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LS Kabel verändern den Klang (kein Voodoo!)

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Autor
Beitrag
.JC.
Inventar
#1 erstellt: 22. Nov 2014, 19:13
Hi,

ich möchte in diesem Thread bitte kein dummes Geschwätz lesen,
sondern den technischen Hintergrund meines Zitats hinterfragen.


.JC. (Beitrag #6628) schrieb:

ps
so langsam komme ich dem Voodoo auf die Spur ..
es ist nicht nur der Effekt des Übersprechens !

Man hat doch bei einem (Eisenkern)Trafo die Sache mit der magnetischen Sättigung.
Übertrage das mal auf die Stromdichte im Leiter.
Will sagen, wenn die stärkeren Ströme der Bassimpulse im Leiter wirken,
dann wird es soz. für die Hochtonströme schwieriger.

Weißt Du was ich meine?


Kann das so sein?
Ist da was dran?

Was denkst Du ?
ZeeeM
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2014, 19:21
Nennt sich ohmscher Widerstand. I=U^2/R Willst du bei bei gegebenen Widerstand mehr Ladungen im Leiter bewegen, dann mußt du die Spannung erhöhen. Bei einem graden Leiter sind etwaige Selbstinduktioneffekte vernachlässigbar, besonders bei vergleichsweise langsam ändernen Wechselfeldern.

Darum geht es ja nicht, sondern um unentdeckte Effekte, nicht wahr?

So, jetzt drück für mein dummes Geschwätz den Mod-Knopf.
BlackH4wk
Stammgast
#3 erstellt: 22. Nov 2014, 19:26
In gewisser Hinsicht ist da was dran, deshalb wird auch meistens ein (min.)2,5mm^2 OFC Lautsprecherkabel empfohlen, jedoch ist der unterschied i.d.R soooooo gering das normale!!!! Menschen das nicht hören.
Die Unterschiede sind - manchmal - Messbar aber auch dann bezweifle ich dass man den Unterschied(zwischen 2-5€pro Meter und 100€+ pro Meter) hören kann.
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 22. Nov 2014, 19:31

ZeeeM (Beitrag #2) schrieb:
Darum geht es ja nicht, sondern um unentdeckte Effekte, nicht wahr?


genau !

Ich scherze da nicht.
Wieso ist der Hochtonbereich bei mehreren verzinnten Adern genauer,
als bei einem Reinkupferaderpaar?

Ich weiß, dass es so ist.
Aber warum es so ist, das ist die Frage.

Da hilft dir das ohmsche Gesetz (I=U/R) nicht weiter.
Plankton
Stammgast
#5 erstellt: 22. Nov 2014, 19:32
Endlich ein neuer Kabel thread, man hat der gefehlt
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 22. Nov 2014, 19:37

.JC. (Beitrag #1) schrieb:
bitte kein dummes Geschwätz


bitte, BITTE kein ...
Sniedelwoods
Stammgast
#7 erstellt: 22. Nov 2014, 19:38

Ich weiß, dass es so ist.


DingDingDing
Stammgast
#8 erstellt: 22. Nov 2014, 19:47
Das ist ja oben ein Beispiel für Glaubenswelten. Da lernen Manche irgendwo mal was vom Ohmschen Gesetz und meinen damit alles erklären zu können. Was damit nicht erklärt werden kann, das wird dann rundweg als Einbildung abgetan.
Intelligent ist das nicht. Das sind Ergebniss eines unkritischen Glaubens.

Interessant wäre hier schon, welche bisher unentdeckten Phänomen dazu führen, das Lautsprecherkabel den Klang verändern.
Vieleicht gibt es Sättigungseffekte, im Kupfer, im Dielektrikum, Ladungsverschiebungen, Wirbelströme.Leitungsphänomene an Korngrenzen im Metall.
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 22. Nov 2014, 20:07
Hallo,

und ein Glöckchen hat die große Ahnung gefressen.... (stöhn!) Der einzige Effekt findet nicht AN den Ohren sondern zwischen den Ohren statt.

.JC. - lass es doch bitte einfach - es hat eh keinen Zweck. Du wirst keine Beweise finden - es gibt einfach keine.

