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Suche Plattenspieler mit MP3 Encoding

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MichiK4
Neuling
#1 erstellt: 02. Mai 2011, 21:13
Hi,

ich habe mich mal hier angemeldet, weil ich auf qualifizierte Hilfe hoffe.

Ich habe nach meinem Umzug mal meine ganzen alten Platten mal rausgekramt und bin wieder voll im Fieber. Da ich keinen Plattenspieler mehr hatte, wurde erstmal der vom Schwiegervater ausgeliehen.

Jetzt möchte ich aber wieder einen eigenen. Aber es soll einer mit dem Mp3 Encoding sein, sodass ich die Platte auf nen Stick oder SD Karte abspeichern kann.

Preislich ist das erstmal egal, Hauptsache nen guten bis sehr guten Klang. Der läuft an ner Heimkino Surround Anlage mit.

Da ich früher selber mal aufgelegt habe, bin ich wieder auf Technics gekommen, aber die haben so was leider nicht.

Bei eBay gibt es ja allerhand solcher Teile, aber da habe ich keine Ahnung, was die Qualität angeht.

Welche Modelle könnt ihr mir empfehlen?

Danke,

MFG,

Michael
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2011, 11:00

MichiK4 schrieb:
...Preislich ist das erstmal egal, Hauptsache nen guten bis sehr guten Klang....


Falls es das überhaupt geben sollte, wird es allerunterste Schublade sein. So etwas gibt es nicht v seriösen Herstellern.

Spiele dine LP ganz normal über die HiFi-Anlage ab und verkable diese per Tape-out mit dem Eingang der Soundkarte des Rechners.
nuErnie
Neuling
#3 erstellt: 04. Mai 2011, 15:25
Hallo,
versuche es z.B. mit einem Pro-Ject Debut III Phono USB Plattenspieler. Kostet bei Amazon mit Ortofon TA € 346,- .
Das ist der günstigste Plattendreher, den ich als ehemaliger HiFi - Reparateur empfehlen kann.

Peter
cbv
Inventar
#4 erstellt: 04. Mai 2011, 15:31

Apalone schrieb:
Falls es das überhaupt geben sollte

Gibt es.

Apalone schrieb:
wird es allerunterste Schublade sein.

Ist es.


[Beitrag von cbv am 04. Mai 2011, 15:34 bearbeitet]
MichiK4
Neuling
#5 erstellt: 04. Mai 2011, 17:04
Das es sowas gibt war mir klar, dass habe ich oft gesehen. Es ging mir darum, welcher da noch mit der Klanglich beste ist.
akem
Inventar
#6 erstellt: 04. Mai 2011, 17:40
Sehr guter Klang und MP3 schließen sich per se gegenseitig aus!
Ein halbwegs guter Dreher mit gutem Tonabnehmer kostet heute neu einen knappen Tausender. Billiger gehts nur mit einem gebrauchten Dreher, da gibt es durchaus unter 100 Euro schon ganz brauchbare Exemplare, sofern Wille und Know-How für kleinere Reparaturen und Service vorhanden sind. Da noch einen guten Tonabnehmer drauf sofern nicht vorhanden, dann bekommst Du für 300 bis 400 Euro einen richtig netten Dreher. USB und MP3 kannte man allerdings in den 80er Jahren noch nicht. Das waren noch Zeiten...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#7 erstellt: 04. Mai 2011, 20:11

Preislich ist das erstmal egal, Hauptsache nen guten bis sehr guten Klang


Erstmal egal ist gut.

Umreis das mal.

Für deinen Zweck ist der Tonabnehmer wichtig, wenn du die Platten in hochwertiger Qualität aufnehmen willst empfiehlt sich ein digitaler Recorder.

http://www.thomann.de/de/digitale_recorder.html

Der kann dann direkt an den Vorverstärker des Plattenspielers oder einen Mikrofonanschluss angeschlossen werden.

Von den neuen billig-Plattenspielern mit USB Anschluss würde ich die Finger lassen, die USB Lösungen sind allesamt ziemlich schrottig, der direkte Weg ist deutlich besser.

Für kleineren Geldbeutel und Einsteiger würde sich anbieten bei Neuware:

Plattenspieler: Reloop 2000.
Tonabnehmer: Ortofon Concorde Arkiv (speziell zum digitalisieren entwickelt)
Als recorder mit Line In sollte ein "Tascam DR-05" schon für entsprechend hochwertige Ergebnisse sorgen.

Aufnahmen in höherer Qualität als 320kbp MP3 sind so auch möglich.

