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Thorens TD 160 MK II (SME 3009 II) Welches System passt dazu?

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Autor
Beitrag
Spezialized
Inventar
#1 erstellt: 24. Jan 2011, 16:14
Hi,

ich habe den Thorens TD 160 MK II mit dem SME 3009 II.

Welchen Tonabnehmer kann man mit Budget 300,- € am besten nehmen?

Ich höre querbeet alle möglichen Musikrichtungen.
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 24. Jan 2011, 19:44
Moin,

MM/MI oder MC?

MfG
Haakon
Spezialized
Inventar
#3 erstellt: 24. Jan 2011, 22:19
MM bitte.

Gruß
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 25. Jan 2011, 11:11
Hallo!

Es handelt sich ganz sicher um einen SME-3009 II und nicht um einen SME 3009 S2 Improved ?

Die beiden Tonarme weisen erhebliche Unterschiede auf, eine Sstenempfehlung für den 3009 II ist etwa völlig nderes als für einen SME 3009 S2 Improved.

MFG Günther
Spezialized
Inventar
#5 erstellt: 25. Jan 2011, 19:31
Es ist definitiv der 3009 II.

Habe mir das Tonarmboard dafür bereits besorgt, was auf den Thorens passt.

Fehlt nur noch ein feines System.
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 25. Jan 2011, 22:16
Hi, für gut 300 € bekommst Du mit Chance ein Rondo Red, das auch ganz gut passen sollte...

BG Konrad
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2011, 09:02
Das Rondo ist ein MC, der TE will aber ein MM. Zudem wäre das Rondo fast noch etwas zu hart für den SME.

Mein Tipps wären:
Ortofon Super OM 40
Grado Prestige Gold
Ortofon 2M Bronze

MfG
Haakon
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 26. Jan 2011, 10:50
Hallo!

Also 12,5 Gramm eff. bewgte Masse und nicht begrenzt auf ein Auflaggewicht/eine Antiskatingkompensation von 1,5 Gramm mt Messerlagern aus Edelstahl.

Der Knackpunkt der alten SME´s ist die Tonarmlagerkonstruktion, hier sind nach meinen Erfahrungen Systme die einen hohen Auflagedruck brauchen und nicht allzu kritisch auf die Führungseignschaften des Tonames reagieren im Vorteil. Auch würde ich nicht zu inem allzu scharfen Schliff tendieren.

Zwar hast du ein MM im Auge aber ein High-Output MC wäre wohl auch eine Alterntive denke ich mal.

Ein guter Bekannter von mir hat in dem gleichen Tonarm seit geraumer Zeit ein Sumiko Blue Point MKII verbaut und ist recht zufrieden damit. Insbesondere bei Pop-/Rockmusik macht das System recht viel her. Da er keine Klassik oder Jazz hört kann ich dir allerdings nicht sagen wie das System da klingt.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#9 erstellt: 31. Mrz 2011, 12:51
Hallo,

darf ich Fragen, welche Tonarmlänge du auf dem TD 160 betreibst?

Ich besitze einen TD 147 und möchte ihm nun auch einen SME 3009 gönnen, weiß aber nicht wirklich, was da überhaupt möglich ist, gerade die Länge der Arme macht mich etwas stutzig...?

Holger
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2011, 13:09
Da dürfte ebenso wie beim 160er nur der Standard-3009er, also mit Einbauabstand 215,4mm, gehen.
sound_of_peace
Inventar
#11 erstellt: 31. Mrz 2011, 13:12
Standard heißt ohne "II" o.Ä?
Holger
Inventar
#12 erstellt: 31. Mrz 2011, 13:24
Alles, was den o.g. Einbauabstand aufweist, also 3009 II, Improved, R, Series III, 309, Series IV und V.
sound_of_peace
Inventar
#13 erstellt: 31. Mrz 2011, 13:36
Achso okay.

Ich habe mir jetzt dieses Board hier organisiert:

http://cgi.ebay.de/w...geName=STRK:MEWNX:IT

Sind dann aber die "normalen" 9" Arme nicht zu lange?

Ich schätze mal, um diesen Abstand realisieren zu können, müsste der Arm dann relativ weit nach vorne auf dem Schlitten geschoben werden?

