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* Ausführlicher Vergleich diverser pKHV

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Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 12. Jan 2011, 16:51
So, ich wollte schon mal ankündigen, das Testen geht weiter.

Heute ist mein RSA Hornet angekommen. Es handelt sich um die überarbeitete "M" Version.

Außerdem hab' ich meinen Headphonia Arrow Amp wieder 'rausgekramt. Es handelt sich um den Headstage Arrow 12HE, allerdings noch um die Version 2G - nicht die neue Version 3G, die völlig ohne An/Aus-Schalter auskommt.

Hier schon mal Bilder im Vergleich:

DSCF1313

Von links RSA Hornet, zum Größenvergleich nochmal der Fiio E7 (da klebt immer noch die Schutzfolie drauf), dann der Arrow Amp (da klebt bei mir ein iAudio drauf), und der iPod Nano 4G.

Der Arrow Amp besticht durch seine Flachheit.

Der RSA Hornet ist der "dickste". RSA Hornet und Arrow Amp sind auch nur reine Verstärker, kein DAC integriert wie beim FiiO E7.

Genaue Testberichte und Klangbeschreibungen kommen noch in den nächsten 1, 2 Tagen (es ist auch noch ein iBasso T4 mit Express unterwegs zu mir).

Ein paar Sachen kann ich jedoch über den RSA Hornet schon sagen:

- Ein Pluspunkt ist, daß er mit handelsüblichen 9 Volt-Batterien oder -Akkus betrieben wird. Die kann man einfach wechseln.

- Er hat auf der Rückseite einen Schalter mit drei Gain-Settings, so daß man von hochempfindlichen InEars bis hochohmigen Bügelkopfhörern etwas passendes finden sollte.

- Allerdings hat der RSA Hornet keinen zuschaltbaren Bass-Boost, wie es der FiiO E7 und auch der Arrow Amp haben (beide haben einen Bass-Boost in drei Stufen).

- Auch mit InEars ist er Dead-Silent. Während ich beim FiiO E7 noch ein ganz leichtes Rauschen vernehme, höre ich beim Hornet nichts.

Bei Amps mit Potis zum Regeln der Lautstärke ist ja immer das Problem, daß man schon ein Stück aufdrehen muß, bis man auf beiden Kanälen Gleichlauf hat. Dieser Gleichlauf stellt sich beim Hornet sehr sehr früh ein.

Dies ist die Potistellung, wenn er ganz aus ist:

DSCF1320

Und bei dieser Potistellung habe ich mit InEars bereits einen Gleichlauf:

DSCF1319

An dieser Potistellung (mit Low Gain) ist er an InEars noch ein bisschen leiser (aber nicht viel) als der FiiO E7 mit seiner digitalen Lautstärkeregelung auf "1" (der kleinsten Stufe).

Soweit erstmal für heute; Fortsetzung folgt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 12. Jan 2011, 16:53 bearbeitet]
petitrouge
Inventar
#102 erstellt: 12. Jan 2011, 22:12
Na dann bin ich mal gespannt wie sich der Hornet schlagen wird!

Da ich nach wie vor den SR-71 besitze interressiert mich das ja dann doch noch irgendwie!!



Grüsse Jens
der_benni
Stammgast
#103 erstellt: 12. Jan 2011, 23:00
Klingt super.

Wie sieht's mit dem Grundrauschen im Vergleich aus?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#104 erstellt: 13. Jan 2011, 17:51
So, zumindest mit InEars konnte ich bereits einige Klangeindrücke sammeln.

Zunächst der RSA Hornet:

Der RMAA-Graph mit TF10 ist so sauber wie nie zuvor gesehen:

hornet tf10
iPod Nano 4G -> RSA Hornet -> TF10

Perfekter Gleichlauf. Das ist sogar noch gerader als das Ergebnis des FiiO E7.

Der RSA Hornet ist (im Gegensatz zum FiiO E7) ein reiner Kopfhörerverstärker, kein DAC. Ist mit 370 US$ auch nicht ganz billig.

Durch die drei Gain-Settings auf der Rückseite kann man ihn auf hochempfindliche InEars und auf hochohmige Bügelkopfhörer individuell einstellen.

Mit InEars ist er Dead-Silent. (Eine kleine Korrektur: auf der 1. Seite dieses Threads habe ich geschrieben "Dabei hat der FiiO E7 auch keinerlei Grundrauschen". Das ist nicht ganz richtig. Der E7 hat doch ein leichtes Grundrauschen an den TF10. Für mich ist es jedoch nicht störend.)

Stellt man den RSA Hornet auf die niedrigste Gain-Einstellung, ist die leiseste Abhörmöglichkeit (die Stelle, an der er den Gleichlauf erreicht), minimal leiser als die leiseste Einstellung des FiiO E7.

Dafür hat der RSA Hornet keinen zuschaltbaren Bass.

Der Klangtest (mit den TF10) ergibt keine Mängel: er macht genau das, was er tun soll: er verstärkt das Eingangssignal. Da verzerrt nichts, keine Verschiebung von Frequenzen, kein Rauschen. Er macht nur das: verstärken. Keine sonstigen Extras. Kein Bassboost, kein DAC. Dafür macht er seine eigentliche Aufgabe, das Verstärken, völlig astrein ohne Fehler. Er drückt der Musik keinen eigenen Stempel auf.

Im direkten Klangvergleich höre ich daher auch keinerlei Unterschied zwischen FiiO E7 und dem RSA Hornet. Was der FiiO E7 besser macht ist der Bassboost und der DAC. Was der RSA Hornet besser macht ist das Grundrauschen und die leiseste Lautstärkeeinstellung.


Nun zum Headphonia Headstage Arrow 12HE 2G:

Ist mit 200 Euro auch nicht ganz billig. Ist ebenfalls "nur" ein KHV, kein DAC.

Der Arrow hat auf der Rückseite einige Schalter:
Zum einen einen Bassboost über 3 Stufen. Dann ein Crossfeed (ebenfalls über 3 Stufen).

Außerdem hat er sowohl 3 Gain-Settings, als auch 3 Impedanz-Settings. Damit hat man insgesamt 9 verschiedene (3*3) Verstärkungs-Einstellungen.

Rauschen: durch die 3 Impedanz-Settings und die 3 Gain-Settings bekommt man ihn auch mit InEars dead-silent. Die geringste Lautstärkeeinstellung mit InEars ist so niedrig wie bei keinem anderen: man kann wirklich stufenlos von "ganz aus" zu "flüsterleise" aufdrehen, und hat sofort einen Gleichlauf. Wirklich beeindruckend.

Die RMAA-Graphen sehen allerdings nicht so prickelnd aus:

arrow tf10 imp 3
iPod Nano 4G -> Arrow -> TF10, Impedanz 1

Selbst in der niedrigsten Impedanz-Einstellung verzerrt er die Frequenzen sehr stark. Nicht so toll.

Die höheren Impedanz-Settings verschlimmern das Problem nur:

arrow tf10 imp 1
iPod Nano 4G -> Arrow -> TF10, Impedanz 2

arrow tf10 imp 2
iPod Nano 4G -> Arrow -> TF10, Impedanz 3


Daher abschließend meine Bewertung; Platzierung von 1 bis 3:

- Klang an InEars (Triple.fi 10):

1. und 2. RSA Hornet und FiiO E7
3. Arrow 12HE


- zuschaltbarer Bass-Boost:

1. und 2.: FiiO E7 und Arrow 12HE
3. RSA Hornet (kein Bassboost)


- DAC:

1. FiiO E7
2. und 3. RSA Hornet und Arrow 12HE (kein DAC)


- Grundrauschen und leises Hören mit InEars:

1. Arrow 12HE
2. RSA Hornet
3. FiiO E7


Das war's für heute. Morgen mache ich noch den Hörtest mit großen Bügelkopfhörern (Beyer DT-880Pro, 250 Ohm). Außerdem ist noch der iBasso T4 unterwegs, den lasse ich auch noch hier einfließen. In der endgültigen Wertung werde ich auch den iBasso D12 mit einsortieren.

