Stammgast
#254 erstellt: 25. Feb 2018, 13:48
Auf Massdrop gibt es jetzt aktuell den bassigeren FIBAE - Nachfolger des EI.XX. Ist zwar für mich total uninteressant, aber da ich durch headfi Alerts gerade zugespammt werde, da die wieder alle ausrasten, gibt es hier ja vielleicht auch Interesse bei dem ein oder anderen.
YMaxP
Stammgast
#255 erstellt: 25. Feb 2018, 14:15

SchwarzeWolke (Beitrag #252) schrieb:

Da hier ja viel von Phase usw. gesprochen wurde, kann man einen BA-Treiber ähnlich wie einen dynamischen Treiber "falschherum" verkabeln? Ich kenne das von meinen Boxen, wenn ich da + an - und - an + anschließe, klingt alles ja "lustig" und eher "hohl", da der Treiber genau "andersrum" schwingt als er sollte.

Dann wären die Treiber verpolt. Ist nämlich nicht ganz genau das Gleiche wie 180 phasenverschoben. Könnte aber möglich sein.


SchwarzeWolke (Beitrag #252) schrieb:
Was passiert denn, wenn die Phase nicht 180° sondern irgendwas krummes wie 62° verschoben ist?

Dann gibt es auch Auslöschungen oder Überhöhungen aber eben nicht komplett wie bei 180, sondern nur leichte.


Nehmen wir an, dass zwei BA-Treiber um 180° phasenverschoben eingestellt wurden, um maximale Auslöschung zu bekommen, müsste dann eine Vertauschung von einem Treiber dann nicht zu genau dem Gegenteil führen?

Verstehe nicht genau wie du das meinst
bartzky
Inventar
#256 erstellt: 27. Feb 2018, 13:41

SchwarzeWolke (Beitrag #252) schrieb:
Das hat mich auch ein wenig irritiert. Es kann ja wirklich sein, dass die Demoeinheit irgendwo einen mitbekommen hat. Es scheint jedoch so, dass er den generellen Verlauf so schon gewollt hat.

Insbesondere messen sich beide Seiten gleich.


Da hier ja viel von Phase usw. gesprochen wurde, kann man einen BA-Treiber ähnlich wie einen dynamischen Treiber "falschherum" verkabeln? Ich kenne das von meinen Boxen, wenn ich da + an - und - an + anschließe, klingt alles ja "lustig" und eher "hohl", da der Treiber genau "andersrum" schwingt als er sollte. Nehmen wir an, dass zwei BA-Treiber um 180° phasenverschoben eingestellt wurden, um maximale Auslöschung zu bekommen, müsste dann eine Vertauschung von einem Treiber dann nicht zu genau dem Gegenteil führen? Was passiert denn, wenn die Phase nicht 180° sondern irgendwas krummes wie 62° verschoben ist?

Ja das geht. Durch die Frequenzweiche und unterschiedliche Tube-Längen verursacht man automatisch Phasenverschiebungen. Manchmal werden deshalb in der Praxis Treiber absichtlich "falsch herum" angeschlossen. So kann man unter Umständen mehr Pegel an der Crossover Frequenz bekommen, indem man die Polarität eines Treibers umdreht.

Für 2 gleichlaute Pegel mit 62° Phasenverschiebung ergibt sich ein 4,68 dB lauterer Pegel in Summe. Berechnen kann man das so:

Input interpretation

Buffalo_Olaf
Stammgast
#257 erstellt: 28. Feb 2018, 03:46
Hat jemand zufällig den FIBAE 2 vermessen können? Habe gerade die Demos da und finde den Hochton recht zurückhaltend. Kann aber auch natürlich daran liegen, dass ich ansonsten mit nem T1 höre und ich bereits auf viel Hochton gepolt bin
bartzky
Inventar
#258 erstellt: 28. Feb 2018, 10:05
Schau mal in Beitrag 16
Buffalo_Olaf
Stammgast
#259 erstellt: 01. Mrz 2018, 14:18
Danke dir du schreibst in deinem Post, dass man die grauen Kurven betrachten soll und nicht die bunten. Würde das bedeuten, dass tiefe Stimmen noch betont sind, dann ein Loch kommt und höhere Stimmen wieder betonter?
bartzky
Inventar
#260 erstellt: 02. Mrz 2018, 00:01
Etwas komplizierter ist es schon. Ohne entsprechende Kenntnisse sollte man sich nicht allzuviel von Messungen versprechen...
ii8/Pisa
Neuling
#261 erstellt: 25. Mrz 2018, 14:31
Hallo zusammen,
ich möchte hier mal meine subjektiven Erfahrungen mit dem F3 bekannt geben.

Zu mir:
Ich habe die 50 überschritten, mein Gehör ist bestimmt nicht (mehr) das beste.
Auch von der technischen Ausstattung und dem theoretischen Wissen her kann ich hier bestimmt mit kaum jemanden mithalten.
Ich gebe hier also nur meine persönliche Wahrnehmung wieder, ohne Anspruch auf allgemeingültigkeit.

Bisher habe ich viele Jahre mit Ultimate Ears Super.Fi 5 pro und Sennheiser HD590 Musik gehört.
Beides nicht gerade High-End aber solide, relativ ausgewogene Einsteiger-Klasse.

Ende letzten Jahres hatte ich beschlossen, mir neue In-Ears zu gönnen.
Nicht nur beim Klnag, auch bei der Passform wollte ich eine Verbesserung gegenüber den SF5 haben.
Zunächst habe ich mich bei den Standard-Modellen bis ca. 500€ umgesehen. Dann bin ich über den FIBAE 2 gestolpert, der von praktisch allen Beschreibungen her zu meinen Vorstellungen passte.
Von da war es nur noch ein kleiner Weg zu den FIBAE 3 Ankündigungen.
Allerdings hatte ich zuächst Bedenken wegen der angekündigten starken Höhen (lt. CA quality 9/10, quantity 10/10), habe mich dann aber damit überzeugt, dass das in meinem Alter schon nicht zuviel sein wird
Mit dem 20% Einführungsrabatt war der F3 dann sogar noch billiger als der F2, weshalb ich im Januar beschloss, das Risiko einzugehen und "die Katze im Sack" zu kaufen.