Geh mit solchen Fragen in die passenden Foren - hier triffst Du auf naturwissenschaftlich geprägte Zeitgenossen und nicht auf kleinen Onkel, Herrn Nielsson oder das Taka Tuka Land.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 22. Nov 2014, 20:09 bearbeitet]
*Choco*
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Nov 2014, 20:13
Es ist intelligenter etwas heranzuziehen was man weiß, als etwas mit glauben versuchen zu belegen.
.JC.
Inventar
#11 erstellt: 22. Nov 2014, 20:19
Hi Peter, u.a.,

wenn es keinen Nicola Tesla gegeben hätte, dann hätten wir vermutlich heute
noch keinen Wechselstrom.
Er war ein genialer elektrotechnischer Visionär.

Ganz so hoch will ich die Messlatte nicht heben, aber ich würde wirklich gerne
ernsthaft darüber reden, was diesen Effekt der mehreren verzinnten Adern für die
bessere, genauere Hochtonwiedergabe bewirkt.

Ich glaube, dass oben im Zitat der Anfang dafür gemacht ist.
Also bitte kein Voodoo, kein Blödsinn, kein Pillepalle.

Danke.
dudelmichel
Stammgast
#12 erstellt: 22. Nov 2014, 20:34
Als erstes solltest du prüfen ob dieser Effekt wirklich real ist, oder ob du ihn dir nur einbildest, oder dein Hirn ihn dir vorgaukelt.
Nur weil du ihn hörst muss er nicht real sein.
Bevor das nicht geklärt ist hat alles weitere genau Null Sinn.
mfg Michael
Meyersen
Stammgast
#13 erstellt: 22. Nov 2014, 20:37

aber ich würde wirklich gerne
ernsthaft darüber reden
, was diesen Effekt der mehreren verzinnten Adern für die
bessere, genauere Hochtonwiedergabe bewirkt.


Na ja, reden kann man doch über Alles.

Der beschriebene Effekt an sich hat sich bei mir noch nicht eingestellt.
Mann, habe ich ein Glück!

Aber die silbrigen Adern meines verzinnten Dynavoice-Kabels mit den billigen silbrigen Nakamichi-Steckern aus Alu sehen schon nach einem betont brillanten Klangbild aus...

Dynavoice LS-Kabel mit Nakamichi-Steckern

Gruß

Kai (für den ein Kabel einfach nur ein Kabel ist)
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 22. Nov 2014, 20:56
Hallo,

also auch ohne Herrn Tesla, der mit Sicherheit ein kluger Kopf war (aber nicht ein Freak wie ihn manche heute erklären) wäre es auch zum Drehstrom - gekommen, der berühmte "Systemkrieg" zwischen Edison und Westinghouse war in den USA sehr prägend.

In Europa sah man das doch pragmatischer, man bedenke http://de.wikipedia....en%E2%80%93Frankfurt

Ich will nicht verhehlen, dass meine Sympathien auch immer eher auf Seiten von Westinghouse und "seinem" Erfinder Tesla liegt, der Edison wird zwar immer hochgelobt aber als Geschäftsmann war er ein Ganove.

Aber entschuldigung - was hat das mit einem popeligen Käbelchen zu tun was die Verbindung zwischen einem Verstärker und einer Lautsprecherbox bildet?


[Beitrag von 8erberg am 22. Nov 2014, 21:00 bearbeitet]
Weischflurst
Gesperrt
#15 erstellt: 23. Nov 2014, 01:59
Nun, ja. Es ist eben so, dass unsere Wissenschaft zwar Raumschiffe auf eine zehn Jahre lange Reise schicken kann und diese auch noch präzise auf einem kleinen Felsbrocken landen, der sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt, aber die Geheimnisse der Kabel liegen immer noch im Dunkeln.
Don_Tomaso
Inventar
#16 erstellt: 23. Nov 2014, 18:26

DingDingDing (Beitrag #8) schrieb:
Das ist ja oben ein Beispiel für Glaubenswelten. Da lernen Manche irgendwo mal was vom Ohmschen Gesetz und meinen damit alles erklären zu können. Was damit nicht erklärt werden kann, das wird dann rundweg als Einbildung abgetan.
Intelligent ist das nicht. Das sind Ergebniss eines unkritischen Glaubens...