Bisher kann ich abschließend nur sagen: wenn man KHVs erwischt, die InEars absolut linear befeuern (so wie sie es eigentlich sollten), stelle ich keinen Klangunterschied fest. Bühne, Staffelung, Auflösung: ich merk' da nix. Die wahren Unterschiede (zwischen den linearen KHVs) sind vielmehr: Einstellung der Verstärkung (Gain), Grundrauschen, leiseste Abhörmöglichkeit, Bass-Boost, DAC, verschiedenartige Eingänge (analog, digital).

Bezüglich iBasso habe ich inzwischen einen Verdacht, weil sich ein Muster abzeichnet: das "Einknicken" der Frequenzen an Mehrtreiber-InEars kommt durch die Ausgangsimpedanz dieser KHVs zustande. Die ganzen iBasso Geräte mit einem "P" oder einem "D" am Anfang haben alle eine Ausgangsimpedanz von 35 Ohm, und knicken alle mehr oder weniger ein, wenn man InEars mit variablen Impedanzen anschließt - D10, D12, P3, P3+, P4 etc. (Dabei haben die "D"-Geräte einen eingebauten DAC, und die "P"-Geräte nicht.)

Es gibt einige Goldöhrchen, die stellen im reinen Verstärkerteil einen Unterschied fest, zum Beispiel zwischen D12 und P3+. Und denen glaube ich das auch, daß die da einen Unterschied hören. Ich mit meinen Holzohren merk' da aber nichts.

Von iBasso scheinen nur die "T"-Geräte einen 0-Ohm-Ausgang zu haben, der keinen "Ärger" mit InEars macht - T3, T3D, T4.

Um dies zu verifizieren, muß ich mir allerdings noch mehr iBassos 'ranschaffen.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 13. Jan 2011, 17:56 bearbeitet]
Insomnia7
Stammgast
#105 erstellt: 14. Jan 2011, 00:21
Gibt es eigentlich seriöse Bezugsquellen für den E7 und den RSA Hornet?
Musikaddicted
Inventar
#106 erstellt: 14. Jan 2011, 00:35
Ich hab meinen Hornet direkt bei Ray bestellt - würd ich als seriös einstufen.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#107 erstellt: 14. Jan 2011, 01:30

Musikaddicted schrieb:
Ich hab meinen Hornet direkt bei Ray bestellt - würd ich als seriös einstufen.


Ja, der Ray macht das alles selbst (ich hab' mal mit ihm gesprochen). Er hat auch keine Händler, weil die Herstellungskosten (weil alles handgemachte Einzelstücke) recht hoch sind, und für Zwischenhändler keine Marge machbar sei.

Meinen FiiO E7 hab' ich einfach bei eBay gekauft.

Viele Grüße,
Markus
petitrouge
Inventar
#108 erstellt: 14. Jan 2011, 10:50
Jepp und wenn es Probleme gibt mit seinen Amp's steht er sehr schnell Rede und Antwort!



Grüsse Jens
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#109 erstellt: 14. Jan 2011, 10:55

petitrouge schrieb:
Jepp und wenn es Probleme gibt mit seinen Amp's steht er sehr schnell Rede und Antwort!


Ja, wenn du dort anrufst, hast du gleich ihn persönlich an der Strippe, und wenn du mit ihm plauderst, erzählt er dir, daß er gerade einen Amp zusammenbastelt, während du mit ihm sprichst.

Viele Grüße,
Markus
petitrouge
Inventar
#110 erstellt: 14. Jan 2011, 12:39

Bad_Robot schrieb:

petitrouge schrieb:
Jepp und wenn es Probleme gibt mit seinen Amp's steht er sehr schnell Rede und Antwort!


Ja, wenn du dort anrufst, hast du gleich ihn persönlich an der Strippe, und wenn du mit ihm plauderst, erzählt er dir, daß er gerade einen Amp zusammenbastelt, während du mit ihm sprichst.

Viele Grüße,
Markus






Grüsse Jens
JXT
Neuling
#111 erstellt: 15. Jan 2011, 00:59
Hallo zusammen,

zu diesem Thema hätte ich mal 'ne Frage:

Ich habe diverse Player (u.a. Iriver H140 u. 320, Sansa Clip+, Meizu M6, Nano 6G) und die UM3X und überlege mir einen pKHV zuzulegen, auch vor dem Hintergrund, dass ich plane, im Laufe des Jahres auf einen Stage 3 oder 4 upzugraden. Die zwei pKHV habe ich im Auge: zum einen den FiiO E7, zum anderen den Ibasso D12.

Der FiiO ist ja von Linearität und Preis echt verlockend, hat allerdings keinen optischen Eingang, um den H140 digital anzuschließen. Der D10/D12 hat den optischen Eingang und wird ja in Verbindung mit H140 und Custom-In-Ear immer wieder hoch gelobt. Beim Blick in den RMAA-Laberthread (http://www.hifi-forum.de/viewthread-125-6242.html) frage ich mich jetzt allerdings, ob der D10 (bzw. auch der D12) den Verlauf jetzt wirklich verbessert? Oder andersherum: Welchen Vorteil bringt die optische Verbindung?

Was sagt Ihr zum Thema: eher den E7 nehmen oder doch lieber den D12?

Danke und schöne Grüße!

Christoph
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#112 erstellt: 15. Jan 2011, 02:08
Hallo,

die optische Verbindung eliminiert das Grundrauschen komplett. Dem gegenüber steht halt ein leichtes aber hörbares "Verziehen" der Frequenzen. Die Kanalgleichheit ist bei den iBassos, die ich bisher hatte, auch nicht ganz überzeugend. Meinen ersten D12 hatte ich deswegen auch umgetauscht.

Der FiiO E7 ist linear, aber hat ein leichtes Grundrauschen. Das kommt aber nicht durch den analogen Eingang; es gibt nämlich KHVs mit analogen Eingängen, die ebenfalls nicht rauschen.

Ich sag' mal so: die Musik vom H140 digital (optisch) abzuziehen, das hat schon was. Es ist theoretisch die beste (sauberste) Möglichkeit. Theoretisch. Erstens hört man den Unterschied jedoch nicht (finde ich), und zweitens bedarf es dazu einer sauberen Umsetzung (Verstärkung). Und die ist bei den iBasso eben für Custom InEars nicht ideal.

Welchen KHV ich für den H140 nehmen würde? Keinen von beiden. Wahrscheinlich eher ein Gerät von RSA, oder einen von iBasso aus der T-Serie.

Das beste wäre ein KHV mit der Linearität eines E7, dem optischen Eingang eines D12, und der Rauschfreiheit eines iBasso oder RSA. Gibt's aber zusammen in einem Gerät anscheinend nicht.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 15. Jan 2011, 02:12 bearbeitet]
_Scrooge_
Inventar
#113 erstellt: 15. Jan 2011, 02:30

JXT schrieb:
Was sagt Ihr zum Thema: eher den E7 nehmen oder doch lieber den D12?


Ich würde den hier nehmen...

Ist preislich auf iBasso-Niveau, klanglich aber deutlich darüber... Meiner Meinung nach, paßt der Perfekt zum iRiver...
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#114 erstellt: 15. Jan 2011, 02:48

_Scrooge_ schrieb:

JXT schrieb:
Was sagt Ihr zum Thema: eher den E7 nehmen oder doch lieber den D12?


Ich würde den hier nehmen...

Ist preislich auf iBasso-Niveau, klanglich aber deutlich darüber... Meiner Meinung nach, paßt der Perfekt zum iRiver...