Zum F3:
Die einfachen Dinge zuerst: Der Lieferumfang ist aus diversen andren Reviews bekannt, bei der Verarbeitung kann ich nicht meckern.
Die Passform ist für mich eine neue Erfahrung: Sie sind anfangs etwas unangenehm, was sich jedoch mit der Zeit legt. Wahrscheinlich muss ich mich einfach etwas daran gewöhnen - es sind schließlich auch meine ersten Custom IEMs.

Wie klingen sie?
Als sie bei mir eintrafen habe ich sie natürlich sofort ausprobiert und ein paar Stück aus meiner Sammlung mit "entlarvenden" Musiktiteln gespiel(*), die ich sehr gut kenne. Und ich war enttäuscht. Sehr enttäuscht.
Es klang irgendwie dumpf. Da fehlte etwas in den Höhen.
Da ich mir nicht sicher war, ob sie vieleicht eine "Einspielzeit" brauchen habe ich erstmal einige Stunden Podcasts im Zug gehört und sie vor sich hin spielen lassen.
Nach ca. 20 Stunden Spielzeit hat sich keine für merkbare Änderung ergeben.

Daraufhin bin ich systematisch auf die Suche gegangen nach dem, was mir in dem Klang fehlt.
Bei Audiocheck habe schließlich ich brauchbare Test-Files gefunden.
Mit Hilfe des Sonic Visualizer und dem "Spectral Flatness and Earbud Insert Test" von Audiocheck habe ich schließlich herausgefunden, dass die Wiedergabe im Bereich von 4,5kHz bis 7,2kHz um 10~15 dB schwächer ist, als in den benachbarten Frequenzbereichen.
Abgesehen von diesem synthetischen Sinus-Ton Test habe ich bei Audiocheck noch ein weiteres Beispiel mit echter Musik gefunden in dem sich der Effekt gut isoliert nachvollziehen lässt.
In dem letzten Beispiel auf der Seite ("Ultimately, listen to your favourite music...") sind in den ersten Sekunden so etwas wie kleine helle Glocken, ein Windspiel o.ä. zu hören - aber nicht mit dem F3.
Auch Zimbeln oder Becken verlieren sehr viel.

Manche Aussagen aus anderen Reviews dazu kann ich nicht nachvollziehen bzw. finde sie sehr beschönigend: "Lower-treble dip makes articulation smooth, but sometimes diffuse"
Abgesehen vielleicht von EDM (wo eh' niemand sagen kann wie es "wirklich" klingen soll) empfinde ich mit den F3 praktisch alle realen Instrumente / Stimmen als irgendwie unnatürlich.
Ich verstehe nicht, wie man über klangliche Unterschiede oberhalb von CD-Standard diskutieren kann und gleichzeitig solch gravierende Verzerrungen wie in meinem Beispiel als "smooth, but sometimes diffuse" bezeichnet.

Von Akustik auf Optik übertragen ist der F3 für mich wie eine Brille, mit der ich die Welt wunderbar klar sehen kann - bis auf einen Bereich, der so stark abgedunkelt ist wie bei einer Sonnenbrille.
Der Hauptunterschied zwischen Optik und Akustik ist hier, dass der dunkle Bereich auf der Brille auch für jeden Laien sofort identifizierbar ist. In der Akustik ist das nicht so einfach erkennbar.

Die F3 mögen noch so schöne Auflösung oder Bass haben - ich nehme immer wieder den dunklen Fleck war.

Aktuell sind die F3 auf dem Weg zu CA, weil Piotr meinte, dass der Klang möglicherweise durch schlechten Fit negativ beeinflusst wird.
Da sich meine subjektive Wahrnehmung des Frequensganges jedoch mit hier veröffentlichten Messergebnissen ziemlich gut deckt erwarte ich keine signifikante Verbesserung für mich.
Falls doch, werde ich das natürlich nachtragen.

Für mich war der F3 Kauf Lehrgeld. Ich habe nicht vor, mir den Klang schön zu reden, nur weil die F3 eine Stange Geld gekostet haben.
Vermutlich werde ich die F3 noch für Podcasts in der Bahn benutzen da sie bequem sind und Außengeräusche sehr gut dämpfen. Zum Musikhören sind sie für mich ziemlich untauglich.
Ich werde mich also erneut auf die Suche begeben - vermutlich in Richtung ER4XR / SD2 und ganz bestimmt nicht ohne Probehören / Rückgabemöglichkeit.


(*) Tracks (all 44.1kHz/16Bit, links are only examples!), amongst others:
- Allan Taylor: Beat Hotel (male voice, quitar, really good recording by Stockfisch Records, https://www.youtube.com/watch?v=A7f76Bkff2c)
- Sarah K.: Turned My Upside Down (female voice, guitar, really good recording by Stockfisch Records, https://www.youtube.com/watch?v=hmozdrQ4tFM)
- Silje Nergaard: This Is Not America (female voice, https://www.youtube....1&list=RDJDklxBwbMoo)
- Kim Ozawa: Ludovico Einaudi - Pianosolo: In un’altra vita (grand piano, https://itunes.apple...pianosolo/1186700606, each note has it’s own position in the hearing space)
- Trentemøller: Evil Dub (dark electronic, bass heavy: https://itunes.apple.com/de/album/the-last-resort/679279852)


[Beitrag von ii8/Pisa am 25. Mrz 2018, 14:34 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#262 erstellt: 25. Mrz 2018, 14:57
Willkommen im Forum und vielen Dank für deine Eindrücke