...während andere die noble Kunst der kompletten Ahnungslosigkeit pflegen. Wer nichts weiss, ist unvoreingenommen, wie schön.


DingDingDing (Beitrag #8) schrieb:
Interessant wäre hier schon, welche bisher unentdeckten Phänomen dazu führen, das Lautsprecherkabel den Klang verändern.
Vieleicht gibt es Sättigungseffekte, im Kupfer, im Dielektrikum, Ladungsverschiebungen, Wirbelströme.Leitungsphänomene an Korngrenzen im Metall.

Du wirfst mit einer Menge gewichtig klingender Begriffe um dich. Natürlich gibt es Sättigungseffekte, ich war gerade 2 Tage im Elsass, ich weiss, wovon ich rede, Ladungen können sich verschieben, klar, und Korngrenzen haben einen Einfluss auf die Stromleitung. Aber wenn ein Thread schon anfängt mit "man hat doch im Ferritkern die Sache mit der Sättigung..." und jetzt verallgemeinern wir das mal auf Kupfer, dann kommt zwangsläufig Schmarrn raus. Vielleicht solltest du dich - bevor du gravitätisch Unsinn verbreitest - mal mit den Sättigungseffekten im Ferrit befassen und warum es die im Kupfer nicht gibt? Ein kleiner Tipp noch: Kupfer ist, wegen seiner enormen Bedeutung für die gesamte Elektrotechnik, eines der am besten erforschten Materialien überhaupt. Unentdeckte Phänomene in der Übertragung von NF-Signalen wären zumindest das letzte, auf das ich wetten würde, um meinen Kabelklang zu retten. Wende dich doch mal andie hier.
Doch der TS will ja sicher keine kritischen Stimmen von so ollen Spassverderbern wie mir hören...
Weischflurst
Gesperrt
#17 erstellt: 23. Nov 2014, 18:41

ZeeeM (Beitrag #2) schrieb:
I=U^2/R




Ist mir gerade erst aufgefallen

Also entweder P=U²/R oder I=U/R

KarstenL
Inventar
#18 erstellt: 23. Nov 2014, 18:53
@ weischflurst :


Nun, ja. Es ist eben so, dass unsere Wissenschaft zwar Raumschiffe auf eine zehn Jahre lange Reise schicken kann und diese auch noch präzise auf einem kleinen Felsbrocken landen, der sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt, aber die Geheimnisse der Kabel liegen immer noch im Dunkeln.


nicht nur die Geheimnisse, auch das Raumschiff auf dem Felsbrocken !
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 23. Nov 2014, 19:14
Hallo,

komm doch einem Glöckchen nicht mit Naturwissenschaft.... da kriegt er doch Spontanherpes oder doch eher Spontangrünspan??

Peter
ZeeeM
Inventar
#20 erstellt: 23. Nov 2014, 19:46

Weischflurst (Beitrag #17) schrieb:

ZeeeM (Beitrag #2) schrieb:
I=U^2/R




Ist mir gerade erst aufgefallen

Also entweder P=U²/R oder I=U/R



Ich hatte irgend wie auch noch P=I^2*R im Kopf und da hat sich das I verlaufen.
Weischflurst
Gesperrt
#21 erstellt: 23. Nov 2014, 21:17
Womit der Nachweis erbracht ist, dass Du kein Bot sondern ein Mensch bist.

.JC.
Inventar
#22 erstellt: 23. Nov 2014, 22:14
Hi,

meine Intention für diesen Thread ist rein durch überlegen u. spekulieren
einen anderen Grund für die Klangbeeinflussung in elektr. Leitern zu finden.

Unsere Ohren sind verdammt empfindliche Messgeräte für Schallwellen.
(die einen besser, die anderen schlechter)

Was ich als Unterschied höre zB zw. Reinkupfer Doppelader massiv unverdrillt u.
verzinnter verdrillter Mehraderleitung muss ja irgend einen physikalischen Grund haben
u. den gilt es zu finden.

