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* Ausführlicher Vergleich diverser pKHV

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Autor
Beitrag
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 29. Dez 2010, 16:39
EDIT: Ich hatte fälschlicherweise überall im Text "E5" statt "E7" geschrieben. Dies habe ich nun korrigiert.


Hallo,

hat ein bisschen gedauert, aber ich habe es nicht vergessen.

Ich habe jede Menge zu berichten; ich hoffe, ich bekomme die ganzen Informationen einigermaßen strukturiert 'rüber.

Also, hier sind mal die drei Probanten nebeneinander:

dac khvs

Von links:
iBasso D12 mit iRiver H340
iBasso D10 mit iRiver H140
FiiO E7 mit iPod Nano 4G

Verglichen habe ich im folgenden sowohl den analogen Eingang der Geräte (am iPod Nano 4G, exemplarisch als eine mittelmäßig-gute analoge Quelle), als auch den digitalen Eingang (via PC).

Als Hörer habe ich den Triple.fi 10, und einen Beyer DT-880, mit 250 Ohm, verwendet.

FiiO E7:

Also, zunächst der FiiO E7, an analoger Quelle (dem iPod Nano 4G), mit dem Triple.fi 10:

Der FiiO E7 spielt, auch mit Mehrtreiber-InEars (diese sind aufgrund ihrer variablen Impedanz über den Freqenzverlauf hinweg recht kritisch zu betreiben) absolut linear und ohne Bassabfall:

fiioe7 tf10 ipod nano 4g
iPod Nano 4G -> FiiO E7 -> TF10

Dabei hat der FiiO E7 auch keinerlei Grundrauschen.

Damit ist der FiiO E7 meiner Meinung nach der ideale Kandidat, um folgende InEar-Probleme von portablen Playern zu beheben:

Grundrauschen
Bassabfall
Maximallautstärke (aufgrund von EU-Lautstärkebegrenzungen)
Einknicken in Frequenzen wg. variabler Impedanz.

Im Vergleich, dies ist eine RMAA-Messung, die die Ansteuerung der TF10 zeigt, wenn man sie direkt am iPod Nano 4G betreibt:

ipod nano 4g tf10
iPod Nano 4G -> TF10

Diese Schwankungen im Frequenzverlauf werden vom E7 behoben.

Darüber hinaus ändert sich auch der Klang etwas: Mit dem E7 ist die Instrumentenseparation besser, die Bühne ist etwas breiter und schöner gestaffelt, die Ortung funktioniert besser. Im direkten Vergleich klingen die TF10 direkt am iPod Nano 4G betrieben etwas "verwaschener".

Dies höre ich jedenfalls, wenn ich den E7-Output mit dem Output des iPod Nano 4G vergleiche. Beim iPhone 4 hingegen (welches eine bessere Soundqualität hat als dieser vergleichsweise alte Nano) fällt der Unterschied sehr gering aus. Möglicherweise ist der Unterschied, den ich da noch höre, auch einfach der Einbildung zuzuschreiben.

iBasso D12:

Die beiden iBasso haben einen hochohmigeren Ausgang. Das bedeutet mehr Leistung (mehr dazu später, weiter unten) aber eben auch wieder eine Beeinflussung der Lineariät bei InEars mit variablen Impedanzen.

Dies ist der RMAA-Output des D12 an einem TF10:

d12 tf10 linein

Was auch auffällt ist eine geringe Kanalungleichheit. Meine beiden iBassos (D10 und D12) haben links und rechts leichte Pegelunterschiede. Im Vergleich dazu ist der FiiO E7 absolut astrein.

Diese Unterschiede beim D12 (sowohl die frequenzabhängigen Impedanz-Probleme) als auch die leichte Kanalungleichheit halten sich (zumindest mit den TF10) jedoch absolut in erträglichen Grenzen. Ich vermag' diese Unterschiede nicht herauszuhören.

Zum Klang gilt ansonsten alles, was ich beim FiiO E7 geschrieben habe. Klanglich (mit einen TF10) kann ich die beiden nicht oder nur kaum auseinanderhalten. Sie machen ihre Sache beide sehr gut, und sind beide ein deutlicher Fortschritt, verglichen mit dem Output direkt am iPod Nano 4G.

iBasso D10:

Der D10, der Vorgänger des D12, macht seine Sache am iPod, mit dem TF10, nicht ganz so gut:

d10 tf10 opt

Diese Frequenzabweichungen sind bereits in einem Maße, in dem es mir (im direkten Vergleich) langam auffällt. Demzufolge ist der Klanggewinn, am iPod Nano 4G betrieben, auch nicht ganz so groß.

Damit endet die Betrachtung iPod Nano 4G - KHV - TF10. Die bisherige Platzierung ist:

1. FiiO E7
2. iBasso D12
3. iBasso D10

Hörtest mit Beyer DT-880, 250 Ohm:

Der Beyer hat nicht das Problem der variablen Impedanzen. Statt dessen ist er schwieriger auf Lautstärke zu bekommen. Direkt am iPod klingt er schlicht und einfach zu leise.

Ein bisschen lauter geht er am FiiO E7.

Der FiiO E7 erlaubt eine digitale Lautstärkeregelung von 0 bis 60. Wenn ich den E7 mit einem iPod auf maximaler Lautstärke vergleiche, dann muß ich den E7 in etwa auf Lautstärke 35 stellen, um die gleiche Lautstärke zu erhalten.