Hier noch ein Bild von der momentanen Situatuion:

img1010_59293
sound_of_peace
Inventar
#14 erstellt: 11. Apr 2011, 20:04
So, der SME ist nun da und verpfalnzt, jedoch gibt es ein sehr großes Problem bzgl. der Höhe des Liftes:

Der Tonarmlift kommt nie hoch genug, um den Arm auch nur ansatzweise anzuheben. Nur dann, wenn der Arm hinten extremst hoch (viel zu hoch) gestellt wird.

Im Netz und in der BDA steht, dass man durch Drehen der Halterung inkl. Lift diesen weiter nach oben drehen kann, was bei mir aber nichts bringt, wie man sieht, ist das bereits Anschlag oben und ein weiteres Drehen hat keinen Zweck...ich bin echt ratlos.

IMG_2101

IMG_2100

IMG_2098
sound_of_peace
Inventar
#15 erstellt: 11. Apr 2011, 20:17
Wenn ich die Schraube am Liftkragen löse, lässt sich dieser immer noch nicht bewegen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser Kragen recht festsitzt, da sich auch beim Drehen der kompletten Einheit kein Höhenunterschied ergeben hat.

Ohnehin ist die Höhe des gesamten Armes deutlich schwerer bei geöfnetter Schraube zu verstellen, je geringer die tatsächliche Höhe ist, sprich; nach oben hin wird deutlich mehr Kraft nötig.

Wenn ich diesen Kragen mal öffnen könnte, könnte ich sicherlich noch ein wenig hochschieben, aber selbst bei entfernter Schraube sitz der bombenfest.
Es sind ja nur ein paar mm die da fehlen.


[Beitrag von sound_of_peace am 11. Apr 2011, 20:19 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 11. Apr 2011, 20:36
Hallo!

Hm, das verstehe ich jetzt nicht ganz, wie hoch baut denn das verwedete System?

Der kleine Wulst ist hoffentlich noch auf der Liftbank?

Bei den allermeisten Sysemen sollte eine Stellung der gesamten Halterungs- und Liftmechanik im oberen Drittel eigentlich hinhauen.

Ich kann mir allenfalls nooh vorstellen das das J-förmige Rohr nicht gan gerade sitzt, es läßt sich -genau wie die Headshell-, mit einem beherzten Ruck verdrehen sobald die Schraube die das Rohr an der Basis fixiert gelöst ist.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#17 erstellt: 12. Apr 2011, 03:45
Hallo,

auf der Liftbank ist kein kleiner Wulst, sondern nur ein mini Röhrchen, das irgendwie hohl ausschaut.

Ich habe noch nicht einmal ein richtiges System montiert, da bereits bei einem ganz simplen TA die Höhe hinten und vorne nicht hinkommt, der kleine Stift des Liftes schafft es nich ansatzweiße, diese Schiene am Arm zu berühren.
sound_of_peace
Inventar
#18 erstellt: 12. Apr 2011, 04:13
IMG_2102

hier ist aber auch nur dieses Teil zu sehen:

http://www.vinyl-lebt.de/SME/SME-Dateien/image002.jpg


[Beitrag von sound_of_peace am 12. Apr 2011, 04:15 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#19 erstellt: 12. Apr 2011, 16:36
Also ich bin langsam echt am verzweifeln, das Teil lässt sich ja nichtmal so montieren, dass man am Ende der Platte den Lift betätigen kann, weil sich dann der Hebel mit dem Ausengewicht verkantet:

IMG_2107

IMG_2105

IMG_2106

IMG_2103


[Beitrag von sound_of_peace am 12. Apr 2011, 16:38 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 12. Apr 2011, 23:28
Hallo!

Den Bügel für das Reitergewicht kannst du nach lösen eier Schraube verstellen, so stellst du gleichzeiig die Lateralbalance ein. Das sollte aber auch aus der BDA hervorgehen.

