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Kaufberatung Plattenspieler bis ca. 400 Euro ohne System

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Autor
Beitrag
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Okt 2011, 16:06
Tag zusammen,

da dies mein erster Beitrag bzw. erster Thread ist stelle ich mich kurz vor.
Ich komme aus dem sagenhaft schönen Bremen, bin seit kurzem 26 Jahre jung und bin ein sehr großer Blues-Rock Fan. Ich spiele in einer noch jungen Band Gitarre und bin ein Liebhaber was feine Gitarrentöne betrifft.

Und genau diese letzte "Leidenschaft" bringt mich auch zu diesem Thema.
Mein Vater hat tausende Platten, darunter auch einigige sehr schöne Blues Rock bzw. Rock Alben.
Leider hört er diese viel zu selten, weshalb ich Ihn freundlicherweise kürzlich um zwei Plattenspieler und diverse Platten erleichtert habe. Man hilft ja wo man kann.

Bei den beiden Plattenspielern handelt es sich um einen Pioneer PL-880 sowie einen CEC BD-2200
Beide sind etwas betagter, funktionieren aber noch einwandfrei.

Da ich aber wie erwähnt ein etwas jüngerer Jahrgang bin, ist mein Fachwissen was Plattenspieler betrifft doch sehr begrenzt. Ich habe mir zwar ein paar Ratschläge bzgl. zu beachtender Qualitätsmerkmale nennen lassen, kann aber z.B. mit den verschiedenen Herstellern wenig anfangen. Ausserdem kann ich die vorhanden Plattenspieler Qualitätiv nur schlecht einschätzen.

Sprich meine Fragen wäre letztlich folgende:

1)Ist einer der oben genannten Plattenspieler es Wert Geld in ihn zu investieren?
2)Wenn nicht, welchen Plattenspieler könnt ihr mir im oben genannten Rahmen empfehlen?
-Es geht mir hauptsächlich um eine möglichst hochwertige Wiedergabe. Sprich das gute Stück soll einfach sehr gut klingen. Die von mir gehörte Musikrichtung erfordert es einfach feinste Nuancen hören zu können.
-Ich brauche den Plattenspieler also nicht um als Dj damit arbeiten zu können.
-Wenn gebrauchte Artikel empfohlen werden, würde ich mich drüber freuen wenn ihr wisst ob die Ersatzteile noch Verfügbar sind.
3)Welche Eckdaten sollte ein Plattenspieler Grundsätzlich immer erfüllen?
4)Reicht das oben veranschlagte Budget aus?

Ich danke euch vorab für eure Mühe.

Gruß

Tobi
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Okt 2011, 16:21
Moin,

der CEC BD2000 ist schon nicht schlecht, wenn sein Antrieb nicht brummt.

Als Musiker wirst du allerdings vermutlich die nicht vorhandene Geschwindigkeitsfeineinstellung vermissen.
(ausserdem laufen die Geräte (fast) immer minimal zu langsam, allerdings kaum hörbar, nur im direkten Vergleich oder mit absolutem Gehör)

Der Tonarm harmoniert mit relativ hart aufgehängten Nadeln, heisst, Systemen mit geringer Nadelnachgiebiegkeit/Compliance.

Bei einem Budget von 400 Euro könnten Technics und Dual Plattenspieler (gebraucht) ins Programm passen.
Dazu schreibe ich jetzt weiter nichts, da es darüber schon zig Abhandlungen gibt.
(einfach mal im Forum stöbern und/oder Suchfunktion bemühen)
Neugeräte für das Geld, zumal ein gutes System dann noch fehlt, sind in dieser Preisklasse wenig empfehlenswert.

Mit dem CEC kann man aber schon recht gut leben, wenn ein gutes System dranhängt.

Den Pioneer kenne ich nicht.

Gruss, Jens
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Okt 2011, 16:30
Erstmal vielen Dank für die zügige Antwort.

Technics empfahl mir auch ein Arbeitskollege. Da dieser Dj ist empfahl er mir z.B einen 1210.
Er sagt für Ihn ist das ein Top Gerät, da dieses Gerät sehr gut auf die Bedürfnisse eines Djs abgestimmt ist.
Aussern sei die Ersatzteilverfügbarkeit sehr gut.
Aber taugt dieses Modell auch für denjenigen der einfach nur eine möglichst gute Wiedergabe haben möchte?
Oder gibt es hier alternativen von diesem Hersteller die eher in Frage kommen?
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 29. Okt 2011, 16:37
Moin,

er hat einen CEC BD-2200, nicht den 2000er . Das ist ein ganz anderes Gerät.