Auf Stufe 60 ist der DT-880 noch lange nicht ohrenbetäubend laut. Es wird eine angenehme Abhörlautstärke erreicht. So ca. 1 Stunde, würde ich sagen, kann ich mir die volle Lautstärke des E7 durchaus geben, ohne daß mir die Ohren weh tun.

Nochmal deutlich lauter geht er am iBasso D10 und D12. Beide Geräte treiben ihn in etwa gleich laut an. Auch Klangunterschiede am DT-880 kann ich zwischen den beiden keine feststellen.

Gefühlt würde ich sagen, daß ich den FiiO E7 etwa auf Stufe 80 drehen können müßte, um die maximale Lautstärke der iBassos zu erreichen. Auch mit einem iBasso auf volle Pulle kann man sich mit dem DT-880 noch lange nicht "das Hirn rauspusten" lassen. Wirklich ohrenbetäubend ist immer noch etwas anderes. Dies wird aber nur von nicht-portablen Standgeräten erreicht (z.B. Dr.DAC Nano).

Daher ist das Ranking für die Disziplin iPod -> KHV -> DT-880 250 Ohm wie folgt:

1. iBasso D10 und D12
2. FiiO E7

Der (digitale) Betrieb am PC:

Die drei Geräte lassen sich alle via USB an einem PC betreiben. Durch das Einstecken werden sie vom PC als externe Soundkarte erkannt. Dies geschieht bei allen drei Geräten, ohne daß man irgendwelche Treiber installieren müßte.

Beim Betrieb über USB haben aber alle drei Geräte einen leichten Abfall in den Höhen:

FiiO E7:
fiioe7 usb keine last

iBasso D10:
d10 keine last usb

iBasso D12:
d12 keine last usb

Dieser Abfall ist bei allen drei Geräten gleich. Ich frage mich, ob das ein generelles Problem von USB ist, oder irgendwie mit meinem Setup zusammenhängt. Mein Setup ist ein IBM Laptop, mit Windows 7, und den Standard Windows-Treibern. Abgespielt habe ich über VLC und über Foobar.

Die Frage ist, ob man diesen Abfall hören kann. Ich mit meinen 43 Jahren bin mir da nicht so sicher. Ich *glaube*, daß ich diesen Abfall obenrum bemerke, aber den Hörtest habe ich dummerweise durchgeführt, nachdem ich diese Messungen gemacht und gesehen habe. Kann also sehr wohl Einbildung sein.

Jedenfalls, hier haben die iBasso-Geräte den Vorteil, daß sie neben der USB-Schnittstelle auch noch einen optischen Eingang (SPDIF) haben. Wenn der PC einen optischen Ausgang hat, ist dieser eher zu empfehlen als die Lösung über USB. Über den optischen Eingang haben die beiden iBassos diesen Abfall in den Höhen nicht.

Der FiiO E7 hat ja leider keinen optischen Eingang.

Daher ist meine Platzierung beim Betrieb über den PC wie folgt:

1. iBasso D12
2. iBasso D10
3. FiiO E7

Mein Fazit:

Der FiiO E7 besticht vor allem durch seine kompakte Größe und durch seine absolute Linearität mit Mehrtreiber-InEars:

DSCF1312

DSCF1311

Als nette Dreingabe hat der FiiO E7 zudem einen über 3 Stufen wählbahren Bass Boost. Dies haben die iBasso-Geräte nicht.

Dieser Bass-Boost wirkt sich auf den Frequenzgang wie folgt aus:

Stufe 1:
fiioe7 tf0 eq1

Stufe 2:
fiioe7 tf10 eq2

Stufe 3:
fiioe7 tf10 eq3

(Diese drei Messungen wurden über USB am PC betrieben, daher wieder der Höhenabfall.)

Damit ist der FiiO E7 meiner Meinung nach der Ideale Begleiter für unterwegs, für portable Player und Mehrtreiber-InEars.

Die beiden iBasso-Geräte hingegen punkten durch ihren zusätzlichen optischen Eingang, sowie mit der höheren Ausgangsleistung, die vor allem großen Bügelkopfhörern entgegen kommt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 16:50 bearbeitet]
Son_Goten23
Inventar
#2 erstellt: 29. Dez 2010, 17:02
@ Bad Robot: ein super Vergleich, wie immer!
Eine Frage hätte ich noch: Ist der E7 sogar besser als der 2 Move?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Dez 2010, 17:05
Hallo,


Son_Goten23 schrieb:
@ Bad Robot: ein super Vergleich, wie immer!
Eine Frage hätte ich noch: Ist der E7 sogar besser als der 2 Move?


Der analoge Verstärkerteil des E7 ist auf alle Fälle absolut astrein. Wenn er jetzt noch einen optischen Eingang hätte, wäre er perfekt (dann könnte man ihn auch unterwegs optisch mit einem iRiver H140 koppeln).

Den 2Move hab' ich leider noch nicht gehabt; kommt irgendwann noch nach. Nächste Woche bekomme ich erst mal meinen ersten RSA.

