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HybridAmp und TransistorAmp von High-Amp.de für Kopfhörer von Stax

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Beitrag
Cucera
Stammgast
#1011 erstellt: 25. Jun 2013, 07:26
Gratuliere ich habe die schwere Geburt auch verfolgt, da das mein nächstes Pojekt werden soll.
Sathim
Inventar
#1012 erstellt: 14. Jul 2013, 18:35
200-13-002019

200-13-002020

200-13-002021

200-13-002022

Hier mal ein paar Fotos "meines" Highamps - gemacht von seinem neuen Besitzer.

Wie geht es bei den anderen voran?
nemo_
Hat sich gelöscht
#1013 erstellt: 17. Jul 2013, 05:59
Hallo,

ich möchte mich nun auch in den nächsten Monaten dem Thema TransistorAmp widmen und hoffe damit das leidige Thema welcher Stax Amp zu welchen Stax KH ad acta legen zu können :-) Da ich bisher leider nur über rudimentäre E-Technik Kenntnisse verfüge (Grundlagen, Löttechnik) einige "blöde" Fragen als Anfänger:

Sind außer einem Multimeter zusätzliche Messgeräte notwendig?
Ist die Version V4 die aktuellste?
Gibt es eine aktuelle Teileliste mit Bezugsquelle?
Ich würde gern XLR und RCA Eingänge verbauen, dies scheint wohl sinnvoll/möglich da der Amp vollsymmetrisch aufgebaut ist oder?

Vielen Dank für eure Hilfe!


[Beitrag von nemo_ am 17. Jul 2013, 06:01 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#1014 erstellt: 17. Jul 2013, 16:37
1. Du brauchst nur ein ordentliches Multimeter.
2. V4 ist die aktuellste veröffentlichte Version, allerdings sind wohl weitere in Arbeit
3. Ich kann dir eine Teileliste schicken, die für die meisten Teile Bezugsquellen enthält
4. Beides möglich, Schemata für Umschalter findest du im Netz

Generell würde ich dir aber raten, dir die Sache gut zu überlegen.
Ich hatte bei meinem Aufbau eine Menge Pech und habe auch ein paar Fehler gemacht.
Ohne gute elektrotechnische Kenntnisse kommt man dem aber dann sehr schwer bei.

Ansonsten ist die Schaltung aber sehr robust
nemo_
Hat sich gelöscht
#1015 erstellt: 17. Jul 2013, 17:39
Hallo,

danke für die Info! Ja das mit den E-Technik Kenntnissen ist mir bewusst und ich bin echt am überlegen ob ich die Sache wagen soll, die Alternative wäre sicherlich für viel Geld ein Gerät bauen zu lassen. Auf der anderen Seite kann ich aber zur Not einen verwandten E-Techniker fragen und habe neben dem Endprodukt auch ein Interesse an der Umsetzung des Projektes sowie in den nächsten Monaten etwas Zeit.

Für die Teileliste wäre ich Dir natürlich dankbar!


[Beitrag von nemo_ am 17. Jul 2013, 17:40 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#1016 erstellt: 17. Jul 2013, 17:49
Du solltest die Schaltung auf alle Fälle deinem Verwandten/Bekannten vorher mal zeigen
und ihn fragen, ob er sich zutraut, da Fehler zu suchen oder zu beheben.

Bei meinen Probleme konnte ich nur Andreas Rauenbühler selbst fragen.
Er hat mir zwar auch immer schnell weitergeholfen, aber per Ferndiagnose ist
das schon oft sehr sehr schwer.

Wie gesagt, mit den fertigen Layouts im Netz und der Teileliste ist der Schwierigkeits
grad nicht so extrem hoch - Probleme gibt's halt nur, wenn es Probleme zu lösen gilt

Was die Kosten angeht - die sind auch ohne jemanden, der dir noch Stunden berechnet
nicht ohne. Ich kann meine Liste ja nochmal durchgehen, aber es läpptert sich ganz
schön was zusammen. (Trotzdem ein Witz im Vergleich zu den Stax Preisen!)
Sathim
Inventar
#1017 erstellt: 12. Aug 2013, 12:16
Wie ist der aktuelle Stand bei den den high-amp - Bastlern?