Wenns teuer sein soll:
Plattenspieler: Synq XTRM-1, Stanton ST-150, Technics 1210,
Denon DPA-100 etc.
Tonabnehmer: Nagaoka MP-500, Ortofon 2M Black, AT33 ANV.
Phonovorverstärker: irgendwas mit regelbaren Eingängen 200€ aufwärts.
Recorder: TASCAM SS-CDR1
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Mai 2011, 21:21
Moin,

was spricht gegen halbwegs ordentliche Soundkarte (evtl. extern via USB), Phonovorverstärker plus (gebraucheter) normaler Plattenspieler mit System, evtl. neu, bzw. mit neuer Nadel?
Dann mit Audacity oder Audiograbber aufzeichen und gut.
(WAV, sowie alle mp3 Formate sind möglich)

Billig und gut lässt sich verbinden, warum unnötig teuer?

Für beste Qualität kann man bei den Schlüsselkomponenten entsprechend mehr investieren.
(m.E. sinnvolle Reihenfolge: Systen, A/D Wandler(Soundkarte), Phonovorstufe (evtl. guten Vollverstärker), Plattenspieler)

Ein Mindestmass an Qualität setze ich für alle Komponenten voraus.

Das Ganze sollte sich für unter 300 Euro realisieren lassen.

Gruss, Jens
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 04. Mai 2011, 21:53
Gute (interne) Soundkarte (M-Audio Delta etc) ist man auch locker 80€ los, da kann man auch gleich nen vielseitigeren Recorder nehmen. Zumal man so - wie gewünscht -- direkt auf SD karten speichern könnte.
PC-Einsatz wäre da eigentlich gar nichtmehr notwendig.
MichiK4
Neuling
#10 erstellt: 05. Mai 2011, 05:20
Erstmak Danke. Ich möchte halt nicht noch zig extra Geräte anstecken und auch der Pc steht ganz wo anders. Daher wäre ne Kombi Lösung das bessere für mich.
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 05. Mai 2011, 05:55
Hallo,

dennoch solltest Du Dir bewusst sein: die Billiggeräte sind eher spanabehebende Kunststoffverarbeitungsmaschinen.

Gescheite neue Plattenspieler auf die man aufbauen kann gibt es ab ca. 400 - 500 Euro, darunter kann wenn man alleine die Kosten für ein halbwegs gutes Tonabnahmesystem berücksichtigt nicht viel kommen.

Es handelt sich ja heutzutage eher um einen Kleinstmarkt.

Von den stark beworbenen Billiggeräten mit "klangvollen" Namen aus großer Zeit ist nix zu halten. Auch halbwegs gute Thorens oder Dual-Dreher fangen erst bei 400,- Euro an, darunter ist eher "Spielzeug" bei dem sich die Frage stellt, ob man seine wertvolle Plattensammlung damit verhunzen will. Die Geräte ab dieser Preisklasse kann man mit vernünftiger Nadel oder gleich besseren System schon recht gut zum "Klingen" bringen.

Und wirklich: Lieber auf gute alte Art analog in den Verstärker und dann daran die digitale Welt anknipsen.

Eierlegende Wollmilchsäue sind doch eher selten.

Peter
fatul
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 05. Mai 2011, 06:23
Hallo!

Ich digitalisiere meine Vinyls über meinen Verstärker mit Digitalteil (Akai AM 95). Das funktioniert auch mit meinem 30 Jahre alten Plattenspieler einwandfrei. Das analoge Signal wird im Verstärker gewandelt und per Lichtleiter an die Soundkarte des PC's geliefert.

Beste Grüße

fatul
rorenoren
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Mai 2011, 17:02
Moin,

nach Abschluss der Digitalisierung lässt sich der dafür gekaufte Technik- Stapel auch wieder verkaufen.

Der Plastikmüll ist nacher kaum noch etwas wert (noch weniger als neu, falls das überhaupt möglich ist), da vermutlich längst abgenutzt und eh schon seit Beginn unbrauchbar.

Bequemlichkeit geht hier leider nur auf Kosten der Qualität.
(oder sehr teuer und nicht platzsparender)

Eine gute Soundkarte ist im Übrigen auch später zum Abspielen der Musik nützlich.

Für den Preis eines neuen, halbwegs ordentlichen Plattenspielers, bekommst du locker das ganze Paket plus gebrauchtem Plattenspieler.
(incl. eines "vernünftigen" Systems)

Ich sehe nur 3 wirklich gangbare Möglichkeiten:

1 "Teuer und gut"
(Neugeräte, Plattenspieler, Phonovorstufe, Digitalrecorder)
2 "Billig und gut"
(Gebraucher Plattenspieler, Phonovorstufe, gute Soundkarte, wenn nicht schon vorhanden)
3 "Billig und Scheisse, äh, ****** Taste nicht gefunden, sorry"
(USB/SD Karten bespielender Plastikschrott mit ekelhafter Haptik)

Man könnte zwischen meinen Zeilen erahnen, welche der 3 Möglichkeiten ich bevorzugen würde....