Eine kleine "Schwachstelle" sehe ich am FiiO E7 allerdings: Wenn ich mit meinen Custom InEars höre (sehr hoher Wirkungsgrad!), dann ist mir die leiseste Einstellung (Stufe 1) bereits zu laut, wenn ich in aller Ruhe hier in der stillen Wohnung auf dem Sofa sitze und Musik höre. Ich wünschte mir verschiedenen Gain-Settings.

EDIT: Die beiden iBasso haben zwar so einen Gain-Schalter, aber der ist nicht ausreichend für InEars. Man muß den analogen Lautstärkeregler der iBasso erst ein schönes Stück hochdrehen, damit man auf beiden Seiten einen Gleichlauf hat. Wenn man diesen Gleichlauf hat, ist der iBasso bereits viel lauter als der FiiO E7. Der E7 hat bereits auf seiner kleinsten Lautstärkeeinstellung den absoluten Gleichlauf.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 17:25 bearbeitet]
der_benni
Stammgast
#4 erstellt: 29. Dez 2010, 17:08
Wow - schlicht und ergreifend ganz herzlichen Dank, Markus!

Nur der Vollständigkeit halber:

- Du schreibst vom E5, meinst aber sicher den (auch gezeigten) E7?

- Analoger Output und TriFis = E7
- digitaler Output und hochohmige KH = D12

Hörst du die Kanaldifferenzen der iBassos? Wie "schwarz" klingt er analog/digital mit den TriFis?

Ich scheine also zumindest nicht an zwei Käufen vorbei zu kommen.


[Beitrag von der_benni am 29. Dez 2010, 17:11 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Dez 2010, 17:12
Hallo,

ja, ich hatte zuerst überall E5 geschrieben; habe das inzwischen korrigiert.

Deine Schlußfolgerung ist richtig. Je nach konkretem Einsatzgebiet ist entweder der eine oder der andere besser.

Die Kanaldifferenzen der iBassos höre ich nicht. Auch nicht mit empfindlichen InEars. Allerdings sind diese Kanalunterschiede von Gerät zu Gerät unterschiedlich! Den ersten D12, den ich hatte, habe ich wieder umgetauscht - bei dem war die Abweichung so groß, daß ich sie wahrgenommen habe.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Dez 2010, 17:36

der_benni schrieb:
Wie "schwarz" klingt er analog/digital mit den TriFis?


Du meinst das Grundrauschen.

Das ist vernachlässigbar bis nicht vorhanden. Sowohl bei iBasso als auch bei dem FiiO.

Wenn ich mich in ein ganz stilles Zimmer zurückziehe, und meine Ohren (mit eingesetzten InEars; gerade probiert mit einem UE-11Pro; der triple.fi 10 ist ja noch etwas unempfindlicher) an die Stille gewöhnen lasse, und dann die InEars an die KHV anschließe, vernehme ich ganz leicht ein Rauschen, gerade so an meiner Hörschwelle. Das ist aber in der Praxis absolut vernachlässigbar. FWIW, ich kenne keinen anderen Player oder Verstärker der noch ein geringeres Grundrauschen hätte.

Das Rauschen in Aufnahmen die man abspielt (das man manchmal bei leisen Stellen durchhört) ist in jedem Fall höher als das Grundrauschen der KHVs.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 17:51 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#7 erstellt: 29. Dez 2010, 17:54
Der Fiio scheint ja doch richtig ordentlich zu sein. Schade, dass er für In-Ears fast zu laut ist. Hatte aber z.B. von schlechter Bedienung gelesen, z.B. bei abgeschaltetem Display geht die Tastensperre ein und man kann nicht mal einfach die Lautstärke ändern. Ist da was dran?

Das mit dem Höhenabfall müsste man echt mal verfolgen. Ich schließe meine nur per USB an und da wäre es schon doof, wenn das generell so wäre.

Wie wär es übrigens das Review aus dem Thread zu holen und einen eigenen Thread daraus zu machen? Ist ja wirklich einige Arbeit drin und lässt sich sehr gut lesen. Hilft sicher einigen weiter und wäre schade, wenn es ind er Kaufberatung versinkt.
der_benni
Stammgast
#8 erstellt: 29. Dez 2010, 17:58
Wie kommst du darauf, er sei zu laut? Hast du ihn gehört?
Tob8i
Inventar
#9 erstellt: 29. Dez 2010, 18:00
Weil Markus geschrieben hat, dass er bei In-Ears in stiller Umgebung auf Stufe 1 fast schon zu laut ist. Da scheint kein so großer Regelbereich vorhanden zu sein.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Dez 2010, 18:01

der_benni schrieb:
Wie kommst du darauf, er sei zu laut? Hast du ihn gehört?


Siehe mein editiertes Posting #17.

Im "stillen Kämmerlein", bei längeren Hörsessions (also so 2, 3 Stunden) ist er mir ein bisschen zu laut.

Das ist allerdings meckern auf recht hohem Niveau - die iBassos sind nochmal ein schönes Stück lauter in der leisesten Einstellung.

Insgesamt ist der E7 das beste, das ich bisher für meine InEars finden konnte. (Bin allerdings schon auf den RSA gespannt; und auch die von Meier-Audio habe ich bisher noch nicht probiert.)

Wenn der Player selbst einen regelbaren LineOut hat (oder man das Signal gar vom Kopfhörerausgang abgreifen muß), dann kann man ja am Player noch ein bisschen 'runterregeln. Im Fall vom iPod und dem Lineout-Adapter ist es aber so, daß man diesen Ausgang am iPod nicht regeln kann - der iPod spielt an diesem LineOut immer "volle Pulle".

