Marantz 2230 - Sansui 7070 - Fragen und Ursachenforschung

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Caern
Neuling
#1 erstellt: 25. Sep 2010, 16:24
Hallo!
Nachdem ich jetzt endlich mein Schaub Lorenz Musikcenter wieder hingekriegt hab, würde ich mich gern meinen neuen alten Verstärkern widmen. Da wäre einmal eben ein Sansui 7070, über den ich mich noch weiter informieren muss. Außerdem hab ich auch momentan physikalisch keinen Zugriff, er steht noch bei Mutti zuhause Die Frage, welche sich diesbezüglich stellt, ist, ob man diesen Sansui dem Marantz 2230 vorziehen würde? Rein von der Optik find ich den Marantz schöner, aber der Sansui ist einfach noch ein bisschen größer. Dazu kommt, dass er momentan - seit bestimmt 15 Jahren kaputt ist. Lohnt es sich also in den 7070er zu investieren und den überholen zu lassen? Ein Hobby Elektriker ist schon daran gescheitert, er hatte nicht genügend Zeit. Es fehlen auch teilweise die Drehknöpfe, also müsste man noch die ein oder anderen Ersatzteile beschaffen.
Nun zum Marantz 2230. Er war ca. die letzten 20 Jahre eingepackt in Bläschenfolie und eigentlich fast vakuumiert im Keller. Seit einem Jahr hatte ich ihn gelegentlich im Pokerzimmer in Betrieb und benutze ihn jetzt im ersten gemeinschaftlich bewohnten Eigenheim primär um Musik zu hören. Momentan leider noch keine Schallplatten, sondern nur digital über Klinke auf Cinch Kabel am Tape bzw. Aux Eingang.
Bis vor einer knappen Woche hat das sehr gut funktioniert, bis heute der linke Kanal abgesoffen ist. Nur noch die Höhen kommen ganz schwach. An beiden Ausgängen Remote und Main kommt nur aus der rechten Seite Ton. Wo fang ich an zu suchen, was ihm fehlt? Ich kenn mich leider nicht wirklich aus. Sprich, wenn euch was einfällt, was einfach zu machen wäre, wäre ich euch sehr dankbar!
Ansonsten wäre ich auch froh wenn ihr mir Geschäfte - entweder im Raum Augsburg oder Rosenheim - empfehlen könnt, in die ich die Verstärker zum überholen und reparieren bringen könnte!
Eine letzte Frage hab ich noch! Ich habe zwei Lautsprecher bekommen, von denen absolut keine Daten vorhanden sind und ich nciht weiß, ob ich die überhaupt an den Marantz hätte anschließen dürfen. Es sind selbstgebaute Standboxen von denen ich jetz gern die Impendanz rausfinden würde. Gibts irgendeine Möglichkeit?
Vielen Dank für eure Hilfe
Gruß aus Ro,
Chris
Sankenpi
Gesperrt
#2 erstellt: 25. Sep 2010, 22:40
Auf den Chassis der LS sollte die Impedanz auch stehen...

Wenn Du Dich gegen den 7070 entscheidest: gibst Du den 7070 dann ab? Ich hätte Interesse, da meinem auch noch etliches fehlt.
Caern
Neuling
#3 erstellt: 26. Sep 2010, 14:12
Mit Chassis meinst du wahrscheinlich nicht das Holzgehäuse oder? Da steht nix drauf... ich weiß nich genau, ob ich die LS einfach nach vorne ausbauen kann, vielleicht sollt ich das versuchen Vorsichtig geht immer!
Jaaaahaha, eigentlich würd ich den 7070 ungern abgeben, wenn ich ihn für nicht allzuviel Geld weder herrichten könnte! Ich hab mich schon bei ein paar Werkstätten wie good old hifi umgeguckt, aber leider wenig Anhaltspunkte zu Preisen gefunden, oder wie die Preise ermittelt werden. Ihr wisst das doch bestimmt, was eine Gereneralüberholung so kosten kann, oder? Mal abgesehen von den Ersatzteilen
Grüße, Chris
Sankenpi
Gesperrt
#4 erstellt: 26. Sep 2010, 14:17
Chassis nennt man die einzelnen Lautsprecher/Treiber- Hinten auf den Magneten sollte auch eine Bezeichnung stehen.

Die Knöpfe vom 7070 werden schwierig zu besorgen sein.