Kann ich sehr gut nachvollziehen...
Buffalo_Olaf
Stammgast
#263 erstellt: 25. Mrz 2018, 16:20
Ich hatte die FIBAE 2 Demos hier, und mir haben die oberen Mitten und der Hochton auch nicht gut gefallen. Bevor ich mir die Demos bestellt habe, habe ich auf diversen Websites zu dem Modell Reviews gelesen. Häufig wurden Floskeln wie "musikalischer Hochton" genannt. Hört sich erstmal ja nicht schlecht an. Als sie dann da waren, wurde ich eines besseren belehrt.
Insbesondere englisch-sprachige Seiten loben die klanglichen Qualitäten neuer Hörer über alle Maßen und finden dann schöne Umschreibungen für die eigentlichen Schwächen. Eine ehrliche Meinung zu den Produkten ist zumindest dort schwer zu finden. Ein paar deutsche Seiten wie Headflux sind davon natürlich ausgenommen. Bei Artikeln auf Headfi oder Headfonia würde ich dagegen seeehhrr vorsichtig sein
XperiaV
Inventar
#264 erstellt: 25. Mrz 2018, 19:41
Vom Support her kann ich nur gutes sagen über CA, auch wenn die Bearbeitungszeit(en) deutlich nach hinten korrigiert wurden, wenigstens wurde einem auf Nachfrage geantwortet.

Ich hatte vorher auch keinen CIEM und war ebenso enttäuscht, vor allem weil Trittschall (zumindest bei mir) ein großes Problem war, und somit als mobiler Hörer kaum nutzbar war. Auch fand ich das Gehäuse DEUTLICH zu sperrig, bei Bewegungen (Mimik) änderte sich vor allem der Bass.

Ich mache Dir wenig Hoffnung dass es am falschen Seal liegt, vor allem wenn man die Frequenz-Messung sieht. Bei mir brachte das zwar was, aber nur weil ich die ersten Abdrücke mit Kau-Bewegungen machte, und dann nochmals neue, korrekt angefertigte Abdrücke zu CA schickte.

Klanglich kann man wahrscheinlich nicht viel mehr erwarten zu diesen Preisen, auch ich habe da Lehrgeld bezahlt. Mein damaliger Ei3 zB sieht nicht gut aus gegen einen Oriveti New Primacy zB - selbst der 1More Triple Driver hatte irgendwie die Nase vorne im direkten Vergleich.

Das war auch mein letztes Experiment mit CIEM's, mag sein dass meine Ohren dafür nicht optimal sind.
Auf jeden Fall würde ich jedem empfehlen sich ein Demo Hörer zukommen zu lassen ... selbst dann ist es nicht garantiert dass man mit dem Endprodukt zufrieden ist - ganz egal ob nun von CA oder anderen Herstellern.

Piotr nahm meinen CIEM wieder zurück, ich habe 80€ Gebühr zahlen müssen und den Rest wieder bekommen, ich fand das jedoch fair, und ob das alle Hersteller so kulant regeln weiß ich nicht.
ii8/Pisa
Neuling
#265 erstellt: 25. Mrz 2018, 20:58

XperiaV (Beitrag #264) schrieb:
Vom Support her kann ich nur gutes sagen über CA, auch wenn die Bearbeitungszeit(en) deutlich nach hinten korrigiert wurden, wenigstens wurde einem auf Nachfrage geantwortet.


Über den Support kann ich mich auch nicht beklagen.
Die F3 kamen noch im Rahmen des angekündigten Lieferzeitraumes Anfang März bei mir an.
Meine erste erste Mail wegen der Probleme habe ich am Sonntag vor zwei Wochen abgeschickt und sie wurde noch am gleichen Tag beantwortet. Auch anschließend lief unserer Mail-Kommunikation flüssig.

Am Seal liegt es bei mir eher nicht, der ist super. Mit meinen SF5pro habe ich da viel mehr Seal-Probleme.
Piotr vermutet, dass die Schall-Austrittsöffnungen in meinen Ohrkanälen direkt auf eine Biegung im Ohrkanal gerichtet sind und dass das Problem behoben werden kann, in dem die CIEMs etwas gekürzt werden.
Ich bin da etwas skeptisch, aber er ist der Experte.
Wenn das keine deutliche Verbesserung bringt werde ich ihn auch auf eine Rücknahme ansprechen.

Ich war mir bewusst, dass ich mit der Blind-Bestellung ein Risiko eingehe, sowohl vom Klang, als auch von der Passform her.
Allerdings hatte ich in Bezug auf den Klang bei den F2 / F3 Beschreibungen als worst-case erwartet, dass er nicht besser, sondern nur irgendwie anders als der, der 10 Jahre alten SF5pro (die ja nicht gerade high-end sind) ist. Jedenfalls nicht für meinen Geschmack so viel schlechter.
Dann hätte ich immer noch für mich gut brauchbare Hörer als CIEMs bekommen.
Wenn ich mir für meine alten SF5pro individuelle Ohrpassstücke anfertigen lassen würde, dann wird das auch nicht billig - und ist bei 10 Jahre alten Hörern (Lebensdauer???) kaum sinnvoll.

Wie bereits geschrieben: Ich verbuche das unter "Lehrgeld".
bartzky
Inventar
#266 erstellt: 25. Mrz 2018, 21:53
Problem beim F3 ist einfach, dass er super speziell klingt, wenn man das mal nett ausdrücken möchte. Der Bereich um 5 kHz ist eine sehr auffällige Eigenart und ich vermute, dass diese Abstimmung nur wenigen Leuten wirklich gefällt.
Auf der Basis alle günstigen Customs oder die restliche Produktpalette von CA zu verteufeln, halte ich für wenig sinnvoll. Der noch günstigere Ei.3 ist beispielsweise deutlich massentauglicher abgestimmt.
Buffalo_Olaf
Stammgast
#267 erstellt: 25. Mrz 2018, 21:57
Der Support ist wirklich gut. Ich habe immer eine Antwort innerhalb einer Stunde bekommen. Du solltest bezüglich der FIBAE 3 noch berücksichtigen, dass man bei neuen Hörern immer eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht. Zumindest bei mir kommt es selten vor, dass ein neuer Hörer auf Anhieb gefällt. Insbesondere wenn du von einem super.fi5 kommst, der wenn ich mich richtig erinnern kann, eine gewisse Badewanne hat. Vielleicht kannst du dich ja irgendwann auch an den FIBAE 3 gewöhnen und lernst den relaxten Hochtonbereich zu schätzen
Randysch
Stammgast
#268 erstellt: 26. Mrz 2018, 09:21

