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Plattenspieler bis 400€?

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Archangel13
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Apr 2010, 17:32
Hi ich suche einen neuen Plattenspieler so bis 400 € und hab da mal nen bissel im Netz gesucht ... gefunden habe ich den NAD C 552, Rega Planar P1, Pro-Ject RPM 1.3 und den Thorens TD 170-1 ... hab immom nur nen alten Dual hier und würde mich gerne verbessern ... welchen könnt ihr mir den empfehlen ?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 05. Apr 2010, 18:32
Hallo!

Je nachdem welcher Dual bei dir steht und inwieweit er in Schuß ist, könnte eine Verbesserung mit den von dir genannten Geräten fraglich bis aussichtslos sein.

Solltest du z.B. einen CS-721 im ausgezeichnetem Erhaltungszustand dein eigen nennen wäre jede Hoffnung auf eine Verbesserung auch bei einer Vervierfachung der genannten Summe nicht so ohne weiteres möglich.

Eventuell bist du mit einem Systemwechsel und einigen Restaurationsarbeiten hier besser beraaten und bedient als mit einem Neugerät der Einsteigerklasse. Sehr viele der alten Duals sind gar nicht so ohne.

MFG Günther
Lars1*
Stammgast
#3 erstellt: 05. Apr 2010, 18:32
Hallo,

ich würde noch den Project Xpression III in de engerer Wahl nehmen. Gute Basis, guter Tonarm und guter Tonabnehmer inklusive.
Schlägt m.E. nach die von Dir aufgelisteten Plattenspieler recht deutlich.
Schau doch mal bei Just Hifi.de - die haben ihn gerade im Angebot.

Gruß,

Lars
Archangel13
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Apr 2010, 20:17
oh hab mich vertan mein Vater hat nen dual ^^ ich hab nen Technics SL-DD20 in einem nicht so guten zustand ...deswegen suche ich ja was neues
*Cardas*
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Apr 2010, 11:52
Hallo,

ist zwar etwas teurer, aber ich kann den Pro-Ject RPM 5 wirklich sehr empfehlen, liegt mit Ortofon 2m red so um die 550€ und spielt in dieser Kombi wirklich superklasse für das Geld. Sieht ausserdem sehr wertig und interessant aus.

Gruß
Christoph
Mayall
Inventar
#6 erstellt: 20. Mai 2010, 05:15
Wenn ein Plattenspieler bis 400 Euro dann nur von Pro - Ject!
Da kann man absolut nichts falsch machen, grundsolide Technik und für diese Preisklasse ein wirklich guter Klang!

Gruss Mayallis
germi1982
Moderator
#7 erstellt: 20. Mai 2010, 15:37

mayallis schrieb:
Wenn ein Plattenspieler bis 400 Euro dann nur von Pro - Ject!
Da kann man absolut nichts falsch machen, grundsolide Technik und für diese Preisklasse ein wirklich guter Klang!

Gruss Mayallis



Ein Laufwerk hat nicht zu klingen, nur der Tonabnehmer...und Pro-Ject hätte in der Hochzeit der Schallplatte, in den 70ern, keiner gekauft. Aber Plattenspieler sind halt kein Massenprodukt mehr wie seinerzeit...da muss man dann halt Abstriche irgendwo machen.

Ich schließe mich übrigens Hörbert an, ein CS-721 oder ein CS-704 sind in der Hinsicht unschlagbar. Den 704 bekommt man je nach Zustand und nach montiertem Tonabnehmer für 100-150€. Den Rest in einen ordentlichen Tonabnehmer investiert und gut ist...dann hat man ein Spitzenmodell, das zudem auch flexibel ist. Man hat einen stufenlos höhenverstellbaren Tonarm der sich einfach verstellen lässt, das ist dafür weil Systeme ja nicht alle gleich hoch bauen. Dynamische Auflagekraft, der Player muss also nicht hundertprozentig im Wasser stehen, die Platte darf auch Höhenschlag haben ohne das es zu Verzerrungen kommt. Das Chassis ist von der Zarge entkoppelt. Und beim 721 kann man sogar noch die Absenkgeschwindigkeit des Liftes einstellen und hat die Funktion für Endlosspiel*, beim 704 hat man noch eine Aufsetzhilfe (Rillenfinder).

*Wenn die eingeschaltet ist, wird am Ende der Platte der Tonarm wieder zum Anfang bewegt und die Platte erneut abgespielt.
Mayall
Inventar
#8 erstellt: 20. Mai 2010, 16:02
Hi germi,

dass das Laufwerk nicht klingt ist mir schon klar, aber ohne ein vernünftiges Laufwerk kann auch kein TA gut "klingen"!
Gibt es denn wirklich Alternativen für einen Neupreis bis 400 Euro, und wenn ja wie lauten ihre Namen?