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 18:02 bearbeitet]
der_benni
Stammgast
#11 erstellt: 29. Dez 2010, 18:13
spannend, gerade weil ich mich Leisehörer nennen würde. Aber ohne ihn zu hören werd' ich hier nicht weiterkommen - also wird der E7 bestellt und dann weitergeschaut.

Nochmals herzlichen Dank für die Mühe und den tollen Test!

Netten Gruß

Benni
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Dez 2010, 19:10

Tob8i schrieb:
z.B. bei abgeschaltetem Display geht die Tastensperre ein und man kann nicht mal einfach die Lautstärke ändern. Ist da was dran?


.... "Tastensperre" ?

.
.
.
.
.

Wußte ich bis gerade eben gar nicht, daß er das hat (bei mir blieb das Display bisher immer an ).

Den Menüpunkt hatte ich vorher noch nicht gefunden. I get it - im Menü kann man auch nach unten scrollen, dann kommen noch mehr Einträge zum Vorschein.

Jetzt ist der Keylock drin. Man kann so tatsächlich nicht die Lautstärke ändern.

WIE GEHT DER KEYLOCK WIEDER RAUS??

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 19:15 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 29. Dez 2010, 19:14
Ah, "Menu"-Taste gedrückt halten.

Die Tastensperre ist in der Tat doof (auch wenn sie genau das macht was der Name impliziert ) - man kann in dem Zustand das Teil noch nicht mal aus machen.

Tastensperre bleibt bei mir jedenfalls deaktiviert.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Dez 2010, 20:50

Son_Goten23 schrieb:
Eine Frage hätte ich noch: Ist der E7 sogar besser als der 2 Move?


So ein Zufall - heute hat mich jemand besucht, der so einen Corda dabei hatte. Also konnte ich mal für 'ne Minute 'reinhören (weiß jetzt aber nicht mehr, ob das ein 2Move oder ein Headsix war; ich glaube letzteres).

Der Corda klingt auch schön, ist aber garantiert nicht neutral. Der hat eine ganz hübsche Bassbetonung drin.

Außerdem hab' ich hier noch einen Headstage Arrow 12SE 'rumliegen (Kostenpunkt 200 Euro). Der ist auch schön flach (noch flacher als der E7), ist aber mit Mehrtreiber-InEars auch nicht neutral. Der hat eine recht offensichtlich hörbare Mittenbetonung (die Enden am Frequenzgang biegen sich nach unten). Allerdings hat der Arrow auch einen zuschaltbaren Bassboost über zwei Stufen, durch den man zumindest die Bassarmut beheben kann.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 29. Dez 2010, 20:54 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#15 erstellt: 30. Dez 2010, 00:53
Darf ich nochmal beim vergleich e7 iPhone 4 einhaken? Unabhängig vom frequenzgraph, ist da auch kein Unterschied in Ortung, Bühne und Präzision?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 30. Dez 2010, 02:01

sofastreamer schrieb:
Darf ich nochmal beim vergleich e7 iPhone 4 einhaken? Unabhängig vom frequenzgraph, ist da auch kein Unterschied in Ortung, Bühne und Präzision?


Probier' ich morgen nochmal aus. Heute bin ich schon zu müd.

Viele Grüße,
Markus
ABI
Stammgast
#17 erstellt: 30. Dez 2010, 03:00
WOW

Danke für den Vergleich.
Jetzt bedaure ich meinen E7 wieder Verkauft zu haben
Der Test gehört IMHO Separiert in den Review bereich.

Interessant finde ich den Hochtonabfall über USB und das bei allen.
Ist der Hochtonabfall auch über Digital In vorhanden?
Zumindest die IBassos haben ja einen Digital In.
Wenn nein kann es ja nur noch an USB liegen, und wie umgehe ich dann den Hochtonabfall?

Gruß Abi

PS: wer Lesen kann ist im Vorteil, hattest ja geschrieben das sie über Digital In keinen Abfall im Hochton haben.


[Beitrag von ABI am 30. Dez 2010, 04:01 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#18 erstellt: 30. Dez 2010, 11:12
sofern du einen dt990pro 250 ohm zum testen hast, würde mich das besonders interessieren. besten dank im voraus.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 30. Dez 2010, 11:20

sofastreamer schrieb:
sofern du einen dt990pro 250 ohm zum testen hast, würde mich das besonders interessieren. besten dank im voraus.


Ich leider nicht. Hab' nur den DT880 mit 250 Ohm.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 30. Dez 2010, 11:21

ABI schrieb:
Interessant finde ich den Hochtonabfall über USB und das bei allen.
Ist der Hochtonabfall auch über Digital In vorhanden?
Zumindest die IBassos haben ja einen Digital In.
Wenn nein kann es ja nur noch an USB liegen, und wie umgehe ich dann den Hochtonabfall?


Eben dies ist meine Mission für heute.

Mehr dazu später.

