PA - Anlage für Chor

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 18. Sep 2009, 16:00
Hallo zusammen,
unser chor möchte sich ganz gerne eine PA-Anlage anschaffen, wie immer ist das Budget limitiert.
Es stehen uns max. 1000€ zur Verfügung, wenns weniger ist, ist auch nicht schlimm...
Budget:
max 1000€
Mindest anforderungen:
- 2 Aktiv-Boxen + Stativ (Aktiv-Boxen, weil wir für proben dann nur das E-Piano dran hängen wollen, ohne viel Aufwand)
- Mischpult (mit echo effect)
- 2 Mikros + Stativ
- Kabel
Nice to have:
-Case etc.
Benutzung:
- Benutzt wird die Anlage hauptsachlich in Gottesdiensten oder kleineren Veranstaltungen schätzungsweise max 100m², (für größere Veranstalltungen kommt dann ein Profi).
Abgenommen werden "nur" Solisten und E-Piano ggf. noch Bass, aber eher selten.

Hat jemand einen Vorschlag, ich kann leider nur gefährliches Halbwissen vorweisen ;-) Wenn noch mehr Infos gebraucht werden sagt bescheid.
maggusxy
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2009, 17:23
An eurer stelle würde ich da gar net so viel aufwand machen.
Einfach zwei Mikros à la akg c1000 auf zwei stative und je eins davon an eine aktivbox
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 18. Sep 2009, 17:32
Eigentlich brauchen wir die mikros nur für die Solisten, und nicht um den Chor abzunehmen, Hast du einen Vorschlag für aktiv-Boxen? wie willst Du dann das Piano und das Mikro abmischen?
maggusxy
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2009, 18:11
Frag ich mal so.
Wo spielt ihr denn hauptsächlich so?

Fürs klavier würde ich ne granzfläche nehmen. Könntest auch en gutes Kondenser nehmen und auf en stativ.
an sich für die chorabnahme würde ich in wie gesagt in richtung c1000 gehen.

Und wenn ihr Solisten haben solltet, evtl. laviliermic am besten in hautfarben mit bodypack.

Als Tops würde ich ehrlich gesagt was passives nehmen, da ihr ja eh dann en mischpult nehmen würdet, und dann holt ihr euch einfach en PowerMixer und hängt da die boxen dran, das ist deutlich weniger berkablungsaufwand!!

Problem wird sein, dass ihr mit den 1000 euro sehr schlecht hinkommen werdet. Wird deutlich mehr kosten, wenn's was ordentliches sein darf.
_Floh_
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2009, 18:26

MadFred schrieb:
Abgenommen werden "nur" Solisten und E-Piano ggf. noch Bass, aber eher selten.


Naja gut...gegen die Solisten und das E-Piano ist ja nix einzuwenden.

Das E-Piano hat ja ´nen Line Ausgang, oder? In dem Fall wäre dafür kein Mikro nötig.

Denn Bass abzunehmen ist dagegen nicht soo sinvoll, hier bringen 2 Tops evtl. untenrum nicht genug Schub, damit das wirklich was bringt.
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 18. Sep 2009, 19:18
Sorry, habe mich wohl nicht gut ausgedrückt,
das E-Piano wird natürlich via Klinke abgenommen, das hat eh keine eigene Lautsprecher...
Also verstärkt werden sollen: Min. 4 Kanäle (Klavier l + r) + Mikro 1 + Mikro 2
Bass wäre schön, aber nicht notwendig.

Was braucht man denn so überhaupt an Schalldruck oder Leistung gibts da ne Faustformel oder so was??
*xD*
Moderator
#7 erstellt: 18. Sep 2009, 22:30
Hi und Willkommen im Forum

Pegelmäßig reichen gute Aktivboxen ohne Probleme, wenn das Publikum nur zuhört.

Allerdings wird es budgetmäßig etwas knapp. Wenn wir mal von den so ziemlich günstigsten brauchbaren Aktivboxen ausgehen, von db technologies, sind wir da mit Stativen und Kabeln schon bei knapp 700€.

Mischpult mit Effekteinheit gibts von Behringer, von deren Effekten würde ich allerdings nicht allzuviel erwarten. Kannst du dir mal das Soundcraft EFX 8 anschauen, Lexicon bietet sehr gute Effekte, von denen auch die Budget-Geräte profitieren dürften.

Die 1000€ haben wir jetzt schon. Wenn du noch gute Mikros brauchst, sollten 1300€ schon drin sein.

Ein E-Bass klingt über Topteile nach gar nix.
Direkt99
Stammgast
#8 erstellt: 18. Sep 2009, 23:19
Soundcraft EFX 8 oder größer, 2 x db Technologies 405 (wenn irgendwann mit einem Bass erweitert werden soll, dann die 402), 2 TÜV-geprüfte Stative, ein kleines Multicore - wenn nötig. Dazu Schutzhüllen für die Lautsprecher, ein kleines Case für den Mischer, ausreichend XLR-Kabel und einen Kabelkoffer. Fertig. Sollte mit knapp 1200€ gut zu machen sein.
Im Zweifel einfach kurze PM.