Ganz einfach.
dudelmichel
Stammgast
#23 erstellt: 23. Nov 2014, 22:24

.JC. (Beitrag #22) schrieb:


Was ich als Unterschied höre zB zw. Reinkupfer Doppelader massiv unverdrillt u.
verzinnter verdrillter Mehraderleitung muss ja irgend einen physikalischen Grund haben

Du willst es nicht verstehen glaube ich.
Das was du glaubst zu hören muss nicht real sein, unser Hirn lässt sich viel einfacher täuschen als du glaubst.
Bis du weist ob es real ist oder nicht kann dieser Thread zu, es ist sinnlos über irgendwelche Wahrnehmungen zu diskutieren wenn man nicht sicher ist ob es sie gibt. (und das du es hörst ist kein Beweis)
mfg Michael
Plankton
Stammgast
#24 erstellt: 23. Nov 2014, 22:25

.JC. (Beitrag #22) schrieb:
Unsere Ohren sind verdammt empfindliche Messgeräte für Schallwellen.


Es sind keine Mess-, sondern nur Empfangsgeräte. Es gibt keine eingebaute, geeichte Pegelanzeige und die Form ist individuell.
Exakte Längen werden ja auch nicht mit Gummibändern in unterschiedlichen Ausführungen gemessen.
Weischflurst
Gesperrt
#25 erstellt: 23. Nov 2014, 22:50
Wer wissen will, wie genau der Mensch als Messgerät ist, sollte mal versuchen einen genau zehn Zentimeter langen Strich auf ein Papier zu zeichnen und das Ergebnis mit einem profanen Zollstock vergleichen.

Klar, der Zollstock ist ungenau, wenn das Ergebnis erbärmlich ist.
ZeeeM
Inventar
#26 erstellt: 23. Nov 2014, 23:01

.JC. (Beitrag #22) schrieb:


Unsere Ohren sind verdammt empfindliche Messgeräte für Schallwellen.


Unsere Ohren sind im Vergleich zu einem guten Mikro, was Linearität in bezug auf die physikalischen Größen anbelangt eher schlecht. Mikros können ziemlich sauber Dynamikbereich abdecken, bei deren Spitzen die Hörknöchelchen zu Staub zerfallen. Obendrein werden die noch dazu verwandt, um das aufzunehmen, was man dann durch Lautsprecherkabel empfindlich gestört vermutet.
Unser Hörsinn ist ein guter Mustererkenner. Der kann noch eine Geige erkennen, wenn der Frequenzgang recht krumm ist.
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 23. Nov 2014, 23:28
Hallo,

Linearität wäre auch nicht gut, wir würden vom eigenen Herzschlag oder vom Wind in den Ohren kirre werden.

Die ISO 226 zeigts ja nett in Kurven



der "rote Bereich": bei der alten ISO 226-1967 gab es noch Messungen bei über 100 dB, das ist jedoch mittlerweile verboten (Lärmschutz).

Ich kann mich noch erinnern, dass früher hier bei uns die Hälfte der Männer über 45 Jahre taub war, weil sie täglich über 100 dB ausgesetzt war in Textilbetrieben (Arbeit an Webstühlen oder Spulmaschinen). Lärmschutz wurde zwar von den Betrieben gestellt aber von vielen abgelehnt.

Als Lehrling im Büro musste ich immer die Leistungen an den Maschinen aufschreiben (für die Akkordberechnung) und weil ich das Los der älteren Männer kannte setzte ich selbstverständlich die "Micky-Maus" genannten Lärmschützer auf.

Pete
.JC.
Inventar
#28 erstellt: 24. Nov 2014, 13:14
Moin,


dudelmichel (Beitrag #23) schrieb:
.. und dass du es hörst ist kein Beweis.


es ist kein wissenschaftlicher Beweis, dazu braucht es schon mehr.
Aber für mich selbst ist das Beweis genug.

Da ich gerne mal was ausprobiere, hatte ich hier:

kabel

von einzeln kreuzverschaltet auf paarweise kreuzverschaltet gewechselt.
(die Aderenden sind nur verdrillt, nicht zusätzlich verlötet)

selbst das macht (bei 3 m Kabellänge) schon etwas aus
nicht viel, aber hörbar (hier bei mir mit meinen Ohren)

ps
die Aderlage im Kabel sieht übrigens so aus:

abiso


[Beitrag von .JC. am 24. Nov 2014, 13:18 bearbeitet]
Weischflurst
Gesperrt
#29 erstellt: 24. Nov 2014, 14:25

.JC. (Beitrag #28) schrieb:
Moin,


dudelmichel (Beitrag #23) schrieb:
.. und dass du es hörst ist kein Beweis.


es ist kein wissenschaftlicher Beweis, dazu braucht es schon mehr.
Aber für mich selbst ist das Beweis genug.


