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[REVIEWS] Synology NAS DS 212J

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snark
Inventar
#1 erstellt: 28. Feb 2012, 18:10
Diese kleine Review beschäftigt sich mit einem NAS-Gerät von Synology, dem DS 212J. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Ansammlung von Netzwerkplatten sondern um einen Tausendsassa, der verspricht, vom Medienserver bis zum Mailserver eine Unmenge von Möglichkeiten in einem Gehäuse zu bieten.
Primär interessieren uns Hifi-Affine natürlich seine Fähigkeiten, Platz für Mediendaten zu schaffen und diese im Netz zum Streamen oder Weiterverarbeiten zur Verfügung zu stellen. Weitere "Spielereien" und Gimmicks werden aber auch gerne akzeptiert

Verpackung, Lieferumfang:
Das NAS kommt im schicken weissen Karton, innen herrscht geschickte Aufteilung mit einzel herausnehmbaren Kartons, das Gehäuse noch mal gesondert in gepolsterte Schutzfolie gehüllt. Somit größtenteils recyclebar, keine unnötigen Polystyrolberge für den gelben Sack.

Auspacken
Erstmal Auspacken

Lieferumfang
Lieferumfang: Gehäuse, Netzteil, Installations- und Handbuch-CD, Netzwerkkabel, Schrauben

Optik, Haptik:
Das Gehäuse ist aus weissem Hartplastik, sieht aber nicht billig aus und macht einen stabilen Eindruck. Spaltmasse sind OK, es gibt keine scharfen Kanten, die Ecken sind abgerundet bzw gevoutet. Auf der Vorderseite befindet sich rechts unten der Einschaltknopf, der bei langem Drücken auch ein Runterfahren einleitet und mit blauer LED versehen ist. Darüber informieren 4 LEDs in Gelbgrün über Status/LAN und Festplattentätigkeit der eingebauten Platten. Ein Warnfiebser ist ebenfalls vorhanden und ziept in ziemlich hoher Frequenz, wenn ihm irgendwas überhaupt nicht passt. Netzwerk- und Netzteilanschluss sowie zwei USB-Ports befinden sich auf der Gehäuserückseite.
Was mir persönlich gut gefällt sind die seitlichen Lüftungsöffnungen im Gehäuse, die durch einen perforierten Firmennamen realisiert wurden. Das sieht irgendwie edel aus.
Geräuschentwicklung: Das Gehäuse besitzt keine explizite Schalldämmung, die beiden Festplatten werden nicht schwingend/entkoppelt gelagert. Hinten befindet sich ein Gehäuselüfter. Völlige Geräuschlosigkeit kann man folglich nicht erwarten. Die beiden zum Testen mitgelieferten Seagate Barracuda Festplatten mit jeweils 500 GB sind aber unauffällige Vertreter ihre Zunft. Der Hersteller gibt 18,3 db(A) für das System an, ein superleiser Wert. Ich habe kein Messgerät und schätze die Emission etwas höher ein, aber man muss schon nahe ran gehen, um was zu hören, im tatsächlichen Einsatz ist das Gerät keine Geräuschquelle von Bedeutung und auch vom Frequenzbereich her nicht störend. Die Lüftersteuerung kann man mit Firmware 4 beeinflussen, ich habe gute Erfahrungen mit dem "Quiet Mode" gemacht, nenneswerte Erwärmung des Gehäuses konnte ich dabei nicht feststellen. Die Festplatten erreichen nach 10 Stunden Laufzeit ca 30-33 Grad gemäß Statusanzeig, also völlig unkritische Werte.

Bedienungsanleitung:
Leider wird es immer mehr zur Mode, Bedienungsanleitungen nur noch in digitaler Form beizulegen. Synologie macht da keine Ausnahme, wenn auch ein Faltblatt für die nötigsten Informationen zur Inbetriebnahme beiliegt. Aufgrund der vielfältigen, anfangs kaum überschaubaren Möglichkeiten des "Zauberkästchens" habe ich mir die Mühe gemacht und die knapp 170 Seiten (DSM 3.2) des digitalen Handbuchs (beigelegt auf CD) über den Drucker gejagt.
Jetzt macht es auch Spaß, das Handbuch zu lesen, es ist sehr klar strukturiert, hat ein vernünftiges Inhaltsverzeichnis und ist in verständlichem Deutsch geschrieben, nicht wie man es oft erlebt von irgendeinem Automaten mehr schlecht als recht ins Deutsche umgenudelt (übersetzt trifft den Vorgang selten) worden.
Obwohl die Software sehr selbsterklärend auftritt empfehle ich den Blick ins Handbuch allen, die nicht auf jahrelange Netzwerk-Admintätigkeit zurückschauen können. Erstens erfährt man so, was überhaupt alles im Gerät steckt, zweitens wird nicht an Hintergrundwissen gespart und man lernt überall was hinzu, zum Beispiel, was es mit den Unmengen von RAID Bezeichnungen auf sich hat (Hand aufs Herz, Raid-0 und -1 kennt jeder, aber wer weiß schon, was "Raid5+Spare" bedeutet ?)

Installation:
Hier fällt mir nur eins ein: GENIAL ! Benutzerfreundlicher, als es Synology anbietet, kann der Einbau der Festplatten kaum von statten gehen. Das schafft jeder, auch ohne Vorkenntnisse oder grosse Einführung. Ein kleiner Kreuzschlitz-Schraubendreher genügt.

Gehäuse auseinandergeschoben
Das Gehäuse läßt sich einfach auseinanderschieben und öffnen.
Anmerkung: die lackierten Fingernägel gehören meiner Tochter

Zuerst schiebt man das Gehäuse auseinander und hält fortan zwei Teile in der Hand: einen Deckel und die Grundplatte mit Lüfter und den beiden Einschubschächten für die Festplatten. Die Platten schiebt man einfach in den Schacht, bis der Anschlußstecker hinten einrastet. Kabelgefummel gibt es keines.


Einbau der Festplatten
Die Festplatten werden reingeschoben bis sie einrasten und seitlich angeschraubt.

Seitlich mit beiliegenden Schrauben die Platten noch befestigen, Deckel wieder zuschieben und mit einer Schraube hinten fixieren. Fertig. Dauert keine 5 Minuten.

und wieder zu

Einrichtung:
Ich muß vorausschicken: ich beschäftige mich schon SEHR lange mit Computern, bin aber weder ein Netzwerkspezialist, noch habe ich irgendwelche Vorkenntnisse mit NAS-Systemen vorzuweisen. Entsprechend war ich schon ein wenig nervös, was bei der Installation der Software von mir abverlangt würde.. Alleine diese ganzen unbekannten Termini die gleich auf mich einprasseln würden.
Die Sorgen waren unbegründet, Gerät einschalten, DMSSETUP am PC starten und schon wird man an die Hand genommen

Installation

Kurze Zeit später sieht es dann so aus:

System läuft

Und man kann sich erstmals einloggen..

Einloggen

Web004

Auswahl

Testkonfiguration:
Meine HiFi-Anlage kann man meinem Profil entnehmen, für die Wiedergabe von Medien relevante Teile sind im Wesentlichen ein Yamaha RX 2067 AV-Receiver (DNLA-fähig), der unterstützt von einerRotel RB-980 BX Endstufe meinen heissgeliebten Nuvero 14 Fronts (und Canton Center sowie Rears) Dampf macht , ein Bluray-Player BD670 (DNLA-fähig) von LG, sowie ein 55 Zoll TV (55LW5590-ZE) von LG, der ebenfalls DNLA-fähig ist.
Ein weiterer Zuspieler neben dem Denon Multiplayer 1930 (nicht DNLA-fähig) ist eine DVico HD 6500 A mit 1,5 TB Festplatte (DNLA-fähig).
Als PC kommt ein Veteran mit Dualcore und ca. 1,5 TB unter Windows 7 prof (64bit) zum Einsatz, ausserdem ein Dell-Laptop (angebunden über WLAN n-Standard) mit Core-i7 und ein Smartphone Samsung S2 für die mobile Anbindung. Die Vernetzung wurde sowohl über LAN (100 MBit) als auch über WLAN (g und n Standard) getestet.
Unsere DSL-Anbindung erfolgt über ADSL 6000, d.h. die möglichen Upload-Raten sind eher bescheiden, ein Einsatz als ftp-server mit externem Zugriff oder Webserver mit nennenswerten Transferdatengrößen macht deshalb wenig Sinn.

Im Einsatz:
Benutzerfreundlich präsentiert sich ein Installationsmenü, sobald man die Platten wie oben geschildert eingebaut hat und das System startet. Die Installation fragt nicht nach gewünschtem Raid-Status, voreingestellt ist offensichtlich RAID-1, also eine einfache Festplattenspiegelung. Erhöht etwas die Datensicherheit (das System ist übrigens hotplug-fähig, d.h. man kann eine defekte Festplatte im Betrieb tauschen. Ausprobieren mussten wir das zum Glück nicht ), aber bei den recht kleinen Festplatten der Testkonfigurationen schmerzt eine Halbierung des möglichen Plattenplatzes natürlich schon. Meine gesammelten Mediendaten würden nicht ganz auf die Platten passen, bei maximaler Ausbaustufe von 2x3 TB wird aber auch eine wirklich umfangreiche Mediensammlung unterkommen.
Die Umstellung auf eine andere Raid-Variante ist auch für Laien leicht umsetzbar.

Update auf DSM 4.0
In der Zwischenzeit gibt es von Synology eine vielversprechende Betaversion der Betriebssoftware für das NAS-Gerät. Wenn man also schonmal beim Testen ist, wird das auch gleich ausprobiert
Updates können übrigens immer direkt von der Weboberfläche aus durchgeführt werden. Die Betaversion habe ich direkt vom Hersteller geladen und dann den Speicherort angegeben, schon gings los.
Begrüßt wird man gleich mit einem netten Ressourcenmmonitor:

firmware 4.0 monitor.

