Kaufempfehlung PA anlage

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Handelfix
Neuling
#1 erstellt: 27. Feb 2007, 13:29
Hallo erstmal, ich hoffe das ich hier im richtigen Forum bin. Es würde sicherlich auch unter Stereo->Kaufberatung passen, da es aber eine professionelle Anlage werden soll stelle ich es mal hier rein.

Und zwar bin noch ziemlich neu in dem Gebiet und habe die Aufgabe bekommen unsere alte PA-Anlage zu erneuern...

(Ich geb mal die Rahmenbedingungen der alten Anlage, da werden einige anfangen zu lachen... ROSS Mischpult (24Kanal) (aus der Steinzeit), ein EQ marke unbekannt, 2 verstärter marke unbekannt und Hitech Audio?? diverse 10€ mikros, boxen 3wege 100watt rms (alle schon mal übersteuert) usw.. (der vorgänger hat alles von Ebay zusammen ersteigert!)

Klar das was Neues kommen muss! (Raumgröße ca. 30x80m davon die Bühne 20x3m ziemlich mittig plaziert)

Art der Beschallung: Moderation und Musik

Meine einstellung alles neu! Nur da kommt die Frage da ich mich noch kaum mit dem Ganzen auskenne wollte ich mal wissen welche Marken ihr bevorzugt und wie eure Erfahrungen sind! Und Zwar für: ( ich schreib mal dahinter welche Marken ich aus im moment nehmen würde! )

1. Mischpult (32Kanal) - Soundcraft
2. EQ
3. Verstärker
4. Monitore / Saal - JBL
5. Monitore / Bühne - JBL
6. Mikrofone / Gesang + Moderation / Funk u. Kabelgebunden - Sennheiser
7. Effektgeräte ?!?

Habe bei dem EQ + Verstärkern noch keine ahnung welche Marken da gut sind! Und welche Effektgeräte man haben sollte weiss ich auch nicht!

So und nochmal die Frage etwas genauer definiert:
Welche Marken würdet Ihr empfehlen und wieviel sollte man mindestens ausgeben um dort gute Geräte zu erhalten?
(Der Eta ist noch offen wird aber wohl auf das Minimum hinauslaufen was nötig ist um eine Anlage, die gut ist und 5-10Jahre hält zu kaufen!)

PS: Wer Rächtschraibfeler findet darf sie behalten!
djpartyteam
Inventar
#2 erstellt: 27. Feb 2007, 13:55
Budget ist nach oben offen -> das ganze kann sich locker in die 10000€ Region plazieren lassen.

Miks kannst du Kabelgebunden immer Shure SM 58 nehmen, kostet das Stück 100€

Sennheiser geht auch dann aber die 900er Series die dann weit mehr als 100€ kostet

Für Funkstrecke würd ich auch Shure nehmen mit SM 58 Kopf.

Equalizer sind die DBX richtig gut.

Verstärker kann man von LDPA über Dynacord und Tapco, Camco, Lab Gruppen wtc. nehmen. Als Top Amps kanns ruhig LDPA sein. Wenn ihr Bässe benötigt was ich erst einmal nach verwendungszweck nicht sehe, muss schon was ordentliches her.

Tops können es von Audio Zenit, Funktion One etc. sein.

Wenns billiger sein soll kenne ich da nur doch lde 122 für roundabout 250€ das Stück oder PS12 Selbstbau die ganz ordentlich sein sollen. Beide können auch als Monitore eingesetzt werden. Als Frontbeschallung würde ich trotzdem AZ Pro Series nehmen da die ne Menge an PAX beschallen können.

Mischpult ist auch son Ding. Geht bei Behringer los über Yamaha und endet im 10000€ Soundcraftbereich je nachdem was ihr dafür ausgeben wollt. Ihr müsstet mal mitteilen was ihr an Gesamtbudget habt.

Konkretisier mal deine Vorstellungen


vielleicht wäre dieses Thema auch im Party PA oder PA Forum gut aufgehoben


[Beitrag von djpartyteam am 27. Feb 2007, 14:00 bearbeitet]
schubidubap
Moderator
#3 erstellt: 27. Feb 2007, 14:59
Audio Zenit wäre mein erster Anlaufpunkt. Preislich Teurer aber finde ich persönlich hammerst geil --> Kling & Freitag!!!
www.sound-klinik.de kann ich auch empfehlen hat sehr schöne Produkte ( grade die Hybriden finde ich klasse!!!)


die LD Systems Tops würde ich sein lassen. ich kenne den hochtöner...


Kommt Selbstbau in Frage?
Handelfix
Neuling
#4 erstellt: 27. Feb 2007, 15:11
selbstbau kommt in frage

mischpult joa Rahmenbedingungen sind im moment nur 32kanäle sollte es haben und 4 besser 6 aux wege

Einsatzzweck wird sein:Moderation (Seminare beschallen) und auch Liveauftritte versch. bands.
Die Konserve (CD) abspielen eher ganz selten, aufnehmen aud cd schon eher.


etat joa die region 10.000€ klingt recht gut gerechnet hätte ich eher mit 20.000€
schubidubap
Moderator
#5 erstellt: 27. Feb 2007, 15:30
10000 ist auch sehr optimistisch gerechnet.


frag mal bei "Kling und Freitag" bzw der "Soundklinik" an. beide Hersteller haben sehr gut klingende Produkte und sind auf Live auftritte ausgelegt.