Stellt sich die Frage: Wie real ist eine Halluzination für den Halluzinierenden? Die Oma einer Jugendfreundin hat in ihren letzten Lebensjahren Personen gesehen. Ganz real. Für sie.


selbst das macht (bei 3 m Kabellänge) schon etwas aus
nicht viel, aber hörbar (hier bei mir mit meinen Ohren)


Für Dich hörbar, oder für andere?
visir
Inventar
#30 erstellt: 24. Nov 2014, 14:52

.JC. (Beitrag #22) schrieb:

Was ich als Unterschied höre zB zw. Reinkupfer Doppelader massiv unverdrillt u.
verzinnter verdrillter Mehraderleitung muss ja irgend einen physikalischen Grund haben
u. den gilt es zu finden.

Ganz einfach.


Der Grund ist, dass sich der Gehörsinn täuschen lässt. Man glaubt, einen Unterschied zu hören, obwohl gar keiner da ist. Deshalb klingen ja auch silberne Verstärker heller, und schwarze dunkler.

Solange man weiß, was spielt. Sobald man nicht mehr weiß, was spielt, hat noch nie jemand einen Unterschied hören können. Bzw. im Gegenzug wurde den Leuten gesagt, jetzt spielt dies oder jenes, und ganz brav haben sie Unterschiede gehört - obwohl immer dasselbe Kabel dran war.

Die Wahrnehmung ist ein leicht zu täuschendes Ding.

Ganz einfach.


[Beitrag von visir am 24. Nov 2014, 14:54 bearbeitet]
hifi_angel
Inventar
#31 erstellt: 24. Nov 2014, 16:01
OT: Stichwort "Reale Wahrnehmung"

Das folgende ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint, zeigt jedoch (im Extremfall) wie subjektiv die Wahrnehmung letztendlich ist.

In einem Gespräch mit einem Heimleiter einer Pflegeeinrichtung erfuhr ich, dass bei Menschen mit der Alzheimer-Krankheit es oft ein Problem ist, dass sie spontan auch Nachts das Heim (wenn es sein muss auch über die Notausgänge) verlassen und dann in der Stadt umher irren.
Das Problem, man darf sie nicht einschließen oder die Notausgänge zu keiner Zeit verschließen.
Die Lösung ( und das ist jetzt kein Witz) direkt vor den Zimmertüren dieser Bewohner werden abends kreisrunde schwarze Teppiche ausgelegt.

Vor lauter Angst man könnte in das klar erkennbare und für sie real vorhandene schwarze Loch fallen, verlassen diese Menschen dann nicht mehr nachts ihre Zimmer!


[Beitrag von hifi_angel am 24. Nov 2014, 16:02 bearbeitet]
dudelmichel
Stammgast
#32 erstellt: 24. Nov 2014, 19:58

hifi_angel (Beitrag #31) schrieb:

die Notausgänge zu keiner Zeit verschließen.

Das sollte man in keinem Fall tun,es heißt ja nicht umsonst Notausgang
Ich sehe es jedenfalls als völlig sinnlos an über etwas zu diskutieren was nur der TO glaubt zu hören.
mfg Michael
DasDing)
Inventar
#33 erstellt: 24. Nov 2014, 20:47
Es gab mal vor ca. 2 jahren bei kabel eins abenteuer leben eine echt gute folge, da gings auch um hifi usw, da wurde an einer 30.000 euro teuren anlage,
bowers wilkins accuphase ect. Ein chinch kabel getestet, eine 1800! Euro teure luxusvariante gegen die 2 euro billigstrippen.
der Techniker hatte beide kabel an einer rieesen Oszilloskop wand und hat vermessen, der gemessen unterschied! War derart klein, das da kein klangunterschied zwischen beiden kabeln zu vernehmen war.

