HiFi oder Schrott?

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nullacht15/
Neuling
#1 erstellt: 29. Aug 2009, 11:55
Hallo Forum.- Fand im abrissreifen Haus auf dem Dachboden noch gut verpackt, ein paar HiFi-Teile. Als Leie machte ich den Test, ob wenigstens noch der Strom lief.... Und-tatsächlich taten die 2 Endverstärker [ Amplifier ] nach meinem Experiment noch ihren Dienst. Ein hinzugezogener "Spezi" identifizierte die Geräte als ein AUREX-Amplifier [Herdplatte!?] und ein FINEArt Grundig ( Amplifier ] V2.- Kann mir nichts darunter vorstellen. Hab in diesem Forum allerding mitbekommen, dass es sich zwar um nicht sehr bekannte, aber wohl doch um spezifische HiFi-Komponenten zudem sehr anfällige Teile handeln soll. Als schon älteres Semester benötige ich diese "Trümmer" schon nicht mehr.Was kann man damit noch machen...!?
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2009, 17:48
Hallo im Forum,

das sind beides super Teile. Aurex war die Edelserie von Toshiba.

Die Finearts-Reihe war (teilweise) die Edelserie von Grundig, quasi ein letztes Aufbäumen der deutschen Traditionsmarke gegen die Übermacht aus Fernost.


[Beitrag von Rillenohr am 30. Aug 2009, 07:55 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#3 erstellt: 29. Aug 2009, 18:50
Der Grundig FineArts V2 ist die untere (low-End) Serie von Fine Arts. An sich ein guter Verstärker, 2x 70W Sinus, geringer Klirrfaktor, aber einfaches Plastikgehäuse. In der Bucht wird er in einwandfreiem Zustand für etwa 70 EUR gehandelt.

Der Aurex ("Herdplatte" - wenn es der ist, der so aussieht, wie er heisst) ist ein ganz feines, immer gesuchtes Teil!

Gruss,
Reinhard
Sankenpi
Gesperrt
#4 erstellt: 29. Aug 2009, 23:02
Anfällig sind diese Teile allerdings überhaupt nicht.
HobbyPutz
Neuling
#5 erstellt: 01. Sep 2009, 19:59
Hallo Forum -

auch ich bin Besitzer eines 3-teiligen HiFi-Klassikers - einem Aurex SB A-10 samt Tuner und Kassettendeck

Leider ist mein Amplifier alles andere als nicht anfällig - - momentan ist wiedereinmal eine Endstufe defekt - messtechnisch ist nichts feststellbar, trotzdem wird die Endstufe des rechten Kanales heiss - im stby - das Lautsprecherrelais zieht natürlich auch nicht an.

weiss vllt jemand Rat - oder hätte wer vllt einen Schaltplan?

Gruß
HobbyPutz


[Beitrag von HobbyPutz am 01. Sep 2009, 20:05 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 01. Sep 2009, 20:25

HobbyPutz schrieb:
...messtechnisch ist nichts feststellbar...


Das heißt, die Ruheströme sind ok?
HobbyPutz
Neuling
#7 erstellt: 01. Sep 2009, 20:43
Die Ruheströme sind bei dem Vorstufentransi ca. 6mA und bei den Treibertransi ca. 10mA - allerdings bei den Endtransis viel viel zu hoch - deswegen auch die starke Wärmeentwicklung - zum arbeiten und messen habe ich momentan die Basis abgelötet -


[Beitrag von HobbyPutz am 01. Sep 2009, 20:44 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#8 erstellt: 01. Sep 2009, 20:52
Also, ich kenne das Gerät selbst nicht aus eigener Erfahrung, aber Ruheströme habe ich schon einige an anderen Teilen eingestellt.
Mir ist nicht klar, warum sich das nicht justieren lässt. Du sagst ja selbst, der Ruhestrom sei zu hoch.
Wie hoch isser denn?
Ich kenne selbst keinen Fall, wo etwas abzulöten ist, um die Endstufe einzustellen.
HobbyPutz
Neuling
#9 erstellt: 01. Sep 2009, 21:06
Hi, um nicht wieder ein Endstufen-Pärchen zu killen habe ich deren beide Basisanschlüsse abgelötet - somit keine Ansteuerung mehr - der Ruhestrom liegt bei 400mA -
Rillenohr
Inventar
#10 erstellt: 01. Sep 2009, 21:10
Und gibt es da kein Poti, um den Strom einzustellen?
HobbyPutz
Neuling
#11 erstellt: 01. Sep 2009, 21:18
Doch - aber mit dem 10 Ohm Poti erreiche ich nicht viel - ich denke da hats was anderes -
oldiefan1
Inventar
#12 erstellt: 01. Sep 2009, 22:14
Ruhestromtransistor defekt?

Oder ein Transistor des Differenzverstärkers defekt?

Sicher, dass nicht schon eine Kollektor-Emitterstrecke eines Endtransistors niederohmig geworden ist?

Gruss,
Reinhard
Blechdackel
Stammgast
#13 erstellt: 02. Sep 2009, 10:20
Also die kleinere Fine Arts Serie hat keine Plastikgehäuse, wenigstens die Rückwand und das dreiteilge Seitenteil(beide Seiten und Oberseite sind aus einem Stahlblechteil) sind aus Stahlblech. Bei der Vorderseite bin ich noch heute am Rätseln ist das Kunststoff oder etwas anderes.
stallion007
Stammgast
#14 erstellt: 02. Sep 2009, 12:28
Die Fronten der zweiten Fine Arts Serie sind zum Großteil Aluminium, meist schwarz oder farbig eloxiert. Nur die vorderen Ecken (rechts und links) und die Leisten mit den Tasten sind aus Kunststoff. Die Geräte der Serie sind bei den meisten Grundigfans zwar nicht sehr beliebt, was ihren Qualitäten keinen Abbruch tut. Der Fehler dabei ist nämlich der Vergleich mit ersten Fine Arts Serie, vergleicht man die Serie mit andren Geräte ihrer Zeit und Preisklasse, wie z.B. den kleineren Anlagen von Technics, scheindet die Serie gar nicht schlecht ab.
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