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Kaufberatung: Plattenspieler

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Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Mrz 2011, 19:18
Einen wunderschönen guten Tag,


Ich wollte mir in naher Zukunft einen Plattenspieler erstehen und habe da kaum ahnung, nach welchen kriterien ich diesen aussuchen soll.

Zunächst eine kleine Info über mein bisheriges equipment:

avr 2809 (aber es ist nunmal ein avr ) und
die shogun prestige 2 von quadral (ohne bändchenhochtöner)

mir ist wichtig in dem zusammenhang zu erwähnen, dass ich momentan von einem freund einen technics 1710 hier stehen habe, allerdings nicht ganz zufrieden mit dem spieler bin. die tiefen kommen irgendwie nicht satt genug rüber... habe häufiger das gefühl, dass ich vom klang her mit einer cd besser bedient wäre (speziell bei den bässen, die höhen und mitten klingen definitiv sauberer und detailreicher). nun habe ich in diesem zusammenhang erstmal 2 fragen.
1. Kann ich das problem mit den bässen evt einfach mit einer kleinen vorverstärker-box für phono "wegtunen"? habe in dem zusammenhang häufiger gehört, dass die phono-teile bei av-verstärkern nicht besonders gut sein sollen und eher wegen des funktionsumfangs eingebaut werden ... hat vll jmd speziell mit meinem avr 2809 von denon erfahrung?
2. gibt es evt bestimmte tonabnehmer/plattenspieler kombinationen die für bassfreudige ohren besonders empfehelenswert sind? ich höre viel elektronische musik,sowie hiphop ... ebenso gerne, wenn auch weniger oft, jazz, mal ein bisschen klassik ... das spektrum ist recht groß möchte ich mal behaupten


beim preis möchte ich mich vorerst garnicht groß festlegen ... hört sich erstmal komisch an, hängt aber mehr damit zusammen, dass ich die auffassung vertrete, bevor ich mir nun etwas günstiges kaufe womit ich halbzufrieden bin, spar ich mir lieber das geld für einen vernünftigen spieler an, mit dem ich LOCKER die nächsten 10-20jahre voll zufrieden bin ... bevor jetzt allerdings gleich spieler um die 3000- euro oder mehr vorgestellt werden, würde ich doch das limit bei max 1000 euro legen, egal ob neu oder gebraucht. ich bin bezüglich platten und plattenspielern neuling und habe dementsprechend bei der vielzahl an angeboten keinen überblick ... außerdem habe ich irgendwo mal gelesen (ich hoffe da trete ich nu niemandem auf die finger x)) dass die technik bei plattenspielern seit den 70ern mehr oder weniger ausgereizt sei ..

Ich wär euch über jeden tipp und vorschlag dankbar. würde mich auch über vorschläge in verschiedenen preisklassen freuen ... denn wenn man sagen könnte, dass die teureren geräte mehr auf klassik oder so ausgelegt wären, würde ich gerne etwas geld sparen um es in platten zu investieren
Frank_13
Stammgast
#2 erstellt: 11. Mrz 2011, 19:34
Ich bin jetzt nicht so der Plattenspielerfreak, möchte Dir aber antworten.
Versuch doch erst mal den Tonabnehmer zu erneuern, also das system mit der Nadel. Ich hoffe doch das er 1/2 zoll aufnahme hat. Das System kannst Du dann auch auf einem neuen (altem) Dreher verwenden.
Ich selber habe mir gerade das AT 95 geholt, recht günstig und wirklich nicht schlecht, sollaber eine große Serienstreung haben. Ich habe scheinbar was gutes bekommen.
Hat aber definitiv weniger Bass als mein original Shure, was sich bei mir sehr positiv auswirkt.

Mir gefallen die alten Dualdreher in Holzgehäuse sehr gut, die man auch sehr günstig über die Kleinanzeigen in der Bucht kaufen kann. Man kauft in der Nähe und kann das Gerät ansehen.
Oder halt Transrotor, die gibt es dann auch für ca 1000€.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 11. Mrz 2011, 19:55
Hallo,

bezugnehemend auf dein Budget würde ich das Ganze über einen neuen Phono Pre,
einem soliden gebrauchten Dreher,
sowie einem guten System verteilen.

Ich fahre mit einem Yamaha PF 800 mit Yamaha MC1 recht zufrieden,
da bleibt noch was für einen guten Pre übrig.