Aber auch der 2200 ist nicht schlecht. Mit 7kg kein Plastikbomber und auch der Tonarm ist ordentlich.
Ein Neukauf ist im Grunde also nicht notwendig.
Höchstens am Tonabnehmer wäre etwas zu ändern, je nachdem was da montiert ist.

Anstelle eines Technics SL-12xx würde ich für den HiFi Gebrauch den SL-Q2 oder SL-Q3 empfehlen.

MfG
Haakon
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Okt 2011, 16:49
Moin,

von Technics sind ebenso fast alle anderen Drektantriebsmodelle empfehlenswert.
Die haben z.T. auch Vollautomatik, dafür aber meist keine Quarzregelung.
SL1500, SL1300 usw. wären geeignete Kanditaten und sind bis auch kleinere Macken unglaublich robust.
(entsprechen vom Antrieb bis auf den Quarz dem SL1200 MKII)
Der SL1200 MKII ist aber ein wirklich gutes Gerät, nur halt deutlich teurer als die Vorgänger.
Klanglich tun sich die Generationen nichts.

"Möglichst gute Wiedergabe" müsstest du natürlich erleben um beurteilen zu können, was machbar ist, und was bezahlbar,

In der Klasse des Technics ist das Ende der Fahnenstange sicher nicht erreicht, aber die letzten Millimeter werden dann richtig teuer.
In erster Linie hängt der Klang vom Tonabnehmersystem ab.
Der Rest hat natürlich auch einen Einfluss, kann aber ab einer gewissen Qualität (die der Technics erreicht) bis hin zu ziemlich teuren Systemen als nebensächlich bezeichnet werden.
Voraussetzung ist aber immer, dass das System zum Tonarm passt.
(dass dieser "seinen Job gut macht" und der Teller sich gleichmässig dreht, natürlich auch)
Durch Aufstellung auf einem stabilen Wandregal kann man äussere Einflüsse wie Trittschall vermindern/verhindern.

Bei Plattenspielern gibt es natürlich schon hörbare Unterschiede, aber ein "Richtig" oder "Falsch" ist nur schwer zu definieren.

Da hilft wie gesagt nur das Selberhören.

Wenn du beim CEC in ein gutes System investiert, kannst du dieses problemlos samt Headshell an einen Technics setzen, falls der CEC nicht ausreicht.
(nennt sich "SME- Anschluss")
Die Tonarme haben ein ähnliches Gewicht (träge Masse), so dass alles passt.
Ausserdem lässt sich durch unterschiedliche Headshells notfalls die Masse anpassen)

Da das System den grössten Teil am Klang ausmacht, hast du auf diese Weise schon geschätzte 80-90% des Klanges, der mit besserem Plattenspieler möglich wäre.

Ob das dann eine weitere Anschaffung lohnt, musst du natürlich selbst entscheiden.

Gruss, Jens

Edit: OOOps, klar, CEC BD2200, habe das "verlesen...."
(Evtl. sogar besser, da neuer und vom Motor vielleicht besser entkoppelt)


[Beitrag von rorenoren am 29. Okt 2011, 16:52 bearbeitet]
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Nov 2011, 18:37
Könntet ihr mir sagen welches der folgenden Geräte qualitativ am höchsten anzusiedeln ist?

SL-Q3
http://www.ebay.de/i...&hash=item35b5e90ed8

SL-Q2
http://www.ebay.de/i...&hash=item415f0e3cfc

Hier würde ich rein Modellbezeichnungstechnisch sagen das der Q3 wohl das bessere Gerät sein müsste.

SL-1200 MK2
http://www.ebay.de/i...&hash=item4ab0638123

SL-1300
http://www.ebay.de/i...&hash=item4cfb8fe6a4

Noch ein SL-1300
http://www.ebay.de/i...&hash=item5646f0a4a6


Ich wäre euch zudem sehr verbunden wenn ihr mir sagen würdet, welches Angebot Ihr persönlich am interessantesten findet. Mir fehlt hier einfach die Erfahrung.

Rein von der Darstellung des Angebotes, finde ich den ersten SL 1300 interessant, hier macht mir aber die Herkunft Österreich etwas sorgen, der SL-1200MK2 sowie der SL-Q2.