Zwischenstufen sind natürlich auch möglich, aber wohl nur zwischen 1 und 2.

Gruss, Jens
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 05. Mai 2011, 19:07

Erstmak Danke. Ich möchte halt nicht noch zig extra Geräte anstecken und auch der Pc steht ganz wo anders.


In dem Fall kommst du um den Digitalrecorder gar nicht herum.


Wenn du ernsthaft mit den vollplaste- USB-Drehern mit AT91 irgendwas digitalisieren willst kannste es auch gleich auf abgeleierte Kassette aufnehmen.
cbv
Inventar
#15 erstellt: 05. Mai 2011, 19:20

Detektordeibel schrieb:
Wenn du ernsthaft mit den vollplaste- USB-Drehern mit AT91 irgendwas digitalisieren willst kannste es auch gleich auf abgeleierte Kassette aufnehmen.

Selbst wenn Du dafür einen Simon Yorke an eine Anlage im 6-stelligen Preisbereich hängst, ist das Ergebnis im Endeffekt eher... suboptimal.

Vinyl-Rips sind, sagen wir einmal, interessant, aber lohnen nur dann wirklich, wenn das jeweilige Album nicht als CD erhältlich ist.
MichiK4
Neuling
#16 erstellt: 05. Mai 2011, 20:11
Danke. Kann geschlossen werden

Ich suche da jetzt nen normalen Plattenspieler. Sollte was Retro mäßiges sein. Hoffe das die wenigstens nen Guten klang haben
Detektordeibel
Inventar
#17 erstellt: 05. Mai 2011, 23:25

, wenn das jeweilige Album nicht als CD erhältlich ist.



Womit wir wieder bei nem alten Thema wären.

Hab sogar recht viel Musik nur als digitalen Vinyl-Rip auf der Platte (bzw. im CD spieler), wenn das gescheid gemacht wird (und dazu ist kein vierstelliger Voodoodreher nötig) und das Grundmaterial d.h. die Platte taugt dann klingt das in jedem Fall besser als eine schlecht ge/Re-masterte CD.


[Beitrag von Detektordeibel am 06. Mai 2011, 01:34 bearbeitet]
LaVerne
Stammgast
#18 erstellt: 06. Mai 2011, 01:21

cbv schrieb:
Vinyl-Rips sind, sagen wir einmal, interessant, aber lohnen nur dann wirklich, wenn das jeweilige Album nicht als CD erhältlich ist.


Je nach Sammlung und Art der Musik ist das nicht mal so selten. Ich z. B. habe sehr viel "alternatives" Zeuch, das entweder in schlechterer Qualität oder gar nicht auf CD erhältlich ist. Davon ab möchte ich mir auch nicht für einen oder zwei Songs bei manchen Alben gleich die CD kaufen (sofern überhaupt erhältlich) - von den Maxis / Singles ganz abgesehen.

Eventuell wäre ja der von mir bestrittene Weg eine Alternative: DAT-Recorder kaufen - hat man direkt ein schönes Gerät mehr für die Anlage :D. Das "überspielte" Material hat dann gleich mal fast denselben Komfort wie ein CD-Player.
Für den Transport auf den Rechner reicht dann eine Soundkarte mit digitalem Eingang - da gibt es in der Bucht noch die "Zoltrix Nightingale" des öfteren zwischen 1 - 8 Euro zu ersteigern. Mit Treibern aus der Open-Source-Community kann man den Digitaleingang uneingeschränkt mit Software-Recordern wie "No23" nutzen - sehr günstige Alternative zu "Profi-Soundkarten" in diesem Bereich; den A/D-Wandler kann man jedoch vergessen.

Lohnt aber nur, falls tatsächlich Interesse an einem zusätzlichen Gerät in der Musikanlage besteht. Bessere Wandler (auch als die ollen DATs) soll die Terratec EWX 24/96 haben - da stehen gerade zwei Stück ab 1 Euro in der Bucht (wohl nur bis WinXP zu betreiben - aber günstiger und besser wird's nicht; die Karte hat, wenn ich mich recht erinnere, mal 400 DM gekostet):

Terratec 1
Terratec 2

Bei internen Karten und PC kann natürlich immer ein "Brummschleifen-Problem" auftreten; auch weiß ich nicht, wie die Digitaleingänge der Terratec aussehen (es ist nicht selten, daß dort ein "Resampling" stattfindet, weswegen ich bei der günstigen Zoltrix gelandet bin, weil ich vom DAT ja rein digital kopieren möchte - für direktes Samplen von Platte natürlich unerheblich).
Bei mir gab deshalb der DAT den Ausschlag, weil ich so an der Anlage auch mal ein "Mixtape" ohne große Klangeinbußen durchhören und je nach Lust und Laune DAT-Aufnahmen auf den HTPC kopieren kann, die dann per WLAN an den "Bearbeitungsrechner" geschickt werden. Auch finde ich es angenehmer, Aussteuerung und Aufnahme an einem in der Anlage integrierten Gerät vorzunehmen statt am PC.

