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Technics SL-Q3 - leichtes, aber hörbares Brummen bei Nadelkontakt auf Schallplatte

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Autor
Beitrag
vebi
Neuling
#1 erstellt: 04. Mai 2010, 17:13
liebe community,

das ist mein erster post hier, aber ich lese schon lange und gerne eure beiträge hier, und ich habe auch schon sehr viele sehr nützliche erkenntnisse für den alltäglichen vinylbetrieb gewinnen können.


nun habe ich ein problem, bei dem ich nicht so recht weiterkomme.

ich habe einen technics sl-q3 mit AT 120E an einem NAD 3020i. plattenspieler ist am verstärker geerdet, beide sind an derselben mehrfachsteckdose angeschlossen. sobald die nadel die schallplatte berührt tritt ein leises brummen auf - hört sich für mich an wie netzbrummen.

das brummen tritt auf, wenn

strom an, plattenspieler an, nadelkontakt zur schallplatte
strom an, plattenspieler aus, nadelkontakt zur schallplatte

brummen tritt nicht auf, wenn

strom an, plattenspieler an, nadelkontakt zur gummimatte
strom an, plattenspieler aus, nadelkontakt zur gummimatte
strom aus, plattenspieler aus, nadelkontakt zur platte
strom aus, plattenspieler aus, kein nadelkontakt (nasowas)

habe alle weiteren per cinch angeschlossenen geräte abgestöpselt, und eine tuner-antenne habe ich auch nicht. das brummen ist auch nicht wirklich laut, und beim normalen betrieb über boxen auch nicht hörbar. lediglich beim digitalisieren von vinyl ist mir aufgefallen, dass es da immer dieses ganz leichte hintergrundbrummen gibt. und gerade bei leiseren oder stillepassagen stört das doch erheblich.

fragen:
- ist das normal?
- ist das ein masseproblem?
- was kann ich tun, damit das brummen verschwindet?

weitere infos:

- es kann nicht am system liegen - drei verschiedene systeme brachten dasselbe ergebnis
- umdrehen der einzelnen stecker hat nichts gebracht
- plattenspieler und verstärker stehen knapp einen halben meter auseinander, verstärker und eine box auch knapp einen halben meter
- alle anderen kanäle funktionieren einwandfrei ohne brummen, nur mit dem üblichen rauschen bei maximaler lautstärke
- der verstärker selbst hat ein ganz leichtes brummen bei betrieb, also nicht über die boxen, sondern das gerät selbst brummt ein ganz klein wenig.


[Beitrag von vebi am 04. Mai 2010, 17:15 bearbeitet]
SGibbi
Gesperrt
#2 erstellt: 04. Mai 2010, 21:55
servus

zwar kenne ich den Plattenspieler nicht, sehr wohl aber das Problem. Es tritt bei mir z.B. mit meinem Thorens 318 auf, weil der Plattenteller nicht geerdet ist (Innenteller aus isolierendem Plastik), und daher als eine Antenne für Störungen aller Art funktioniert. Das erklärt auch, warum das "Brummen" ausgerechnet beim Digitalisieren auftritt, also dann, wenn der Compi seinen Elektrosmog sendet. Abhilfe schafft den Plastik Innenteller mit Leitlack zu beschichtem, sowie ggfs. etwas Graphit ins Tellerlager (sofern wenigstens dieses geerdet ist).

+Grüße
vebi
Neuling
#3 erstellt: 05. Mai 2010, 06:17
moin,


Abhilfe schafft den Plastik Innenteller mit Leitlack zu beschichtem, sowie ggfs. etwas Graphit ins Tellerlager (sofern wenigstens dieses geerdet ist).


danke für den tip schon mal. klingt schlüssig.
mit innenteller meinst du quasi diese abdeckung, die unter dem eigentlichen teller ist? die ist bei mir nämlich tatsächlich aus plastik. das würde echt das erdungsproblem erklären.

ich werds mal versuchen.

beste grüße
vebi
Neuling
#4 erstellt: 05. Mai 2010, 14:05
hallo,

leider hat der vorige tipp nichts gebracht.

haben andere sl-q3 besitzer vielleicht ähnliche erfahrungen?

bin schon fast verzweifelt

nein, also ich würde mich wirklich sehr über jeden hinweis jeder art freuen.
soll ich vielleicht lieber nen externen preamp benutzen?
würde ein entstörfilter oder trennverstärker was bringen?

beste grüße und vielen dank


[Beitrag von vebi am 05. Mai 2010, 14:05 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 05. Mai 2010, 15:48
SGibbi bezieht sich mit seinem Tipp auf den Thorens-Innenteller. DEINER hat eine Plastikabdeckung der Elektronik , weil es ein DD - Laufwerk ist.

Wenn andere Tonabnehmer das gleiche Phänomen zeigen, haste wahrscheinlich die olle 50 Hz - Netzfrequenz inna Leitung.

