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Suche Plattenspieler bis €400

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Beitrag
Kveld6
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Okt 2014, 12:54
Hallo,

ich möchte meinen Einsteiger-Plattenspieler Ion Profile usb durch einen hochwertigeren austauschen.
Ich hab schon etwas Zeit damit verbracht, einen passenden zu suchen. Dabei entdeckte ich den Dual DTJ-301 USB. Habe mir einige Videos dazu angeschaut und da wurde hingewiesen, dass er nicht sehr gut klinge, der "Audio-Technica AT-LP120 USB" aber hochwertiger sei. (Allerdings sagt mir silber nicht sehr zu)

Ich bin noch ein Laie was Plattenspieler betrifft, deshalb hoffe ich, dass ihr mir einen empfehlen könnt :).
Bei einem Budget bis €400 erwarte ich natürlich kein High-end Gerät.
Wichtig wäre mir ein möglichst hochqualitativer Klang und ein modernes Design. Schwarz würde mir am ehesten zusagen.
USB Schnittstelle ist nebensächlich und 78 rpm muss er keine schaffen

Gruß


[Beitrag von Kveld6 am 15. Okt 2014, 12:57 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#2 erstellt: 15. Okt 2014, 13:09
Es gibt im Grunde 3 Möglichkeiten bei deinem Budget.

Neukauf von sogenannten "Hi-Fi" Plattenspielern, die sind meistens aufs Design getrimmt und haben kaum was dran, außer dem Tonarm (dieser ist aber oft sehr gut). Das heisst, dass bei einigen Modellen die Umschaltung der Geschwindigkeit dadurch vorgenommen wird, dass man den Riemen per Hand um ein anderes Pulley legt... In deinem Budget kriegt man fast nur Bretter mit kleinem Motor und Tonarm dran, ungeschützt gegen Trittschall mit nicht ganz guten Gleichlaufwerten. Hiervon ist m.M.n. abzuraten, es sei denn primitivstes technisches Design ist kein Problem und das Aussehen ist wichtig. Klingen tun solche Geräte so, wie der montierte TA, nur Trittschall und jegliche Vibrationen können zum Problem werden und Drehgeschwindigkeit kann sich wegen der Jahreszeit evtl. hörbar ändern.

Neukauf von SL-1200er Klonen wie die erwähnten DTJ-301 und AT-LP120. Manchmal gut, manchmal weniger gut verarbeitet (was die Tonarmlager angeht, oder Gleichlauf, etc.). Hier kann man ein sehr gutes Gerät erwischen, u.U. aber auch nicht. Hergestellt werden solche Geräte eigentlich immer von Hanpin in Taiwann.

Gebrauchtkauf (evtl. generalüberholt) von Plattenspielern aus 70ern und 80ern. Hier kriegt man die besten Geräte, muss aber evtl. etwas Arbeit einplanen. Persönlich würde ich zu dieser Möglichkeit tendieren.


Bzgl. Gebrauchtkauf bitte die Suchfunktion bemühen. Meine Lieblingsmarke ist Technics, ansonsten ist noch Dual interessant, sowie eigentlich alles was Rang und Nahmen hat - Pioneer, Sony, etc. Micro-Seiki hat auch sehr hochwertige Geräte gefertigt, die manchmal unter anderen Namen vertrieben wurden (wie Universum).


[Beitrag von Vinuel am 15. Okt 2014, 13:11 bearbeitet]
Marcel123456
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 15. Okt 2014, 15:23
Hi,