Zu beachten ist natürlich, daß Du noch einen Codierer brauchst (Lame z. B.), um die WAV-Dateien, die beim Aufnehmen entstehen, in MP3 zu wandeln. Ebenso benötigst Du ein Bearbeitungsprogramm, um zumindest bei manchen Tracks Anfang und Ende zu kürzen. Es ist ein bisserl mehr zu tun als nur Aufnahme drücken, Song spielen, fertig (nämlich nach lautestem Punkt des Songs suchen, aussteuern, aufnehmen, nachbearbeiten und in MP3 wandeln). Das braucht ein bisserl Zeit.

Brauchbare Plattenspieler-Klassiker findest Du ja in den Threads hier zuhauf - die üblichen Verdächtigen von Thorens, Dual, Pioneer, Braun, CEC etc. halt. Bedenke, daß meist bei den Dingern auch ein neues System fällig wird. Und Vorsicht: Der Mist ist ansteckend; wenn der Vinyl-Virus erstmal in die Blutbahn gelangt, wirst Du ihn nicht mehr los! Und ehe Du Dich versiehst, willst Du dann zu dem ollen Dreher noch eine zeitlich passende Anlage. Und da es da so viel schönes Zeuch gibt, wird das plötzlich mehr und mehr...
Die Suchtkranken hier sollten Abschreckung genug sein.

Hier existiert übrigens alles mögliche an Krempel (Plattenspieler, CD, DAT, HTPC, MP3) ganz friedlich nebeneinander, ohne daß sie sich die Köppe einschlagen ;).

Grüße
Hannes


[Beitrag von LaVerne am 06. Mai 2011, 01:57 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Mai 2011, 06:24
Moin,

DAT ist eine vierte Möglichkeit, ein CD- (DVD?) Recorder eine fünfte.
Weiss gar nicht, warum mir das nicht vorher eingefallen ist.
Ich überspiele, wenn, nur noch mit dem CD- Recorder.

Ich habe einen CD Recorder von LG (Doppellaufwerk, 1x nur Wiedergabe, 1x Aufnahme/Wiedergabe) , der wunderbar funktioniert.
(gibt´s baugleich von Harman Kardon)
Das Teil hat auf dem Flohmarkt 5 Euro gekostet (oder waren´s 10?).
Die mir bekannten Philips CD Recorder sind sowohl haptisch als auch mechanisch eine Katastrophe.
Der Einlesevorgang, sowie die Pausen zwischen den Aufnahmen dauern ewig lange.

Der LG wirkt erheblich solider und durchdachter, ausserdem läuft m.E. alles flüssiger und schneller.
Die Bedienung erscheint mir auch logischer, aber das empfindet jeder anders.
Aussteuern per Poti gefällt mir auch wesentlich besser als mit diesem rastenen Encoder.
Ausserdem ist die Aussteuerungsanzeige bei Philips grauenhaft.
(beim LG wirklich brauchbar und gut abzulesen)

So günstig gibt es die natürlich nicht immer, aber im Unterschied zum DAT kann man die erstellte CD (RW) gleich im Rechner auslesen, was dazu rasend schnell geht.

Klanglich ist die Aufnahme für mich eigentlich perfekt.
(auch beim Philips)

Audacity ist neben der Aufnahmemöglichkeit auch ein Bearbeitungsprogramm, mit dem man Schnitte und andere Dinge anstellen kann, es ist Freeware und daher kostenlos.
(Entknistern und Entrauschen ist möglich, taugt aber nicht viel, kann sein, dass ich damit nur nicht umgehen kann)
Die zusätzlich nötigen mp3 Codecs kann man kostenlos herunterladen.

CD-RWhaben halt den Vorteil, dass sie vielfach wiederbespielt werden können und nach dem Transfer auf den Rechner vom CD- Recorder (!) wieder gelöscht werden.
CD- R oder CD- RW Audio Rohlinge kosten etwa 1 Euro/Stück.
(normale CD Rohlinge funktionieren nicht)

Plattenspieler und Phonovorstufe (wenn nicht im Verstärker schon vorhanden) bleiben natürlich weiterhin erforderlich.

