Kenwood KA 6000 kaputt?

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loplott
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Apr 2010, 17:05
Hallo,
Wenn ich meinen Kenwood Verstärker anschalte, läuft alles ganz gut, doch nach ca 2 Sekunden kommt aus dem rechten Lautsprecher ein dumpfes "bump", "bump"...

Was ist das?
Sankenpi
Gesperrt
#2 erstellt: 11. Apr 2010, 21:56
Und was noch? Ausfälle, Störungen dauerhafter Art??
semmeltrepp
Gesperrt
#3 erstellt: 11. Apr 2010, 22:12

loplott schrieb:
Hallo,
Wenn ich meinen Kenwood Verstärker anschalte, läuft alles ganz gut, doch nach ca 2 Sekunden kommt aus dem rechten Lautsprecher ein dumpfes "bump", "bump"...

Was ist das? :hail :hail



Marusha? Scooter?
loplott
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Apr 2010, 10:25
Also es ist so, als ob sich der Verstärker aufladen würde. Am Anfang sieht man die Membran des Lautsprechers lautlos hin und her schwingen (ohne Musik). Dann wird dieses Schwingen immer doller, bis es einen Ton gibt. Wenn man den Verstärker nun ausstellt, muss man erst einmal warten, bis er sich "entladen" hat. Wenn man ihn sofort wieder anstellt, beginnt er gleich zu knacken (ohne sich vorher aufzuladen).
Ausfallen tut er eigentlich nicht, die Musik läuf einfach weiter.
Wie gesagt passier das nur rechts und egal ob die Musik läuft, oder wie stark der Volume-Regler aufgedreht ist.

Es sind doch eher 10 Sekunden.


[Beitrag von loplott am 12. Apr 2010, 10:28 bearbeitet]
pelowski
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Apr 2010, 12:09
loplott schrieb:

Kenwood KA 6000 kaputt?

Was sonst - oder hältst du das für normal?

Lass ihn reparieren; ja ich weiß, du erwartest jetzt eine Ferndiagnose und die Anleitung, wie du das ganz schnell wieder hinkriegst.

Da du allerdings nicht die entsprechenden Messgeräte, SM, Kenntnisse hast, wird das nix.

Grüße - Manfred
loplott
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Apr 2010, 13:53
Ja, ich lasse ihn wohl reparieren.

Danke
loplott
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Jan 2011, 12:10
Nun er wurde "repariert" bzw. er ist nicht kaputt?
Ich habe ihn zu einem Laden gebracht, die meinten er sei nicht kaputt. Aber für mich ist das "bum" nicht normal. Schließ ich etwas falsch an?
HisVoice
Inventar
#8 erstellt: 28. Jan 2011, 14:24

loplott schrieb:
Nun er wurde "repariert" ................
. die meinten er sei nicht kaputt.


Das eine schließt das andere aus

Ist den der "Fehler" immer noch vorhanden ?
HisVoice
Inventar
#9 erstellt: 28. Jan 2011, 14:38

loplott schrieb:
Hallo,
Wenn ich meinen Kenwood Verstärker anschalte, läuft alles ganz gut, doch nach ca 2 Sekunden kommt aus dem rechten Lautsprecher ein dumpfes "bump", "bump"...

Was ist das? :hail


Stoooop
Jetzt ist mir klar was der TE meint !!!

Wenn das nur beim einschalten bzw beim ausschalten einmalig auftritt ,ist das der Umladevorgang der Siebelkos den man hört .......(der KA 6000 wie auch der KA 5000 und 4000 haben kein LS-Relais)
loplott
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Jan 2011, 15:20
Das passiert!
Ich habe für das Video einen einzelnen Tieftöner angeschlossen (sonst sind natürlich richtige Boxen dran).
Normalerweise dauert es ca. 2sek bis es anfängt zu schwingen, doch ich hatte ihn kurz vorher noch einmal an und deshalb schwingt er direkt nach dem Einschalten los.
Der Umladevorgang der Siebelkos ist wahrscheinlich der große "Knall" am Anfang.
HisVoice
Inventar
#11 erstellt: 28. Jan 2011, 16:03
OK .........