Gruss Ingo
*Cardas*
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Mai 2010, 16:29
Hallo,

für 400€ gibt es schon ein paar Alternativen:
z.B.:
Rega P1
Thorens td 170
Dual CS 455-1


Gruß
Christoph
Mayall
Inventar
#10 erstellt: 20. Mai 2010, 16:38
OK Christoph,

und welchen würdest Du Dir inkl. Pro-Ject Kaufen?

Ingo
rotel-power
Inventar
#11 erstellt: 20. Mai 2010, 16:44
Moin,

ich persönlich würde dir auch zu einem Dual raten.
Du musst schon sehr viel Geld ausgeben, um an die Qualität
von Früher in heutigen Neugeräten ran zu kommen.
Bei den Lautsprechern ist das ja fast nicht anders.

Gruß

rotel/power
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 20. Mai 2010, 17:15

*Cardas* schrieb:
Hallo,

für 400€ gibt es schon ein paar Alternativen:
z.B.:
Rega P1
Thorens td 170
Dual CS 455-1


Oha, der Rega P1 ist der allerletzte Schrott.

Wie schon gesagt wurde, Dual 704 mit Shure V15-III kaufen, neue VN35HE Nadel von Jico dazu (zusammen ca. 250€) und wenn noch nicht geschehen von DIN auf Cinch Stecker umbauen (lassen). Kommt insgesamt auf maximal 300€ (wenn der Umbau von DIN auf RCA nicht selbst gemacht werden kann).

Dann hat man einen Dreher, der mit jedem modernen Modell bis ca. 2000€ mithalten kann.

MfG
HB
*Cardas*
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Mai 2010, 17:23
Hallo,

ich hatte 1 Jahr den Pro-Ject RPM 5 mit Ortofon 2m red und war wirklich sehr zufrieden mit dem Plattenspieler, deswegen würde ich dir zu einem Pro-Ject raten. Die Verarbeitung ist sehr gut und die Geräte sehen auch für diesem Preis sehr chic aus und klanglich sind die auch gut. Das Konzept mit dem am Gummiband aufgehängten Motor ist für diese Preisklasse pfiffig und der Tonarm ist auch sehr gut. Schau mal mal auf der Homepage von Frank Landmesser, wie gut sich ein günstiger Pro-Ject gegen einen Transrotor Fat Bob schlägt. Deswegen würde ich Dir zu diesem hier raten:
Pro-Ject - Debut III PhonoPhono SpecialEdition / matt schwarz / VinylMaster white gibt es bei phonophono für 398€

Die Thorens in dieser Preisklasse werden meines Wissens auch von Pro-Ject hergestellt. Der Rega klingt auch gut ist aber optisch eine graue Maus. Den Dual kenne ich garnicht.
Notfalls musst Du die Modelle mal gegeneinander Probehören.

Viele Grüße
Christoph
Mayall
Inventar
#14 erstellt: 20. Mai 2010, 18:28
Und ich werde mal ganz unabhängig meiner Meinung zu Pro - Ject den Dual 704 mir anschauen. Ich bin jetzt richtig neugierig darauf und ihr seit Schuld!

Gruss Ingo
rotel-power
Inventar
#15 erstellt: 20. Mai 2010, 18:49
Dual


Wie kann man hier noch widerstehen
Mayall
Inventar
#16 erstellt: 20. Mai 2010, 18:54
Lieber Rotel-Power, gibt es auch noch ein paar guter Links zum Thema?

Ingo
rotel-power
Inventar
#17 erstellt: 20. Mai 2010, 18:57
schau mal auf www.dual-board.de

da gibts ne menge infos über dual dreher :-)
rotel-power
Inventar
#18 erstellt: 20. Mai 2010, 19:21
vielleicht sagt dir auch sowas zu Ebay
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 20. Mai 2010, 23:37
Du hättest lieber das hier verlinken sollen, Test aus der Zeitschrift Stereo über den 704:

http://dual.pytalhost.eu/704t/

Ich habe den so bei mir stehen, in der ersten Generation mit dem ursprünglichen Tellerdesign. Halt mit einem M20 FL Super, aber das ist auch ein sehr gutes System.
Mayall
Inventar
#20 erstellt: 21. Mai 2010, 23:32
Sollte man sich wirklch mal überlegen, ob dieser Dual nicht eine Alternative zum allgemeinen "Angebot" des Marktes ist!

Gruss Ingo
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 22. Mai 2010, 06:43
Ich werde den nicht mehr empfehlen.
Ich will nämlich noch einen konservieren und Einlagern, und das Forum macht die Preise kaputt .
Mayall
Inventar
#22 erstellt: 22. Mai 2010, 06:58
Zum einen hast Du damit Recht, zum anderen ist es aber ein Beweis das dieser Dual wirklich sehr gut sein muß! Würden sonst die Leute, auch auf die Empfehlungen im Forum, reagieren?