Schön ist, dass beim Überspielen der Rechner ausgeschaltet sein darf und man über die "gute Anlage" mithören darf.

Das verhindert auch Störungen aus dem Rechnerumfeld.

Unbedingt DECT Funktelefone und Handys aus dem Unmkreis der Aufnahmeapparatur verbannen.
Die Mistdinger stören oft stark.

Vernünftige Plattenspieler:

Technics Direkttriebler, Dual Direkttriebler, div. japanische Direkttriebler, dazu gibt´s jede Menge Tips hier im Forum.
Preise gehen je nach Geduld und Geschick bei ca. 20 Euro los, nach oben offen.

Edit: einfach in der Bucht mal "direct drive" eingeben, da gibt es viele Vorschläge

System ist dann abhängig vom gewählten Plattenspieler und unterscheidet sich m.E. nicht, ob zum Archivieren oder zu Hören gedacht.
Minimal würde ich ein Audio Technica AT120 für ca 70 Euro verwenden, nach oben würde ich eine Grenze von ca. 150-200 Euro setzen, da danach die Unterschiede gering werden.
(gute Auswahl vorausgesetzt)

Ist am Plattenspieler schon ein gutes System montiert gewesen, kann auch eine neue Nadel sinnvoller sein.
(z.B. Shure V15III bei Dual)


Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 06. Mai 2011, 06:31 bearbeitet]
LaVerne
Stammgast
#20 erstellt: 06. Mai 2011, 10:38

rorenoren schrieb:

Weiss gar nicht, warum mir das nicht vorher eingefallen ist.
Ich überspiele, wenn, nur noch mit dem CD- Recorder.


geht mir gerade nicht anders - daß es mal CD-Recorder gab, hatte ich wohl verdrängt. Wenn man sowas günstig und funktionierend auf dem Flohmarkt oder sonstwo schnappen kann, ist das wohl günstiger und bequemer als ein DAT-Recorder.

Zu beachten wäre natürlich, daß man für die CD-Rs teure Rohlinge kaufen muß; normale CD-Rohlinge laufen bei den meisten leider nicht. Das Auslesen sollte im Gegensatz zu früher heute am PC ja keine Probleme mehr machen - da gab es zu Plextor-CD-ROMs ja keine Alternative.
Gut, bei manchen DATs ist es möglich, in "höherer Qualität" als CD aufzunehmen (96 Khz statt 44,1 Khz), aber das fällt wohl kaum ins Gewicht, zumal bei Dir das Ziel MP3 heißt (Goldohren mögen den Unterschied hören, wir wahrscheinlich weniger).

Als "Einleseprogramm" würde ich das kostenlose Exact Audio Copy empfehlen - da klappt es dann auch mit der fehlerfreien Kopie. Eine zusätzliche Soundkarte kann man sich dann schenken.

Das "Entknistern" von Aufnahmen per Software klappte auch bei mir nie sonderlich gut - eventuell kann auch ich damit nicht umgehen. Gibt ja Leute, die "schneiden" Kratzer unhörbar heraus - das ist mir jedoch zu viel Arbeit; ist ja auch nur eine Kopie und kein "Masterband".

Was Komfort und Preis angeht, dürfte Jens' Tipp der Beste sein, zumal keinerlei Störeinflusse durch die PC-Hardware auftreten (Brummschleifen oder sonstige Störgeräusche durch die PC-Elektronik), der Umweg des erneuten Einlesens über die Digitalschnittstelle einer Soundkarte entfällt und Du zudem bei Aufnahme auf einen Rohlings gleich noch eine feste Sicherheitskopie besitzt, die Du zudem auf jedem CD-/DVD-Player abspielen kannst.

Wandert dankt Jens dann wohl demnächst noch ein Gerät in meinen Gerätepark - das will auch hier getestet werden :D.

Edit: Wenn Du früher selbst aufgelegt hast, dann weißt Du doch sicherlich einen Technics 1210 zu schätzen. Es gibt keinen einzigen jüngeren Dreher, der es im Preis-Leistungsverhältnis und auch qualitativ mit dem Teil aufnehmen kann.

Grüße
Hannes


[Beitrag von LaVerne am 06. Mai 2011, 10:58 bearbeitet]
MichiK4
Neuling
#21 erstellt: 06. Mai 2011, 12:38
Ich hab mal geschaut. In der Bucht geht bald der Toshiba SR-F330 zu ende, der schaut recht gut aus.
Alternativ ne alten Technics.
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