Ich hab mich in letzter Zeit mit dem Kauf eines neuen Plattenspielers befasst, bin dann am Ende zu dem Entschluss gekommen dass mein Geld bei einem gebrauchten besser aufgehoben ist.
Ich hatte mir den Rega RP 1 überlegt also einen neuen Plattenspieler der mir optisch doch sehr gut gefallen hat. Der dürfte auch ungefähr in deine Preisklasse fallen.
Ich wurde auf die Seite von Analog Revival hingewießen die z.B. den Rega P3 anbieten.
So zu den Gründen warum ich mir doch keinen neuen sondern einen gebrauchten Thorens TD 166 MK II gekauft habe:
1.) Irgendwie fande ich die Holzzarge doch sehr hübsch
2.) Die alten Geräte haben die schon angesprochene Schrittdämpfung im Gegensatz zu den puristischen Neuen
3.) Ein alter sehr gut erhaltener Plattenspieler lässt sich schon für 100-200 € erstehen und dann wären noch 200-300 € für ein sehr gutes System übrig (Mein Thorens hat etwas teure 180 € gekostet allerdings war ein Grado Prestige Gold System (200+ €) mit sehr guter Nadel montiert) . Ein neuer Plattenspieler hat meistens eine billiges System montiert und das System macht immernoch die Musik und wie schon angesprochen sind die Gleichlaufwerte bei den Alten meistens besser
Alles in allem schließe ich mich meinen Vorreder an und mit einen guten Gebrauchten wirst du vermutlich besser fahren.

Grüße Marcel


[Beitrag von Marcel123456 am 15. Okt 2014, 15:26 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Okt 2014, 16:11
Hallo Queld6,

es gibt sehr interessante alte Dreher. Vorschläge gibt es hier im Forum viele. Z.B. Technics SL 1300/1500/1700 SL D/Q 2/3/202/303, usw. usw.

Nimm ein Gerät aus einer nicht gehypten Baureihe (z.B ein SL 1200 MKII ist in dem Preisbereich i.d.R. deutlich abgenutzt). Du würdest ja auch keinen Mercedes für 3000 EUR kaufen

Entscheidend ist ein altersgemäß sehr gepflegter Zustand.

Ideal sind direktgetriebene Plattenspieler mit S-Tonarm mit Standard-Technics-Einbaumaß. Da kann man ein neues, besseres Tonabnehmersystem leicht justieren.

Die angesprochenen Neugeräte (Technics-Nachbauten) sind - wenn man verschiedenen Threads hier glauben darf - teilweise schwierig.

Ich habe beides: zwei alte Direkttriebler von Technics und Dual sowie einen neuen Omnitronic DD-2550. Alle funktionieren gut, die alten Geräte waren allerdings jeweils schon zur Reparatur. Diese bewegte sich doch jeweils unter 50 EUR. War also bezahlbar. Der viel geschmähte neue Omnitronic spielt gut, läuft allerdings mit einem besseren System und ist voll in dem vorgegebenen Rahmen von 400 EUR (sogar spürbar darunter). Meine Einschätzung zu den neuen Direkttrieblern: auf für Hifi-Zwecke unnütze Gimmicks verzichten, z.B. keine High Torque Antrieb (offenbar häufig Brummprobleme), kein Rückwärtslauf,außerdem: Gesamtgewicht nicht unter 9 kg (sonst klapprig), seriösen Verkäufer suchen, bei dem eine Rückgabe problemlos möglich ist, sollte man doch ein Geräte mit zu viel Spiel im Tonarmlager erwischt haben (ggf. besser vor Ort kaufen, mehr als 280 EUR sollte ein solches Gerät ohnehin nicht kosten).

Viel Spaß bei Suche und Auswahl

Tauern
Kveld6
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Okt 2014, 18:00
Danke für eure Antworten!

Ich habe mich erstmal nach neuen Geräten umgesehen und werde mich morgen auch nach gebrauchten umsehen. Ich hab folgendes gefunden:

1) Dual CS 435-1 mit Ortofon OMB 10.
Insofern interessant, da ich auf Amazon eine Rezension gelesen hab, bei der es hieß, dass mit dem Ortofon OMB 10 ein deutlich besserer Sound hörbar war, als mit dem Tonabnehmer, der Standardmäßig montiert war. Vom Design her sehr ansprechend, allerdings ohne Vorverstärker und mit €350 auch nicht ganz günstig.
Inwiefern dieser Tonabnehmer besser ist, als andere kann ich nicht sagen, da ich keinen Vergleich habe. Er wird vermutlich aber besser als der meines €70 Plattenspielers klingen.