Da ist was faul ,so darf das nicht "aussehen" (nach dem einschalten ein kurzes Plop ist "normal" ein permanentes schwingen nicht

Auf jeden Fall nicht weiter mit LS betreiben ,und die "Werkstatt" die so was als normal bezeichnet ,defintiv nicht mehr konsultieren (ich hoffe die Rep hat kein Geld gekostet)

Jetzt heißt es messen ,mal schauen ob am LS Ausgang Gleichstrom anliegt alles was mehr als 10-50mV beträgt ,ist schädlich ,und es liegt ein defekt vor
loplott
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Jan 2011, 16:07
Schade, dabei ist der Kenwood so ein toller Verstärker.


[Beitrag von loplott am 28. Jan 2011, 16:07 bearbeitet]
hf500
Moderator
#13 erstellt: 28. Jan 2011, 19:49
Moin,
wahrscheinlich hat der defekte Kanal "Motorboating", es sieht jedenfalls so aus.
Motorboating ist das Schwingen von schlecht entkoppelten Verstaerkern. Anscheinend sind da Siebglieder in der Versorgung der Vorstufen des fehlerhaften Kanales nicht in Ordnung, so dass Betriebsspanungsschwankungen zum Aufschaukeln des Verstaerkers fuehren. Niederfrequentes Schwingen bedingt grosse Zeitkonstanten, die sind am ehesten in der Stromversorgung zu finden.

73
Peter
loplott
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Jan 2011, 09:12
Also (hab ich jetzt so verstanden) ist die Stromversorgung für den einen Kanal defekt. Aber dass müste ein Fachmann dann doch reparieren können.
loplott
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 02. Jun 2011, 18:19
Hi,
ist jetzt ein bischen her, dass hier was geschrieben wurde, aber vielleicht liest es trotzdem jemand.
Ich habe an dem Verstärker mal wieder ein bischen rumgespielt (also nicht innen drin, sondern von außen). Jetzt bin ich etwas verwirrt über meine neuen Kenntnisse, kann das jemand erklären? Also:
Am Verstärker lassen sich hinten Vorstufe und Endstufe auftrennen (Pre Out und Main In). Dann habe ich Pre Out an den Eingang eines anderen Verstärkers geschlossen und es klang alles super, ohne Schwingungen. Dann den Ipod in Main In und die Lautsprecher spielten einwandfrei meine Musik. Also ist weder Vorverstärker noch Endstufe wirklich kaputt. Sobald ich die beiden aber zusammenschließe kommt der beschriebene Effekt wieder. Das Schwingen tritt also nur auf, wenn Vor- und Endstufe zusammengeschlossen sind, sie können allerdings beide gleichzeitig arbeiten.
Dann habe ich sie trotzdem nochmal verbunden und durch Zufall einfach mal während der Verstärker spielte (mit Schwingen) den Low Filter gedrückt (das Gerät hat zwei Low Filter mit 40 und 80Hz und einen High Filter mit 8kHz)und das Schwingen verabschiedete sich. Also wenn mindestens einer der beiden Low Filter eingeschaltet ist, ist das Schwingen weg. Nach 1-2 Minuten kann man den auch wider abschalten, ohne dass das Schwingen wieder kommt.
Zum Test habe ich ihn ausgeschaltet und nach ca. 3 minuten wieder angeschaltet und das Schwingen kommt nicht wieder. Dann habe ich ihn abgeschaltet und nach ca. 1 Stunde wieder angeschaltet und da fängt er wieder an zu Schwingen.

Also kurz: Vor- und Endstufe sind heil, sie können gleichzeitig getrennt voneinander genutzt werden.
Low Filter verhindert das Schwingen und kann nach kurzer Betriebszeit auch wieder ausgeschaltet werden. Lange Ruhefasen verursachen beim Anschalten wieder das Schwingen.
Für mich ist das alles total unlogisch, hat dafür jemand eine Erklärung??
loplott
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 03. Jun 2011, 10:51
Und wenn ich ganz normal einen Equalizer einschleuse ist alles gut.
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