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Thorens TD 160 Super: Revision oder Neukauf?

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Kägifret
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Mrz 2011, 09:07
Hallo Vinyl Freunde

Schon wieder Frühling und es steht noch immer eine Entscheidung an.

Seit ca. 22 Jahren habe ich den oben erwähnten Thorens. Er ist bestückt mit einem SME Series III Tonarm und einer Grado +1 Zelle. Schon damals war ich höchstens der Zweit- Besitzer.

Da ich seit kurzem einen neuen Verstärker und LS habe und ich ein wenig intensiver Probe gehört habe, sind mir zum ersten Mal klangliche Einschränkungen aufgefallen.

Der Plattenspieler musste mehrere Male mit umziehen. Er wurde noch nie revidiert, hat noch nie gutes Öl ins Tonarmwännchen nachgefüllt bekommen. Von Justage und Überhangwinkeln verstehe ich leider überhaupt nichts. Ebenso wenig von Gleichlaufschwankungen und dergleichen. Riemen wurde noch nie gewechselt. Läuft und läuft.

Der äussere Zustand ist eigentlich ganz passabel. Die Haube hat beim Scharnier einen Riss. Der Erstbesitzer wollte sich oder dem Plattenspieler etwas Gutes tun und hat die Haube auf der Oberseite mit schwarz matter Folie beklebt. Die in Mahagoni gehaltene Umfassung ist einigermassen intakt.

Klangeindrücke und ästhetische Einschätzungen sind subjektiv. ICH finde das Design nicht so der Bringer.

Eine umfassende Revision wird bei uns in CH egal bei wem heftig Geld kosten.

Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen?

Vielen Dank.
torbi
Inventar
#2 erstellt: 28. Mrz 2011, 09:18
Hallo,

an dem Thorens kann man eigentlich alles selbst machen - das habe sogar ich hinbekommen. Im Netz gibt es ausführliche Anleitungen, was bei Wartungsarbeiten wie zu tun ist.

Das benötigte Material (Öl, Riemen, Lagerreiniger) bekommst Du bei violette hier im Forum.

Wenn der Grado-Tonabnehmer auch schon 20 Jahre alt ist und gerne genutzt wurde, ist das mE der wahrscheinlichste Grund für nicht mehr guten Klang. Hier würde ich als erstes ansetzen, mE macht der Tonabnehmer die Musik.

Den Player wurde ich lassen, der ist super.

Viele Grüße, Torben
Archibald
Inventar
#3 erstellt: 28. Mrz 2011, 10:31
Hallo Kägifret,

ich stimme Torben voll zu. Joel aka violette hier im Forum ist ein netter Kerl, der Dir sicher mit Rat und, wenn Du es wünschst auch mit Tat, zu Seite steht. Den TD 160 Super würde ich an Deiner Stelle nicht ersetzen - Du würdest Dich nur schwarz ärgern. Möglicherweise kannst Du in Deinem Bekanntenkreis für kurze Zeit ein System ausleihen und so überprüfen, ob das, wie Torben zu Recht vermutet, nicht die wirkliche Ursache Deiner Probelem ist.

Viele Grüße in die Schweiz

Archibald
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 28. Mrz 2011, 12:06
Hallo!

Erstmal, was ist dir wichtiger?

Willst du das alte Sclachtross klanglich/technisch wieder auf einen Stand bringen der in twa dem Auslieferungszustand entsprich? (Recht einfach machbar aber nicht unbedingt ganz billig)

Oder geht es direrstmal mehr um ei gefälliges Äusseres da da Auga mithört? (Günstig aber mit viel eigenleistung verbunden)

MFG Günther
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 28. Mrz 2011, 13:28

Eine umfassende Revision wird bei uns in CH egal bei wem heftig Geld kosten.


Ein neuer Plattenspieler auch.

Würde an deiner Stelle einfach nen "Service" machen, sollte danach wieder so spielen wie er soll.

Riemen austauschen, Tonarmlager auf spiel überprüfen und nachjustieren. Tellerlager ggf. neu abschmieren, und neuen tonabnehmer drauf und justieren. Hier und da paar Kontakte reinigen. - Das wars im Prinzip schon.
Schönheitsreperaturen sind ne andere Geschichte.



ICH finde das Design nicht so der Bringer.