Gibt's was neues?
Bin gespannt auf die neuen Amps, die entstehen werden
kathala
Schaut ab und zu mal vorbei
#1018 erstellt: 02. Okt 2013, 22:10
Meine Eindrücke des Highamps

Nun schreibe ich doch. Ich bin das Schattentier, für das Sathim den Highamp aufgebaut hat; anfangs sollten es zwei werden, einer für ihn selbst und einer für mich. Das war im Sommer letztes Jahr, und im Sommer dieses Jahres kam ein Paket. Was drin war, seht Ihr auf den Bildern.
Ziemlich lang habe ich dann gezögert, meine Eindrücke hier wiederzugeben. Weil zum Highamp schon so viel gesagt wurde. Weil ich eh schon so viel Zeit mit Schreiben verbringe in meiner Arbeit, obwohl ich eigentlich lieber andere Sachen machen würde. Und weil ich es anmaßend finde, derlei rezensierend aus dem Schatten zu treten.
Aber die Begeisterung hat doch obsiegt. Die für Andreas Rauenbühlers Schöpfung. Und die für Sathims große Leistung, die er da vollbracht hat, technisch und mechanisch, sie umzusetzen. Und die auch auf diesem Weg gewürdigt sei.


Die Rede ist also vom Transistoramp in Version 4, mit einem XLR-Eingangspaar und zwei (umschaltbaren) Stax-Pro-Ausgängen, sodass zwei Menschen hören können oder ein Mensch zwei Kopfhörer betreiben ohne Umstecken. Gegen ein weiteres Eingangspaar, zu dem umgeschaltet werden könnte, habe ich mich entschieden, nachdem Sathim Bedenken hatte, dass eine solche Umschaltung die Soundqualität beeinflussen könnte. Das war mein Anspruch: der beste mögliche Sound.

Die Bühne ist grade noch diesseits von endlos breit; Stax-typisch sitzt man aber drauf statt davor. Mittendrin statt nur dabei eben. Das ist wohl eine Eigenheit der Staxe (und für sich genommen ein Manko, wie ich finde), doch die Präzision, die man dafür kriegt, macht sie wett. Wer den oo7 Mk 1-Kopfhörer an Stax-Verstärkern gehört hat, wie ich zuvor, weiß, mit welcher Präzision er jedes Instrument in den Raum staffelt – auch wenn dieser Raum nur zwei Quadratmeter groß ist. Offenbarung: nicht der Kopfhörer macht diesen Raum zwei Quadratmeter groß, sondern der oo7t-Verstärker, den ich seither hatte. Nun, am Highamp, ist der Raum fast endlos. Die Instrumente können atmen, klingen wie rechtzeitig dekantierter Rotwein.

Stimmen: so wenig stand noch nie zwischen Aufnahme und Realität. Der 5o7 bringt Stimmen gut rüber, doch im Vergleich mit dem oo7 Mk 1 klingt er einfach mehr nach Konserve. Das gilt am Highamp unverändert. Nur ist der Abstand zur Realität kleiner geworden. Dazu sei aber gesagt, dass ich Instrumentalhörer bin und selbst beim Hören von Gesangsstücken eher den Instrumenten folge. Andere Ohren mögen mehr Hörtraining bei Stimmen haben.

Kja und also die Instrumente. Keine CD, die ich mit dem Highamp gehört hätte, auf der nicht mindestens ein neues Instrument hervortrat, auch auf sattsam bekannten, das bisher irgendwo im Hintergrundbrei versumpfte. Mit, das ist das Begeisternde, völliger Natürlichkeit. Der Highamt schält Details nicht raus, forciert nicht Differenzierung wie so viele andere. Das Instrument ist plötzlich einfach da. Ganz selbstverständlich, wie eine Spinne an der Wand.
Der Highamp stellt alles mit Selbstverständlichkeit hin, ohne aufgesetzt zu klingen. Was oft begeistert. Manchmal aber auch fast gelangweilt-versnobt daherkommt. Der oo7t-KHV schafft in etwa den Sound eines Schulorchesterleiters, der manchmal überfordert wirkt beim Versuch, einem Klangbrei Nuancen zu geben. Der Highamp dagegen ist ein Dirigent von Gottes Gnaden, der drei selbstverständliche Handbewegungen macht und alles im Griff hat. Bei weniger komplex produzierten Aufnahmen klingt dabei mithin ein Hauch Snobismus mit, das erlauchte Gerät mit so etwas mondänem wie etwa dem Electric Light Orchestra zu langweilen.
Doch zugleich ists einfach ein Pläsir, derlei in die Tiefe der Aufnahmen zu steigen à la Ah, mit Schremmelgitarre und ein bisschen Streicherei also wird diese Wall of Sound gemacht.