Generalüberholung inkl. Transport sollte etwa "um" 200,- kosten. Als grober Anhaltspunkt.
Ob er Dir das wert ist, mußt Du alleine entscheiden. Und diese Arbeitsleistung ist nicht zu teuer.
Caern
Neuling
#5 erstellt: 26. Sep 2010, 16:08
Also, vielen Dank erst mal! Du hattest Recht, auf den Magneten steht hinten überall die Bezeichnung drauf. Jetz stehe ich allerdings vor dem Rätsel wie die alle geschaltet sind. Die Hoch- und Tieftöner sind mit 8 Ohm, die Mitteltöner mit 4 Ohm Impendanz bezeichnet. In Reihe geht wohl nicht, 20 Ohm wäre sehr krass. 2 Ohm find ich allerdings auch etwas wenig, oder is das gut? Laut diesem Thread im Forum hab ich das jetz berechnet für Reihen- und Parallelschaltung. Müssten nicht eigentlich noch irgendwo Weichen verbaut sein, die das Signal vom Verstärker aufteilen?
Um zur eigentlichen Frage zurückzukommen Was haltet ihr denn generell vom 7070? Und im Vergleich zum Marantz 2230? Ich find so wenig Info zum 7070, nur zum 8080 und 9090...
Grüße, Chris
Sankenpi
Gesperrt
#6 erstellt: 26. Sep 2010, 16:15
Der 7070 ist eine ganz andere Leistungsklasse - und um Längen besser als der Marantz.
Aber der Marantz hat natürlich seine glühenden Verfechter. Muss man mögen, den etwas vollen Sound.
Der Sansui ist hingegen recht neutral, schnell und mit einem tollen Tuner ausgerüstet. Ich habe die gesamte Baureihe - da gilt es schon den 5050...
ruesselschorf
Inventar
#7 erstellt: 26. Sep 2010, 17:03
Hallo,

zum Marantz 2230, möglicherweise liegt da nur ein Kontaktfehler vor. Betätige mal die Tape-Monitor-Taste 20 bis 1000 mal. Alternativ, schlies mal eine Tonquelle an den Tape- In oder 'Play' Eingang an, schalte auf Tape Monitor, gehen dann beide Kanäle?
Wenn das Nichts bringt, entferne mal die Beiden Brückenstecker am Pre-out --- Main-In, verbinde nun die pre-outs per RCA Kabel ÜBER KREUZ mit den Main-ins, bleibt der Fehler im selben Kanal, liegts an der Endstufe, wandert der Fehler zur anderen Seite ist was im Vorverstärker faul.

Gruß, Helmut
Caern
Neuling
#8 erstellt: 27. Sep 2010, 11:09
Hallo!
Vielen Dank Helmut! Momentan funktioniert er wieder gut! Ich hab die Tape Monitor Taste ein paar Mal gedrückt und hoff jetzt, dass er nicht nach einer Stunde Musik wieder den Geist auf gibt! Er hat ja nicht auf einen Schlag aufgehört und nichtmehr getan, sondern erst nach einer Zeit Belastung. Ich hoff das macht bei der Diagnose keinen großen Unterschied?!
Sankenpi, dein Post war auch sehr aufschlussreich! Vielen Dank! Den Sansui werd ich dann wohl mal zum Überholen nach Regensburg schickern. Neue Verstärker kosten auch nicht weniger und taugen mir dafür nur weniger
Gruß, Chris
pelowski
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Sep 2010, 11:17

Caern schrieb:
... Müssten nicht eigentlich noch irgendwo Weichen verbaut sein, die das Signal vom Verstärker aufteilen?...


Ja, selbstverständlich!

Wenn das nicht der Fall sein sollte, sind die Kisten auf jeden Fall Schrott - allerdings können sie das auch mit FW sein.

Grüße - Manfred
Caern
Neuling
#10 erstellt: 27. Sep 2010, 11:32
Hi Manfred,
leider is mir die Abkürzung FW nicht geläufig. Kann man denn eine Aussage über die Gesamtimpendanz treffen ohne viel über die Weichen zu wissen?

der Marantz läuft noch immer gut
Sankenpi
Gesperrt
#11 erstellt: 27. Sep 2010, 11:41
Ich nehem an, er meint Frequenzweichen...
pelowski
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Sep 2010, 14:59

Caern schrieb:
Hi Manfred,
leider is mir die Abkürzung FW nicht geläufig. Kann man denn eine Aussage über die Gesamtimpendanz treffen ohne viel über die Weichen zu wissen?...

Hallo,

Nein, wenn man die Weiche nicht kennt, noch nicht einmal weiß, ob überhaupt eine solche verbaut wurde.

Man muss ja auch wissen, dass die Impedanz immer über der Frequenz mehr oder weniger stark schwankt. Wobei vor allem die Minima wegen der Verstärkerbelastung interessieren.

Sankenpi nahm richtig an.

Grüße - Manfred
Caern
Neuling
#13 erstellt: 02. Okt 2010, 19:31
So, nach ausgiebigen Tests läuft der marantz immer noch gut, vielen dank für den doch sehr simplen Tip!
bezüglich der LS werd ich drauf vertrauen, was ich über den verstärker, auf einem datenblatt gelesen hab. Er verträgt 4 und 8 Ohm.
Vielen Dank an alle!
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