Zu deinem Liftproblem fällt mir im Augenblick eigentlich nur ein "Work Around" ein. Du könntest einen Filzsteifen o.ä. in geeigneter Stärke unter die Schiene am Tonarm kleben. Unter Umstanden ist die Schiene ja auch nicht gerade b.z.w. leicht verbogen das solltest du noch Prüfen.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#21 erstellt: 13. Apr 2011, 04:19
Wie hier zu sehen, habe ich ursprünglich den Arm und dessen Halterung (mit Lift) in der Ruheposition parallel zur Kante der Zarge gehalten:

IMG_2107

Nun habe ich die ganze Geschichte etwas weiter nach innen geneigt (nur so geht überhaupt auch die Haube zu, ohne, dass sie das Headshell erschlägt).

Und siehe da: plötzlich kommt das mit dem Lift auch ohne Probleme hin.

Der Ausleger des Reitergewichts schlägt dann auch nicht mehr am Absenkhebel an.

Das einzige, was jetzt hinten und vorne nicht stimmt, sind Überhang und Nulldurchgänge.

Nach Joel und Internet sollte ein Abstand von 215,4 mm gewählt werden, der sich auch gut einstellen lässt.

Egal wie ich jedoch den Arm verschiebe, komme ich niemals auf den normalen Einstellschablonen dazu, dass das Shell beim Punkt A (irgendwas mit 63mm aus dem Kopf) überhaupt parallel sein kann.

Ich habe gestern bereits auch das Subchassi neu justiert.


[Beitrag von sound_of_peace am 13. Apr 2011, 04:20 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 13. Apr 2011, 08:54
Hallo!

Für SME-Tonarme brauchst du die Speziell auf die Tonarmgeometrie dieser Tonarme zugeschnittene SME-Schablone, sonst wirst du mit dem Tonarm nicht glücklich, -jedenflls nicht wenn du die passende SME-Headshell nutzt-.

Hier dürfte etwas dazu zu finden sein : http://www.vinylengine.com/

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Apr 2011, 15:44 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#23 erstellt: 13. Apr 2011, 15:12
Das erklärt einiges.

Aber wozu genau?

Da ich das originale SME-Headshell ohne Verstellmöglichkeit besitze, müsste es doch ausreichen, den exakten Abstand (215,4mm) einzustellen?

Ich habe jetzt mal die Stevenson-Schablone runtergeladen, mit:

A: 60,325mm
B: 117.42mm

Die müsste wohl passen laut vinylengine - oder?
sound_of_peace
Inventar
#24 erstellt: 13. Apr 2011, 15:44
Also auch mit dieser Schablone lässt sich nichts richtig einstellen.

Ich glaube, dass ich den Tonarm bis zum Anschlag nach hinten schieben müsste, was aber dann nicht mehr mit den 215,4mm vereinbar wäre - desweiteren ist dies mechanisch nicht ganz möglich, da der Tonarm auf den letzen mm gegen das Blech des Chassi stößt.
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 13. Apr 2011, 15:50
Hallo!

Die Langlöcher in diversen Headshells gibt es ja nicht umsonst, die Lage der Befestigungslöcher der einzelnen Systeme ist ja im Bezug auf die Nadelspitze nicht genormt.

Deswegen auch die verschiebbare Basis des SME-Tonarmes.

Logischerweise hat dieSME-Schablone nur einn einstellbaren Nulldurchgang, -den Überhang-. Die Kröpfung wird ja durch die Lage der Löcher vorgegeben.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#26 erstellt: 13. Apr 2011, 16:02
Okay, also dann muss ich nur den Überhang einstellen.

So, laut Netz (http://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?page=Thread&threadID=9329) sollte der Überhang also bei 15,5mm sein, da bin ich mal gespannt...

Danke für deine Hilfe bis dahin, ich bin wirklich aufgeschmissen mit dem Teil und werkle schon seit Samstag dran rum.



[Beitrag von sound_of_peace am 13. Apr 2011, 16:22 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#27 erstellt: 13. Apr 2011, 16:48
IMG_2115

IMG_2117

IMG_2116

Hier sieht man,dass ich mit dem Überhang überhaupt nicht hinkomme...
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 13. Apr 2011, 18:22
Hallo!

Das sieht wirklich nicht gut aus. Ist die Tonarmbasis denn schon am Anschlag?