Viele Grüße,
Markus
sofastreamer
Inventar
#21 erstellt: 30. Dez 2010, 12:16
ein vergleich mit dem e5 wär auch nicht schlecht. ich bilde mir ein, mehr auflösung und bühne mit meinen tf10 bei der kette iphone4 - e5 tf10 zu haben, als ohne e5.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 30. Dez 2010, 12:59

ABI schrieb:
Interessant finde ich den Hochtonabfall über USB und das bei allen.
Ist der Hochtonabfall auch über Digital In vorhanden?
Zumindest die IBassos haben ja einen Digital In.
Wenn nein kann es ja nur noch an USB liegen, und wie umgehe ich dann den Hochtonabfall?

Gruß Abi

PS: wer Lesen kann ist im Vorteil, hattest ja geschrieben das sie über Digital In keinen Abfall im Hochton haben.


Hallo,

ganz so einfach war's dann doch nicht. Ich hab' heute nochmal ein bisschen herumexperimentiert. Es ist offensichtlich nicht ganz einfach, am PC die optimale Testumgebung herzustellen.

Folgende Variablen existieren:

- Abspielsoftware: VLC - Foobar - iTunes
- Anschluß des DACs/KHVs: USB - optisch
- Format der Testdatei: FLAC - Apple Lossless - Apple "iTunes Plus" Qualität - MP3 (wenn MP3, wie gerippt?)

Meine Tests habe ich mit einer FLAC-Datei gemacht (44kHz, 16bit). Wenn ich den iBasso über USB anschließe, hat VLC damit ein Problem - der bekannte Höhenabfall.

Wenn ich den iBasso D12 über's optische Kabel anschließe, sieht's beim Abspielen der FLAC-Datei via VLC so aus:

doublequad d12 VLC optisch

Astreier geht's nicht. Man beachte vor allem die Kanalgleichheit. Via USB betrieben, ist die Rechts/Links-Abweichung des D12 höher. Die beste Qualität scheint man tatsächlich aus dem PC zu bekommen, wenn man die iBassos optisch anschließt.

Ich muß jedoch auch sagen, daß ich gestern einen Fehler beim Testen gemacht habe, als ich schrieb, daß Foobar2000 auch nicht anders ist. Das muß ich korrigieren. Dies ist das Resultat des iBasso D12, angeschlossen über USB, dieselbe FLAC-Datei abgespielt in Foobar2000:

d12 foobar

Bis auf die leichte Kanalungleichheit ist es Foobar also egal, ob der D12 optisch oder via USB angeschlossen ist. Trotzdem, auch mit Foobar ist die Qualität (meßbar) ein bisschen besser, wegen der besseren Kanalgleichheit.

Weitere Tests mit anderen Abspielprogrammen (z.B. iTunes) zeigt, daß es wirklich nur VLC zu sein scheint, welches ein Problem mit dem Abspielen über USB hat.

Dieses Problem konnte ich jedoch auf verschiedenen Rechner nachvollziehen. Von meinem einfachen IBM-Laptop bis hin zu meinem neuesten Double-Eightcore-Rechner von HP. Scheint also nicht "mangelnde Rechenleistung" zu sein. VLC Output über USB ist murksig.

Dann habe ich noch einige interessante Beobachtungen zum Thema iTunes gemacht. iTunes unterstützt ja nicht FLAC direkt; man muß die FLAC-Datei also konvertieren. Je nachdem, in welches Format man es konvertiert, und auch abhängig vom verwendeten Konverter, kommen die schrägsten Sachen dabei heraus.

Das beste Resultat erzielt man, wenn man die FLAC-Datei in Apple Lossless konvertiert:

iTunes - Apple Lossless - iBasso D12 über optisches Kabel:
d12 optisch itunes apple lossless

Der gleiche Test, jedoch die FLAC-Datei mit dem neuesten Lame-Encoder in MP3 konvertiert (320 kbit/sec): (iBasso D12 war diesmal über USB angeschlossen)
d12 itunes mp3

Hähä. Oberhalb von ca. 17kHz spielt sich bei MP3 nichts vernünftiges mehr ab (jedenfalls, wenn man die MP3-Datei via iTunes abspielt).

Dann habe ich die FLAC-Datei (über eine virtuelle CD-Software) mit dem iTunes MP3-Ripper gerippt (höchste Qualität). Dabei kommt dies heraus:
d12 mp3 encoder itunes higher quality

Der iTunes-integrierte MP3-Encoder ist offensichtlich ziemlich murksig.

Das gleiche in iTunes in AAC gerippt ("iTunes Plus" Qualität; 256 kbit/sec):
d12 itunes aac itunes plus

Und in iTunes in "Apple Lossless" gerippt:
itunes apple lossless

Dann habe ich spaßhalber mal meinen Beresford Caiman zum Abspielen genutzt (ebenfalls optisch angeschlossen):

Beresford Caiman optisch

Haha. Jetzt ist mir auch klar, wo der "warme" Klang des Caiman herkommt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Dez 2010, 13:01 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#23 erstellt: 30. Dez 2010, 13:17
Wirklich sehr schön. Vielen Dank für die Messungen

Falls du noch Zeit findest, könntest du mal schauen, wie es mit MP3 bei Windows Media Player und VLC per USB aussieht? Gerade Windows Media Player wird ja oft als so schlecht bezeichnet, von daher würde mich das mal interessieren.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 30. Dez 2010, 13:26
Ja, kann ich nachher noch machen. Der iPod Nano 4G spielt diese LAME-codierte MP3-Datei jedenfalls perfekt ab. Die Messungen in meinem ersten Posting vom iPod sind alle von dieser MP3-Datei - dieselbe, die in iTunes diesen Abriß bei 17kHz zeigt.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 30. Dez 2010, 15:26

Tob8i schrieb:
Falls du noch Zeit findest, könntest du mal schauen, wie es mit MP3 bei Windows Media Player und VLC per USB aussieht?