Die Auswahl möglicher Anwendungen für das NAS-System steigt bei der Version DSM 4.0 nochmals, hier ein kleiner Überblick, was angeboten wird:

DSM 4.0 beta

Wie man sieht, ein weites Feld um sich auszutoben und jede Menge Arbeit für das "Zauberkästchen" Mir persönlich gefallen vor allem die vielen Möglichkeiten der Fernwartung und Einflußnahme: WebDav (Fernwartung), telnet-Zugriff, ftp-Server, ssh, selbst MYSQL wird geboten. Alles aber ohne komplizierte Benutzerführung, bequem und selbsterklärend aus dem Systemsteuerungsmenü heraus. Gut gemacht, Synology !

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die einem die Mundwinkel immer mal nach oben ziehen, beispielsweise wenn man eine bestimmte Mediendatei sucht. Schon kommt einem ein solches Suchfenster entgegengepoppt:

suchen

Musiktitel werden über die TAGs ordentlich indiziert und können entsprechend nach Musikrichtung, Interpret, Jahr etc sortiert und gesucht werden.

Geschwindigkeit:
Es ist nicht wirklich verwunderlich, aber die Geschwindigkeit des NAS-Systems steht und fällt mit der Art und Beschaffenheit des Netzes: die Übertragungsraten im 100 MBit LAN betrugen nahezu konstant 10-12 MB/s, egal ob grosse, riesengrosse oder kleine Dateien oder alles durcheinander übertragen wurde (Kopiervorgänge durchgeführt mit teracopy), im WLAN war die Streuweite der Geschwindigkeiten (2,8 - 6 MB/s) gross, allerdings ist bei uns auch eine nennenswerte Strecke zu überbrücken (mehr als 10 m Luftlinie).
Die Prozessor-Auslastung meines betagten Dualcores schwankte zwischen 10 und 40 %, das will allerdings nichts heissen, weil darauf sowieso eine Menge Hintergrundprozesse werkeln. Ausgebremst hat das NAS den PC-Betrieb nie.

Kopieren

Auslastung CPU

Kompatibilität:
Ausgetestet wurden folgende Formate:
Sound: MP3 / FLAC / WAV / dts + dd (Mehrkanal)
Wurden alle klaglos verarbeitet.
Foto: JPG / BMP / GIF / CR2 (Canon Raw)
Wurden alle klaglos verarbeitet. Was mich besonders bei den RAW-Aufnahmen verblüffte !
Video: AVI (xvid, divx) / VOB / MPG2 / MKV
Für die DS212J alles kein Problem. Wobei natürlich nur die LAN-Übertragung ruckelfrei funktioniert, das WLAN-Netz verschluckte sich manchmal bei der Wiedergabe von hochauflösendem Material.

Zuverlässigkeit:
Das (arme) Gerät musste in etwas mehr als zwei Wochen täglich für viele Stunden "ran" und dabei unablässig große Datenmengen hin- und her bewegen. Einmal haben wir es 48 Stunden durchlaufen lassen, ansonsten wurde nachts runtergefahren. Es hat dabei weder einmal gemuckt noch irgendeinen Absturz in dieser Zeit gehabt. Vielversprechend.

Anbindung von Mobilgeräten / Android Apps:
Es gibt mehrere Android Apps, die für Synology-Geräte angeboten werden. Sehr gut gefallen hat mir das "DS file", eine kostenlose Anwendung, die unproblematisch Zugriff auf den gesamten Datenbestand des NAS-Systemes bietet. Schnörkellos und gut.


So präsentiert sich DS File. Die Login-Daten werden dann abgespeichert und man hat jederzeit vollen Zugriff auf die Daten. (Bild aus dem Appstore)

Nicht ausprobiert:
Irgendwann sollte das Review auch mal fertig werden und im Umfang auch noch lesbar und kein Roman werden, also habe ich bestimmte Versuche unterlassen und einige Funktionen nicht getestet. Hier eine Zusammenfassung davon:
- Downloadstation: Torrents und emule sind für mich völlig uninteressant, deshalb habe ich das außen vor gelassen.
- Surveillance Station: Per angeschlossener Kamera kann man NAS-System als komplette Überwachungslösung einsetzen, aus aller Welt in Echtzeit nachschauen, was zuhause läuft, Live-Ansicht, Bewegungserkennung usw. sind ein total interessantes Einsatzgebiet (zumal mittlerweile wohl 1000 Kameramodelle unterstützt werden). Aus Zeitgründen konnte ich mich hiermit nicht beschäftigen, würde es aber gerne noch nachholen und dann berichten. Leider sind die Kinder schon groß, sonst hätte man hier ein futuristisches MEGA-Babyphon

Zusammenfassung:
Ein tolles Gerät ! Es tut was es soll und man ist auch nach zwei Wochen nicht fertig mit dem Austesten der unendlichen Möglichkeiten, die die Firmware bietet.
Daneben verrichtet es seine eigentliche Aufgabe unauffällig und zuverlässig, leise und schnell. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite.

Empfehlung an den Hersteller / Wünsche an die Entwickler:
Es wäre schön, wenn man nachträgliche Erweiterung von Speicherplatz anbieten könnte, denn es gibt nichts vergänglicheres als freien Festplatten-Speicherplatz Hätte man noch zwei weitere Festplatten-Einschübe im NAS, könnte man in ein zwei Jahren (die Erfahrung lehrt, dass SPÄTESTENS dann auch die größte Festplatte den mittlerweile gewachsenen Bedürfnissen nicht mehr reicht) einfach noch zwei identische Platten ergänzen und hätte dann wieder etwas Luft.. für erneute ein bis zwei Jahre ..
Man kann es schon jetzt in einem Optionsmenü einstellen (bei DSM 4.0), aber ich habe es erst sehr spät entdeckt: bei Fotos wäre es schön, im Verzeichnis Vorschausymbole der Bilder zu haben, um ein bestimmtes Bild schneller finden zu können. Dies sollte nach meinem Geschmack bereits voreingestellt sein.
Ausserdem würde ein wenig mehr Auswahl in der Gehäusefarbe die Wohnzimmer-Kompatibilität (das Stichwort WAF ist Hifi-Freunden meistens unfreiwillig wichtig) erhöhen, besonders schwarz würde sich hier anbieten (das 212+ wird auch in schwarz angeboten). Sieht schließlich sonst ganz witzig aus.
Eine Option, die man per Android-App nachrüsten kann, sollte in diesem Zusammenhang auch direkt in der Firmware verankert sein (oder ist sie es am Ende schon in der 4.0beta ?): das Ausschalten der LEDs per Software. Steht das Kästchen nämlich im verdunkelten Wohnzimmer in der Nähe von Glotze oder Leinwand, können die blinkenden LEDs vom Geschehen ablenken.
Schön wäre auch ein zusätzlicher USB-Eingang auf der Vorderseite, um im Netzwerk mal schnell einen USB-Stick freigeben zu können. Je nach Einbausituation ist das sonst mglw. etwas umständlich.

Technische Daten:

    Bezeichnung: Synology DS 212J
    CPU: 1,2 GHz
    Speicher: DDR2 256MB RAM
    max interne Festplattenkapazität (2x3=6 TB)
    Festplatten der Testkonfiguration: 2 Seagate Barracuda St3500418AS mit 500 GB (7200 RPM)
    Dateisystem: ext4
    Abmessungen (HxBxT): 165 x 100 x 225.5 mm
    Gewicht: 0,94 kg
    LAN: Gigabit / abwärtskompatibel
    Stromverbrauch: 17,6 W (Betrieb) 5,5W (Ruhe)
    Betriebstemperatur: 5 Grad C bis 35 Grad Celcius
    Garantie: 2 Jahre
    Strassenpreis (Gehäuse) : ca. 180 Euro

Link zum Hersteller
www.synology.de

Übrigens, habt ihr diesen Thread gesehen ? Es gibt die Möglichkeit, ein solches NAS-System zu testen und nach dem Test direkt behalten zu dürfen !
Wäre doch was, oder ??


[Beitrag von snark am 29. Feb 2012, 16:09 bearbeitet]
mojoAction
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 29. Feb 2012, 14:54

snark schrieb:
Es wäre schön, wenn man nachträgliche Erweiterung von Speicherplatz anbieten könnte, denn es gibt nichts vergänglicheres als freien Festplatten-Speicherplatz ;)

Dann hast du leider das falsche NAS ausgewählt. Die 7xx+-Reihe von Synology lässt sich über die DX510-Erweiterungseinheit auf max. 7 Festplatten "aufblasen". Das sollte für den normalen User eigentlich reichen. Und wem das zu viel ist, der holt sich einfach ein zweites NAS. Muss ja nicht das neuste Modell sein, denn als Datengrab reicht auch die Diskstation vom Vorjahr.

Edit: Fast vergessen: Ein schönes Review. Danke schön


[Beitrag von mojoAction am 29. Feb 2012, 14:54 bearbeitet]
DetM.
Stammgast
#3 erstellt: 29. Feb 2012, 15:09

mojoAction schrieb:

snark schrieb:
Es wäre schön, wenn man nachträgliche Erweiterung von Speicherplatz anbieten könnte, denn es gibt nichts vergänglicheres als freien Festplatten-Speicherplatz ;)

Dann hast du leider das falsche NAS ausgewählt. Die 7xx+-Reihe von Synology lässt sich über die DX510-Erweiterungseinheit auf max. 7 Festplatten "aufblasen". Das sollte für den normalen User eigentlich reichen. Und wem das zu viel ist, der holt sich einfach ein zweites NAS. Muss ja nicht das neuste Modell sein, denn als Datengrab reicht auch die Diskstation vom Vorjahr.