Gruss
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 12. Mrz 2011, 18:08
Zunächst einmal recht herzlichen dank für die schnellen antworten ... die geschichte mit dem splitten des geldes in system, teller und vorverstärker erachte ich schonmal als durchaus sinnvoll und habe nun einen nad pp2 als vorverstärker vom hifi-laden ausgeliehen bekommen ... konnte auch schonmal nach erstem probehören und kurzer warmlaufzeit (weiß nicht, ob das an der anlage oder meinen ohren liegt x) ) durchaus eine verbesserung wahrnehmen .. das gilt in erster linie für mitten und höhen (zeihcnen sich im hintergrund sogar ein paar leise neue instrumente auf, die vorher sehr leise oder aber garnicht hörbar waren :-O )

die bässe kommen auch schon definitiv ein wenig kräftiger und wärmer rüber ... bezüglich bass also schonmal eine weitere verbesserung, wobei bei mir ruhig immer mehr bass gehen kann ... x) .. hat jmd evt noch etwas kräftigeres/bäriges im sinn?

werfen sich allerdings schonmal neue fragen auf

nad pp2 soll mich im shop 99,- kosten ... habt ihr evt noch einen besseren vorschlag fürs nad ? sollte man evt doch ein wenig mehr in vorverstärker investieren? mein hauptaugenmerk liegt ansonsten mehr auf dreher und vernünftigem system ... und was haltet ihr von einem rega rp1 / 3 oder gar 9? die geräte kann ich um die ecke probe hören .. bietet sich demnach auch ein wenig an ...

würde mich über jegliche weiteren anregungen sowie empfehlungen freuen:))))))))
Plankton
Stammgast
#5 erstellt: 12. Mrz 2011, 19:39
Meine Empfehlung in der Preisklasse ist der Clearaudio Concept.
Sehr gut verarbeitet und für Anfänger sehr erleichternd komplett voreingestellt.
Mit zusätzlicher Phonovorstufe sind Deine € 1000,- allerdings nicht zu halten.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:05
Hallo,

mit diversen Phono Pres lässt sich das Budget natürlich voll ausreizen,

wenn es aber nur gering mehr sein soll als der NAD wäre von meiner Seite der Musical Fidelity V-LPS in der Preisklasse meine Empfehlung.

Gruss
J.Bond
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:43
Aufpreispolitik, Basismodelle, ist immer gut, das zeigt
schon die Automobilindustrie wie man dem
Kunden das Geld aus der Tasche zieht.
Scheint bei HiFi auch gut zu gehen!
Plankton
Stammgast
#8 erstellt: 12. Mrz 2011, 21:09
Stimmt und ich finde es deutlich besser als Einheitsware zum Einheits-Verkaufs-Preis.
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 12. Mrz 2011, 21:27
das nimmt hier ja langsam fahrt auf das freut doch schonmal ...

zu J.Bond: kann dich in vielen punkten auf jedenfall nachvollziehen ... jedoch bin ich definitv davon überzeugt, dass es allgemein unterschiede zwischen den marken, preisklassen etc gibt ... ebenso ist da mit sicherheit eine menge verarsche unterwegs, bei der man nur den namen bezahlt oder aber hochwertige teile verabut sind, die evt keinen hörunterschied bringen ... ich meine man könnte ja auch einen plattenspieler anstatt auf diese riesen-transrotor-stative gleich auf ein tonnenschweres fundament stellen .. erschütterungsfrei kriegt man das wohl auch, aber die frage stellt sich doch eher, ob es nicht auch mit weniger geht ... ich meine dafür müsste man sich ja gleich noch ein grundstück anmieten ... und es würde mich garnicht wurden, wenn da eines tages so ein "audiophiler" ankommt und meint, das müsse so

jedoch habe ich zumindest selbst die erfarhung gemacht, dass selbst ein lautsprecherkabel unterschiede bringen kann ... wollte es nicht wahr haben und habe mir ein black&white nach den standart-strippen vom saturn gekauft, allerdings mit dem hintergedanken, dass ich es wieder zurückbringe, wenn der unterschied so minimal ist (wenns überhaupt einen gibt), dass ich die euros mehr lieber spare ...