Viel Erfolg!
maggusxy
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2009, 01:59

*xD* schrieb:
Ein E-Bass klingt über Topteile nach gar nix.


Naja das würde ich nicht so sagen.... Halt mal en LoCut rein machen, bässe en bissl raus und bei so 700 - 1000 hz en bissl rein, damit der bass bei den eig. wichtigen frequenzen präsent ist. Muss man einfach mal en bissl rumschrauben. Aber bässe auf jeden Fall raus!

Bei n'em Chor wird en schöne tiefe satte bass bestimmt nicht gebraucht!!

Ah sry, hatte ich anscheinend überlesen, dass es ein e-piano ist.
In dem falle natürlich di-box und dann ab ins mischpult. Oder eben über Line!!!

Mehr als zwei Topteile würde ich nicht holen!

Ich hatte auch einmal das Vergnügen einen Chor mit einem e-Piano abzumischen.

Ich habe dann den Chor an sich mit zwei Sennheiser K3/ME80 abmikrofoniert, und das ePiano, sry, aber es war net mehr Zeit, hab ich en Lavilier-Mikro an den Speaker hinten drangebabbt und als Funkstrecke zu mir. (war schon alles aufgebaut)
War aber Shure u-Serie. Hat wirklich sehr gut funktioniert und klanglich auf jeden Fall ach net schlecht zumal das Piano unter dem Gesang des chores eh en bissl verschwindet und du des alles eh nicht mehr so genau hörst!


@Direkt99: Bevor ich mir Gedanken über zusätzlichen Bass bei einem Chor!!!!!! machen würde, würde ich mir erstmal Gedanken über gescheite abmikrofonie machen, und das noch vor dem Mischpult!

Was bringen einem en soundcraft mischpult und db-lautsprecher, wenn de am ende en mikro à la t.bone bd200 hast (womit ich auch schonmal arbeiten musste).

Ganz davon abgesehen die Idee, ein Multicore zu kaufen!
Es ist bei kleineren Kappellen einfach so, dass man da des Pult einfach einmal einstellt, und dann wird des irgendwo an die seite gestellt und soll funktioniert (ich kenn's ja ach ausm musikverein). Multicore = reine geldverschwendung


[Beitrag von maggusxy am 19. Sep 2009, 02:00 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 19. Sep 2009, 09:57
Moin Jungs,
da liegt wohl ein mißverständniss vor, ich möchte mit den Mikros nicht den Chor sondern nur! die Solisten mit Mikro versorgen, wir sind 60 Leute, wir singen das Puplikum eh schon immer an die Wand ;).
Hat denn jemand schon erfahrung mit gleicher oder ähnlicher Problematik, was sind so die Mindestwerte, auf die ich achten muß? Wie gesagt, wenn ihr noch Infos braucht, sagt bescheid.
maggusxy
Inventar
#11 erstellt: 19. Sep 2009, 11:02
Ähm ja wie gesagt, dann würde ich in Richtung Laviliermikro gehen, wenn kein blödes Stativ vorne dran sein soll und der solist kein mikro in de hand haben soll.
Wenn's ok, ist, mal aber nach kondensator handmics umguggen, weil die wesentlich feiner auflösen in den Höhen.

Ansonsten wie gesagt mit 1000 euro lässt sich net viel machen.


was natürlich was feines wäre :
http://www.thomann.de/de/shure_wl_50_t.htm
http://www.thomann.de/de/shure_ulx_1_bodypack.htm
http://www.thomann.de/de/shure_ulx_p4.htm
_Floh_
Inventar
#12 erstellt: 19. Sep 2009, 11:14
Also...nachdem ihr über die Anlage singen wollt, würde ich von den 15"-Fullrange Tops eher absehen.
Denn ihr braucht ordentlich (oder zumindest vorhandene) Mitten, wobei das die wenigsten (billigeren) 15" Tops können.
Im Endeffekt bleiben ja nur um die 300€ für ein Top.

Als Mischpult könnt ihr ein kleines Yamaha oder Soundcraft nehmen, die Dinger alten meiner Erfahrung nach ewig.
Die kleinen Yamahas hätten halt den Vorteil des integrierten Kompressors, der recht hilfreich sein kann.

Bei den Mikrofonen bin ich auch etwas ratlos...ein SM58 kann man kaum für einen Solisten hinstellen.
Wobei viele andere, "gute", wobei gut in dem Fall stark vom Sänger abhängt, Mikrofone wohl zu teuer werden.

Ich nehme mal an, dass ein Solist bei euch auch nur alleine vor sich hin trällert, oder?
maggusxy
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2009, 15:33
Ich muss Floh auf jeden Fall recht geben. Ganz davon abgesehen dass es blöd aussieht, wenn einer en Mikro in der Hand hat und die anderen nicht.

Also was ich wie gesagt sehr empfehlen kann ist das Lavilier-Mikro weiter oben.
Wir hatten hier mal en Theater wo wir die verwendet ham. War zwar alles nur Sprache, hat aber klanglich wirklich sehr natürlich gewirkt.