Du kannst aber zumindest über USB mehrere externe Platten an das NAS hängen, die sich über das Webinterface genauso verwalten lassen, wie die internen Platten.



mojoAction schrieb:
Edit: Fast vergessen: Ein schönes Review. Danke schön :)

Dem schließe ich mich an

LG,
Stefan


P.S. Was nicht erwähnt wurde und was ich bei meinem (schon etwas älteren) DS-107+ immer öfter nutze, ist die Möglichkeit per ssh direkt auf das NAS zuzugreifen. Wer sich ein bischen mit Linux bzw bash auskennt, findet sich auch schnell auf dem NAS zurecht.


[Beitrag von DetM. am 29. Feb 2012, 15:13 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#4 erstellt: 29. Feb 2012, 15:43
Sehr gutes Rewiev! Vielen Dank dafür (so etwas würde ich hier gerne öfters vorfinden.)!
elchupacabre
Inventar
#5 erstellt: 29. Feb 2012, 15:44
Danke für das Review, die DS 212J hab ich mir schon ein paar Mal angesehen, aber die 2 Platten sind mir zu wenig, also muss eine grössere her, allerdings werd ich wohl bei Synology zuschlagen, die 411slim würde mir zusagen.
mojoAction
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Feb 2012, 16:02

elchupacabre schrieb:
also muss eine grössere her, allerdings werd ich wohl bei Synology zuschlagen, die 411slim würde mir zusagen.

Da gehen aber nur 2.5 Zoll-Festplatten rein und somit kommst du bei 3.5 Zoll auf mehr Speicherplatz...

4x1TB (2.5 Zoll)
2x4TB (3.5 Zoll)
snark
Inventar
#7 erstellt: 29. Feb 2012, 16:03
@All
Danke für Eure nette Einschätzung meines Berichtes


DetM. schrieb:
P.S. Was nicht erwähnt wurde und was ich bei meinem (schon etwas älteren) DS-107+ immer öfter nutze, ist die Möglichkeit per ssh direkt auf das NAS zuzugreifen. Wer sich ein bischen mit Linux bzw bash auskennt, findet sich auch schnell auf dem NAS zurecht.


Erwähnt habe ich es schon, allerdings nicht ausführlich. Über Linux habe ich noch garnicht mit dem NAS "rumgespielt", aber ein Linux-Rechner hängt bei uns auch im häuslichen Netzwerk, der gehört meinem Sohn. Er wird sich mit dem Teil folglich auch auf Linux-Ebene auseinandersetzen in Zukunft. Vielleicht ergänze ich dann noch ein paar Zeilen, mal schauen

snark
elchupacabre
Inventar
#8 erstellt: 29. Feb 2012, 16:03
Das ist ein Argument, aber vermutlich wird es im Endeffekt ein selbstgebauter Home Server. damit hätte ich dann quasi NAS und Mediaplayer in einem.

Danke trotzdem
DetM.
Stammgast
#9 erstellt: 29. Feb 2012, 20:35

snark schrieb:

DetM. schrieb:
P.S. Was nicht erwähnt wurde ...

Erwähnt habe ich es schon, allerdings nicht ausführlich.

Hab ich dann wohl übersehen. Nichts für ungut



elchupacabre schrieb:
Das ist ein Argument, aber vermutlich wird es im Endeffekt ein selbstgebauter Home Server. damit hätte ich dann quasi NAS und Mediaplayer in einem.

Einen Home Server im Eigenbau hatte ich auch zuerst. Das Problem dabei ist in der Regel der Stromverbrauch, zumindest wenn er denn 24/7 laufen soll. Da schlägt sich das NAS deutlich besser.Oder man muß halt entsprechend viel in den Home Server investieren, was ich nicht wollte. Bei mir haben sich die Anschaffungskosten für das NAS nach etwa 2 Jahren armortisiert. Wenn 24/7 kein Thema ist, tut es natürlich auch ein Eigenbau, mit all den Vorteilen (aber auch Nachteilen), die man dadurch hat.

LG,
Stefan

.
forenmichel
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Mrz 2012, 19:27
Sehr informativer Bericht, vielen Dank dafür.

Da ich schon 2 volle 2TB Platten habe, ist mir die DS212j zu klein.
Ich muss mich grad zurückhalten nicht die 411j zu kaufen, weil ich auf den Nachfolger spekuliere.

Im Synology Forum habe ich mich schon mal umgeschaut, macht auf den ersten Blick einen sehr guten, kompetenten Eindruck auf mich.

MfG, forenmichel
mojoAction
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 02. Mrz 2012, 13:23

forenmichel schrieb:
Im Synology Forum habe ich mich schon mal umgeschaut, macht auf den ersten Blick einen sehr guten, kompetenten Eindruck auf mich.

Ja, sehr kompetent und sehr schnelle Hilfe. Also ähnlich dem Hifi-Forum
snark
Inventar
#12 erstellt: 02. Mrz 2012, 14:42
NOBODY reaches the hifi-forum


snark
mojoAction
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Mrz 2012, 15:54

snark schrieb:
NOBODY reaches the hifi-forum


snark

Deswegen nur ähnlich
snark
Inventar
#14 erstellt: 11. Mrz 2012, 20:01
Eine kleine Ergänzung: mittlerweile gibt es die Betriebssoftware 4.0 in einer offiziellen Version. Das NAS-System läuft noch immer ohne Fehl und Tadel bei uns und "darf" neben einer kontinuierlichen automatischen Datenspiegelung (über rsync) auch als Fotoserver dienen. Hierzu kann ich die kostenlose APP "DS photo+" empfehlen. Endlich hat man (z.b. bei einem Gespräch oder wenn man Besuch bekommt) immer Zugriff auf seine gesammelten Fotos, auch ohne erst mühsam den PC anwerfen zu müssen. Über den TV geht das natürlich auch ohne APP.

Testweise haben wir auch ein Gigabit-Netzwerk installiert und gestaunt, wie die Übertragungsraten dann hochschnelllten. Große Dateien konnten wir mit 50-70 MB/sec übertragen (auf den üppig ausgestatteten PC meines Sohnes mit SSD). Entsprechend werden wir das Netzwerk jetzt planmäßig aufrüsten..


snark
Creep
Neuling
#15 erstellt: 11. Mrz 2012, 20:40
Hallo. Danke für die tolle Review.

Ich überlege ob ich mir das NAS auch hole. Eine Frage hätte ich allerdings noch, worüber ich bisher nichts finden konnte: Kann das NAS auch als externe Festplatte benutzt werden? Hintergrund ist, das mein TV leider keinen Netzwerkanschluss bzw. nicht DLNA fähig ist. Daher würde ich das NAS per USB an den TV anschliessen müssen um von dort aus Filme abspielen zu können. Wäre das möglich?
Und wenn es geht, kann man dann noch auf das NAS zugreifen oder funktioniert die Festplatte dann nur als reine externe Festplatte ?
sternblink
Inventar
#16 erstellt: 12. Mrz 2012, 15:56
Hallo,

also die NAS von Qnap und Synology (die ich kenne) haben nur USB Master Anschlüsse. Kann man auch nicht nach Slave umschalten. Dein TV hat auch einen USB Master Anschluss, also wird das so nicht funktionieren.

Hol dir entweder eine externe FP für den TV oder einen Netzwerk-Mediaplayer.
MfG,
Volkmar
Creep
Neuling
#17 erstellt: 12. Mrz 2012, 21:01
Hm. Schade. Aber danke für die Info. Mediaplayer war eh angedacht anzuschaffen. Wollte nur noch warten bis die neuere Generation an Chips rauskommt. Die Player mit Realtek 1186 Chip scheinen ja noch nicht alles zu können

Aber von dem NAS könnte ich ja dann auf den Player streamen und von dort geht das Bild per HDMI in den Fernseher ?!
mojoAction
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Mrz 2012, 12:44

Creep schrieb:

Aber von dem NAS könnte ich ja dann auf den Player streamen und von dort geht das Bild per HDMI in den Fernseher ?!

Jop, so sollte es passen. Evtl. auch das neue AppleTV im Auge behalten. Mit Jailbreak hast du da XMBC drauf laufen und das funktioniert super. Und 1080p kann es auch. Kommt am 16.-18. März auf den Markt.
SaschaMav
Inventar
#19 erstellt: 29. Mrz 2012, 11:28
Hallo Allerseits,

da ich einer der Glücklichen bin, der an der forumsinternen Testphase teilnehmen durfte und ich freundlicherweise vom Betreiber gebeten wurde, auch hier meine Erkenntnisse zu posten, kommt nun ein kleiner Vorabbericht. Dieser ist nicht ganz so Umfangreich wie dem von meinem Vorschreiber, allerdings steht dieses Gerät erst seit gestern bei uns.

Da ich so ziemlich die gleiche Meinung habe wie der TE und ich die gleichen Testreihen durchlaufen möchte, werden wohl einige Infos doppelt sein, aber seis drum.


Teil 1

Verpackung
Die Verpackung wurde schlicht gehalten, hier wurde wohl mal nach Apple geschielt. Weißer schlichter Karton, dieser wurde aber perfekt ausgenutzt. Die ganzen Teile passen wir angegossen, dennoch muss man keine Angst haben, dass man die Sachen nicht auch wieder genauso rein bekommt, falls erforderlich.

Synology DS212j Synology DS212j


Zubehör
Das Zubehör würde ich jetzt nicht üppig nennen, allerdings sind bei manch anderen Produkten weniger vorzufinden.