Wenn ja mußt du die Einbauwerte noch einmal prüfen, dabei sollte de SME mittig in de verschiebbaren Basis sitzen, respektive die Mitte des Langloches sollt als Einbaumaß gesehen wrden. Somit sollte eigentlich für alle Systeme genügend "Luft" vorhanden sein um den Überhang einzustellen.

Du hast dir aber auch gleich einen harten Brockeen als rsten Selbsteinbau-Tonarm ausgesucht, an einen 3009 hätte ich mir seinerzeit als stes Einbauprojekt nicht unbedingt zugetraut.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#29 erstellt: 13. Apr 2011, 18:36
Großartige Einbauwerte gibt es da nicht, da das Tonarmboard auf den vorhandenen Sockel geschraubt wird, wodruch die Position direkt vorgegeben ist.

Das schaut so aus:

http://cgi.ebay.de/T...&hash=item41588263ab

Die letzen 0,4 cm des Langloches lassen sich nicht mehr erreichen, da der Arm dann an das Blech des Chassi im unteren Teil stößt.

Selbst wenn man diese 0,4 cm dann noch hätte, so würde sich meiner Meinung nach auch am Überhang da nichts großartig ändern.

Wenn der Arm in etwa der Mitte der Langlöcher ist, habe ich auch den Abstand der beiden Achsenmittelpunkte von 215,4 mm.

Es handelt sich übrigens um diesen Arm:

http://cgi.ebay.de/w...DME:B:EOIBSA:DE:1123

Laut Joel sollte ein solcher Arm ohne größere Probleme auf den TD 147 passen, der TD 160 ist ja auch nicht wesentlich anders.

Mir scheint es eher so, also ob ein weiterer Abstand (von vorn gesehen) nach rechts von nöten wäre.


[Beitrag von sound_of_peace am 13. Apr 2011, 18:37 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 13. Apr 2011, 18:56
Hallo!

Ja, das sollte eigentlich alles Passen, wieso das nicht hinhaut ist mir ein gerade auch ein Rätsel.

Die Schablone ist doch hoffentlich im richtigen Maßsab ausgedruckt? Hier gibt es zuweilenSkalierungsfehler mt PDF´s.

Obwohl es eigetlich passen müßte solltest du Vorsichtshalber den Einbauabstand noch einmal nachmessen, wi werden dn Fehler nur finden wenn wir die einzelnen möglichenUrsachen stur durcharbeiten da Fehlersuche über das Netz immer selbst stark fehlerbehaftet ist.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#31 erstellt: 13. Apr 2011, 19:13
Sowohl eine originale Audio-Schablone als auch die ausgedruckten stimmen mit meinem Geodreieck überein.

Ich weiß, eigentlich wäre eine Bleistiftmine genauer, aber solange der Rest nicht mal ansatzweise stimmt...

So habe ich den Abstand gemessen:

IMG_2123

IMG_2122

IMG_2118

IMG_2124


[Beitrag von sound_of_peace am 13. Apr 2011, 19:14 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 13. Apr 2011, 19:46
Hallo!

Das sind die geforderten 215 mm, allenfalls plus- minus 1-2 mm was den groben Überhangfehler nicht erklärt. OK das hätten wir also vorerst einmal erledigt. Nun bin ich offengestanden mit meinem Latein erstmal am Ende, offentsichlich Einbaufehler liegen nicht vor und die SME-Schablone von Vinylegine ist ebenfalls im richtigen Maßstab.

Laut diesen Daten: http://www.analogue-classics.com/html/sme_3009___3012.html sollte eigentlich alles korrekt sein.

Darüber muß ich jtzt auch erst einmal nachdenken zumal die verbaute Headshell ebenfalls ein Originalmodell ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 13. Apr 2011, 19:47 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#33 erstellt: 13. Apr 2011, 19:54
Ich bin mit meinem Latein auch am Ende, es ist ja nicht so, dass ich zum ersten mal einen TA justiere - letze Lösung wäre wohl ein Shell mit Langlöchern .
GandRalf
Inventar
#34 erstellt: 14. Apr 2011, 08:58
Moin auch,

Die Montage des Schlittens parallel zur Zargenseite ist leider suboptimal.
Erst eine starke Verschiebung vor- oder zurück hat einen Effekt auf den Überhang.
Eine Montage des Schlittens mit einer Richtung stärker auf die Achsposition wäre wünschenswert.
So etwas ist, und das deutest du ja schon mit deiner Aussage zum Anstoßen am Subchassis an, nur mit einer mechanischen Bearbeitung des Loches im Blechchassis möglich.
Solche Montagen habe ich auch schon auf dem Tisch gehabt.