Wenn sich die solisten aber nicht bewegen könnte man die aber auch per Kabel anbinden und sowas zwischen rein hängen:
http://www.thomann.de/de/shure_rk183pk.htm

Als Topteile will ich in diesen Preisregionen keine Empfehlung aussprechen!

Und als Powermixer muss man mal schauen was es so gibt.


[Beitrag von maggusxy am 19. Sep 2009, 15:35 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#14 erstellt: 19. Sep 2009, 16:00
Naja....ich halte das eigentlich für etwas übertrieben.

Lavalier Micros und Funken haben eines gemeinsam....sie sind teuer. Die Funken haben außerdem eine sehr ungewisse zukunft.

Ich würde einfach ein Micro an ein Stativ machen. Wenn wer ein Solo trällern will, braucht er das Ding ja nur zu benutzen.
Alles andere wird wohl einfach zu teuer werden, aber warum kompliziert, wenn´s auch einfach geht?

Nur stellt sich die Frage, welches Mikro man verwenden soll. Mehr als 150€ werden dafür kaum übrig bleiben.
Keine Ahnung, ob es dafür was brauchbares gibt...ein SM58 wäre zwar drin...aber das ist mehr was für´s grobe.

Den ganzen Chor zu verstärken macht auch nicht allzu viel Sinn, wenn es 60 Mann sind, haben die mehr Durchsetzungskraft als 2 Tops.
maggusxy
Inventar
#15 erstellt: 19. Sep 2009, 16:47
Also ich gebe mal ne ungefähre empfehlung ab:

Boxen:
http://www.thomann.de/de/db_technologies_opera_202_live.htm x 2

Mischpult:
http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1202.htm x 1

Und als Mikro für Solisten das hier:
http://www.thomann.de/de/akg_c1000s.htm x 2 (ist eig für so ziemlich alles gut)

Boxenständer:
http://www.thomann.de/de/km_21436.htm x 2

Mikroständer:
http://www.thomann.de/de/km_27105.htm x 2

Boxen/Mikro-Kabel:
http://www.thomann.de/de/the_sssnake_sk233-10.htm x 5

Keyboard -> Mischpult - Kabel:
http://www.thomann.de/de/cordial_cti6pp_sw.htm

Adapter - Keyboard -> Aktivbox
http://www.thomann.de/de/cordial_ctm5mpsw.htm

Master-Out Adapter - Mischpult auf XLR:
http://www.thomann.de/de/the_sssnake_1670_steckadapter.htm x2


Kommt alles zusammen auf ca ~ 1150 euro !!

Wenn ihr en eBass mit dranhängt, die Bässe am Mischpult en bissl rausdrehen oder den LoCut aktivieren.


[Beitrag von maggusxy am 19. Sep 2009, 17:02 bearbeitet]
*xD*
Moderator
#16 erstellt: 19. Sep 2009, 18:28
Wgen dem E-Bass: Ein Instrument nur mit Obertönen zu betreiben halte nicht für zielführend

Mindestwerte hab ich schon gesagt: Reicht dicke für Chor, selbst Outdoor.

Topteile, warum nicht einfach die Opera 10" oder 12"?

Mikro: Ich arbeite öfters auch mit dem Audio Technica ATM 41 HE, das ist auch recht gut von den Handgeräuschen her und klingt nicht ganz so "hart" wie ein SM 58, löst imho auch etwas besser auf, sind aber keine speziellen Test, eher das, was so an Unterschieden zwischen Stimmen auffällt. Wird aber wohl auch nicht mehr hergestellt.

Wenn es um Gottesdienste in Kirchen geht, reicht Solisten definitiv, da hilft die Kirchenakustik schön mit (so wie sie im Betrieb mit PA stört ).

maggusxy, gute Zusammenstellung, aber beim Mischpult würde ich nicht sparen. Zumal er ja noch Effekte haben will.


[Beitrag von *xD* am 19. Sep 2009, 18:31 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#17 erstellt: 19. Sep 2009, 18:37
Also unter dem bzw. dem Pult würde ich auch nicht anfangen...vor allem die Fader machden das Leben IMHO um welten Leichter
Direkt99
Stammgast
#18 erstellt: 21. Sep 2009, 17:26
Um noch eine Mikrofonempfehlung auszusprechen entweder eines der etwas teueren Audix-Kondensatoren oder das EV PL 84.
Dazu die Zusammenstellung wie oben, mit Opera Live 402.
Explizit am Mischer würde ich, da schließe ich mich Floh an, nicht sparen, mein Favorit ist das Soundcraft (eigene Erfahrung), aber es soll auch andere nette Pulte geben.
Und zum Kabel: Unter Cordial (nicht gerade das Fairline) oder Klotz würde ich nicht anfangen, auch die Stecker sollten von Neutrik direkt kommen.
Der Grund weshalb ich auch in diesem Falle das Erweitern mit einem oder zwei Bässen nicht ausschließen würde ist, daß eben der Bass und das E-Piano in bestimmten Situationen "abgenommen" werden sollen. Dies sollten dann logischerweise Reflex-Bässe sein, aber das sollte jedem klar sein.
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