ich hatte vorher auch ein silentwire irgendwas, und hab jetzt normales kupfer 2x4mm und absolut kein unterschied hörbar, aber mein chef zb. Meint ja auch das sein 90euro teures hdmi kabel einen sichbar besseren kontrast liefert als ein normales.

ich hatte letzten ein Gespräch mit dem technischen leiter bei bowers wilkins in dortmund, wegen der neuen cm10s2, weil die meisten händler meinen, es gäbe deutliche klangliche unterschiede zwischen beiden lautsprechern, weil die neue eine marken innenverkabelung hat, van de hul? Und weil an der frequenzweiche etwas geändert wurde. Selbst ! Der technische leiter direkt von bowers und wilkins bestätigte, das es keinen hörbaren unterschied! Zwischen cm10 und cm10s2 gibt!

wenn mann wüsste das etwas neu ist hört sich das neue automatisch besser an, weil man automatisch schon im inneren mit diesem gedanken vergleichen geh5t, selbst ungewollt.

also, trotz! hochwertigere innenverkabelung bestätigt b&w das es keinen klangunterschied gibt!
8erberg
Inventar
#34 erstellt: 24. Nov 2014, 20:56
Hallo,

herrjee, in kaum einer Branche wird soviel gequirlter Mist gelabert wie im Hifi-Bereich.

Die aller-allermeisten Hersteller trauen sich nicht aus der Deckung um nicht den Fachhandel zu verärgern, der ja froh ist über das reichliche Zubrot durch aufgedrückte Kabel.

Aber hinter vorgehaltener Hand wird da schon gesagt, dass man das nicht gerne sieht, weil man dadurch in Voodoo-Nähe gebracht wird und ernsthafte Kunden dadurch vergrault werden könnten.

So war zumindest mal die Aussage eines damaligen Außendienstlers eines nicht kleinen deutschen Anbieters.

Peter
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 24. Nov 2014, 21:17
Hi,


visir (Beitrag #30) schrieb:
Man glaubt, einen Unterschied zu hören, obwohl gar keiner da ist.
Deshalb klingen ja auch silberne Verstärker heller, und schwarze dunkler.


meine Geräte sind alle schwarz u. die Kabel auch .. u. trotzdem klingt es eher hell.


Tja nun, es ist nicht so leicht die Autosuggestion zu eliminieren, auch dann wenn man sie kennt.
Aber man kann es üben ...

Zu dem Zeitpunkt als ich die Aderschaltung geändert hatte, war ich schon eine Zeit lang am üben.
Für mich ist so eine Änderung eine Sache von ca. 40 min
Wenn es mir nicht gefallen hätte, hätte ich die Änderung rückgängig gemacht.

Seitdem habe ich übrigens gar keine Lust mehr am weiter tüfteln, das ist sehr beruhigend.
Ich weiß, dass ich genügend rum "gespielt" habe u. bin zufrieden.

Und darauf kommt es im Endeffekt an.
Dr._Quincy
Stammgast
#36 erstellt: 24. Nov 2014, 22:15
Du musst Dir ja auch nicht einreden das Du Dir den Unterschied nur einbildest.

Wenn Du zufrieden bist, ist es in diesem Fall auch kein Problem einer Täuschung zu erliegen.
visir
Inventar
#37 erstellt: 25. Nov 2014, 16:02

DasDing) (Beitrag #33) schrieb:
Der technische leiter direkt von bowers und wilkins bestätigte, das es keinen hörbaren unterschied! Zwischen cm10 und cm10s2 gibt!


Ich kenne einen ehemaligen Sportverkäufer, dem die Schi-Lieferanten auch ganz offen gesagt haben, wenn an den neuen Schi-Modellen nur die Lackierung neu ist und sonst gar nichts. Und trotzdem haben sie sie den Kunden (insbesondere denen, die jedes Jahr das neueste Modell haben mussten) als besser verkaufen müssen....
CHICKENMILK
Inventar
#38 erstellt: 25. Nov 2014, 17:22
Wurde eigentlich jemals ein Beweis erbracht, warum rechtsgedrehte Milchsäure gesünder ist ?
------------------------------------------

Ich glaube ich mache jetzt wirklich mal einen Blindtest zwischen einer Wäscheleine und einem " High-End" Lautsprecherkabel.