2) Dual CS 455-1 für €369.
Mit Vorverstärker kostet er ganze €50 mehr

3) Thorens TD 170-1 für €349
Laut einem anderen Thread hier im Forum soll der CS 455-1 allerdings besser sein als dieser.

4) Ein gebrauchter Project Debut III für €199

Nebenbei angemerkt, ich habe eine 70Watt Stereo Anlage für €90, also kein großes Soundsystem :). Für mich reicht das denke ich auch. Deswegen möchte ich mir auch keinen High-End Plattenspieler leisten, da dieser wohl "zu gut" für meine Anlage wäre und ich möglichweise schon im €200 Bereich gut bedient wäre.

Ganz schön schwierig, den richtigen zu finden. :/


[Beitrag von Kveld6 am 15. Okt 2014, 18:02 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#6 erstellt: 15. Okt 2014, 18:16
OM10 ist aber nicht so gut, egal was die Amazon Rezensionen sagen. Da würde ich nicht allzu sehr drauf vertrauen... Der Tonabnehmer ist sehr wichtig, auch mit schlechten Lautsprechern und günstigem Verstärker hörst du die Verzerrungen und das Zischeln von schlechten Tonabnehmern. Dass das für die Platten nicht gut ist, versteht sich von selbst.

Die neuen Plattenspieler sind teuer und leider nicht so gut wie die gebrauchten. Wenn du etwas neues kaufen willst, schau dich lieber im Bereich der SL-1200er Klone um, wie AT-LP120 z.B. Da kriegt man m.M.n. die besten Geräte.


Hat dein Verstärker einen Phono Eingang? Wenn nicht, brauchst du unbedingt einen Phono Vorverstärker. Z.B. Dynavox TC-750 oder Lyndahl TC-760. Der TC-760 ist vielseitiger, grundsätzlich reicht auch der TC-750.
Tauern
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Okt 2014, 18:20
Hat die Stereoanlage denn einen expliziten Phonoeingang für Plattenspieler? Falls nicht, kannst du die genannten Plattenspieler alle vergessen, da sie keinen eingebauten Entzerrervorverstärker haben, jedenfalls nicht zu dem Preis. Alle genannten gibt es mit einem solchen, aber dann sind sie teurer. Es sei denn, du kaufst einen solchen extra.

Aber ich bin ehrlich für 400 EUR würde ich mit dem Update der Stereoanlage beginnen. Stereoreceiver mit Phonoeingang für max. 200 EUR (gibts im Web als Sonderangebot, z.B von Yamaha oder Pioneer) dazu ein günstiger CD-Player oder Blurayplayer mit Stereo-Cinch-Ausgang für bis zu 150 EUR und ein Paar günstige Regalboxen bis 150 EUR (z.B. Magnat Monitor Supreme 200). Damit kann man schon Musik hören, kein High End, aber Alltags-Hifi. Dann die ganzen Tipps in diesem Forum zur Boxenaufstellung und Raumakustik beachten und dann .... erst dann ... mit dem Thema Phono beginnen. Sonst zäumst du das Pferd von hinten auf.
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 15. Okt 2014, 19:00
Hallo Kveld

Mann, Du hast immerhin 400.- Budget und schaust Dir solchen Mist an (sorry, bitte keine Haue von all denen die das haben und toll finden, das ist mir jetzt einfach so rausgerutscht... )

Bei den von Dir erwähnten neueren Geräten ist meistens ein besserer Tonabnehmer Pflicht, damit das wirklich gut klingt. Ich würde an Deiner Stelle was Gebrauchtes kaufen, das aber nicht so gehypt wird, dafür aber noch bezahlbar ist. Allerdings würde ich zugleich schauen, dass das, was Du da kaufst, so gut ist, dass es zu einem späteren Zeitpunkt auch an einer besseren Anlage echt gut klingt. Nicht dass Du später nachrüsten müsstest.

