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Ahnungsloser bittet um Hilfe - Telefunken Liftomat G

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Beitrag
MemphisBLN
Neuling
#1 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:30
Hallo gemeinde,

meine Freundin ist ambitionierte Flohmarktgängerin. Dort hat sie dann unter anderem einen "alten" Schallplattenspieler erstanden. Das gute Stück ist von Telefunken und hört auf die Modelbezeichnung "Liftomat G". Nun kommen wir zu unserem/meinem Problem. Wenn ich eine Platte abspielen möchte knarzt und krazt es ungeheuerlich, aber nur bei wirklich tiefen Tönen und bei Gesang. Ich vermute mal das der Tonabnehmer irgendwie im Eimer ist (zumal der anscheinend vom Vorbesitzer mit Heißkleber im Kopf festgeklebt wurde). Nun ist meine Frage, wie ich das Problem lösen kann?! Ich möchte betonen das ich wirklich keinerlei Ahnung von Plattenspielern habe, mich aber als technisch versiert bezeichnen kann.

Danke schonmal für all eure Mühen.
Lg Memphis


[Beitrag von MemphisBLN am 23. Mrz 2011, 18:30 bearbeitet]
Solex_Heizer
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:33
Eine neue Nade Kaufen! wenn diese wirklisch kaput seinen sollte
MemphisBLN
Neuling
#3 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:41

Solex_Heizer schrieb:
Eine neue Nade Kaufen! wenn diese wirklisch kaput seinen sollte


Hast du evtl. ne Anlaufstelle für mich wo ich son gutes Stück herbekomme? Bzw kanst du mir sogar vielleicht verraten was ich da genau für ne Nadel brauche?
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:50
Liftomat hätte ich nicht genommen....ich hoffe sie hat nicht zuviel bezahlt, das war Anfang der 70er sowas was man einem Jugendlichen zur Konfirmation geschenkt hat. Der G war die normale Variante zum Anschluss an eine vorhandene Stereoanlage, Liftomat V war wie G, hatte aber einen eingebauten Verstärker und es befand sich ein Lautsprecher in der Abdeckhaube des Drehers. Liftomat S ist baugleich mit V, hat aber einen Stereoverstärker drin und es wurden zwei einfache Boxen mitgeliefert.

Ein besserer Mister Hit mit Kristallsystem....Nadel ist sicher hin, das waren meist Saphire, und die halten nur 100 Stunden statt der 1000 Stunden einer Diamantnadel. Mit sowas würde ich keine Platte quälen....eventuell ist der Tonabnehmer selbst auch hin, die sind zwar meist eingegossen in Silikon, aber auch das hält nicht ewig. Der Kristall ist ja empfindlich was Feuchtigkeit (aus der Luft) betrifft.

Das Teil kam damals aus Polen, wurde von Unitra Fonica gebaut...

Prospekt von 1973:

http://telefunken.pytalhost.eu/1973-5/090.jpg

http://telefunken.pytalhost.eu/1973-5/091.jpg

Hier die Ersatznadel, welche du nimmst ist egal:

http://www.williamth...t.php?keywords=05074


[Beitrag von germi1982 am 23. Mrz 2011, 18:54 bearbeitet]
MemphisBLN
Neuling
#5 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:57
Cool danke für die Infos über die Liftomatfamilie

Nein ich glaube sie hat 10/20 € für das Ding bezahlt. SIe wollte halt genau DEN haben Frauen eben. Und nu soll ich mir nen Kopf machen wie ich den wieder zum Laufen bekomme
MemphisBLN
Neuling
#6 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:52
[quote="germi1982"] ....Nadel ist sicher hin, das waren meist Saphire, und die halten nur 100 Stunden statt der 1000 Stunden einer Diamantnadel. Mit sowas würde ich keine Platte quälen.... [/quote]

Wie meinen? Ich hab davon nicht wirklich die Ahnung. Du meinst also ich soll keine Diamantnadel nehmen, da ich damit die Platte verhunzen würde?


[Beitrag von MemphisBLN am 23. Mrz 2011, 21:55 bearbeitet]
anymouse
Inventar
#7 erstellt: 23. Mrz 2011, 21:58

MemphisBLN schrieb:

germi1982 schrieb:
....Nadel ist sicher hin, das waren meist Saphire, und die halten nur 100 Stunden statt der 1000 Stunden einer Diamantnadel. Mit sowas würde ich keine Platte quälen....


Wie meinen? Ich hab davon nicht wirklich die Ahnung. Du meinst also ich soll keine Diamantnadel nehmen, da ich damit die Platte verhunzen würde?


Nee, die Diamantnadel dürfte schoon der richtige Weg sein. Allerdings könnte man auch darüber nachdenken, dass Kristallsystem gegen ein moderne(re)s MM-System zu tauschen, sofern möglich.
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 24. Mrz 2011, 10:03
Hallo,

bei den Drehern lohnt keine Investition in ein höherwertiges System, passt sowieso nicht.

Dann lieber sofort einen gescheiten Spieler kaufen, wenn mit eingebautem Verstärker z.B. einen Dual HS oder ähnlich.

Peter
Solex_Heizer
Stammgast
#9 erstellt: 24. Mrz 2011, 13:22
Kauf dir einfach erstmal eine neue Nadel montiere diese und probier es aus
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 24. Mrz 2011, 20:29

MemphisBLN schrieb:

germi1982 schrieb:
....Nadel ist sicher hin, das waren meist Saphire, und die halten nur 100 Stunden statt der 1000 Stunden einer Diamantnadel. Mit sowas würde ich keine Platte quälen....


Wie meinen? Ich hab davon nicht wirklich die Ahnung. Du meinst also ich soll keine Diamantnadel nehmen, da ich damit die Platte verhunzen würde?



Nein, du sollst Diamant nehmen. Meist sind aber bei solchen Kristallsystemen Saphirnadeln dran, und die sind eben schneller verschlissen als Diamantnadeln, eben schon nach 100 Stunden statt wie bei einem Diamant erst nach ca. 1000 Stunden. Und mit einer verschlissenen Nadel ruiniert man sich die Platten. Deswegen wäre der erste Schritt bei einem gebrauchten Plattenspieler entweder die Nadel mit einem Mikroskop zu prüfen ob die Nadel verschlissen oder anderweitig beschädigt (z.B. gesplittert) ist.

Falls man kein Mikroskop besitzt sollte man eigentlich direkt tauschen. Man weiß ja nie wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist oder wieviele Stunden die Nadel schon gelaufen ist.


[Beitrag von germi1982 am 24. Mrz 2011, 20:30 bearbeitet]
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