Klasse, den kannte ich noch nicht! Kommt gleich auf meine Einkaufsliste

Viele Grüße,
Markus
Tob8i
Inventar
#115 erstellt: 15. Jan 2011, 05:59
Habe zwar diese Woche erst kurz mit dem UHA-4 hören können, aber der erste Eindruck war schon echt positiv. Ist wohl auch alles von einem Typen zusammengeschraubt wie bei RSA. RSA liegt halt eher in einer anderen Preisklasse.
_Scrooge_
Inventar
#116 erstellt: 15. Jan 2011, 14:26
Leckerton ist für mich, wie Shure bei großen Kopfhörern, der Preis-Leistungs-Tip...

Man bekommt bei Beiden mehr für's Geld, als bei anderen...
Skoo
Ist häufiger hier
#117 erstellt: 15. Jan 2011, 21:13
Gibt's unter euch eigentlich zufällig jemanden, der seinen Fiio E7 aus was für Gründen auch immer loswerden möchte? Vor einiger Zeit wurde ja einer im "Biete"-Bereich weitergereicht, da hatte ich nur leider kein Geld dafür. Aber nach Markus' Berichten würde ich den zu gerne mal als externe Soundkarte für's Notebook testen...
einser00
Ist häufiger hier
#118 erstellt: 15. Jan 2011, 22:57
Hi Folks, habe ja jetzt die JH 16 und am Corda Headsix waren sie wirklich nicht schlecht. Habe heute den Corda Stepdance bekommen und ich muß sagen: wow!!!!!
Der Stepdance versteht es, die Tugenden des Headsix noch mal deutlich zu verstärken! Die Bässe sind kräftig und druckvoll und die Mitten und Höhen sehr frisch und prägnant! Da fehlt zur stationären Corda Opera Combo nur noch verflucht wenig!

Es ist einfach nur ein Spaß die Dinger zu hören! Ich glaube der Headsix ist mit den JH 16 am Rande seiner Möglichkeiten, während der Stepdance richtig befreit aufspielt!

Das nur mal so als erste Rückmeldung.

Ein Headsix für 85,- EUR wäre daher jetzt zu verkaufen... :-))

Gruß Matthias
Insomnia7
Stammgast
#119 erstellt: 16. Jan 2011, 01:07
Eine kurze Frage: Der Fiio E7 scheint ja an InEars wie den UE triple fi 10 alles bereits perfekt zu machen. Was macht dann der Meier Audio Stepdance für den ca. 4-fachen Preis besser?

Gut er sieht besser aus und ist Handarbeit.
Aber was springt im Klang dabei raus?
der_benni
Stammgast
#120 erstellt: 16. Jan 2011, 01:24

Insomnia7 schrieb:
Eine kurze Frage: Der Fiio E7 scheint ja an InEars wie den UE triple fi 10 alles bereits perfekt zu machen.


Perfekt?

Nee. Rauscht, zu grobe Lautstärkeregelung, nicht leise genug in Stufe 1.


Wie macht sich eigentlich der UHA-6S in diesen Punkten? Hat den jemand schon an TriFis gehört?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#121 erstellt: 16. Jan 2011, 02:10

der_benni schrieb:

Insomnia7 schrieb:
Eine kurze Frage: Der Fiio E7 scheint ja an InEars wie den UE triple fi 10 alles bereits perfekt zu machen.


Perfekt?

Nee. Rauscht, zu grobe Lautstärkeregelung, nicht leise genug in Stufe 1.


Genau.
Das Rauschen höre ich zwar, stört mich aber nicht. Was mich am meisten stört, ist die grobe Lautstärkeregelung. Da fehlen mehrere verschiedenen Gain-Settings.


der_benni schrieb:
Wie macht sich eigentlich der UHA-6S in diesen Punkten? Hat den jemand schon an TriFis gehört?


Bestellung läuft. Wir werden sehen

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 16. Jan 2011, 02:11 bearbeitet]
_Scrooge_
Inventar
#122 erstellt: 16. Jan 2011, 02:48

der_benni schrieb:
Wie macht sich eigentlich der UHA-6S in diesen Punkten? Hat den jemand schon an TriFis gehört?


Im low-gain gibt es mit dem TripleFi keinerlei Rauschen... Und es gibt auch keine Gleichlaufschwankungen am Porti (gerade schnell mal ausprobiert)

Im hi-gain ist Rauschen zu hören, aber die Einstellung ist sowieso eher für große Kopfhörer gedacht...


[Beitrag von _Scrooge_ am 16. Jan 2011, 02:49 bearbeitet]
JXT
Neuling
#123 erstellt: 16. Jan 2011, 04:40
Hallo,

vielen Dank für die Einschätzungen .


Bad_Robot schrieb:

Ich sag' mal so: die Musik vom H140 digital (optisch) abzuziehen, das hat schon was. Es ist theoretisch die beste (sauberste) Möglichkeit.


Das ist genau der Grund, weswegen ich den iBasso in Erwägung gezogen habe.


Bad_Robot schrieb:

Theoretisch. Erstens hört man den Unterschied jedoch nicht (finde ich), und zweitens bedarf es dazu einer sauberen Umsetzung (Verstärkung). Und die ist bei den iBasso eben für Custom InEars nicht ideal.


Das ist wohl das Problem. Was hilft eine perfekte Übertragung, wenn der pKHV das Signal (übertrieben gesagt) "vermurkst".


Bad_Robot schrieb:

Der FiiO E7 ist linear, aber hat ein leichtes Grundrauschen. Das kommt aber nicht durch den analogen Eingang; es gibt nämlich KHVs mit analogen Eingängen, die ebenfalls nicht rauschen.


Deswegen ja die Frage, was die optische Übertragung letzten Endes an Vorteilen bringt, wenn eine analoge Verbindung gleichgute bzw. bessere Ergebnisse liefert/liefern kann.


Bad_Robot schrieb:

Welchen KHV ich für den H140 nehmen würde? Keinen von beiden. Wahrscheinlich eher ein Gerät von RSA, oder einen von iBasso aus der T-Serie.


Weswegen der iBasso nicht ideal ist habe ich kapiert, das Problem des E7 ist das verbleibende Rauschen und die verbesserungsfähige Lautstärkeeinstellung, richtig?
Den pKHV möchte ich gerne für alle Player sinnvoll nutzen, primär allerdings in der Tat für die beiden Iriver und den Meizu wegen des teilweise recht hohen Grundrauschens.

Ein RSA ist mir (zumindest zz.) zu teuer. Der iBasso T3 sieht nicht schlecht aus was Formfaktor, Kosten und Ausdauer angeht. Was macht er denn besser/schlechter als der E7, gibt's da Erfahrungswerte?


_Scrooge_ schrieb:

JXT schrieb:
Was sagt Ihr zum Thema: eher den E7 nehmen oder doch lieber den D12?


Ich würde den hier nehmen...

Ist preislich auf iBasso-Niveau, klanglich aber deutlich darüber... Meiner Meinung nach, paßt der Perfekt zum iRiver...


Hey, danke, der sieht vielversprechend aus und kommt auf jeden Fall mal mit auf die Auswahlliste!

Noch mal vielen lieben Dank, auch wenn sich das ganze natürlich mal wieder komplizierter darstellt, als mir lieb ist...

Schöne Grüße

Christoph
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#124 erstellt: 16. Jan 2011, 11:42
Hallo,


JXT schrieb:
Ein RSA ist mir (zumindest zz.) zu teuer. Der iBasso T3 sieht nicht schlecht aus was Formfaktor, Kosten und Ausdauer angeht. Was macht er denn besser/schlechter als der E7, gibt's da Erfahrungswerte?