Audio Zenit würde ich dann sogar schon wieder sein lassen - die wären mir für live sachen nicht Linear abgestimmt genug.


Wenn du ein komplettes Set von einer der Marken kaufst kannste dir auch gleich ein Controler setup von dehnen machen lassen.


die Soundklinik kommt aus Huntlosen (bei Oldenburg)
Kling und Freitag glaub ich aus Hamburg.
Topterix
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Feb 2007, 23:39
Moin Jungs,
o.K. lassen wir mal das Budget einfach mal beiseite, könnte einen schon in den Fingern jucken

Deinen Ausführungen zu den gesetzten Anforderungen folgend, stellt sich die Frage: Wozu ein 32-Kanäler?

Damit kannst Du, sogar bei Einzelabnahme der Schlagzeugbatterien, 2 Bands gleichzeitig abnehmen (gut bei Festivals, aber ansonsten überflüssig) oder eine MEGA-SKA-Liveband...

Du schreibst von Seminaren, (eher kleineren) Live-Geschichten und Party-Mucke.
Was Du bei ausreichendem Budget eher brauchst, ist
- ein ordentlicher 16(max) Kanäler, für die Live-Geschichten und dazu einen kleinen Battlemixer für Partys - Dein "echtes" Pult wird es Dir danken

Soundcraft arbeitet bei integrierten Effekten mit Lexicon zusammen, das klingt gut und das ist auch gut. Der Preis aber auch...

- Bei Mikros muss es nicht unbedingt Shure sein, "Kabeltüten" kriegst Du in äquivalenter Qualität und Optik(!) für je unter 'nem Fuffi. Ein paar günstige Sennheiser-Kondenser für die Instrumente dazu. 2 Funkmikros (Sennheiser oder AKG).
- Achja, eine AKG-Grenzfläche (mehrfach nutzbar: für die Base-Drum, das Klavier, für Konferenzen, Konzerte und Chöre... und so'n Schiet)
- Noch günstiger gibt es Vorgenanntes im Thomann-eigenen Sortiment (T-bones).
- Zwei 2-Kanal-Terz-Equalizer für Stimmen und Instrumente (da kannst Du sogar die Behringers nehmen)
- Zwei Effektgeräte (für Geniesser Lexicons mit je 2 Prozessoren), um "Gesang und Anderes" getrennt zu managen,

Bei Endstufen bin ich nicht up to date...

Bei den Boxen mache ich keine Komprmisse, bin EV-Fan
Aber bei dem Budget, würde ich auf jeden Fall gleich einen 18" Subbass (oder 2 15"er?) und vier 12/2er oder 15/3er nehmen.

Dazu der ganze Klöterkram: DI-Boxen (max 6), Stative, Multicore-Kabel, Anschlusskabel, in allen Konfektionierungen, Boxenstative und alles, was ich jetzt vergessen habe


[Beitrag von Topterix am 28. Feb 2007, 00:13 bearbeitet]
schubidubap
Moderator
#7 erstellt: 28. Feb 2007, 00:26
EV hat ein paar nette sachen aber ich würde Kling(...) oder die Soundklinik jederzeit vorziehen. Die spielen mich da noch ne ecke besser. EV geräte kenne ich auch nur mit mut zur lücke
hippelipa
Inventar
#8 erstellt: 02. Mrz 2007, 13:31

Handelfix schrieb:
selbstbau kommt in frage

mischpult joa Rahmenbedingungen sind im moment nur 32kanäle sollte es haben und 4 besser 6 aux wege

Einsatzzweck wird sein:Moderation (Seminare beschallen) und auch Liveauftritte versch. bands.
Die Konserve (CD) abspielen eher ganz selten, aufnehmen aud cd schon eher.
etat joa die region 10.000€ klingt recht gut gerechnet hätte ich eher mit 20.000€


Damit kann man ja auch gescheites kaufen, für 20kEUR.
Pult Midas Venice (soundmässig das beste in der klasse)
Oder mehr Schnichnack und bestes Preis/Leistungsverhältnis
Allen+Heath zb. GL3000
für ca. 5kEUR

Pa-Mässig brauchst du etwas Dampf dahinter.
80m sind eigentlich mit normalen Holz nicht machbar, aber ich nehme an, das es nicht nötig ist, das es bis hinten durchpresst.
Ich rate zwar immer zu Funktion-One. Doch da kommt man mit dem Budget doch noch nicht so ganz hin. Zumindest nicht wenn man in die Größenordung geht, die man normalerweise für sowas veranschlagt. Wenn du allerdings sagst, zwei Dreiwegeboxen reichen, dann klappt das noch. Soll das dann eigentlich fest hängen, oder Mobil bleiben? Da kann man nochmal sparen.