Haste was "schöneres" im Auge? nen Tangential-Revox?
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 28. Mrz 2011, 14:48
Unbedingt "Service" wie beschrieben machen. Keinen neuen Dreher kaufen sondern ein neues System. So einen soliden Dreher mit solch einer Anfassqualität bekommst Du so schnell nicht wieder.

An dem Spieler gibt es nicht viel was kaputt gehen kann.
Riemen, Lageröl und System wechseln. Beim System kann man ruhig investieren ± 300 Euro sind da nicht übertrieben.
Und das System bleibt ja Deins, selbst wenn der Spieler mal geht.

Optisch kann man da eigentlich nicht mehr viel ändern. Du hast ja schon einen anderen Tonarm. Die Zarge kannst Du noch gemäß Deiner Einrichtung ändern. Es gibt etliche Zargenvarianten als Originalteile aus der Thorens Zeit auf dem Gebrauchtmarkt: schwarz, altweiß, Mahagoni, Nussbaum, Alusilber.

Gruß. Olaf
heisch
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Mrz 2011, 15:28
Hallo Kägifret
Aus welcher Gegend der Schweiz stammst du denn? Ich hatte bisher das Gefühl, der einzige Schweizer in diesem Forum zu sein. Wenn du, wie dein Nickname vermuten lässt, aus dem Toggenburg kommst, könnten wir uns auch mal treffen und ich könnte dir behilflich sein. Ich habe einige Thorense bei mir rumstehen.
Man sieht sich?
Gruss
Heinz
Kägifret
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Mrz 2011, 15:35

mE macht der Tonabnehmer die Musik.


Das denke ich auch.

Und ob ich das Schlachtross aufmöbeln will oder ein gefälliges Äusseres: Genau das ist ja mein Dilemma.

Vielen Dank, dass Ihr mir zutraut, dass ich das selber gebacken kriege. Bis zu einem gewissen Punkt wäre das vielleicht möglich.

Aber: Aufwand, Zeit, Ersatzteile beschaffen. Und die Verzweiflung wenn ich den Tonarm lose in der Hand halte und ihn nicht wieder ran kriege, weil ich was vergurkt habe und dann stehe ich alleine mit einem losen Tonarm da und alles ist sooo ungerecht und die Welt gegen mich... Jammer, Jammer. Und einen "Kägifret macht was selbst"- Thread würde wahrscheinlich nicht einmal die gutmütigste Community tolerieren.


Haste was "schöneres" im Auge? nen Tangential-Revox?




Der Umstieg auf einen Tangentialspieler wäre in meiner Situation der reine Irrsinn. Man denke an defekte Elektronik (kalte Lötstellen), oder gar stockende Nachführungsarbeit des Arms, Kleber ausschwitzendes Nextel, was auch immer. Und wie Du ja treffend schriebst: Etwas "schöneres"?

Und die Spieler sind ja auch nicht übermässig gratis (zumindest die richtig Überholten). Auch wenn das hiesige Angebot vermutlich noch etwas grösser als im übrigen Europa ist.

Wenn ich schreinerei technisch mehr Ahnung, einen Hobbykeller und ein paar Werkzeuge hätte, dann könnte ich vielleicht selber eine neue Umrandung bauen.

Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 28. Mrz 2011, 16:30

Und die Spieler sind ja auch nicht übermässig gratis (zumindest die richtig Überholten)


Nur der Tod ist umsonst.
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 28. Mrz 2011, 16:36

Detektordeibel schrieb:
Nur der Tod ist umsonst. :D


Auch nicht, denn der kostet das Leben!
Kägifret
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 28. Mrz 2011, 17:39
Hallo Heisch

Habe Dir eine PM geschickt.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 28. Mrz 2011, 18:31
Hallo!

@Kägifret

Oh weia, so wie es aussieht bist du für eine Restauration mit großem Eigenleistanteil nicht zu begeistern.

Nun gut, dann wäre unter Umständen der radikale Weg der richtigere für dich. Dein alter Thorens mit SME-Tonarm bringt zwar kein Vermögen ein aber du könntest ihn fast sicher für einen ordentlichen Batzen über Ebay an den Mann bringen.

Dann könntest du dir -solange es ihn noch gibt-, stattdessen einen Technics/Panasonic SL-12xx MKII zlegen und mit einem möglichst guten System bestücken. (Z.B. einem Benz-Micro ACE-H)

Natürlich wirst du das ncht aus dem Verkauf alleine Finanzieren können aber einen ignifikanten Teil der Kosten dürfte der Vrkauf bdecken. (Ca. 20-40% denke ich mal.)