[Beitrag von DeluxeReverb am 08. Nov 2011, 18:46 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Nov 2011, 18:56
Moin,

die 2 und die 3 sagen bei Technics manchmal "Halbautomat", Vollautomat".
Sonst qualitativ gleich. (z.B. SL-D2, SL-D3)
Die SL-Q kenne ich nicht näher, scheint aber auch da der Fall zu sein.

Der SL1200 MKII ist das neuere Gerät und wird wahrscheinlich länger problemlos laufen.
(u.A. weil es keine Automatik gibt)
Ausserdem gibt es fast alle Teile zu kaufen, so dass selbst ein defekter Tonarm (ca. 50-80 Euro) nicht das Aus bedeutet.
Andererseits wird der teurer werden als die beiden 1300er.
Bei Letzteren kannst du ziemlich sicher sein, dass sie nicht von DJs verheizt wurden.
Einfach deshalb, weil sie dazu nicht geeignet sind.
(Hochfahren dauert lange und Drehzahl schaukelt dabei hin und her, Automatik schaltet, usw.)

Für bis max. 150 Euro mit Rückgaberecht und Möglichkeit der Abholung würde ich einen SL1300 nehmen.
Bleibt der 1200MKII unter 350 Euro, würde ich den nehmen.
(auch gegen Abholung und Rückgaberecht)

Die SL-Q kenne ich wie gesagt nicht näher, würde aber ca. 100 Euro ansetzen.
(evtl. Risiko eines defekten Lifts?)

Gruss, Jens
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 08. Nov 2011, 19:43
Moin,

die SL-Q2 und Q3 sind hervorragende und extrem robuste Geräte.
Q2: Halbautomat; Q3: Vollautomat mit Wiederholfunktion.

Tonarm und Motor sind von ähnlicher Qualität wie beim 1200, die Mechanik macht keine Probleme. Auch der Lift ist problemlos. Das Gehäuse ist nicht aus Plastik, sondern aus einem Metallverbundwerkstoff.

Kurz: Das beste Preis-Leistungsverhältnis bei Technics bekommst du bei diesen beiden Geräten.
Die 159€ sind aber etwas zu teuer, in der Regel sind die mit originalem Tonabnehmer EPC-207 für ca. 120€ in sehr gutem Zustand zu bekommen.

Gruß
Haakon
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Nov 2011, 22:13
Kennt jemand zufällig einen Laden in Bremen der gebrauchte Plattenspieler vertreibt?
Ich suche hier einfach die Möglichkeit das Gerät selbst abholen zu können und vor allem einmal kurz zu sehen was ich kaufe bevor ich es kaufe.

Ich habe mich jetzt für den Technics SL-1200MK2 entschieden und wäre bereit zwischen 300-400 Euro zu zahlen.
Leider sagen mir die reichhaltig vorhanden Angebote in der Bucht nicht zu. Bei 80% der Angebote hat man das Gefühl, dass das Gerät niemals heile ankommen wird.

Wenn jemand aus diesem wünderschönen Forum und aus dem Umkreis Bremen (Bin Mobil bis 50 Km Umkreis ist alles interessant) solch ein Gerät anbieten kann, sind meine Ohren natürlich weit offen.

Da ich Verwandtschaft in Frankfurt am Main habe, wären auch hier Adressen interessant.

Ich danke euch vorab.

Gruß

Tobi


[Beitrag von DeluxeReverb am 11. Nov 2011, 22:13 bearbeitet]
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 12. Nov 2011, 20:22
Ich brauche nun nochmal eure Hilfe.

So wie es aussieht bekomme ich Morgen einen Technics SL-1210MK2
Zur Zeit ist ein Ortofon Banana System installiert.


Mein bevorzugtes Einsatzgebiet wird aber ja die reine Wiedergabe von Schallplatten aus dem Blues, Jazz und Rock Bereich sein. Meine Frage ist also folgende:

Ist das System für diesen Einsatzbereich zu gebrauchen? Oder gibt es hier passendere?
Fhtagn!
Inventar
#11 erstellt: 12. Nov 2011, 20:26
Die Banana ist ein rechter Mist .

Denon DL-110, DL-160 oder DL-103 passen gut, zum Tonarm und zur Musik.
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Nov 2011, 21:54
Das dachte ich mir schon,

aber ich bekomme das Gerät voraussichtlich zu einem sehr guten Preis.
Ca. 250 Euro.
Da ist noch ein wenig Geld für ein gutes Sytem vorhanden

Worin unterscheiden sich die von dir genannten Systeme?
Dafür übrigens schon mal danke.
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 12. Nov 2011, 22:21
Die Denons sind alle recht hart aufgehängt und passen sehr gut zum Technics Tonarm.
DL-110 und DL-160 sind High-Output MC Tonabnehmer und können an einem "normalen" MM Phonoeingang betrieben werden.
Das 103 ist ein normales MC und benötigt eine recht gute MC Vorstufe.