GandRalf
Inventar
#35 erstellt: 14. Apr 2011, 09:19
Moin nochmal,

Hier wäre ein korrekter Einbau zu sehen.

http://i84.photobuck...re/20-04-08_1220.jpg

Leider ist da aber auch ein Umbau der Montageplatte etc. von Nöten.

Alle Bilder, auf denen der SME so wie bei dir eingebaut ist, zeigen die Armbasis fast am hinteren Anschlag.
Mich würde wundern, wenn das ohne mechanische Bearbeitung des Blechchassis vorgenommen worden wäre.



[Beitrag von GandRalf am 14. Apr 2011, 09:20 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 14. Apr 2011, 09:22
Hallo!


@GandRalf

D ist klar, aber hier nicht praktikabel, die SME-Brettchen für de TD-16x Serien ist im Übrigen seit jeher paralell zur Zarge ausgerichtet, jedenalls habe ich es noch nie anders gesehen-. Nur die Tonarmbretter der 12x Serien haben eine schräge Ausrichtung.

Was mich wundert das ich eigentlich bei korrekter Montage des Tonarm-Bettchens für die SME-Mntage bisher bei keinem TD-16x erlebt habe das sich mit der SME-Schablone keine passende Überhangspositin finden lies -es hier aber offenbar der Fall ist-.

Auch andere Firmen wie z.B. Technics haben paralell ausgerichtete Montagebasen für di alten 3009-Serien ohne das es deswegen zu solchen Problemen kommt.

Auch an dem verwendeten Goldring-System kann es nicht liegen, die haben durchaus "handelsübliche" Montagewerte.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#37 erstellt: 14. Apr 2011, 14:48
Eigentlich kann ich doch auch einfach ein Shell mit Langlöchern montieren...?

Der Umbau der Zarge/ Chassi ist da schon deutlich komplizierter, erst recht ohne passendes Werkzeug.

sound_of_peace
Inventar
#38 erstellt: 14. Apr 2011, 16:20
Also der VK meinte nun auch, dass beim Lift noch ein GummiNippel dazu gehört - leider kann ich das Teil nicht finden, ich habe extra alle Zipper und Luftpolster der Verpackung nochmal durchsucht.

Ich habe nun ein kleines Gummi-Röhrchen zurechtgeschnippelt, was schön in das kleine Loch passt, dann habe ich es auf die richtige Länge gestutzt und nun lässt sich der Arm auch so einstellen, dass die Höhe stimmt.

Wenigstens ein kleiner Erfolg...
Albus
Inventar
#39 erstellt: 14. Apr 2011, 19:58
Tag,

was den Schrägeinsatz der Basisplatte an einem Technics angeht; bei meinem einstigen SL-151 war die von Technics mitgelieferte Holzbasis auf die Tellerachse hin eingewinkelt vorbereitet.

Freundlich
Albus
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 15. Apr 2011, 06:36
Hallo!

@Albus

Seltsam, hattest du den MKII? Bei meinem alten SL-150 MK nix gab eseine Metallbasisplatte die nicht eigewinkelt war.

Auch zu meinem SL-110A gab es eine Tonarmbrett-Bohraschablone für SME-Tonarme dazu die eine nicht eingewinkeltes Langloch vorsieht.

@sound_of_peace

Als "Work-Around" läßt sich eine Headhell mit Langlöchern sicher verwenden, ich habe bei meinem SME-3009 S2 imp. aus Bequemlichkeit auch öfter eine verwendet, zudem konnte ich so die eff. bewegte Masse ein wenig variieren.