Manche Aussagen aus anderen Reviews dazu kann ich nicht nachvollziehen bzw. finde sie sehr beschönigend: "Lower-treble dip makes articulation smooth, but sometimes diffuse"
Ich verstehe nicht, wie man über klangliche Unterschiede oberhalb von CD-Standard diskutieren kann und gleichzeitig solch gravierende Verzerrungen wie in meinem Beispiel als "smooth, but sometimes diffuse" bezeichnet.


Auch von mir ein herzlich Willkommen im Forum und danke für deine Eindrücke.
Ich verstehe es auch nicht und muss dir völlig zustimmen. Finde es einfach lächerlich wie der F3 von vielen Internetseiten bewertet wird. Ich finde es schade zu sehen für wie wenig Geld man sich was erkaufen kann
Ich möchte Piotr beileibe nicht angreifen ich hatte tollen Kontakt mit ihm und finde es einfach schade, dass der F3 so klingt wie er eben klingt und dann sollte man das auch mal sagen dürfen.
Wie soll ich jemanden noch ernst nehmen der den F3 als recht neutralen, musikalischen IEM beschreibt und nichts von dem riesigen Loch bei 5,5 kHz erwähnt....man man man irgendwie geht die Hifiwelt auch in Richtung Politik
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#269 erstellt: 26. Mrz 2018, 20:36
Ich habe meine FIBAE3 auch mittlerweile bekommen und kann allen Vorpostern nur zustimmen. Bass ist super, für meine Begriffe fast schon zu viel, Mitten sind OK und werden vom Bass immerhin nicht verschluckt, Höhen, ja wo sind die Höhen?
Für mich klingen die FIBAE3 so, als ob ein "Tuch" über die Musik gelegt wurde. Es wirkt alles insgesamt etwas "dumpf" und teilweise fehlt einfach komplett ein Becken, wenn ich mir bekannte Musik abspiele. Klingt ein wenig kurios, bei Metal hört man dann einfach eine Crash nicht mehr und da ist dann tatsächlich ein Loch. An sich kann ich leider nicht viel vergleichen und vielleicht klingen einfach alle BA-betriebenen Custom In-Ears generell so. Ich hatte mal kurz die Möglichkeit, alle Hörluchs-Modelle als Demoeinheit zu hören. Die waren irgendwie auch alle dumpf und hatten zusätzlich noch gar keinen Bass. Das hatte ich dann aber auf den bei mir auch eher schlechten Sitz der Demohörer geschoben. Meist merke ich es ähnlich wie BurtonCHell an einer leicht "dosigen Note" (geniale Wortschöpfung). Das hat der FIBAE3 beileibe nicht, Sitz, Seal und alles drumherum ist super. Was Custom In-Ears angeht bin ich mir jetzt sicher, dass es für mich nur noch Customs werden. Der Sitz ist super und auch die Dämpfung der Außengeräusche ist hervorragend. Ich habe auch bis jetzt keine Universal In-Ears gefunden, die mir wirklich gut ohne "dosige Note" passen.

Puh, ich habe wohl auch Lehrgeld bezahlt, muss mal in mich gehen, einen Tag die FIBAE3 ausprobieren und dann Piotr kontaktieren. Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, wie man so eine Soundsignatur bewusst entwickelt. Er meinte zu mir, dass der FIBAE3 eher mehr Höhen als der 2er und der ei.3 hat und dafür im Bass zurückhaltender ist. Meine Güte, was für Basshammer und dumpfe Hörer müssen die dann sein?

Naja, vielleicht muss ich mich durch die große Welt der In-Ears mit BA-Treibern durch hören, um ein Gespür zu bekommen, was wirklich geht.
Huo
Hat sich gelöscht
#270 erstellt: 26. Mrz 2018, 20:58
Auweia, bitte nicht vom Fibae 3 und Hörluchs generell auf die Qualität von Hörern mit BA-Treibern schließen.

Ich würde empfehlen du hörst dir mal den PP8 an. Einfach nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Hörer eigentlich (der Meinung vieler hier nach) klingen sollte. Von der Ausgangsposition finden wir auch einen günstigeren Custom für dich. Je nachdem nervt dich ja auch am PP8 etwas: Zu kühl, zu wenig Grundton, Bass zu langsam, Bass zu schnell, Höhen zu viel, Höhen noch zu wenig, usw. Es gibt für jeden Geschmack etwas und oft kommt auch mit weniger Geld aus.
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#271 erstellt: 26. Mrz 2018, 21:08

Huo (Beitrag #270) schrieb:
Auweia, bitte nicht vom Fibae 3 und Hörluchs generell auf die Qualität von Hörern mit BA-Treibern schließen. :L

Keine Angst, für irgendwas müssen Leute da draußen ja k€ an Geld ausgeben. Wo wir dann zum

Huo (Beitrag #270) schrieb:
Ich würde empfehlen du hörst dir mal den PP8 an.

kommen: Ist auch nicht ganz billig :D.

Huo (Beitrag #270) schrieb:
Einfach nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Hörer eigentlich (der Meinung vieler hier nach) klingen sollte. Von der Ausgangsposition finden wir auch einen günstigeren Custom für dich. Je nachdem nervt dich ja auch am PP8 etwas: Zu kühl, zu wenig Grundton, Bass zu langsam, Bass zu schnell, Höhen zu viel, Höhen noch zu wenig, usw. Es gibt für jeden Geschmack etwas und oft kommt auch mit weniger Geld aus. ;)

Verschicken die auch Demohörer?
bartzky
Inventar
#272 erstellt: 26. Mrz 2018, 22:18

SchwarzeWolke (Beitrag #269) schrieb:
An sich kann ich leider nicht viel vergleichen und vielleicht klingen einfach alle BA-betriebenen Custom In-Ears generell so.