Hier die MP3-Resultate:

VLC:
vlc mp3
VLC sucks. In jeder Beziehung.

Foobar2000:
foobar2000 mp3

Windows Media Player:
windows media player mp3

Und zur Kontrolle habe ich nochmals diese besagte MP3-Datei in iTunes importiert (vorher die Kopie in iTunes gelöscht), und nochmal verifiziert (Ergebnis identisch):
itunes mp3 d12 usb

Der MP3-Abspieler in iTunes ist nicht so der Brüller.

Dann habe ich iTunes auch mal über die beknackte interne Onboard-Soundkarte meines Laptops abspielen lassen. Ergebnis nahezu identisch:

itunes mp3 interne soundkarte laptop

Nur daß die interne Soundkarte noch höhere Rechts-Links-Unterschiede aufweist.

Ich hab' auch extra nochmal geschaut, daß in iTunes alle Klangverbesserer und Equalizer aus sind.

Viele Grüße,
Markus
Tob8i
Inventar
#26 erstellt: 30. Dez 2010, 15:36
Danke

Sieht ja Windows Media Player doch gar nicht so schlecht aus. Wobei ich beim Hören eigentlich eher das Gefühl hatte, VLC hätte mehr Höhen als der WMP. Kann auch daran liegen, dass VLC irgendwie immer deutlich lauter ist, obwohl sowohl VLC als auch WMP auf 100 stehen. Aber ist ja doch ein ganz schöner Höhenabfall.
der_benni
Stammgast
#27 erstellt: 30. Dez 2010, 15:41
Hmmm. Hast du mal einen der Winamp-Player angetestet?

Theoretisch sollte es doch möglich sein, bitgenaue Daten an den E7 zu geben, warum unterscheiden sich die Player dann so merklich?

Mein E7 ist jedenfalls jetzt schon auf dem Weg zu mir
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 30. Dez 2010, 16:04
Winamp ist "sauber". Keine Ahnung, warum da so Unterschiede zwischen den Programmen bestehen.

MP3: Winamp -> USB -> D12:
winamp mp3

Dto FLAC:
winamp flac

Viele Grüße,
Markus
sofastreamer
Inventar
#29 erstellt: 30. Dez 2010, 16:07
ich bin ja so gespannt, was das thema iphone 4 vs e7 am tf10 und am beyer bringt

ich teste grad e1 am iphone4. auch hier meine ich etwas mehr bühne und präzision und mehr dynamic zu erhalten. kann aber auch sein, dass der etwas aufdickt.


[Beitrag von sofastreamer am 30. Dez 2010, 16:19 bearbeitet]
pecus86
Stammgast
#30 erstellt: 30. Dez 2010, 16:17
Hey, wem der Klang von normaler Abspielsoftware zu "digital" ist, der kann ja zu VLC greifen. Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. VLC emuliert ja sogar gleich den Hifiman-Sound mit
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 30. Dez 2010, 16:21

sofastreamer schrieb:
ich bin ja so gespannt, was das thema iphone 4 vs e7 am tf10 und am beyer bringt


Die Vorbereitungen laufen .... muß erst mal die gleichen Sachen, die ich auf'm Nano hab' auf das iPhone 4 syncen, zum Vergleichen.

Viele Grüße,
Markus
ZeeeM
Inventar
#32 erstellt: 30. Dez 2010, 16:24

Bad_Robot schrieb:
Winamp ist "sauber". Keine Ahnung, warum da so Unterschiede zwischen den Programmen bestehen.


Sind die mit einem Sinussweep aufgenommen?
Wie sähe im Vergleich ein Rauschspektrum aus?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 30. Dez 2010, 16:29

ZeeeM schrieb:
Sind die mit einem Sinussweep aufgenommen?


Das sind die Testdateien, die die RMAA-Software generiert.


ZeeeM schrieb:
Wie sähe im Vergleich ein Rauschspektrum aus?


Mal kucken...

Viele Grüße,
Markus
der_benni
Stammgast
#34 erstellt: 30. Dez 2010, 17:37
Schon lustig, wo doch alle Player mit den gleichen digitalen Daten gefüttert werden. Interessant ist auch, dass es Kanalungleichheiten bei einer digitalen Signalkette gibt, die, wie wir ja auf deinen Grafiken sehen können, gar nicht notwendigerweise (beim gleichen Gerät!) auftreten.

Jedenfalls netten Dank für deine Mühe!
ZeeeM
Inventar
#35 erstellt: 30. Dez 2010, 17:48

der_benni schrieb:
... dass es Kanalungleichheiten bei einer digitalen Signalkette gibt, die, wie wir ja auf deinen Grafiken sehen können, gar nicht notwendigerweise (beim gleichen Gerät!) auftreten.