MFG Günther
Detektordeibel
Inventar
#13 erstellt: 28. Mrz 2011, 18:51
Wenn ein gebrauchter Revox zu teuer ist, dann ist es ein neuer sicher 1210er auch.
applewoi
Stammgast
#14 erstellt: 28. Mrz 2011, 20:14
Was soll das?
Der Spieler taugt was, der Arm taugt was, das einzige Nadelöhr ist das Grado System.
Bau ein vernünftiges Ortofon-System mit anständiger Höhenwiedergabe in den Arm, z.B ein 2M Bronze, Ölwechsel, Riemenwechsel und gut is´!
Ich kann beim besten Willen keinen Grund erkennen, dem Threadersteller unbedingt einen anderen Dreher anzudienen. Das ist doch absolut kontraproduktiv!

Wenn das Ergebnis dann nicht gefällt, kann man sich immer noch für fette Kohle eine verchromte Bohrinsel in die Hütte stellen, die dann vielleicht anners klingt.
Kägifret
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 29. Mrz 2011, 04:40
Gemach.


stattdessen einen Technics/Panasonic SL-12xx MKII


Das hätte ich schon lange getan, wenn die Teile noch einigermassen in die Wohnlandschaft zu integrieren wären.


Wenn ein gebrauchter Revox zu teuer ist

Das Preis- Leistungsverhältnis in Anbetracht eines künftigen Serviceaufwand halte ich für ungünstig. Klanglich kenne ich die Spieler nicht. Und vom Aussehen: Nextel kann begeistern, muss aber nicht.


für fette Kohle eine verchromte Bohrinsel


Geld spielt natürlich überhaupt keine Rolle.

Was mich bisher vom Kauf eines Masselaufwerks abgehalten hat ist lediglich, dass ich dafür ein spezielles Rack anschaffen müsste oder in der Mietwohnung eine Platte in die Wand einbauen lassen müsste. Oder am besten ein Eigenheim erwerben und das Hörzimmer einplanen. Ich sage nur eins: Praktische Gründe; nur praktische Gründe sprechen dagegen!

Ich sehe ja ein, dass die einfachste Variante, ein selber durchgeführter Service wäre.

Aber ich sehe auch, dass eine neue Haube, der Riemen und die neue Tonzelle ca. 350 Euro kosten (?) und da frage ich mich eben, ob ich dann nicht doch etwas mehr Geld in die Hand nehmen soll und was im Einsteigersegment kaufen.

Und der Weg zum Ziel wäre wie Hörbert sagt: SME ausbauen und die Zarge bei E... einstellen. Tue mich mit der Entscheidung etwas schwer und kann mich einfach nicht richtig durchringen, irgendwie hänge ich ja schon an diesem Teil. War einmal mein Einstieg in echtes HiFi.
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 29. Mrz 2011, 06:26
Hallo!

@Kägifret

Mit inem der Einsteiger-Plattenspieler wirst du auf dauer wohl nicht ganz glücklich werden, bei den Geräten ist die Langzeitqualität nicht unbedingt das zentrale Anliegen er Hersteller.

Mit Ausnahme des genannten Technichs sind zeitgenössische Produkte nicht gerade als Arbeitspferde konzipiert sondern eher als Wohnzimmerschmuck der nebenbei noch Schallplatten abspielen kann. Für harten tagtäglichen Dauereinsatz sind dies Geräte eher weniger geeignet, die beliebten Kunststoffmaterialien (Acryl, POM u.s.w.) sind recht kratzeranfällig und die Riemen-Laufflächen sehen nach einiger Zeit im harten Einsaz zuweilen auch füchterlich aus.

Mit vrnüftigem Tonarm und System ausgstattet kommt dich der Erwerb eines Neugerätes das einigermaßen was taugt leicht auf einen Betrag zwischen 1200 und 2000 Euro, da solltest du dir eine Revision des Thorens evenuell noch mal überlegen oder dir noch inmal Gedanken über die Integation eines SL-12xx MKII machen.

MFG Günther
LaVerne
Stammgast
#17 erstellt: 30. Mrz 2011, 01:24

Kägifret schrieb:
Da ich seit kurzem einen neuen Verstärker und LS habe und ich ein wenig intensiver Probe gehört habe, sind mir zum ersten Mal klangliche Einschränkungen aufgefallen.


Welche klanglichen Einschränkungen sind das denn? Eventuell bemerkst Du auch dank neuem Equipment erst die Einschränkungen der Analogtechnik ;).