Gruss Ingo
germi1982
Moderator
#23 erstellt: 22. Mai 2010, 12:38
Die Geräte sind exzellent, preislich zählten die 7er damals aber eher zur gehobenen Mittelklasse. Wie die Zeitschrift "Audio" bei der nachfolgenden Generation, also 714Q und 731Q feststellte, einfach zu billig als das sich ein Nimbus darum entwickeln kann. Aber auch sie meinten die Geräte wären exzellent und können selbst teureren Geräten das Wasser abgraben.

Der 704 kostete 528 Mark und der 721 kostete 728 Mark. Natürlich beide Preise im Komplettpaket mit Zarge, Automatikhaube* und Shure V15 Typ III. Das V15 kostete seinerzeit alleine schon 390 Mark. Dual hat für Endkunden nur komplette Systeme gebaut und vertrieben. Nur Industriekunden konnten auch Chassis ohne Zarge, z.B. für den Einbau in Kompaktanlagen, einzeln bekommen. Für die gabs auch Geräte mit S-Tonarm, die erkennt man an dem hinter der Modellnummer angestellten A. Tonabnehmer waren auch immer dabei, bis auf spätere Geräte wie den Golden One, da gabs keinen dabei.

*Die Haube bleibt in jedem Öffnungswinkel stehen. Sehr praktisch wenn man nach oben hin nicht viel Platz hat und eine Haube deswegen nicht komplett öffnen kann.


[Beitrag von germi1982 am 22. Mai 2010, 12:46 bearbeitet]
Mayall
Inventar
#24 erstellt: 22. Mai 2010, 16:51
Ihr seit alle so dermaßen euphorisch vom 700 Dual, dass ich unbesehen versuchen werde mir ein solches Teil zu besorgen!

Gruss Ingo
germi1982
Moderator
#25 erstellt: 22. Mai 2010, 17:18
Allerdings muss man manchmal etwas basteln an den Geräten, der Zahn der Zeit nagt halt an allem. Hauptsächlich die Kontakte reinigen, das ist eine Sache von 5 Minuten mit einem Glasfaserradierer aus dem Schreibwarenbedarf. Bei den Modellen mit Vollautomatik muss man meistens den Steuerpimpel erneuern, das ist ein Gummiteil das als Rutschkupplung im Automatikbetrieb funktioniert. Das Gummi ist meist zerbröselt, kann man aber selber aus einem Stück Kabelisolierung selber machen.

Und evt. noch eine Umrüstung von DIN auf Cinch, das kann man selber machen wenn man mit einem Lötkolben umgehen kann. Oder halt machen lassen, was nicht viel kosten dürfte. Das nimmt nicht mehr als 10-15 Minuten in Anspruch.


[Beitrag von germi1982 am 22. Mai 2010, 17:18 bearbeitet]
Mayall
Inventar
#26 erstellt: 22. Mai 2010, 22:03
Hallo germi,

ich befasse mich schon seit vielen Jahren mit den Thorens 147 / 166 und 126/3, jetzt möchte ich auch einmal über den "Thorens - Tellerrand" schauen und mir solch einen Dual zu "Gemüt" führen. Da sind mir Deine Tipps natürlich sehr hilfreich! Das umrüsten von DIN auf Chinch ist für mich kein Problem da ich auch dies in der Vergangenheit schon oft gemacht habe. Ich möchte mich bei Dir für Deine Hinweise und Tipps bedanken und hoffe jetzt, dass ich noch einen vernünftigen Dual "abbekommen" werde.

LG Ingo
germi1982
Moderator
#27 erstellt: 22. Mai 2010, 23:16
Einen habe ich noch:



Da sind die Anschlüsse des Kabels am Dual aufgeführt, und zwar in der Konfiguration DIN und in Konfiguration Cinch für verschiedene Modelle von Dual. Für den Export gabs die Geräte auch mit Cinch, die sind aber hier in Deutschland sehr selten.

Das kann sehr nützlich sein, da sieht man auf was zu achten ist. Manche Leute meinen es reicht einfach den DIN-Stecker abzuschneiden und da Cinchstecker anzulöten. Das klappt aber manchmal nicht, weil es dann anfängt zu brummen. Also am besten gleich richtig machen, dann ist man auf der sicheren Seite.


[Beitrag von germi1982 am 22. Mai 2010, 23:22 bearbeitet]
Mayall
Inventar
#28 erstellt: 22. Mai 2010, 23:50
Das ist sehr aufschlussreich, ich danke Dir für diese Graphik! Wie schon gesagt muß ich mir einen Dual 7... besorgen, denn jetzt hat mich das Fieber gepackt!

Gruss Ingo
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