Gute Beispiele wurden bereits erwähnt. Für 100 Euro findest Du z.B. einen Technics SL-Q2, Q3 oder Q33. Ebenso einen Thorens TD115 oder einen Dual 604.

Nun ein guter Tonabnehmer dran: Beispielsweise ein Audio Technica MLa440 für 170.- Dieser Tonabnehmer soll schon richtig fein aufspielen.

Nun hast Du immer noch was übrig. Da würde ich mir als nächstes einen gebrauchten, aber guten Vollverstärker mit integrierter Phono-Sektion suchen. Z.B. einen alten Denon. Solche gibt's für zweistellige Beträge, z.B.hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item25974f9d5c
Mitunter gibt es solche älteren Verstärker sogar mit 12 Monaten Garantie: http://www.ebay.de/i...&hash=item4188cb31b0.
Wenn es in silbner sein sollte: http://www.ebay.de/i...&hash=item51c4faecf1.

Mit dem Rest würde ich mich nun nach Boxen umschauen. Toll finde ich die ASW: Ältere Boxen von dieser kleinen deutschen Manufaktur wirst Du in der Bucht ebenfalls bereits für einen zweistelligen Betrag finden. Falls nun noch ein CD-Player fehlt. Einen alten Technics gibt es ab läppische 20.-, Denon wohl auch.

Ich sag' jetzt mal: Für 450.- kannst Du Dir aus Gebrauchtkomponenten eine kleine, aber richtig feine Anlage zusammenstellen, die Du später, falls Du denn willst, jederzeit nach Lust und Laune upgraden kannst - was zumindest im Fall des Plattenspielers dann aber kaum nötig sein wird.

LG

Manuel


[Beitrag von Marsilio am 15. Okt 2014, 19:05 bearbeitet]
Kveld6
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Okt 2014, 22:44
Danke nochmal für eure Mühe

Meine Stereo hat einen Line Eingang, den Plattenspieler verbinde ich damit mit einem Cinch Kabeladapter. Mein derzeitiger Spieler hat einen Vorverstärker eingebaut.

Danke Marsilio für den ebay Link, ich werde den Verstärker weiter beobachten. So ein Verstärker ist gemeint um einen Spieler ohne Vorverstärker an meine Anlage anstecken zu können, richtig?
Also: Spieler -> Verstärker -> Stereoanlage?

Übrigens habe ich diese http://www.amazon.de...00_s00?ie=UTF8&psc=1

Lässt sich denn der Tonabnehmer Audio Technica MLa440 auf alle Geräte montieren? Würde es günstigere Alternativen geben? Und woran erkenn ich überhaupt ob ein Tonabnehmer auf mein Gerät passt?
Vinuel
Stammgast
#10 erstellt: 16. Okt 2014, 06:21
Du kannst z.B. den Audio-Technica Spieler bei Thomann bestellen. Wenn der nicht zufriedenstellend ist, geht er wieder zurück und es kostet nichts. Der hat auch einen eingebauten Phono-Pre.

Und was ist mit Stereoanlage gemeint in: "Spieler -> Verstärker -> Stereoanlage"?
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 16. Okt 2014, 06:28

Also: Spieler -> Verstärker -> Stereoanlage?


Kannst Du so machen. Wobei die erwähnten Denons alle klar bessere Vollverstärker sind als derjenige Deiner Mini-Anlage. Theoretisch braucht's dieser dann gar nicht mehr: Plattenspieler -> Vollverstärker mit Phonosektion -> Lautsprecherboxen.
Ich würde es dann mal umgekehrt testen und Dein Philips-Multifunktionalteil als MP3-Player/Tuner benutzen, als Verstärker dann aber auf was anderes gehen.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 16. Okt 2014, 06:30 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#12 erstellt: 16. Okt 2014, 06:57
Günstigere Alternative zum Mla440 ist wohl das AT120 (auch von Audio Technica, sieht ähnlich aus). Aber es ist ein ganz anderer Nadelschliff, das Mla440 ist klar überlegen. Wird auch länger halten als eine normale ellyptische Nadel, dadurch relativiert sich der Preisunterschied etwas und hebt sich womöglich ganz auf! Abtastverzerrungen wird es mit Mla440 überhaupt nicht mehr geben, wenn man es nur sauber ausrichtet (z.B. mit der Einstelllehre von Technics oder einer normalen Schablone)