nachdem ich das kabel nur an einem lautsprecher gewechselt habe und am aanderen das alte dranließ, waren die einzelnen klänge vll etwas nuancen-reicher ... der ausschlaggebende punkt jedoch, dass ich es behalten habe, war dass beim alten kabel leise instrumente, die im hintergrund spielten teilweise völlig verschluckt wurden ... oder aber nur jeder 4.anschlag bei einer leisen gitarre zu hören war, weil gerade dieser etwas lauter angespielt wurde


was soll ich sagen ... da ist auf jedenfall eine menge "gelaber" und so unterwegs ... aber gerade aus diesem grunde poste ich ja hier im forum, um klangliche preisleistungsbrecher oder so zu ergattern, bzw evt auf sowas hingewiesen zu werden, wie die geschichte mit dem vorverstärker .. ich meine, ich würde mich auf jedenfall ärgern, wenn ihc mein ganzes budget für einen plattenspieler ausgebe und am ende feststellen muss, dass das potenzial garnicht ausgeschöpft werden kann, da bei einem avr ohne vorverstärker die klangliche ausbeute fürn braunen salon ist

und umgekehrt kauft man sich für viel geld einen drehteller und der hramoniert nicht mit meinem verstärker ... soll ja alles vorkommen ... daher hoffe ich in diesem thread eine menge anregungen, ideen, tipps und alles an infos zusammenzuhaschen um das geld an den richtigen ecken zu investieren ... kann ja sein das hier beispielsweise jmd eine kombi mit ordentlich grundbass im sinn hat, von der "man" behauptet sie sei ein wenig zu kräftig ... in dem fall evt was für mich oder aber ich würde mal sagen, ich drehe lieber ein wenig bass raus, bevor es am ende zu wenig ist


das beste, dass mir hier passieren kann ist, dass jemand den gleichen verstärker und die gleichen boxen hat und vor geraumer zeit dasselbe problem ... und dieser jemand hat im besten fall sogar mit verschiedensten plattenspielern herumexperimentiert und einen für 1€ gefunden, der sämtliche geräte der welt an die so viel zitierte wand gespielt hat x) .... nagut, dass mit dem euro dürfte wohl schwer realisierbar sein
J.Bond
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 12. Mrz 2011, 21:46
Neue Plattenspieler sind natürlich nicht per
se schlecht oder gut.
Aber die Hochzeit der Plattenspielerproduzenten
ist nun mal vorbei! Früher gab es Plattenspieler
für jeden Geldbeutel und heutzutage wird halt
versucht dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen
mit eben diesen Aufrüstmöglichkeiten.
Was ist denn bitte ein Plattenspieler in der Basisausführung?
Ein Modell wo man bewusst nicht das technisch beste
eingesetzt hat eben für ein Basismodell? Damit ich als
Firma am Upgrade verdiene?
Wie ernst soll man denn Firmen nehmen die bewusst Technik auf
den Markt bringt die hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück beleibt im Sinne der Aufpreispolitik.
Plankton
Stammgast
#11 erstellt: 12. Mrz 2011, 22:34
Basismodell bedeutet nicht das dieses Mängel aufweist oder unvollständig ist.
Man hat die Möglichkeit zu Erweitern wie z.B. in meinem Fall mit einem zweiten Tonarm.
Über Sinn und Unsinn entscheidet man nach eigenem Geschmack und Geldbeutel,
genau so wie damals.....
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 13. Mrz 2011, 11:44
könntet ihr mir da noch ein paar emfehlungen zu den duals geben .. die preise in der bucht gehen teilweise ganz gut auseinander ...

Welche modelle von dual sind den empfehlenswert oder auf welche sollte man in der bucht warten?
J.Bond
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 13. Mrz 2011, 11:59
Also bei alten Geräten würde ich wenn du keine
Lust hast selber rum zu basteln lieber eine
Suchanfrage hier oder im Dual Board (ist im Moment
offline wegen Wartung) für einen
gewarteten Dreher stellen.