Wenn das Ding nicht rumpelt, quietscht oder eiert, dann ist das Laufwerk doch soweit in Ordnung; das bedarf dann nur des Services, dem man auch jedem neuen Plattenspieler nach einiger Zeit zukommen lassen muß. Hauben sind ersetzbar; Zargen auch; gerade der Thorens-Markt ist da nicht soooo klein.

Laufwerk und Arm sind toll; das Design sicherlich Geschmackssache (ich mag die simplen Thorensies; mir fehlt noch einer in meiner kleinen Sammlung aktiver Spieler). Anderes System druff (würde bei jedem Neuerwerb ebenfalls wieder anfallen); "Service" machen (würde bei jedem Neuerwerb ebenfalls nach einiger Zeit anfallen); eventuelle "Verschönerungen" mit Hilfe der Leute hier im Forum durchführen - alles besser als ein Neugerät, zu dem Du keinerlei "Beziehung" hast.

Übrigens wachsen die Dinger einem umso mehr ans Herz, je mehr man an ihnen "bastelt". Und da Dir eine Abgabe eh sehr schwer fällt (und Du sie wahrscheinlich bereuen wirst - die "Waffenausführung" des SMEs ist zwar ausgefallen, aber hebt sich dadurch wohltuend von anderen Designs ab), bleibt Dir praktisch nur der Weg der "Revision" ;)!

Grüße
Hannes
Kägifret
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 30. Mrz 2011, 04:45
Also Eure Postings sind eindeutig: Revidieren.

Dass die Einstiegsspieler wohl nicht so das Wahre sind, habe ich zumindest haptisch schon ertastet.

Wenn ich die Revision selber ausführen wollte, dann bräuchte ich (bitte um Korrektur oder Ergänzung):

Eine Tonzelle (welche?)
Eine schöne Haube
Schmiermittel für die Lagerachse (was für eines?)
Öl für die die Wanne des Tonarms (was für eines?)
Eine dieser Messlehren, damit ich die verschiedenen Einstellungen vornehmen kann
Tonarmwaage?
Messgerät für die Drehgeschwindigkeit (?)
Schnaps, falls ich etwas irreparabel kaputt gemacht habe

Fehlt noch etwas zu meinem Glück?
LaVerne
Stammgast
#19 erstellt: 30. Mrz 2011, 05:41

Also Eure Postings sind eindeutig: Revidieren.


Jupp



Eine Tonzelle (welche?)


Da gelten wohl wieder abseits von den Eigenschaften des Tonarms auch der persönliche Geschmack. Da ich keinen solchen Tonarm besitze, werde ich mich hüten, dafür Empfehlungen auszusprechen. Nach anderen Threads wäre ein Ortofon VM Silver jedoch durchaus empfehlenswert - man möge mich korrigieren, wenn ich hier falsch liege.



Schmiermittel für die Lagerachse (was für eines?)


Joel aka. hier im Forum als "violette" bekannt dürfte da der beste Ansprechpartner sein.



Öl für die die Wanne des Tonarms (was für eines?)


Das Öl ist optional - zumindest beim SME3009 imp. gab es teilweise Modelle mit und ohne Wanne. Wenn das System "zischelt", dann würde ich auch erst diese Wanne auffüllen - das ist kein Muß. Und wahrscheinlich ist das "beste" Öl hier wieder recht umstritten.



Eine dieser Messlehren, damit ich die verschiedenen Einstellungen vornehmen kann


Sollte SME seine Eigenschaften nicht geändert haben, so gibt es hier eine ganz eigene SME-Schablone. Kann ich - sofern sie passt - von meinem 3009 imp. einscannen, falls sie fehlt. Ist ein sehr simples Pappteil, bei dem man den Arm nur in einer Position justieren muß.



Tonarmwaage?


Jo - entweder günstige bewährte Ortofon-Waage (~ 10 Euro) oder eine preisgünstige Digitalwaage (Vorsicht jedoch bei MC-Systemen - manche von den Waagen sind magnetisch trotz anderslautender Beschreibung).



Messgerät für die Drehgeschwindigkeit (?)


Kann man sich ausdrucken oder für wenig Geld kaufen (z. B. Stroboskopscheibe - nur als Beispiel).
Wenn ich mich recht erinnere, hat allerdings ein Thorens 160 gar keinen Pitch. Einmaliges Ausleihen und Überprüfen der Geschwindigkeit sollte hoffentlich ausreichend sein.