Im Lieferumfang sind:
- Gehäuse DS-212j
- Netzstecker
- Netzteil
- LAN-Kabel
- Befestigungsschrauben (inkl. Ersatzschrauben)
- Kurzanleitung
- CD (Programm, Handbuch)

Man kann also sofort loslegen, natürlich eine oder zwei Festplatten vorausgesetzt. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.


Gehäuse
Kommen wir mal zu der Optik. Für mich wirkt das Gehäuse Edel, im schlichten Weiß gehalten. Der Schriftzug "Synology" wurde ausgestanzt und zusätzlich mit Lüftungsschlitzen versehen. Ob diese genau die Funktion erfüllen soll, wage ich etwas zu bezweifeln, dennoch optisch eine nette Idee.

Trotzdem besteht das Gehäuse nur aus Plastik, für 180,- € Straßenpreis kann man schon mehr erwarten, allerdings stört mich das nicht im geringsten, da man es nach dem Einrichten eigentlich nicht mehr anfassen braucht.

Es handelt sich um ein 2-Bay System, also Möglichkeit zur Nutzung von 2 SATA(2)-Festplatten. Hier gibt Synology eine max. Festplattengröße von 2 x 4TB an, somit ist im RAID 0 8TB Datenkapazität abzügl. ein paar GB für das System verfügbar. Hier hat man die Auswahl zwischen 3,5" oder 2,5" Varianten. Die Festplatten kann man als RAID 0 oder 1 einrichten und so einen Festplattencrash vorbeugen. Dies ist aber keine Alternative für eine Datensicherung, die ist trotz RAID 1 in meinen Augen notwendig.

Bei dem Testgerät handelt es sich um die DS212j. Dieses ist das "kleinste" bzw. die abgespeckteste Variante. Es gibt noch die DS212 und die DS212+. Diese unterscheiden sich u. a. von der Prozessorleistung DS212j = 1,2 Ghz / DS212 = 1,6 Ghz / DS212+ = 2,0 Ghz. Außerdem bietet das Testmodell nur 2 USB 2.0 Anschlüsse, wogegen die anderen beiden Versionen 2 USB 3.0 und 1 USB 2.0 Anschluss besitzen. Demnach fehlt beim Testgerät der vordere USB-Anschluss. Die weiteren Unterschiede am besten selber auf der Homepage nachlesen.

Die Front weißt in Summe 5 LED-Leuchten auf, Status / LAN / DISC 1 / DISC 2 / Betriebsleuchte. Hierdurch kann man auf die schnelle sehen, ob es ein Problem gibt. Die Front ist sehr schlicht gehalten, bis auf die LED's sind nur noch die LED-Bezeichnungen und der Typ zu bewundern.

Für den täglichen Gebrauch ist natürlich ein LAN-Anschluss verfügbar, hierbei handelt es sich um einen Gigabit-LAN-Anschluss und somit ist man für alles gerüstet.

Das Gehäuse steht auf Gummifüßen, daher sind Vibrationen bei 30 cm Entfernung nicht zu vernehmen, selbst wenn die Festplatte anläuft bleibt alles ruhig.

Synology DS212j Synology DS212j Synology DS212j


Montage
Der Festplatteneinbau ist wirklich leicht zu bewältigen, wer schon mal ein Ikea-Regal aufgestellt hat, ist schon mal überqualifiziert.

Also die zwei Schrauben auf der Rückseite des Gehäuses aufschrauben (beim Testgerät wurden die schon gar nicht genutzt, sondern lagen nur bei). Nach dem Aufschrauben das Gehäuse einfach nur aufschieben, et voila, erste Hürde geschafft.

Jetzt muss man die Festplatte(n) nur noch reinschieben und mit den mitgelieferten Schrauben am Metallrahmen befestigen. Jetzt wieder zusammenschieben und die zwei Schrauben an der Rückseite befestigen und schon kann es losgehen. Hier hat diese Prozedur gerade mal 5 Minuten inkl. Suche nach dem Werkzeug gedauert.

Als Info: In meinem Fall kam eine Samsung 120 GB 3,5" SATA-Festplatte zum Einsatz, diese lag hier noch rum und war daher bestens zum testen geeignet.

Synology DS212j Synology DS212j Synology DS212j


Inbetriebnahme
So erst mal die DS212j mit dem mitgelieferten LAN-Kabel am Router angeschlossen, das Gerät mit dem Strom verbunden und das System gestartet.

Den Synology-Assistenten direkt von CD aus gestartet (Installation nicht notwendig), allerdings wurde das neue Gerät nicht gefunden, allerdings kein Beinbruch, der Fehler lag nämlich bei mir. Dieses läuft von Haus aus in einem anderen Gatewaybereich. Dementsprechend eine Direktverbindung mit dem Laptop hergestellt und schon war sie auch schon gefunden.

Mit einem Doppelklick konnte es mir der Ersteinrichtung auch sofort losgehen. Da noch kein DSM, also keine Firmware drauf ist, wird erst mal eine Firmware aufgespielt, diese ist auf CD enthalten und man wird auch direkt dort hingeleitet. Jetzt aber aufpassen und die richtige Firmware, also für die DS-212j auswählen. Danach gibt man ein neues Admin-Passwort ein und kann jetzt seine Netzwerkspezifikationen eingeben oder einfach via DHCP verbinden lassen. Ich habe mich, wie alle Geräte in unserem Netzwerk für eine feste IP-Vergabe entschieden, macht eine spätere Verbindung von außen einfacher. Dazu später mehr.

Jetzt ist es Zeit für einen Kaffee, da sie jetzt etwas arbeitet, hat man in meinem Fall ungefähr 15 min. Zeit, in dieser Zeit wird die Firmware aufgespielt, die Festplatte vorbereitet und danach direkt neugestartet.

Ist diese Arbeit abgeschlossen, wird man bei einem Doppelklick im Assistenten direkt auf die Weboberfläche geführt, hier dann unter Benutzername Admin und unter Passwort das vorher vergebene Passwort benutzen.

Jetzt kommen wir zum nächsten Schritt, nun kann man sich dann schon mal was zu Essen machen, jetzt wird nämlich die Platte formatiert. In meinem Fall, wohlgemerkt 120 GB, hat die Prozedur 35 min. gedauert. Bei größeren Platten, kann dies aber auch schon länger dauern.


Lautstärke
Die Lautstärke ist akzeptabel, in einem Schlafzimmer könnte diese in der Nacht aber etwas störend sein. Fürs Wohnzimmer halte ich sie aber geeignet, diese nimmt man zwar auch aus ein paar Metern Entfernung war, dann aber auch erst wenn man alle Geräte Stumm schaltet. Das surren des Lüfters ist nicht so hochfrequent wie die DS209, sondern eher als Dumpf zu bezeichnen.

Das Anfahren und die Zugriffe der Festplatte sind da schon präsenter, aber auch hier empfinde ich alles im grünen Bereich.

Wie oben bereits geschrieben, verhindern die Gummifüße, dass Vibrationen nicht auftreten, in meinem Fall stand das Gerät auf einem Holztisch.

to be continued ...
Der_Schlosser
Stammgast
#20 erstellt: 29. Mrz 2012, 20:12
Hallo

Toller Bericht für mich als NAS Unwissender .

Ich hab irgendwo gelesen das es möglich ist einen D/A Wandler direkt an die USB Buchse anzuschließen.

Könntest du das ausprobieren ? Auch welche Auflösungen und Formate unterstützt werden.

Wenn die Synology in Verbindung mit einer Soundkarte einen Netzwerkplayer ergibt interresiert das sicher viele.

Gruß und Danke
mojoAction
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 30. Mrz 2012, 09:15
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 30. Mrz 2012, 19:21
Sascha:

Stimmt, zur Zeit ist nur eine HDD vorhanden, eine 5 Jahre alte Platte. Wenn die Testphasen erstmal abgeschlossen sind, werde ich meine vorhandenen 500 GB Samsung SATAII-Platten einbauen und schauen was noch geht. So jedenfalls der Plan. Nur sind halt auf den Platten die kompletten Daten und einen Datenverlust wäre keine gute Sache, auch wenn Datensicherungen vorhanden sind.


Suboptimal mit so einer 5 Jahre alten Platte. Über die Performance des NAS kannste ja dann wenig sagen, da die HD das System immer mit angezogener Handbremse laufen lässt.
Die 500 GB HDD sind sicher auch nicht die neuesten, heute werden doch hauptsächlich 2 TB Platten gekauft.
Der_Schlosser
Stammgast
#23 erstellt: 30. Mrz 2012, 19:52
Hallo danke für den Link.

Irgendwie finde ich keine Hinweise ob dann FLAC 96/24 unterstützt wird.

Also am USB Ausgang?

Ich würde mir wünschen wenn so ein NAS im Hifi Forum vorgestellt wird das dann der Schwerpunkt auf HiFi und Multimedia ausgerichtet ist.

Nein keine Klangbeschreibungen von Netzwerkkabeln.

Aber so etwas wie: Ich höre keinen Unterschied zwischen NAS oder Pc/Mac ( Ohne Amara ;-))) ) am DA Wandler soundso würde mich interresieren.

Ob ich einen Film vom NAS über die PS3 schaue oder direkt von der Festplatte in der Ps3 da wird es wohl keinen Unterschied geben.

Wenn das Netzwerk genug "Bandbreite?" hat.

Bei USB gibt das doch sowas wie Asyncroner Modus das könnte doch einen Unterschied machen oder ?

Oder ist das schon ein bischen Vodoo?