Hier hast du eine gute Übersicht:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-1753.html
achim96
Inventar
#14 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:07
Dual 721 mt Shure V 15 III mein persönlicher favorit. dafür gibt es spitzenersatznadeln wenn sie denn fällig wird. Dual 701 als vollautomat oder den 704 als halbautomaten sind auch tolle dreher.

ich habe 3 721 er und einen 701 und bin seeehr zufrieden.
systeme montiert sind Shure V15 III, Shure V 15 IV, ein Glanz
und ein AKG P 8 E.

ein 721 in gutem zustand mit system wäre mir bis zu 200 € wert. en 701 oder 704 bis 150 €.
leobärchen
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:10
Bei Duals würde ich spontan immer zu 6xx/7xx raten.
wobei x04 für eine halbautomatik und x21 für ne vollautomatik steht und die 7er die Referenzreihe war während die 6er als konkurrenz-produkt zu den mittelklasse japan-dds entworfen wurden.
Ausserdem gibts noch die 12xxer, das sind allerdings reibradler, und obwohl ich keine erfahrung mit einem solchen hab würd ich erstmal davon abraten, diese modelle benötigen immer etwas arbeitsaufwand damit sie spass machen.

Abgesehn von Dual gibts aber noch unmengen an ebensoguten Spielern, ob nun aus europa oder aus fernost.

Ich würde behaupten, dass du mit jedem, gut geplfegten Dreher gebaut mitte der 70er bis anfang der 80er und mit technischen werten à la >60db rumpelabstand und <<0,1 gleichlaufschwankungen, sowie einem vernünftigen Tonarm, glücklich wirst, solange du genug geld für TA und phono-pre einplanst.

Grüße,
Leo
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:22
"Abgesehn von Dual gibts aber noch unmengen an ebensoguten Spielern, ob nun aus europa oder aus fernost."

das ist schonmal sehr gut, aber wie heißen die und welche modelle sollte man sich da unbedingt mal angeschaut haben?
leobärchen
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:29
Kenwood kd-990
diverse Pioneers
Sony z.B. ps-x 4, 6 und 7
Sansui DDs SR-XXX
Hitachi ps-58

... das sind nur ein paar Einfälle, gibt natürlich noch weit mehr, und von fast jedem hier wirst du andere Empfehlungen bekommen, da fast alle so gut sind, dass persönliche vorlieben schnell entscheidender werden als technische Aspekte.

Grüße,
Leo
cloudburst
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:37
Hallo Migreglo,

darfst du denn den Technics Dreher von deinem Kumpel behalten?

Falls ja, wäre der Dreher nicht mein erster Ansatz um den unzureichenden Bass zu bekämpfen...

Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Bass von Platte "anders kommt" als von CD, subjektiv auch definitiv schwächer und nicht so künstlich "aufgedickt", was ich sehr schätze... Eher natürlich, subtil und straff.

Wenn man jetzt aber dem entgegenwirken möchte, und zudem primär elektronische Musik hört, wäre mein Ansatz sich einmal tonabnehmerseitig mit einigen DJ-Systemen zu beschäftigen, denen viel Bass nachgesagt wird (Shure M44-7 und Co.)

Viele Grüße,

Alex
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:45
da haben wir den punkt mit den vorlieben ... aber kann man generell sagen, dass beispielsweise thorens eher was für klassikliebhaber sind, oder dual wieder ne andere richtung?

ich meine, wenn man die einzlnen firmen oder modelle nach klangbildern aufteilen könnte, würde ich mich bemühen sämtliche läden abzuklappern, um eben verschiedene objektiv wahrgenommene hör-eindrücke zu unterscheiden ..

beispielsweise würde ich persönlich vom klangbild die elacs mit nubert auf eine ebenestellen.. die hörten sich für meine ohren ein wenig "belcherne" an .

focal und quadral sind da ebenso vom klangbilder auf ähnlichem niveau,wobei ich die focal druckvoller fand ... gibt natürlich auch unterschiede in welchen preisklassen man bei den genanntenfirmen geschuat wird ... ich beziehe mich dabei auf meine persönlich gesammelten eindrücke


kann man bezüglich plattenspielern ähnliche fazits ziehen? und wenn ja, könntet ihr evt einige vergleichen? das wäre für mich insofern interessant, wenn beispielsweise rega und dual ähnlich sind, kann ich rega hier hören, evt der meinung sein, dass mir das klangbild nicht zusagt und ich muss mir dann garnicht erst einen dual anhören

bei mir lag die entscheidung bei den verstärkern am ende auch eher zwischen denon und yamaha .. der yamaha klingt zwar schön warm, finde aber dass der denon die bässe schöner drückt

GIMME MORE INUTS ! hehe
cloudburst
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 13. Mrz 2011, 12:49
Grundsätzlich hat der Tonabnehmer einen viel größeren Einfluss auf den Charakter des Klangbildes, als das Laufwerk...