Allerdings kannst du dann die SME-Schblone vergessen du die kröpfung ebenfalls instellen mußt. Dazu läßt sich die alte Audio-Schabloe recht gut verwenden, mit ihr und dr Schön-Schablone hatte ich noch am wenigsten zusätzliche Vezerrungen wegen der ganz speziellen SME-Tonarmgeometrie.

MFG Günther
Albus
Inventar
#41 erstellt: 15. Apr 2011, 07:33
Tag,

Günther, ich erinnere nicht die etwaige Version, es war wohl in 1983; zuerst versuchte ich es mit dem EPA 500 und diversen Rohren, doch für den Arm war das Laufwerk eh nicht gemacht. Dann folgte - auf der mitgelieferten (in Mahagoni gehaltenen) Holzbasis - ein SME III; das Leichtgewicht war dann schon besser gewesen. Wie gesagt, mit ausgerichteter Vorbohrung des Langloches.

Freundlich
Albus
sound_of_peace
Inventar
#42 erstellt: 15. Apr 2011, 22:19
Soeben wurde das Kind geboren.

Morgen (heute) löse ich dann auf.

sound_of_peace
Inventar
#43 erstellt: 16. Apr 2011, 11:34
So, wie bereits gestern angekündigt, bin ich nun endlich fertig geworden.

Ich habe jetzt mehr als eine Woche damit verbracht, den SME vergebens auf den TD 147 zu verpfalnzen - div. Mails an Gewerbliche, die früher Thorens mit SME Armen verkauft haben, bestätigten mir, dass für die Kunden mit TD 147 dann nur die Möglichkeit mit dem Headshell mit Langlöchern bestand.

Das kam für mich aber nicht in Frage, da dann das System ungemein schräg stehen würde und dann für mich der SME-Flair einfach verloren geht.

Deswegen habe ich mich gestern dazu entschieden, mir einen anderen Dreher zu besorgen, auf dem die Montage des SME problemlos möglich ist - den Dreher konnte ich gleich nach der Arbeit abholen.

Ich habe ihn komplett gewartet (neue Verkabelung, Holzwachs, Haube poliert, neues Lageröl etc.), was sich gestern bis spät in die Nacht gezogen hat.

Heute morgen konnt ich ihn das erste mal richtig gasgeben lassen, und siehe da, perfekt!

Es handelt sich hier um einen SONEX SX 500, ein recht exotischer und seltener Dreher, der eine Mischung aus Thorens und Lenco darstellt, der Motor stammt z.B. vom L85, die Knöppkes unverkennbar vom TD 150.

SONEX SX 500

IMG_2133

IMG_2132

IMG_2128

IMG_2129

Bei Zeiten werde ich noch die Bodenplatte tauschen und dämpfen, aber gut Ding will Weile haben.

Der TD 147 wird im kommenden Monat wieder zurückgebaut und dessen Arm neu durchverkabelt.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal ganz herzlich bei euch allen für eure tatkräftige Unterstützung bedanken (auch bei denen, die hier nur still mitgelesen und mich via Mail unterstütz haben) - hier mit einem kleinen Video des neuen Spielzeugs:

http://www.youtube.com/watch?v=l6wRHCsi8wM&feature=youtube_gdata
sound_of_peace
Inventar
#44 erstellt: 19. Apr 2011, 17:06
Hallöchen nochmal,

da das Goldring 1006 wohl langsam zu Ende geht, würde ich gerne wieder einen neuen TA verbauen.

Mir gefällt auf dem Lenco L 75 das Nagaoka 321 BE super gut, wäre das von den techn. Daten denn für den SME geeignet?

Preislich wollte ich unter 100 Euro bleiben, da ich doch rel. viel höre und mir wie gesagt das 321 gut gefällt, das ja für weniger zu haben ist.

Das Goldring war von Anfang an nicht ganz so meins.

Die Nachgiebigkeit des Nagaoka ist mit 10 µm/mN wohl zu niedrig,oder?


[Beitrag von sound_of_peace am 19. Apr 2011, 17:08 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 19. Apr 2011, 18:21
Hallo!

Mit dem Nagaoka 321 BE und dem SME dürftest du mit 12 Hz gerade noch so hinkommen.