Erfahrung mit einem T3 hab' ich nicht. Allerdings habe ich mir einen T4 bestellt (ist momentan mit der Post unterwegs). Sobald er da ist und ich ihn ein bisschen ausprobiert habe, werde ich hier ein paar Worte zu ihm fallen lassen. Das sollte zumindest einige Rückschlüsse auf den T3 ziehen lassen.

Viele Grüße,
Markus
der_benni
Stammgast
#125 erstellt: 16. Jan 2011, 14:40

Bad_Robot schrieb:

der_benni schrieb:
Wie macht sich eigentlich der UHA-6S in diesen Punkten? Hat den jemand schon an TriFis gehört?


Bestellung läuft. Wir werden sehen :)


Sehr schön! Da dürfen wir ja bestimmt wieder auf ein kurzes review (wieder mit ein paar Messungen?) hoffen.

Erzähl doch auch mal, ob/wie du ihn verzollen musstest, und denk an mich, wenn du dich von ihm trennst

Netten Gruß

der_benni
Tob8i
Inventar
#126 erstellt: 16. Jan 2011, 14:44
Ja, muss man. Leckerton gibt den richtigen Warenwert an.
Insomnia7
Stammgast
#127 erstellt: 16. Jan 2011, 17:09
Gibt es eine Grund das hier kaum über den Meier Audio Stepdance berichtet wird. Am Preis scheint es nicht zu liegen wenn ich mir die Preise der RSA oder iBasso oder UHA-6S anschaue.
Auf head-fi.org bekommt er sehr viel Lob und gute Reviews:

http://www.head-fi.o...d-impressions-thread

http://www.head-fi.o...1b/2760#post_6860873

http://www.head-fi.o...-10-added-rsa-sr-71b

Laut dem ersten Beitrag im letzten der oben verlinkten Threads (im unteren Teil des langen Beitrags) von Skylab gehört der Meier Audio Stepdance zu den 5 Besten der getesteten pKHV. (Level 1)

Der RSA SR71 ist in Level 3 eingeordnet und der Leckerton Audio UHA-6S in Level 6. (Level 1-8 in absteigender Bewertung)
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#128 erstellt: 16. Jan 2011, 17:28
Den Stepdance hole ich mir auf alle Fälle auch noch, ebenso wie den Leckerton. Wenn ich einen Geldscheißer hätte, würde ich mir alle auf einmal kaufen. Aber so muß das halt noch 4 Wochen warten.

einser00 ist auch gerade ganz begeistert von seinem Stepdance an seinen JH16Pro. (Schrieb' er im "Heute gekauft" Thread.)

Viele Grüße,
Markus
einser00
Ist häufiger hier
#129 erstellt: 16. Jan 2011, 17:30
Da hier nach dem Meier Stepdance gefragt wird... Das hier habe ich bei "Neuesten Errungenschaften" geschrieben:

Die JH 16 sind der absolute Hammer! Am Corda Opera fällt mir regelmäßig das Gebiß aus dem Gesicht! Platten werden teils völlig neu gehört (z.B. Genesis "Live over Europe": Conversation with two stools" - einfach der Hammer!)
Es ist eine unglaubliche Bühne, man sitzt mittendrin statt nur dabei. Es gibt Momente, da zucke ich förmlich zusammen, so plastisch kommt das rüber. Baßgewaltig und präzise, saubere Mitten und glasklare Höhen. Ich glaube übrigens, die Jungs in Florida haben etwas am Frequenzgang geschraubt, wegen meiner kaputten Ohren.

Einziges Manko: der Corda Headsix am Iphone ist gegenüber dem stationären System mit Grundig fineart 9000 CD-Player und Corda Opera unterlegen. Noch nie habe ich das so deutlich gespürt. Zum Glück kam gestern der Corda Stepdance...
Was soll ich sagen: Hammer! Endlich rückt die transportable Combo in die Nähe meiner stationären Anlage. Der Stepdance schafft es, die Bässe sauber und trocken darzustellen, was dem Headsix doch recht schwer fiel. Ich höre sehr laut und das war mit Sicherheit zuviel für den kleinen Headsix...
Die JH 16 sind eben nicht nur Spaßhörer, sondern sezieren gnadenlos die Quellen und offenbaren jede kleinste Schwäche. Wie schrieb ein Kritiker: "Es ist schade, daß sowenige Menschen in den Genuß dieser Inears kommen. Es sollte viel mehr Menschen vergönnt sein, dieses Musikerlebnis zu haben".

Soviel zum Headsix, der mir mit Westones UM2 sehr viel Spaß bereitet hat. Die JH 16 sind aber ein anderes Kaliber. Sie fordern jeden pKHV bis zum Äußersten. Der Stepdance ist Ihnen gewachsen, er ist nicht nur äußerlich wesentlich größer, sondern auch viel "erwachsener". Warm im Timbre aber sehr bestimmt und druckvoll, äußerst präzise knallhart und mit großer Bühne trotz fehlendem Croosfeed. Ich kann nur sagen: die 300 EUR sind gut angelegt (Der Service von Meister Meier ist sowieso grandios).

Bin mal gespannt, wenn die Jungs von Leckertone Audio den UHA 4 liefern (die erste Lieferung verschwand im DHL-Nirwana ). Werde dann berichten.

Gruß Matthias
JXT
Neuling
#130 erstellt: 17. Jan 2011, 00:50
Na dann warte ich doch noch ein bisschen ab und harre der Dinge und Verstärker, die da kommen

Grüße

Christoph
Son_Goten23
Inventar
#131 erstellt: 17. Jan 2011, 00:52
@ einser00: super, dass er dir so gefällt! Aber sind die Meier Amps nicht eher für "full size cans" geeignet?
Intraaural
Inventar
#132 erstellt: 17. Jan 2011, 03:55
@Son_Goten23: Wie kommst du darauf?
Intraaural
Inventar
#133 erstellt: 17. Jan 2011, 04:09

Insomnia7 schrieb:
Gibt es eine Grund das hier kaum über den Meier Audio Stepdance berichtet wird. Am Preis scheint es nicht zu liegen wenn ich mir die Preise der RSA oder iBasso oder UHA-6S anschaue.

Der Stepdance ist zwar schon ein paar Monate alt, aber trotzdem noch eines der jüngeren Modelle. Viele von den regelmäßigen Schreibern hier sind über das Thema pKHV schon hinweg und schaffen sich nicht immer das Neueste an oder so etwas gar nicht mehr, weil andere Gebiete für sie wichtiger sind.

Aus einigen Randbemerkungen hier im Forum schließe ich, dass es ein paar Stepdance-Eigner gibt, aber ich weiß auch, dass viele Besitzer von neuem Equipment sich nicht zutrauen, ein Review zu schreiben. Deshalb müssen wir mit der Situation - so wie sie ist - leben. Lieber kein Review als unzählige Reviews auf "Hype-fi-Niveau".

Ich selbst bin ja auch noch im Rückstand mit meinem 2move / Pico Slim Vergleich.

Ein anderes Beispiel dafür bei den großen KHV ist z.B. der NuForce Icon HDP. Ist angesichts seiner angeblichen Qualitäten völlig unterrepräsentiert. Einen Verriß habe ich aber auch noch nicht wahrgenommen, also bleibt er je nach Eignung für den Einsatzzweck ein Kandidat auf der Auswahlliste.


[Beitrag von Intraaural am 17. Jan 2011, 04:10 bearbeitet]
Son_Goten23
Inventar
#134 erstellt: 17. Jan 2011, 08:29
@ Intraaural: letztens wurde im highend in ear thread gesagt, dass Dr. Meier keine in ears besitzt bzw. sich nicht darum kümmert. Und hier wurde gesagt, dass er den Bassbereich verstärkt, von den aktuellen "top" Universals bzw. den Customs weisen keine solche Basschwäch auf. (aber vllt. irre ich mich auch)
Intraaural
Inventar
#135 erstellt: 17. Jan 2011, 12:00

Son_Goten23 schrieb:
@ Intraaural: letztens wurde im highend in ear thread gesagt, dass Dr. Meier keine in ears besitzt bzw. sich nicht darum kümmert.

