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Noch nicht ganz zufrieden - Pro-Ject RPM 10

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*Cardas*
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mrz 2010, 20:35
Liebe Analogfreunde,

kürzlich habe ich einen RPM 10 zu einem recht guten Kurs erworben. Ich bin insgesamt sehr angetan von dem Plattenspieler. Es liegen klanglich Welten zwischen dem RPM 10 und meinen vorherigen RPM 5. Ich betreibe es momentan mit einem Goldring 2500 MM System an einem Graham Slee 2 SE Phonoverstärker. Insgesamt bietet es sehr ein präzises, räumliches und druckvolles Klangbild, es klingt mir zuweilen aber ein bißchen zu spitz, die Höhen scheinen zu prägnant und es S-Laute neigen bei manchen Aufnahmen zum Zischeln in Gesangspassagen. Irgentetwas stimmt hier noch nicht, der Funke mag noch nicht so recht überspringen. Plattentellerauflage habe ich keine und Phonokabel ist die Beipackstrippe. Ich hab das Gefühl ich könnte da noch mehr rausholen. Welche Tuningtipps bis hin zum Tonabnehmer-Systemwechsel könntet Ihr mir diesbezüglich empfehlen.
Auf Anraten habe ich mir zwei Kabel bei Funk Tontechnik bestellt. Mal sehen, ob das was bringt, müsste die Tage bei mir eintreffen. Bin am überlegen, ob ich beim TA nochmal tätig werde, hab das Benz ACE H im Auge.
Was habt Ihr für Tipps?

Viele Grüße
Christoph


[Beitrag von *Cardas* am 16. Mrz 2010, 20:35 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Mrz 2010, 21:03
Christoph,

wenn der Hochton zu spitz ist und es mitunter auch zischelt (eine korrekte Justage des Tonabnehmers setze ich mal voraus) ist offensichtlich die am Tonabnehmer wirkende Abschlusskapazitaet zu hoch.

Sofern Du das Phonokabel tauschen kannst, verwende mal ein anderes (niederkapazitives z.B. RG59) oder eine kuerzeres Kabel.

Stefan
Netzferatu
Stammgast
#3 erstellt: 16. Mrz 2010, 21:13
Moin!

Hatte mit meinem MM das gleiche Problem. (War übrigens auch die Pro-Ject Beipackstrippe)
Bei mir hat dieses Kabel geholfen:

http://www.zum-shop....192-315_p6775_x2.htm

Weiss nicht mehr wo ich es gekauft habe, war aber erheblich billiger meine ich...
Das Kabel hat mit 35pF pro Meter eine sehr niedrige Kapazität und gute Stecker.
Bei mir verbindet es einen Cambridge 540p Phonopreamp mit einem Vinyl Master Silver. Keine Ahnung, ob das Ergebnis übertragbar ist - auf jeden Fall ist es ne schnelle und günstige Lösung die Kapazität zu senken.


Gruß,

Daniel
*Cardas*
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Mrz 2010, 23:51
Danke für die Antworten,

hab das Funk B-62 http://www.funk-tonstudiotechnik.de/dakabel.htm bestellt. Das hat 42 pF und 1m lang. Meint Ihr das ist o.K.?

Christoph
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Mrz 2010, 08:38
... einfach mal probieren ...
*Cardas*
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Mrz 2010, 19:33
Gerade das neue Kabel probiert, klingt irgendwie nicht wirklich besser. Scheint ne andere ursach zu haben. Ich hab das Gefühl, das Goldring passt nicht zum RPM 10.

Gruß
Christoph
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Mrz 2010, 09:26
Moin,

wenn es nur zu spitz klingt und nicht verzerrt, könnte es an einer falschen Anpassung liegen.

Wenn die Kapazität der Phonovorstufe zu hoch oder zu niedrig ist, kann es solche Effekte geben.

Zum Testen könntest du mal ein recht langes (ca. 2-3m) Cinchkabel anschliessen.
(oder Kondensatoren von ca 100- 200pF parallel legen)

Wird es damit besser, ist die Kapazität mit deinen beiden Kabeln zu gering.
(bleibt es schlecht, ist die Kapazität evtl. zu hoch)

Ich kenne die optimalen Werte für das Goldring nicht und ich habe auch kaum Erfahrungen mit Anpassungen dieser Art.

Es ist wohl zusätzlich so, dass Goldring- Systeme etwas heller klingen.

Vieleicht liegt´s auch nur daran.

Falls es auch Verzerrungen gibt, könnte es eine falsche Montage oder eine verschlissene/defekte Nadel sein.


Gruss, Jens
hifi-zwerg
Stammgast
#8 erstellt: 19. Mrz 2010, 10:23
Hallo,

zur theoretischen Abschätzung mal die technischen Daten:

Das Goldring 2500 verlangt eine Abschlußkapazität von 100-200pF ist also durchaus kritisch, aber nicht ganz so schlimm wie das 10x2. Die Cmpliance beträgt 20 µm/mN.


Wennn mit dem Pre der GramAmp 2 SE gemeint ist hat der eine Abschlußkapazität von 100pF.

Es bleiben also für die Verkabelung 0 - 100pF

Das B-62 ist mit "typisch 42pF/m" angegeben, es ist also unklar ob dies einschl. der Stecker ist. selbst wenn das ohne Stecker ist sollte es mit Stecker und Tonarmverkabelung im empfohlenen Bereich bleiben oder zumindestens nicht für extreme (also gut hörnare) Effekte ausreichen. Generell ist bei höhenüberbetonung eine Verbesserung ehr durch Veringereung der Abschußkapazität zu erreichen. Da eine Erhöhung leichter zu machen ist (einfach anderes Kabel zwischenschalten) würde ich damit anfangen. Ansonsten bringt vieleicht ein Einkürzen des Kabel etwas. Da der GramAmp schon 100pF hat sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt (100pF ist eigenlich für einen Phonopre OK nur halt nicht wenn man Goldring MM nutzen möchte. Ich habe eine Supa 2.0, der hat 47pF, das ist aber der niedrigste Wert, den ich bisher gesehen habe).


Wenn die Kapazität das Problem ist ist wahrscheinlich der Wechsel zu einen hoMC oder einem unkritischen MM (Ortofon 2M Bronce, 2Mblack, VM silver). Alternativ wäre der Wechsel zu einem anpassbaren Phonpre mit niedriger Kapazität (Trigon, Supa) in Erwägung zu ziehen.

Der 10cc Arm ist von der effektiven Masse zwar etwas schwerer als der 9cc mit 9 g aber immer noch recht leicht. das weiche 2500 sollte daher gut passen.

Bei den in der Regel etwas härter aufgehängten MC muss Du allerdings schon etwas aufpassen, abhängig vom Gewicht des TA sollte eine compliance nicht viel unter etwa 14 sein. Das Benz Ace passt aber zumindest von der Theorie gut.

Gruß
Zwerg
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