Definitiv nicht


Ich hatte mal kurz die Möglichkeit, alle Hörluchs-Modelle als Demoeinheit zu hören. Die waren irgendwie auch alle dumpf und hatten zusätzlich noch gar keinen Bass.

Mit Hörluchs (nehme an du hast die 4er gehört?) hast du zielsicher außergewöhnlich matt abgestimmte Inears erwischt. Hier übrigens mein Review: http://headflux.de/hoerluchs-unlimited-2-1-4-0-4-1/


Er meinte zu mir, dass der FIBAE3 eher mehr Höhen als der 2er und der ei.3 hat und dafür im Bass zurückhaltender ist.

Der mittlere und obere Hochton ist bei F3 auch stark ausgeprägt, der oberste Hochton sogar sehr stark. Die starke Senke ist eher im Übergang vom oberen Mittelton zum unteren Hochton einzuordnen. Wahrscheinlich zählt Piotr das einfach nicht zum Hochton dazu. Eine ganz einheitliche Einteilung der Frequenzbereiche gibt es auch nicht.


Naja, vielleicht muss ich mich durch die große Welt der In-Ears mit BA-Treibern durch hören, um ein Gespür zu bekommen, was wirklich geht.

Kann da Huo's Tipps nur zustimmen. Dazu würde ich unbedingt empfehlen auch den SD2 mal zu hören. Den kennen hier sehr viele Leute und sehr beliebt ist er auch noch
Randysch
Stammgast
#273 erstellt: 26. Mrz 2018, 22:40
Ich schließe mich an und möchte ergänzen, ein guter "neutraler" Einstieg wäre auch der ER3XR
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#274 erstellt: 29. Mrz 2018, 20:19
Vielen Dank für die vielen Tipps! Die Etymotics hatte ich eh auf dem Schirm. Wollte mir irgendwann welche gönnen, um einfach eine Art "Referenz" für eine halbwegs neutrale Abstimmung zu haben. Bin da sogar am Überlegen, dort die ohne Bassanhebung zu nehmen.
Nach einem Tag mit den FIBAE3 kann ich doch verstehen, warum es so eine Abstimmung gibt. An sich ist das Musikhören damit extrem entspannend. Bei Liedern, bei denen ich an gewissen Stellen recht "harsche" Höhen erwartet hätte, kamen diese eben nicht und ich war positiv überrascht. Zusätzlich muss ich auch sagen, dass Details doch gut hörbar sind. Es ist alles eben ein wenig "muffelig" und insgesamt wirkt das Klangbild sehr kompakt und es wirkt so, als ob die Musik direkt vor einem in der Mitte spielt. Für die Musik, die ich höre, ist das tatsächlich erst mal nicht so schlecht. (Höre Metal und Konsorten, da übertreiben es manche Bands es etwas mit "linke Gitarre nur links, rechte nur rechts". Das geht vielleicht mit Boxen, mit meinen Over-Ears ist es teilweise echt anstrengend. Schiele daher auch ein wenig auf Crossfeed.)
Würde ich Klassik hören, wäre ich definitiv nicht zufrieden mit dieser Klangsignatur, für meine Musik ist es nach etwas Eingewöhnung eigentlich ganz ok.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es die oben genannten Attribute auch mit "nicht muffeligen" Klang gibt oder ob es rein physikalisch nur "muffelig, sehr kompakt und dafür entspannt" und "klar, extrem weiträumig und dafür manchmal nervig" gibt.
Randysch
Stammgast
#275 erstellt: 29. Mrz 2018, 21:52
Keine Angst es gibt eigentlich alle möglichen Klangabstimmungen bei IEMs
Darfst gerne mal deine Adjektive so kombinieren wie du es dir wünschen würdest


[Beitrag von Randysch am 29. Mrz 2018, 21:54 bearbeitet]
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#276 erstellt: 07. Apr 2018, 16:06
Habe ich ein anderes Modell bekommen?


Randysch (Beitrag #275) schrieb:
[...]
Darfst gerne mal deine Adjektive so kombinieren wie du es dir wünschen würdest

Dann nehme ich die eierlegende Wollmilchsau:
Bass sollte vorhanden sein, darf jedoch nicht die Mitten beeinflussen. Er sollte auf jeden Fall "schnell" und eher "trocken" reagieren, irgendwelches "Gewummere" ohne Definition mag ich gar nicht. Mitten sollten sehr natürlich klingen und die Höhen so detailliert und klar wie möglich, ohne dabei zu nerven. Insgesamt sollte der Klang sehr klar sein, bitte keinen "Schleier" über die Musik legen. Ich lege auch eher Wert darauf, dass ich die Instrumente nud jeden einzelnen Ton klar orten und identifizieren kann. Gerade da passen die FIBAE3 überhaupt nicht zu meinem Geschmack.
Randysch
Stammgast
#277 erstellt: 07. Apr 2018, 16:38
Ich würde den GDC Gemini oder InEar PP8 vorschlagen
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#278 erstellt: 07. Apr 2018, 19:19

Randysch (Beitrag #277) schrieb:
Ich würde den GDC Gemini oder InEar PP8 vorschlagen :P

Ok, wer nach der EWMS fragt, hat solche Antworten verdient.
Meinst du eigentlich den QDC Gemini? Bei dem Preis zzgl. Steuern und Zoll würde ich eher zum VE8 von Vision Ears greifen.
An sich frage ich mich gerade, ob ich eine generelle Eigenart von nur BA-Treibern angetriebenen (C)IEMs nicht mag und alle einfach so klingen. Piotr hat ja zur Soundsignatur auf Head-Fi etwas geschrieben und auch kurz die Delle bei 5kHz kommentiert.
Naja, habe jetzt im großen Fluss zugeschlagen und einen ER3XR als Retourenware für 175€ bestellt. Zubehör soll komplett neu sein und der Rest wurde gereinigt. Danach sollte ich auf jeden Fall wissen, wo ich die FIBAE3 einzuordnen habe.
Randysch
Stammgast
#279 erstellt: 07. Apr 2018, 22:13

Ok, wer nach der EWMS fragt, hat solche Antworten verdient.