Das habe ich in dem Thread dort geschrieben. Aber ich habe auch geschrieben, die mobilen Hörer stünden dort bei der Entwicklung "nicht im Focus".
Ich habe nicht geschrieben, sie seien dafür "nicht geeignet".
Intraaural
Inventar
#136 erstellt: 18. Jan 2011, 04:40
So, ein erster kurzer RMAA-Test (Pico Slim, 2move) liegt hinter mir.


Bad_Robot schrieb:

Den Corda 2move konnte ich vorgestern aufgrund eines glücklichen Zufalls mal kurz selbst testen. Der hat einen ganz hübschen Bassboost drin.


Bad_Robot schrieb:

Also was ich da gehört habe, war nicht nur ein Höhenabfall. Das war fett Tiefbassig.

War aber wie gesagt nur ein ganz kurzer Hörcheck. Ich kann mich da auch täuschen.

Akustisch gebe ich dir recht! Dies deckt sich mit meinen Eindrücken. Man kann über die Wortwahl der quantitativen Beschreibung diskutieren, aber man merkt, dass untenrum mehr da ist, wo einem Meizu alleine in Flat-Stellung (etwas) die Puste ausgeht.

Das Problem:
(Leider?) sagen die Messwerte etwas anderes! Und schon kommen wir zu der Frage, wie aussagekräftig die ganzen RMAA-Messungen eigentlich sind? Es geht halt nichts über Probehören.

Allerdings kann ich noch nichts Endgültiges sagen. Ich hatte zum ersten Mal den Loop mit der M-Audio genutzt, weiß also nicht, wie sich die Karte alleine im Loop verhält, um dann die Differenz mit dem jeweiligen pKHV dazwischen beurteilen zu können. (Mir fehlten die stinknormalen Cinchkabel für die reine Loopback-Verbindung, ich hatte nur die Cinch-Klinkenkabel vor Ort)

Desweiteren bin ich mir nicht sicher, ob mein Y-Kabel eine Macke hat, deshalb werde ich mir ein neues besorgen. Taugen die Cordial-Kabel von Thomann mechanisch etwas? Mein jetziges ist da eher von bescheidener Qualität. Jedenfalls hatte ich zwischendurch einen Effekt, der mich stutzig werden ließ.

Über die Dinge, die auch über mehrere Messungen reproduzierbar waren, kann ich sagen:

Geht mal von einem relativ geraden Kurvenverlauf im Bassbereich aus. Leichter Abfall (0,5 dB) beim Pico Slim zwischen 30 Hz und 50 Hz gegenüber dem völlig linearen 2move. Die absolute Lage ist noch nicht klar, aber ich traue der M-Audio (Delta 2496) zu, auch im Tiefbassbereich ohne Abfall relativ linear zu sein, so dass ich keine nennenswerten Änderungen in Richtung "Bassboost" erwarte. Aber das kann sich theoretisch noch ändern.

Phänomenal ist der Gleichlauf vom Pico Slim, kein Wunder beim Verzicht auf das analoge Poti. Dieses genehmigt sich beim 2move 1 dB Unterschied. Nicht bei leiser Stellung, sondern auf 12 Uhr...

Total überrascht war ich vom Pico Slim, weil ich aufgrund des Klangeindrucks erhebliche Abweichungen im Frequenzgang erwartet hatte. Die gibt es in dieser Form aber nicht, zumindest nicht mit dynamischen 32 Ohm Beipackstöpseln. Die TF10 kamen noch nicht zum Einsatz.

Nach ein paar Minuten rätselhaften Betrachtens der Pico Slim Diagramme habe ich jedoch eine Vermutung, wo der Unterschied zwischen Klangeindruck und Frequenzschrieb herkommen könnte. Wenn ich damit richtig liegen würde, würde ich auch verstehen, warum Ultrasound den Pico Slim einfach nicht vertragen hat. Bestimmte Dinge könnten da richtig übel sein...

Aber bis dahin mache ich es noch etwas spannend und vor allem meine Hausaufgaben:

1) Zunächst muss ich die M-Audio-Karte im Loopback vermessen und darf nur die Differenzen zu den pKHV betrachten, nicht die absoluten Messkurven

2) Dann muss ich die Messung mit einem vernünftigen Y-Kabel durchführen

3) Zum Schluß muss die Messung mit den TF10 als Last kommen. Bzgl. des Frequenzgangs erwarte ich in diesem Punkt beim Pico Slim keine nennenswerten Unterschiede, weil ich letztens noch die Herstellerangabe von unter 1 Ohm für den Ausgnagswiderstand gelesen hatte.

Lassen wir uns vom Endergebnis überraschen. Wenn das Ergebnis auf sauberen Verhältnissen aufbaut, gibt es auch die Graphen dazu.
Silent117
Inventar
#137 erstellt: 18. Jan 2011, 06:08
Schön, dass ich die netten Threads immer viel zu spät bemerke Erstmal danke für die Mühe und mal eine objektive herangehensweise an PKHV!

Mal ein paar Anmerkungen/kritische Fragen:
1. Warum wurde der Tf10 denn als standardhörer gewählt? Wegen seinem unsauberem Impedanzverlauf?
2. Gibt es eine gute verlässliche Quelle für einen Impedanzverlauf von dem Ding?
3. Wenn ich mich recht erinnere braucht RMAA einen gewissen Pegel für die Messungen (um die ADCs der Soundkarte voll auszusteuern um die volle genauigkeit zu haben). Wird damit nicht nur der Gleichlauf in dieser doch recht hohen Position gemessen?
4. Sry falls das schon erwähnt wurde, aber hast du mal die Steckwiderstände deines Y-Adapters gemessen? Gerade wenn du viel testest und das Ding ausleierst , kann durch durchaus mal im einstelligem Ohm-Bereich liegen. Weiterhin achte auf Korrosion, falls das Ding günstig war
5. Hörst du wirklich eine Kanalungleichheit von knapp 1dB? Klar 1dB wurde als absolute Hörschwelle definiert , aber das würde ich gern mal ABX'd sehen.
6. Messe bitte auf jeden Fall (!) Klirr bei den KHV noch mit. Dies müsste eigentlich immer auch niedrig sein , aber bei niederohmiger Last und/oder hohen Lautstärken kann das ganze durchaus mal interessant werden. Ich finde das auch ein wichtiges Gütekriterium, jedenfalls für die In-Ear-Nutzer.

Vielen Dank schonmal und nochmal Hut ab vor der Arbeit die du dir hier und generell im Forum machst
m00hk00h
Inventar
#138 erstellt: 18. Jan 2011, 08:46

Silent117 schrieb:
5. Hörst du wirklich eine Kanalungleichheit von knapp 1dB? Klar 1dB wurde als absolute Hörschwelle definiert , aber das würde ich gern mal ABX'd sehen.


Also ich zumindest für mich kann das ganz klar mit "ja" beantworten, ich habe damals einen PortaCorda zum Jan zurück geschickt, weil mich die 0,irgendwas dB Kanalungleichheit ziemlich genervt haben. Das reichte schon aus, um die Phantommitte deutlich aus dem Gewohnten Rahmen zu bewegen.
Selbst 0,5dB reichen dafür schon aus, dafür braucht es keinen ABX. Kannst du mit Audacity selbst ausprobieren, einfach das MP3 laden, die Spuren trennen und eine Spur leiser machen.