LG,
Flo
Burkie
Inventar
#39 erstellt: 26. Nov 2014, 20:47
Ich denke, dass hängt mit dem Skineffekt zusammen, bei Bässen wird der Magnetstrom nach aussen verdrängt.
Versilberte Kabel verbessern wegen der besseren Leitfähigkeit den Bass dunkler.


[Beitrag von Burkie am 26. Nov 2014, 21:09 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#40 erstellt: 26. Nov 2014, 20:52

.JC. (Beitrag #1) schrieb:

ich möchte in diesem Thread bitte kein dummes Geschwätz lesen,


tja, ein frommer Wunsch, aber in diesem Forum natürlich komplett unmöglich

Was macht eigentlich an dummen Geschreibsel so viel Spaß,
dass man es einfach nicht lassen kann Burkie ?
Dr._Quincy
Stammgast
#41 erstellt: 26. Nov 2014, 20:56
Solange der Treadersteller Märchen erzählen darf ist es in meinen Augen kein Problem ein wenig dumm zu schwätzen.
Burkie
Inventar
#42 erstellt: 26. Nov 2014, 21:02
Vieleicht hängt das ja auch mit bisher unentdeckten neuen Effekten zusammen, z.B. mit magnetischem Überprechen zwischen Korngrenzen im Metallgefüge.
.JC.
Inventar
#43 erstellt: 26. Nov 2014, 21:03
Hast du mal Rotkäppchen in echt gesehen?
Meine Kabel oben kannst du sehen, deshalb hab ich 2 Fotos hochgeladen.

Das Problem mit dem Dummschwätzen ist: es wird idR nur gemacht um die Ideen
anderer Leute zu diskreditieren, während man selbst erst gar keine hat.

Ein durch u. durch armseliges Verhalten.
Burkie
Inventar
#44 erstellt: 26. Nov 2014, 21:04

.JC. (Beitrag #40) schrieb:

Was macht eigentlich an dummen Geschreibsel so viel Spaß,
dass man es einfach nicht lassen kann Burkie ?


Das kann ich dir nicht sagen, da ich so etwas ja gar nicht mache. Über deine Motivation kannst nur du selber etwas sagen.
.JC.
Inventar
#45 erstellt: 26. Nov 2014, 21:06

Burkie (Beitrag #39) schrieb:
.. wegen der besseren Leidfähigkeit ..


nun gut, dann trainiere ich an deinem Blödsinn eben meine Leidfähigkeit
immerhin auch etwas
Burkie
Inventar
#46 erstellt: 26. Nov 2014, 21:08
Vieleicht liegt es ja auch an der Kontaktspannung zwischen der Silberbeschichtung und dem Kupferkern?
Hat das überhaupt jemand schon untersucht...?


[Beitrag von Burkie am 26. Nov 2014, 21:10 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#47 erstellt: 26. Nov 2014, 21:10

.JC. (Beitrag #45) schrieb:

Burkie (Beitrag #39) schrieb:
.. wegen der besseren Leidfähigkeit ..


nun gut, dann trainiere ich an deinem Blödsinn eben meine Leidfähigkeit
immerhin auch etwas


Was soll diese Frechheit?
War das hier:

ich möchte in diesem Thread bitte kein dummes Geschwätz lesen,

denn nicht ein Wunsch von dir selber...?
Oder tust du deine eigenen Beiträge gar nicht selber lesen...?
Ohrenschoner
Inventar
#48 erstellt: 26. Nov 2014, 21:14
@TE :
schon mal dran gedacht mit einer möglichst neutralen Person nen Blindtest zu machen ????


[Beitrag von Ohrenschoner am 26. Nov 2014, 21:14 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#49 erstellt: 26. Nov 2014, 21:15
WArum Blindtest..?
Es ging doch nur darum, darüber zu reden.
.JC.
Inventar
#50 erstellt: 26. Nov 2014, 21:16
Du hast doch mit der Leidfähigkeit angefangen.
Ohrenschoner
Inventar
#51 erstellt: 26. Nov 2014, 21:17
Ach so, hab ich falsch verstanden...
dachte der TE wäre nicht der Autosuggestion erlegen....
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