Dabei ist der oo7t durchaus nicht schlecht! Erst im Vergleich aber wird deutlich, was noch möglich ist. Was vor allem der Kopfhörer noch zu leisten fähig ist.
Und, ganz entscheidend, die Performance ist konstanter. Der oo7t klingt mal begeisternd, mal schrecklich und oft durchschnittlich. Im Idealfall klingt er phänomenal. Anders zwar als der Highamp, dichter und mit engerer Bühne, aber auch süffiger, was vor allem bei Röhren- und Analogaufnahmen euphorisiert. Bei digital Produziertem liefert er Dienst nach Vorschrift, mehr nicht. Doch wann dieser Idealklang eintritt, mag von Momentstimmungen der Ohren abhängen oder von voodoonahem „sauberem“ Wochenendstrom oder von besserer Kühlung des Hörraums im Winter (auch davon haben andere Besitzer geschrieben) oder von sonst etwas. Ich finde es ziemlich nervig, die Geräte vorzuwärmen, mich hinzusetzen, die Augen zu schließen - und mal den Flug in andere Sphären zu kriegen, und beim nächsten Mal alten Klangbrei aus überlagerten Kartoffeln.
Schwankungen höre ich zwar auch beim Highamp, aber sie sind deutlich geringer. Und das Niveau der Performance ist höher, auch an den weniger euphorisierenden Abenden.

Die Lautstärke ist zum ersten Mal realistisch. Oder umgekehrt, Differenzierung in der Darbietung auch bei realistischer Lautstärke noch gegeben – ganz anders als am oo7t, wo ab Stufe 3 (von 1o) es zwar lauter, aber immer sumpfiger und detailloser wird.

Das Frequenzspektrum: es fehlt einfach nichts. Kaum eine Darbietung, sei es via Kopfhörer oder Lautsprecher, der nicht irgendwo im weiten Bereich der Mitten was fehlte, oder die zu viel von etwas hätte, zumeist Bässe oder Höhen.
Bässe und Höhen nun sind bei weitem nicht so ins Gesicht geschlagen vordergründig wie bei den dynamischen Kopfhörern, die ich kenne (wobei mindestens die Zurückhaltung in den Höhen auch am oo7 Mk 1 liegt - zugleich finde ich etwa die Höhen des 5o7, nicht nur im direkten Vergleich, überzeichnet). Der Sound ist stimmig. Weder vermisse ich was, noch ist etwas zu viel (vor allem zu helle Höhen finde ich schnell überzogen). Alles klingt natürlich. Das ist wie behutsam im Topf auf genau die richtige Temperatur aufgewärmtes Essen – eine Mikrowelle kriegt es heißer, heißer als es je gekocht wurde. Aber eben, das ist nicht natürlich. Man verbrennt sich nur die Zunge.
Mehr noch: die oo7 Mk 1-Highamp-Kombo gibt die Klangsignatur jeder CD wieder. Auf eine subtile Weise, wie auch der oo7t es nicht tut. Eine Trommel etwa klingt nicht nur nach Trommel. Die eine Abmischung betont den Anschlag, die andere den Körper, die dritte den Nachhall, auch wenn alle drei Künstler dieselbe Trommel benutzt haben mögen. Der Highamp lässt jederzeit wissen, er, der leicht versnobte Maestro, könnte alles drei darstellen. Aber er nimmt sich zurück und bringt nur das, was der Künstler uns hören lassen wollte.