Da hilft z. B. ein " Ground Isolator " mit Cinchanschlüssen, der zwischen Preamp und PC geschleift wird. Dient wohl zum Massepotentialausgleich, oder so.

Oder einen der höherwertigen, moderneren TerraTec - Preamp's für wenig Kohle kaufen. Sowas gibt es auch mit USB 2.0 .

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 06. Mai 2010, 05:49
Hallo!

Ich nehme einmal an das sowohl der Gabelsteckschuh wie auch die Cinchstecker sowie die entsprechenden Klemmen und Buchsen an Verstärker sauber vund nicht Oxidiert sind.

So wie ich das sehe liegt das Problem ohnehin nicht am Zusammenspiel Plattenspieler-Verstärker sondern eher am Zusammenspiel Rechner-Verstärker.

Ursache könnten die verwendeten Adapterkabel Klinke-Cinch sein, hier gibt es oft schlechte Schirmungen. Zudem machen manche Soundkartten-Rechnernetzteile Probleme da noch nicht alle Rechnerkonfigurationen auf einen Anschluß an die Stereroanlage ausgelegt sind. Das ist insbesondere bei Notebooks und Laptops der Fall.

MFG Günther
J.Bond
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Mai 2010, 07:57
Also ich habe 3 von den Drehern und
bei keinem dieses Problem.

Bei einigen Dual Drehern tritt dieses
Problem häufig auf und nennt sich da sinniger Weise
Knallfrösche!
Das sind dann kaputte Kondensatoren die
dann einfach getauscht werden.
vebi
Neuling
#8 erstellt: 06. Mai 2010, 08:26
hoi, danke für die vielen antworten!



So wie ich das sehe liegt das Problem ohnehin nicht am Zusammenspiel Plattenspieler-Verstärker sondern eher am Zusammenspiel Rechner-Verstärker.



das habe ich, sehe ich grad, nicht ganz klar beschrieben:

das brummen tritt auch dann auf, wenn das laptop nicht angeschlossen ist - also weder an den verstärker noch an strom. ich habe das brummen nur zufällig mal beim digitalisieren von vinyl bemerkt, und dann soweit isolieren können, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass es nichts mit dem laptop zu tun hat. ich gehe mal nicht davon aus, dass der auch störungen aussendet, wenn das netzteil nicht am strom hängt, das laptop nicht an ist und das laptop nicht am verstärker angeschlossen ist.


Da hilft z. B. ein " Ground Isolator " mit Cinchanschlüssen, der zwischen Preamp und PC geschleift wird. Dient wohl zum Massepotentialausgleich, oder so.


nen ground isolator bzw. entstörfilter zwischen pc und verstärker hab ich jetzt auch schon mal probiert - hat aber auch nichts gebracht. und wenn ich den zwischen plattenspieler und verstärker schalte wird das brummen unerträglich laut.

aber wie gesagt: selbst wenn nur der plattenspieler am verstärker hängt, und sonst gar nichts, brummt es bei nadelkontakt trotzdem. und nur bei nadelkontakt!

deswegen würde ich trotzdem die verbindung verstärker-plattenspieler verdächtigen.


Ich nehme einmal an das sowohl der Gabelsteckschuh wie auch die Cinchstecker sowie die entsprechenden Klemmen und Buchsen an Verstärker sauber vund nicht Oxidiert sind.


ja, alles in ordnung... ich habe schon überlegt, das masseerdungskabel im verstärker bzw. das aus dem tonarm auf brüche zu überprüfen. leider weiss ich nicht genau, wie das geht... und beim sl-q3 ists schwer da ran zu kommen.



Das sind dann kaputte Kondensatoren die
dann einfach getauscht werden.


hm, das habe ich eben auch schon überlegt. also dann im plattenspieler. kannst du mir evtl. erklären, wie ich das beim sl-q3 rausfinden kann? wäre super.
SGibbi
Gesperrt
#9 erstellt: 07. Mai 2010, 21:41
Ich denke mal, das ist in jedem Fall ein relativ simples Einstreuungsproblem, welches nur in einer ganz bestimmten Position des Pickups auftritt. Ist die Erdung soweit OK, vielleicht mal den Plattenspieler an eine andere Position placieren, und eroieren, ob es nun über das Plattenspieler-eigene Netzteil kommt, oder sonstwie von extern einstreut.
J.Bond
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Mai 2010, 05:27
Welche Kondensatoren das sind und ob
sie das sind kann ich dir nicht sagen,
da ich noch keinen offen hatte, da sie bisher
ohne Probleme laufen.
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 08. Mai 2010, 07:57
Hallo,

Funkentstörkondensatoren sind nicht fürs Brummen verantwortlich.

Knallfrosch heißen die bei Dual übrigens deshalb, weil die alten Teile des öfteren mal hochgehen.
Brummen tut's deshalb aber nicht


Gruß
Benjamin
J.Bond
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Mai 2010, 09:27
Vielleicht sollte man dann besser
zwischen Brummen und Knacken definieren.

Deswegen sind die Knallfrösche trotzdem
Kondensatoren!
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