Das Mla440 lässt sich auf alle Dreher montieren die eine normale Headshell mit Langlöchern haben (wie die üblichen DJ-Dreher). Wenn der Tonarm mehr Masse hat als 12gr, würde ich es nicht montieren und stattdessen was anderes nehmen.
Tauern
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 16. Okt 2014, 08:00
Nehmt es mir bitte nicht übel, aber angesichts der vorhandenen Hardware geht die Tonabnehmerbesprechung aus meiner Sicht voll am Thema vorbei. Die vorhandene Anlage wird die Vorteile eines besseren TA in keiner Weise ausspielen. Das Geld dafür ist - mit Verlaub - komplett aus dem Fenster geschmissen.

Erst ein Update von Verstärker/Receiver und Boxen - egal ob neu oder gebraucht. Erst dann macht ein Update des Plattenspielers und danach folgend des Tonabnehmers Sinn.

Vor dem Hintergrund der vorhandenen Anlage ist folgender Player aus meiner Sicht absolute Oberkannte:

nullhttp://www.conrad.de/ce/de/product/304920/MC-CRYPT-DJ-U2650-USB-PLATTENSPIELER?ref=list

Alles andere ist aus meiner Sicht bei Beibehaltung des vorhandenen Set Ups sinnlos versenktes Geld.

Grüße

Tauern
.JC.
Inventar
#14 erstellt: 16. Okt 2014, 08:17
Hi,


Kveld6 (Beitrag #5) schrieb:

Nebenbei angemerkt, ich habe eine 70Watt Stereo Anlage für €90, also kein großes Soundsystem
...
Ganz schön schwierig, den richtigen zu finden. :/


nö, so schwierig ist das nicht, schau mal in dieser Kategorie:
http://www.ebay.de/s..._nkw=technics&_frs=1

wenn dir Einer gefällt, dann fragst du hier nochmal nach
da bekommst Du schon was ordentliches für um 30 €
Vinuel
Stammgast
#15 erstellt: 16. Okt 2014, 08:22
Ob ein Tonabnehmer zischelt und mehrere Schallereignisse zusammen nicht gut verträgt hört man aber so oder so. Jemandem einen neuen Verstärker und Boxen "anzudrehen", wenn er gar nicht danach fragt ist nicht Sinn der Sache imho

Das heisst nicht, dass die Anlage in Zukunft nicht ausgetauscht werden sollte, sowohl der Verstärker als auch die Boxen. Da gibt es auf jeden Fall sehr viel zu verbessern.


[Beitrag von Vinuel am 16. Okt 2014, 08:23 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Okt 2014, 09:00
Hallo Vinuel,

ich verkaufe nichts und drehe nichts an

Deine Vorschläge für ein gutes Phono-Set Up treffen zu und ich werde dem nicht widersprechen. In dem genannte Set Up wird der zweifellos gute Tonabnehmer nicht annähernd seine Qualitäten ausspielen können. Daher mein Vorschlag, das veranschlagte Budget anders zu verwenden und zunächst den bisherigen, sehr einfachen Plattenspieler weiter zu nutzen. Im Nachgang würde ich mich, wenn denn die Leidenschaft für Vinyl noch so ausgeprägt ist, an die Optimierung der Phonoquelle machen. Eine große, ggf. audiophile Plattensammlung scheint noch nicht zu bestehen. Wenn es nur um besseres Musikhören geht, kann man dies mit einem günstigen CD-SetUp, das ggf. auch MP3- und sonstwie USB-fähig ist, günstiger erreichen als mit einer Phonolösung.

