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Musik aus Tonabnehmer?

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BBS13126
Inventar
#1 erstellt: 13. Jul 2010, 12:52
Hey!
Es ist vllt. ne doofe Frage, aber mir ist gerade zum ersten Mal aufgefallen, dass leise Musik aus meinem Tonabnehmer kommt, ist das normal??
Also wenn ich am Vorverstärker die Lautstärke komplett rausnehme höre ich aus dem Tonabnehmer die wiedergegebene Musik, ähnlich wie wenn man aus etwas Entfernung an einem Kopfhörerstöpsel horcht.
MaxG
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Jul 2010, 13:02
Das ist völlig normal und entsteht durch die Nadelbewegung. Früher, zu Zeiten des Grammophons wurde die Nadel mit dem Trichter verbunden, aus welchem dann der Ton kam.


[Beitrag von MaxG am 13. Jul 2010, 13:24 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 13. Jul 2010, 13:13
Jo, der Tonabnehmer resoniert unglücklicherweise so laut, daß das menschliche Ohr es u. U. wahrnehmen kann. Kenne ich von einem ADC 220.

"Mein wunderschöner Kaktus, der steht auf dem Balkon ..."

Ortofon könnte ja ein Sondermodell " Lena " herausbringen !

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 13. Jul 2010, 14:15
Hallo!

Es gibt sogar einen direkten Zusammenhang damit inwieweit der Tonarm und das Sysstem zusammenpassen, je weniger man den Tonabnehmer "singen" hört um so besser ist das Zusammenspiel.

MFG Günther
hf500
Moderator
#5 erstellt: 13. Jul 2010, 14:46
Moin,
bei Magnetischen Systemen ist das Zirpen der Nadel ziemlich leise.
Richtig laut koennen dagegen Kristallsysteme sein, bei denen grossere und schwerere Teile bewegt werden.

Die Nadel eines Grammophones treibt direkt eine Membrane an, die an den Schalltrichter angekoppelt ist und dadurch mehr als nur beachtliche Lautstaerken erzeugt.

73
Peter
LP12
Inventar
#6 erstellt: 14. Jul 2010, 08:55

Hörbert schrieb:
Hallo!

Es gibt sogar einen direkten Zusammenhang damit inwieweit der Tonarm und das Sysstem zusammenpassen, je weniger man den Tonabnehmer "singen" hört um so besser ist das Zusammenspiel.

MFG Günther


Moin !

Weil ? Resonanzfrequenzabhängig ?
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 14. Jul 2010, 10:49
Hallo!

@LP12

Nun das ist recht simpel, was man da eigentlich hört ist nicht das System alleine, respektive nicht nur der Systemkörper sxchwingt hier mit sondern der gesamte Tonarm.

Das heißt schlicht und ergreifend zum einen das einige Frequenzen durch die Resonanzüberhöhung sehr viel lauter wiedergegeben werden als andere die wiederum teilweise stärker bedämpft werden.

Darüber hinaus wird die Tonarm-Tonabnehmer-Kombination auch mechanisch unter Umständen derart angeregt das die Abtastung feinster Details nicht mehr sicher gelingt, das hat dann ein gewisses Verschmieren zur Folge. Allerdings ist das dann schon einer der Extremfälle bei denen du den Tonabnehmer in einem Meter Abstand bei geschlossenem Deckel "singen" hörst.

Die besagte Resonanzüberhöhung einzelner Frequenzen respektive die Dämpfung anderer läßt sich mit einem Sweep 20Hz-20KHz wie er auf einigen Testplatten vorhanden ist und einem Oszi recht gut Messen.

Leiser "Gesang" im Abstand von ca 10 Zentimetern mit dem Ohr von der Headshell weg allerdings ist ziemlich bedeutungslos, hier bleiben die Resultierenden Resonanzeffekte unterhalb der Hörbarkeitsschwelle und die Abweichung von idealen Frequenzgang liegt unterhalb von 1dB.

MFG Günther
LP12
Inventar
#8 erstellt: 14. Jul 2010, 15:44
... viele Dank. Klingt einleuchtend : alles was da resoniert, fehlt der Abtastung oder stört diese.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 15. Jul 2010, 08:15
Hallo!


Yepp, es ist sinnvoll wenn man nicht genau weiß wie gut eine Tonarm-Systemkombi miteinander harmoniert erstml dem "Gesang" zu lauschen.

Nicht umsonst hatten ihrerzeit diverse Tonarme einstellbare Resonatoren "on Board" hier konnte man die Bedämpfung notfalls gehörmäßig so einstellen.

Aber das ist Schnee von Gestern.

MFG Günther
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