Darum wirst du eine Kategorisierung nach Herstellern (Dual, Thorens, etc...) eher selten anfinden.

Mit Sicherheit wird oft beschrieben, welchen Drive bspw. alte Reibradler haben... Trotzdem denke ich, dein Ansatz sollte der Tonabnehmer sein, um deinen Soundvorlieben entgegen zu kommen ...

Viele Grüße,

Alex
leobärchen
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 13. Mrz 2011, 13:14
Wenn du den technics behalten kannst, würde ich auch nicht in einen neuen Dreher investeieren, jedenfalls nicht aus klanglichen gründen.

Einzelne laufwerke bei gleicher tonarm-TA-Phonopre kombi auseinanderzuhalten sollte schon eine außerordentliche herausforderung sein, gesamten Marken also voneinander abzugrenzen wird wohl gänzlich unmöglich sein.

der einfluss auf den Klang wird gemeinhin ungefähr so gerundet:

70% TA; 25% Phonopre; 4% Tonarm; 1% Laufwerk.

Ich habe diese aussage noch nicht auf ihre warheit prüfen können, aber vorstellbar ist das auch mit meinem Erfahrungsstand.

Bevors jetzt weiter geht also erstmal: dafrst du den technic behalten und: was für ein Tonabnhemer ist da dran?

Grüße,
Leo
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 13. Mrz 2011, 14:31
also den technics darf ich erstmal auf unbestimmte zeit behalten ... die geschichte mit der aufteilung gefällt schonmal gut .. entnehme dem, dass das system hier wohl den meisten klanglichen unterschied


ich habe bei mir ein at95e montiert ... keine ahnung, wie sich das bewerten lässt

wie darf ich das denn klanglich und qualitativ einordnen?
cloudburst
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 13. Mrz 2011, 14:37
Am AT95e scheiden sich die Geister... für manche ist es DAS Einsteigersystem, ich fand es eher nicht so toll...

Davon abgesehen bin ich mir grade nicht sicher, ob das Audio Technica wirklich gut mit dem Technics-Arm harmoniert, meines Wissens nach scheint es eher für leichtere Arme geeignet zu sein.

Ich bleibe dabei: Ein System vom Schlage Shure (M44-7, M35-x, oder M97xe) sollte (vor Allem) dem Bassbereich auf die Sprünge helfen. Trotzdem: Wie von CD wird's auch mit denen nicht klingen

Viele Grüße,

Alex
Frank_13
Stammgast
#24 erstellt: 13. Mrz 2011, 14:43
Das darfst du als einsteigersystem beachten, Ich habe es selbst. Es ist in den mitten und höhen ganz ok, aber sehr bassschwach, genau das was du eigentlich nicht möchtest.
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 13. Mrz 2011, 14:49
mh ... bin nun ein wenig im zwiespalt ... hatte mal eine cd und platte vom gleichen album da ... diese habe ich jedoch an einem reinen stereo-verstärker ausprobiert .... und gerade da war es so, dass sich die platte wesentlich bassiger angehört hat ... mal abgesehen von der auflösung ...

die sache mit dem shure system werde ich wohl mal ausprobieren ... bin mal gespannt wie sich diesbezüglich was an der kette ändert ...

was den plattenspieler angeht, ich muss ehrlich gestehen, dass ich mittlerweile auch ein wenig der meinung bin, dass das geräte mal eine general-überholung bräuchte ... macht sich insofern bemerkbar, als dass der tonarm in der nullstellung des antiskatings nach außen zieht :/ .... außerdem ist er glaube ich nicht mehr so "reibungsfrei" gelagert ... wenn ich ihn zumindest in der waagerechten ausbalanciere, bewegt sich das gute stück selbst nach etwas kräftigerem pusten kaum :/

außerdem handelt es sich um ein rauchergerät ... würde mich also auch nicht wundern, wenn der antrieb evt auch nicht mehr ganz so präzise arbeitet ...


gibt es eine möglichigkeit das antiskating mittels irgendeiner stellschraube wieder vernünftig in waage zu stellen?