Gruß
SaschaMav
Inventar
#24 erstellt: 31. Mrz 2012, 11:54

Central_Scrutinizer schrieb:
Sascha:

Stimmt, zur Zeit ist nur eine HDD vorhanden, eine 5 Jahre alte Platte. Wenn die Testphasen erstmal abgeschlossen sind, werde ich meine vorhandenen 500 GB Samsung SATAII-Platten einbauen und schauen was noch geht. So jedenfalls der Plan. Nur sind halt auf den Platten die kompletten Daten und einen Datenverlust wäre keine gute Sache, auch wenn Datensicherungen vorhanden sind.


Suboptimal mit so einer 5 Jahre alten Platte. Über die Performance des NAS kannste ja dann wenig sagen, da die HD das System immer mit angezogener Handbremse laufen lässt.
Die 500 GB HDD sind sicher auch nicht die neuesten, heute werden doch hauptsächlich 2 TB Platten gekauft.


Stimmt, die 500 GB Platten sind zwar nicht die neusten, allerdings hat sich bezügl. SATAII in der Zeit nicht allzuviel getan. Das sie größer werden, bedeutet nicht automatisch das sie auch schneller werden.

Leider kann ich mir mal nicht eben für > 200,- € neue Platten kaufen für die Testphase. Denn die würde ich hinterher nicht mehr brauchen, da ich bereits ein NAS im Einsatz habe.
Hugo_das_Nilpferd
Stammgast
#25 erstellt: 31. Mrz 2012, 15:46

Der_Schlosser schrieb:
Hallo
Ich hab irgendwo gelesen das es möglich ist einen D/A Wandler direkt an die USB Buchse anzuschließen.

Könntest du das ausprobieren ? Auch welche Auflösungen und Formate unterstützt werden.

Wenn die Synology in Verbindung mit einer Soundkarte einen Netzwerkplayer ergibt interresiert das sicher viele.

Gruß und Danke



Vielleicht kann ich da etwas zu sagen. Ich habe die DS212j seit einigen Monaten und bin wunschlos glücklich.

An meiner DS hängt eine kostengünstige TerraTec AureonDualUSB Soundkarte. Welche Formate da jetzt genau unterstützt werden kann ich nicht sagen, normale 16bit /44khz Flacs funktionieren jedoch 1A.

Gesteuert wird das ganze wahlweise per PC über das WebInterface des DS (mit der sogen. Audiostation) oder per Smartphone-App (mobile Audiostation). Ich verwende hierbei die Androidvariante.

Mit der Audiostation steuert man sowohl die Wiedergabe im "USB-Modus" also zur USB Soundkarte, als auch die Wiedergabe im "Streaming-Modus". Streaming bdeutet hierbei, dass die Musik von der Audiostation entweder am lokalen PC oder auf dem Smartphone wiedergegeben wird.

Das ganze läuft auch übers Internet. D.h. überall auf der Welt kann man mit dem Handy seine Musik hören (als Stream).


Für einen Überblick über die Software empfehle ich die DSM-Demo auf der Synology-Website.

Lautstärke:
Wenn der Lüfter an ist, nervt er. Im normalen Betrieb kann man allerdings einen Silent-Mode einstellen, sodass der Lüfter nach kurzer Zeit abgeschaltet wird. Er springt erst bei großen Kopieraktionen wieder an. (das hängt aber auch von den verwendeten HDDs ab, da die DS vermutlich die HDD-Temperatur überwacht. HDDs mit 5400rpm bleiben meist kühler als die 7200rpm Varianten, weshalb der Kühler bei letzteren vermutlich häufiger anspringen wird (aber wer baut schon 7200rpm Platten in ein NAS o.O ).

Grüße
Hugo


[Beitrag von Hugo_das_Nilpferd am 31. Mrz 2012, 15:51 bearbeitet]
SaschaMav
Inventar
#26 erstellt: 05. Apr 2012, 19:37
Teil 2

Software
Die Software erinnert stark an einen PC mit einem Windowsbetriebssystem. Also es gibt ein Desktop, wo man sich Verknüpfungen der einzelnen Kategorien selber auf den Desktop gestalten kann, zudem kann man sogar ein eigenes Bild als Desktophintergrund wählen. Auch mehrere geöffnete Fenster sind hier ohne weiteres möglich.

Synology DS212j


Bevor wir aber näher auf die Software eingehen, machen wir erst mal ein Firmwareupdate, zur Zeit ist eine Betaversion der DSM 4.0 verfügbar. Im Auslieferungszustand lag die letzte Finalversion, die DSM 3.2 bei.

Ein Firmwareupdate ist auch hier wieder kinderleicht, man muss sich also nicht erst durch die Website quälen, dann noch die Daten auf einen evtl. USB-Stick ziehen und dann alles manuell auswählen und installieren. Hier kann man nämlich direkt über das DSM, also der Bedienoberfläche, sich das Firmware herunterladen und landet direkt auf dem NAS und kann dort direkt installiert werden. Der große Vorteil an der Sache, selbst wenn mal die Verbindung zum Internet oder zum Rechner abreißt, läuft das Update weiter.

Die Version hat sich von der Oberfläche nur geringfügig geändert, daher findet man sich auch mit der neuen Version schnell zu recht.

So, um das Update nun durchzuführen meldet man sich normal via Browser an. Nach der Anmeldung findet man unter Systemsteuerung den Menüpunkt DSM-Aktualisierung.

Synology DS212j


Nach ein paar Klicks ist das Gerät auch schon geupdatet und start automatisch neu. Nach ein paar Minuten sieht das Erscheinungsbild so aus:

Synology DS212j


So, dann werde ich mich mal daran begeben die NAS einzurichten ... dumbidum ... und auch schon fertig.

Die Einstellmöglichkeiten sind wirklich enorm.
Man kann grundsätzliche Sachen verwalten, wie:
- Benutzer
- Gruppen
- Ordner und deren Freigaben,
außerdem ist alles dabei was das Herz begehrt, ein Virenscanner ist seit der Version 4 als Paket kostenlos downloadbar, außerdem kann man den Zugriff via VPN-Tunnel, via FTP und natürlich übern Browser nehmen. Es gibt eine interne interne Firewall um die Zugriffe zu beschränken. Eine Benachrichtigung per E-Mail über verschiedene Ereignisse ist genauso möglich, wie eine automatische IP-Sperre bei zuviel Falscheingaben der Benutzeranmeldung. Um alles in Erfahrung bringen, bitte das Handbuch konsultieren, ansonsten würde man Ableben schneller eintreten, als alles hier gepostet zu haben.

Wie bereits angesprochen kann man sich auch einzelne kostenlose Pakete downloaden. Hier eine Auflistung über die bereits installierten und die noch verfügbaren Pakete. Pakete muss man beim Einrichten aber erst mal ausführen, dann bekommt man auch eine schöne Verknüpfung ins System, dies ist aber nur einmalig nötig.

Synology DS212j
Synology DS212j


Ich habe mich mal auf die Standardsachen beschränkt, die da wären, Medienserver, Photo Station und die Audio Station.


Alltagsgebrauch
So, jetzt wollen wir mal schauen, was der Kasten so drauf hat.

Equipment:
- Sony Laptop IntelCore i5, 4GB RAM, Gigabit-LAN, 750 GB HDD, NVidia GForce GT425M
- AVR, Yamaha 3067
- Blu-Ray-Player, Sony BDP 570
- Konsole, Sony PS3
- Router, EasyBox A800

Die Geschwindigkeitstest werde ich via Gigabit-Kabelverbindung direkt am Laptop machen. Für den täglichen Gebrauch, werde ich später noch mit W-LAN austesten.


Kopieren:
Als ersten Test habe ich 10.000 Textdateien mit je 100 Bytes auf die Disk Station kopiert und diese wurden innerhalb von 1:50 min. fertiggestellt. Beim nächsten Test waren es 10.000 Textdateien mit je 10.000 Bytes (~ 10 KB), mal sehen was da rum kam. Nun ja, hier stand letztendlich 2:53 min. auf der Uhr, somit kommen wir auf eine Datenrate von ~ 580 KB/sek. Das sind jetzt alles andere als Traumwerte, leider habe ich auch keinerlei Vergleich, es könnte hier auch die uralte Festplatte ihr übriges zur geringen Performance beisteuern.

Als letztes eine 8,76 GB große MKV. Diese hat das Ziel innerhalb von 3:10 min. erreicht, dies entspricht eine Datenrate von ~ 46 MB/sek, dass ist ein ordentlicher Wert und das obwohl es sich hier um eine ältere Festplatte handelt.


Medienserver / Streamen:
Hier wurde eine AVI-Datei mit einer Auflösung von 1080p/Stereo getestet, diese wurde selbst im WLAN-Betrieb Problemlos abgespielt. Was über einen DLNA-fähigen Gerät abgespielt werden kann, hängt natürlich vom Gerät selber ab. In unserer Testumgebung wurden auch die übrigen Videodateien (MPG, AVI, MP3) anstandslos abgespielt. Leider kann ich die MKV-Datei nicht testen, da meine Geräte keine MKV' s abspielen können. Am Rechner funktionierte dies natürlich, wieder mit WLAN, tadellos.