Gernau

Meinst du eigentlich den QDC Gemini?

Sorry, genau den meinte ich

Naja, habe jetzt im großen Fluss zugeschlagen und einen ER3XR als Retourenware für 175€ bestellt.

Oh ja, da bin ich tatsächlich sehr auf deine Eindrücke gespannt! Ich persönlich finde den ER3XR klasse, wenn man es neutral mag.
Der klingt halt schon etwas anders als der F3
bartzky
Inventar
#280 erstellt: 07. Apr 2018, 22:27
@SchwarzeWolke: Deine falschen Eindrücke sind garantiert in schlechter "Synergy" mit DAP und Kabel begründet

Die tollen Ratschläge, die dir kürzlich auf Headfi zuteil wurden, fand ich schon etwas lustig, muss ich zugeben

Solltest aber vom F3 keine generellen Rückschlüsse auf Inears im Allgemeinen ziehen. Wie gesagt: Die Abstimmung von F3 ist ziemlich ungewöhnlich. Im Vergleich mit dem ER3XR wird dir das vermutlich noch deutlicher auffallen


[Beitrag von bartzky am 07. Apr 2018, 22:27 bearbeitet]
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#281 erstellt: 07. Apr 2018, 22:40

Randysch (Beitrag #279) schrieb:

Oh ja, da bin ich tatsächlich sehr auf deine Eindrücke gespannt! Ich persönlich finde den ER3XR klasse, wenn man es neutral mag.
Der klingt halt schon etwas anders als der F3 :D

Die Etymotics hatte ich eh ins Auge gefasst. So vollkommen im luftleeren Raum finde ich es schwer, so etwas wie die FIBAE3 zu beurteilen. Ich weiß ja nicht, was so geht. Eigentlich müsste ich mal, um die oberste Grenze zu kennen, CIEMs vom Kaliber VE8 hören...

bartzky (Beitrag #280) schrieb:
@SchwarzeWolke: Deine falschen Eindrücke sind garantiert in schlechter "Synergy" mit DAP und Kabel begründet

Die tollen Ratschläge, die dir kürzlich auf Headfi zuteil wurden, fand ich schon etwas lustig, muss ich zugeben

Naja, was soll ich dazu sagen... Ich bin da echt ratlos... Wenn ich mir dort die Rezensionen durchlese und es immer heißt, dass der FIBAE3 extrem hell abgestimmt ist und besonders die Höhen gelobt werden, frage ich mich echt, was mit meinen Ohren nicht stimmt... Ganz ehrlich, so langsam glaube ich echt, dass meine einfach nur kaputt sind.

bartzky (Beitrag #280) schrieb:
Solltest aber vom F3 keine generellen Rückschlüsse auf Inears im Allgemeinen ziehen. Wie gesagt: Die Abstimmung von F3 ist ziemlich ungewöhnlich. Im Vergleich mit dem ER3XR wird dir das vermutlich noch deutlicher auffallen

Ich werde berichten und ich hoffe doch, dass ich vom FIBAE3 nicht Rückschlüsse auf BA-Inears ziehen kann. Ansonsten wäre diese Kategorie Inears für mich kategorisch gestorben.


[Beitrag von SchwarzeWolke am 07. Apr 2018, 22:42 bearbeitet]
Huo
Hat sich gelöscht
#282 erstellt: 08. Apr 2018, 12:04
Ich würde nicht preislich von "oben" einsteigen. Der VE8 ist sicherlich ein guter Hörer und die Verarbeitung bei Vision Ears ist erste Sahne! Aber das ist doch eine wirklich hohe Summe, die da verlangt wird. Reinhören, staunen, Interesse wecken, ja. Aber was Preis/Leistung betrifft ist es wirklich schwer eine Kaufempfehlung auszusprechen. Das gilt ebenso für den qdc Gemini. Ist mit Abstand der teuerste Hörer bei mir, aber doch nur mein Drittlieblingshörer. Interne Silberverkabelung, exklusive Treiber, aufwändige Verpackung, usw. Das alles schnellt den Preis nach oben.

A hat den festesten Bass, B hat die samtigsten Hören, C die tiefste Bühne, usw. In der "top tier" (oder "top of the line") dreht man sich nur im Kreis und alle 3-6 Monate gibt es einen Hörer der schon wieder etwas anders (subjektiv besser) macht und dafür nochmal mehr verlangt. Länger als 24 Monate hält sich keiner der extrem hochpreisigen Hörer in der Kaufempfehlung. Die Upgradetitis kuriert man nur in dem man aus dem Hobby aussteigt, keine Reviews mehr liest, nicht mehr vergleicht und einfach zufrieden ist mit dem was man hat. Letzteres geht übrigens extrem gut wenn man mit DSP (wie z.B. Equalizer) etwas nachhilft. Dafür reicht meiner Meinung dann auch die "Mittelklasse" (unter 1.000 € WTF!?). Denn technische Mängel wie hörbarer Klirr, sind kaum zu erwarten und wenn, dann womöglich überbewertet.

Aber lass dich von meiner pessimistischen Meinung nicht unterkriegen. Genieß erst mal den ER3 und nach etwas Feedback können wir dich noch besser beraten, falls du dann nicht schon glücklich aus dem Forum verschwunden bist. Aber mit etwas Pech willst du dann noch mehr.
bartzky
Inventar
#283 erstellt: 08. Apr 2018, 17:23

SchwarzeWolke (Beitrag #281) schrieb:
Ganz ehrlich, so langsam glaube ich echt, dass meine einfach nur kaputt sind. :D

Das wäre natürlich blöd, hatte CA den nicht schon gecheckt? Eigentlich decken sich deine Beschreibungen aber auch recht gut mit Randysch's und meinen Eindrücken und Messungen. "ii8/Pisa" hat auch Ähnliches berichtet.