Und diese Tiefe! Bässe sind trocken und präzis. Doch mitnichten technisch-transistorig clean. Der Klang ist warm, auf höchst angenehme Weise warm. So, als hätte man einem Röhrengerät den breiten, süffigen Rotweinsound ausgetrieben und diese andere Röhrenkomponente drin gelassen: Organität.
Ja und überhaupt, die Abbildung. Dieser Realismus. Mit dem oo7 Mk 1 am oo7t konnte ich zum ersten Mal das physische Anschlagen einer Trommel hören. Man hört nicht nur den Klang, den die Trommel erzeugt. Man hört den winzigen Holzkopf des Stocks auf das Fell treffen. Mit dem Highamp nun kann man gar hören, wie dick das Fell ist und wie hart das Holz. Eine Gitarre hat nicht nur eine Klangsignatur, die uns bei guten Kopfhörern verrät, welche es ist. Am Highamp hört man, wie stramm die Saiten gewickelt sind und welche Farbe der Korpus hat.
Das mag natürlich auch an der hochwertigen Kette liegen. Ein Audionet Art G3 CD-Player mit EPS-Präzisionsnetzteil füttert unübertroffen organischen, detaillierten Sound via XLR.


Und fehlt mir was, bei aller Euphorie?
Es gibt diese großartige Aufnahme von Turandot von Zubin Mehta. Mit dem oo7t ist es, wenn er mal Lust hat, ein orgiastisch-kathartisches Erlebnis, das Ende des ersten Akts zu hören. Hat er keine Lust dagegen, klingt es wie Schulorchesterbrei. Beim Highamp geht es luftiger, präziser zu. Aber auch geordneter. Darüber fehlt mir oft dieses Gewaltige. Der Highamp macht Musik. Der oo7t macht Emotionen. Leider viel zu selten, aber wenn er gut drauf ist, macht er Emotionen. Ein paar mal werde ich mir das Stück wohl noch anhören müssen, bevor ich mich entscheiden kann, den oo7t endgültig wegzugeben.
Und dann wäre da noch was anderes: ein Vergleich zum BHSE an der gleichen Kette. Nur um mich wundern zu können, warum jemand sechstausend Euro ausgibt, wenn er auch einen Highamp haben kann.
Cardreader
Ist häufiger hier
#1019 erstellt: 04. Okt 2013, 13:24
Vielen Dank für den klasse Bericht!
Damit hast du den Highamp V4 entgültig in den Hifi-Himmel gehoben, wo er sicherlich auch hingehört.
high-amp
Ist häufiger hier
#1020 erstellt: 07. Okt 2013, 11:07
Vielen Dank kathala für diese ausführliche und detailierte Rezension. Die werd ich mir ausdrucken und einrahmen.
high-amp
Ist häufiger hier
#1021 erstellt: 25. Okt 2013, 15:11
Hat zufällig jemand Interesse an einem Hybridamp V4?
Ich habe meinen ersten Hybrid V4 gebaut und an einen Käufer nach Den Haag verschickt. Nach langer Vergleichsorgie mit anderen Verstärkern in Kombination mit dem SR007 MK1 und mit dem Sennheiser HD800 hat er sich jetzt doch für den HD800 entschieden und will seine Stax Combo jetzt wieder verkaufen. Für den Hybrid will er 1100 Euro haben, für die Combo (Hybrid V4 + SR007 MK1) 2500 Euro. Er wäre aber auch bereit zu handeln bei Kurzentschlossenen. Der Verstärker hat XLR und RCA-Eingänge und eine schwarze Front mit zwei Pro-Kopfhörerbuchsen.

Ich bin noch nicht dazugekommen den Hybrid V4 auf meiner Homepage online zu stellen, das werde ich demnächst nachholen. Bezüglich Auflösungsvermögen steht er jetzt auf einer Ebene mit dem Trasistoramp V4.

Wenn Interesse besteht schickt mir ein pm, dann kann ich vermitteln.

hybrid4hybrid4_backhybrid4_inside


[Beitrag von high-amp am 25. Okt 2013, 15:37 bearbeitet]
high-amp
Ist häufiger hier
#1022 erstellt: 28. Okt 2013, 14:58
Kommando zurück!
Der Verkäufer hat jetzt doch die Vorzüge dieser Combo erkannt und will sich das mit dem Verkauf erst nochmal überlegen.
ZeeeM
Inventar
#1023 erstellt: 30. Jun 2014, 18:49
Mal aus der Versenkung holen .. Weiss Jemand wo man einen Platinensatz für den akutellen Transistoramp bekommt?
Als Einzelexemplare anfertigen lassen ist dann doch ein bisschen teuer.
Sathim
Inventar
#1024 erstellt: 30. Jun 2014, 21:30
Wenn dann höchstens über Andreas Rauenbühler selbst.
patkaa
Neuling
#1025 erstellt: 03. Apr 2015, 12:41
hallo, ich bin auf der Suche nach einem Rauenbühler KHV, hat jemand eine Idee dazu?