Photostation:
Kommen wir nun zur Photostation. Diese ist für meinen Geschmack sehr schön gestaltet worden. Man kann sich eigene Alben anlegen. Auch sind viele Einstellungen möglich, hier kann man die Sortierreihenfolge ändern, die Anzahl der Vorschaubilder, die Berechtigungen. Auch ist mittlerweile eine Facebookanbindung integriert und ein Blogbereich ist ebenfalls nutzbar. Zusätzlich gibt es noch einen öffentlichen Bereich. Allerdings muss man sagen, dass das Aufspielen bzw. die Erstellung der Miniaturbilder enorm viel Zeit verschlingt, hierbei arbeitet das Gerät auch am Rande des machbaren (Prozessorauslastung 100 %). Leider wurde das noch immer nicht verbessert und so dauert das Anlegen der Vorschaubilder sage und schreibe 4 Stunden. Die getesteten ~ 160 Bilder bestanden aus 4 - 16 Megapixel. In dieser Zeit ist mit der DS nicht zu arbeiten, selbst das öffnen bzw. korrekte Anzeigen des Konvertierungsfenster hat mehrere Minuten gedauert. Das ist das große Manko an diesem Gerät, wer also zig tausende von Bildern auf die Photostation nutzen möchte, sollte sehr viel Zeit mitbringen oder eben dieses manuell am Laptop bearbeiten.

Synology DS212j



Die Photostation bietet auch eine Möglichkeit Videofiles direkt im Browser zu streamen, somit ist es möglich von außerhalb Videos direkt anschauen zu können, hierfür ist allerdings eine gewisse Bandbreite erforderlich, die wohl die wenigsten bieten können. Allerdings hängt das vom Abspielgerät ab, welche Dateien abgespielt werden können.

Synology DS212j


Musikstation:
Eine Musikstation darf natürlich auch nicht fehlen. Diese bietet aber nur Standard, d. h. das Erstellen von Wiedergabelisten ist möglich, verschiedene Abspielmöglichkeiten sind möglich (also nach Ordner, nach Wiedergabelisten, nach Album etc.), eben Standard. Eine Möglichkeit die Musik auf einen anderen Rechner über den Browser zu hören ist dadurch natürlich ohne weiteres machbar. Internetradio ist natürlich auch mit an Board, alles in allem eigentlich alles was man braucht, ohne aber mit Innovationen aufzutrumpfen.

Synology DS212j


Mobileapps:
Für Android vermutlich auch für das iOS gibt es natürlich auch die passenden Apps für die DS. Diese sind:
- DS file
- DS photo+
- DS finder
- DS audio
- DS cam.

Die Namen hierzu sollten selbstklärend sein. Ich habe mal die DS photo+ und die DS audio App getestet. Also die Daten eingegeben, übrigens für den Betrieb der NAS sollte man sich für den Zugriff von außen eine dynamische IP-Adresse einrichten, hierzu bietet sich u. a. DynDNS.com an, hiermit muss man sich nicht jeden Tag die neue IP-Adresse anzeigen lassen, sondern das macht dann der Dienst und die Adresse bleibt immer gleich. Klappt hier schon seit Jahren tadellos.

Auch hier zeigt sich wieder, nicht viel Snick-Snack, dafür läuft alles tadellos. Selbst der Versuch ein Video über die Photostation abzuspielen hat sogar via 3G funktioniert, hier natürlich stockend. Was auch eine schöne Sache ist, dass das Albumcover auch in der App angezeigt wird.


Vorläufiges Fazit:
Das Gerät hat natürlich einige Schwächen, allerdings sind die Möglichkeiten fast schon Grenzenlos. Das Gerät kann auch von Laien mit Grundkenntnissen in den Netzwerkeinstellungen vorgenommen und stellt keine unüberwindbare Hürde dar. Die Software läuft wirklich sehr sauber, keinerlei Abstürze (auch bei meiner 4 Jahren alten DS209) und ist in meinen Augen sehr gut durchdacht. Positiv lassen sich auch die Softwareupdates herausstellen, hier bekommt man mit jeder neuen Version immer mehr Möglichkeiten sich auszutoben. Die Datensicherung arbeitet auch einwandfrei, und ich kann aus Erfahrung sagen, dass dies auch anders geht. Bei meinem vorherigen NAS (eine Buffalo-Linkstation) waren Datensicherung eine reine Glücksache und die Software alles andere als stabil.

Der größte Kritikpunkt ist die Photostation, hier sollte sich der Hersteller mal Gedanken machen, wie man die Vorschaubildererstellung flotter macht, oder eine externe Lösung anbieten. Natürlich kann man diese Arbeit mit einem gesonderten Programm machen, schöner wäre, wenn es eine direkte Lösung von Synology geben würde. Immerhin hat man jetzt die Möglichkeit die Konvertierung auf einen anderen Zeitpunkt erledigen zu lassen, so kann man das Gerät schon mal die Nacht durchlaufen lassen.

Ich für meinen Teil bleibe Synology auch weiterhin treu und würde mir auch immer wieder eine DiskStation anschaffen.

Dies soll es vorerst erst mal gewesen sein, da sich allerdings mein Kollege für ein Synology-NAS interessiert, werde ich versuchen noch ein nachträglichen Bericht nachzuliefern, allerdings sind die Möglichkeiten so umfangreich, dass man nicht alles innerhalb von ein paar Tagen testen kann. Daher bitte ich um Nachsicht, dass manche Punkte etwas ausführlicher und die anderen etwas zu kurz geraten sein könnten. Ich bin auch gerne bereit weitere Fragen zu beantworten oder aber auch noch individuelle Tests zu machen.

Ich hoffe, dass dieser Produkttest nicht allzu dröge war und wünsche noch weiterhin viel Spaß hier im Forum.
Igelfrau
Inventar
#27 erstellt: 06. Apr 2012, 14:09
Vielen Dank für den wiederum sehr guten Teil 2, SaschaMav.
guido16
Stammgast
#28 erstellt: 10. Apr 2012, 18:34
Noch ein Tip zur bemängelten Prozessorauslastung beim Erstellen der Vorschaubilder für die Photostation.

Bitte die Bilder nicht über den Windows-Explorer auf die DS schieben, und diese dann die Indexierung machen lassen.
Das dauert in der Tat ewig.

Benutze die Software Synology Asisstant.
(die sollte eh auf deinem Rechner installiert sein, zum verbinden der Netzlaufwerke usw.)

Hier gibts nen Reiter "Foto-Upload".

Wenn du mit dieser Software den Bilderupload auf die DS bewerkstelligst, werden die Vorschaubilder von deinem PC berechnet. (nicht von der DS)
Und da dieser PC deutlich mehr Power und Arbeitsspeicher hat, wird der Upload deutlich abgekürzt!!
Stuhlfänger
Stammgast
#29 erstellt: 16. Apr 2012, 08:57
Auch von mir ein Danke für die interessanten Reviews.

Ein bisschen zu kurz gekommen ist mir der Aspekt "Usability" in Bezug auf Musik-Wiedergabe. Wie lange dauert es von der Idee, bestimmte Musik zu hören, bis zur Wiedergabe? Unterstützt das System 'gapless', kann man bei Bedarf vor- und zurückspulen? Kann man mit den Apps auch richtig grosse Musiksammlungen verwalten? Ein paar Fotos von den Apps im Einsatz wären ebenfalls interessant.
SaschaMav
Inventar
#30 erstellt: 16. Apr 2012, 09:19

Stuhlfänger schrieb:
Ein bisschen zu kurz gekommen ist mir der Aspekt "Usability" in Bezug auf Musik-Wiedergabe. Wie lange dauert es von der Idee, bestimmte Musik zu hören, bis zur Wiedergabe? Unterstützt das System 'gapless', kann man bei Bedarf vor- und zurückspulen? Kann man mit den Apps auch richtig grosse Musiksammlungen verwalten?


Bitte hier mal etwas genauer erläutern. Meinst du von außen via Audiostation oder Zuhause via DLNA?


[Beitrag von SaschaMav am 16. Apr 2012, 09:20 bearbeitet]
elchupacabre
Inventar
#31 erstellt: 16. Apr 2012, 09:21
Ja, das würde mich auch interessieren, vor allem, wenn die Musik nicht ordentlich getaggt ist, ich höre seit Jahrzehnten alles über Winamp, ziehe mir direkt die Ordner in die Playlist, alle mit Covern.

Allerdings verwendete ich bis jetzt weder Playlists noch hab ich die Musik manuell getaggt, wie geh ich da am Besten vor, da ich momentan mit meinem Onkyo auf meine Bibliotheken am PC zugreife und das eher in ein Trauerspiel ausartet, in Zukunft mit einem NAS wäre ein wenig Komfort nicht schlecht.
Stuhlfänger
Stammgast
#32 erstellt: 16. Apr 2012, 10:32

SaschaMav schrieb:
Meinst du von außen via Audiostation oder Zuhause via DLNA?


Unter Audiostation kann ich mir jetzt nichts vorstellen. Ich denke eher an DLNA, d.h. von der NAS an DLNA streamen, und das ganze via Tablet bedienen.
SaschaMav
Inventar
#33 erstellt: 16. Apr 2012, 11:27

Stuhlfänger schrieb:
Unter Audiostation kann ich mir jetzt nichts vorstellen. Ich denke eher an DLNA, d.h. von der NAS an DLNA streamen, und das ganze via Tablet bedienen.


Okay. Also die Audiostation ist ein eigenes Musikprogramm innerhalb der Synology, hier hat man die Möglichkeit via Browser dieses Programm zu bedienen oder mit der App DS audio. Da ich zuhause eher die App des AVR nehme, kann ich über die DS audio noch nichts sagen. Werde ich mir mal auf mein Android-Tab herunterladen und mal etwas rumprobieren.