Kann dir anbieten deinen F3 durchzumessen, wenn du ganz sicher gehen möchtest
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#284 erstellt: 08. Apr 2018, 22:10

bartzky (Beitrag #283) schrieb:

Das wäre natürlich blöd, hatte CA den nicht schon gecheckt? Eigentlich decken sich deine Beschreibungen aber auch recht gut mit Randysch's und meinen Eindrücken und Messungen. "ii8/Pisa" hat auch Ähnliches berichtet.

Hm, Piotr sagt ja, dass sie alle am Ende durchmessen. Von daher gehe ich davon aus, dass er die Qualitätskontrolle da passiert hat. Ich verstehe es nur nicht, bis auf uns hier sagen alle, dass der FIBAE3 eine sehr "heller" und "klarer" CIEMs ist.

bartzky (Beitrag #283) schrieb:
Kann dir anbieten deinen F3 durchzumessen, wenn du ganz sicher gehen möchtest :prost

Wo wohnste?
Randysch
Stammgast
#285 erstellt: 08. Apr 2018, 22:36

Ich verstehe es nur nicht, bis auf uns hier sagen alle, dass der FIBAE3 eine sehr "heller" und "klarer" CIEMs ist.

Hehe warum sagen das wohl sonst alle
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#286 erstellt: 08. Apr 2018, 22:50

Randysch (Beitrag #285) schrieb:

Hehe warum sagen das wohl sonst alle :?

Keine Ahnung?
Randysch
Stammgast
#287 erstellt: 08. Apr 2018, 23:01
Weil Klang subjektiv ist und es viele Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern gibt
Huo
Hat sich gelöscht
#288 erstellt: 09. Apr 2018, 07:13
In USA haben fast alle noch Häuser mit Holzgerüst und Wänden aus Pappe. Und die lieben dicke Teppiche. Keller ist keine Abstellkammer sondern Männerzimmer. Wahrscheinlich klingen Lautsprecher bei denen einfach nur alle dumpf und warm.
Dann gibt es keinen, der sich einem Event wie College Football und Basketball entziehen kann. Springbreak ist Pflicht. Immer laut und auf die Fresse, das ist eine Zelebrierung der Freiheit. Es gibt auch keinen, der noch nicht mit Papas Pistole geschossen hat, Hörverlust unvermeidlich. Da verzerrt sich das Empfinden von neutral ganz schnell.

(Ich darf so reden. Ich war 6 Jahre da und meine Schwester ist Amerikanerin. )
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#289 erstellt: 09. Apr 2018, 21:58
Ok, die Etymotics sind da und nach kurzem ersten Eindruck kann ich sagen, dass sie meinen Glauben an die Menschheit... naja, meine Ohren und rein BA betriebene IEMs gerettet haben.

Genau so hab ich mir das vorgestellt! Wer sagt eigentlich, dass die zu wenig Bass haben? Gut, ich habe die XR genommen, laut Reviews sollen die doch nicht so eine große Schippe auf den Bass draufpacken, oder?

Jetzt ist mir auch aufgefallen, was mich bei den FIBAE3 so irritiert hat: Das Schlagzeug und dort insbesondere die Becken klangen einfach merkwürdig. Einige Crashs waren teilweise zu betont, andere dann einfach viel zu leise und beim Ausschwingen konnte es sogar passieren, dass die einfach plötzlich weg waren. Auch unter Berücksichtigung des Anschlages und der daraus zu erwartenden Lautstärke waren manche auch im gesamten Schlagzeugkontext entweder zu leise oder zu laut.

Der Tieftonbereich ist aber immer noch wahnsinn beim FIBAE3. Geht sehr tief runter, klingt genau so, wie ich das Instrument erwarten würde und ist knochentrocken und schnell. Da wirken die Etymotics langsamer, weniger auflösend und etwas "wummeriger".

Insgesamt wirkt der FIBAE3 "auflösender" und eben trotzdem so, als ob da eine dünne Decke drüber gespannt wurde. Das Auflösungsvermögen des FIBAE3 gepaart mit der Klarheit und den Höhen vom Etymotic wären wohl mein Traum-IEM.

Ansonsten haben die Etymotics mein GAS etwas gelindert. (Der tiefe Sit geht eigentlich. Habe auch die Auswirkung vom Sitz mit den großen Tannenbaumstücken gemerkt. Da war ich wohl zu weit draußen und der Bass hat gelitten.
ii8/Pisa
Neuling
#290 erstellt: 21. Apr 2018, 20:55
Meine FIBAE 3 sind zurück und ich habe mir eine Woche Zeit genommen, um sie nochmal "neu" kennenzulernen:

Die Nachbesserung durch CustomArt hat (entgegen meinen Erwartungen) wirklich etwas gebracht, der Klang ist nun deutlich anders.
Da mein Hör-Gedächtnis per Definition 100% subjektiv ist habe ich versucht, das gleiche "Testprogramm" durchzuziehen, dass ich auch vorher schon für die "Analyse" genutzt habe.
Subjektiv klingen sie jetzt nicht mehr so dumpf. Von neutral sind sie aber noch immer ein gutes Stück weg. Sänger/Innen klingen teilweise so, als ob sie erkältet wären ("Nase dicht"-Effekt).
Beim Spetral Flatness Test war vorher ein großes Loch zwischen 4,5kHz und 7,2kHz. Nun habe ich da eher eine Achterbahn: Soweit ich dass hören/messen kann beginnt das Loch jetzt sanfter/später und es folgt anschließend ein Peak, bevor es "normal" weitergeht.
Das Windspiel in den ersten Sekunden vom Custom Musical Track ist nun z.B. problemlos hörbar (war vorher fast unhörbar), klingt aber noch deutlich verhalten.
Insgesamt fällt der Dämpfungs-Effekt deutlich weniger auf, als vor der Korrektur.
Wenn man allerdings ein Musikstück erwischt, in dem sich wesentliche Anteile in dem betroffenen Frequenzbereich befinden, ist das Ergebnis noch immer enttäuschend: Zum Beispiel bekommt die Stimme von Greta Svabo Bech in Ludovico Einaudis "Circles" einen ganz anderen Charakter.