Ich würde das DL-110 nehmen, ein sehr gutes System mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis. Einen besseren TA für das Geld bekommt man nicht.

MfG
Haakon
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Nov 2011, 23:43
Wenn ich mich für den DL-110 entscheide, muss ich mir doch sicherlich eine neue Halterung dazu kaufen oder?
Es ist ja ein Banana System installiert die man glaube ich direkt aufschrauben kann.
So wie der DL-110 aussieht ist dem nicht so.
Was für ein Headshell (Wenn ich mich korrekt eingelesen habe) ist hier zu empfehlen?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Nov 2011, 08:34
Moin,

die "Halterung" heisst Headshell oder Tonkopf, wenn man das deutsche Wort bevorzugt.
(Headshell finde ich persönlich eleganter)

Sowas kostet ab ca. 8 Euro aufwärts und hat so gut wie keinen Einfluss auf den Klang, ausser wenn sich das Gewicht des Armes dadurch ungünstig verändert.

Ich würde einen Technics Nachbau kaufen.
Die gibt es "NoName" bei Conrad für ca. 8 Euro inkl. Kabel, oder als Reloop und Ähnliche etwas teurer.
Die optisch ähnliche aber schöner und präziser verarbeite Technics Headshell kostet ca. 40 Euro.
Ob sich der Aufpreis lohnt, musst du entscheiden.
Es gibt in der Bucht auch häufiger mal gebrauchte Headshells.
Für das DL110 würde ich auf jeden Fall eine aus Metallguss verwenden, keine aus Blech. (optisch ähnlich SME)
Die sind stabiler und schwerer.
Die kleinste Ortofon Headshell (SH-4) sieht sehr nach einfachem Alublech aus.
Dafür ist sie m.E. zu teuer.

Beispiele:

http://www.ebay.de/i...&hash=item58905efc1a

(sehr billig gemacht, funktioniert aber, sieht genauso aus wie die von Conrad)

Das selbe in schwarz:

http://www.ebay.de/i...&hash=item5890a3a664

Reloop:

http://www.ebay.de/i...&hash=item43a64f4d14
(keine Ahnung ob die qualitativ besser ist)

Oder das Original:

http://www.ebay.de/i...&hash=item4aafbb7148
Ist wesentlich besser verarbeitet und steckt präziser im Anschluss, solange sie noch nicht ganz festgedreht ist)

Hier nochmal die Reloop zum günstigeren Preis:

http://www.ebay.de/i...&hash=item3f0e7dd992

Sieht auf dem Bild schon besser aus als das NoName Teil.
Zum gleichen Preis würde ich die dann wohl nehmen.

Kannst ja einfach mal Headshell bei Ebucht eingeben.

Gruss, Jens
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Nov 2011, 10:58
So ich bin jetzt stolzer Besitzer eines Technics SL-1210MK2. 250 Euro hat er mich gekostet.

Es war auch kein Banana System installiert, sondern ein Ortofon Concorde Pro.
Jetzt hat ein Kollege von mir allerdings noch Zuhause ein Stanton MK2 System samt Headshell gefunden.

Welches würdet Ihr an dieser Stelle bevorzugen?
Der Kauf des DL-110 steht natürlich auch noch im Raum.

Dann müsste ich noch folgendes wissen.

Es liegt eine Filzunterlage auf dem Teller. Ist diese einer Gummimatte zu bevorzugen oder gibt es sogar noch bessere Alternativen. Die Filzmatte macht auf mich einen zu weichen Eindruck.


