Linn LK2 Einschalt Plopp, Einschaltgeräusch

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ferrytale
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Feb 2008, 05:26
Habe eine Frage zum Linn LK2. Ist der Einschalt-Plopp normal bei dem Verstärker, oder stimmt da was nicht. Habe etwas Angst um meine Lautsprecher und finde so ein Verhalten für einen "High End"-Verstärker recht Unangemessen.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Danke.
murcielago777
Neuling
#2 erstellt: 04. Feb 2008, 22:47
Hallo ferrytale,

beim LK2 ist die Antwort eindeutig JA; das ist bei diesem Verstärker "normal". Leider. Ich kenne mehrere LK2s von Freunden und dieses Phänomen zeig(t)en bisher alle. Soll natürlich nicht heißen, dass es vielleicht nicht doch irgendwo welche gibt, bei denen dieses Phänomen nicht auftritt....
Abhilfemaßnahme kann ich Dir dazu leider keine nennen, aber eine "Empfehlung" aus der Praxis: alle beteiligten Lautstärkeregler vor dem Einschalten auf Minimum stellen. Damit hält sich der Einschalt-Plopp auf einem einigermaßen Lautsprecher-verträglichem Minimum. Lautsprecher-Schäden in diesem Zusammenhang sind mir noch keine zu Ohren gekommen.

liebe Grüße aus Wien
Rillenohr
Inventar
#3 erstellt: 04. Feb 2008, 23:45
Nach meinen bisherigen Erfahrungen (als reiner Hobbyist, nicht als Berufs-Hifi-Techniker) gehen die meisten Einschaltgeräusche auf nicht entstörte Netzschalter zurück. Schalter sind Verschleißteile und erzeugen mit den Jahren immer größere Funken an den Kontakten. Mögliche Folgen sind die genannten Geräusche. Gute Geräte haben in der Regel Entstörkondensatoren am Schalter. Leider spart die Industrie häufig an derartig sinnvollen Zutaten.
Als Abhilfe würde sich der nachträgliche Einbau anbieten. Ein neuer Schalter wäre ebenfalls eine Möglichkeit.
bukongahelas
Inventar
#4 erstellt: 05. Feb 2008, 09:38
Ein NYTECH Verstärker (auch so ein Edel-Brite) hat dasselbe Verhalten. Liegt an dem fehlenden (angeblich klangverschlechternden) Lautsprecherschutzrelais, stattdessen Schmelzsicherungen im Lautsprecherkreis (mE noch schlechter,bei Erhitzung des Schmelzfadens ändert sich der Widerstand stromabhängig, Peaks werden komprimiert).
Ich habe die LS erst 10 sec nach PowerOn zugeschaltet, um den Plopp zu unterdrücken, im Prinzip dasselbe wie das fehlende LS-Relais gemacht hätte.
Der Entstörkondensator am Netzschalter fehlte auch.
Ich habe bis heute nicht verstanden, warum diese britischen Sparmodelle einen so highendigen Ruf haben.
Einfache Sparmassnahmen werden dem ahnungslosen Kunden als "puristischer Schaltungsaufbau" verkauft.
gruss
bukongahelas
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 05. Feb 2008, 14:32

bukongahelas schrieb:
Ich habe bis heute nicht verstanden, warum diese britischen Sparmodelle einen so highendigen Ruf haben.
Einfache Sparmassnahmen werden dem ahnungslosen Kunden als "puristischer Schaltungsaufbau" verkauft.

Der Highender / Audiophilister liebt es eben exotisch - je kleiner die Klitsche und je ausgefallener das Gerätekonzept, desto besser. Schon vor 30 Jahren wurden Geräte der "Großen" nur allzugern übersehen. Tja - wenn die Menschheit derart gern besch...en werden will, finden sich mit Sicherheit auch ein paar Freiwillige, die das tun. Bei Vinyldrehern ist es doch nicht anders; die Hai-Enten heutzutage wollen einem riemengetriebene Masselaufwerke als das Nonplusultra verkaufen - klar, 'nen guten Direkttriebler kriegst du als Dreimannfirma nicht hin.
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