Mit unserer Lösung ist es aber sehr schnell, App öffnen, AVR an und den Eingang NAS wählen. Schon kann man anhand Ordnern, Wiedergabelisten, Album, etc. sich durchhangeln. Zeitaufwand ~ 30 Sek. je nach Struktur der Musiksammlung.
Igelfrau
Inventar
#34 erstellt: 16. Apr 2012, 14:53

SaschaMav schrieb:
Werde ich mir mal auf mein Android-Tab herunterladen und mal etwas rumprobieren.
Für den Test kann ich dir UPnPlay sehr empfehlen! Habe bisher für mein NAS noch keinen besseren Android DLNA Musik-Player im Einsatz gehabt (nettes Feature z.B. ist die schnelle Lautstärkeänderung, indem man über die Coverbilder links in der Titelliste fährt. Einfach genial!). Deine Meinung hierzu würde mich interessieren. Oder gibt es einen noch besseren und empfehlenswerteren Player hierfür?
SaschaMav
Inventar
#35 erstellt: 16. Apr 2012, 15:18

Igelfrau schrieb:
Für den Test kann ich dir UPnPlay sehr empfehlen! Habe bisher für mein NAS noch keinen besseren Android DLNA Musik-Player im Einsatz gehabt (nettes Feature z.B. ist die schnelle Lautstärkeänderung, indem man über die Coverbilder links in der Titelliste fährt. Einfach genial!). Deine Meinung hierzu würde mich interessieren. Oder gibt es einen noch besseren und empfehlenswerteren Player hierfür?


Danke für den Tip, hatte ich auch schonmal drauf, BubbleUPnP hatte mir dann doch etwas mehr zugesagt.
Igelfrau
Inventar
#36 erstellt: 16. Apr 2012, 15:49
BubbleUPnP werde ich mir dann auch mal genauer ansehen. Das Bessere ist der Feind des Guten. Bedankt!
guido16
Stammgast
#37 erstellt: 19. Apr 2012, 20:37
Ich hab meine gesamte Musiksammlung auf meiner DS212j.

insgesamt ca. 8000 Musikstücke.
Diese ist unterteilt in die jeweiligen Alben bzw. Sampler.

Zugegeben: Das ganze macht nur Sinn, wenn die Muskisammlung bereits mit einer gewissen Struktur vorliegt
D.h.: Die Songs sollten sauber getaggt sein (Interpret / Album / Cover usw) und nach Alben bzw. Interpreten Sortiert sein, und sauber in Ordner abgelegt sein.

Dann ist das Einrichten ein Kinderspiel, das Suchen geht flott, und die Bedienung und der Bereitstellungs-Komfort der Musiksammlung ist ein Traum !
Playlisten usw. sind natürlich möglich.

Gestreamt wird die Musik an mein WDTV-Live.
Dieses Gerät ist eigentlich zur Film-Wiedergabe am TV gedacht.
(Macht es auch fein über die Freigabeverwaltung - Das WDTV indexiert sämtliche Filmbestände auf der DS-NAS und ich kann diese am TV wiedergeben.)

Daneben lässt sich das WDTV auch mit Audios anstreamen (Sogar mit Flacs)
Diese gibt es bei mir über optisches Tos-Link an einen D/A Wandler aus.

Steuern tu ich dies über mein Android-Tablett mit der App BubbleUpNp.

Diese App ist in Ihrer aktuellsten Version die beste, die ich ausprobiert hab.
Und sie gefällt mir auf dem Tablett auch optisch am besten und bietet einige Einstellungsmöglichkeiten.

Große Musiksammlungen lassen sich einwandfrei verwalten, weil die App auf die Menuestruktur bzw. Sortierkriterien zurückgreift, die ich in der Konfiguration der DS-NAS individuell hinterlegen kann.

Mit dieser App kann ich suchen, sortieren und wiedergeben.

Geht alles blitzschnell, und macht wirklich Spaß !!
filou33
Inventar
#38 erstellt: 26. Apr 2012, 16:16
wie sieht es den mit der kompatibilität zwischen synology und dem yammi 2067 aus werden die Cover alle richtig angezeigt mit dem yammi app?
Bei meinem Lacie Nas werden nähmlich keine Cover auf meinen 3067 angezeigt und das ärgert richtig.
Die Cover werden nur auf dem TV angezeigt aber nicht auf dem Android App.
Ich Frage mich auch schon die ganze Zeit warum die Musik Apps auf Android alle so aussehen, und auf dem Ipad woran liegt das?
Nemen wir als Beispiel DS Audio auf dem Ipad erste Sahne auf Android eine Qual wo liegt da das Problem, finde alle DNLA Apps für android von der Menüführung katastrophal.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 26. Apr 2012, 18:12
@Filou:

ich nutze die Android Yam AV Controller APP am RX-A2010 mit einer 212+. Die Cover werden angezeigt, obwohl ich da keine Wert drauf lege ich will nur Musik hören.
guido16
Stammgast
#40 erstellt: 26. Apr 2012, 19:45
@filou33

ich hab den Eindruck, daß sich die Entwickler der Apps alle auf das Ipad stürzen, und hier Ihre "Vorzeige-App" programmieren...
Für Android wirds scheinbar dann so "hinterhergehuddelt"

Sämtliche Player-Apps laufen auf einem Android-Tablett nur als Phone-App (hochskaliert)
Das sieht traurig aus....

Hoffentlich kommt da mal was vernünftiges..

Selbst die Synology-eigene App DS-Musik ist auf nem Android-Tablett optisch auch als funktional schrecklich...
Auf dem Iphone läufts klasse und sieht gut aus
SaschaMav
Inventar
#41 erstellt: 26. Apr 2012, 20:32
@Central_Scrutinizer

Wie hast du es hinbekommen, bei mir klappt das Zusammenspiel Yammi 3067, DS209 und Android AV Controller 3.10 nicht.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 26. Apr 2012, 21:29
@Sascha:
danke für den Hinweis das es eine neue Version 3.10 gibt, hatte noch 2.10.
was funzt denn nicht?
es muss das WLAN natürlich aktiv sein, der Medienserver muss im DSM aktiviert sein. Bei der neuen DSM 4.0 musst du den Medienserver über das Paketzentrum extra installieren.
Beim Yam AVR muss Netzwerkstandby auch aktiv sein.
Und ab gehts.
Die Yamaha App funktioniert wirklich gut.
SaschaMav
Inventar
#43 erstellt: 27. Apr 2012, 06:55
@Central_Scrutinizer

Sorry, etwas missverständlich ausgedrückt, die App läuft tadfellos, aber es werden in der App keine Cover angezeigt.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 29. Apr 2012, 08:24
wenn ich mich recht erinnere hab ich da nix extra eingestellt, der macht das einfach.
filou33
Inventar
#45 erstellt: 29. Apr 2012, 11:00

Central_Scrutinizer schrieb:
wenn ich mich recht erinnere hab ich da nix extra eingestellt, der macht das einfach.


Bist du sicher das die Cover die auf dem App angezeigt werden wirklich vom Nas kommen?
Siehst du die Cover nur beim abspielen oder auch bei der Album auswahl.


[Beitrag von filou33 am 29. Apr 2012, 11:01 bearbeitet]
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 29. Apr 2012, 21:23

Bist du sicher das die Cover die auf dem App angezeigt werden wirklich vom Nas kommen?
Siehst du die Cover nur beim abspielen oder auch bei der Album auswahl.


woher denn sonst?
ich sehe sie bei der Liederauswahl also im Ordner und beim Abspielen dann auch, wenn man dann drauf"toucht" wird das Cover dann noch gross angezeigt.
filou33
Inventar
#47 erstellt: 30. Apr 2012, 10:17
Frage bloß weil bei mir die Cover nur angezeigt werden wenn die Alben auf dem Tablet sind.
Welches Handy oder Tablet benutzt du? Womit hast du deine Mp3s getaggt sind die Cover als jpg im Ordner oder nur im File?
Microsaft
Stammgast
#48 erstellt: 09. Mai 2012, 22:32
So. Ich schiebe es schon viel zu lange vor mir hin. Hier mal meine ersten Eindrücke:

Da es zur Verpackung und zum Auspacken bereits genug Bilder gibt, spare ich mir das.
Die Bilder habe ich bei Abload hochgeladen. Die Galerie hier ist ja ganz nett, allerdings finde ich das Einbinden umständlich, da er mich leider nicht alle meine Bilder anzeigt (vll liegts auch am Browser).

Einbau der HDDs:
Der Einbau geht sehr leicht vonstatten. Jede HDD wird über die Führungsschienen "eingerastet" und mit 4 Schrauben befestigt. Deckel drüber, Schrauben rein, fertig. Auffällig bzw. negativ finde ich an dieser Stelle, dass die Festplatten nicht entkoppelt werden. Man hört also selbst meine doch recht leisen WD15EARS deutlich.

Anschluss:
Angeschlossen per Kabel am Gb-Router (Apple Airport Extreme).
Verbaute HDDs: 2xWD15EARS
Firmware: DSM 4.0-2198 (zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktuell)
Rechner: OS X 10.7.3

Anschalten:
Bemerkbar macht sich hier vor allem der Lüfter. Lautstärke ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Synology kann hier mit der DS212j definitiv nicht punkten. Der kleine Lüfter macht sich deutlich bemerkbar. Warum verbaut man nicht einfach einen langsamer drehenden, hochwertigen größeren Lüfter?

Installation:
Das Laden und die Installation der Firmware ist denkbar einfach. Die Software erkennt die DS automatisch im Netzwerk (Rechner und DS sollten sich natürlich auch in einem Netzwerk befinden). Mit nur wenigen Klicks kann man danach die geladene Firmware installieren:

Nach der Installation der Firmware dauert es etwas, bis das Gerät betriebsbereit ist:

Anschließend müssen die Festplatten formatiert werden. Die DS212j hat nur 2 Laufwerksschächte. Das Formatieren (Synology Hybrid Raid) dauert dabei recht lange.