Frohe Ostern
Klaus
civicep1
Inventar
#1026 erstellt: 13. Dez 2015, 13:33

rille2 (Beitrag #26) schrieb:
...
Die KH-Buchse gibt es in zwei Ausführungen:

[...]



Die zweite kostet zwar 9,95 EUR netto (die erste 3,81 EUR netto), macht aber einen wesentlich stabileren Eindruck. ...


Hi. Wo bekomme ich die zweite Version bestellt?

Erstere gibt's ja beim RS.

Danke und Gruß
rille2
Inventar
#1027 erstellt: 13. Dez 2015, 14:29
Nimm lieber die: http://www.ebay.de/i...DnuUiU6HNF07hNqvShUQ.Dei hat deutlich bessere Kontakte.
civicep1
Inventar
#1028 erstellt: 13. Dez 2015, 14:37
Hatte jetzt diese hier gefunden und gekauft:

http://m.ebay.de/itm/181949412846

Grüße


[Beitrag von civicep1 am 13. Dez 2015, 14:41 bearbeitet]
rille2
Inventar
#1029 erstellt: 13. Dez 2015, 20:12
Zu der schwarzen kann ich nichts sagen, ich habe bisher nur die weiße Buchse gehabt und die ist sehr gut. Es scheinen ja aber die gleichen Kontakte zu sein.
Trance_Gott
Inventar
#1030 erstellt: 17. Mai 2016, 13:20
Ich bin auf der Suche nach einem Rauenbühler HybridAmp (bevorzugt V4). Wer einen verkaufen möchte kann sich per PN bei mir melden.
high-amp
Ist häufiger hier
#1031 erstellt: 21. Jun 2017, 13:48
Falls noch jemand auf der Suche nach einem Hybridamp ist, momentan habe ich einen V7 im Angebot.

Angebot Alpha Centauri V7
babayaga
Ist häufiger hier
#1032 erstellt: 03. Jul 2017, 11:13
So ein Ärger, da bin ich leider zu spät gekommen. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber falls doch noch jemand einen Alpha Centauri abzugeben hat, ich wäre interessiert.
babayaga
Ist häufiger hier
#1033 erstellt: 05. Jul 2017, 11:43
Habe gerade erfahren, daß high-amp doch noch den einen oder anderen Alpha Centauri bauen wird. Immerhin, ich stehe jetzt auf der Warteliste.
babayaga
Ist häufiger hier
#1034 erstellt: 20. Jul 2017, 10:05
Gerade entdeckt: Einen Vergleich von drei Verstärkern der Superlative: Paltauf Stax Amp, kgsshv und Alpha Centauri V7

http://www.open-end-music.de/vb3/showpost.php?s=e2fb5fdbc4ba08a25b65774834f4fd4e&p=244850&postcount=892
high-amp
Ist häufiger hier
#1035 erstellt: 18. Sep 2017, 13:29
Einen Sirrah habe ich derzeit bei audio-markt im Angebot.
Sirrah