OK, ich hab's mal schnell vor dem Abschicken mit 0,3dB in Foobar ABXt.
Nach 10 schnellen Durchläufen und 9 Treffern ohne große Anstrengung (1,1% Ratewahrscheinlichkeit) steht für mich außer Frage, dass man auch 0,3dB leicht hört (der Titel war Getting Away With Murder von Papa Roach).
Irgendwo zwischen 0,1 und 0,2dB ist eine Grenze erreicht, die ich im ABX noch erkenne, bei der ich jedoch ohne Direktvergleich die Ungleichheit vermutlich nicht bemerken würde.

1dB ist jedoch nach meiner Erfahrung mit dem Corda damals jedoch absolut nicht zu akzeptieren.

Hoffe das hilft, probiere es doch einfach selbst aus, kostet nur ein paar Minuten.

m00h

[€dit]
DT880 am X-fi Frontpanel
[/€dit]

[€dit2]
0,2dB mit ein bisschen Konzentration und etwas mehr Zeitlassen mit 10/10 herausgehört.
[/€dit]


[Beitrag von m00hk00h am 18. Jan 2011, 08:57 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#139 erstellt: 18. Jan 2011, 11:58
Hallo,


Intraaural schrieb:

Bad_Robot schrieb:
Den Corda 2move konnte ich vorgestern aufgrund eines glücklichen Zufalls mal kurz selbst testen. Der hat einen ganz hübschen Bassboost drin.


Bad_Robot schrieb:
Also was ich da gehört habe, war nicht nur ein Höhenabfall. Das war fett Tiefbassig.

War aber wie gesagt nur ein ganz kurzer Hörcheck. Ich kann mich da auch täuschen.

Akustisch gebe ich dir recht! Dies deckt sich mit meinen Eindrücken. Man kann über die Wortwahl der quantitativen Beschreibung diskutieren, aber man merkt, dass untenrum mehr da ist, wo einem Meizu alleine in Flat-Stellung (etwas) die Puste ausgeht.

Das Problem:
(Leider?) sagen die Messwerte etwas anderes! Und schon kommen wir zu der Frage, wie aussagekräftig die ganzen RMAA-Messungen eigentlich sind? Es geht halt nichts über Probehören.


Ich lag' übrigens falsch: das war gar nicht der 2move, sondern der Headsix, den ich da gehört habe.

Es war der Headsix von einser00. Mit dem werde ich mich morgen mal zu einer Hörsession treffen, und da bringt er seinen Corda Headsix und auch seinen neuen Corda Stepdance mit. Morgen abend wird's hier also wieder neue Klangeindrücke und Testergebnisse hageln. Mal sehen, ob ich das mit der Tiefbassbetonung tatsächlich auch im direkten Vergleich mit anderen KHVs heraushören kann, und ob man es auch messen kann...

Heute sollte (laut Online Tracking) auch mein iBasso T4 kommen...

Viele Grüße,
Markus
Intraaural
Inventar
#140 erstellt: 18. Jan 2011, 12:02

Silent117 schrieb:

1. Warum wurde der Tf10 denn als standardhörer gewählt? Wegen seinem unsauberem Impedanzverlauf?

Ich habe keinen anderen. Außerdem habe ich gemerkt, dass er viel empfindlicher reagiert als andere und Bad_Robot scheint ihn deshalb als neuen Standard für seine Messungen verwendet zu haben. Seine früheren Messungen waren ja immer mit den UM3X.

Silent117 schrieb:

2. Gibt es eine gute verlässliche Quelle für einen Impedanzverlauf von dem Ding?

Verläßlich? Es gibt zumindest eine mit Messschrieb, die ich als gegeben angesehen habe. Den Link suche ich heraus. Er fängt bei 32 Ohm an, steigt auf ca. 64 Ohm bei ca. 1 KHz an und fällt dann gnadenlos auf ca. 6,7 Ohm herunter. Dies dürfte der Grund für seine "Interaktion" mit dem UE-Dämpfungsglied sein.

Silent117 schrieb:

3. Wenn ich mich recht erinnere braucht RMAA einen gewissen Pegel für die Messungen (um die ADCs der Soundkarte voll auszusteuern um die volle genauigkeit zu haben). Wird damit nicht nur der Gleichlauf in dieser doch recht hohen Position gemessen?

Korrekt. Der Pegel muss zwischen ca. -4 dB und 0 dB liegen, sonst bekommt man die rote Ampel. Allerdings wird der Testsignalpegel beim manuellen Abgleich permanent angezeigt, so dass man den Gleichlauf über die gesamte Strecke angeben könnte. Und da ist der Pico Slim bei z.B. -72 dB auch immer im Gleichlauf. Exakt gleicher dB-Wert (1 Nachkommastelle) oder max. 0,1 dB Abweichung. Beim 2move differiert nicht nur der digitale Anzeigewert, sondern die angezeigten Balken sind unterschiedlich lang.

Silent117 schrieb:

4. Sry falls das schon erwähnt wurde, aber hast du mal die Steckwiderstände deines Y-Adapters gemessen? Gerade wenn du viel testest und das Ding ausleierst , kann durch durchaus mal im einstelligem Ohm-Bereich liegen. Weiterhin achte auf Korrosion, falls das Ding günstig war

Das Ding wird entsorgt, ich hoffe die Cordial-Teile von Thomann taugen etwas und sind trotzdem nicht zu teuer.

Silent117 schrieb:

5. Hörst du wirklich eine Kanalungleichheit von knapp 1dB? Klar 1dB wurde als absolute Hörschwelle definiert , aber das würde ich gern mal ABX'd sehen.

Ich habe es erwähnt, weil ich es auf der RMAA-Anzeige gesehen habe, dies hat noch nichts mit Hören zu tun.
Im praktischen 2move-Betrieb hat man eher das Problem, dass man mit den TF10 am unteren Ende hören muss und dort die Gleichlauffehler viel größer werden können. (vor allem bei HighGain)

Silent117 schrieb:

6. Messe bitte auf jeden Fall (!) Klirr bei den KHV noch mit. Dies müsste eigentlich immer auch niedrig sein , aber bei niederohmiger Last und/oder hohen Lautstärken kann das ganze durchaus mal interessant werden. Ich finde das auch ein wichtiges Gütekriterium, jedenfalls für die In-Ear-Nutzer.

Wie recht du hast, aber dazu später mehr, wenn ich ein Review komplett fertig habe.

Silent117 schrieb:

Vielen Dank schonmal und nochmal Hut ab vor der Arbeit die du dir hier und generell im Forum machst :prost

Danke, aber Bad_Robot macht sich ehrlich gesagt viel mehr Arbeit und ihm gebührt weit größerer Dank.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#141 erstellt: 18. Jan 2011, 12:26
@Silent117:

erst mal danke für dein Lob, das geht runter wie Öl.

Zu deinen Fragen:

1. Warum der tf10? Da gibt es verschiedene Gründe:
Zum einen, weil mir bekannt ist, daß er einen unsauberen Impedanzverlauf hat. (Eine verlässliche Quelle für dessen Impedanzverlauf habe ich jedoch nicht.) Er hat einen unsauberen Impedanzverlauf als beispielsweise Shure InEars.

Ich hätte auch einen meiner Customs nehmen können; einige von denen haben einen noch schwankenderen Verlauf. Allerdings soll dieser Thread hier für ein möglichst großes Publikum von Interesse sein, und der tf10 ist einfach weiter verbreitet.

Der letzte Grund und letztendlich ausschlaggebende Grund ist ein ganz profaner: den tf10 habe ich doppelt, und daher würde es mir bei dem am wenigsten ausmachen, wenn ich durch diese Tröterei die Treiber grille.