Wer sagt dir, das es nicht die Mess-Software ist, oder der AD-Wandler bei der Messung?
Wenn ich einen Fehler messe, dann muss ich immer ins Kalkül ziehen, das die Messung an sich schon fehlerbehaftet war. Beim Hören kann das auch passieren.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 30. Dez 2010, 17:56

ZeeeM schrieb:

Wer sagt dir, das es nicht die Mess-Software ist, oder der AD-Wandler bei der Messung?
Wenn ich einen Fehler messe, dann muss ich immer ins Kalkül ziehen, das die Messung an sich schon fehlerbehaftet war.


Ja, damit muß man immer rechnen.

In meinem Fall war jedoch die Meßkette und -Software in allen Fällen die gleiche, und zwar:

Kopfhörerausgang iBasso D12 -> 3.5mm-Kabel -> 3.5-auf-6.3mm-Klinke -> Eingang einer ProJect Headbox II (zur Verstärkung) -> hinten wieder 'raus und in den analogen Eingang einer "M-Audio Audiophile USB" -> per USB in den Meßrechner (Laptop) -> mit Audacity 1.3 Beta aufgenommen.

Der Unterschied muß also woanders liegen. Kann immer noch an der Ansteuerung oder Ansteuerungssoftware der Wiedergabekette sein, aber dazu habe ich sowohl verschiedene USB-Kabel, als auch verschiedene Rechner und verschiedene Abspielprogramme verwendet. (Und die Rechts-Links-Abweichung war immer die gleiche.)

Daher halte ich es in dem Fall schon relativ wahrscheinlich, daß der iBasso D12 sich bei USB-Fütterung anders verhält als bei SPDIF-Fütterung.

Dazu muß ich außerdem folgendes sagen: meinen ersten iBasso D12 habe ich wieder umgetauscht, weil er über USB und über den analogen Eingang (gefüttert von einem iRiver H340) eine Kanalungleichheit hatte, die so stark war, daß sie mir beim Hören über verschiedene InEars schon aufgefallen ist.

Über SPIDF (an einem iRiver H140 via optischen Ausgang) war von dieser Kanalungleichheit bei diesem vorherigen Modell ebenfalls nichts zu spüren.

Es sieht mir wirklich danach aus, als ob SPDIF iBasso-intern irgendwie "ganz anders" gehandelt wird als über USB und über den analogen Eingang (in beiden Fällen ist die Abweichung immer gleich).

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Dez 2010, 17:58 bearbeitet]
der_benni
Stammgast
#37 erstellt: 30. Dez 2010, 18:22

ZeeeM schrieb:

der_benni schrieb:
... dass es Kanalungleichheiten bei einer digitalen Signalkette gibt, die, wie wir ja auf deinen Grafiken sehen können, gar nicht notwendigerweise (beim gleichen Gerät!) auftreten.


Wer sagt dir, das es nicht die Mess-Software ist, oder der AD-Wandler bei der Messung?
Wenn ich einen Fehler messe, dann muss ich immer ins Kalkül ziehen, das die Messung an sich schon fehlerbehaftet war. Beim Hören kann das auch passieren.


Vom Prinzip her hast du absolut recht. Aber: Die Kanalabweichung ist beim gleichen Setup ja nicht überall gleich vorhanden.


Bad_Robot schrieb:


Der (digitale) Betrieb am PC:
(...)

Beim Betrieb über USB haben aber alle drei Geräte einen leichten Abfall in den Höhen:

FiiO E7:
fiioe7 usb keine last


Eigentlich sollte man die Verkabelung doch ausschließen können. USB-Kabel transportieren schließlich ein digitales Signal, es funktioniert, oder eben auch nicht. Letztlich könnte es auf eine Softwareeinstellung/-komponente hinauslaufen, die möglicherweise auch für den Abfall der Höhen verantwortlich ist??
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 30. Dez 2010, 18:30

der_benni schrieb:
Letztlich könnte es auf eine Softwareeinstellung/-komponente hinauslaufen, die möglicherweise auch für den Abfall der Höhen verantwortlich ist??

Dieser radikale Abfall (mehr als 9db) ist ja geklärt. Das war VLC.

Viele Grüße,
Markus
ZeeeM
Inventar
#39 erstellt: 30. Dez 2010, 18:33

der_benni schrieb:
... Letztlich könnte es auf eine Softwareeinstellung/-komponente hinauslaufen, die möglicherweise auch für den Abfall der Höhen verantwortlich ist??


Durchaus..
Wenn zwischen SPDIF und USB ein Unterschied gibt, dann sind ja unterschiedliche Receiverbausteine verantwortlich.
Entweder füttert der DIR des USB den SPDIF DIR oder beide landen am DAC. Man kann sich fragen, ob da noch irgendwelche Filteralgos werkeln.
Um das zu beurteilen brauch es erstmal einen Schaltplan, dann kann man in die Specs schauen und wenn die Dinger noch programmierbar sind, dann wird es undurchsichtig.
In meiner EMU0202, die doch ein recht komplexes Kistchen ist, sitzt ein eigener ASIC, der eine CPU enthält samt RAM am USB-Bus. Ob da schon was gewerkelt wird?
Das kann man nur mit entsprechendem Equipment rausfinden.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 30. Dez 2010, 19:01

sofastreamer schrieb:
ein vergleich mit dem e5 wär auch nicht schlecht. ich bilde mir ein, mehr auflösung und bühne mit meinen tf10 bei der kette iphone4 - e5 tf10 zu haben, als ohne e5.