Reduziert man die Betriebsspannung erhöht sich die Auswahl der in Frage kommenden Endstufentransistoren. Der 2SC2752 erweist sich als Transistor mit hervorragenden audiophilen Eigenschaften. Mit nur 7mA Bias-Strom hat dieser das gleiche klangliche Potential wie z.B. der 2SC3676 mit 15mA. Mit nur 30W Leistungsaufnahme spielt der Sirrah klanglich auf dem selben Niveau wie der Sirius, die Auflösung ist sogar noch einen Tick besser. Wer also nicht gerade sehr laut Musik hört wird mit dem Sirrah ganz auf seine Kosten kommen. Weitere Infos auf high-amp
babayaga
Ist häufiger hier
#1036 erstellt: 25. Okt 2017, 14:04
Zum Wochenende ist es soweit, dann bekomme ich endlich den Alpha Centauri. Bin ja echt mal gespannt. Falls Interesse besteht kann ich etwas dazu schreiben.
silke.wein
Ist häufiger hier
#1037 erstellt: 02. Nov 2017, 13:23
Also ich hätte Interesse an einem kurzen oder auch ausführlichen Feedback zum Alpha Centauri.
babayaga
Ist häufiger hier
#1038 erstellt: 04. Nov 2017, 13:13
Der Alpha Centauri ist letzten Samstag bei mir eingetroffen. Rein optisch ist das spartanische Design sicher nicht jedermanns Sache, hier sehe ich noch Potential für Optimierung, ist für mich aber zweitrangig. Der Innenaufbau macht einen ordentlichen und soliden Eindruck, ein großzügig dimensionierter Trafo liefert die benötigte Leistung. So richtig ins schwärmen kommt man aber wenn man ihn gehört hat. Mittlerweile habe ich ausführlich am SR-007 MK1 getestet. Als Quelle dient mir ein modifizierter TEAC VRDS 25X. Es ist mir schwer gefallen etwas zu finden das mir an diesem Verstärker nicht gefällt. Vielleicht daß die oberen Bässe/unteren Mitten etwas betonter sind, während die Höhen dezenter rüber kommen. Allerdings alles noch im grünen Bereich. Bei akustischem Material ist die Betonung im oberen Bassbereich sogar vorteilhaft, fließt hierduch eine Portion Wärme in das Klangbild ein.
Sehr beeindruckend dieTransparenz und Klarheit über die gesammte Bandbreite. So klar und rein wie ein frischer Gebirgsbach. Steigt man von einem Stax SRM-007T auf den Alpha Centauri um ist es so als lüfte man einen Schleier. Instrumente werden sauber von einander getrennt und stehen klar im Raum.
Der Bass ist druckvoll, trocken und tief. Ich meine wirklich TIEF. Da sind plötzlich Töne von ganz unten da die ich vorher nie gehört hatte. Bei höheren Lautstärke kann es schon mal passieren daß man davon Gänsehaut bekommt.
Und die Räumlichkeit! Da werden die Instrumente im Raum abgebildet daß man fast versucht ist danach zu greifen. Mit einer Leichtigkeit und Lockerheit werden selbst bei großen Orchestern die einzelnen Instrumente getrennt und ihrem Platz auf der Bühne zugewiesen.
Für mich ohne Zweifel ein Verstärker der alles bisher gehörte hinter sich lässt und den Hörgenuss in eine andere Klasse anhebt. Korrektur, nicht eine andere Klasse, eine andere Welt. Und das zum Preis von 1500 Euro!
Die Kritik im open-end Forum kann nicht wirklich nachvollziehen, insbesondere die Kritik am Bass. Aber vielleicht muß man dazu auch den Paltauf gehört haben um das nachvollziehen zu können.
high-amp
Ist häufiger hier
#1039 erstellt: 05. Nov 2017, 12:17

Die Kritik im open-end Forum kann nicht wirklich nachvollziehen, insbesondere die Kritik am Bass. Aber vielleicht muß man dazu auch den Paltauf gehört haben um das nachvollziehen zu können.


Du hast die Version 7.5, im open-end Forum wurde die Version 7.0 beurteilt. Ich gebe zu daß mich die Kritik am V7 etwas gewurmt hatte. Daraus ist dann der V7.5 entstanden mit tieferen, druckvolleren Bässen.
silke.wein
Ist häufiger hier
#1040 erstellt: 06. Nov 2017, 18:01
Danke für das Feedback. Wäre überrascht gewesen wenn das Feedback negativ ausgefallen wäre nachdem ich die anderen Beiträge zu den Verstärkern von high-amp gelesen habe. Den Alpha Centauri würde ich auch gerne mal hören. Schätze aber die Chancen hierzu stehen eher schlecht.
high-amp
Ist häufiger hier
#1041 erstellt: 07. Nov 2017, 11:51

Den Alpha Centauri würde ich auch gerne mal hören. Schätze aber die Chancen hierzu stehen eher schlecht.