Betrieb:
Wenn alles fertig ist, kann man das Gerät endlich verwenden. Schon bei der Anmeldung muss ich etwas bemängeln: Der User- bzw. Anmeldename ist nicht editierbar. Wenn jemand sich also unberechtigten Zugriff erschleichen will, weiß er auf jeden Fall schonmal, dass es ein Konto Names „admin“ gibt:


Installation von Paketen:
Hier muss man lediglich die oder das gewünschte Paket im Paketzentrum auswählen. Das Paketzentrum findet man direkt auf dem „Schreibtisch“ / „Desktop“ des Synology OS:


Photo-Station:
Nach der Installation über das Paketzentrum (und dem aktivieren im Menü) kann man Bilder auf der DS speichern. Der entsprechende Systemordner wird hierbei automatisch erstellt. Getestet habe ich dies mit rund 20 Bildern, die jeweils 2-3MB groß sind. Auffällig ist, dass die DS sehr lange zum Initialisieren der Bilder braucht und nur träge reagiert. Das letzte Bild zeigt die DS während der Initialisierung der Bilder. Die CPU ist voll ausgelastet und zu schwach, um die Aufgabe in angemessenem Tempo zu erledigen. Es dauerte nicht nur wenige Minuten, sondern fast eine halbe Stunde, bis das Ganze erledigt war und die Bilder verwendet werden konnten.
Das Ergebnis hingegen kann sich sehen lassen. Die Art und Weise, wie die Bilder nun präsentiert werden, gefällt mir persönlich sehr gut:

Ein Fehler trat bei mir übrigens auf, als ich Bilder nicht über die Photo-Station sondern am Mac über den Finder verschieben wollte. Sie wurden anschließend doppelt auf der DS dargestellt und mussten manuell entfernt werden.
Weitere Einstellungsmöglichkeiten:


Audio-Station / iTunes-Server:
Die Installation erfolgt auf gleiche Art und Weise wie die der Photo-Station. Auch hier wird automatisch ein Systemordner erstellt. In diesen habe ich 1 Album mit 320Kb/sec (mp3) und eine Single im m4v-Format (iTunes Kauf) kopiert. Die Wiedergabe beider Formate erfolgte ohne Probleme.

Der iTunes Kauf (siehe Bild) wurde incl. Cover dargestellt, die mp3-Dateien jedoch ohne. Beide haben bei mir im iTunes das entsprechende Cover hinterlegt. Woran es liegt, weiß ich nicht.
Die Musik kann man nicht nur über die DS abspielen, sondern per iTunes-Server auch mit iTunes auf die DS zugreifen. Dabei erscheint die DS auf folgende Art und Weise im iTunes:

Filme hingegen können nicht über iTunes abgespielt werden. Zumindest bei mir erschien folgende Fehlermeldung (Der Tatort wurde aus der ARD Mediathek geladen).

Auch Radiosender bzw. die Internetradio-Funktion lassen sich einfach einrichten / benutzen. Man kann sowohl die schon gespeichert Sender nutzen als auch neue bzw. eigene Sender hinzufügen:

Anschließend können sie einfach angewählt werden:


Backup:
Über die Einstellungen der DS habe ich einen gemeinsamen Ordner „Backup“ erstellt. Sobald ich einen Mac mit diesem Ordner verbinde, habe ich die Möglichkeit, diesen in den Time-Machine-Einstellungen auszuwählen. Einmal eingerichtet, erfolgt das Backup ohne Probleme. Das Laufwerk muss hierzu auch nicht dauerhaft verbunden sein. Der Rechner verbindet sich automatisch mit dem Laufwerk.
Die integrierte Backup-Funktion bzw. ein Backup über Windows habe ich an dieser Stelle noch nicht getestet.

Datentransfer:
Die Hardware kommt auch hier schnell an ihre Grenzen. Ein Programm zum Messen der Übertragungsraten habe ich leider nicht. Beim Backup und auch beim Kopieren des Tatorts musste ich jedoch feststellen, dass ich die von Synology angegebenen Werte nicht erreichen kann.
http://www.synology.com/products/performance.php?lang=deu#tabs-2
Synology spricht von 50,2MB/sec im Upload und 92,16MB/sec im Download. Diese Werte halte ich für deutlich übertrieben. Beim kopieren eine großen Datei habe ich im Schnitt eine Schreibgeschwindigkeit von 24,5MB/sec sowie eine Lesegeschwindigkeit von 60,6MB/sec erreicht. Bei kleineren Dateien bringt die Stoppuhr-Methode leider nichts. Die für den Test verwendete Datei ist ca. 15GB groß und wurde mehrmals geschrieben und gelesen. Die genannten Werte sind die Durchschnittswerte...

iOS und die DS212j:
Damit die DS im Netzwerk einfacher gefunden wird, habe ich ihr in den Einstellungen eine feste IP zugewiesen:

Insgesamt gibt es von Synology 5 verschiedene Apps im App-Store: DS audio, DS file, DS photo+, DS finder und DS photo. Anhand der festen IP, Nutzername (admin) und Passwort lassen sich die Apps problemlos einrichten. Mehr dazu auf den folgenden Bildern:

DS audio:

Auch Airplay lässt sich nutzen:

Internetradio:


DS file:


DS photo


Das zu meinem ersten Eindruck. Was ich vermisse, ist einvernünftiger DLC-Client. Die DS kann von Haus aus Torrent-Zeug laden. Viel mehr ist jedoch nicht möglich. Es gibt hierzu Bastellösungen im Netz, die man ohne viel Verständnis aber eher schwer eingerichtet bekommt. Ich zumindest hatte nicht die Lust, mich so lange damit zu beschäftigen.
Eingerichtet habe ich allerdings XBMC. Per phpMyAdmin (Paketzentrum) kann man die Filmdatenbank, die XBMC braucht und in die XBMC alle relevanten Daten schreibt, auf der DS erstellen. Dem Clienten sagt man nun nur noch, wo er die Datenbank findet – fertig. Auf diese Weise kann man mehrere XBMC-Clienten synchron halten. Ein Rechner muss somit nicht mehr laufen, jegliches Filmmaterial liegt, ebenso wie Datenbank und Cover / Filmart, auf der DS. Auch das ist eher eine Bastellösung, die man allerdings schnell und einfach nachvollziehen kann.
Hintergrund: Für meine Musik nutze ich iTunes. Dank iTunes Match ist die DS an dieser Stelle für mich überflüssig. Für Bilder nutze ich Aperture. Bisher in Kombination mit MobileMe. Dank Apple gibt es diesen Dienst nun nicht mehr. Bisher habe ich mich nicht damit beschäftigt, wie ich die DS (sicher) freigeben kann bzw. den Zugriff über das Internet eingerichtet bekommen. Vll folgt das noch. Filme hingegen speichere ich nicht im iTunes / der Apple-Welt. Die Einschränkungen im Hinblick auf Datenformate mag ich nicht. Hier nutze ich XBMC. Die DS stellt für mich einen sehr guten Zuspieler für ein solches Setup dar.
Ich habe davon gelesen, dass man mittlerweile auch Plex mit einer DS nutzen kann. Auch diese Möglichkeit interessiert mich sehr. Bisher habe ich das allerdings noch nicht getestet, da ich mich auch hier erst einlesen muss.

Das war es dann erstmal von mir.
Insgesamt ist die DS212j ein Einsteiger-NAS, welches viele Möglichkeiten bietet, leider aber auch schnell an seine Grenzen stößt. Positiv finde ich an dieser Stelle, dass Synology die Software nicht künstlich beschnitten hat bzw. Funktionen weggelassen hat, mit der die Hardware etwas überfordert ist. Man bekommt, was man zahlt: Ein Einstiegs-NAS. Die Software selbst finde ich klasse. Einfach und durchdacht, alles ist da, wo man es sucht. KLASSE!
Meinen Test werde ich fortsetzen, allerdings nicht mehr mit der DS212j. Das Gerät habe ich selbstverständlich noch, mittlerweile ist aber noch eine weitere, leistungsstärkere DS mit 5 Laufwerksschächten hinzugekommen. Das Betriebssystem und die Möglichkeiten haben mich überzeugt, nur die Hardware ist war etwas schwach. Mein Tipp: Etwas mehr ausgeben und gleich zu einem stärkeren Gerät greifen.
Stuhlfänger
Stammgast
#49 erstellt: 10. Mai 2012, 06:43

Das Formatieren dauert dabei recht lange.


Das wurde schon öfter geschrieben. Kann man auch bereits formatierte und gefüllte Festplatten einsetzen?
Microsaft
Stammgast
#50 erstellt: 10. Mai 2012, 07:43
Synology verwendet ein eigenes Format. Und wenn man die HDDs im Raid benutzt, geht eh kein weg am Formatieren vorbei. Geht also leider nicht.

Ob man (im nicht Raid-Modus) HDDs von einer DS in die andere schieben kann, ohne zu formatieren, weiß ich leider nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass das geht.
Stuhlfänger
Stammgast
#51 erstellt: 10. Mai 2012, 09:06
Die erwähnten langen Formatierzeiten lassen darauf schliessen, daß dabei jeder Sektor geschrieben wird, was eigentlich schon lange nicht mehr notwendig ist, da defekte Sektoren im Betrieb automatisch erkannt und verschoben werden. Kann man das vielleicht irgendwie einstellen?

Auch erscheint die Schreibgeschwindigkeit mit ca. 25 MB/Sek. recht beschaulich. Das entspricht in etwas USB2-Niveau, d.h. eine 2 TB-Platte wäre erst nach ca. 20 Stunden oder noch später beschrieben. Deshalb wäre es praktisch, bereits befüllte Platten einzusetzen. Raid interessiert mich nicht, da ich eh auf externe Backups setze.
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