[Beitrag von DeluxeReverb am 15. Nov 2011, 11:00 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 15. Nov 2011, 18:45
Moin,

250 Euro sind ein guter Preis, sofern alles in Ordnung ist und der Zustand gut.
Filzmatten haben den Nachteil, dass Staub an ihnen hängt, bzw. sie aus Staub bestehen.
"Zu weich" gibt es eigentlich nicht, da die Platte trotzdem recht satt aufliegt.
(es gab sogar mal Matten aus Schaumstoff)
Die originale Gummimatte vom Technics kostet neu ca. 50 Euro.
(viel zu teuer, aber schwer, dick und gut)
Ohne Gummimatte ist der Teller klingempfindlicher, was sich aber in der Praxis kaum bemerkbar machen dürfte.
Es gibt aber alle möglichen Arten Matten als Zubehör, bzw. als Anhängsel beim Flohmarkt- Plattenspieler.
(der meist nur einen Bruchteil des Preises der Matten kostet)

Diese Ortofon Systeme sind alle so ziemlich gleich.
(Banana (Tonar), OMB, OM, Concorde, Broadcast usw.)
Es passen zwar bessere Nadeln drauf, aber die Unmöglichkeit, diese Systeme zu justieren finde ich etwas unschön.
(keine Ahnung, ob sie für alle SME kompatiblen Arme das richtige Maß haben, d.h. richtig justiert sind)
Zum ersten Hören genügt aber so ein System, wenn dessen Nadel gut ist.

Das Denon wird in allen Belangen besser klingen.

Die Stanton Systeme sind auch eher "Gurken".
(Ausnahmen gibt es, z.B. 680EE und Ähnliche)

Gruss, Jens
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Nov 2011, 00:26
Zum SL-1210MK2:
Er ist in technisch einwandfreien Zustand und weist nur übliche Gebrauchspuren auf. Der Deckel sieht etwas ramponiert aus. Sprich der hat einige Kratzer, was ich aber bei nahe zu jedem Spieler den ich beobachtet habe feststellen musste. Ich habe mir den Deckel daher heute neu geordert.

Ich teste gerade die beiden Systeme.
Das Ortofon ist wirklich schlecht...etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.
Der Stanton klingt schon deutlich besser, ist aber wie ich finde auch nicht das gelbe vom Ei.

Der 08/15 Tonabnehmer auf meinem CEC-BD2200 dessen Namen ich gerade nicht im Blick habe klingt da schon deutlich geiler. Ich werde dem Stanton aber wohl nochmal eine neue Nadel gönnen.
Letztlich werde ich mir aber also doch das Denon DL-110 System zulegen.

Ich danke euch an dieser Stelle herzlich für die sagenhafte Beratung
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 16. Nov 2011, 18:34
Moin,

so richtig schlecht sollte das Ortofon nicht sein.
Vielleicht ist bei dem die Nadel schon verschlissen.

Die CEC haben häufig Ortofon FF15 oder ähnliche Systeme.
(heute meistens mit NoNamenadeln bestückt)

Die Nadel für das Stanton würde ich mir sparen.
(es sei denn, es ist das schmalere Version der beiden Stantons, da gibt es die 680EE Nadel die sicher ganz gut klingt)

Gruss, Jens
malchuth
Stammgast
#20 erstellt: 16. Nov 2011, 23:03
Moin,


Diese Ortofon Systeme sind alle so ziemlich gleich.
(Banana (Tonar), OMB, OM, Concorde, Broadcast usw.)
Es passen zwar bessere Nadeln drauf, aber die Unmöglichkeit, diese Systeme zu justieren finde ich etwas unschön.


Das wuerde speziell bei einem 1210er nun auch keinen Sinn machden, denn diese Systeme sind der Geometrie des Tonarms angepasst.

Ein sinnvolles Zubehoer fuer einen 1210 ist die Technics Einstelllehre (TECHNICS OVERHANG GAUGE). In Verbindung mit
diesem headshell ist die TA-Justierung bei den Teilen auch fuer einen Anfaenger in 2 Minuten KORREKT gemacht.

jm2ct,
Dirk
DeluxeReverb
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Nov 2011, 23:51
@rorenoren

Also, ich habe von einem guten Kollegen das Original Technics Headshell bekommen.
Bei dem CEC war ein Shure M75 6N installiert. Dieses bleibt nun auch samt Technics Headshell erstmal installiert, da es bisher die besten Ergebnisse erzielte.
Ich habe mir allerdings deinen Rat zu Herzen genommen und habe mir das Geld für eine neue Nadel gespart.
Dafür habe ich mir aber, wenn auch zur Zeit nicht verfügbar, bei PhonoPhono den DL-110 geordert.

Ich bin sehr gespannt was die klanglichen Veränderungen betrifft.

@malchuth
Diese Technics Justierlehre wo finde ich die?
malchuth
Stammgast
#22 erstellt: 19. Nov 2011, 00:15
Moin,

google waere Dein Freund gewesen, aber wozu gibt es Foren.

Hier z.B. ein Link: klick mich.

Gruss,
Dirk
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