Ich denke man muss jetzt erstmal Prioritäten setzten und dann schauen, das man sich in etwa in einer Klasse bewegt. Ich weis ja nicht ob Ihr öfters Bands mit Fremdtechnikern habt, oder nicht. Da muss man dann schauen, das man den Roadstandart einhällt an Geräten. Wenn öfters Aufnahmen gemacht werden sind wohl Mikros und FOH das wichtigste erstmal.

Grüße, Mario
djpartyteam
Inventar
#9 erstellt: 02. Mrz 2007, 13:43
[quote="Topterix"]
- Bei Mikros muss es nicht unbedingt Shure sein, "Kabeltüten" kriegst Du in äquivalenter Qualität und Optik(!) für je unter 'nem Fuffi. [/quote]


wer in diesen preislichen Dimensionen denkt, der möchte sich nicht gleich die ganze Soundqualität an der ersten Stelle der Kette (Mikros) kaputt machen. mit 50€ Miks wird man da kein Spaß haben. da ist das SM58 das mindeste was genutzt werden sollte.


[Beitrag von djpartyteam am 02. Mrz 2007, 13:44 bearbeitet]
Topterix
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Mrz 2007, 22:14
Ja Hallo,

Shure SM 58 ist technischer Stand des grauen Mittelalters!

Der Preis und die Qualität sind hier nicht äquivalent!

Die gleichen Leistungsdaten bringen t-bone und Behringer ohne Probleme!!
Der Preis ist künstlich hochgehalten, weil, seit Jimmy Hendrix, fast jeder Musiker meint, das SM 58 sei die Kröne der Schöpfung - isses aber nicht! Höre es Dir an und vergleiche die Datenblätter mit denen der Klone.
Mund-zu-Mund-Werbung durch eifrige Ich-Kenne-mich-aus-Musiker und Firmenpropaganda sind nicht mit der technischen Wirklichkeit zu vereinbaren.

Seit 1971 hat sich in der Tat einiges geändert und Verbessert. Den gesamten PA-Bereich, wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit den 80ern. - Da waren die SM-58 auch schon überholt

Für 100 Euro das Stück gibt es deutlich Besseres auf dem Mikrofonmarkt als das SM-58!

Tipp: wie bei Dr.Oetker das Etikett verkleben und testen lassen.
hippelipa
Inventar
#11 erstellt: 04. Mrz 2007, 01:36

Topterix schrieb:
Ja Hallo,

Shure SM 58 ist technischer Stand des grauen Mittelalters!

Der Preis und die Qualität sind hier nicht äquivalent!


Leider ist es ziehlich egal, ob es was Besseres gibt. Das Mikro ist nunmal Roadstandart. Da meckert keiner. Wenn du aber ein Behringer oder T-Bone nimmst das meinetwegen VIEL besser ist, wirst du trotzdem gelegentlich Akzeptanzprobleme bekommen.
Topterix
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Mrz 2007, 23:19
Ja Hallo Mario,
hast Du Dir mal die Raumgröße angeschaut?
Wer auch immer als dort potentiell auftretender Musiker nach seinem SM-58 kräht, der kann es ja auch gerne selber mitbringen, oder am besten ganz sein lassen.
Wir reden hier ja nicht über die Stones...
Oder springt jeder Kleinveranstalter aus dem Fenster, wenn Mr. -Ich-kenn-mich-aus-Musiker das verlangt?

Ein bisschen Stolz muss auch der Veranstalter haben dürfen

Mario, Du kommst aus dem Großbeschallungs-Bereich, da sieht das natürlich anders aus, da müssen (leider) SM-58 wegen der Akzeptanz-Frustrations-Quote der Stars sein, da bin ich voll Deiner Meinung.

Und, um keine Missverständnisse zu erzeugen: Für den Preis eines SM-58 kann man entweder ein weitaus besseres anderes Mikro bekommen oder 2-3 VERGLEICHBARE Remakes

Das Shure als solches wäre für einen wesentlich günstigeren Preis auch für mich erste Wahl
NeO_Soundserver
Stammgast
#13 erstellt: 05. Mrz 2007, 23:00
ich schlt mich mal ein
endstufen kan ich nur wärmstens zu den modellen von
tohmann.de empfehlen
die ta modelle sind in etlichen leistungstufen zu finden!
sind nahezu unzerstörbar wegen thermoschlater 3 sicherungen usw!
willst du halt party mucke machen oder legst du wert auf schönen weichen tiefbass dessen musst du dir voll im klaren sein!
UBL würde ich persönlich abraten da man sehr doll den namen bezahlt!
ich als armer handwerker bevorzuge die selbstbauvariantexD"!

würde auch sagen das ein 16 kanal mixer völlig reicht!
vll noch nen controler dazu! bei der raum größe würde ich beinahe sagen das de mit 1800watt sinus an 8 ohm für alles gewapnet bist!
willst du Fullrange oder ein Bass top system haben?
ist alles die frage
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