3. Der Pegel für die RMAA-Messungen:
Ich führe die Messungen immer mit unterschiedlichen Lautstärken durch. Auf diese Weise konnte ich verifizieren, daß diese RMAA-Graphen wirklich lautstärkeunabhängig sind - die verziehen sich bei leisen Lautstärken ganz genau so wie bei lauten. Bei den lauten Messungen speise ich das Signal immer direkt in den Eingang meiner Soundkarte ein. Bei leiseren Messungen schalte ich vorher noch einen Kopfhörerverstärker dazwischen, damit die RMAA-Software die benötigten Pegel bekommt. Dabei habe ich auch, bevor ich angefangen habe, diese Messergebnisse hier zu posten, erst einmal verschiedene Kopfhörerverstärker durchprobiert, bis ich einen fand, der das Ergebnis dieser RMAA-Messung nicht beeinflußt. Jedenfalls nicht diese Frequenz-Graphen. Aktuell ist es eine einfache Pro-Ject Head Box II. (Ich habe überprüft, daß das Meßergebnis das gleiche ist, egal ob ich den InEar direkt volle Pulle "tröten" lasse, oder ich die Lautstärke reduziere und dann nachträglich wieder mit der HeadBox verstärke. Auf diese Weise kann ich den größten Teil der Messungen in einer für den InEar weniger schädlichen Lautstärke durchführen.)

4. Der verwendete Y-Adapter:
Das ist ein guter Einwand und Hinweis. Es handelt sich in der Tat um einen billigen Adapter, und der macht tatsächlich hin und wieder Probleme. Ich muß mir mal einen hochwertigeren besorgen. Manchmal erhalte ich nämlich unglaubwürdige Messungen, und dann löse ich den Y-Adapter nochmal ab, und stecke ihn neu zusammen, und dann "stimmt" die Messung. Glücklicherweise habe ich mittlerweile die nötige Erfahrung, um am Meßergebnis so ungefähr zu sehen, ob es "stimmen" kann oder nicht. Wenn ich einen neuen InEar oder einen neuen KHV durchmesse (RMAA-Graphen erstelle), dann wiederhole ich stichprobenartig auch immer wieder vorangegangene Messungen von anderen KHVs, und überprüfe das aktuelle Ergebnis mit den vorangegangenen. Erst wenn diese übereinstimmen, werden die Meßergebnisse des neuen Equipments veröffentlicht. Das mache ich genau aus dem Grund, um "alternde" Kabel und Stecker zu identifizieren.

5. Die Kanalungleichheit:
Wie schon m00hk00h sagte, ja, 1db Unterschied höre auch ich. Erst recht in ABX-Tests. Die Phantommitte ist für mich hörbar verschoben. Bezüglich dieser Phantommitte bin ich auch wirklich sehr empfindlich. Erst recht mit InEars, die eine gute (breite) Bühnendarstellung haben, da fällt es mir umso mehr auf. Die ganze Bühnenaufteilung "stimmt" dann nicht mehr. Einige High-End InEars haben (für mich) sogar eine "zu gute" Bühne. Das ist dann der Fall, wenn ich mir tatsächlich vorstellen (heraushören) kann, wo genau jedes einzelne Instrument steht. Da gibt es dann immer wieder mal Lieder, bei denen ich mit der Bühnenanordnung gar nicht einverstanden bin, weil meinem Empfinden nach ein gewisses Ungleichgewicht besteht. Das geht dann so weit, daß ich am liebsten in das Orchester marschieren möchte und einige Musiker an eine andere Stelle schieben möchte. Bei solchen Liedern wechsle ich dann gerne auch mal auf einen InEar mit einer schlechten Bühnendarstellung; einfach damit ich dieses Ungleichgewicht nicht wahrnehme. Das macht mich ansonsten ganz fuchsig, und so kann ich die Musik nicht genießen.

6. Klirr:
Ja, Klirr ist auch sehr interessant, und wird auch noch von mir gemessen werden. Ich werde aber jetzt nicht "von 0 auf 100" anfangen, die Klirrwerte mitzumessen und hier zu posten. Ich muß mir da erst mal selbst einen Erfahrungsstamm aufbauen, um zu beurteilen, innerhalb welcher Grenzen Klirrwerte zu erwarten sind. Siehe auch meine Erklärungen zu Punkten 3 und 4 (Lautstärke der Messung, Hardware-Aufbau). Wenn ich anfange, hier Klirr-Meßwerte zu posten, möchte ich auch sicher sein, daß diese aussagekräftig und reproduzierbar sind, und nicht nur einfach an meiner Meßhardware liegen.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Jan 2011, 12:31 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#142 erstellt: 18. Jan 2011, 18:57
So, gerade eben ist der iBasso T4 eingetroffen. Vorgestern noch in Hong Kong, heute schon hier.

Also daß der soooo klein ist, hätte ich jetzt nicht gedacht:

DSCF1324
Von links: RSA Hornet, iPod Nano 4G, iBasso T4.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#143 erstellt: 18. Jan 2011, 19:12
Der iBasso T4 am UE triple.fi 10:

ibasso t4 tf10

Eigentlich wie es zu erwarten war. Eine absolut saubere Sache.

Und hier der Effekt des Bass Boosts:

ibasso t4 tf10 bassboost

Das nenn' ich mal Tiefbass. Das ist der Meizu M6-Emulator für jeden x-beliebigen Player.

Genauere Hörberichte (mit InEars und mit Bügelkopfhörern) kommt morgen.

Viele Grüße,
Markus ("von iBasso sind nur die T-Geräte wirklich für IEMs geeignet")


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Jan 2011, 19:15 bearbeitet]
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#144 erstellt: 18. Jan 2011, 20:29
Der Hörtest mit InEars am iBasso T4 ist ernüchternd Schrägstrich enttäuschend:

Zum einen ist das Grundrauschen ziemlich hoch. Es ist noch höher als das des FiiO E7. Es ist so ungefähr auf Meizu M6SL-Niveau. Also einfach nicht mehr zeitgemäß. Nicht ganz so hoch wie das Grundrauschen eines iRiver H340, aber trotzdem hoch.

Die geringste Lautstärkeeinstellung ist ebenfalls ein Witz. Um auf beiden Kanälen die gleiche Lautstärke zu haben, muß man das Ding so weit aufdrehen, daß es in etwa 65% der Lautstärke des iPod Nano beträgt.

Daran ändert auch der Gain Schalter nichts. In der höheren Gain-Stellung ist es sogar noch schlimmer.

Zum Vergleich, die leiseste Einstellung des FiiO E7 entspricht in etwa 25% der Lautstärke des iPod Nano.

Was der T4 gut macht, ist einmal der Bass-Boost (der ist wirklich subtil und gut gemacht), und die maximale Verstärkung (bei max. Gain): da schafft er +10dB, genau so wie der große D10/D12. (Geht aber wahrscheinlich extremst auf die Akkulaufzeit.) Der reine Klang-Test ist auch zufriedenstellend: abgesehen von Rauschen und Regelbereich klingt sowohl T4, als auch RSA Hornet und FiiO E7 "sauber". Da kann ich so auf Anhieb erst mal keinen Unterschied ausmachen.

Alles in allem muß ich echt ziemlich ernüchtert sagen: so gut, wie ich immer dachte, ist iBasso gar nicht. Die T-Geräte (zumindest der T4), die eigentlich für IEMs gedacht sind, haben ein viel zu hohes Grundrauschen, und die "dead silent" Geräte D10/D12/P3+ etc. knicken in den Frequenzen ein.

Alle reden irgendwie bei pKHVs immer von "bessere Bühne" und "kontrollierterer Bass", aber das ist IMHO alles Wunschdenken. Die Geräte schaffen noch nicht einmal die Grunddisziplinen wie einen gescheiten Regelbereich, Rauschen, lineare Ansteuerung.