Ich denke das lässt sich arrangieren. Schick mir mal eine Mail.
silke.wein
Ist häufiger hier
#1042 erstellt: 23. Nov 2017, 19:32
Ich hatte jetzt die Gelegenheit den Alpha Centauri zu hören und kann die Ausführungen von babayaga nur bestätigen. Es ist schon atemberaubend mit was für einem Detailreichtum der Verstärker daher kommt was das Hören zu einem ganzkörperlichen Erlebnis macht. Da müssen sich die Stax-Verstärker weit hinten anstellen, auch Malvalve und Co. haben da nichts mehr zu melden.
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1043 erstellt: 02. Dez 2017, 23:43
Nabend zusammen
Ich bin dabei den Alpha Centauri V6 aufzubauen die beiden Verstärkerplatinen sind fertig. Bin gerade dabei die reg_pws_V5.5 zu bestücken und finde zwar im Schaltplan R412,R413, R512,R513 jedeoch nicht auf der Platine auch im Sprintwieder finde ich die widerstände nicht

re_pws_v5.5

hat jemand von euch ein pws v5.5 aufgebaut?

lg und danke janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1044 erstellt: 03. Dez 2017, 13:33
Ich habe das Layout angepasst. Die Bezeichnungen von einigen Widerständen hatte gefehlt. Einfach das RAR nochmal downloaden.
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1045 erstellt: 03. Dez 2017, 13:50
wunderbar jetzt gehts weiter :-) hmpf bin gerade dabei verkrampft Kondensator zu bestellen und finde keinen mit RM 40? C400 und C500 habt ihr da eine gute Quelle?


lg und danke janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1046 erstellt: 04. Dez 2017, 12:26
Das sind die Zinnfolie Kondensatoren von Mundorf.

https://www.ebay.de/...c:g:NhoAAOxyj4hTJX0hKondensator
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1047 erstellt: 04. Dez 2017, 12:33
wunderbar bestellt
werde heute mal ein testbench anfangen fehlen noch paar komponenten.

achso hast du evtl noch die schaltung für den jecklin float? will auch den mit dem hybridamp 6.0 betreiben

lg und danke janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1048 erstellt: 04. Dez 2017, 14:48
Welche Schaltung für den JF meinst Du?
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1049 erstellt: 04. Dez 2017, 15:23
Bias Spannung 1200v? oder wieviele der JF braucht erinner mich an ein Bild wo du einen Verstärker mit pro ausgang also 580v und einen 2ten für den JF hattest :-)

lg janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1050 erstellt: 05. Dez 2017, 16:54
Du meinst die Kaskadenschaltung für die 1200/1500V?
http://high-amp.de/html/kaskade.html
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1051 erstellt: 05. Dez 2017, 17:24
hmpf hatte ich übersehen

besten dank
lg janosch
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1052 erstellt: 12. Dez 2017, 16:05
so hab jetzt mal das pws 5.5 mit dem trafo verbunden und r507 hat gebrannt 😮 hab dann die gerber dateien verglichen und hier ist mir ein unterschied aufgefallen siehe angehangenes bild. in der version die habe geht eine ca 2.5mm leiterbahn zu dem widerstand r507 in der neuen datei vom 3.12.2017 ist die verbinung max 0.3mm kann das das problem sein hmm
pws5.5

lg janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1053 erstellt: 14. Dez 2017, 12:43
Tut mir Leid, ich kann da nichts erkennen. Vergleiche doch einfach mit dem Schaltplan ob es auf dem Layout eine Verbindung gibt die dort nicht eingezeichnet ist.
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1054 erstellt: 14. Dez 2017, 12:55
oh je da ist mehr im argen werde mich dann mal ans messen begeben und stück für stück vorgehen
hatte erst den transistor in verdacht aber der war ok.

lg janosch
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1055 erstellt: 18. Dez 2017, 15:21
Kleiner Fortschritt
Ich habe mich jetzt erst einmal auf einen Kanal beschränkt und der scheint zu funktionieren. Am Ausgang bekomme ich 379V, habe versucht mit dem Poti versucht auf genau 400Vzu kommen, aber dass hat nicht so richtig geklappt.... ging erst langsam hoch dann wieder runter.