und wie aufwändig/kompliziert ist eine neueinstellung und austarierung des gesamten systems für mich als enthusiastischen bastler mit kaum plattenspieler-wissen? ich meine .. aufamchen, alles einzeln putzen (geht das so ohne probleme?) .. aber wie stelle ich das gesamte geräte nach dem zusammenbau wieder richtig ein?
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 16. Mrz 2011, 23:39



NAD PP2 wieder zurückgegeben ... aber noch viel viel besser ...

habe meinen alten stereo pma 700ae nun als vorverstärker angeschlossen ... und siehe da ... es hört sich alles gleich vieeel besser an ... da kann auch der nad schön bleiben wo er is

SO ... bleibt noch der plattenspieler .. also entweder dachte ich an den dual 721, wobei ich gedachte evt etwas geld in einen anderen tonarm zu investieren ... bzw. vll gibt es ja eine kombi mit plattenspieler-chassis von xy und einem anderen tonarm .. ich muss nämlich ehrlich gestehen, dass mich die optik des dual nicht zwingend anspricht und bin bei weiteren recherchen evt auf eine kombi aus günstigem/solidem chassis und einem feinen tonarm gekommen ...


was haltet ihr davon und welche empfehlungen könntet ihr mir da geben? außerdem wieder die frage danach, ob ich das soeben mal selber mit dem austausch des tonarms machen kann? ich muss ehrlich gestehen, dass konn doch nicht so umständlich sein!
schmiddi
Inventar
#27 erstellt: 17. Mrz 2011, 11:16
Hallo!

Der 721 von Dual ist nicht gerade ein Kandidat um dort einen anderen Tonarm anzubauen. Der 721 ist ein Gesamtpaket was absolut stimmig ist. Ein sehr gute Antrieb, ein wirklich guter Tonarm und auch das original Verbaute Shure V15 passt da sehr gut rein.

Zu der Zeit damals wurde diese PS als sehr gut abgestimmte Einheit verkauft, heute würde man sagen Plug and Play. Es war alles sehr hochwertig und aufeinander abgestimmt. Der 704 und 721 waren damals die Spitzengeräte im Programm. An tuning dachte damals keiner.

Die Optik ist zugegebener Maße nicht jedermanns Sache. Daher wäre meine Empfehlung, wenn du mit der Optik leben kannst, dann lass den 721 so wie er ist. Du hast dann einen tollen Dreher.

Wenn das mit der Optik gar nicht geht, such dir einen anderen Dreher aus der Zeit. Da gibt es eine riesengroße Auswahl von PS die genauso gut sind.

Ich liebe meinen 721 so wie er ist

Schmiddi
Guido64
Stammgast
#28 erstellt: 17. Mrz 2011, 17:08
Hallo,

kann Schmiddi nur zustimmen. Bei Dual sind Tonarmwechsel nicht vorgesehen. Ausserdem ist gerade der Tonarm ein Sahnestück der beispielsweise einem Thorens TP16 deutlich überlegen ist. Das was wirklich nicht gelungen ist, ist die Zarge. Aber auch hier gibt es Abhilfe von Eigenbau bis Fa. Ebel Holztechnik.

Gruß
Guido
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 17. Mrz 2011, 18:05
Das mit der austauschbaren zarge ist echt mal eine gute idee ... muss nämlich ehrlich gestehen, dass ich überall nur gutes von den 721er lese ...

ich glaube der wirds dann demnächst auch sein ... halte ich für ein sehr vernünftiges preis-leistungs-verhältnis, auf dem man aufbauen und mit dem man einsteigen kann ..

was mich echt beeindruckt ist, dass man dieses gerät im sortiment vieler fans auch hier im forum findet, die gleichzeitig auch wesentlich teurere gerät daneben stehen haben und dennoch immer wieder auf den dual zurückgreifen ... auf diesem spieler aufbauend werde ich mich dann wohl in zukunftauch für andere laufwerke interessieren und vergleichen ...

vll kann ich dann ja demnächst auch ein paar erfahrungen hier ins forum einfließen lassen

bleibt nur die frage/ das problem nach der verfügbarkeit... fällt mir wahrlich schwer die geräte in der bucht oder so zu bewerten .. hat jmd evt noch eine andere anlauf-stelle bzw. sogar ein gerät zum verkauf stehen?
schmiddi
Inventar
#30 erstellt: 17. Mrz 2011, 18:22
Hallo!