Anhand der Anfrage vermute ich, dass der Themensteller noch Audio-Einsteiger ist (ggf. Schüler, Azubi, Student?).

@Themensteller, liege ich da richtig

Grüße

Tauern
Vinuel
Stammgast
#17 erstellt: 16. Okt 2014, 09:07
Es ging dem Themenersteller, soweit ich das aus dem ersten Beitrag entnehme, darum einen Ersatz für den vorhandenen Plattenspieler zu kaufen. Der vorhandene Dreher ist auch verlinkt. Sicher scheiden sich die Geister daran, ob es nun überhaupt Sinn macht Vinyl zu hören. Der Themenersteller hört welches, vielleicht die Sammlung der Eltern, vielleicht etwas anderes.

Und man schon einen Plattenspieler besitzt, sollte es einer sein, der die Platten vernünftig abgetastet bekommt, dabei nicht oder nur wenig verzerrt und das Vinyl möglichst wenig beschädigt.
Kveld6
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Okt 2014, 10:54
Ich habe noch eine Frage zu dem Tonabnehmer:
Wenn der Tonarm, also Antiskating und Auflagekraft schon ab Werk fest eingestellt ist, kann der Tonabnehmer nicht ausgetauscht werden?

Da es angesprochen wurde:
Ja ich bin ein ziemlicher Neuling auf diesem Gebiet . Ich bin arbeitstätig, also ist ein zukünftiges Aufrüsten der Anlage kein großes Problem. Ich möchte nun erst einen Spieler finden, da ich es garnicht mehr wage, meine Platten auf meinen derzeitigen Spieler zu legen.

Eins noch:
Sollte ich diesen Verstärker http://www.ebay.at/i...id=p3984.m1438.l2648 ersteigern, wird der Spieler hinten bei den Phonoeingängen angesteckt. Kann ich dann meine Anlage an diesen Verstärker auch noch anstecken um auch CDs hören zu können? Über welchen Eingang ginge das?
Vinuel
Stammgast
#19 erstellt: 16. Okt 2014, 11:07
Den CD-Spieler von der Anlage schließt man an einem der Hochpegeleingänge an: Line, AUX, CD, die Bezeichnungen sind vielfältig. Das geht auch nur, wenn der CD-Spieler nicht intern mit dem Verstärker verbunden ist, bzw. zwei Cinch Buchsen (L, R) aufweist. Dann einfach mit Kabel dranhängen und gut ist. Plattenspieler an den Phono hängen, GRD (Erdungskabel) nicht vergessen!

Ein Tonarm bei dem Antiskating und Auflagekraft voreingestellt sind, ist nicht gut. Der Tonabnehmer kann dann u.U. ausgetauscht werden, aber es muss das exakt gleiche Modell her, macht also nur Sinn, wenn die Nadel abgenudelt ist und es ist keine großartige Verbesserung möglich. Alle hier vorgeschlagenen Geräte machen eine manuelle Einstellung möglich, was eigentlich essenziel ist.


[Beitrag von Vinuel am 16. Okt 2014, 11:10 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 16. Okt 2014, 11:13
Hat denn die vorhandene Philips-Klein-Stereoanlage einen entsprechenden Hochpegel-Stereo-Cinch-Ausgang?

Grüße

Tauern
Kveld6
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Okt 2014, 12:52
Dann werd ich mir einen Spieler aussuchen, bei dem der Tonarm nicht fest eingestellt ist und mir einen der beiden Audio Technica Tonabnehmer holen.

Meine Anlage hat nur einen aux Eingang, an dem der Cinch Kabeladapter hängt.

Nochmals danke an alle


[Beitrag von Kveld6 am 16. Okt 2014, 12:52 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#22 erstellt: 16. Okt 2014, 13:27
Keine Ursache, hier im Forum gibt es sehr viele Kaufberatungen, man kann praktisch einen Spieler ins Auge fassen und dann in die Suchfunktion eingeben, um zu schauen, ob er empfohlen wird oder nicht.

Viel Glück beim Einkaufen
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