Eine andere Frage: die Led D409 leuchtet die nur beim Einschalten (also nachdem das Relais schaltet) einmal kurz auf und geht dann wieder aus?

lg janosch
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1056 erstellt: 20. Dez 2017, 23:41
junge junge ich glaube ich bin durch :DDDD

also +-400 sind jetzt korrekt und die Leds leuchten, wenn die Spannungen erreicht sind, soweit sogut

Ich hatte das Problem, dass die Sicherung auf der Zusatzplatine immer durchgebrannt ist, weil ich dachte hmmm 2 Sicherungen... ach eine reicht der Stom wird danach eh zusammengeführt ARGGGGGGGGGGGG

beim justieren von 0V an R57 kommt ich auf 0.001v und bei r56 auf 0.024 das ganze lief aber erst 15 min in der Anleitung steht das man das nach 10h einstellen soll? sind die werte ok?

weiterhin wie sieht es mit kühlung aus?

meine Wäremebildkamera zeigt, das die Transistoren gut warm werden hmm.

lg und danke
Janosch
high-amp
Ist häufiger hier
#1057 erstellt: 21. Dez 2017, 17:39
Wenn die Ausgangsspannungen innerhalb +/-5V eingestellt sind ist das völlig in Ordnung. Den 2SA1156 Transistoren habe ich kleine Kühlkörper spendiert. Normalerweise ist das nicht nötig, doch durch die Nähe zu den Röhren heizt sich die Umgebung je nach Ventilationsmöglichkeiten mehr oder weniger stark auf.
babayaga
Ist häufiger hier
#1058 erstellt: 11. Jan 2018, 23:05
Vergleich kgsshv Carbon und Alpha Centauri V7.5

Für ein paar Tage hatte ich den kgsshv Carbon zu Gast bei mir, DIE Gelegenheit um ihn dem Alpha Centauri gegenüber zu stellen. Nach den Lobeshymnen, die in den einschlägigen US-Foren zu lesen sind habe ich hier einen Überflieger erwartet, das Ergebnis war jedoch eher ernüchternd.

Zunächst zu den Vorzügen des kgsshv. Schraubt man den Deckel ab blickt man in ein sauber und professionell aufgebautes Innenleben. Der Aufbau erinnert mehr an ein vermarktetes Produkt als an ein DIY-Gerät. Klanglich überzeugt der kgsshv duch einen kräftigen Bass der aber mit dem Alpha Centauri duchaus auf Augenhöhe steht. Das war's dann leider auch schon mit den Vorzügen. In allen anderen Punkten ist er dem Alpha Centauri unterlegen. Sei es das matte Klangbild, der flache Klang oder die fehlende Musikalität, hier konnte er nicht punkten. Nicht daß der Carbon um Welten schlechter spielt als der Alpha Centauri, auch wenn die Begriffe matt oder flach das jetzt vermuten lassen, sondern eher nah dran ist. Der kgsshv ist kein schlechter Verstärker und ich würde ihn jedem Stax Verstärker vorziehen, aber wenn man den Alpha Centauri kennt ist er nicht mehr wirklich interessant. Den Hype, der in den US-Foren um diesen Verstärker gemacht wird kann ich mir nur so erklären daß man dort den Alpha Centauri noch nie gehört hat und deshalb nicht weiß was da noch möglich ist. Und 5000 Euro für einen DIY-Verstärker zu verlangen finde ich schon grenzwertig, ganz davon abgesehen daß er dann doch nur 2. Wahl ist.

Der Alpha Centauri wurde inzwischen um ein Pro-Netzteil erweitert, für einen noch druckvolleren Bass.
AC_kgsshv
jsfotografie
Schaut ab und zu mal vorbei
#1059 erstellt: 03. Mai 2018, 13:58
Juten tag
nachdem ich mir das PCB für die PWS v5.5 nochmal Bilex bestellt habe ( mega qualiät!) scheint die platine jetzt zu funktionieren stabile 400.1V und -400.1V da die Probleme letzes mal wo von den AMP platinen kamen wollte ich meine 2 nochmal checken... online ist aber nur noch V7 auf der seite high-amp ist leider v6 nicht mehr zu finden.
hat die jemand noch? freue mich auf antworten

lg und danke janosch
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