Schnaps, falls ich etwas irreparabel kaputt gemacht habe


Je nach Präferenz empfehle ich Wodka, Bacardi oder Pernod. Braucht man auch, wenn das Gerät gerade selbstüberholt wieder im vollen Glanz "erstrahlt".
Ist immerhin ein "Klassiker": Seinerzeit revolutionäres Subchassis, das in dieser Form auch heute noch bei Linn eingesetzt wird - und ein SME-Tonarm, den viele Hifi-Fans gerne besitzen würden.

Viel kannst Du gar nicht kaputtmachen - was einwandfrei funktioniert, braucht auch keine Überholung!


Fehlt noch etwas zu meinem Glück?


Ein neuer Riemen. Und eine Wasserwaage, um eventuell das Gerät bzw. das Subchassis auszurichten. Polierpaste, um dem Plattentellerrand wieder zu einem "chromigen" Äußeren zu verhelfen. Eine neue Aufleg-Matte bzw. Plastikpflege. Eine (oder besser zwei) Knostis für die Platten. Ein "Transrotor"-Mitlaufbesen für die Optik und die Staubentfernung im Betrieb (bei den Preisen muß die aus dem Penishaar einer seltenen Katzenart hergestellt sein...).

Kopf hoch: Das ist schon was richtig nettes, was Du da hast. Sowas gibt man nach 22 Jahren nicht einfach auf - zumal es derzeit nix wirklich erschwingliches gibt, was an diese Qualität herankommt. Alleine der "Army-Look" des Tonarms in Verbindung mit dem klassisch-funktionalem Design ist in entsprechender Umgebung ein richtiger Hingucker.

Grüße
Hannes
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 30. Mrz 2011, 06:54
Hall0!

Eigentlich hat LaVerne schon alles gesag.

Die notwendign Öle, den Riemen und einen optionalen aber sehr empfehlenswerten Hartmetall-Lagerspiegel kannst du bei Joel -einem ehemaligen Thorens-Mitarbeiter-, der hier im Forum unter dem Namen Violette unterwegs ist erwerben. Damit kannst du einen Großteil der technisch notwndigen Arbeiten rasch und leicht erledigen.

Ein Ortofon Vinylmaster-silver wäre bei deinem Tonarm auch mein Tip gewesen.

Die notwendige Justage solltest du auf jeden Fall mit der SME-Schablone die dir LaVerne angeboten hat erledigen, die SME-Tonarme sind da etwas eigen.

Was die Optische Revision betrifft wäre ein Bild vom Ist-Zustand sehr hilfreich.

MFG Günther
Pilotcutter
Administrator
#21 erstellt: 30. Mrz 2011, 09:45
Man kann durchaus einen Lagertest selber durchführen, indem man ohne Riemen(!) den gesamten Teller auf ca. und gefühlte 33 UPM bringt und ihn dann loslässt. Die Zeit bis zum Stillstand sollte deutlich über 1 Minute liegen. Wenn man dann noch in einer absolut ruhigen Umgebung mit dem Ohr am Teller keinerlei(!) Laufgeräusch des Lagers hört, ist es in Ordnung. Die Lagerspiegel sind nur dann empfehlenswert, wenn wirklich ein Lagerschaden vorliegt und nur nach Rücksprache mit Joel.

Am besten das Öl von Joel nehmen. Vorher das Lager innen gründlich reinigen, ich bevorzuge Reiniger in Sprayform (IPA) damit kann man dann das Lager überkopf regelrecht ausspülen. Danach auslüften und gänzlich trocknen lassen. Mit Joel's Ölspritze einige Tropfen ins Lager geben und den Lagerdorn/Schaft mit einigen weiteren Tropfen benetzen und den Innenteller dann drehend wieder ins Lager setzen, damit die Lager-Innwände schön geschmiert werden.

Beim äußeren Tuning hat man freie Hand. Man kann, wie erwähnt, Zargen wechseln, Matten wechseln ( siehe hier) .

Das Wichtigste bleibt jedoch der Tonabnehmer. Mit dem VM Silver und den Wartungsarbeiten wirst Du den Dreher nicht wiedererkennen.

Viel Erfolg und Gruß.

Olaf
Kägifret
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 30. Mrz 2011, 16:22
Vielen 1000 Dank für Eure Hilfestellungen!



Muss das auf mich wirken lassen und melde mich wieder.
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