Entweder ich habe mit meiner pKHV-Auswahl bisher immer treffsicher ins Klo gegriffen, oder es ist so, daß man schon Glück haben muß, wenn der Klang nicht schlimmer wird als ohne pKHV (that is, wenn man nicht einen Player hat, der bereits ebenfalls ernsthafte Probleme hat). Jedenfalls mit InEars. Mit hochohmigen Bügelkopfhörern seh' ich's ja noch ein - wenn die Player nicht die Leistung bringen, um die Bügler sauber auf Lautstärke zu bekommen. Aber der Einsatz von pKHVs an InEars wird IMHO echt um mehrere Potenzen überschätzt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Jan 2011, 20:39 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#145 erstellt: 18. Jan 2011, 20:37
Bin mal gespannt, wie du den Leckerton so findest. Vielleicht kommt dann ja auch noch der kleine UHA-4

Hatte mich auch gegen iBasso entschieden, als ich letztens mal wieder geschaut hab. War zwar mit meinem iBasso recht zufrieden, aber inzwischen gibt es viele Alternativen. Vor 2 1/2 Jahren gab es eigentlich keine Auswahl im günstigen Preisbereich.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#146 erstellt: 18. Jan 2011, 20:51
Ja....

was man mit dem T4 machen kann ist, sich gepflegt das Trommelfell wegballern.

Stage 4 ins Ohr, T4 an, Bass-Boost rein, und "Live Is A Rollercoaster" in einer Lautstärke hören, die ca. 150% der Lautstärke des iPod Nano entspricht.

Einmal alle 14 Tage wird man das wohl einmal machen dürfen, hoffe ich .... (Bitte nicht nachmachen!! - kids don't try this at home!!)

Viele Grüße,
Markus

EDIT: naja, noch vor dem Ende des Lieds wird's mir dann doch zu viel
EDIT2: außerdem pfeifen mir jetzt die Ohren, das war echt nix


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Jan 2011, 20:57 bearbeitet]
Insomnia7
Stammgast
#147 erstellt: 18. Jan 2011, 21:28
Schade um den iBasso T4...

Bin mal auf die Ergebnisse der Meier Audio KHV gespannt.

Was mich noch interessieren würde. Hast Du mal gemessen (oder hört man es sogar) welchen Unterschied die Verbindung IPod/IPhone per KH-Ausgang oder per LOD an den KHV ergibt.
Andere MP3 Player haben ja häufig nur den Kopfhörerausgang mal von den Dinosauriern von iriver abgesehen
Hat der IPod/das IPhone dadurch einen Klangvorteil oder gehört das in den Voodoo-Bereich?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#148 erstellt: 18. Jan 2011, 21:37
Hallo,


Insomnia7 schrieb:
Was mich noch interessieren würde. Hast Du mal gemessen (oder hört man es sogar) welchen Unterschied die Verbindung IPod/IPhone per KH-Ausgang oder per LOD an den KHV ergibt.
Andere MP3 Player haben ja häufig nur den Kopfhörerausgang mal von den Dinosauriern von iriver abgesehen
Hat der IPod/das IPhone dadurch einen Klangvorteil oder gehört das in den Voodoo-Bereich?


gemessen (mit RMAA) ist das Signal über den Kopfhörerausgang genau so linear. (Muß noch Signal/Rauschspannungsabstand und Klirr messen.)

Siehe auch hier, von gerade eben (ähnliche Frage):

http://www.hifi-foru...ad=6834&postID=33#33

Wie "sauber" das Signal ist, scheint auch wesentlich von der Impedanz des Geräts abzuhängen, das da dran hängt. Ein KHV am Kopfhörerausgang ist "sauberer" als ein InEar oder Bügelkopfhörer.

Inwieweit man jetzt einen Unterschied ausmachen kann, ob der KHV am Kopfhörerausgang oder am Lineout hängt, muß ich noch ausprobieren. Kommt noch.

(Bei einem iRiver H340 beispielsweise ist der separate Lineout genau so geregelt wie der Kopfhörerausgang. Ist dann einer der beiden besser oder schlechter für irgend etwas geeignet?)

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 18. Jan 2011, 21:37 bearbeitet]
Gl0rfindel
Stammgast
#149 erstellt: 18. Jan 2011, 21:57
Ich war auch immer wieder mit dem Gedanken beschäftigt, mir einen KHV zuzulegen, um noch das "letzte Bisschen" aus meinem Equipment zu holen (das von einem iPod Touch 3G gesteuert wird). Obwohl ich wusste, dass ich eigentlich keinen brauchte, weil ich mit dem UM3x einen der empfindlichsten In-Ears überhaupt, und mit dem T50p einen der empfindlichsten Bügler überhaupt besitze.

Nur dieser materialistische, von irgendwelchen Hypes angestachelte Drang, die Combo zu "vollenden"...

Mit diesem Post:

Bad_Robot schrieb:

Alle reden irgendwie bei pKHVs immer von "bessere Bühne" und "kontrollierterer Bass", aber das ist IMHO alles Wunschdenken. Die Geräte schaffen noch nicht einmal die Grunddisziplinen wie einen gescheiten Regelbereich, Rauschen, lineare Ansteuerung.

Entweder ich habe mit meiner pKHV-Auswahl bisher immer treffsicher ins Klo gegriffen, oder es ist so, daß man schon Glück haben muß, wenn der Klang nicht schlimmer wird als ohne pKHV (that is, wenn man nicht einen Player hat, der bereits ebenfalls ernsthafte Probleme hat). Jedenfalls mit InEars. Mit hochohmigen Bügelkopfhörern seh' ich's ja noch ein - wenn die Player nicht die Leistung bringen, um die Bügler sauber auf Lautstärke zu bekommen. Aber der Einsatz von pKHVs an InEars wird IMHO echt um mehrere Potenzen überschätzt.

hast du mir wohl hundert bis hundertfünfzig Euro Geldverschwendung erspart. Danke dafür.
Insomnia7
Stammgast
#150 erstellt: 18. Jan 2011, 22:07

Bad_Robot schrieb:



Die Geräte schaffen noch nicht einmal die Grunddisziplinen wie einen gescheiten Regelbereich, Rauschen, lineare Ansteuerung.

Aber der Einsatz von pKHVs an InEars wird IMHO echt um mehrere Potenzen überschätzt.

Viele Grüße,
Markus


Das wäre ja eine teure Erkenntnis für Dich wenn ich mir so die Reihe Deiner vorhandenen und bestellten KHV anschaue

Und bei head-fi.org könnten die ja dann das halbe Forum streichen oder alles nur ein Hype wie des Kaisers neue Kleider?

Bin mal gespannt was der so hochgelobte Meier Audio Corda Stepdance bringt. Der lässt mich auch schon eine Weile nicht mehr friedlich schlafen...

Na ja, ein bisschen verrückt sind wir wohl alle hier, mal mehr mal weniger...


[Beitrag von Insomnia7 am 18. Jan 2011, 22:09 bearbeitet]
pecus86
Stammgast
#151 erstellt: 18. Jan 2011, 22:23
Einmal alle Werte, wobei die teilweise von der Lautstärkeeinstellung, bei der die Messung erfolgt, abhängig sind. Deshalb hab ich meine SE110, bei denen's mir wurscht ist, wenn sie kaputt gehen - eine Seite war eh schon leiser als die andere.

Von der jeweiligen Quelle direkt ins Interface:

vergleich

Ein Gerät hat im wahrsten Sinne des Wortes den Crossfeed schon eingebaut.

Wenn man In-Ears mit mehreren Treibern hinhängt, dürften sich alle Ergebnisse allgemein etwas verschlechtern.

Ob man die Unterschiede allerdings hört, sei mal dahingestellt.

Oh, und mit sinkender/steigender Lautstärke verändern sich die Crosstalk-Werte entsprechend nach unten/oben, so dass bei praxisgerechten Lautstärken eh was "schlechteres" rauskommt.

p. s. Meine Paint-Skills sind furchtbar.


[Beitrag von pecus86 am 18. Jan 2011, 22:34 bearbeitet]
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