Eventuell klingt es etwas hell, etwas unruhig und mit sehr straffem Baß. Wie sich die Kombination bei verwellten Platten benimmt mußt du ausprobieren.

Ahnlich steht es mit einen Denon DL-110, auch hier liegt die Resonanzfrequnz im oberen Bereich.

Bei beiden Systemen könntest du eventuell mit kleinen Gewichtsplättchen von 1-2 Gramm exprimentieren. Die sollten in jedem DJ-Shop als zubehör für den Technics SL-12xx zu bekommen sein.

Das Shure M97xE stellt hier mit sinen 8 Hz das andere Extrem dar. Allerdings muß man den Shure-Sound auch mögen. Das System klingt sehr weich und niemals Aufdringlich mit vollem aber etwas unkonturiertem Baß und sehr guten Mitten für die Preisklasse.

Sonst fällt mir gerade kin System unter oder bis 100 ein das ich kenne und das für den SsME geeignet wäre.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#46 erstellt: 19. Apr 2011, 18:59
Ja über das Shure habe ich auch schon viel positives im Netz gelesen - das hört sich auf jeden Fall auch sehr interessant für den Preis an.

Ich hätte gerne ein System, was nicht zuuu spritzig, eher "warm" klingt und ruhig etwas punchigen Bass hat - demnach sollte ich mit dem Shure nichts falschmachen?


[Beitrag von sound_of_peace am 19. Apr 2011, 19:00 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#47 erstellt: 19. Apr 2011, 19:15

sound_of_peace schrieb:
Ich hätte gerne ein System, was nicht zuuu spritzig, eher "warm" klingt und ruhig etwas punchigen Bass hat - demnach sollte ich mit dem Shure nichts falschmachen?

Richtig. Bei dieser Klangpräferenz sollte das Shure ein Volltreffer sein. Die effektive Masse des Tonarms und die daraus resultierende Resonanzfrequenz (siehe Beitrag von "Hörbert") ist allerdings hart an der Grenze. Für mich sieht Dein Laufwerk so aus, als habe es kein Subchassis. Wenn das Laufwerk dann nicht "bombenfest" steht, dann kann es durchaus schon zu subsonischen Störungen kommen. Ein Ortofon 520/530/540 MkII wäre da deutlich besser, passt aber gar nicht zu Deiner Klangpräferenz.

Gruß

Thomas
sound_of_peace
Inventar
#48 erstellt: 19. Apr 2011, 19:45
Ja die Bodenplatte des Sonex ist leider aus zieml. dünnem Span, diese wollte ich im kommenden Monat mal durch eine deutlich dickere Platte aus MDF o.Ä. ersetzen und mit Spikes versehen, da diese wirklich aus meiner Sicht ein großer Schwachpunkt des Laufwerkes darstellt.
Hörbert
Moderator
#49 erstellt: 20. Apr 2011, 07:28
Hallo!

Das Shure dürfte deinen klanglichen Vorstellungen entgegenkommen, allerdings darfst du keine Wunder in Punco Auflösung erwarten, das kann es nämlich nicht.

Den Plattenspieler würde ich an deiner Stelle auf eine Wandhaltung oder zumindestens auf einen stabilen niedrigen Tisch stellen, bei hoher Aufstellung z.B. oben auf einem Rack erhöht sich die Störanfälligkeit gegenüber Trittschall u.ä. durch die unvemeidilch Hebelwirkung.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#50 erstellt: 20. Apr 2011, 17:47
Trittschall gibts bei mir nicht, ich habe Fliesen.
Fhtagn!
Inventar
#51 erstellt: 20. Apr 2011, 19:54
Den Sonex find ich besser als den TD 147, tolles Laufwerk.

Spikes würde ich aber nicht darunter schrauben, lieber vernünftig dämpfende Füße aus Sorbothan oder weichem Gummi.

Gefällt mir äußerst gut, der Dreher!

Gruß
Haakon
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Drehscheibe am 23.04.2014  –  Letzte Antwort am 24.04.2014  –  3 Beiträge
NEU! Thorens 160 MK II
Zitrone82 am 30.10.2004  –  Letzte Antwort am 01.11.2004  –  7 Beiträge

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