Hallo,

ich habe jetzt nochmal etwas ausführlicher den E5 als auch den E7 am iPhone 4 verglichen, und auch beide mit dem direkten Output vom iPhone 4.

Mit den TF10 merke ich da nicht wirklich einen Unterschied. Das iPhone 4 ist so wie es ist gut, da reißen die beiden KHVs meiner Meinung nach nichts mehr. Kann sein, daß da im direkten Vergleich hier und da noch feine Klangunterschiede bestehen, aber musikalisch relevant sind die für mich nicht. Nicht so, daß ich sagen könnte bei einer Variante ist mehr Dynamik oder mehr Detail hörbar, oder daß mir eine Variante besser gefällt als die anderen. Beim iPhone 4 lasse ich die FiiOs daher weg, sie bringen mir keinen Vorteil.

Das ist anders als am alten iPhone Nano 4G. Da reißen die beiden FiiOs schon noch einiges. Da kommen tatsächlich mehr Details und eine besser Bühne heraus.

Dabei spielen FiiO E5 und E7 am TF10 meiner Meinung nach gleich gut; die geben sich nichts. Details, Bühne, Dynamik, alles da.

Am hochohmigen Beyer (DT-880 250 Ohm) meine ich zwischen E5 und E7 schon noch einen Unterschied herauszuhören. Meiner Meinung nach klingt da der E5 leicht "nerviger". Irgend etwas ist da im Klang, daß sich mir die Nackenhaare aufstellen. Ich kann es nicht genau sagen, was es ist. Klirr? Jedenfalls spielt mir der E7 da etwas "gefälliger". Ich kann mit dem E7 lauter hören als mit dem E5. Der E5 wird mir ab einer gewissen Lautstärke einfach unangenehm.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 30. Dez 2010, 19:02 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#41 erstellt: 30. Dez 2010, 20:27
Und der Beyer pur iphone?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 30. Dez 2010, 20:56

sofastreamer schrieb:
Und der Beyer pur iphone?


Nö. Nenn' mich Holzohr, aber ich merk' da nix. Wenn ich iPhone 4 und den E7 auf die gleiche Lautstärke einpegle, merke ich da keinen Klangunterschied.

Viele Grüße,
Markus
lotharpe
Inventar
#43 erstellt: 30. Dez 2010, 21:23
Markus, ein interessanter Thread.
Spiele mit dem Gedanken, meine Komponenten ebenfalls mal mit RMAA zu überprüfen.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 30. Dez 2010, 21:36
Ja, da kommt unter Umständen so mach Überraschung dabei heraus. Es gibt so viele Fallen in die man tappen kann...

Viele Grüße,
Markus
lotharpe
Inventar
#45 erstellt: 30. Dez 2010, 22:21

Bad_Robot schrieb:
Ja, da kommt unter Umständen so manch Überraschung dabei heraus. Es gibt so viele Fallen in die man tappen kann...


Nicht nur Fallen, auch hardwareseitig könnte sich so manche Spreu vom Weizen trennen.
Bin noch am überlegen, wie ich das Ganze anstelle, ist ein enormer Umstöpselfaktor (neues Wort ) damit verbunden, bei meiner Kette nicht einfach.
Als A/D-Wandler würde der C440 dienen, allerdings muß der Eingang genau abgeglichen werden.
lotharpe
Inventar
#46 erstellt: 30. Dez 2010, 23:10

Bad_Robot schrieb:
Dann habe ich spaßhalber mal meinen Beresford Caiman zum Abspielen genutzt (ebenfalls optisch angeschlossen):

Beresford Caiman optisch

Jetzt ist mir auch klar, wo der "warme" Klang des Caiman herkommt.


Wie geschrieben, ein interessanter Thread.
ZeeeM
Inventar
#47 erstellt: 30. Dez 2010, 23:17

lotharpe schrieb:
Wie geschrieben, ein interessanter Thread.


Wie wird bei der Messung der Ausgang belastet?
Ohmsch, Komplex und wie stark?
Wenn ich den Ausgang eines KHV, wie dem Beresford einfach an die Headbox angeschlossen wird, dann ist das eine recht hochohmige Last.

@Markus ein Y-Adapter, der es ermöglicht den KH als Last anzuschliessen wäre recht interessant.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 30. Dez 2010, 23:20

ZeeeM schrieb:
@Markus ein Y-Adapter, der es ermöglicht den KH als Last anzuschliessen wäre recht interessant.


Das hab' ich bei dem Caiman schon gemacht (und den DT-880 250 Ohm dazwischengehängt), das ändert nichts an dem Output. Der Caiman spielt echt so.

Viele Grüße,
Markus
ZeeeM
Inventar
#49 erstellt: 30. Dez 2010, 23:22

Bad_Robot schrieb:
Das hab' ich bei dem Caiman schon gemacht (und den DT-880 250 Ohm dazwischengehängt), das ändert nichts an dem Output. Der Caiman spielt echt so.


That´s 2 bad.
Nicht das es dazu nicht auch einen passenden KH gibt, aber wenn EQ, dann möchte man das selber steuern. Also neeee.. das sollte man mal dem Hersteller petzen.
denkprekariat
Inventar
#50 erstellt: 31. Dez 2010, 01:44
Cooles Review, Baddie.

Gut gemacht.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 31. Dez 2010, 01:52
Danke

Viele Grüße,
Markus
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