Eine super Anlaufstelle für Dual ist natürlich das Dual Board. Da im Bietebereich finden sich immer wieder sehr gute und auch faire Angebote.

Ich habe ja meinen 721 bereits seit 31 Jahren und bin absolut zufrieden. Sehr robust und vom Klang her mit einem guten System wirklich spitze. Ich finde, dass Dual da ein großer Wurf gelungen ist.

DEsign war aber nie die Stärke von Dual. Eigentlich schade wieviel Optik ausmacht. Der Dreher wurde von Vielen immer unterschätzt, da er altbacken gegenüber den anderen Drehern damals aussah.

Schmiddi
Migreglo
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 17. Mrz 2011, 18:50
ja, hast ja recht mit dem desing .. ärgere mich eigentlich auch ein wenig über mich selbst

aber andererseits ... wäre das ding pink und hätte rüschen oder so dran und würde ich das dann auch noch jeden morgen sehen, dann möchte ich garnicht ausschließen, dass mich das evt irgendwann mal aggressiv macht x) ... ich möchte daher mal behaupten (und da dreh ich ein wenig ab), wenn dein plattenspieler wie mickey maus aussehen würde, dann würdest da aber auch mit einer gewissen skepsis davor stehen ... egal wie der klang da ist ... wenn du allerdings auch bei einem design wie so einer mickey maus drüber stehen würdest: HUT AB! ehrlich ...

aber ich sehe die sache so ein wenig wie bei der kunst allgemein ... ich möchte auch ein wenig meinen spaß daran haben den dreher beim spielen zu betrachten und so ... die plattenspieler in acryl-gehäusen ... nicht wirklich mein geschmack ... aber so ein thorens reference sieht optisch (zumindest nach meinem geschmack ) wirklich ansprechend aus .. ist eben ein kunstwerk ..

was haltet ihr eigentlich von so einem dual cs 5000 .. wo kann man den denn im vergleich zum 721 einordnen? was ist ein fairer preis? der 5000 gefällt mir zumindest optisch wirklich gut ... ich würde daher eher den wählen, mein hauptaugenmerk liegt da aber doch eher auf dem klang ...


bin nun zumindest erstmal nicht bereit so viel geld für einen transrotor auszugeben... nicht ohne ihn vorher mit dem dual vergleichen zu können
schmiddi
Inventar
#32 erstellt: 17. Mrz 2011, 19:35
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Das Auge hört mit .

Ich finde die z.B. die alten Yamaha oder Denon Dreher schön. Wewrde mir so einen irgendwann einmal zulegen. Ich hatte auch schon einmal daran gedacht mir eine andere Zrage für den 721 zu bausen. Ich bringe es aber einfach nicht übers Herz. Ich habe ihn einfach liebgewonnen. Ich betrachte in einfach als einen echten Charakterkopf.

Zum CS 5000 kann ich dir leider nichts sagen weil ich ihn selber noch nicht gehört habe. Den finde ich aber auch sehr chic.

Schmiddi
Frank_13
Stammgast
#33 erstellt: 18. Mrz 2011, 21:21
Wo wir bei dem Design sind, Ich finde nichts schöner als nen 1209 oder 1229 in Holz. Zum Glück sieht das jeder anders.
Und Klangtechnisch sind die nicht schlecht, auf das system kommts an.
An meinem 1209 stimmt alles, tolle Optik, super Haptik, und Klang völlig ausreichend, halt nach mE vom system abhängig.
Da kann mir jeder neue Dreher für fern bleiben.


[Beitrag von Frank_13 am 18. Mrz 2011, 21:26 bearbeitet]
Guido64
Stammgast
#34 erstellt: 19. Mrz 2011, 07:07
Hallo,


Migreglo schrieb:
was haltet ihr eigentlich von so einem dual cs 5000 .. wo kann man den denn im vergleich zum 721 einordnen? was ist ein fairer preis? der 5000 gefällt mir zumindest optisch wirklich gut ... ich würde daher eher den wählen, mein hauptaugenmerk liegt da aber doch eher auf dem klang ...


hier mal ein Link für Dich zur Info.

Dual cs 5000

Ich konnte die beiden Spieler leider auch noch nicht vergleichen. der CS 5000 sieht aber schon besser aus...

Gruß
Guido
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