Meine Beurteilung des FIBAE3 deckt sich insgesamt ziemlich genau mit der von "SchwarzeWolke": Im Schlagzeug-Bereich fallen Besen (verwaschen) und Becken (gedämpft) negativ auf.
Der Tieftonbereich hat eine gute Stärke und ist präzise (etwas schwächer als meine SF5, die aber schwammiger sind).
Insgesamt wirkt der FIBAE3 auf mich sehr klar, wobei bestimmte Anteile der Höhen einfach "fehlen". Das Bild einer darüber liegenden Decke passt für mich nicht so ganz, da im oberen Hochtonbereich wieder Substanz da ist (was bei einer echten Decke nicht der Fall wäre).
Der Klangeindruck ist schwierig zu beschreiben. Als ich das hier erste Mal eine Kurve mit dem Frequenzgang gesehen habe dachte ich spontan: Das passt!

Bei langen Bahnfahrten haben sie für mich trotz allem den Vorteil, dass sie Außengeräusche deutlich besser isolieren als meine SF5 und ich sie problemlos über mehrere Stunden nutzen kann, was mir mit den SF5 kaum möglich ist.
SchwarzeWolke
Ist häufiger hier
#291 erstellt: 21. Apr 2018, 23:25

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
[...]
Die Nachbesserung durch CustomArt hat (entgegen meinen Erwartungen) wirklich etwas gebracht, der Klang ist nun deutlich anders.

Oha, das hätte ich nicht erwartet.

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
Beim Spetral Flatness Test war vorher ein großes Loch zwischen 4,5kHz und 7,2kHz. Nun habe ich da eher eine Achterbahn: Soweit ich dass hören/messen kann beginnt das Loch jetzt sanfter/später und es folgt anschließend ein Peak, bevor es "normal" weitergeht.

Da hatte ich direkt die Achterbahnfahrt.

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
Das Windspiel in den ersten Sekunden vom Custom Musical Track ist nun z.B. problemlos hörbar (war vorher fast unhörbar), klingt aber noch deutlich verhalten.

Das hatte ich auch hören können,

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
Insgesamt fällt der Dämpfungs-Effekt deutlich weniger auf, als vor der Korrektur.
Wenn man allerdings ein Musikstück erwischt, in dem sich wesentliche Anteile in dem betroffenen Frequenzbereich befinden, ist das Ergebnis noch immer enttäuschend: Zum Beispiel bekommt die Stimme von Greta Svabo Bech in Ludovico Einaudis "Circles" einen ganz anderen Charakter.

Klingt ein wenig so, als ob ich mit meinen FIBAEs eher in Richung deiner jetzt korrigierten gehe. Möchte gar nicht wissen, wie deine vor der Korrektur geklungen haben...

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
Meine Beurteilung des FIBAE3 deckt sich insgesamt ziemlich genau mit der von "SchwarzeWolke": Im Schlagzeug-Bereich fallen Besen (verwaschen) und Becken (gedämpft) negativ auf.
Der Tieftonbereich hat eine gute Stärke und ist präzise (etwas schwächer als meine SF5, die aber schwammiger sind).
Insgesamt wirkt der FIBAE3 auf mich sehr klar, wobei bestimmte Anteile der Höhen einfach "fehlen". Das Bild einer darüber liegenden Decke passt für mich nicht so ganz, da im oberen Hochtonbereich wieder Substanz da ist (was bei einer echten Decke nicht der Fall wäre).

Da scheint es eine starke Abhängigkeit vom Musikstil und -stück zu geben. Manche Sachen klangen bei mir sehr "dumpf", andere gingen sogar.

ii8/Pisa (Beitrag #290) schrieb:
Der Klangeindruck ist schwierig zu beschreiben. Als ich das hier erste Mal eine Kurve mit dem Frequenzgang gesehen habe dachte ich spontan: Das passt!

Finde ich auch und habe die Vermutung, dass diese "Loch" einfach bei einigen Musikstücken mehr und bei anderen weniger stark reinhaut.
bartzky
Inventar
#292 erstellt: 25. Apr 2018, 15:30
Nun wissen wir auch wie sich der Fibae 3 als Custom misst

Bin mal so frei wieder einfach zu verlinken: https://www.head-fi....age-66#post-14197798
Huo
Hat sich gelöscht
#293 erstellt: 25. Apr 2018, 17:04

there is nothing missing across the spectrum.

Haha, paar Beiträge über deinem! Klasse Reviewer, dieser "Rabbit Hole".


Huo (Beitrag #245) schrieb:
ich kann sagen, dass der Demo mit dem CIEM tatsächlich zu 100% identisch klingen kann [...]
Allerdings hat man sehr viel Spielraum was den Demo betrifft. Nicht nur die Aufsätze, sondern - meiner Erfahrung nach - ist auch sehr entscheidend wie tief und in welchem Winkel der Universal sitzt [...]
Den 8 kHz-Peak bekommt man vielleicht auf 10 kHz oder sonstwohin verschoben

Bin ich ja froh, dass ich keinen Quatsch erzählt habe.


[Beitrag von Huo am 25. Apr 2018, 17:07 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#294 erstellt: 25. Apr 2018, 17:52

Huo (Beitrag #293) schrieb:
Bin ich ja froh, dass ich keinen Quatsch erzählt habe. :D

Bei der Menge an Inears, die wir schon gemessen und gehört haben, sollten wir auch langsam ungefähr abschätzen können, was da so passiert
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