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Rega vs Transrotor

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HIFI_Thomas
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Mai 2010, 19:20
Hallo zusammen,
besitze einen Rega P3/24 mit MC Scheu Silver und wollte mir einen besseren Plattenspieler gönnen.
Also habe ich mir einen Transrotor ausgeliehen einen Leonardo 40/60 mit TMD Lager und grossem SME Arm tonabnehmer war ein Ortofon Valencia.
Und jetzt ? Na ich bleibe beim Rega denn der klingt und das war total überraschend besser.
Will mir jetzt mal einen P9 ausleihen mal sehen was da passiert.
Irgendwie finde ich Physikalisch (bin Ingenieur) das Prinzip wenig Masse=wenig energiespeicher einfach schlüssiger.

Gruß
Thomas
flexwheeler
Stammgast
#2 erstellt: 31. Mai 2010, 19:24
Hallo Thomas,

interessanter Vergleich! Aber bist Du als Ingenieur nicht auf die Idee gekommen dass die Klangunterschiede zwischen den zwei verschiedenen Tonabnehmern weitaus grösser sein könnten als zwischen den zwei Konzepten (Leichtbau gegen Masse)?

Gruß Michael
HIFI_Thomas
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Mai 2010, 19:27
Hallo MIchael,
ja das bin ich ...
Ich wollte damit ja auch zum Ausdruck bringen, dass Masse wohl nicht alles ist.
Optisch garkeine Frage da würde ich den Leonardo vorziehen.
Und genau da denke ich hören viele auf opjektiv zu hören da das Masselaufwerk ja so denken viele einfach besser klingen muss zumal es sehr viel teurer ist.
Jedenfalls war ich baff als ich erfahren musste das der P3/24 besser spielte.
Und das Ortofon Valencia ist ja jetzt auch bei weitem kein schlechtes System.

Gruß
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 31. Mai 2010, 19:57
Hallo!

Wenn die exakte Drehzahl eingehalten wird und es keine größeren Gleichlaufschwankungen gibt und beide Laufwerke so aufgestellt sind das sich die Schallplatte unbeührt von groben aüsseren Störungen (Trittschall u.s.w.) dreht dürften Unterschiede durch die Laufwerke nicht ins Gewicht fallen. Es bleiben Unterschiede zwischen den Tonarmen und den Systemen als Ursache übrig.

Zudem kann eine unterschiedlich gute Justage ernorm viel ausmachen. Neben der Stimmigkeit der Abtaster/Tonarmkombination könnte das einer der Hauptgründe für stärkere Klangunterschiede sein. Oh, und natürlich auch der Lautstärkeunterschied der sich aus der unterschiedlichen Ausgangsspannung der Systeme ergibt.

MFG Günther
HIFI_Thomas
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Mai 2010, 20:04
Hallo Günther ,
danke interessante Äußerung.
Ich war nur etwas verblüfft und bin nun der Meinung das der Tonabnehmer und Tonarm (inkl.Verkabelung) mehr ausmacht als irgendwelche zig Kilo Schweren Masse Laufwerke.
Im moment ist es nur so ein Hype das man vermittelt bekommen soll das ein Plattenspieler am besten erst bei 5000 Euro anfängt.
Ich finde nur das Rega einen Physikalischen sehr interessanten ansatz fährt und das für "relativ" humane Preise.

Gruß
Thomas
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 31. Mai 2010, 20:18
Hallo!

Das ist natürlich eine Frage der Perspektive, Rega ist für mich schlicht und ergreifend der Nachweis das mit einer einfachen Zarge und einem guten Tonarm nebst gutem System ausgezeichnete Ergebnisse erreicht werden können. Der gesamte Rest der Rega-Aussagen zu dem Thema Resonanzen halte ich persönlich für eine einfache Verbrämung dieser Tatasache.

In meiner langjährigen Praxis hat sich immer wieder erwiesen das man den größten Fortschritt mit einem besseren System erreichen kann, -vorausgesetzt natürlich es passt zum Tonarm-. Der nächste Ansatzpunkt ist ebendieser, hier habe ich mit Tonarmen wie dem RB-300 von Rega recht gute Erfahrungen gemacht. Die dynamisch einstellbare Auflagekrafteinstellung hat gegenüber der einfachen statischen Verstellmöglichkeit von Tonarmen deren Auflagedruck nicht über eine Feder o.ä. eingestellt sondern einfach über das Kontergewicht gewisse Vorteile bei der Abtastung.

Laufwerke selbst haben nach meinen Erfahrungen den allerwenigsten Anteil am Geschehen sofern sie gut aufgestellt sind und ein gewisses Minimum an Gleichlaufschwankungen und Rumpelstörungen einhalten.

MFG Günther
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